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September 26
                         
September 2
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 14.Dezember 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 10 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Neuer Team Partner an Bord; B.P.L. GmbH steigt bei der DEG ein

(DEL)  Die Düsseldorfer EG darf sich über einen neuen starken Partner freuen! Die Biotech & Pharma Logistics (B.P.L.) GmbH steigt bei den Rot-Gelben als neuer Team Partner ein. Das Engagement beläuft sich zunächst auf die aktuelle Spielzeit. Optisch wird das Unternehmen bei allen Heimspielen im ISS DOME auf den Plexiglasscheiben hinter der Spieler- und Strafbank sichtbar sein.
(DEG/pdeg)
  
   
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls gewinnen MagentaSport Cup

(DEL)  Der Sieger des MagentaSport Cups 2020 kommt aus München. Die Red Bulls gewannen bei den Pinguins Bremerhaven mit 7:5 (2:1|2:4|3:0) und sicherten sich den Titel bei der erstmaligen Austragung des Turniers. In einem hochklassigen Finale erzielten Frank Mauer, Luca Zitterbart, Dominik Kahun, Chris Bourque, Mark Voakes, Keith Aulie und Maximilian Kastner die Treffer der Oberbayern. 
Spielverlauf:
München startete druckvoll, die beste Chance der Anfangsphase hatte aber Bremerhavens Jan Urbas mit einem Rückhandschuss an den Pfosten (4. Minute). Auf der Gegenseite nutzten die Red Bulls ihren ersten Hochkaräter: Philip Gogulla behielt nach einem erfolgreichen Forecheck die Übersicht und legte frei vor dem Tor quer auf Mauer, der zum 1:0 einschob. Die Gäste agierten weiterhin hochkonzentriert, fuhren ihre Checks zu Ende und ließen Bremerhaven nicht gefährlich kontern. In der Schlussminute des ersten Drittels legte Zitterbart den zweiten Treffer nach. Münchens Nummer 43 überlief in der neutralen Zone einen Gegenspieler und staubte nach einem Querpass auf Jakob Mayenschein erfolgreich ab. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nicht lang, denn 23 Sekunden später verkürzte Urbas mit einem Direktschuss aus dem hohen Slot. 
Auch im Mittelabschnitt standen die Red Bulls zunächst kompakt. Und vorne ließ Kahun seine Klasse aufblitzen, indem er im Powerplay vor das Tor zog und hoch ins kurze Eck traf (24.). Niklas Andersen brachte die Pinguins mit einem Schuss über die Fanghand von Torhüter Kevin Reich zurück (28.). Danach kippte die Partie. In der 30. Minute fälschte Anders Krogsgaard zum Ausgleich ab. Die Red Bulls hatten zwar die passende Antwort auf den Pinguins-Doppelschlag parat und gingen durch Bourques Tor aus dem Slot erneut in Führung (32.), noch vor der zweiten Pause kassierten sie aber zwei weitere Gegentore. Andersen stellte aus kurzer Distanz auf 4:4 (34.) und Urbas brachte Bremerhaven in Überzahl mit einem harten Direktschuss erstmals in Führung (39.).  
Für die Red Bulls war die Pause im richtigen Moment gekommen. Sie standen im Schlussabschnitt wieder besser und schlugen zurück. Im Powerplay fälschte Voakes einen Schuss von Nicolas Appendino zum 5:5 ab (43.). Drei Minuten später brachte Aulie die Münchner nach einem Bully erneut in Führung. Brenzlig wurde es für die Gäste während eines Powerplays der Pinguins, doch Daniel Fießinger, der ab der 40. Minute das Münchner Tor hütete, stand sicher. Kurz nachdem die Strafe abgelaufen war, schloss Kastner einen traumhaften Konter zum 7:5 ab (53.). Bremerhaven warf in der Schlussphase alles nach vorne, am Spielstand änderte sich aber nichts mehr. 
Dominik Kahun:
„Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, vor allem, nachdem wir in Rückstand geraten waren. In der zweiten Drittelpause haben wir gesagt, dass wir uns verbessern und mit mehr Selbstvertrauen spielen müssen.“ 
(EHCM/irbm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Drei Tore Rückstand – drei Punkte mitgenommen!

(DEL2)  Mit kurzem Kader, der fünf Verteidiger und neun Stürmer auf den Feldspielerpositionen auswies, ging man das Spiel im Allgäu an. Und dies mit einer gefühlten Tiefschlaf-Phase, die über die Hälfte des ersten Drittels anhielt. Auch eine Auszeit von Coach Kujala nach sieben Minuten – bis zu diesem Zeitpunkt hatte der ESVK bereits zwei Mal die Scheibe im Netz der Tigers untergebracht – brachte zunächst keine Besserung. Nur kurz nach dem „Extra-Coaching“ verwandelte Spurgeoen einen Pass, der von hinter dem Tor auf ihn gespielt wurde aus der Drehung zur 3:0 Führung. Jetzt wachten die Tigers auf, denn nur 16 Sekunden darauf zielte Kolozvary genau und setzte den ersten Treffer für die Tigers. Lillich und Pokovic hatten im Anschluss weitere Möglichkeiten. Wütende Angriffe der Gastgeber, die Oppolzer, Gracel und Ketterer allerdings nicht verwerten konnten, folgten. Den wichtigen Anschlusstreffer durch Järveläinen kurz vor dem Pausenpfiff konterten die Allgäuer jedoch mit durch Pfaffengut, der nach einem gewonnenen Bully schnell den Schuss nahm und zum 4:2 für seine Farben traf.
Wie verwandelt, und überhaupt nicht schläfrig, kamen die Tigers zum Mittelabschnitt aus der Kabine. Nach Davis und Davidek, die noch scheiterten nahm sich nach 22 gespielten Minuten Karlsson ein Herz – sein Schlenzer von der blauen Linie schlug ein. Die erste Strafe der Partie, in diesem Fall gegen Kaufbeuren, brachte dann den nächsten Erfolg, der gleichzeitig den Ausgleich bedeutete. Davidek zog stramm ab und nach nur neun Sekunden des Powerplays waren gespielt, als dieser zum Ausgleich traf. Im ersten Überzahlspiel der Gastgeber passierte nicht viel – jedenfalls auf Seiten des ESVK. Ein schneller Pass über die Bande der Lillich erreichte, wurde von diesem klug in die Mitte gespielt, wo Zimmermann lauerte und die erstmalige Führung nach 31 Minuten für die Tigers auf die Anzeigentafel schreiben konnte. Dieser Treffer beendete gleichzeitig den Arbeitstag von Vajs, der das Tor räumen musste und durch Dalgic ersetzt wurde. Nur kurz darauf war es eine doppelte Überzahl für die Bayreuther, die Gefahr für das nun vom zweiten Goalie des ESVK gehütete Tor heraufbeschwor. Diese konnte jedoch erst genutzt werden, als Kaufbeuren schon wieder mit vier Feldspielern auf dem Eis war, als Gron in halblinker Position zum Schuss kam und zum 4:6 für die Tigers einnetzen konnte.
Auch zum Schlussabschnitt kamen die Tigers mit voller Betriebstemperatur aus der Kabine und kreierten sofort Chancen, was Mannes nach 42 Minuten nutzen konnte, als er nach einem Fehler des ESVK einen uneigennützigen Pass von Wagner im Tor der Gastgeber unterbringen konnte. Auch wenn die Heimmannschaft naturgemäß nun anrannte und versuchte das Ergebnis zu drehen, hatten die Bayreuther genug Möglichkeiten weitere Treffer zu erzielen. Den letzten Treffer der Partie setzten jedoch trotzdem die Kaufbeurer und dieser kam aus dem Kuriositäten-Kabinett. Eine hochfliegende Scheibe landete auf dem Netz des Bayreuther Tores, streifte die dort abgelegte Trinkflasche von Herden und sprang diesem dann an den Rücken und von dort aus ins Tor. Die letzte Möglichkeit, nachdem der Coach des ESVK gut 90 Sekunden vor Schluss eine Auszeit genommen hatte und im Anschluss einen sechsten Feldspieler für den Goalie aufs Eis schickte, konnte dann nicht mehr genutzt werden. Davidek traf in dieser Phase aus dem eigenen Drittel heraus sogar noch den Pfosten.
„Ich glaube, man hat von Anfang an gesehen, dass beide Mannschaften unbedingt gewinnen wollten. Wir hatten einen nicht so optimalen Start und waren nach acht Minuten bereits mit 3:0 zurück gelegen. Haben uns dann aber zurück gekämpft. Das 4:2 vor der Pause hat uns fast noch einen Knacks gegeben aber es war schön zu sehen, wie sich die Jungs am Ende zurück gekämpft haben“, so Petri Kujala in einem kurzen Statement nach dem Spiel.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
5:1! Eispiraten fegen Bad Nauheim aus dem Sahn - Starke Mannschaftsleistung führt zu erstem 6-Punkte-Wochenende der Saison

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben mit ihrem 5:1-Heimerfolg gegen den EC Bad Nauheim ihr erstes 6-Punkte-Wochenende der Saison perfekt gemacht. Völlig verdient gewannen die Westsachsen gegen die Hessen und bezwangen somit im dritten Spiel in Serie einen Topclub der DEL2. Anzumerken ist hierbei, dass es mit Weiß, Lemay, Petr Pohl, Ewanyk und Gams erneut fünf verschiedene Torschützen im Team der Eispiraten gab.
Die Mannschaft von Coach Mario Richer erwischte den besseren Start in die Heimbegegnung und nahm das Heft des Handelns schnell in die Hand. So ließ auch der Führungstreffer der Eispiraten nicht lange auf sich warten. Daniel Weiß verwertete einen Querpass kaltschnäuzig und überwand Bick zum 1:0 nach gerade einmal zwei Minuten. Auch bis zum Powerbreak blieben die Westsachsen am Drücker. Im Anschluss wendete sich das Blatt etwas. Bad Nauheim konnte in Person von Kelsey Tessier, nach Vorlage von Nauheims Topscorer Cason Hohmann, ausgleichen und eine ihrer wenigen Großchancen nutzen – 1:1 (12.). Im Anschluss machten sie den Eispiraten aber ordentlich Ärger, ohne weitere Folgen für die Hausherren. Denn diese setzten gerade in einer Powerplay-Situation ihrer Kontrahenten einen entscheidenden Nagelstich: Scott Timmins stibitzte im eigenen Drittel den Puck und bediente den anrauschenden Lemay, der Bick sehenswert aussteigen ließ und kurz vor der Pause auf 2:1 stellen konnte (20).
Im zweiten Drittel boten die Eispiraten dann wohl eine ihrer besten Saisonleistungen dar. Immer wieder waren die Mannen von Mario Richer im Vorwärtsgang und zwangen Gäste-Goalie Felix Bick zu teils starken Saves. Bei Petr Pohl’s Hammer in den Knick war aber sogar der langjährige Nauheimer Torwart und Leistungsträger machtlos. Pohl hingegen sorgte kurz nach Wiederbeginn für das verdiente 3:1 (22.). Kurz vor der Pause drohte das Momentum jedoch noch einmal kurz zu kippen. Michael Bitzer zeigte jedoch eine souveräne Leistung und seine Vordermänner räumten ordentlich ab. Mit dem 3:1 ging es also in die zweite Pause.
Und auch nach dem Wiederbeginn waren die Eispiraten bemüht, weitere Tore in einem sehr schnellen und harten Eishockeyspiel zu erzielen. Die Crimmitschauer hatten hierbei einige Male Pech, hatten das Nachsehen gegen Felix Bick oder waren schlicht und ergreifend zu verspielt. Das Spiel stand mit seinem Stand von 3:1 also lange auf der Kippe – doch ein Neuzugang trug sich auch im zweiten Spiel für die Westsachsen in die Torschützenliste ein: Travis Ewanyk setzte sich gegen mehrere Gegenspieler stark durch und überwand Bick mit einem Kunstschuss zum 4:1 (57.). Den Schlusspunkt setzte Timo Gams nur 18 Sekunden nach dem 4:1. Mit seinem Gewaltschuss in das kurze Eck sorgte er für das 5:1 und den Endstand in einem intensiven Spiel, welches die Hausherren verdienterweise für sich entscheiden konnten.
(EC/af)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker komplett von der Rolle - Nach gutem Start kassiert er ESVK eine bittere 5:7 Niederlage gegen Bayreuth

(DEL2)  Nach vierwöchiger Zwangspause durfte wieder ein DEL2 Heimspiel für den ESV Kaufbeuren in der erdgas schwaben arena stattfinden. Zu diesem Anlass waren am 3. Advent, die Tigers aus Bayreuth angereist. Die Joker mussten bei diesem Schlagabtausch leider erneut auf die Dienste von Sami Blomqvist, Jan Bednar und Fabian Koziol verzichten, die allesamt verletzungsbedingt passen mussten. Zusätzlich konnte Rob Pallin auch nicht auf Markus Schweiger zählen, da dieser in die U20 Nationalmannschaft berufen wurde. Dafür durfte Yannik Burghart aus der eigenen U20 Mannschaft sein Debüt bei den Profis feiern. Zwischen den Pfosten hielt Stefan Vajs von Beginn an die Stellung.
Das Spiel läuft noch keine Minute, da fällt auch schon der erste Treffer für den ESV. Julian Eichinger zieht erst von der Blauen Linie ab und Joey Lewis steht beim Abpraller goldrichtig und netzt ein. Die Anfangsphase gehört klar den Hausherren, in der vierten Minute wird Max Lukes mustergültig von Florian Thomas bedient, setzt den Direktschuss aber an die Querlatte. Die Tigers tuen sich immer wieder schwer die Scheibe aus der Verteidigungszone zu bekommen, was die Joker eiskalt ausnutzen. Tobi Wörle fängt einen Klärungsversuch der Gäste ab, macht zwei schnelle Körpertäuschen und trifft flach zum 2:0 für Kaufbeuren in der siebten Spielminute. Jetzt gibt Bayreuth die ersten Lebenszeichen von sich, aber Stefan Vajs klärt souverän gegen Nicklas Mannes und Tyler Gron. Auf der anderen Seite hat Timo Herden gegen Tyler Spurgeon erneut das Nachsehen. Youngster Philipp Krauss behauptet zuvor sehr gut die Scheibe hinter dem Gäste Tor, befördert sie zu John Lammers und der passt zum lauernden Kapitän der Joker. Es steht bereits 3:0 nach acht gespielten Minuten. Wer glaubt das sich die Bayreuther davon einschüchtern lassen täuscht sich, denn die Antwort kommt postwendend. Diesmal sind es die Rotgelben die den Puck nicht aus der Verteidigung bekommen und dieser landet beim völlig freistehenden Ivan Kolozvary, der in der neunten Minute auf 3:1 verkürzen kann. Die Tigers sind jetzt wesentlich besser im Spiel und können sich häufig in der Angriffszone festbeißen. Die Joker Abwehr lässt viel zu und Rob Pallin wirkt in dieser Phase extrem angespannt. Das erste Drittel neigt sich dem Ende zu, die Hausherren sind jetzt wieder am Drücker, aber das Tor schießen die Gäste. Ville Järveläinen mit einer schönen Einzelaktion und dem unhaltbaren Abschluss zum 3:2. Es stehen nur noch 40 Sekunden auf der Uhr, aber das war noch nicht der Schlusspunkt in diesem Drittel. Die Joker haben noch einmal Bully in der Angriffszone und Denis Pfaffengut nagelt die gewonnene Scheibe zur 4:2 Führung an Herden vorbei. Mit der verdienten Führung geht es in die Kabine.
Die Tigers starten besser in den zweiten Spielabschnitt und erzielen in der 22. Minute den erneuten Anschluss durch einen harmlosen, aber platzierten Schuss von Simon Karlsson von der Blauen Linie. Dann die erste Strafzeit in diesem Spiel, Denis Pfaffengut muss für zwei Minuten in die Kühlbox. Bayreuth braucht gerade einmal neun Sekunden in Überzahl um den Ausgleich zu erzielen. Drei schnelle Pässe und Martin Davidek befördert die Scheibe mit einem Direktschuss an Stefan Vajs vorbei ins Tor. Das Ganze in Minute 24. und Stefan Vajs räumt den Kasten für Jan Dalgic. Die Partie wird nun sehr zerfahren und die Joker kommen kurzzeitig wieder zu eigenen Chancen durch Alex Thiel und Branden Gracel, Timo Herden kann aber klären. Es läuft die 30. Minute und Bayreuth kann einen Konter über Lillich für den nächsten Treffer nutzen. Tim Zimmermann mit einer unglaublich guten Direktabnahme und es steht plötzlich 4:5 für die Gäste. Das geht alles viel zu einfach. Jan Dalgic bleibt im Brennpunkt, hält seine Mannschaft aber im Spiel. Die Rotgelben agieren undiszipliniert und fangen sich unnötige Strafen ein. Bei doppelter Unterzahlen verteidigen die Joker erst gut, kassieren dann aber in der 35. Minute schon wieder einen Treffer. Florian Thomas hat vor dem eigenen Tor den Puck eigentlich schon unter Kontrolle, Tyler Gron nimmt ihm die Scheibe aber ab und steckt sie Jan Dalgic zum 4:6 durch die Schoner. Ein Drittel, komplett zum vergessen für den ESVK. Nochmals Überzahl für die Tigers in den letzten beiden Minuten und wieder ist es Jan Dalgic zu verdanken, dass die Hausherren nicht noch weiter in Rückstand geraten. Zum Glück für Kaufbeuren geht es in die Pause.
Auch zu Beginn des letzten Drittels klaffen große Lücken in der ESVK Abwehr auf, zwei Bayreuther Stürmer gehen allein auf Jan Dalgic und Nicklas Mannes erzielt problemlos das 4:7 für die Tigers. Die Joker bekommen weiterhin nichts gebacken und auch der Keeper lässt sich jetzt davon anstecken. 45 Minuten sind gespielt und Dalgic vertändelt das Spielgerät hinter dem eigenen Kasten, kann dann aber immerhin selbst noch das Gegentor mit einem guten Reflex verhindern. Unverständnis über die Leistung der Hausherren macht sich breit, die zuletzt noch ein starkes Spiel gegen Frankfurt gezeigt hatten. Alex Thiel dann einmal mit einer Trotzreaktion, er tankt sich dynamisch vor das Tigers Tor, aber bei Herden ist Endstation. Wenigsten bauen die Wertachstädter wieder etwas mehr Druck auf und kommen in der 47. Minute zu einem Powerplay und der Chance das Ding noch einmal zu drehen. Aber auch hier läuft die Scheibe nicht rund und es springt nichts Zählbares heraus. In der 50. Ist es dann Youngster Philipp Krauss, bester Kaufbeurer auf dem Eis, der die Scheibe in die Angriffszone kämpft, dort wird sie von John Lammers aufgenommen und der erzielt das kurioseste Tor des Abends. Lammers lupft den Puck über Timo Herden, dieser fällt auf das Tor und prallt von Herden´s Trinkflasche an dessen Rücken und es heißt 5:7. Es keimt noch einmal Hoffnung für den ESV auf. Die Joker versuchen zumindest nochmals alles und nehmen früh den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Max Oswald fälscht einen Schuss gefährlich ab, Julian Eichinger schießt aus der Distanz, aber Timo Herden wird an diesem Abend nicht mehr überwunden. Tobi Wörle bringt es nach dem Spiel auf den Punkt, die Leistung im zweiten Drittel kann von der Mannschaft nicht toleriert werden. Am Dienstag gegen Crimmitschau gibt es die nächste Chance für Joker um es besser zu machen.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS BIETEN ÜBERZEUGENDES AUSWÄRTSSPIEL

(DEL2)  Dank einer geschlossenen Teamleistung und dem daraus resultierenden 8:3 Sieg hat sich das Team von Trainer Rich Chernomaz drei hochverdiente Auswärtspunkte gesichert.
Bei den Towerstars gab es beim einzigen Spiel am Wochenende mehrere Änderungen in der Aufstellung. Neben den bereits erwarteten Ausfällen musste Towerstars Coach auch Olivier Hinse und Topscorer Andreas Driendl von der Aufstellung streichen. Hinse wurde am Sonntagmorgen Vater, Topscorer Driendl blieb aufgrund von Erkältungssymptomen draußen. Ein Covid-19 Test war im Übrigen negativ. Gut kam da natürlich der Umstand, dass John Henrion grünes Licht der Teamärzte bekam, auch die Krefelder Förderlizenzspieler Patrick Kuhnekath und Tom-Eric Bappert waren an Bord.
Bereits nach 40 gespielten Sekunden hatte James Bettauer die erste Möglichkeit zur Führung auf dem Schläger. Er fing einen schlampigen Pass der Gastgeber ab und tauchte dann frei vor Jimmy Hertel auf. Der Steelers Keeper lenkte den Handgelenkschuss aber am linken Pfosten vorbei. Auch die Gastgeber kamen alsbald zu ihren ersten gefährlichen Angriffen, in der eigenen Zone standen die Oberschwaben aber sicher und wenn ein Steelers Akteur doch zum Schuss kam, war Olafr Schmidt zur Stelle. In einem von beiden Teams schnell vorgetragenem Startdrittel hatte Bietigheim in der ersten Hälfte einen Tick mehr klarere Chancen, ab der 11. Minute kippte das Spiel aber in Richtung der Towerstars.
In Überzahl traf beispielsweise Mathieu Pompei nur den linken Pfosten. Der kanadische Stürmer war es auch, der drei Minuten später bei einem 2 gegen 1 Konter seinem Kollegen Robbie Czarnik zurücklegte. Hertel im Bietigheimer Tor war aber erneut auf dem Posten. Die Chancendichte nahm in der Schlussphase des ersten Spieldrittels aber noch mehr zu und das wurde belohnt. Zwei Minuten nachdem Pawel Dronia nach einem Distanzschuss erneut das Metall der Torumrandung klingeln ließ, traf David Zucker zur verdienten Führung. Sören Sturm brachte die Scheibe von der blauen Linie aufs Tor, der sichtlose Steelers Keeper ließ nach vorne abprallen und David Zucker war zur Stelle.
Im zweiten Spielabschnitt machten die Ravensburger Cracks genauso schwungvoll weiter. Nach 50 Sekunden veredelte James Bettauer einen starken Angriff über wenige Stationen präzise mit dem 0:2. Das schien die Gastgeber in den nachfolgenden Minuten zu hemmen, doch als in der 24. Minute Spieler beider Teams zeitgleich auf der Strafbank saßen und sich daher mehr Raum offenbarte, verkürzte Benjamin Hüfner mit einer Direktabnahme ins linke Eck auf 1:2. Aus der Bahn warf dieser Anschlusstreffer die Towerstars allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Sie legten eine weitere Schippe Spielfreude und Tempo drauf und ließen die Scheibe schnell und exakt laufen. Den Lohn dafür gab es prompt durch die eiskalt abgeschlossenen Treffer aus kurzer Distanz durch Robbie Czarnik (28.) und Kai Hospelt, der nur eineinhalb Minuten später auf 1:4 erhöhte.
Die Towerstars hatten die Partie klar in der Hand, allerdings kam es weitere eineinhalb Minuten später zum nächsten Dämpfer. In der 32. Minute formierte sich bei einem Bietigheimer Angriff die Zuordnung in der eigenen Zone zu spät, Robert Kneisler konnte einen Nachschuss unbedrängt zum 2:4 einschieben. Was die Oberschwaben wie schon in einigen Spielen zuvor auszeichnete, war das Selbstvertrauen und die mentale Stabilität. Sie ließen sich das gegnerische Spiel nicht aufdrücken und agierten schon in der neutralen Zone diszipliniert weiter.
Zwei Minuten vor der Pause setzten sich die Towerstars zunächst hinter dem gegnerischen Tor fest, dann schnappte sich Mathieu Pompei die Scheibe und vernaschte den gegnerischen Torhüter mit einem Bauerntrick zum 2:5. Damit ließ es sich freilich selbstbewusst in die zweite Pause gehen. Nach 72 im Schlussabschnitt gespielten Sekunden musste Mathieu Pompei wegen Stockschlags auf die Strafbank, das sollte prompt für neue Spannung sorgen. Das mit Abstand überzahlstärkste Team der Liga verkürzte durch einen verdeckten Schlenzer aus der Distanz auf 3:5. Die Hausherren schöpften wieder Hoffnung und die Towerstars gerieten in Bedrängnis. Rund fünf Minuten lang waren die Ellentaler am Drücker und nahmen das Ravensburger Tor mächtig unter Beschuss. Dann aber sorgte Mathieu Pompei in der 48. Minute mit einem platzierten Schuss zum 3:6 für ein jähes Ende der Bietigheimer Druckphase und die Vorentscheidung.
Bietigheim raubte sich fünf Minuten vor Ende jegliche Möglichkeiten nochmals heranzukommen. Riley Sheen checkte Towerstars Kapitän Vincenz Mayer aus vollem Lauf gegen den Kopf und sah dafür eine 5 plus Spieldauer-Disziplinarstrafe. Mit zwei weiteren Treffern schraubten Yannick Drews und Daniel Stiefenhofer den Spielstand dann noch auf 3:8 nach oben.
(EVF/fe)
  
    
evfuessenEV Füssen
Füssen feiert gegen den Aufsteiger Landsberg einen deutlichen 9:1-Heimsieg

(OLS)  Gegen den ersatzgeschwächten HC Landsberg hat der EV Füssen seine geringe Torausbeute aus den letzten Spielen vergessen gemacht und dies mit einem 9:1 (3:0, 2:1, 4:0) auch noch überaus eindrucksvoll. Gleich fünf Überzahltreffer waren der Grundstein für den deutlichen Erfolg des läuferisch überlegenen Heimteams. Die Riverkings zeigten sich zwar bis zum Ende kämpferisch, konnten aber Maximilian Meier nur einmal in doppelter Überzahl überwinden und hatten mit David Blaschta ihren stärksten Akteur zwischen den Pfosten. Füssen zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit sechs verschiedenen Torschützen.
Nach einem verhaltenen Beginn beider Teams übernahm der EVF immer mehr die Initiative, was bei Landsberg mehrmals zu Strafzeiten führte. Bereits die erste nutzte Lubos Velebny mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0. Kurz darauf mussten gleich zwei Gästespieler hintereinander auf das Sünderbänkchen. Die doppelte Überzahl brachte zwar nichts ein, immer noch mit einem Mann mehr schob Marc Sill mit seinem ersten Tor für den EV Füssen aber aus dem Slot zum 2:0 ein. Und als in der 12. Minute der nächste Spieler der Riverkings auf die Strafbank wanderte, schoss Florian Stauder nach einem überlegten Querpass von Nadeau zum 3:0 ein. Dazwischen hatte Raß bei der bis dahin besten Chance der Gäste nur die Latte getroffen. Auch gegen Ende des Abschnitts hatten die Landsberger gute Chancen zum ersten Tor, hier agierte Füssen etwas zu sorglos in der Defensive.
Im mittleren Abschnitt musste der EVF erstmals in Unterzahl, hier hatte der HCL eine gute Druckphase, Marc Besl aber auch eine Konterchance. Nach einem Abwehrfehler scheiterte danach Nadeau völlig frei an David Blaschta, ehe Vincent Wiedemann mit seinem Schuss unter die Latte sein erstes Saisontor zum 4:0 erzielte. Jetzt ging es auf und ab. Landsberg mit einem Konter, den Maxi Meier entschärfte, danach vergab Sam Payeur aus bester Position. Zelenka zögerte zu lange mit dem Abschluss, Carciola scheiterte an Meier, ein Konter von Wiedemann wurde gehalten. Erst das vierte Überzahlspiel brachte das 5:0. Sam Payeur nahm diesmal besser Maß und setzte die Scheibe ins kurze Toreck. Eine weitere Strafe gegen die Riverkings brachte erstmals nichts Zählbares für Schwarz-Gelb, auf der anderen Seite handelten sich die Füssener am Ende des Abschnitts eine unnötige doppelte Unterzahl ein. Die nutzte Adriano Carciola mit platziertem Schuss zum 5:1.
Immer noch in Unterzahl hätte der EVF eigentlich das letzte Drittel begonnen, Landsberg bekam aber zwei Minuten Spielverzögerung, weil man zu spät aus der Kabine kam. Somit war der EVF in der 42. Minute kurz im Powerplay, und prompt netzte Lubos Velebny wieder per Weitschuss zum 6:1 ein. Es war der fünfte Überzahltreffer des Eissportvereins in der Partie. In der Folge ging es zunächst wieder rauf und runter, „Coast to Coast“ war angesagt. Den Treffer machte aber erneut Füssen in Person von Marco Deubler. Er setzte die Scheibe zum 7:1 in den Winkel. Ab der 50. Minute wurde der EVF immer dominanter, auch wenn sich Landsberg kämpferisch zeigte. Viele Chancen wurden von den Lechstädtern aus dem Ostallgäu erspielt, es dauerte jedoch acht Zeigerumdrehungen, bis das 8:1 auf der Anzeigetafel stand. Wieder war der Schütze Marco Deubler. Er hätte nach schönem Solo sogar beinahe noch sein drittes Tor gemacht, der Schlusspunkt in einer überzeugenden Füssener Vorstellung gelang aber Sam Payeur mit seinem Abstauber zum 9:1. 
(EVF/mil)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Passau Black Hawks fighten den SC Riessersee nieder

(OLS)  Die Erleichterung war allen Beteiligten in der Passauer EisArena nach dem Schlusspfiff anzumerken. In einem hochspannenden und emotionalen Spiel schlugen die Passau Black Hawks den Tabellendritten SC Riessersee mit 2:1 nach Verlängerung. Die Black Hawks zeigten über die komplette Spielzeit eine sehr gute Leistung und bestachen durch viel Einsatz, Laufbereitschaft und den unbändigen Willen das Spiel gewinnen zu wollen. Über sechzig Minuten lang waren die Black Hawks auf Augenhöhe mit dem Top Team aus Garmisch.
Der SC Riessersee reiste nur mit 13 Feldspielern an und versuchte dieses Defizit durch teilweise unnötige Härte auszugleichen. Der negative Höhepunkt war im zweiten Drittel, ein Check von Ulrich Maurer mit dem Stock gegen Kopf von Patrik Beck, welcher verletzt auf der Eisfläche liegen blieb und das Spiel vorzeitig beenden musste. Beck konnte nur mit der Unterstützung von Mannschaftsarzt Dr. Achim Spechter und mehreren Mitspielern die Eisfläche verlassen. Der Übeltäter kam sehr zum Ärger Black Hawks Verantwortlichen ungestraft davon.
Doch von vorne: Beide Mannschaften lieferten sich im ersten Drittel ein umkämpftes Spiel und gaben keinen Zentimeter Eisfläche verloren. Die Chancen auf beiden Seiten konnten die gut aufgelegten Torhüter vereiteln. Im zweiten Drittel erzielte Patrik Beck die viel umjubelte Passauer Führung. Im Anschluss zeigten sich die Gäste noch aggressiver und versuchten die Habichte mit noch mehr Härte aus dem Konzept zu bringen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels brachte die Verletzung von Patrik Beck die Habichte kurz zum grübeln. Clemens Ritschel hielt aber auch nach 40 Minuten seinen Kasten sauber. Ausgerechnet bei einer Passauer Überzahlsituation konnten die Garmischer ausgleichen. Eine Unachtsamkeit nutzte Robin Soudek zum 1:1 Ausgleich. Im Anschluss ergaben sich noch Chancen auf beiden Seiten. Da kein Treffer in der regulären Spielzeit fallen wollte, musste die Overtime die Entscheidung bringen. Und da dauerte es nur 16 Sekunden ehe der Puck im Garmischer Gehäuse einschlug. Neuzugang Liam Blackburn verlud den Gäste Keeper und netzte zum Siegtreffer für die Black Hawks ein. Als traurigen Abschluss verließen die Garmischer dann auch noch die Eisfläche vorzeitig, ohne sich an der eigenen blauen Linie von den Black Hawks und dem Schiedsrichtergespann zu verabschieden. Ein klarer Verstoß gegen die Regeln! „Das war absolut respektlos“! so das kurze Statement von Black Hawks Coach Ales Kreuzer. Dieser war mit dem Auftritt seiner Mannschaft natürlich zufrieden: „Wir haben heute über sechzig Minuten konzentriert gespielt. Gekämpft und jeden Check zu Ende gefahren. Wir haben Riessersee geschlagen und können auch andere Mannschaften schlagen“. Die Aufbruchstimmung nach diesem Sieg ist bei den Black Hawks förmlich zu spüren. Und was mit einer geschlossenen und kämpferischen Teamleistung möglich ist, haben die Habichte heute bewiesen.
(EHFP/czo)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Arbeitssieg! Starbulls schlagen Weiden 3:1

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend das Heimspiel in der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Blue Devils Weiden mit 3:1 gewonnen. Die Gäste gingen bereits in der ersten Spielminute in Führung und die Grün-Weißen fanden nur langsam in den Spielrhythmus. Kurz vor der ersten Pause gelang Kyle Gibbons aber der Ausgleichstreffer. Tobias Meier brachte die Starbulls im zweiten Drittel erstmals in Führung und Curtis Leinweber sorgte im letzten Spielabschnitt für den 3:1-Endstand.
Bei den Starbulls fehlten neben U20-WM-Fahrer Enrico Henriquez Morales auch weiterhin Verteidiger Dennis Schütt und die Stürmer Sebastian Stanik und Kevin Slezak. Zusätzlich musste Trainer John Sicinski auf Verteidiger Maximilian Vollmayer und Stürmer Kilian Steinmann verzichten. Und die Grün-Weißen trafen auf selbstbewusste Gäste, die am Freitag souverän und auch in der Höhe verdient den Deggendorfer SC mit 6:1 besiegt hatten. Auch im ROFA-Stadion suchten die Oberpfälzer ihr Heil sofort in der Offensive und durfte nach 58 Sekunden bereits jubeln. Trainer-Filus Luis Latta schubste den von Edgars Homjakovs auf das Rosenheimer Tor geschossenen Puck unmittelbar vor dem verdutzten Torwart Andreas Mechel zum 0:1 über die Linie (1.).
Die Starbulls taten sich schwer mit den körperlich sehr präsenten Blue Devils, die ihrerseits oft gefährlich vor das Rosenheimer Tor kamen, wenn die Paradereihe mit Philipp Siller, Martin Heinisch und Tomas Rubes auf dem Eis war. Zwar schossen die Hausherren im ersten Drittel fast dreimal öfter aufs Tor als die Gäste, klare Torchancen aber hielten sich die Waage. Bei den blauen Teufeln traten dabei Rubes und Heinisch in Erscheinung, bei den Starbulls Alexander Höller und Curtis Leinweber.  In der Schlussphase des ersten Drittels erspielten sich die Grün-Weißen erstmals eine Dominanz und erzwangen den Ausgleichstreffer. Nachdem der starke Timon Bätge im Weidener Gehäuse einen Handgelenkschuss von Kyle Gibbons akrobatisch entschärfte setzte Leinweber nach. Erneut parierte Bätge, doch Gibbons staubte aus der Drehung erfolgreich zum 1:1 ab (19.).
Mit Rosenheimer Überlegenheit ging es nach der ersten Pause weiter, vor dem Tor ließen die Hausherren aber die letzte Konsequenz vermissen. Dies zeigte sich auch in Überzahl, als Gibbons das Spielgerät nicht zwischen Pfosten und Torwartkufe vorbeibrachte (32.). Sekunden später wurde ein Schuss von Leinweber geblockt, trudelte durch den Torraum und um Millimeter am Pfosten vorbei. Eine knappe Minute lang hatten die Starbulls sogar zwei Spieler mehr als der Gegner auf dem Eis, agierten dabei aber sehr statisch. Bei der einzigen klaren Abschlussmöglichkeit in dieser Phase schoss Höller aus zentraler Position dem Gästekeeper auf den Brustpanzer (33.). Als Weiden wieder komplett auf dem Eis war, zog Michael Kirchberger von der blauen Linie ab und traf den Pfosten (35.). Ein schlimmer Fehlpass von Dominik Müller leitete schließlich den zweiten Rosenheimer Torerfolg ein. Simon Heidenreich schaltete schnell und legte mustergültig quer auf Tobias Meier, der sich frei vor Torwart Bätge nicht zweimal bitten ließ und aus kurzer Distanz seinen neunten Saisontreffer markierte – 2:1 (36.).
In den letzten Spielabschnitt gingen die Oberpfälzer ohne  Sturmtank Heinisch, der Sekunden vor der Pausensirene in die Kabine gehumpelt war. Dem Spiel der Oberpfälzer merkte man das aber nicht an. Starbulls-Keeper Mechel musste allerdings nur selten entscheidend eingreifen, da seine Vorderleute nur wenige Weidener Abschlüsse aus gefährlichen Positionen zuließen. Vor allem Stürmer Leinweber glänzte mit defensiver und effektiver Einsatzbereitschaft – und sorgte außerdem für den dritten Rosenheimer Treffer. Von Gibbons im Slot eingesetzt, versenkte er die Scheibe per Rückhand im kurzen Eck zum 3:1 (48.). Dominik Müller, der die Rolle von Heinisch im Gästesturm eingenommen hatte, hatte die große Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Torwart Mechel und wurde beim Nachschuss aufs offene Tor von Leinweber entscheidend gestört (54.). Die Schlussoffensive der Oberpfälzer mit zusätzlichem Feldspieler und ohne Torwart in den letzten drei Minuten verpuffte wirkungslos, so dass der verdiente Rosenheimer Arbeitssieg nicht mehr in Gefahr geriet.
Starbulls-Trainer Sicinski war vor allem mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Das war in dieser Hinsicht eine gute Antwort auf das Spiel am Freitag in Höchstadt, wo wir nicht mehr als den einen Punkt verdient hatten. Die vielen jungen Spieler haben ihre Sache gut gemacht.“ Gästecoach Ken Latta war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt unzufrieden: „Da haben wir alles, was wir im ersten Drittel richtig gemacht haben, falsch gemacht. Im letzten Drittel hat meine Mannschaft dann gekämpft und alles versucht, aber wenn man nur ein Tor schießt, dann ist es schwierig ein Spiel zu gewinnen.“
Bereits am Dienstag sind die Starbulls Rosenheim erneut im Einsatz. Dann geht es auswärts gegen die Lindau Islanders um Oberliga-Punkte. Die Partie beginnt um 19:30 Uhr und wird über das Portal www.sprade.tv live übertragen.
(SBR/mh)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons kommen unter die Räder - Herford verliert gegen Tilburg mit 2:9

(OLN)  Heftige Bauchlandung – der Herforder Eishockey Verein unterlag gegen die Tilburg Trappers in der Oberliga Nord mit 2:9 (0:2/1:3/1:4) und verlor erstmals in dieser Saison ein Spiel sehr deutlich.
Schon die Vorzeichen waren vor der Begegnung für die Ice Dragons alles andere als gut. Neben den bereits verletzten Spielern Lasse Bödefeld, Nils Bohle und Philipp Brinkmann, fielen gegen den niederländischen Serienmeister mit Sebastian Christmann und Björn Bombis zwei weitere Spieler aus. Chefcoach Jeff Job war somit gezwungen, die Reihen abermals umzustellen und bot eine sehr junge dritte Reihe auf, die ihre Sache sehr gut machte. Auch Lucas Engel gehörte dieser Reihe an, der somit seine ersten Minuten Eiszeit in Herford bekam und diese auch zu nutzen wusste.
Von Beginn an erzeugten die Gäste einen hohen Druck und setzten sich im Herforder Drittel fest. Dank einer guten Verteidigung und einem gut aufgelegten Ennio Albrecht im Tor der Herforder, hielt man sich lange Zeit schadlos. So dauerte es bis zur 17. Minute, als Tilburg in Person von Giovanni Vogelaar in Überzahl den Torreigen eröffnete. Am Ende des ersten Drittels hatten die Ostwestfalen dann die Gelegenheit in Überzahl auszugleichen, doch die Trappers nutzten eine Kontersituation eiskalt aus und erhöhten direkt vor der Drittelpause durch Ties van Soest.
Für das zweite Drittel hatte der HEV sich vorgenommen, schnell den Rückstand zu verkürzen, doch erneut stachen die Niederländer wieder zu und sorgten mit dem 3:0 in der 24. Minute durch Reno de Hondt bereits für eine Art Vorentscheidung. Doch Herford begann sich zu wehren, gestaltete das Spiel nun etwas offener und kamen durch Ralf Rinke in der 34. Minute zum verdienten 1:3. Der HEV versuchte nun nachzusetzen kassierte dann jedoch in der 39. Minute durch Diego Hofland den nächsten Gegentreffer. Als Giovanni Vogelaar nur 45 Sekunden ein weiteres Überzahlspiel nutzte und auf 5:1 für die Gäste erhöhte, stellten die Trappers die Weichen endgültig auf Sieg.
Im Schlussabschnitt spielte sich Tilburg dann in einen regelrechten Rausch und erzielten recht schnell durch Ties van Soest (41.), Kevin Bruijsten (45.) und Jordy Verkiel (46.) drei weitere Treffer und setzten sich nun deutlich mit 8:1 ab. Nachdem Jonne de Bonth den neunten Treffer für Tilburg in der 53. Minute erzielte, drohte sogar eine zweistellige Niederlage, die jedoch am Ende verhindert wurde. Matyas Kovacs gelang mit dem 2:9 kurz vor der Schlusssirene noch einmal eine Ergebniskorrektur.
Für den Herforder Eishockey Verein wird es nun darum gehen, die beiden deutlichen Niederlagen gegen die Hannover Scorpions, gegen die man am Freitag mit 0:5 unterlag, und Tilburg Trappers schnell abzuhaken, um sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Das geplante Spiel am kommenden Freitag in Leipzig wird aufgrund von Corona-Fällen bei den Icefighters verschoben. Ob ein anderes Spiel eventuell für diesen Termin vorgezogen wird, steht derzeit noch nicht fest. Am Sonntag kommt es dann zum Rückspiel bei den Tilburg Trappers, die im Verlauf der nächsten Woche den Trainings- und Spielbetrieb im eigenen Land wieder aufnehmen dürfen.
(HEV/som)
  
      
    

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