Newsticker

    
September 26
                         
September 2
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 2.November 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
CROSSACTIVE bleibt Team Partner der DEG!

(DEL)  Erfreuliche Nachrichten zum Wochenstart: crossactive und die DEG werden auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten. Das Unternehmen verlängert sein Engagement bei den Rot-Gelben erneut um ein weiteres Jahr und bleibt Team Partner. Die offizielle Werbeagentur der Düsseldorfer EG ist u.a. bei allen Heimspielen im ISS DOME auf dem Videowürfel präsent.
(DEG/pdeg)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Nebelfestspiele gehen vor leeren Rängen an die Tigers

(DEL2)  Nach dem Hinspiel in Dresden, was man aus Sicht der Tigers mit einem 1:3 Sieg erfolgreich gestalten konnte, ging auch das Rückspiel im Tigerkäfig an die Jungs aus Bayreuth.
Mit veränderten Reihen, auf Grund mehrere Ausfälle, – Veisert, Davidek, Pokovic, Rajala und Kislinger fehlten beim finalen Testspiel gegen die Eislöwen - gingen die Jungs ins erste Match im Bayreuther Tigerkäfig. Auf Seiten der Gäste mussten diese nach den Ausfällen von Ritter und Huard ebenfalls Stammpersonal passen.
Es brauchte eine Zeit, bis das Spiel einige Aktionen auf beiden Seiten bot. Zunächst neutralisierten sich die Teams weitestgehend. Dresden kam sogar erst zu Möglichkeiten als das erste Überzahlspiel nach 14 Minuten gespielt werden konnte – zu diesem Zeitpunkt musste dann Wölfl erstmals eingreifen. Auch auf Seiten der Tigers war eine nummerische Überlegenheit von Nöten, um den jungen, erst 17 Jahre alten Torsteher Vieregge der Gäste prüfen zu können. Nach einer doppelten Überzahl, die man gut 30 Sekunden zum Ende des Drittels bekam, fand man schnell in die Aufstellung und konnte – als ein vierter Mann der Dresdner gerade zurück war – durch Karlsson, der aus dem Halbfeld zum Schuss kam, die Führung auf die Anzeigentafel schreiben lassen. Jedoch hatte diese nur kurz Bestand, nachdem die Gäste ihrerseits in
Überzahl – Gron musste für 2 Minuten pausieren – sofort den Ausgleich erzielen konnten, der durch Knackstedt und Knobloch vorbereitet und schließlich durch Dotzler vollendet wurde.
Etwas agiler und mit mehr Schwung als der Gegner kamen die Akteure der Tigers zum Mittelabschnitt aufs Eis. Gute Möglichkeiten erarbeiteten sich zunächst Karlsson und Trinkberger. Als dann auch Tore fielen, waren diese eher ungewöhnlich. Zunächst erhöhte Bayreuth durch einen Shorthander, bei dem Bindels nach einem gewonnenen Bully im Drittel der Dresdner blitzschnell reagierte und die Scheibe mit der Rückhand ins Tor hob. Die größte Chance auf einen Ausbau der Führung vergab Järveläinen nach 34 gespielten Minuten, als dieser frei vor dem Tor scheiterte. Beim schnellen Gegenzug, den Neuert mit einem Versuch auf den inzwischen eingewechselten Herden abschloss, flog die gehaltene und zurückspringende Scheibe dann vom Schlittschuh des bereitstehenden Mannes ins eigene Tor, was den Ausgleich bedeutete. Als Walther, der sich bei einem Gegenspieler losriss, dafür auf die Strafbank musste, nutzte man dies im Lager der Eislöwen gleich im Anschluss und stellte durch Dotzler, der frei zum kam, erstmals die Führung für die Gäste her.
Der letzte Abschnitt war dann geprägt von schnellem Spiel aber wenig echten Chancen. Dennoch gelangen den Tigers zwei Treffer in Person von Ville Järveläinen, der zunächst nach 46 Minuten aus halblinker Position zuschlagen konnte und ein weiteres Mal – als man sich gedanklich schon auf ein vereinbartes Penalty-Schießen einstellte – 16 Sekunden vor der Schlusssirene, aus beinah gleicher Position und somit am Ende den Sieg für die Tigers sicherte.
(BT/av)
  
     
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Generalprobe misslungen

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben die Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison mit einer weiteren Niederlage abgeschlossen. Bei den Bayreuth Tigers setzte es eine 3:4-Niederlage. Alexander Dotzler traf doppelt für die Blau-Weißen. Dazu war Christian Neuert gegen seinen Ex-Klub erfolgreich. Verzichten musste Trainer Rico Rossi in Bayreuth auf Nick Huard, Toni Ritter und Bruno Riedl. Im Tor stand Nick Jordan Vieregge.
Nach den sechs Gegentreffern am Freitag gegen Crimmitschau lag der Fokus in Bayreuth wieder auf sauberer Defensivarbeit. Beide Teams hatten Probleme sich gute Torchancen zu erarbeiten, weil beide Defensiv-Reihen gut standen. So musste eine Überzahlsituation her, die Simon Karlsson in der 19. Minute zur Tigers-Führung nutzte. Aber die Eislöwen schlugen noch im ersten Spielabschnitt zurück. Ebenfalls im Powerplay netzte Alexander Dotzler zum 1:1 ein.
Im zweiten Drittel konnte Bayreuth erneut in Führung gehen. In Unterzahl traf Dani Bindels (30.). Aber die Eislöwen drehten daraufhin auf, dominierten die Partie und kamen durch Christian Neuert (34.) zum verdienten Ausgleich, wobei die Tigers die Scheibe letztlich selbst im eigenen Tor unterbrachten. In Überzahl erzielte Dotzler mit seinem zweiten Treffer des Abends die 3:2-Führung (36.) für die Blau-Weißen.
Im Schlussdrittel fehlte der letzte Zug zum Tor, was den Tigers wieder Chancen eröffnete. Nachdem sein erster Versuch abgeblockt wurde, traf Ville Järveläinen im Nachschuss zum 3:3 (46.). Als sich beide Teams schon auf das Penaltyschießen einstellen konnten war erneut Järveläinen zur Stelle. 16 Sekunden vor Schluss erzielte der Finne den Siegtreffer für Bayreuth.
Als Spieler des Tages haben die Eislöwenfans in der App Alexander Dotzler gewählt.
Cheftrainer Rico Rossi: „Wir haben stabiler gespielt und gestanden als noch am Freitag. Aber am Ende fehlt wieder das Erfolgserlebnis. Wir schaffen es nicht, uns am Ende auch zu belohnen. Es wartet noch viel Arbeit, aber unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie Potenzial hat.“
Weiter geht es für die Dresdner am Freitag, 6. November mit dem ersten Saisonspiel in Kaufbeuren. Am 8. November sind die Lausitzer Füchse in der EnergieVerbund Arena zu Gast. MagentaSport wird das Sachsen-Derby live übertragen.
(ESCD/ka)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Derby mit 2:1 - Letzter Test vor dem Beginn der DEL2 Hauptrunde am kommenden Freitag erfolgreich aboslviert

(DEL2)  Das letzte Testspiel, vor der am Freitag den 06. November beginnenden DEL2 Hauptrunde, stand für den ESV Kaufbeuren heute Abend beim Ligakonkurrenten in Ravensburg auf dem Programm. Joker Trainer Rob Pallin musste dabei auf Tobias Echtler, Fabian Voit und Max Lukes verzichten sowie auf die Youngster Markus Schweiger und Philipp Krauss, die beide mit der U20 Mannschaft im Einsatz waren. Im Tor Stand Jan Dalgic.
Die Towerstars kamen mit viel Dampf aus der Kabine und legten einen guten Start hin. Die Joker hatten dabei einige Probleme mit dem schnellen Spiel der Hausherren. Jan Dalgic im Kasten der Kaufbeurer hatte somit gleich alle Hände voll zu tun und parierte unter anderem Stark gegen Mathieu Pompei und Oliver Hinse. Ein erstes Unterzahlspiel verteidigten die Wertachstädter sehr gut und ließen nichts gefährliches zu. Leider musste Jan Dalgic nach knapp acht Minuten vom Eis und wurde durch Stefan Vajs ersetzt. Der junge Torhüter zog sich nach einem hohen Stock, von einem eigenen Mitspieler, ein blutendes Cut im Gesicht zu. Gerade als die Joker etwas besser in die Partie fanden, brachte John Lammers die Kaufbeurer sogar mit 0:1 in Führung. Der Kanadier ließ Niklas Treutle im Kasten der Oberschwaben, nach einem schönen Zuspiel von Patrick Reimer aus kurzer Distanz, keine Abwehrmöglichkeit. Gespielt waren da 14 Minuten. Die Wertachstädter hatten dann etwas Oberwasser und in einem Powerplay auch gute Abschlüsse. Kurz vor der Pause aber zogen die Ravensburger das Tempo wieder etwas an und hatten zwei dicke Chancen auf den Ausgleichstreffer. Stefan Vajs mit seiner stoischen Ruhe verhinderte dabei schlimmeres und es ging mit der knappen Führung für die Joker in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt war sehr ausgeglichen. Die Joker hatten deutlich mehr offensive Spielanteile wie noch zu Beginn des Spieles. Der ESVK aber musste zuerst nach 26 Minuten eine weitere Unterzahlsituation überstehen. Dies gelang dank eines starken Defensivspieles und auch mit etwas glück, als ein Ravensburger Schuss an die Latte klatschte. Die Joker hatten aber ihrerseits durch Daniel Oppolzer noch in Unterzahl agierenden, eine top Chance auf das 0:2. Dieses erzielte in Minute 29 dann John Lammers. Der Kanadier wurde bei einem schnellen Angriff von Patrick Reimer stark in Szene gesetzt und schloss mit einem Direktschuss ab. Gerade als Sami Blomqvist in einer Druckphase der Kaufbeurer, das eigentlich sichere 0:3 verpasste, konterten die Hausherren und die Joker zogen eine Strafe. Das dritte Powerplay der Oberschwaben an diesem Abend sollte dann auch deren ersten Torerfolg bringen. David Zucker fälschte einen Schuss von Sören Sturm direkt vor Stefan Vajs unhaltbar zum 1:2 ab. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 31 Minuten. Beide Mannschaften hatten im weiteren Verlauf noch gute Abschlüsse, aber beide Torhüter agierten stark und es sollte, auch nicht in einem weiteren Powerplay der Rotgelben und trotz dicker Chancen, kein Treffer mehr fallen.
Auch im Schlussabschnitt sollten keine Tor mehr fallen. Das hatte zwei Gründe. Zum einen ESVK Torhüter Stefan Vajs, welcher zur absoluten Hochform auflief und die Stürmer der Oberschwaben vor allem in zwei Überzahlspielen in Minute 53 und 56 zum verzweifeln brachte. Der zweite Grund war eine sehr diszipliniert Joker Mannschaft, die stark in der Defensive arbeitete und immer einen Schläger oder ein Körperteil in die Schussbahn brachte und ihren Torhüter somit sehr gut unterstützten. Im Angriff hatten die Wertachstädter nicht mehr so viele Abschlüsse wie noch in den ersten beiden Dritteln, darunter aber trotzdem den einen oder anderen Hochkaräter. Da aber auch Niklas Treutle ein starker Rückhalt war, gelang auch dem ESVK kein Treffer mehr. Schlussendlich konnten sich die Wertachstädter über einen hart erkämpften 2:1 Auswärtssieg bei einem DEL2 Top Team freuen und die Vorbereitung mit einem positiven Erlebnis abschließen.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS LASSEN ZU VIELE CHANCEN AUS

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben die Vorbereitung zur neuen Saison 2020/21 mit einer 1:2 Heimniederlage gegen Kaufbeuren abgeschlossen. Das Team von Coach Rich Chernomaz stand defensiv zwar deutlich gefestigter in der eigenen Zone als bei der deutlichen 2:7 Auswärtsniederlage in Bietigheim, ließ vorne aber zu viele Möglichkeiten aus.
Vor der leider tristen Geisterspielkulisse ohne Zuschauer starteten die Towerstars zielstrebig ins Spiel. Nach gewonnenem Anspielbully hatte Robbie Czarnik bereits nach 10 Sekunden die erste Chance, Olivier Hinse ließ die nächste knapp eine Minute später folgen. Eine gute Möglichkeit, den Druck in der Anfangsphase in Zählbares umzuwandeln, folgte in der 3. Minute. ESVK-Stürmer Tyler Spurgeon musste wegen Stockschlags auf die Strafbank, das nachfolgende Powerplay blieb aber ungenutzt.
Kaufbeuren kam danach besser ins Spiel und es entwickelte sich ein flotter und weitgehend ausgeglichener Schlagabtausch. Neben ESVK-Keeper Jan Dalgic, der in der 8. Minute wegen einer blutenden Wunde verletzt vom Eis und seinem Backup Stefan Vajs Platz machen musste, hatte auch Towerstars Goalie Niklas Treutle einiges zu tun. Geschlagen war dieser allerdings in der 14. Minute. Patrick Reimer bediente Tyler Spurgeon mit einem Pass in den Slot, die Führung für die Gäste. Großchancen, um mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Pause zu gehen, gab es zuhauf. Beispielsweise durch Andreas Driendl in der Schlussminute sowie Olivier Hinse, der 8 Sekunden vor der ersten Pause scheiterte.
Im zweiten Abschnitt kippten die Spielanteile zunächst in Richtung Gastgeber, die in der 26. Minute Pech bei einem Lattenknaller von Mathieu Pompei hatten. Dass zweieinhalb Minuten später das 0:2 fiel, passte irgendwie in das Gesamtbild der Vorbereitungsspiele. Zum Zeitpunkt des Gegentreffers war eine Strafzeit angezeigt, die kurzzeitige Überzahl spielten die Allgäuer durch John Lammers eiskalt zu Ende. Nur kurz wirkten die Towerstars verunsichert, mit dem 1:2 Anschlusstreffer von David Zucker in der 31. Minute waren sie prompt wieder dran. Kaufbeuren stand danach tiefer in der eigenen Zone, das machte die Räume enger und die guten Einschussmöglichkeiten rarer.
Der Schlussabschnitt war dann geprägt von Ravensburger Großchancen, mit denen leider wie schon im vorangegangenen Spielverlauf viel zu großzügig umgegangen wurde. Nahezu unglaublich war da die 47. Minute, als Ravensburger Stürmer innerhalb von Sekunden den Puck gleich dreimal am weit offenen Tor vorbeihämmerten. Am Ende sollte sich das rächen, Kaufbeuren brachte den knappen Sieg letztlich über die Zeit.
(EVR/fe)
  
    
evfuessenEV Füssen
EVF verliert die letzten beiden Vorbereitungsspiele gegen Lindau jeweils knapp mit 2:3 und 1:2

(OLS)  Bevor es am Freitag zum ersten Punktspiel für die Füssener nach Landsberg geht, standen noch zwei Testspiele gegen die Lindau Islanders auf dem Programm. Hier unterlagen die in der Defensive dezimierten Schwarz-Gelben zuhause mit 2:3, das Rückspiel am Bodensee musste wegen Nebelbildung beim Stand von 1:2 abgebrochen werden.
Das Heimspiel gegen die Lindau Islanders hat der EVF knapp mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1) verloren. Die Voraussetzungen waren zu den beiden vorangegangenen Niederlagen wieder andere. Diesmal standen dank drei Förderlizenzspielern zwar vier komplette Sturmreihen zur Verfügung, dafür fehlten in der Verteidigung neben Brad Miller aber auch noch Lubos Velebny und Quirin Stocker. Das gab im letzten Abschnitt und mit insgesamt acht Über- und neun Unterzahlspielen schließlich den Ausschlag für die Gäste, als der EVF keinen Druck mehr aufbauen konnte.
Beide Mannschaften lieferten sich ein recht ausgeglichenes Startdrittel. Lindau traf in der zweiten Minute in Überzahl den Pfosten, auf der anderen Seite visierte Christian Krötz das Gestänge an. Bei zwei weiteren Strafen gegen den EVF hatten jeweils Eric Nadeau und Samuel Payeur Unterzahlbreaks, scheiterten aber. Den dritten Unterzahlkonter hatten die Gäste durch Zweitliga-Neuzugang Daniel Schwamberger, dieser blieb vor dem Tor cool und markierte gegen Maximilian Meier das 0:1. Nach einer weiteren Strafe gegen die Gäste waren die Schwarz-Gelben kurz darauf in doppelter Überzahl, dies nutzte Florian Stauder mit einem platzierten Schuss zum Ausgleich. Bezeichnend für den Abschnitt auch die letzte Minute, als beide Teams bei Kontern die Führung vergaben
Im Mitteldrittel gab dann der EVF über weite Strecken den Ton an. Allerdings fiel zunächst sehr unglücklich das 1:2. Ein misslungener Abwehrversuch, ein geblockter Schuss, der sich in einer Bogenlampe über Maxi Meier senkte, und schon musste Michael Wirz nur noch ins leere Tor schieben. Etwas glücklich war dann auch die Entstehungsgeschichte des Füssener Ausgleichs. Die Scheibe kam vom Linesman direkt auf den Schläger von Sam Payeur, der zog sofort ab und traf sehenswert zum 2:2. Zuvor hatten schon Simon und Deubler große Chancen, kurz darauf scheiterte Burghart aussichtsreich. Lindau kam erst gegen Ende des Abschnitts etwas auf, begünstigt durch zwei Überzahlspiele.
Im Schlussdrittel waren die Gäste aber dann am Drücker. Schwamberger scheiterte diesmal mit einem Unterzahlkonter, danach wanderten die nun meist einen Schritt zu langsam agierenden Schwarz-Gelben gleich viermal auf die Strafbank. Hier traf der Schwede Linus Lundström zunächst den Pfosten, sechs Zeigerumdrehungen später setzte er jedoch einen Abpraller zum 2:3 ins Netz. Zuvor hatte Vogl eine große Unterzahlchance vergeben, danach scheiterte noch Deubler nach schönem Spielzug. Das war es aber bereits mit den Füssener Möglichkeiten, und gerade bei zwei eigenen Powerplay-Situationen am Ende zeigte sich dann doch deutlich, dass man nur mit fünf Verteidigern angetreten war und die vielen Eiszeiten für die Special Teams ihre Spuren hinterlassen hatten. 
Das Rückspiel des EVF in Lindau musste leider vorzeitig abgebrochen werden. Wegen starker Nebelbildung war nach gespielten 34 Minuten beim Stande von 2:1 (2:1, 0:0) für die Islanders Schluss. Bis dahin war es eine recht ausgeglichene Partie, wobei die Füssener nur mit vier Verteidigern angereist waren. Neben Sill, Miller, Velebny, Stocker und Besl sowie Förderlizenzspielern fehlte diesmal auch Christian Krötz. Positiv war dafür der erstmalige Einsatz von Florian Höfler für sein neues Team.
Beide Mannschaften lieferten sich von Anfang an einen schnellen Abtausch mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Der EVF trat dabei zunächst sehr konzentriert auf und wurde mehrmals nur knapp am erfolgreichen Abschluss gehindert. Es war Verteidiger Nicolas Jentsch, der schließlich die Lücke zum 0:1 fand. Lindau antwortete umgehend mit dem Ausgleich durch Simon Klingler in Überzahl, begünstigt durch einen Zuordnungsfehler im Füssener Penaltykilling. Als ein Spieler im eigenen Abschnitt die Scheibe vertändelte, gab es ein weiteres Powerplay der Islanders, und erneut traf Klingler zum 2:1. Auch hier sah das Unterzahlspiel der Schwarz-Gelben etwas unsortiert aus. Sie mussten noch zwei weitere Male auf die Strafbank, hielten nun den Kasten aber mit viel Einsatz und einem fehlerfreien Benedikt Hötzinger sauber. Bei einem Break von Sam Payeur und Florian Stauder scheiterte letzterer sogar nur knapp am Ausgleich.
Das Mitteldrittel begann erstmals mit einer Füssener Überzahl, weil die Gastgeber zu spät aus der Kabine kamen. Hier kamen die Füssener aber zwei Minuten lang nicht in die Powerplay Aufstellung. Besser dagegen Lindau, das im Anschluss mit einem Mann mehr viel Druck machte, aber immer wieder an Hötzinger scheiterte. Viel Kampf und wenig klare Chancen waren in dieser Phase angesagt. Erst nach der Hälfte der Partie wurde es lebhafter. Ondrej Zelenka scheiterte mit einem schönen Solo, im direkten Gegenzug hatte Lüsch die Chance zum dritten Treffer. Auch Lundström verzog, ehe der EVF eine starke Drangphase startete, aber mehrmals knapp vergab. Danach wurde die Partie zum wiederholten Male wegen Nebelbildung unterbrochen. Die Schiedsrichter versuchten es zwar noch einmal, nachdem die Sicht für beide Torhüter aber nicht mehr ausreichend gewährleistet werden konnte, musste das Spiel beim Stand von 2:1 leider vorzeitig beendet werden.
(EVF/mil)
  
     
landsbergriverkingsHC Landsberg
Letzte Testspiele gegen den EC Peiting vor Oberliga Start

(OLS)  Eine Woche vor dem Start der Oberliga Süd traten die Riverkings zum Ende der Saisonvorbereitung zweimal gegen das Oberliga Topteam des EC Peiting an. Am Freitag gastierte zunächst Peiting mit dem Ex-Landsberger Dennis Neal im heimischen Eisstadion.
Peiting zeigte dabei von Beginn an gradliniges und schnelles Eishockey und erarbeitete sich dadurch zunächst deutlich mehr Spielanteile, sodass HCL Goalie Michael Güßbacher von Beginn an im Zentrum des Geschehens stand. In der sechsten Minute war er allerdings trotz starker Leistung machtlos als sich Martin Hlozek im eigenen Drittel den Puck schnappte, auf der rechten Seite durchstartete und unhaltbar zum 0:1 einnetzte. In der Folge kamen die Riverkings besser ins Spiel, erhöhten ihrerseits das Tempo und erarbeiteten sich dadurch ebenfalls einige gute Chancen. Als in der zehnten Spielminute Peitings Mühlegger wegen Spielverzögerung auf der Strafbank saß, gelang Haydn Trupp der vielumjubelte Ausgleich zum 1:1. Im Anschluss entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Beide Torhüter zeichneten sich in der Phase des Spiels immer wieder mit guten Saves aus, so dass das Unentschieden bis weit in das zweite Drittel hinein Bestand hatte. Abermals in einer Powerplaysituation gelang dann Christopher Mitchell in der 27. Minute sogar die 2:1 Führung für die Gastgeber. Martin Mazanec saß wegen Beinstellen auf der Strafbank, als Mitchell den Rebound eines Schusses von Sven Gäbelein wunderschön mit der Rückhand unter der Querlatte des Tores versenkte. In dem in der Folge offenen Spiel saß in der 31. Minute auf Landsberger Seite Adriano Carciola auf der Strafbank, da traf Aziz Ehliz aus dem Slot heraus unhaltbar zum 2:2. Zwei Minuten später schlenzte Peitings Dennis Neal die Scheibe auf das Landsberg Tor und Thomas Heger nutzte den Nachschuss zur 3:2 Führung. Im letzte Drittel nutzte dann Peiting eine kurze schwächere Phase der Riverkings aus und zog durch Treffer von abermals Heger und Nagtzaam auf 5:2 davon. Zwar traf kurz darauf Marius von Friderici nach schönem Pass von Dennis Sturm zum 3:5, weitere Tore wollten aber bis zum Ende nicht fallen.
Zum zweiten Vorbereitungsspiel reisten die Riverkings am Sonntag ins benachbarte Peiting. 
Dabei erarbeitet sich Peiting im torlosen ersten Drittel zwar eine Feldüberlegenheit und ein Chancenplus, allerdings stand Landsberg defensiv recht sicher und es gelang ihnen auch immer wieder Akzente nach vorne zu setzen.
Das zweite Drittel war dann geprägt von einigen Strafzeiten auf Landsberger Seite. Hier zeigte sich die ganze Klasse von Peiting. In der 23. Minute waren gerade 5 Sekunden in Überzahl gespielt als Dominik Krabbat unhaltbar für Landsbergs Goalie David Blaschta einnetzte. Die nächste Strafzeit in der 27 Minuten nutzte dann Aziz Ehliz im Nachschuss zum 2:0. In der 29. Minute saß auf Peitinger Seite Gohlke auf der Strafbank als Landsberg den Spieß umdrehte. Zwei Spieler verdeckten Peitings Torwart Hechenrieder die Sicht und Marek Charvat nutzte mit einem schönen Schuss von der blauen Linie die Chance zum Anschlusstreffer. Peiting nutzte danach Landsbergs Strafen wieder gnadenlos aus. Nagtzaam, Morris und abermals Nagtzaam erhöhten auf 5:1., ehe Landsberg in Unterzahl zu einer großen Chance kam. Michael Fischer konnte aus kurzer Distanz Hechenrieder nicht überwinden. Vorher hatte Trupp die Scheibe schön erobert. Im Gegenzug traf Simon Maier zum 6:1
Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
Im dritten Drittel verkürzte Marek Charvat mit seinem zweiten Treffer auf 6:2 bevor Gohlke(2), Hlozek und Feuerreiter zum Endstand von 10:2 für Peiting erhöhten.
Insgesamt zeigte sich Coach Fabio Carciola trotz der hohen Niederlage, mit der Vorbereitungsphase zufrieden: „Wir haben gesehen, dass wir, wenn wir konzentriert spielen, mit den Teams der Oberliga mithalten können. Jetzt werden wir uns diese Woche intensiv auf unsere ersten zwei Spiele in der Oberliga vorbereiten. Wir wollen am Freitag gegen Füssen und am Sonntag gegen Lindau mit 110% Einsatz und vollem Willen zu Werke gehen und glauben, dass wir dann auch gute Chancen haben werden den einen oder anderen Punkt einzufahren.“ 
(HCL/js)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Shutout für Weidekamp

(OLS)  Wölfe-Chefcoach Herbert Hohenberger war vor dem letzten Testspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig erneut zum Puzzeln gezwungen: Zum einen rückten Miglio und Geisberger wieder in den Kader, zum anderen fielen jedoch Ondruschka und weiterhin auch Böhringer angeschlagen aus. Bleibt zu hoffen, dass die geglückte Generalprobe für den Hauptrundenauftakt am Freitag zu Hause in der NETZSCH-Arena gegen die Eisbären Regensburg nicht teuer erkauft wurde: Schieden doch schon im ersten Drittel Schiener, später dann auch Snetsinger verletzt aus.
Die neu zusammengestellten Linien mussten sich erst finden. So verlief das erste Drittel gefällig, wenn auch ohne große Highlights. Unsere Wölfe waren durchweg die spielbestimmende Mannschaft, wirklich zwingende Torchancen waren aber Mangelware. Leipzig hingegen versuchte sich über schnelle Konter, fand aber in Weidekamp seinen Meister. Glatzel im Tor der Icefighters machte mit richtig starken Paraden, unter anderem in der 15. Minute gegen den allein durchgebrochenen Miglio wie auch vorher bei einem platzierten Schuss von Gare, auf sich aufmerksam.
Die Icefighters kamen bissiger aus der Kabine als unsere Selber Wölfe und erarbeiteten sich bis zur 30. Spielminute einige nennenswerte Chancen. Doch Warttig verpasste die Scheibe knapp, ein weiteres Mal rettete der Pfosten für Weidekamp und Velecky erwischte die Scheibe nach einem feinen Zuspiel von Albrecht nicht. In dieser Phase hatten unsere Wölfe durchaus Glück, nicht in den Rückstand geraten zu sein. In der 30. Minute aber ließen die Leipziger Snetsinger völlig frei mittig vor dem Tor stehen: Der ließ sich nicht zweimal bitten und schoss mit einem trockenen Schuss zur Wölfe-Führung ein. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts war es Gare, der einen Nachschuss ebenso humorlos wie vorher Snetsinger zum 2:0 in die Maschen drosch.
In Überzahl erzielten unsere Selber Wölfe das schnelle und vorentscheidende 3:0 im letzten Spielabschnitt: Geisberger „mogelte“ die Scheibe durch Freund und Feind, Snetsinger brauchte nur noch seine Kelle reinhalten und schon war Glatzel zum dritten Mal an diesem Abend geschlagen. Das Spiel plätscherte nun weiter vor sich hin. Unsere Wölfe teilweise schludrig im Spielaufbau, aber auch die Leipziger mit wenig zwingenden Chancen zum Ehrentreffer. Die größte Gefahr fürs Selber Gehäuse ging hier noch durch Zille und Velecky aus. Beide scheiterten aber am gut aufgelegten Weidekamp, der sich dadurch seinen Shutout redlich verdient hatte.
(VERS/oo)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen auch das Rückspiel in Hannover

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben die Vorbereitung mit einem Auswärtssieg gegen die Hannover Indians beendet. Erneut gelang der Mannschaft von Trainer Jacek Plachta in letzter Sekunde ein Treffer. Am Ende gewann das Team mit 5:4 (1:1/0:1/3:2/1:0) in Overtime.
Beim Auswärtsspiel fehlten den Hamburgern Niklas Zoschke, Raik Rennert, Dominic Steck, Vojtech Suchomer und Patrick Saggau.
Ganz im Gegenteil zum Hinspiel am Freitagabend, wo es 46 Minuten dauerte, bis die Scheibe zum ersten Mal im Tor landete, brach der Bann am Sonntagabend bereits in der ersten Minute. Jan Nijenhuis brachte die Gastgeber mit einem flachen Schuss in Führung. Die Crocodiles zeigten an diesem Abend aber auch ein besseres Offensivspiel und glichen aus. Neuzugang Adam Domogalla erzielte sein erstes Tor für das neue Team (13.).
Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste eigentlich näher am Torerfolg, doch die Indians holten sich mit Nijenhuis‘ zweitem Treffer wieder die Führung.
Die Hamburger ließen nicht nach und wurden kurz nach der zweiten Pause mit dem 2:2 durch Max Schaludeks Nachschuss belohnt (42.). Als Jan Tramm sich auf die Strafbank verabschieden musste, legten die Hausherren aber wieder vor. Robby Hein traf zum 3:2 (49.). Die Antwort der Hamburger folgte keine zwei Minuten später. Verteidiger Fabian Calovi versenkte einen Schuss von der blauen Linie zum 3:3 (51.). Das Hin und Her ging jedoch weiter: Robby Hein holte erneut die Führung (56.) und die Crocodiles glichen in letzter Sekunde durch Thomas Zuravlev aus. Kurios: Schon am Freitag erzielten die Hamburger in Minute 59:59 einen Treffer. Diesmal allerdings musste der Erfolg in der Overtime gesichert werden, was Rico Rossi mit seinem Siegtreffer in der 64. Minute gelang.
„Wir haben heute eine Schippe draufgelegt und eine gute Moral bewiesen. Wir lagen viermal zurück, haben aber bis zur letzten Sekunde gekämpft und das Spiel noch gedreht. Das müssen wir mit in die Saison nehmen“, sagte Siegtorschütze Rossi.
Die Crocodiles starten am Freitag mit einem Heimspiel gegen die Hannover Scorpions in die Hauptrunde.
(CH/tb)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Eishockey im November

(OLN)  Mit Datum 02. November treten die neuen Corona-Maßnahmen in Kraft, die auch für den Sport wesentliche Einschränkungen mit sich bringen. Für den Profisport gilt, dass dieser zwar in den verschiedenen Ligen durchgeführt wird, jedoch keine Zuschauer mehr zugelassen sind. Mindestens bis zum 30. November - in rund zwei Wochen wird die Situation in Deutschland von Seiten der Politik neu bewertet - wird es im Profisport nur noch reine Geisterveranstaltungen geben.
Leider liegt für die Eishockey-Oberligen noch immer keine offizielle Bestätigung der Einstufung sowie eine Entscheidung des Leistungssportausschusses bzgl. Zuordnung zum Profisport vor. Wie in anderen Sportarten auch, mahlen die Mühlen an dieser Stelle recht langsam und bringen für diese sehr sensiblen und für viele Sportler und Vereine nicht unwichtige Frage noch kein Licht ins Dunkel.
Allerdings geht man im Allgemeinen davon aus, dass die Oberliga Süd und Nord Profiligen sind, womit ab Montag trainiert werden darf und der Saisonbeginn am 06. November beibehalten bleibt.
Geisterspiele:
Der Monat November wird komplett ohne Zuschauer in den Stadien auskommen müssen. Das, was die Sportart Eishockey im Wesentlichen ausmacht – Tempo, Kampf und atemberaubende Stimmung – wird leider ohne diese besondere Atmosphäre in den Eisarenen geschehen.
Sprade.tv:
Bei all diesen Einschränkungen, die das Oberliga-Eishockey in den kommenden Wochen erfährt, gibt es aber auch gute Nachrichten. Sämtliche Spiele der Oberliga, nicht nur die des Herforder Eishockey Vereins, werden live in Zusammenarbeit mit Sprade.tv übertragen und gestreamt. Die Einnahmen aus den Streams kommen zum allergrößten Teil den Vereinen zugute, die dadurch Einnahmeverluste aus dem Ticketverkauf zumindest ein wenig kompensieren können.
Sponsoren-Tickets:
Der Weg in die Oberliga war für den Herforder Eishockey Verein lang und wurde durch intensive Arbeit in den vergangenen Jahren vorbereitet. Ein wichtiger und großer Baustein, der den Weg in die Oberliga ebnete, war das Engagement vieler Sponsoren. Sehr viele Partner waren in der Vergangenheit zu Gast bei unseren Spielen, ließen sich von der Stimmung in unserer Drachenhöhle anstecken und gehen jetzt mit dem HEV Seite an Seite. Auch für diese Saison haben viele Sponsoren Partnerschaften vereinbart, die entsprechende Sponsorentickets beinhalten. Diesen Sponsoren wollen die Herforder Ice Dragons gerne die Möglichkeit bieten, die Spiele live am Bildschirm zu verfolgen.
Jedes Drachenclubmitglied kann das Spiel kostenlos bei Sprade.tv schauen. Bis zum Donnerstag vor dem jeweiligen Spieltag, benötigt der Verein bis 18.00 Uhr die Information, welchem Nutzer diese Kompensation ermöglicht wird. Diese Nutzer müssen bei Sprade.tv registriert sein (bereits zum Zeitpunkt der Info an den Verein)! Das Drachenclubmitglied teilt uns bis zum Donnerstag 18.00 Uhr vor dem jeweiligen Spieltag unter tickets @herforder-ev.de den entsprechenden Benutzernamen und die Kundennummer mit.
Der Verein informiert die entsprechenden Sponsoren auch noch einmal separat über den genauen Ablauf.
Oberligamacher-Dauerkarte:
Für Fans, die eine Oberligamacher-Dauerkarte erworben haben und bereits den kompletten Kaufpreis gezahlt haben, wird es für die Geisterspiele im Monat November mehrere Möglichkeiten geben.
1)      Oberligamacher bekommen die Möglichkeit, die Geisterspiele im Monat November über kostenfreie Sprade.tv-Buchungen live am Bildschirm zu verfolgen. Oberligamacher, die diese Möglichkeit im Monat November nutzen wollen, müssen:
a) sich bis zum Mittwoch, dem 04.11.2020 um 12.00 Uhr, per Email beim Herforder ishockey Verein unter tickets @herforder-ev.de hierfür anmelden.
b) sich bei Sprade.tv im Vorfeld der Anmeldung registrieren
c) die Oberligamacherkarten komplett bezahlt haben
d) dem HEV bei der Anmeldung den Benutzernamen (Sprade.tv) sowie die Kundennummer mitteilen
Die Oberligamacher, die sich für diesen Weg der Kompensation entscheiden, erhalten einen entsprechenden Zugang über ihren Account.
2)      Oberligamacher können sich auch Geisterspiele oder künftig zuschauerbeschränkte Spiele rückerstatten lassen. Auch hierfür ist die vollständige Bezahlung der Dauerkarte Voraussetzung. Wer sich solche Spiele erstatten lassen will, muss sich ebenfalls per Email bis zum Mittwoch, den 04. November 12.00 Uhr unter tickets @herforder-ev.de beim Verein melden. Die Erstattung des Betrages für zukünftige Geisterspiele oder zuschauerbeschränkte Spiele (Spiele mit sehr kleiner Zuschaueranzahl, zu denen nicht allen Oberligamachern Zutritt gewährt werden kann) erfolgt im April 2021. Bei der Wahl dieser Methode ist eine Umänderung im Verlauf der Saison nicht mehr möglich.
Selbstverständlich behält die Oberligamacher-Dauerkarte für die verbleibende Saison ihre Gültigkeit und der Herforder Eishockey Verein wird, wie die Politik auch, die Situation im Laufe des Novembers und auch zukünftig neu bewerten. Wir danken allen bereits jetzt herzlich für das Verständnis und hoffen, mit den genannten Möglichkeiten ein faires Angebot zu machen.
Oberligamacher, die auf die Kompensation oder die Rückerstattung verzichten und zusätzlich den Livestream bei Sprade.tv buchen wollen – ein Großteil der Einnahmen kommt dem Verein zugute – dürfen dieses selbstverständlich sehr gerne machen und würden dem HEV enorm helfen.
Unabhängig davon ist sich der Herforder Eishockey Verein bewusst, dass den Fans und insbesondere den Oberligamachern ein ganz großer Dank gilt! Ohne die Eishockeyfans wäre Oberligaeishockey in Herford nicht möglich.
Tagestickets:
Grundsätzlich gilt, dass jeder an den Bildschirmen die Spiele der Oberliga Nord live mitverfolgen kann. In Zusammenarbeit mit unserem Partner Sprade.tv wird unser Medienteam die Spiele live streamen. Der erste und einzige Testlauf hat gezeigt, dass der Stream zwar das Liveerlebnis im Stadion nicht ersetzen kann, die Bildqualität und Kameraführung aber sehr gut ist, der Zuschauer sehr gut mitbekommt, was auf dem Eis optisch und akustisch vor sich geht. Und auch die Moderatoren werden immer ihr Bestes geben, um die Zuseher an den Bildschirmen über das Geschehen zu informieren.
Die Erstellung eines Accounts bei Sprade.tv ist unkompliziert und kostenfrei. Spiele können ebenso ganz einfach gebucht werden, auch die Bezahlung der Buchungen ist einfach und kann über verschiedene Möglichkeiten erfolgen. Die Spiele der Oberliga Nord kosten einheitlich 9,99 € und sind somit rund 2,- € günstiger als die üblichen Ticketpreise des Herforder Eishockey Vereins.
In eigener Sache:
Zuschauer und Fans sind beim Eishockey das Salz in der Suppe. Sie können Spiele entscheiden, sind äußerst fair im Umgang miteinander, haben oft sehr viel Kreativität und sind enorm lautstark. Die Zuschauer und Fans werden den Vereinen im November sehr fehlen.
Liebe Fans des Herforder Eishockey Vereins – wir werden alles tun, um Euch irgendwie den HEV in dieser schwierigen Saison weiterhin zu präsentieren und das Band nicht abreißen zu lassen, das uns verbindet..
Und irgendwann werdet Ihr wieder da sein…
live im Stadion…
und dann wird es wieder erhallen…
„Wir gehen voran, als Euer 7. Mann“
(HEV/som)
  
   
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
Teamvorstellung der EXA IceFighters Leipzig wird präsentiert vom Paunsdorf Center

(OLN)  Nach langem Warten steht der Saisonstart der Eishockey-Oberliga nun kurz bevor. Die Fans brennen darauf, die neuen Spieler kennenzulernen und die ganze Mannschaft endlich wieder zu treffen.
Dafür war eigentlich für den 7. November eine Teamvorstellung vor dem Haupteingang des Paunsdorf Centers geplant.
Aufgrund der neuen sächsischen Corona-Verordnung haben sich die EXA IceFighters in enger Abstimmung mit dem Paunsdorf Center jedoch dazu entschieden, umzuplanen und die Teamvorstellung digital durchzuführen.
Hierbei werden Sie erneut von der ADK Medienagentur unterstützt. Wie schon zur Pressekonferenz in der LVZ-Kuppel werden Alex Kölling und sein Team die Teamvorstellung am 7. November ab 16 Uhr live streamen.
Radio Leipzig Moderator Roman Knoblauch wird zusammen mit Headcoach Sven Gerike die Spieler vorstellen und es werden ein paar Fragen beantwortet.
„Die Spieler freuen sich darauf, dass es endlich wieder losgeht und sie die Leipziger Fans wieder mit Eishockey begeistern können. Wir sind jedem Fan und Sponsor sehr dankbar, der trotz der aktuell schwierigen und nicht planbaren Situation zu uns steht“, erklärt Headcoach Sven Gerike.
Seit 2013 unterstützt das Paunsdorf Center Leipzig die EXA IceFighters als Sponsor. Nun wurde die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr verlängert. Vor dem Hintergrund der aktuell unsicheren Zeiten für regionale Sportvereine markiert die Vertragsverlängerung ein wichtiges positives Zeichen.
Neben dem Sponsoring hat das Paunsdorf Center in den letzten Jahren zu zahlreichen Autogrammstunden und Probetrainings sowie zu Mitmach-Fanaktionen auf der mobilen Eisfläche direkt vor dem Shoppingcenter eingeladen. Die Spieler werden also auch in diesem Jahr wieder beim Eislaufen vor dem Shoppingcenter anzutreffen sein.
„Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns besonders wichtig, Organisationen direkt vor Ort in Leipzig zu unterstützen. Dabei liegt uns die Förderung einer so leidenschaftlichen und begeisternden Mannschaft – wie es die EXA IceFighters sind – besonders am Herzen. Es war nie wichtiger, die Zukunft eines regionalen Vereins zu sichern und wir freuen uns als Sponsor einen entsprechenden Beitrag leisten zu können“, betont Centermanager Lars Ziegler.
(IFL/is)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas schlagen Weißwasser im Penaltyschießen - Der Rostocker Eishockey-Club lässt am Sonntagabend mit einem 3:2 gegen das DEL2-Team Lausitzer Füchse aufhorchen

(OLN)  Die abschließende Partie im Nord-Ost-Pokal gegen Zweitligist Lausitzer Füchse aus Weißwasser ging am Sonntagabend in der heimischen Eishalle Schillingallee mit 3:2 (0:0, 0:1, 2:1) nach Penaltyschießen an die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs .
Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem kein Klassenunterschied zu sehen war. Bei ausgeglichenem Verlauf hatte der REC im ersten Drittel sogar leichte Chancenvorteile (6. Pistilli gehalten, 9. Pauker übers Tor, 14. Gerstung daneben). Erst zum Ende der ersten 20 Minuten konnte das DEL2-Team etwas mehr Druck aufbauen.
Dies setzte sich im Mitteldurchgang fort, in dem Weißwasser die torgefährlichere Mannschaft war, was sich in der Führung ausdrückte. Doch auch die Piranhas hätten das 1:0 erzielen können (z. B. 22. Gerstung mit Alleingang).
Im dritten Drittel kämpften die Rostocker wie entfesselt, überstanden auch eine längere 3:5-Unterzahl, kamen zweimal zum Ausgleich und waren im anschließenden Penaltyschießen auch mit dem Glück im Bunde: Goalie Leon Meder parierte fünfmal, den entscheidenden Treffer landete Jonas Gerstung.
REC-Coach Niels Garbe: „In einem am Ende hitzigen Spiel hatten wir das glückliche Ende für uns. Weil wir vor allem im dritten Drittel toll kämpften, ging es aber in Ordnung, dass wir das Spiel noch drehten. Schön, dass wir den Zuschauern diese Vergleiche mit starken Zweitligisten bieten konnten, bevor es jetzt erst mal ohne Publikum weitergeht.“
Regulär startet die Saison 2020/21 in der Oberliga Nord am Freitag (Beginn 20.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim Herforder EV.
In ihrer ersten Heimpartie, aber wohlgemerkt aufgrund des verhängten Lockdowns vorerst alles ohne Zuschauer, treffen die Piranhas am Freitag, dem 13. November (Beginn 20 Uhr), auf die Hannover Scorpions.
(NNN/at)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
escgeretsriedESC Geretsried
Turbo im letzten Drittel beschert Heimsieg gegen die Pinguine aus Königsbrunn

(BYL)  Ohne Stammspieler Ondrej Horvath und Stephan Engelbrecht traf der ESC Geretsried am neunten Spieltag Zuhause auf den EHC Königsbrunn. Im ersten Drittel tasteten sich beide Mannschaften mit guten Pässen und Spielzügen Richtung Tor. Extrem gefährlich wurde es dank der beiden Torhüter Martin Morczinietz und Marc Henne jedoch nicht. So ging das 0:0 zur Pause mehr als in Ordnung.
Frisch aus der Kabine, drückten die Rats nun etwas mehr nach vorne. Klaus Berger versuchte es bereits nach knapp einer Minute allein vor Henne mit der Rückhand. Dieser konnte die gute Möglichkeit jedoch mit seinem Schoner entschärfen (21.). Nach einem unterbundenen Angriff lies Florian Strobl nicht locker und sicherte sich die Scheibe hinterm Gästetor. Anschließend legte er diese für den nachgerückten Marek Haloda auf, der das Hartgummi mit aller Gewalt aus sehr spitzem Winkel oben rechts ins lange Eck zur 1:0 Führung hämmerte (24.). Den zweiten Treffer des Kontingentspielers verhinderte nach einem Konter aufs EHC-Tor das Kreuzeck (32.). Die Brunnenstädter hielten weiter aktiv mit und sicherten sich zum Ende des zweiten Drittels mehr Spielanteile. Dies machte sich bezahlt. Florian Bayer legte für Tim Bullnheimer vor, der mit dem 1:1 die Parität wiederherstellte (36.).
Die Partie hatte an Dynamik zugenommen und ein spannender Schlussabschnitt lag in der Luft. Nach seinem ersten Schuss, den Keeper Marc Henne vereitelte, lag die Scheibe frei vor dem halb leeren Tor und Daniel Merl schob den Puck in der Hocke über die Linie zum erneuten Führungstreffer (42.). Die Gäste warteten nicht lange mit ihrer Antwort und der junge DNL-Spieler Dominik Zbaranski erzielt nach Zuspiel von Tim Bullnheimer den 2:2 Ausgleichstreffer. Gerade als eine Strafzeit gegen die Pinguine endete, lieferte Marek Haloda den Assist für das Tor zum 3:2 durch Florian Strobl (48.). Nur zwei Minuten später holte diesmal Marek Haloda selbst aus und donnert die Scheibe mit einem flachen Schuss ins Eck zum 4:2 (51.). Während die RiverRats durch die Führungstreffer immer mehr Aufwind bekamen, fehlte dem jungen Team der Pinguine nach zwei starken ersten Dritteln nun die Energie und Konzentration. Michael Harrer baute nach Vorlage von Klaus Berger die Führung zum 5:2 aus (54.). Nach einem zuvor nicht gegebenen Foul an der Bande, geriet Benedikt May bei einer abgepfiffenen Situation mit Schiedsrichter Klees in eine Diskussion. Dieser schickte den Geretsrieder mit einer 2+2 Strafe wegen Behinderung und Reklamierens in die Box. Doch auch das schreckte die Geretsrieder nicht zurück. Denn der an diesem Tag bärenstarke Marek Haloda legte nach Vorarbeit von Klaus Berger in Unterzahl zum 6:2 nach. Bei 59:59 auf der Uhr, legte mit der Schlusssirene Daniel Merl nach Assist von Stefano Rizzo noch einen zum 7:2 Endstand drauf (60.)
Fazit:
Insgesamt war es eine sehr faire Partie, die über zwei Drittel des Spiels sehr ausgeglichen verlief. Eine starke Mannschaftsleistung in Kombination mit einem Marek Haloda in Top-Form, bescherte drei wichtige Punkte im letzten Heimspiel vor der vier wöchigen Spielunterbrechung.
(ESCG/tk)
  
   
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
EHC Waldkraiburg fährt gegen Kempten den 6. Sieg in Serie ein

(BYL)  Gespenstisch war es am vergangenen Freitag in der Raiffeisen-Arena. Dies lag nicht nur an Halloween, das bereits vor der Tür stand, sondern vielmehr daran, dass die Ränge leergefegt und von sämtlichen Fans befreit waren. Durften zu den vergangenen Spieltagen noch zumindest knapp 300 Menschen die Raiffeisen-Arena besuchen, so waren es lediglich ein paar Offizielle beider Seiten, die nun die Ränge schmückten.
Sportlich hingegen konnte die Partie mit Bayernliga-Eishockey der oberen Güteklasse aufwarten. Der Aufsteiger aus Kempten spielte streckenweise sehr gut mit und brachte die Löwen in einigen Situationen durchaus ins Schwitzen. Die ersten klareren Möglichkeiten gehörten jedoch den Löwen, die konnten bereits in der zweiten Spielminute durch Michael Trox zeigen, dass sie gewillt waren auch ohne persönlich anwesende Zuseher zu punkten. Doch Michael Trox kann einen Abpraller von Kemptens Torwart Schubert nicht in ein Tor ummünzen.  Dies besorgte zur Überraschung der Löwen jedoch der Gegner. In der neunten Minute wird Maaßen durch Grözinger von der linken Seite bedient und schiebt die Scheibe gegen den Lauf von Yeingst in das Tor. Hierbei handelte es sich erst um den dritten Torschuss der Sharks in diesem Drittel. Beeindruckt zeigten sich die Hausherren von dieser Führung nicht, jedoch sprang, bis auf einen Pfostentreffer von Michael Trox, nichts weiter in diesem Drittel für die Löwen heraus.
Dies sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Zuerst jedoch begann der EHC Waldkraiburg etwas schwächer als im ersten Drittel und ließ die Gäste, wie in der vierten Minute durch Oppenberger und Zimmer, immer wieder mal gefährlich vors Tor kommen. Doch in diesem Fall rettet Kevin Yeingst mit katzengleichen Reflexen die Löwen vor der 0:2-Führung der Gäste. Wenn im fünf gegen fünf nichts weiter geht, dann sind im Eishockey die „Special Teams“ gefragt. So war es auch in der achten Minute als Nikolas Oppenberger auf Kemptner Seite eine Strafe für Beinstellen absitzen musste. Eine sauber gespielte Überzahl der Löwen krönt Thomas Rott auf Zuspiel von Straka und Rousek mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1. Nur fünf Minuten später, erneut saß Oppenberger auf der Strafbank, diesmal für Haken, können die Löwen sogar die Führung übernehmen. Ausgangspunkt war Michail Guft-Sokolov, der von hinter dem Kemptner Tor auf den heranstürmenden Mathias Jeske passen kann, dieser vollendet diesen Spielzug aus dem Bullykreis heraus mit einem Schlenzer zum 2:1 Pausenstand.
Der letzte Durchgang begann mit einer schnellen Strafe für Matthias Bergmann auf Seiten der Löwen. Doch statt sich nun in die Verteidigungsposition zu begeben, griffen die Löwen an und ließen Kempten in dieser Situation keine Möglichkeit zum Aufbau. So kam es, dass Tomáš Rousek, vom vorherigen Angriff noch auf Höhe der blauen Linie, von Josef Straka mustergültig bedient werden konnte und in einem Alleingang, mit einem Mann weniger auf dem Eis, den Stand auf 3:1 erhöhen konnte. Dennoch, insgesamt vier Strafzeiten in diesem Durchgang zerführen das Spiel der Löwen im dritten Drittel, auch wenn Christoph Lode, der bei einem regulären Torhüterwechsel im zweiten Drittel für Yeingst kam, hielt was er halten konnte. In der zehnten Minute jedoch, beide Mannschaften waren komplett auf dem Eis, konnte Lode nichts gegen den abgefälschten Schuss von Rukajärvi unternehmen und plötzlich, trotz einem Chancen-Plus der Gastgeber, war es mit 3:2 wieder spannend in der Raiffeisen-Arena. Diese Spannung sollte auch anhalten. Die Gäste aus dem Allgäu witterten nun ihre Chance doch noch einen Punkt aus Waldkraiburg zu entführen und drückten nun mit Mann und Maus in Richtung Waldkraiburger Tor zu dem Preis, dass sie ihre bis dorthin geordnete Verteidigung lockern mussten. Diesen Umstand nutzte Leon Judt, bedient von Christof Hradek in der 19. Minute zum vorentscheidenden 4:2. Dennoch steckten die Gäste nicht auf und nahmen, obwohl ihr Überzahlspiel an diesem Abend eher zu wünschen übrigließ, den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Auch das konnten die Löwen für sich nutzen und so kann sich Thomas Rott für den Assist von Straka aus dem zweiten Drittel bedanken, indem er ihm seinerseits ein Tor auflegt. So endet diese Partie mit einem letztlich doch verdientem 5:2 für den EHC Waldkraiburg die sich damit in die notgedrungene einmonatige Pause verabschieden.
(EHCW/aha)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Falcons gehen mit Niederlage in die Pause

(BLL)  Mit 7:4 (3:1/3:1/1:2) konnten sich die Favoriten des SC Reichersbeuern am Sonntag Abend gegen den EV Pfronten durchsetzen. Der Tabellenzweite erwischte einen Traumstart und lag nach bereits 13 Sekunden durch den Treffer von Benedikt Scholz (Harrer/Reiter) in Führung. Nachdem Maximilian Huber (Stauffert/Büttner) in der 6. Spielminute auf 2:0 erhöhte, sah sich Pfrontens Trainer Josi Richter gezwungen bereits früh eine Auszeit zu nehmen. Im Anschluss zeigten sich die Falcons konzentrierter und konnten durch Thomas Böck (Weixler/Hruska, La.) in der 13. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Bei diesem Ergebnis sollte es jedoch nicht bleiben, denn Tobias Reiter (Harrer) stellte 24 Sekunden vor der ersten Pause mit dem Treffer zum 3:1 den alten Abstand wieder her. Im Mitteldrittel gelang den Pfrontenern durch Johannes Friedl (Hurska, Lu.) in der 29. Minute der erneute Anschlusstreffer und die Begegnung schien wieder offen. Doch kurz darauf begann die stärkste Phase der Hausherren, die innerhalb von 140 Sekunden gleich dreimal erfolgreich waren und das Ergebnis auf 6:2 schraubten. Die Treffer erzielten Lukas Harrer, Lukas Stauffert (Huber) und Andreas Andrä. Mit diesem deutlichen Ergebnis ging es in das Abschlussdrittel in welchem die Gastgeber durch Michael Glattenbacher (Barein/Pfaff) noch auf 7:2 erhöhten, ehe die Falcons durch zwei weitere Treffer durch Lukas Hruska (Gottwalz) und Sebastian Weixler zum Endstand von 7:4 trafen. Somit verabschieden sich die Pfrontener mit einer Niederlage in die Zwangspause. Strafzeiten: 20 Minuten; 14 Minuten + 10 Minuten für Polkovnikov.
(EVP/jk)
  
      
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
neusserevNeusser EV
Trainings- und Spielbetrieb wird vorerst ausgesetzt

(RLW)  Als Folge der Beschlüsse der Politik wird auch der komplette Spielbetrieb in den vom
Eishockeyverband NRW organisierten Ligen ab Montag ruhen. Wie der Verband
mitteilte, werden (zunächst) die bis zum 30.11.2020 terminierten Spiele nicht
stattfinden. In Ligen, deren Meisterschaft bereits begonnen hatte, werden die
ausfallenden Partien nicht nachgeholt, sondern entfallen ersatzlos. Sobald der
Spielbetrieb wieder aufgenommen werden darf, soll es mit den dann geplanten
Spielen weitergehen. Da der Großteil des Nachwuchs-Spielbetriebs in sogenannten
„Meldeligen“ organisiert ist, und dort keine Auf- oder Absteiger ermittelt werden,
können Entscheidungen hinsichtlich Tabellenständen und Meisterschaften auch zu
einem späteren Zeitpunkt getroffen werden.
Ligen, deren Spielbetrieb in der vergangenen Woche noch nicht gestartet war,
verschieben ihren Saisonstart, so dass dort nicht zwingend Spiele entfallen müssen.
Dies betrifft auch die 1. Mannschaft des NEV, die ursprünglich an diesem
Wochenende ihr erstes Punktspiel in der Regionalliga West bestreiten sollte.
Verband und Vereine werden am kommenden Dienstag in einer Video-Konferenz
das weitere Vorgehen abstimmen.
Die Vorgaben der Bundesregierung, die den gesamten Amateursport betreffen,
geben dem Verband keine andere Möglichkeit, als den Spielbetrieb vorerst ruhen zu
lassen. „Die Verordnungen der Ministerpräsidenten treffen an dieser Stelle einen
Sport, der in den vergangenen Wochen und Monaten sehr erfolgreich alle denkbaren
Anstrengungen unternommen hat, keine Gefahr für die Gesundheit darzustellen“,
heißt es in der vom Eishockeyverband NRW veröffentlichen Mitteilung. Mit Verweis
auf die erfolgreiche Umsetzung der Hygienekonzepte der Vereine wird darüber
hinaus ergänzt, dass der Eishockeysport nicht für die gemeinhin „Super-Spreader“
genannten Hotspots verantwortlich sei. Dies sieht auch Udo Tursas, der 1.
Vorsitzende des NEV, so: „ Selbstverständlich geht die Gesundheit in diesen
schwierigen Zeiten vor. Wir haben deshalb umfangreiche Maßnahmen ergriffen,
unser Hygienekonzept hat sich in den vergangenen Wochen bewährt. Mir tut es für
unsere rund 200 Aktiven und auch die Sportler anderer Vereine sehr leid. Ich hoffe,
dass wir uns im Dezember gesund auf dem Eis wiedersehen.“
(NEV/db)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Das Sammelalbum geht in die Zielgerade

(RLW)  Leider stand das erste Sammelalbum der Ratinger Ice Aliens von Anfang an unter einem schlechten Stern. Es war sehr schwierig den richtigen Partner zu finden. Als sich erkennen ließ, dass mit dem zunächst gewählten keine Einigung zustande kam, wurde ein anderer Hersteller mit einem anderen Konzept ausgewählt. Doch leider war nun die Zeit für die Produktion der Alben und Sticker zu knapp, um im Weihnachtsgeschäft zu beginnen.
So startete der Vertrieb erst im Januar 2020 und kam gut an. Durch die Corona Pandemie wurde nun jedoch der Verkauf stark eingeschränkt. Eine Sonderaktion, im Rahmen derer die Ware kostenlos versandt und zu einem Sonderpreis verkauft wurde, fand bei den Sammlern guten Anklang.
Insgesamt blieben die Verkäufe jedoch unter den Erwartungen. Daher haben sich die Ice Aliens nun entschlossen, mit einer Großoffensive das Projekt spätesten zum Ende des Jahres abzuschließen. Bei Kauf eines jeden Tütchens mit Sammelbildern erhält der Sammler die gleiche Anzahl Tütchen, die er gekauft hat, kostenlos dazu.
Die Ware kann im ASE Hockeyshop zu den Öffnungszeiten direkt gekauft werden. Alternativ bieten die Ice Aliens noch einmal einen online-Verkauf an. Allerdings sind dieses Mal die Versandkosten durch den Käufer zu tragen. Diese sind je nach Menge der Bestellung variabel, dürften aber maximal bei 1,50 EUR liegen. Technisch ist der Ablauf so einfach wie im Frühjahr:
·         Email-Bestellung an uli.hesse @icealiens97.de mit Anzahl Tütchen und Alben unter Angabe der Versandadresse
·         Antwort mit Nennung der paypal-Adresse
·         Überweisung des Kaufpreises an die paypal-Adresse
·         Zusendung der Ware nach Eingang des Betrages
·         Bestellungen sind bis zum 21.12.2020 möglich. Der Versand erfolgt noch vor Weihnachten.
Bei dieser Lösung unterstützt die Firma froggx.com aus Wien die Ice Aliens finanziell. Mit froggx.com haben die Ice Aliens einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden, der das Projekt aktiv unterstützt hat. Mit der Erfahrung von über 260 Sammelalben in 35 Sportarten war das Vertragliche und Technische schnell geklärt und vereinbart. Auch im weiteren Verlauf des Projektes waren Kommunikation und Umsetzung schnell und unbürokratisch.
In ein paar Jahren wird es vielleicht eine Neuauflage des Sammelalbums der Ratinger Ice Aliens in Zusammenarbeit mit froggx.com geben. Allen Sammlern wünschen die Ice Aliens viel Erfolg und gute Gesundheit. 
(RIA/pia)
  
      
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters stoppen Trainings- und Spielbetrieb – Ligastart unklar

(RLN)  Aufgrund der aktuellen Entscheidungen der Bundesregierung am Mittwoch, stellen die TAG Salzgitter Icefighters ihren Trainings- und Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ein. Diese Maßnahme gilt in Anlehnung an die aktuellen Verordnungen bis einschließlich 30. November 2020. Inwiefern die Regionalliga Nord, die am 6. November beginnen sollte, überhaupt starten kann, ist noch unklar.
Obwohl die neuen Regeln erst ab dem kommenden Montag gelten, traf der Vorstand des Sportvereins am Salzgittersee (SVASS), dem Stammverein der Stahlstädter, diese Entscheidung bereits am Mittwochabend. Tags darauf wurden die aktuellen Beschlüsse innerhalb des Niedersächsischen Eissport-Verbandes (NEV) in einer Onlinekonferenz analysiert. So wurde zunächst entschieden, den Spielbetrieb ab dem 5. Dezember wieder aufzunehmen. Wie das in den jeweiligen Ligen und Altersklassen im Detail aussehen kann, soll zeitnah mit den Vereinen erörtert werden, heißt es in einer Rundmail des NEV.
Unabhängig von weiteren Entscheidungen der Regierung hinsichtlich der Pandemie, stellt sich dann die Frage, ob die Kommunen und Eishallenbetreiber ihre Eishallen wieder öffnen werden. Dies ist auch eine finanzielle Frage. In der Eissporthalle am Salzgittersee wurde beispielsweise die Temperatur der Kühlanlage heruntergefahren, um Kosten zu sparen.
"Wir haben nun vier Wochen Zwangspause. Wie es dann weiter geht, müssen wir abwarten, da wir ja nicht wissen wie lang der Lockdown wirklich sein wird", sagt Dirk Asendorf, 1. Vorsitzender des SVASS, der schon Anfang der Woche gemeinsam mit dem Vorstand beschloss, das für den heutigen Sonntag angesetzte Testspiel angesichts steigender Infektionszahlen abzusagen. "Eine Voraussetzung für den Spielbetrieb der Regionalliga Nord wäre die Teilnahme aller Mannschaften. Aus Zeitgründen wäre dann eine Möglichkeit, eine Einfachrunde mit sieben Heimspielen ab Januar auszutragen", benennt Cheftrainer Radek Vit eine mögliche Option. Nun gilt es, abzuwarten und in Gesprächen mit dem Verband zu bleiben.
Wie auch für das abgesagte Testspiel, können bereits im Vorverkauf erworbene Karten zurückgegeben werden. Für die Dauerkarten würden ausgefallene Spiele prozentual erstattet, sofern ein Spielbetrieb noch möglich sein sollte. Bei einer Saisonabsage werden die Karten komplett erstattet.
(SVASS/jb)
  
      
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
tornadonieskyELV Niesky
Erfolgreiches Kreisderby für Tornados

(RLO)  Am Freitag, den 30.10.2020 spielten die Tornados erstmals in der Eisarena Weißwasser gegen die Jungfüchse des ES Weißwasser U 23.
Das 1.Drittel war recht ausgeglichen. Aufgrund einiger Strafen für die Gäste hatte der ESW mehr Chancen. Doch dank eines souverän haltenden Goalie Robert Handrick im Nieskyer Kasten blieben die ersten 20 Spielminuten torlos.
In der 24. Minute versenkte David Frömter nach Vorlage von Marius Stöber den Puck im gegnerischen Kasten und so gingen die Tornados endlich in Führung. Doch kurz vor dem Ende des Mitteldrittels gelang den Jungfüchsen der Ausgleich. Mit einem Spielstand von 1:1 ging es in die letzte Pause.
Dieser Spielstand änderte sich auch im 3. Drittel nicht – trotz guten Chancen auf beiden Seiten, vieler Strafen, aber Dank auch zweier sehr guter Torhütern. So kam es nach 60 Minuten zur Verlängerung.
Das erlösende Siegtor für die Nieskyer fiel in der 62. Minute. Torschütze war Tom Domula nach Vorarbeit von Philip Riedel und Aaron Kraßmann. So siegten die Tornados an diesem Abend mit 1:2 n.V (0:0; 1:1; 0:0; 0:1).
Tornado-Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns nie aufgegeben und gekämpft bis zum Schluss. Robert Handrick im Tor hat heute eine super Leistung gezeigt. Unser Sieg war verdient!“
(ELVN/ew)


tornadonieskyELV Niesky
Niederlage in Chemnitz

(RLO)  Am Sonnabend, den 31.10.2020 waren die Tornados zu Gast in Chemnitz. Dort trafen sie in der Eissporthalle am Küchwald auf die Chemnitz Crashers.
Das Spiel vom Vortag in Weißwasser steckte den Nieskyern am Sonnabend noch mächtig in den Knochen. Am Anfang der Partie konnten sie gut mithalten. Doch anfangs war zu viel Hektik im eigenen Spiel und die konsequente Zuordnung fehlte. Trotz einiger guter Einzelaktionen und der zeitweiligen Führung im 2. Drittel fanden die Gäste aus der Lausitz nicht so richtig ihr Spiel. Im letzten Drittel ging dann fast gar nichts mehr.
So unterlagen die Tornados in Chemnitz den Gastgebern mit 6:4 (1:1; 2:3; 3:0).
(ELVN/ew)
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheider Wölfe siegen bei den Blues

(RLO)  Das letzte Meisterschaftsspiel vor dem Corona-Lockdown in der Regionalliga Ost haben die Schönheider Wölfe am späten Sonntagnachmittag bei den Berlin Blues mit 6:1 (1:1, 2:0, 3:0) gewonnen und sich so die Tabellenführung von den Eisbären Juniors zurückgeholt. Florian Heinz (3), Petr Kukla, Florian Richter und Patrik Janac trugen sich für die Erzgebirger in die Torschützenliste ein.
Ohne Roy Hähnlein, Yannick Löhmer und dem gesperrten Leon Kremer angetreten, war das Team von Coach Sven Schröder zwar über weite Strecken spielbestimmend, tat sich aber dennoch in der Hauptstadt schwer und musste trotz eigener guter Chancen in der Anfangsphase zunächst das 0:1 (14.) durch ein Kontertor von Blues-Stürmer Gregory Rodin hinnehmen. Auch in den darauffolgenden Minuten lief nicht viel bei den Gästen zusammen, bis Florian Heinz zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause in Überzahl der 1:1-Ausgleich gelang.
Im zweiten Drittel lief es dann etwas besser, wenngleich es wieder erst zwei Powerplay-Treffer von Florian Heinz (31.) und Petr Kukla (32.) brauchte, um mit einer 3:1-Führung in die zweite Pause zu gehen.
Im Schlussdrittel schwanden bei den tapfer kämpfenden, aber spielerisch unterlegenen Hausherren zusehends die Kräfte, während die Wölfe nun die Scheibe laufen ließen und noch weitere drei Mal durch Florian Richter (49.), Patrik Janac (50.) und Florian Heinz (54.) einnetzen konnten. Am Ende stand ein ungefährdeter 6:1-Auswärtssieg für die Schönheider Wölfe, welche sich damit leider, wie alle anderen Regionalliga Ost-Teams in die hoffentlich nur vier Wochen andauernde Corona-Pause verabschieden müssen.
Ein großes DANKESCHÖN geht an sprade.tv für das Livestream-Angebot, an Guntram Fröbel von Palmstreetstudios für die Umsetzung und Übertragung und an die beiden kongenialen Kommentatoren Oilver Granert und Benjamin Grunwald. Hat Spaß gemacht, DANKE!
(SW/mg)
  
   
fassberlinFASS Berlin 1c
Auch der Club blieb ohne Chance

(LLB)  Wieder keine Probleme hatten die FASS Allstars auch in ihrem dritten Saisonspiel. Beim ersatzgeschwächten Berliner Schlittschuh-Club wurde glatt mit 11:2 (3:0/2:1/6:1) gewonnen.
Die Gastgeber hatten reichlich Probleme überhaupt ein spielfähiges Team ins Rennen zu schicken. Zehn Feldspieler und zwei Torhüter bekamen es mit drei kompletten Reihen der Allstars zu tun. Und die Weddinger übernahmen gleich das Kommando, auch wenn es insgesamt keine Glanzleistung war, die hier abgeliefert wurde. Till Schwitalla (6.), Maximilian Müller in Überzahl (13.) und Benjamin Salzmann (16.) sorgten im 1. Drittel für eine beruhigende 3:0-Führung.
Nach 30 Sekunden Spielzeit konnte Jörn Kugler im 2. Drittel auf 4:0 erhöhen. Jules Thoma lies nach 30 Minuten das fünfte Tor folgen und hier steuerte Torhüter Damon Bonness eine Vorlage bei. Nach 37 Minuten musste der FASS-Goalie allerdings das 1:5 durch Benjamin Ufnowski schlucken.
Im letzten Drittel kam es dann heftiger für den Gastgeber. Die Allstars spielten wieder Eishockey und schon klingelte es regelmäßig beim Club. Jörn Kugler (45.) Jules Thoma und 40 Sekunden später Benjamin Salzmann (beide 48.), sowie Christopher Krämer (50.) schraubten das Ergebnis auf 1:9. Der Club konnte noch das 2:9 durch Robert Richter (54.) erzielen, bevor FASS es noch zweistellig machen konnte. Maxim von Helden (59.) und 59 Sekunden vor dem Ende Jules Thoma sorgten für den 11:2-Endstand.
Eine Durchschnittsleistung reichte diesmal, dennoch geht ein Dank an den Club, der dieses Spiel unbedingt absolvieren wollte. Für großen Unmut sorgte allerdings eine Äußerung auf der Facebookseite des BSchC, wonach Fass-Trainer Martin Ohme seine Mannschaft nach einer Verletzung von Club-Spieler Torsten Pohl sein Team mit den Worten „weiter so“ angefeuert haben soll. Martin Ohme: „Das ist eine Frechheit, diese Aussage hat es nicht gegeben!“ Der Coach der Allstars hatte sich in der ersten Drittelpause sogar noch erkundigt, ob es dem Spieler gut ginge. Und nachdem die Blutung gestillt und der Cut geschlossen war, konnte der Club-Stürmer auch wieder mitspielen. Dennoch gute Besserung an den Club-Spieler.
(NIS/ns)


oscberlinOSC Berlin
Überzahl? Unterzahl? Total egal!

(LLB)  Vier Tore bei eigener Unterzahl und das überzeugende „Aktiv-Comeback“ eines ehemaligen langjährigen FASS-Akteurs sorgten am Samstagabend im Eisstadion Neukölln für einen deutlichen 8:2-Erfolg über die Weddinger und damit auch für einen vorübergehenden Platz in den Playoff-Rängen der Landesliga Berlin. So lässt es sich entspannt über die folgende Zwangspause kommen.
Mit fast gleicher numerischer Anzahl an Feldspielern (16/14) sowie einem Torwart (Lilly-Ann Riesner/Dennis Gembus) traten beide Teams an diesem nicht kalten, aber doch sonst eher unfreundlichen Abend an, wobei die Luftfeuchtigkeit durch leichten Nebel ihren Anteil hatte.
Das dritte Senioren-Team des FASS hatte zu Saisonbeginn mit einem 8:7-Erfolg über die 1b des Schlittschuhclub’s für Beachtung gesorgt, sodass das Team von Fred Fleck gewarnt war, dieses Aufeinandertreffen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Und das taten die Akteure auch nicht, denn zwei frühe Tore durch Michael Reinhardt (3. Spielminute) und Sven Mönch (4,) brachten erstmal Ruhe in negative Gedanken; das 3:0 durch Marvin Melian (9.) schon die „gefühlte“ Vorentscheidung; zu zielstrebig und defensiv sicher trat der OSC gegen die bis dahin bemühten, aber offensiv eher harmlosen Gäste auf. Aus unerklärlichen Gründen verflachte das Spiel zusehends nach dem dritten Treffer, was sich nicht nur bis zum Drittelende …
… sondern auch darüber hinaus bis fast zum Ende des zweiten Drittels hinzog. In dieser Zeit hätte man als Zuschauer durchaus in Ruhe essen gehen können, ohne etwas Entscheidendes zu verpassen. Spielerische Akzente wurden Mangelware, eigentlich war es Lauftraining mit Körperkontakt und Frustaufbau, weil beiden Teams nicht mehr viel gelang. Strafen gegen beide waren eine Folge davon, was in einer großen Strafe (5 + Spieldauer) gegen Pascal Bock wegen eines Kniechecks an Konstantin Mathea gipfelte (36.). Diese Unterzahl brachte für FASS den ersten Treffer durch Gustav Nygren (39.), die Antwort von Bo Schauer zum 4:1 70 Sekunden später beendete dieses zweite Drittel.
Der Schlussabschnitt war zwar weiterhin geprägt von Nickligkeiten, aber nun wurde auch wieder Eishockey gespielt. Innerhalb von vier Minuten erhöhten Norman Schumann (41.), Michael Reinhardt (44.) und Sven Mönch (45.) in Unterzahl mit teilweise sehenswerten Alleingängen auf 7:1; das 7:2 durch Kevin Pfennig war Ergebniskosmetik. Sven Mönch setzte mit seinem dritten Tor den Schlusspunkt in diesem letzten Spiel vor der Zwangspause.
Fazit: Wenn das OSC-Landesligateam will, dann kann es; und wenn die Spieler richtig wollen, dann können sie es auch richtig gut, sodass es richtig doll Spaß machte zuzusehen. Aber wehe, sie wollen nicht. Auffällig waren die „Scorerkönige“ des Abends mit Norman Schumann (1 Tor, 3 Assists), Sven Mönch (3/1) und Michael Reinhardt (2/3).
Nebenbei eine Anekdote zu dem reaktivierten Michael Reinhardt: 2004 war er von den Capitals zu FASS gewechselt, wo er 15 Jahre (!) blieb. In deren Nachwuchsmannschaften war er als erfolgreicher Stürmer aktiv; im Seniorenbereich wurde er zum Verteidiger umfunktioniert. Naja, die Stürmervergangenheit war gestern Abend durchaus zu sehen und die kann er ja vielleicht auch an den Nachwuchs des OSC vermitteln …
(OSCB/mp)
  
 
 
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