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September 26
                         
Welttourismustag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Ice Cats Rheine
(LLW)  Die beiden Verteidiger Konstantin Blumenstein und Maxim Moosmann bleiben dem ESC genauso erhalten wie die beiden Stürmer Alexander Zimbelmann und Nick Legtenberg
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 7.Februar 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
mannheimeradlerAdler Mannheim
Adler rund sechs Wochen ohne Shinnimin

(DEL)  Bittere Nachrichten für die Adler Mannheim: Der amtierende Meister der PENNY DEL und aktuelle Tabellenführer der Südgruppe muss bei optimalem Heilungsverlauf rund sechs Wochen auf Brendan Shinnimin verzichten. Der 30-jährige Kanadier verletzte sich am vergangenen Donnerstag im Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern am Knie. Das ergab die medizinische Untersuchung.
Shinnimin wechselte im Frühherbst letzten Jahres vom schwedischen Topclub Växjö Lakers zu den Adlern und stellte bereits mehrfach seine Klasse unter Beweis. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist der läuferisch starke und technisch versierte Angreifer momentan hinter Markus Eisenschmid zweitbester Scorer der Mannheimer.
„Brendan ist für uns ein sehr, sehr wichtiger Spieler. Daher ist es auch nicht ganz so leicht, ihn zu ersetzen“, sagt Sportmanager Jan-Axel Alavaara zur Zwangspause von Shinnimin. „Mit seinen läuferischen Fähigkeiten bringt er viel Geschwindigkeit in unser Spiel, zudem ist er in Überzahl eine feste Größe und überaus torgefährlich.“
(AM/ap)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Premiere: Red Bulls gewinnen auch zweites Spiel in Nürnberg

(DEL)  Ein historischer Tag für den EHC Red Bull München: Erstmals in ihrer PENNY DEL Historie gewinnen die Red Bulls beide Auswärtsspiele einer Hauptrunde bei den Nürnberg Ice Tigers. Philip Gogulla mit einem Doppelpack, Yasin Ehliz und Justin Schütz erzielten die Tore beim 4:2 (1:0|1:1|2:1) in der Frankenmetropole.
Spielverlauf:
Münchens Trainer Don Jackson musste nach Kalle Kossilas Abgang nach Toronto umstellen. Schütz rückte in die Sturmformation mit Frank Mauer und Gogulla. Das funktionierte: Schütz passte in der 17. Minute vors Tor, Gogulla lupfte den Puck im zweiten Versuch unter die Latte – 1:0. Die Ice Tigers spielten mit, München hatte aber die besseren Chancen und die reifere Spielanlage. Die Führung zur Pause war verdient.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Red Bulls das Tempo. Keith Aulie an den Pfosten, Zach Redmond im Nachschuss (21. Minute) – Nürnberg unter Dauerdruck. Ehliz stellte im Powerplay per Volley auf 2:0 (22.). Niklas Treutle im Tor der Ice Tigers verhinderte weitere Gegentore. Die Gastgeber kämpften sich aber zurück. Christopher Brown fälschte in Überzahl zum 2:1 ab (34.). Münchens Torhüter Danny aus den Birken war chancenlos.
Münchens Start in den Mittelabschnitt war gut, der ins Schlussdrittel perfekt: Patrick Hager passte im Powerplay an den langen Pfosten und Gogulla stellte nach 48 Sekunden auf 3:1. Die Red Bulls verpassten es, Nürnberg abzuschütteln. Die Ice Tigers kämpften und meldeten sich zurück: Luke Adam sorgte mit einem verdeckten Schuss zum 3:2 (53.) für eine spannende Schlussphase. Beide Teams hatten Chancen, mit dem 4:2 von Schütz 54 Sekunden vor dem Ende war das Spiel aber entschieden.
Philip Gogulla:
„Es war ein verdienter Sieg. Das 3:1 war wichtig. Damit haben wir Nürnberg den Wind aus den Segeln genommen.“
(EHCM/irbm)
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Philipp Preto ist DEL2-Förderspieler des Monats Januar - Die Wahl zum Förderspieler des Monats wird von der DFD GmbH präsentiert

(DEL2)  Durchschnittlich fast 18 Minuten im Januar Eiszeit pro Partie, viele Wechsel auf dem Eis und derzeit die beste Plus-Minus-Statistik im Team – die Rede ist nicht von einem erfahrenen DEL2-Spieler, sondern von U21-Förderspieler Philipp Preto, der bei den Heilbronner Falken spielt.
Seit Wochen liefert der 19-Jährige konstant gute Leistungen und im Januar konnte er diese noch einmal steigern. Somit setzte sich Preto bei der Wahl zum Förderspieler des Monats Januar, welche von der DFD GmbH präsentiert wird, gegen starke Konkurrenz durch.
Der 1,87 Meter große Preto durchlief alle Nachwuchsteams der Jungadler Mannheim, konnte zwei Meisterschaften mit der DNL-Mannschaft feiern und war mit 29 Scorerpunkten (9 Tore / 20 Vorlagen) drittbester Verteidiger der gesamten DNL in der abgelaufenen Saison 2019/2020.
In der laufenden Spielzeit sollte der 19-Jährige erste Erfahrungen im Profi-Bereich sammeln und unterschrieb bei den Heilbronner Falken einen U21-Fördervertrag für zwei Jahre. Auch wenn er zuvor im Nachwuchs-Bereich spielte, so zeigte der gebürtige Speyerer, dass er in der DEL2 mithalten kann und wurde zu einem festen Bestandteil der Falken-Defensive.
Der Verteidiger sammelte im Januar durchschnittlich fast 18 Minuten Eiszeit pro Spiel. Der junge Abwehrspieler steuerte zudem zwei Assists bei und sein Plus-Minus-Wert lag im Januar bei plus sieben. Zudem blockte er deutlich mehr Schüsse, als in den Monaten zuvor. In der Gesamtbilanz der Plus-Minus-Statistik der Heilbronner Falken ist er derzeit der beste Falken-Spieler.
Marius Riedel, DEL2-Verantwortlicher für Talent- und Standortentwicklung: „Philipp ist nach Julius Karrer bereits der zweite Verteidiger der Förderspieler des Monats wird. Er zeigt seit Saisonbeginn sehr konstante Leistungen und wird mit viel Eiszeit dafür belohnt. Philipp ist ein weiteres Beispiel dafür, dass man auch jungen Spielern wichtige Rollen in der Defensive geben kann.“
Corey Mapes, Kapitän der Heilbronner Falken: „Phil ist ein großes Talent und spielt diese Saison richtig stark. Er ist läuferisch sehr gut und agiert für sein Alter schon extrem abgeklärt. Außerhalb des Eises ist er ein guter Junge, der auch mal für einen Spaß oder lockeren Spruch zu haben ist. Wenn er so weitermacht, wird er auf jeden Fall seinen Weg gehen.“
In der Saison 2020/2021 wurde die Rubrik „Förderspieler des Monats“ eingeführt. Für diese Auszeichnung konnte mit der DFD Direktwerbung Fullservice Dialog GmbH ein starker Partner hinzugewonnen werden, der für diese Spielzeit die U21-Förderspieler-Wahl und Auszeichnung unterstützt. In die Wertung fließen unter anderem Statistiken wie Eiszeiten, Scorerpunkte und auch die Leistung während einer Saison mit ein. Am Ende der Saison wird der „Förderspieler des Jahres“ geehrt. Im Monat November setzte sich Luca Tosto von den Tölzer Löwen durch. Förderspieler des Monats Dezember wurde Julius Karrer von den Bayreuth Tigers. 
(DEL2/dk)
  
    
woelfefreiburgEHC Freiburg
Evan Mosey für zwei Spiele gesperrt - Die Wölfe müssen in den kommenden zwei Spielen auf den Neuzugang verzichten

(OLS)  Beim 2:1-Auswärtssieg der Wölfe am vergangenen Freitag in Bietigheim wurde ein Check gegen die Bande von Evan Mosey mit einer großen Spieldauerdisziplinarstrafe geahndet. Im Zuge dessen verhängt der Disziplinarausschuss in Nachgang eine Sperre von zwei Spielen.
(EHCF/mm)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Spielbeginn Weißwasser - Kassel auf 18 Uhr verschoben

(DEL2)  Die heutige Partie der Kassel Huskies bei den Lausitzer Füchsen wurde wetterbedingt von 17 auf 18 Uhr verschoben.
(ECK/js)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS BLEIBT NUR EIN PUNKT

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten sich am Freitagabend mit einem Punkt nach Verlängerung zufriedengeben. Sie unterlagen den Eispiraten Crimmitschau mit 2:3 nach Verlängerung.
Das Team von Coach Rich Chernomaz konnte wieder mit den Verteidigern Kilian Keller sowie James Bettauer antreten. Zweitgenannter hatte in der 5. Spielminute auch die erste vielversprechende Szene im gegnerischen Drittel. Prinzipiell arbeiteten beide Teams hart in den Zweikämpfen, wirklich viel wurde da in der jeweiligen Angriffszone nicht zugelassen. Falls doch Scheiben auf die Tore kamen, hatten weder Gäste-Keeper Michael Bitzer noch Towerstars Torhüter Jonas Langmann Probleme.
In den letzten fünf Minuten des Startabschnitts waren die Eispiraten aber die spielbestimmende Mannschaft und hatten beste Möglichkeiten auf die Führung. Alleine Ex-Towerstars Stürmer Timo Gams hätte in der 17.- und 18. Spielminute zweimal seine Farben in Führung bringen können. Jonas Langmann im Ravensburger Tor war es da zu verdanken, dass es torlos in die erste Pause ging.
Im zweiten Spielabschnitt bekamen die Oberschwaben nach zwei Minuten die Möglichkeit, in numerischer Überzahl in Führung zu gehen. Die Pässe liefen zwar gut durch die gegnerische Zone, wirklich gefährlich Szenen vor dem gegnerischen Tor gab es allerdings nicht. Auch Crimmitschau hatte rund drei Minuten später einen Mann mehr auf dem Eis, diesmal arbeitete die Ravensburger Unterzahlformation effektiv.
Zum ersten Treffer des Spiels kam es dann in der 28. Spielminute und den durften die Towerstars bejubeln. Die Scheibe kam auf das Crimmitschauer Tor, Michael Bitzer konnte den Puck nicht festhalten und Mathieu Pompei schob im Nachschuss zur Ravensburger Führung ein. Die Hoffnung, dass die Towerstars das Spiel nun nachhaltig an sich reißen könnten, erfüllte sich nicht. Stattdessen glichen die Gäste aus Westsachsen vier Minuten später schon wieder aus. Die Ravensburger Defensive passte in dieser Szene nicht, zudem wurde das vor dem Tor frei liegende Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone gebracht. Torschütze für Crimmitschau war Mathieu Lemay.
Zwar hatte Daniel Stiefenhofer eine halbe Minute nach dem Anspielbully Pech mit einem Lattenknaller, ansonsten wirkten die Towerstars mehr und mehr verunsichert und verzettelten sich oftmals schon an der gegnerischen blauen Linie. Der Durchhänger der Gastgeber in dieser Phase hatte prompt Auswirkungen auf den Spielstand. Nur zweieinhalb Minuten nach dem 1:1 musste Jonas Langmann den Puck zum zweiten Mal aus dem eigenen Netz holen. Mit Niklas Heyer schaltete erneut ein Eispiraten-Stürmer vor dem Tor schneller und drückte den vor dem Torraum frei liegenden Puck zum 1:2 über die Linie. 34 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Die Chance, in Überzahl für einen ausgeglichenen Pausenstand zu sorgen, ließen die Oberschwaben in der 37.- und 39. Minute leider aus.
In der zweiten Drittelpause hatte Towerstars Coach Rich Chernomaz seine Schützlinge aber offensichtlich gut eingestellt, denn das Spiel lief doch deutlich besser und die Chancen wurden gefährlicher. Was fehlte, war die Konsequenz im Abschluss. David Zucker und Joshua Samanski scheiterten in der 44. Minute, Kapitän Vincenz Mayer und Andreas Driendl hatten in der 47.- und 48. Minute das 2:2 vor Augen. Mehr Erfolg hatte in der 52. Minute dann endlich Mathieu Pompei, der einen sehenswerten Angriff über drei Stationen beherzt zum Ausgleich im gegnerischen Tor unterbrachte. Dieser Treffer verlieh den Oberschwaben viel Auftrieb und es hätte nicht viel gefehlt, da hätte John Henrion diesen Umstand auch zur vorentscheidenden Führung genutzt. Sein Schuss ging allerdings nur an die Latte.
Es roch nach einer Punkteteilung, doch dafür mussten die Gastgeber noch hart kämpfen. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit verbannten die Unparteiischen John Henrion nicht unumstritten wegen hohen Stocks auf die Strafbank, die Towerstars wehrten sich allerdings erfolgreich gegen das Crimmitschauer Powerplay und es ging in die Overtime.
Hier hatte John Henrion nach einem energischen Antritt in Richtung Gäste-Tor nach 49 Sekunden die Entscheidung auf dem Schläger, doch Michael Bitzer parierte. Knapp zwei Minuten später war die Entscheidung dann gefallen, aus Ravensburger Sicht leider auf der Gegenseite. Petr Pohl brach auf linker Seite durch, zog in Richtung Tor und überwand Jonas Langmann mit einem platzierten Schuss in den rechten Winkel.
Die Towerstars büßten durch die dritte Heimniederlage in Folge den dritten Platz ein und sind jetzt Fünfter. Gelegenheit, sich für die Niederlage zu rehabilitieren, haben die Towerstars am Sonntag. Dann steht um 17 Uhr das Gastspiel in Freiburg auf dem Programm. Wohl sicherlich nicht mit dabei sein kann hier James Bettauer, der sich ausgerechnet bei seinem Comeback nach vierwöchiger Pause schon im ersten Drittel an anderer Stelle verletzte. Klarheit über die Schwere der Verletzung wird wohl erst eine Kernspin-Untersuchung Anfang der Woche bringen.
(EVR/fe)
  
    
evfuessenEV Füssen
Rosenheim wurde am Kobelhang seiner Favoritenrolle gerecht und siegte 8:3

(OLS)  Auch im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison waren die Starbulls Rosenheim eine Nummer zu groß für den EV Füssen. Dennoch spielte das heimische Team über weite Strecken gut mit und verlor zwar verdient, aber sicherlich zu hoch mit 3:8 (0:3, 2:3, 1:2) gegen den Tabellendritten. Negativer Höhepunkt der zeitweise sehr ruppigen Partie war leider ein ungeahndeter Ellbogencheck gegen Lubos Velebny, der nun länger auszufallen droht. Wir wünschen Lubos an dieser Stelle eine gute Besserung und schnelle Genesung.
Füssen erwischte gegen die konzentriert auftretenden Gäste keinen guten Start. Nach elf Minuten lag man bereits mit 0:3 in Rückstand. Rosenheim hatte aus vier Torschüssen drei Treffer durch Vollmayer, Baindl und Leinweber gemacht. Auch der EVF hatte seine Möglichkeiten durch Deubler, Burghart oder Hops, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter. Zwei Topchancen hatten beide Teams noch vor der Pause. Kyle Gibbons zielte über das leere Tor, Florian Simon traf bei seinem Alleingang den Pfosten.
War das 0:1 nach nur 46 Sekunden gefallen, so dauerte es im zweiten Abschnitt nur 40 Sekunden bis zum ersten Gegentreffer durch Gibbons. Als nur eine halbe Minute später nach einem Bandenabpraller schon das 0:5 durch Höller im Netz lag, beendete Andi Jorde seinen Arbeitstag und wurde von Benedikt Hötzinger ersetzt. Trotz des klaren Vorsprungs zeigten sich die Gäste auch in der Folge sehr giftig. Draxinger musste für 2 plus 10 wegen eines Checks gegen den Kopf auf die Strafbank, Florian Simon schied verletzt aus. Aber auch Leon Van der Linde wurde nach einem Check an der Bande mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe belegt. Hier erzielte jedoch Marc Besl in Unterzahl per Konter das 1:5. Nun war Füssen am Drücker, ehe es in er 36. Minute zu einer unschönen Szene kam. Gästestürmer Henriquez Morales checkte Lubos Velebny mit dem Ellbogen heftig gegen den Kopf, trotz des Einsatzes von vier Schiedsrichtern hatte hier keiner dieses Foul gesehen. Da auch nicht abgepfiffen wurde, konnte Henriquez Morales unbedrängt das 1:6 erzielen. Velebny verlor einige Zähne und musste mit Verdacht auf Kieferbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz des Wegfalls eines weiteren Verteidigers wehrte sich der EVF nach Kräften und konnte nach einem Konter von Marc Besl durch Maximilian Hops auf 2:6 verkürzen.
Zu Beginn des Schlussdrittels wurde eine vierminütige Unterzahl schadlos überstanden, ehe Samuel Payeur einen Alleingang mit dem 3:6 abschloss. Naumann und Zelenka hatten bei einem Konter kurz darauf die Möglichkeit zum vierten Treffer, Rosenheim verteidigte aber auch gut und sorgte in der 53. Minute durch einen platzierten Schuss von Gottwald für die Entscheidung. Der EVF zog frühzeitig und bei einer Strafe gegen die Starbulls den Torhüter, hier traf Baindl noch ins leere Tor zum Endstand. 
(EVF/mil)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Starke Mannschaftsleistung bringt den Auswärtssieg

(OLS)  Die Memminger Indians haben am Freitagabend die Partie in Deggendorf mit 3:2 für sich entschieden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein starker Auftritt von Torhüterin Jennifer Harß brachten den Indians drei Punkte und einen nicht unverdienten Auswärtserfolg ein.
Mit kompletten vier Reihen, aber ohne Ledlin und Wolter, traten die Indianer die Reise nach Deggendorf an. Lukas Steinhauer kehrte erstmals wieder ins Aufgebot zurück und besetzte die zweite Torhüterposition hinter Jenny Harß. Diese bekam auch gleich ordentlich zu tun, denn die Hausherren starteten engagiert in die Partie. Doch die Memminger Defensive hielt stand und lieferte eine sehr ansprechende Leistung ab.
Der erste Treffer fiel erst im zweiten Drittel, hier konnte Milan Pfalzer einen Schuss von Linus Svedlund abfälschen und DSC-Keeper Deske überwinden. Die Indians gewannen immer mehr an Sicherheit und setzten die Gastgeber mehrmals unter Druck. Das Aufbauspiel der Deggendorfer wurde früh und konsequent gestört, zu Chancen kam die namhafte Sturmformation der Niederbayern trotzdem ein ums andere Mal. Zwei Mal rettete die Latte, ehe Greilinger kurz vor Drittelende per Nachschuss den Ausgleich in Überzahl erzielen konnte.
Im Schlussabschnitt, das mit Memminger Überzahl begann, kam der DSC früh zur Führung durch Tadas Kumeliauskas, nur eine Zeigerumdrehung später glich Leon Kittel mit einem strammen Schuss aber bereits wieder aus. Wie bereits gegen Peiting ließen sich die Maustädter nicht beirren und zogen ihr Spiel weiter durch. Zu Gute kam den Indians auch, dass Jennifer Harß einen starken Abend hatte und mehrmals spektakulär retten konnte. All das sollte am heutigen Abend dann auch belohnt werden, denn Lars Grözinger konnte rund zehn Minuten vor dem Ende einen Alleingang zum 3:2 verwerten. Trotz großer Bemühungen der Gastgeber, kam nichts Zählbares für Deggendorf mehr heraus, fast hätten die Memminger sogar noch das 4:2 folgen lassen. Der Puck traf aber nur den Pfosten des verwaisten Tors des DSC.
Trainer Sergej Waßmiller zeigte sich im Anschluss auch sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Bis auf die Überzahlmöglichkeiten konnten alle Vorgaben umgesetzt werden: „So können wir noch den ein oder anderen Punkt einfahren, auch auswärts“, ließ der Memminger Trainer verlauten.
Schon am Sonntag wollen die Indianer nachlegen, wenn Passau an den Hühnerberg kommt. Eine Woche später gibt es dann bereits ein Wiedersehen mit Deggendorf, dieses Mal in der Maustadt.
(ECDCM/mfr)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Defensiv stark, offensiv effektiv: Rockets schlagen Hamburg

(OLN)  Die EG Diez-Limburg hat sich eine beeindruckende Konstanz erarbeitet in der Oberliga Nord: Die Rockets punkten derzeit regelmäßig und festigen damit immer mehr einen Platz in den Pre-Playoffs. Auch gegen die Crocodiles Hamburg setzte sich die EGDL durch, am heimischen Heckenweg gab es einen mit starker Defensive erkämpften 3:2 (2:0, 0:2, 1:0)-Erfolg.
Die Gastgeber erwischten im dritten Duell mit den Norddeutschen den besseren Start: Bereits nach fünf Minuten fälschte Kyle Brothers einen Schuss von Philipp Halbauer unhaltbar für Hamburgs Keeper Kai Kristian zum 1:0 ab (5.). Im ersten Powerplay legte Cheyne Matheson nach starker Vorarbeit von Kevin Lavallee das 2:0 nach (8.). So stand es auch nach 20 Spielminuten: Die Rockets waren besser, die Führung verdient.
Mit dem zweiten Abschnitt aber wurde Hamburg immer stärker. Die Gäste hatten nun deutlich mehr Spielanteile als noch im ersten Abschnitt, kamen öfters gefährlich vor das Tor von Jan Guryca und profitierten zudem von zwei Nachlässigkeit in der Rockets-Defensive. Adam Domogalla netzte bei seiner Rückkehr in den Hamburger Kader doppelt ein (28., 36.) und sorgte für den 2:2-Ausgleich. Der Deutsch-Pole hatte sich beim ersten Hamburger Gastspiel in Diez am 15. Dezember am Knie verletzt, bei seiner Rückkehr an gleicher Stätte unterstrich er seine Wichtigkeit für die Crocodiles.
Die Gäste machten jedoch zu wenig aus den Feldvorteilen, die sie auch im letzten Drittel zweifelsohne hatten. Die Crocodiles waren jederzeit gefährlich, bissen sich aber an der EGDL-Defensive und Keeper Jan Guryca die Zähne aus - oder sie trafen das Torgestänge. Die Rockets bleiben ihrerseits offensiv bei Kontern jederzeit gefährlich. Den entscheidenden Treffer aber setzten sie, als David Lademann die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor brachte, Kai Kristian die Scheibe nur abwehren konnte und Tim Marek im Nachsetzen zum 3:2 traf (55.). Das Tor belohnte eine erneut kämpferisch starke Defensivleistung der EGDL.
„Gratulation an Diez“, sagte Hamburgs Trainer Jacek Plachta. „Wir sind heute nicht gut aus der Kabine gekommen und mussten nach dem Rückstand hart für den Ausgleich arbeiten. Im letzten Drittel haben wir viele Chancen kreiert, es aber einfach vergessen, die Scheibe über die Linie zu bringen.“ Sein Gegenüber Arno Lörsch analysierte: „Wir sind richtig gut aus der Kabine gekommen und haben viel Druck aufgebaut. Im zweiten Drittel haben wir es versäumt, ein weiteres Tor nachzulegen. Hamburg wurde dann immer stärker, aber wir haben gezeigt, dass wir defensiv sehr gut aufgestellt sind. Unter dem Strich hat sich die Mannschaft den Sieg mit viel Energie hart erarbeitet. Ich bin stolz auf die Jungs.“
(EGDL/tn)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons zünden Feuerwerk - Herford besiegt Hannover Indians mit 8:0

(OLN)  Vom Eis gefegt – der Herforder Eishockey Verein zeigte gegen die Hannover Indians seine bislang stärkste Saisonleistung in der Oberliga Nord und besiegte den Tabellen-4. mit 8:0 (6:0/2:0/0:0). Somit gelang den Ice Dagons im mit Spannung erwarteten „Back to Back“-Spiel die Revanche für die 3:4-Niederlage vom vergangenen Dienstag.
Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass die hitzige Atmosphäre der Schlussphase aus dem Hinspiel auch auf das Re-Game übertragen wurde. Bereits nach 40 Sekunden ging es für den Hannoveraner Brett Bulmer zum ersten Mal auf die Strafbank. Herford nutzte die numerische Überlegenheit und ging in der 3. Spielminute durch Emil Lessard-Aydin mit 1:0 in Führung. Eine Minute später setzte Christophe Lalonde zum Alleingang an und netzte in überragender Manier zum 2:0 ein. Bei der ersten Hannoveraner Überzahl war Christophe Lalonde erneut zu Stelle. Der Kanadier in Diensten des HEV nutzte einen Torwartpatzer von Lukas Schaffrath und erzielte das 3:0 (12.). Herford erhöhte noch einmal die Frequenz und setzte sofort nach. Philipp Brinkmann ließ den Indians-Goalie in der 13. Minute erneut schlecht aussehen und arbeitete die Scheibe über die Torlinie. Gästecoach Lenny Soccio hatte erst einmal genug gesehen und nahm nach einer Auszeit Lukas Schaffrath für David Zabolotny vom Eis. Doch die Ice Dragons waren nun richtig ins Rollen gekommen. Ganze sieben Sekunden dauerte es, bis auch Zabolotny das erste Mal bezwungen war. Ralf Rinke schnappte sich nach dem Bully den Puck an der Mittellinie, zog ins Angriffsdrittel und schloss eiskalt ab. Doch der Torhunger im ersten Drittel war noch nicht gestillt. Erneut traf Ralf Rinke in der 16. Minute und erhöhte noch vor der Pausensirene auf 6:0.
Im zweiten Durchgang waren die Gäste erst einmal auf Schadensbegrenzung bedacht und versuchten Ruhe in das Spiel zu bringen. So gestaltete sich der Mittelabschnitt wesentlich ausgeglichener und es dauerte bis zur 34. Minute zum nächsten Torjubel. Lasse Bödefeld musste einen abgefälschten Schuss von Tim-Lucca Krüger nur noch aus kurzer Distanz einschieben und erzielte das 7:0. Weitere 30 Sekunden später war es Krüger selbst, der Herfords Führung weiter ausbaute.
Im Schlussabschnitt spielte nun das gesamte Team für Torhüter Ennio Albrecht, der unbedingt ohne Gegentreffer bleiben sollte. Hannover bemühte sich zwar noch um den Ehrentreffer, doch auch der sollte nicht mehr gelingen, da die Herforder Mannschaft vorbildlich kämpfte und gemeinsam mit Ennio Albrecht die Null halten konnte.
Mit dem sensationellen 8:0-Erfolg über die Hannover Indians hat die Mannschaft ihren Fans eine Antwort auf die sehr massive Kritik der vergangenen Wochen gegeben. Die Ice Dragons waren aufgrund schwacher Derbyauftritte in Ungnade gefallen und müssen sich nun mühsam den Support ihrer Fanclubs wieder zurückerkämpfen.
„Wir wollten uns unbedingt für die Niederlage am Dienstag revanchieren und haben alle dafür auf dem Eis gekämpft. Es ist uns gut gelungen“, analysierte der 20jährige Deutsch-Kanadier Emil Lessard Aydin fasst schon in ostwestfälisch bescheidender Manier nach der Schlusssirene.
Herford verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 11 und hat nun einen Punkteschnitt von 0,93. In der Sonntagsbegegnung geht es zur schwierigen Aufgabe gegen den Krefelder EV, der bereits im zweiten Jahr der Oberliga-Zugehörigkeit kräftig um die PrePlayOff-Plätze mitkämpft.
(HEV/som)


icedragonsherfordHerforder EV
Oberligaspiel Krefeld gegen Herford abgesagt - Schneechaos sorgt für Spielausfall

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein bleibt am heutigen Sonntag spielfrei. Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs in Ostwestfalen und Umgebung, wurde die Oberliga-Begegnung bei der U23-Mannschaft des Krefelder EV abgesagt.
Gerne hätte die Mannschaft den Schwung aus dem 8:0-Erfolg vom vergangenen Freitag über die Hannover Indians mitgenommen, doch eine Anreise aus dem verschneiten Ostwestfalen heraus ist einfach unmöglich.
Bereits für kommenden Dienstag hätte das zweite Duell beider Kontrahenten auf dem Programm gestanden und so müssen die Fans nicht zu lange auf das nächste Spiel warten, sofern sich die Wetterlage bis Dienstag stabilisiert.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
Ein wichtiger Punkt für die HEV-Moral!

(OLN)  Der Herner EV hat das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Hannover Scorpions mit 5:6 nach Verlängerung (0:3/3:2/2:0/0:1) verloren, aber einen Punkt für die Moral erkämpft. Am Sonntag geht es um 17 Uhr zuhause gegen die Tilburg Trappers weiter.
Der HEV begann gut und war direkt in der Partie. Nach 30 Sekunden scheiterte Marcus Marsall freistehend an Brett Jaeger, wenig später machte es ihm Nils Liesegang nach. Nachdem Marsall auch die dritte große Chance vergab, brachte Andy Reiss die Scorpions, nach Vorlage von Julian Airich, in Führung. Mario Trabucco nutzte kurze Zeit später einen Abstimmungsfehler in der Herner Abwehr zum 2:0. Kurz vor der Drittelpause erhöhte Christoph Koziol in Überzahl, nach einer fragwürdigen Strafe gegen Mike Schmitz, auf 3:0. 
Im zweiten Abschnitt nutzte der HEV zumindest seine Tormöglichkeiten aus. Nils Liesegang traf nach Vorlage von Patrick Asselin zum 3:1, Colton Kehler erzielte das zwischenzeitliche 4:2 nach Rückhandpass von Richie Mueller und traf auch zum 4:3-Anschlusstreffer in eigener Überzahl. HEV-Danny Albrecht sagte vor dem Spiel noch, dass man von der Strafbank wegbleiben müsse. Diese Aussage unterstrichen die Gastgeber eindrucksvoll. Fedor Kolupaylo markierte das 4:1 und Robert Peleikis traf kurz vor Drittelende, etwas glücklich, zum 5:3. Beide Treffer fielen bei 5-4-Überzahl der Gastgeber. So nutzen die Scorpions bis dahin alle drei Überzahlspiele.
Im Schlussdrittel legte der HEV dann noch mal eine Schüppe drauf. Christoph Ziolkowski erzielte in Überzahl den Anschlusstreffer zum 5:4 auf Vorlage von Denis Fominych. Bei 5-5 hatte Herne alles unter Kontrolle, die wenigen Chancen im Schlussabschnitt machte alle der starke Björn Linda im HEV-Tor zu Nichte. Nils Liesegang hatte den Ausgleich auf der Kelle, traf aber nur den Pfosten. In der vorletzten Minute spielte Herne noch mal in Überzahl und gerade als Danny Albrecht seinen Goalie vom Eis nahm strahlte Richie Müller den Puck von der blauen Linie in den Winkel. Ausgleich! 
In Overtime wollte Patrick Asselin seinen Sturmpartner Marcus Marsall auf die Reise schicken, sein Pass landete jedoch unglücklich bei Mario Trabucco, der zum 6:5-Endstand einnetzte. 
"Wir haben 0:3 und 3:5 zurückgelegen, hätten aber auch nach den ersten Minuten 2:0 oder 3:0 führen können. Die Mannschaft hat eine sehr gute Moral gezeigt und sich den Punkt absolut verdient. Wir haben uns Step by Step in die Partie zurückgearbeitet. Darauf können wir aufbauen“, war HEV-Coach Danny Albrecht nach der Partie stolz auf sein Team. 
(HEV/ms)
  
   
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
EXA IceFighters Leipzig bringen einen Punkt aus dem Derby mit nach Hause - Lange Verzögerungen und viele Strafen sorgen für unruhiges Spiel

(OLN)  Das Derby in Halle startete gestern Abend mit einiger Verzögerung. Das Tor war aus dem Eis herausgebrochen und diese Stelle musste erst repariert werden. Das zog sich einige Minuten und unseren EXA IceFighters Leipzig tat das gar nicht gut. In der ersten Hälfte des ersten Drittels spielten nur die Saale Bulls aus Halle. Patrick Glatzel im Tor unserer Eiskämpfer schien als Einziger aus der Kabine gekommen zu sein und hielt sein Team im Spiel. Erst mit dem ersten Powerplay und den ersten Chancen wachten unsere IceFighter auf und schienen das Derby als solches spielen zu wollen. In Unterzahl mussten sie dann aber doch das 0-1 hinnehmen. Leon Fern traf von der blauen Linie nur den Pfosten, aber Tatu Vihavainen erzielte im Nachschuss den ersten Treffer der Begegnung. In den verbleibenden vier Minuten bis zur Pause passierte nicht mehr viel und somit gingen beide Mannschaften in die Kabinen zurück.
Das zweite Drittel sah dann aus IceFighters-Sicht deutlich anders aus. Es war mehr Zug im Spiel. Dadurch gelangen viele Offensivaktionen, bei denen Bulls-Torhüter Sebastian Albrecht zunächst stets der Sieger blieb. Halle beschränkte sich zwischenzeitlich mehr aufs Kontern und überließ unseren IceFighters mehr und mehr die Initiative. Und die IceFighters schienen dadurch das Spiel immer besser in den Griff zu bekommen. Das konnte man von den Unparteiischen einmal mehr nicht behaupten. Es war einfach keine Linie zu erkennen. Klare Fouls wurden auf beiden Seiten nicht gegeben und dann wiederum Strafen ausgesprochen, bei denen nur sie selbst wussten, was der Grund war. So war das am meisten gebrauchte Wort im Stream der Gastgeber „zerfahren“. Und das beschreibt das ganze Spiel gut. In der 26. Minute gelang den EXA IceFighters der ersehnte Ausgleich. Robin Slanina verwandelte nach schönem Zuspiel von Paul König. 63 Sekunden später erlaubte sich Halles Torhüter den einzigen Lapsus des Spiels. Michal Velecky zog aus spitzem Winkel ab und der Puck trudelte irgendwie über die Linie. Mit der verdienten, aber knappen Führung ging es für unser Team in die zweite Pause.
Im letzten Drittel spielten beide Teams auf Augenhöhe. Halle konnte sich ebenfalls mit einem Doppelschlag revanchieren. Michal Schön und Leon Fern waren in der 46. und 47. Minute die beiden Torschützen. Unsere Eiskämpfer konnten in der 49. Spielminute noch einmal ausgleichen. Huber Berger fälschte einen Pass von Moritz Israel im Powerplay unhaltbar ab. Leider gelang es Florian Eichelkraut und Kollegen in der Folge nicht mehr, aus den durchaus vorhandenen und guten Chancen
Kapital zu schlagen. So ging es erst in die Verlängerung und dann ins das Penaltyschießen. Hier behielten die Gastgeber den kühleren Kopf und gewannen das Spiel am Ende mit 4-3 nach Penaltyschießen. „Das wir hier nach dem schlechten ersten Drittel trotzdem noch mit einem Punkt nach Hause fahren ist schon in Ordnung. So dürfen wir aber nicht mehr in ein Spiel starten. Der Rest des Spiels war schwere Kost und auch für beide Seiten nicht leicht zu coachen. Es kam nie wirklich ein Spielrhythmus auf“, beurteilte Coach Sven Gerike das Spielgeschehen.
(IFL/is)


EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
SPIELABSAGE HEUTE

(OLN)  Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der schlecht kalkulierbaren Entwicklungen hat sich unser heutiger Gegner Diez-Limburg dazu entschieden, dass Spiel abzusagen.
Ein neuer Termin wird gesucht.
Das nächste Spiel steigt bereits am Dienstag.
Da reisen die EXA IceFighters das erste Mal in dieser Saison nach Hannover zu den Scorpions.
(IFL/is)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
3:5 – Rostock Piranhas verlieren auch gegen Erfurt / Nach fünf Auswärtspleiten in Serie verlieren die Ostseestädter auch das Heimspiel gegen die Black Dragons

(OLN)  Der Eishockey-Oberligist Rostocker EC konnte am Freitagabend seine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge – alle auswärts – nicht durchbrechen und musste im Heimspiel gegen die Black Dragons aus Erfurt eine 3:5 (2:2, 0:1, 1:2)-Niederlage hinnehmen.
Bei den Piranhas stand diesmal Leon Meder im Tor. Zudem wirkte Verteidiger Sean Morgan nach abgesessener Sperre wieder mit. Weiterhin verletzt fehlten Tom Pauker und Philipp Seckel.
Die Piranhas begannen konzentriert und vergaben durch Moritz Raab nach zwei Minuten gleich die erste Chance. Der REC blieb zunächst am Drücker und verdiente sich die Führung durch August von Ungern-Sternberg, der nach konsequentem Abschluss auf 1:0 stellte (8.). Die Freude darüber währte leider nicht allzu lange. Per Konter glichen die Thüringer aus, der Ex-Rostocker Alexander Spister traf (9.). Die effizient spielenden Gäste setzten mit dem 1:2 durch Arnoldas Bosas sogar noch einen drauf (11.). Immerhin konnte REC-Topscorer Matthew Pistilli per Schlagschuss noch zum leistungsgerechten 2:2 zur ersten Drittelpause ausgleichen (17.).
Das Mitteldrittel verschliefen die Piranhas nahezu komplett. Erneut traf der Spister und so führten die Erfurter verdient mit 3:2 (26.). Auch im weiteren Drittelverlauf agierten die Hausherren in der Offensive glücklos.
Im Schlussabschnitt steigerten sich die Piranhas noch einmal. Lukas Koziol vergab die Chance zum Ausgleich (45./gehalten). Mitten in eine gute Druckphase der Piranhas hinein markierten die Erfurter das 2:4 (47.). Nach der einzigen Strafzeit des Spiels – der REC blieb gänzlich ohne Strafminuten – konnte verkürzte Thomas Voronov noch auf 3:4 (53.). Zu mehr reichte es aber nicht. Erfurt machte mit den fünften Treffer alles klar (57.).
REC-Coach Chris Stanley nahm gegen Ende zwar noch Keeper Leon Meder vom Eis und eine Auszeit – an diesem Abend sollte aber alles nichts bringen. Wieder einmal standen die Piranhas mit leeren Händen da.
„Ich bin schon sehr sauer. Vor allem vor unserem eigenen Tor agierten wir viel zu harmlos, haben den Gegner machen lassen und uns viel zu einfache Scheibenverluste geleistet. Da haben wir es Erfurt sehr einfach gemacht. Teilweise haben meine Spieler nicht das gemacht, was abgesprochen war und dann verliert man so ein Spiel dann auch. Das war keine gute Leistung der Mannschaft. Wir müssen uns nun sammeln und es im nächsten Spiel unbedingt besser machen. Jeder muss sich an seine Aufgaben halten und für den Erfolg der Mannschaft arbeiten“, sagte REC-Coach Chris Stanley.
Schon am Sonntag können es die Norddeutschen besser machen. Ab 17 Uhr ist Rostock dann bei den Hammer Eislöwen zu Gast. 
(NNN/at)
  
 
 
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