IHP NachrichtenFreitag 1.Januar 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Silvester und Neujahr mit insgesamt 8 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
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Düsseldorfer EGZum Jahresauftakt kommt Wolfsburg: DEG will ersten Heimsieg! (DEL) Das Jahr 2021 beginnt für die Düsseldorfer EG mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 3. Januar, kommen um 17.00 Uhr die Grizzlys Wolfsburg in den ISS DOME. Nach zwei Auswärtserfolgen in Köln und Krefeld wollen die Rot-Gelben im zweiten Anlauf den ersten Heimsieg der Saison 2020/21 einfahren. Hinweis: An diesem Tag gibt es auf dem YouTube-Kanal des Clubs auch wieder die GAMEDAY live!-Sendung mit allen Infos zum Spiel. Teil 1 von 16.15 bis 16.45 Uhr. Teil 2 beginnt ca. zehn Minuten nach Spielende. Chefcoach Harold Kreis war mit dem 6:3-Derbyerfolg bei den Krefeld Pinguinen zufrieden und blickte gleichzeitig nach vorne: „In Krefeld haben wir endlich einmal unser Spiel über volle 60 Minuten konsequent durchgezogen. Wir haben einen guten Start erwischt und kraftvoll nach vorne gespielt. Diese Tugenden wollen wir auch gegen Wolfsburg zeigen!“ Dabei kann der Trainer auf dieselbe Formation zurückgreifen wie beim Sieg in Krefeld. Victor Svensson und Nicolas Geitner fallen also weiterhin aus, dafür ist Tobi Eder erneut im Kader. Das Tor wird Hendrik Hane hüten. Kreis: „Mit den Keepern war abgesprochen, dass wir sie in den ersten vier Spielen abwechselnd aufstellen. Danach werden wir zu einem anderen Rhythmus übergehen.“ Arbeiten müssen die Düsseldorfer noch an ihrer Unterzahl-Quote. Dort belegen sie mit nur 57,14% den letzten Platz der DEL-Tabelle. Überzeugend hingegen das Powerplay. Hier belegen die Düsseldorfer mit 31,58% den zweiten Rang aller 14 Teams. Gegner Wolfsburg liegt mit derzeit sechs Zählern aus vier Spielen und einem Punkte-Quotienten von 1,5 auf dem sechsten Platz der Gruppe Nord. Zwei Auftakterfolgen gegen Krefeld und Berlin folgten zwei Niederlagen in Iserlohn und gegen Köln. Bester Scorer ist ein alter Bekannter: Der ehemalige DEG-Stürmer Spencer Machacek belegt mit vier Punkten den ersten Platz der teaminternen Wertung. Zum Vergleich: Der derzeit erfolgreichste Scorer der Düsseldorfer ist Alexander Barta mit fünf Zählern vor Daniel Fischbuch mit vier. Im MagentaSport Cup, dem Vorbereitungs-Turnier auf die laufende Spielzeit, traf die DEG zweimal auf Wolfsburg. Bei der 0:7-Klatsche zum Auftakt waren die Rheinländer aber nur mit der halben Mannschaft angetreten. Beim 3:2 n.V.-Rückspielsieg sah das schon anders aus. Am kommenden Sonntag wollen die Düsseldorfer erneut bereit sein… (DEG/pdeg) |
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Kassel HuskiesDas Jahr der Kassel Huskies im Rückblick (DEL2) Das Jahr 2020 war sicherlich ein historisches Jahr. Die Entwicklungen im Laufe des Jahres haben das Leben auf unserer Erde teils vollkommen verändert. Auch der Sport ist durch die aktuellen Gegebenheiten stark betroffen. So war das Jahr 2020 auch für die Kassel Huskies ein ganz besonderes. Wir werfen daher einen Blick zurück auf das Jahr der Schlittenhunde: 3. Januar – Durch einen 4:2-Erfolg bei den Ravensburg Towerstars starten die Kassel Huskies optimal ins neue Jahr. 21. Januar – In einem spektakulären Derby schlagen die Huskies die Löwen Frankfurt mit 7:5. Nach zwischenzeitlichem Rückstand drehen die Jungs von Tim Kehler im letzten Drittel auf und fahren einen berauschenden Derbysieg ein. 4864 Fans feiern in einer gut gefüllten Eissporthalle 26. Januar – 850 Huskies-Fans machen sich per Sonderzug auf den Weg nach Landshut. In einer verrückten Partie drehen die Huskies einen 2:5-Rückstand in einen 6:5-Sieg nach Verlängerung. Corey Trivino sorgt sehenswert für den Siegtreffern und einen jubelnden Gästeblock. Auf der Rückfahrt sind die Spieler mit im Sonderzug. 1. März – Zum Hauptrundenabschluss gastieren die Bietigheim Steelers in Kassel. Durch ein ungefährdetes 4:0 fahren die Huskies den 30. Saisonsieg ein. Jerry Kuhn feiert seinen vierten Shutout der Saison. Was zu diesem Zeitpunkt keiner ahnt, es wird das letzte Spiel für lange Zeit sein. 10. März – Die DEL2 bricht aufgrund der Corona-Pandemie die Saison vor den Playoffs ab. Es gibt keinen Meister, keinen Absteiger. Bei den Huskies-Spielern und -Verantwortlichen herrscht Enttäuschung und dennoch totales Verständnis für die Entscheidung. Die Spieler verlassen nach und nach Kassel. April – In der Eissporthalle herrscht eine große Leere. Keine Spieler auf dem Eis, keine Zuschauer, kein Schlittschuhlaufen, keine Kinder- und Jugendmannschaften. Eigentlich wollten die Huskies nach starker Hauptrunde in den Playoffs um die Meisterschaft mitspielen. Doch daraus wurde nichts. 15. Mai – Mit einem 35 Quadratmeter großem Banner an der Außenseite der Eissporthalle danken die Kassel Huskies allen „Helden unserer Stadt“. 25. Mai – Die Huskies beantragen fristgerecht die Lizenz für die anstehende DEL2-Saison. Darüber hinaus werden auch die Unterlagen inklusive Bürgschaft für einen möglichen DEL-Aufstieg eingereicht. Zehn Jahre nach dem Erstliga-Aus sind die Schlittenhunde bereit für eine Rückkehr ins Oberhaus 1. Juli – Zusammen mit zwölf anderen Teams erhalten auch die Huskies die Lizenz für die DEL2-Saison 2020/21 ohne Auflagen. Für die Bietigheim Steelers gibt es später auch grünes Licht. 26. August – Wie erwartet beendet Manuel Klinge seine aktive Spielerkarriere. Eine schwere Knieverletzung aus dem Herbst 2017 zwingt den Kasseler Rekordspieler zum Karriereende. Nachdem Klinge die Mannschaft in den letzten zweieinhalb Jahren als Teammanager betreute wird er ab sofort neuer Sportdirektor der Schlittenhunde. 19. September – Die DEL2 veröffentlicht den Spielplan der Saison 2020/21. Zum Auftakt am 6. November reisen die Huskies zu den Löwen Frankfurt. Die Hauptrunde ist bis Mitte März geplant, die Playoffs laufen bis Ende Mai. 1. Oktober – Die Huskies sind zurück auf dem Eis. Cheftrainer Tim Kehler bittet mit seinem neuen Co Casey Fratkin zum ersten Training der neuen Saison aufs Eis. Mit dabei sind auch die Neuzugänge Joel Keussen, Oliver Granz, Brett Cameron, Paul Kranz, Marc Schmidpeter Clarke Breitkreuz und Ryan Olsen. Verteidiger Troy Rutkowski stößt nach Geburt seines Sohnes Mitte November zum Team. Im weiteren Saisonverlauf kommen zudem Philippe Cornet, Alexander Bojarin und Lukas Laub zu den Huskies. 9. Oktober – Nach 222 Tagen heißt es endlich wieder Eishockey-Zeit in Kassel. Zum Testspiel-Auftakt sind die Bietigheim Steelers in Nordhessen zu Gast. Selbst die 2:4-Niederlage trübt die Freude über die Rückkehr des Eishockeys nicht. Doch aufgrund der Lage in Kassel muss die Partie, wie dann alle weiteren Heimspiele ohne Zuschauer sattfinden. 14. Oktober – Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft ist ein Husky: Moritz Müller verbringt aufgrund des verschobenen DEL-Starts die Vorbereitung und Teile des Saisonstarts in Kassel. Für Müller, der seine Kindheit und Jugendzeit in Kassel lebte, geht ein Traum in Erfüllung. Kurze Zeit später stoßen mit Marcel Müller und Dominik Tiffels zwei weitere Haie zum Huskies.-Rudel. 17. Oktober – Zusammen mit rund 35 Mitgliedern der Fanclubs und der aktiven Fanszene wird die Eissporthalle nach Hygieneregeln mit Desinfektionsmittelspendern, Abstandsmarkierungen und Beschilderungen versehen. 30. Oktober – Zum Abschluss der Vorbereitung treffen die Huskies zu Hause auf den DELRekordmeister Eisbären Berlin. Die Schlittenhunde bieten den Eisbären lange Zeit Paroli und verkaufen sich trotz 1:3-Niederlage sehr teuer. 6. November – Nach 246 Tagen ist die DEL2 zurück. Das Auftaktspiel der Huskies geht in Frankfurt nach zwischenzeitlichem 0:3-Rückstand mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. MagentaSport überträgt erstmals ein Huskies-Spiel. 8. November – Durch ein 1:0 gegen den EHC Freiburg machen die Schlittenhunde den ersten Saisonsieg perfekt. Zudem feiert Leon Hungerecker den ersten DEL2-Shutout seiner Karriere. 4. Dezember – Positiver Corona-Schnelltest im Team der Schlittenhunde. Beide vorgesehenen Partien des Wochenendes werden abgesagt. Ein anschließender PCR-Test bestätigt den Corona-Befunde zum Glück nicht. Die Huskies können nach einem spielfreien Wochenende wieder das Training aufnehmen. 18. Dezember – Die Huskies schreiben Geschichte: Mit 7:0 fegen dezimierte Schlittenhunde die Löwen Frankfurt vom Eis. Es ist nicht nur der zweithöchste Sieg gegen die Südhessen, sondern auch den höchsten Derby-Heimsieg der Kasseler Eishockeygeschichte. Einziger Wehrmutstropfen: Keiner kann das Spektakel in der Eisporthalle live erleben. 28. Dezember – Zweiter Derby-Kantersieg in zehn Tagen: 8:0 heißt es am Ende in der Wetterau. Die Huskies setzten ihre Siegesserie auch beim bis dahin zu Hause ungeschlagenen EC Bad Nauheim fort. 30. Dezember – Durch einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen bei den Dresdner Eislöwen beenden die Kassel Huskies das Jahr mit sieben Siegen in Serie. Zudem grüßt die Mannschaft von Tim Kehler von der Tabellenspitze der DEL2. (ECK/js) |
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Deggendorfer SCNach 3 Wochen Zwangspause: DSC will wieder durchstarten (OLS) Corona hatte den Deggendorfer SC in den letzten 3 Wochen im Griff. Seit dem 11.12.2020 befand sich ein Großteil der Mannschaft in Quarantäne und durfte kein Spiel bestreiten. Am Sonntag, 3. Januar nimmt das Team von Trainer Henry Thom den Spielbetrieb wieder auf. Der SC Riessersee wird in der Deggendorfer Eissporthalle zu Gast sein. Für den Trainer ein absolut neues Erlebnis: „Wir waren mit einer kleinen Gruppe von Spielern auf dem Eis, die nicht in Quarantäne mussten und da muss man sich natürlich andere Trainingseinheiten einfallen lassen, als wenn man den kompletten Kader zur Verfügung hat.“ Die in Isolation befindlichen Spieler haben sich derweil unter der Leitung von Kapitän René Röthke online per Zoom fit gehalten. Thom: „René ist im Fitnessbereich absoluter Profi und hat sehr gute Einheiten gemacht. Die Jungs haben dabei super mitgezogen.“ Inzwischen hat sich auch im Kader das eine oder andere geändert. Um der Nummer 1 im Deggendorfer Tor ausreichend Zeit zu geben, sich von seiner Corona-Erkrankung zu 100% zu erholen, ergänzt Kristian Hufsky per Förderlizenz vom Partner aus Landshut die Mannschaft, um in den zahlreichen anstehenden Spielen mit Raphael Fössinger und Stefanie Neuert auf dieser Position ausreichend besetzt zu sein. In den ersten Trainingseinheiten konnte der 21-Jährige bei Thom einen sehr guten Eindruck hinterlassen: „Er ist ein technisch und physisch starker Torhüter, der sehr viel Ruhe ausstrahlt.“ Weiterhin im Kader wird Manuel Wiederer stehen, da bis dato noch keine Information eingetroffen ist, wann er zu seinem AHL-Club aus San Jose zurückberufen werden wird. Erik Gollenbeck stand ja bereits vor der Quarantänephase vor seinem Comeback, das er nun gegen Riessersee geben kann. Ob das bei Sascha Maul ebenfalls klappt, ist noch nicht sicher. Allerdings hat das Talent das Eistraining wieder aufgenommen. Ebenfalls wieder auf dem Eis trainiert Thomas Greilinger. Ob und wann die Gallionsfigur des DSC wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann, will Henry Thom aber noch offenlassen: „Thomas arbeitet sehr hart und macht auch gute Fortschritte. Wir müssen aber vorsichtig sein. Er wird wieder spielen, sobald es möglich ist.“ Da auch die Förderlizenzspieler aus Landshut weiter zur Verfügung stehen, ist der Kader voll und es ergeben sich zahlreiche Alternativen in der Aufstellung. So kann Thom optimistisch in die nächsten Spiele gehen: „Die Jungs sind absolut heiß und wir freuen uns alle, endlich wieder spielen zu dürfen. Gegen Riessersee gibt es nur ein Ziel: Wir wollen 3 Punkte holen.“ Das Spiel beginnt am Sonntag, 03.01.2021 bereits um 18:00 Uhr und wird live auf Sprade-TV übertragen. (DSC/tt) |
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EV LindauDEB wertet ausgefallenes Spiel in EV Füssen für den EV Lindau (OLS) Mit 5:0 Toren und drei Punkte für den EV Lindau wertet der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) die kurzfristig abgesagte Oberliga-Begegnung beim EV Füssen. Diese Entscheidung gab der DEB an Silvester in einer Pressemitteilung in München bekannt. Die Wertung erfolgte gem. DEB-SPO Art. 24 Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 24 Ziff. 5. Der EV Füssen hatte bereits vor der Entscheidung in einer Pressemitteilung signalisiert, dass der Verein die Spielwertung akzeptieren werde. (EVL/cs) |
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ECDC MemmingenAbschluss ohne Punkte: Nächste Knappe Indians-Niederlage (OLS) Das letzte Heimspiel des ECDC Memmingen des Kalenderjahres geht verloren. Gegen die Blue Devils Weiden setzt es eine 3:4 Niederlage. Myles Fitzgerald feiert einen gelungenen Einstand mit zwei Treffern. Ein Auftakt nach Maß erwischten die Indians einen Tag vor Silvester gegen den Tabellennachbarn aus Weiden. Nur gut zwei Minuten dauerte es bis der kanadische Neuzugang Myles Fitzgerald seinen Debüttreffer feiern konnte. Der wendige Flügelstürmer traf im Powerplay mit einem sehenswerten Direktschuss. Die Indians waren auch in der Folge das deutlich tonangebende Team und hätten bereits früh die Führung ausbauen müssen. Mehrere gute Möglichkeiten wurden aber leider vergeben und so mussten die rot-weißen Anhänger bis kurz vor Drittelende auf das zweite Tor des Abends warten, das ebenfalls von Fitzgerald erzielt wurde. Im zweiten Drittel dann ein komplett anderes Bild. Die Gäste aus der Oberpfalz übernahmen das Kommando. Durch einen Doppelschlag innerhalb von rund 50 Sekunden glichen die Weidener die Partie aus. Im letzten Drittel schienen die Indians wieder auf der Höhe des Geschehens zu sein. Trotzdem fiel der Treffer auf der anderen Seite, als Homjakovs souverän verwertete. Die Memminger erkämpften sich zwar weiter Chancen, um das Spiel auszugleichen, zu viele Strafzeiten behinderten dieses Unterfangen aber stark. Als Meier und Svedlund auf der Strafbank platznehmen mussten, ließ sich der EVW nicht zweimal bitten und stellte die Weichen mit dem 2:4 auf Sieg. Linus Svedlund gelang zwar noch einmal der Anschluss, doch weitere Strafminuten, wieder gegen die erste Verteidigungsreihe der Indians, erstickten eine mögliche Aufholjagd bereits im Keim. Die Memminger können nun zum Jahresende einmal kräftig durchatmen. Eine ganze Woche kann das Team von Trainer Waßmiller nun vom harten Spielbetrieb pausieren. Diese Zeit wird nun zur Regeneration und zum Training genutzt, was bislang im eng getakteten Ligaalltag kaum möglich war. Das nächste Heimspiel findet dann gegen Spitzenreiter Selb am 6. Januar statt. Hier wird auch Antti Miettinen erstmals wieder das rot-weiße Trikot tragen. Ob noch weitere Akteure zum Aufgebot des ECDC hinzukommen, wird die nächste Woche zeigen. (ECDCM/mfr) |
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| Rockets entführen drei Punkte aus Erfurt (OLN) Die EG Diez-Limburg belohnt sich für einen couragierten Auftritt bei den Black Dragons in Erfurt mit drei Punkten: Die Rockets gewinnen am Mittwochabend auswärts mit 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) und fahren damit drei ganz wichtige Punkte ein. Bereits am Freitag geht es in der Oberliga Nord weiter, dann empfängt die EGDL am Diezer Heckenweg den Herner EV (ab 20 Uhr, live bei Sprade TV). An die gute Leistung vom Heimspiel gegen Spitzenreiter Hannover Scorpions anschließen - mit dieser Vorgabe waren die Rockets am Mittwoch nach Erfurt gereist. Montags hatte man den Scorpions einen Punkt abgeknöpft bei der knappen 3:4-Niederlage nach Verlängerung, in Erfurt wollte man nun nachlegen. „Die Mannschaft hat von Beginn an das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Wir wollten in der neutralen Zone eng stehen und wenig zulassen, den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen.“ Das gelang sehr gut, dazu machte Philipp Halbauer kurz vor der Pause das wichtige 1:0 für die EGDL in Überzahl (20.). Die Gäste ließen sich auch von Erfurts Ausgleich durch Enzo Herrschaft (26.) nicht aus der Ruhe bringen. Cheyne Matheson machte mit einem seiner sehenswerten Konter das wichtige 2:1 (33.), kurz vor der zweiten Pause machte zudem RJ Reed in Überzahl das torentscheidende 3:1 (40.). Erfurt kam im letzten Drittel zwar noch mal auf 2:3 durch Sean-Alexander Fischer heran (53.), mehr aber ließen die Rockets defensiv nicht zu. Auch eine Unterzahlsituation kurz vor Schluss überstand die EGDL schadlos. „Unter dem Strich ein verdienter Sieg, der neuen Mut in die Mannschaft bringt“, sagte Lörsch. Sein Gegenüber Rafael Joly sagte nach Spielende: „Die drei Punkte für Diez-Limburg sind sehr verdient. Wir haben nicht in unser System gefunden.“ (EGDL/tn) |
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Icefighters LiepzigIceFighters Leipzig knüpfen an Siegesserie an - Letztes Spiel des Jahres endet mit einem Heimsieg (OLN) Das letzte Spiel in diesem Jahr hatten sich sowohl Leipzigs Headcoach Sven Gerike als auch der Eisbären-Trainer Hoja Ralf wohl einfacher vorgestellt. Nach einer zähen Partie und einigen Verletzten endete das Spiel 4:3 nach Verlängerung mit dem 9. Sieg in Folge für die EXA IceFighters. Die Gäste aus Hamm als Tabellenletzter wollten endlich wieder einen Sieg einfahren. Die Leipziger waren nach der langen Spielpause motiviert und kamen trotz vier fehlender Feldspieler mit viel Energie ins erste Drittel. Doch diese Energie wurde bereits in der 5. Spielminute durch eine Verletzung des Hammer Torwarts gebremst. Goalie Sebastian May fiel nach einem Duell mit Moritz Israel vor dem Tor unglücklich aufs Eis und musste anschließend ausgewechselt werden. Nach dem überstandenen Powerplay dauert es dann aber nicht lange bis Kapitän Florian Eichelkraut das erste Tor des Abends schoss. Hamm traf allerdings wenige Minuten später zum Ausgleich. Das wollten die IceFighter nicht auf sich sitzen lassen und so dauerte es keine 60 Sekunden bis Hannes Albrecht in Kombination mit Eichelkraut zum 2:1 traf. So hätte es eigentlich weiter gehen können. Doch erst musste Leipzigs Stürmer Ryan Warttig nach einer Verletzung vom Eis, dann sorgten ungenutzte Powerplay-Situationen auf beiden Seiten dafür, dass es beim 2:1 Pausenstand blieb. Auch das zweite Drittel begann mit Strafen für beide Teams. Beim 3 gegen 5 Unterzahl-Spiel zeigten die Eiskämpfer, wofür Ihr Name steht und meisterten die fast zweiminütige Unterzahl-Situation souverän. Nicht zuletzt war es Leipzigs Goalie Patrick Glatzel, der für Ruhe vor und im Kasten der Leipziger sorgte. In der 27. Spielminute durfte dann wieder gejubelt werden – jedoch nur kurz. Connor Hannon traf durch das Zuspiel von Hannes Albrecht zum 3:1. Doch auch hier ließ die Antwort aus Hamm nicht lange auf sich warten. Schwab trifft nur knapp 20 Sekunden später zum 3:2 Anschlusstreffer. Drei Minuten vor Ende des zweiten Drittel wird der Leipziger Verteidiger Tim Heyter unglücklich vom ehemaligen Icefighter Gianluca Balla gegen die Bande gecheckt und musste ebenfalls verletzt vom Eis. Am 3:2 Pausenstand ändert dann auch das Powerplay der Messestädter in den letzten Minuten nichts mehr. Das letzte Drittel machte die Begegnung dann noch mal spannend. Hamm trifft nach wenigen Minuten zu 3:3 Ausgleich durch Kevin Orendorz, kann aber dann die Auftriebsphase nicht für einen Führungstreffer nutzen. Leipzigs Goalie steht solide im Tor. So geht es trotz einiger Chancen auf beiden Seiten nach 60 Minuten in die Verlängerung. Die beginnt für die Leipziger etwas unglücklich. Nach einer Strafe von Robin Slanina müssen die IceFighters erneut ein Unterzahl überstehen und meistern das souverän. Leider erwischte es beim Blocken eines Schlagschusses der Gäste Kapitän Florian Eichelkraut, der nun als dritter Spieler verletzt vom Eis musste. Leipzigs Spezial-Team aus Velecky, Slanina und Hannon bliebt konzentriert und konnte am Ende durch das entscheidende Siegtor von Connor Hannon den 9. Sieg in Folge feiern. „Der Sieg war wichtig für die Spieler und für den Kopf. Mit vier verletzten Spielern vor Spielbeginn und drei Weiteren während der Partie, dürfen wir mit dem Sieg wohl vorerst zufrieden sein. Wir wissen, dass die Mannschaft nach der langen Pause noch nicht wieder bei einhundert Prozent ist und arbeiten uns nun sukzessive an die Spielleistung vor der Unterbrechung ran. Der heutige Tag wird entscheiden, mit wie vielen Spielern wir morgen nach Krefeld reisen können.“, fasst Gerike kurz zusammen. Viel Zeit zum Verschnaufen und Regenerieren bleibt nicht. Anbully in der Rheinlandhalle am Neujahrstag ist 18:00 Uhr. Am Sonntag empfangen die EXA IceFighters dann den Herforder EV zur vierten und vorerst letzten Begegnung der beiden Teams im Kohlrabizirkus. (IFL/is) Icefighters LiepzigGroße Herausforderung zu Jahresbeginn - Die EXA IceFighters reisen mit 11 Feldspielern nach Krefeld (OLN) Das erste Spiel des Kalenderjahres führt unsere EXA IceFighters Leipzig nach Krefeld. Zweimal kreuzten sich diese Saison bereits die Wege der beiden Teams. Zweimal konnten die Punkte knapp in Leipzig bleiben. Die junge Truppe von Headcoach Elmar Schmitz ist längst angekommen in der Oberliga Nord. Nach langen Anlaufschwierigkeiten in der letzten Saison, setzten die „Jungen Wilden“ bereits einige Ausrufezeichen. Siege und Punktgewinne gegen Teams aus Herne, Hannover Scorpions, Hamburg oder Halle sprechen für sich. Angeführt werden die Krefelder dabei von Adrian Grygiel. Aber Tore produzieren können sie alle. Defensiv sind die Krefelder auch deutlich erwachsener geworden. Es wird also ein hartes Stück Arbeit auf unsere EXA IceFighters Leipzig warten. Am Sonntag kommt es dann schon zum vierten und letzten Aufeinandertreffen mit den Herforder IceDragons. Nach einer etwas längeren Durststrecke konnten die Drachen gegen die Hannover Indians ein deutliches Zeichen setzen und haben das Spiel für sich entscheiden können. Auch das letzte Spiel in Herne sah lange nach einem möglichen Punktgewinn aus. Das Team von Jeff Job ist einer der drei Aufsteiger und bisher der bestplazierte Neuling. Die Routiniers Ralf Rinke, Marius Garten und Björn Bombis konnten ihr Team bisher in allen Spielen gegen unsere Eiskämpfer zu Punkten führen. Nach einem knappen Sieg im ersten Duell, folgten zwei Niederlagen nach Verlängerung. „Unser Team wird an die Grenzen gehen müssen und vielleicht drüber hinaus, denn die Liste der einsatzfähigen Spieler ist nochmal deutlich gesunken.“, sagt Coach Gerike vor dem anstehenden Wochenende. Mit gerade einmal 11 Spielern und zwei Torhütern machen sich die EXA IceFighters Leipzig heute auf den Weg nach Krefeld. Zu den bekannten Ausfällen von Esa Hofverberg, Alexander Zille, Oliver Noack und Leon Lilik gesellten sich noch Maximilian Spöttel. Sein Fuß ist so geschwollen, dass er nicht in den Schlittschuh kommen kann. Florian Eichelkraut, Tim Heyter und Ryan Warttig verletzten sich auch während des letzten Spiels und stehen heute Abend definitiv nicht zur Verfügung. Und zu guter Letzt ist Hannes Albrecht Zuhause geblieben. Er erwartet sein zweites Kind und die Wahrscheinlichkeit, dass er heute im Laufe des Tages oder der Nacht als Vater gebraucht wird, ist relativ hoch. Wir drücken natürlich alle Daumen und freuen uns schon auf den baldigen Zuwachs! Anbully in der Rheinlandhalle in Krefeld ist heute 18:00 Uhr. (IFL/is) |
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