IHP NachrichtenSamstag 31.Oktober 2020
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Ost.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Eisbären BerlinEisbären gewinnen Testspiel bei den Kassel Huskies mit 3:1 (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihr Testspiel bei den Kassel Huskies mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) gewonnen. Torschützen in der Eisporthalle Kassel waren auf Berliner Seite Maxim Lapierre (2.), PC Labrie (9.) und Sebastian Streu (59.) bei einem Gegentreffer von Brett Cameron (18.). Bereits morgen bestreiten die Eisbären ihr nächstes Testspiel. Um 14:30 Uhr treten die Berliner beim EC Bad Nauheim an. Die Partie wird vom Livestream-Portal Sprade.TV (www.sprade.tv) übertragen. PC Labrie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir sind nur sehr langsam ins Spiel gekommen. Ab dem 2. Drittel ging es dann darum, unseren Spielplan umzusetzen, was uns nur bedingt gelang. Erst im letzten Abschnitt waren wir voll da und haben unseren Spielfluss gefunden. Zwar war es insgesamt ein respektables Auswärtsspiel, allerdings haben wir noch sehr viel Arbeit vor uns.“ Aidan Dudas (Stürmer Eisbären Berlin): „Man hat uns die lange Busfahrt heute angemerkt. Gerade die ersten Wechsel waren ein bisschen träge. Erst im Laufe des Spiels wurde es besser. Für mich persönlich läuft es bei den Eisbären mittlerweile sehr gut. Vor allem mit Mark Zengerle verstehe ich mich auf dem Eis bestens. Es bringt richtig Spaß.“ (EHCB/mebb) |
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Red Bull MünchenRed Bulls gewinnen Duell der Hauptrundensieger (DEL) Siebter Testspiel-Erfolg für den EHC Red Bull München! Das Duell zwischen dem letztjährigen PENNY DEL-Hauptrundensieger und dem DEL2-Primus Löwen Frankfurt endete mit einem 4:0 (1:0|2:0|1:0)-Auswärtserfolg für die Red Bulls. Yasin Ehliz, Zach Redmond, Kapitän Patrick Hager und Chris Bourque sorgten mit ihren Treffern genauso wie Goalie Daniel Fießinger mit einem Shutout für ein erfolgreiches Münchner Gastspiel in der Main-Metropole. Spielverlauf: Trotz früher Unterzahl kamen die Red Bulls gut ins Spiel und waren häufig einen Schritt schneller als ihre Gegenspieler. Hierbei hatte Ehliz sogar die Führung auf dem Schläger. Erst Goalie Patrick Klein konnte das Solo des Münchners stoppen. Beim ersten Powerplay der Gäste geriet Klein anschließend unter Dauerbeschuss: Hager und Philip Gogulla per Schlagschuss genauso wie Yannic Seidenberg, der die Scheibe an die Latte setzte, vergaben beste Möglichkeiten. Auf der Gegenseite hatte man Glück, dass Alexej Dmitriev sowie der Ex-Münchner Martin Buchwieser einen Konter zu unsauber ausspielten. Bei einer weiteren Frankfurter Überzahlsituation wurde Fießinger dank starkem Penalty Killing seiner Vorderleute kaum geprüft. Torlos ging es aber nicht in die Drittelpause, weil Ehliz in der 18. Minute von der linken Bande aus zum Tor zog und Klein die Scheibe zum 1:0 durch die Beine legte. Beim Schussversuch von Eduard Lewandowski sorgte Fießinger zu Beginn des Mittelabschnitts mit einer reflexartigen Parade dafür, dass München auch die dritte Unterzahlsituation ohne Gegentreffer überstand. Hager und Co. verlagerten das Spiel in der Folge wieder vermehrt in die gegnerische Zone. Auch Verteidiger Redmond suchte nach Zuspiel von Trevor Parkes den Weg nach vorne und traf frei vor dem Tor ins kurze Eck (31.). Im eigenen Powerplay legte München vier Minuten später das 3:0 nach. Löwen-Goalie Klein stemmte sich lange erfolgreich gegen den Druck, war dann aber machtlos, als Hager den Querpass im Slot verwertete. Mit einer 3:0-Führung im Rücken zogen die Münchner im Schlussdrittel weiterhin ihr Spiel auf. Auf beiden Seiten verzeichneten zunächst die Torhüter starke Saves: Klein rettete zweimal gegen Bourque und anschließend gegen Frank Mauer. Fießinger vereitelte derweil die bis dato beste Frankfurter Chance durch den heranstürmenden Sebastian Collberg. Dem letzten Aufbäumen der Gastgeber setzte Bourque ein Ende. Nach Seidenbergs zur Seite abgewehrtem Schuss staubte der Flügelstürmer zum 4:0 ab (48.). Insgesamt 18 Paraden brachten dem Münchner Goalie den ersten Shutout in der Vorbereitung ein. Zach Redmond: „Es ist natürlich schön zu gewinnen und wir haben als Team gutes Hockey gezeigt. Aber herauszufinden, woran man noch arbeiten muss, ist im Moment noch viel wichtiger.“ (EHCM/irbm) |
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Nürnberg Ice TigersIce Tigers sichern die Saisonteilnahme (DEL) Die Nürnberg Ice Tigers werden dank der enormen Unterstützung ihres Hauptsponsors NCP und zahlreicher weiterer Sponsoren auch bei Spielen ohne Zuschauer definitiv an der PENNY DEL-Saison 2020/21 teilnehmen. Die neue Vereinbarung mit dem Spezialisten für Remote Access, die den Ice Tigers die nötige Planungssicherheit auch bei einer möglichen kompletten „Geistersaison“ bietet, wurde am gestrigen Donnerstag zwischen NCP-Firmengründer Peter Söll und Ice Tigers-Geschäftsführer Wolfgang Gastner unterzeichnet. Der Start in die Saisonvorbereitung mit der gesamten Mannschaft ist aktuell für den 1. Dezember geplant. „Dass wir heute die Zusage zur Teilnahme an der neuen Saison geben können, ist das Resultat eines riesigen Kraftakts aller Partner, Mitarbeiter und unserer Mannschaft in den vergangenen Monaten. Sie alle haben einen ganz wichtigen Teil beigetragen, sei es durch zusätzliches Engagement bei den Partnern oder zusätzliche Gehaltsverzichte bei den Spielern und Mitarbeitern“, zeigt sich Wolfgang Gastner erleichtert. „Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Hauptsponsor NCP, ohne dessen herausragendes Engagement es niemals funktioniert hätte. Viele Sponsorenverträge sind abhängig von Zuschauern in der Halle, deswegen freut es mich umso mehr, dass unsere Partner auch im Falle von Geisterspielen an unserer Seite stehen.“ NCP-Firmengründer Peter Söll: „Natürlich hätten wir uns alle eine normale Saison mit vollen Rängen und packender Atmosphäre gewünscht. Für mich und meine Firma war aber von Anfang an klar, dass wir die Ice Tigers in guten wie in schlechten Zeiten so gut wie möglich unterstützen werden und sind sehr stolz darauf, dass wir unseren Beitrag zum Start in die so lange herbeigesehnte Saison leisten können.“ Wolfgang Gastner ergänzt: „Derzeit arbeiten wir auch schon an neuen digitalen Formaten, um unsere Fans bei Heimspielen trotz einer möglicherweise leeren Halle ganz nah an die Mannschaft heranbringen zu können.“ Da aufgrund aller Beschränkungen und Abstandsregelungen auf absehbare Zeit auch bei einer teilweisen Zulassung von Zuschauern nur Einzeltickets verkauft werden können, erhalten alle Dauerkartenbesitzer der Saison 2020/21 im November ein persönliches Anschreiben mit drei Optionen zum Umgang mit ihren bereits geleisteten Zahlungen. Fans und Unterstützer ohne Dauerkarten können sich schon bald durch den Kauf von virtuellen Tickets, Saisonretter-T-Shirts und speziellen Saisonretter-Trikots engagieren und ihren wichtigen Beitrag für den Standort Nürnberg leisten. Die Kampagne mit dem Namen „Ice Tigers uNITed“ startet in der kommenden Woche. (NIT/rh) |
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| Testspiel gegen Landshut ohne Zuschauer (DEL2) Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hat die Zulassung von Zuschauern für das letzte Löwen-Testspiel am morgigen Samstag untersagt. Dies gilt auch für VIP- und Logen-Gäste. Wir rechnen in der kommenden Woche mit dem Erhalt des schriftlichen Bescheids des Landratsamts, welchen wir sorgfältig prüfen und weitere Schritte intern besprechen werden. Für die Heimspiele ab November werden wir ebenfalls nach SpradeTV-Lösungen für die Dauerkartenbesitzer und Sponsoren suchen. Hier genießt die weitere Qualitätsverbesserung des Livestream eine hohe Priorität. Es finden Gespräche mit diversen Partnern statt. Ziel ist es, die Fangnetze zu entfernen und weitere Kameras zu installieren. Außerdem sind wir zuversichtlich eine technische Möglichkeit zu finden, in Zukunft die beliebten "Cable Guys", also verkabelte Spieler, um die Reaktionen der Löwen auf dem Eis hautnah mitzubekommen, in Bad Tölz anbieten zu können. Mehr Infos hierzu nächste Woche. Zum Sportlichen: Mit dem EV Landshut wartet am morgigen Samstag ein DEL2-Mitkonkurent auf die Löwen. Das Vorbereitungsprogramm der Niederbayern ist dem der Löwen nicht unähnlich: Drei Spiele wurden absolviert, dabei gab es drei Siege jeweils gegen Oberliga-Clubs. Nun also für beide der erste Test gegen direkte Rivalen. Der EVL setzt weiterhin auf die Dienste von Coach Leif Carlsson. Auf den Kontingentpositionen wurde hingegen fleißig durchgemischt: Mit Robin Weihager kam ein DEL-erproberter schwedischer Haudegen für die Abwehr. Vorne wirbeln Jere Laaksonen (zuvor Kaufbeuren) und vorallem Zach O'Brien und Marcus Power, die zuletzt in der ECHL ein kongeniales Duo bildeten. Haupt-Spielmacher wird allerdings sicherlich Felix Schütz sein. 140 Nationalspiele, Olympia-Silbermedaille und mehrere hundert Spiele in DEL und KHL. Internationaler Glanz auf Löweneis. Im Tor wird mit Dimitri Pätzold ebenfalls ein sehr erfahrener und namhafter Goalie stehen. Die Löwen: Nach der recht deutlichen Niederlage in Regensburg auf Wiedergutmachung bedacht, geht es für die Buam ins letzte Testspiel vor Saisonstart. Korbinian Holzer wird am Wochenende nicht von der Partie sein, gleiches gilt für Reid Gardiner. Der Stürmer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen. Über die Ausfalldauer wird ein MRT und die weitere Rücksprache mit dem medizinischen Personal Aufschluss geben. SpradeTV: Das Spiel wird im Livestream übertragen. Dort geleiten Viona Harrer und EVL-Kommentator Martin Kolbeck durch die Partie. (TL/sr) |
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Eispiraten CrimmitschauHinweis zum Thema Saisonkarten und Freispiele bei Sprade.TV - Saisonkartenbesitzer und Sponsoren können Heimspiele kostenfrei im Livestream verfolgen (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau bieten ihren Saisonticketinhabern (Dauer- und Goldkarten) sowie den Sponsoren und Partnern die Nutzung von Sprade.TV im Monat November kostenfrei an. Aufgrund der Beschlüsse der Bundesregierung vom 28.10.2020 zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Sportveranstaltungen mit Publikum im Monat November untersagt. Gern wollen wir das Live-Erlebnis der Eispiraten Crimmitschau zu Ihnen in das Wohnzimmer bringen. Wenn Sie ein Saisonticket – also eine Gold- oder Dauerkarte – besitzen oder Sponsor der Eispiraten Crimmitschau sind, stellen wir Ihnen Freispiele für den Monat November zur Verfügung. So können Sie die vier Heimspiele gegen Landshut (6.11.), Dresden (13.11.), Bad Tölz (20.11.) und Heilbronn (29.11.) kostenfrei über den Livestream verfolgen. Wie nutze ich das Angebot von Sprade.TV wenn ich Saisonticketinhaber oder Sponsor bin? 1. Nutzen Sie Ihren bestehenden Account bei Sprade.TV oder registrieren Sie sich kostenfrei. 2. Wenn Sie Ihren Account registriert und freigeschaltet haben, teilen Sie uns Ihre registrierte Mailadresse oder Ihre Sprade.TV-Kunden-Nummer mit (Die Kunden-Nummer finden Sie, nach dem Login auf der Website, gleich oben rechts neben Ihrem Namen). Senden Sie uns dazu bis spätestens Mittwoch, den 4. November 2020 eine Mail mit ihren Daten an info @eispiraten-crimmitschau.de 3. Die Heimspiele der Eispiraten Crimmitschau im Monat November werden von uns über Sprade.TV freigeschalten (Wie die Buchung genau funktioniert, beschreibt Ihnen Sprade.TV noch einmal in einem Hinweis im Kopfbereich der Sprade.TV-Homepage, nachdem Sie sich eingeloggt haben). Zeig uns, dass du live dabei bist! Du bist noch nicht bereit für die neue Saison? Dann sichere dir jetzt dein Merchandising in unserem Onlineshop! Im gesamten November könnt ihr versandkostenfrei bestellen und euch für die Saison 2020/21 frisch einkleiden. Bestellt ihr bis zum 1. November, erfolgt die Lieferung garantiert bis zum ersten Heimspiel. Du sitzt in deiner Eispiraten-Fanmontur auf der Couch und feuerst unsere Jungs zu den Heimspielen im Sahnpark virtuell an? Sende uns dein Fanbild aus dem Wohnzimmer an unseren offiziellen Facebook-Account oder markiere @eispiratencrimmitschau in deiner Instagram-Story! Drei piratenstarke Bilder werden dann zum jeweils nächsten Heimspiel auf Sprade.TV präsentiert. Wir wünschen allen Fans, Sponsoren und Partnern viel Spaß bei den Heimspielen der besonderen Art im November und freuen uns, euch schnellstmöglich wieder im Kunsteisstadion Crimmitschau begrüßen zu können! (EC/af) Eispiraten Crimmitschau6:5! Eispiraten gewinnen Derby-Spektakel - Westsachsen entscheiden Generalprobe für sich (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben die Generalprobe vor dem Start der neuen DEL2-Saison für sich entscheiden können. Das Team von Mario Richer setzte sich im Sachsenderby, welches im Rahmen des Nord-Ost-Pokals ausgetragen wurde, mit 6:5 gegen die Dresdner Eislöwen durch. Die 851 Fans in der EnergieVerbund Arena zu Dresden konnten bei diesem Spektakel ganze elf Tore sehen. Ein langes Abtasten beider Teams gab es nicht. Die Dresdner eröffneten dabei den Torreigen nach bereits drei Minuten. In numerischer Überzahl traf Alexander Dotzler zum 0:1 (3.). Es folgte die siebte Minute, in welcher ganze drei Tore fielen! Zunächst egalisierte Timmins, ehe Tom Knobloch nur 17 Sekunden später erneut zur Dresdner Führung traf. Patrick Pohl machte diese nach einem Alleingang, wiederum nur neun Sekunden später, aber vergessen und traf sehenswert zum 2:2 (7.). Das Spiel sollte sich jedoch nicht beruhigen. So war es Verteidiger Moritz Schug, der mit seinem Blueliner zur ersten Eispiraten-Führung traf – 3:2 (10.). Elvijs Biezais antwortete kurze Zeit später mit dem 3:3 (12.). Für den Abschluss eines kuriosen Startdrittels sorgte schließlich Carl Hudson, der auf einmal völlig allein vor Helenius auftauchte und diesen mit seinem Beinschuss zum 4:3 aussteigen ließ (15.). Die Eislöwen kamen dann aber besser aus der Kabine. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn war es erneut der auffällige Biezais, der Mark Arnsperger bezwang und das Spiel wieder ausglich – 4:4 (22.). Vladislav Filin brachte seine Farben nach gut 28 Minuten sogar wieder in Front – 4:5. Weiterhin gab es auf beiden Seiten zahlreiche Torchancen. Eine davon nutzte Kelly Summers kurz vor dem Ende des Mitteldrittels. Der kanadische Eispiraten-Verteidiger drückte von der blauen Linie ab und besorgte im Powerplay den erneuten Ausgleich. Nach zwei kuriosen Dritteln, welche man bald schon als vogelwild bezeichnen kann, wurde es im dritten Durchgang etwas ruhiger! Lediglich ein weiteres Tor konnten die 851 Zuschauer in der Dresdner EnergieVerbund Arena sehen, jedoch nicht für das Heimteam. Scott Timmins war es, der den Puck, nachdem dieser von der Bande zurück vor das Tor prallte, im Gehäuse der Hausherren unterbringen konnte – 6:5 (47.)! Die Eislöwen rannten danach noch einmal an, schafften es aber trotz mehrerer hochkarätigen Möglichkeiten nicht, den Puck ein sechstes Mal im Eispiraten-Kasten unterzubringen. Letztlich setzten sich die Westsachsen, nach einem völlig kuriosen Spielverlauf mit 6:5 in ihrer Generalprobe vor dem DEL2-Start in der kommenden Woche durch. (EC/af) |
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Dresdner EislöwenEislöwen verlieren erneut gegen Crimmitschau (DEL2) 851 Zuschauer haben im letzten Heimspiel der Dresdner Eislöwen in der Saison-Vorbereitung einiges zu sehen bekommen. Im Nord-Ost-Pokal haben die Blau-Weißen gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 5:6 verloren. Jordan Knackstedt führte die Eislöwen erneut als Kapitän auf das Eis. Seine Assistenten waren Vladislav Filin und Rückkehrer Steve Hanusch. Der Abwehrspieler hatte sich im „So geht sächsisch.“-Cup Anfang Oktober verletzt und kehrte gegen Crimmitschau ins Team zurück. Die Eislöwen erwischten den perfekten Start ins vorerst letzte Spiel mit Zuschauern. In Überzahl konnte Alexander Dotzler die Dresdner schon in der dritten Minute in Führung bringen. Es folgten wilde 26 Sekunden. In der siebten Spielminute konnte Scott Timmins zunächst ausgleichen, ehe Tom Knobloch 17 Sekunden späte die erneute Eislöwen-Führung besorgte. Diese egalisierte Patrick Pohl für Crimmitschau nur neun Sekunden später. Das war aber noch nicht alles in einem wilden ersten Drittel. In der zehnten Minute traf Moritz Schug zur ersten Führung der Gäste, die Elvijs Biezais (12.) ausgleichen konnte. Die Eispiraten gingen dennoch mit einer Führung in die erste Pause. Carl Hudson erzielte in der 15. Minute das 3:4 aus Dresdner Sicht. Im zweiten Spielabschnitt ging es wieder schnell. Keine zwei Minuten waren gespielt, da traf Biezais zum 4:4 und Filin legte in der 28. Minute mit dem 5:4 nach. Im Anschluss nahmen auch die Eislöwen das Tempo ein wenig raus, was den Gästen zum 5:5 verhalf. Kevin Lavallée saß auf der Strafbank. Das nutzte Timo Gams in Überzahl zum erneuten Ausgleich. Auch im Schlussabschnitt spielten beide Teams auf Augenhöhe. Den entscheidenden Treffer erzielten die Gäste. Timmins traf in der 47. Minute in Überzahl. Die Eislöwen fanden keine Antwort mehr und mussten sich am Ende mit 5:6 geschlagen geben. Am Sonntag geht es für das Team von Trainer Rico Rossi mit dem letzten Testspiel in Bayreuth weiter. 17 Uhr ist Spielbeginn. SpradeTV überträgt live, dazu gibt es in der Eislöwen-App wieder einen Liveticker. (ESCD/ka) |
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ESV KaufbeurenJoker unterliegen den Falken - Youngster Philipp Krauß mit zwei Toren bei 3:5 Niederlage (DEL2) Zum Endspurt der Saisonvorbereitung stand am Freitagabend Spiel Fünf des Get-Ready-Cups auf dem Plan. Die bis dato zweitplatzierten Joker, trafen dabei auf die auf Platz Drei liegenden Falken aus Heilbronn. Fabian Voit und Max Lukes mussten leider erneut passen, aber Stefan Vajs kehrte von Beginn an wieder zurück zwischen die Pfosten. Nachdem auch kurzfristig Markus Schweiger ersetzt werden musste, kam neben dem 19jährigen Philipp Krauß auch noch sein jüngerer Bruder Johannes Krauß, mit gerade einmal 17 Jahren zu seinem ersten Einsatz bei den Profis. Die Hausherren starten schwungvoll und Sami Blomqvist prüft direkt in der ersten Minute gleich zweimal die Reflexe von Falken Goalie Arno Tiefensee. Die erste Großchance können aber die Gäste für sich verbuchen. Joker Verteidiger Jan Bednar kann in der neutralen Zone die Scheibe nicht kontrollieren und Florian Elias nutzt dies für einen Alleingang auf Stefan Vajs, der aber abwehren kann. Nach fünf Minuten schießt dann Ian Brady von der Blauen Linie und Pierre Preto fälscht schön ab, Glück für die Joker das der Puck in dieser Szene knapp vorbei geht. Auf der anderen Seite sorgen Branden Gracel und Sami Blomqvist für Betrieb vor Arno Tiefensee, der bleibt aber Herr der Lage. Mitte des Drittels dann das erste Powerplay für den ESVK, John Lammers kann freistehend auf das Falken Tor hämmern, aber Heilbronn`s Schlussmann hält. Die Scheibe läuft gut in Überzahl, doch es kommt nichts Zwingendes dabei heraus. Kurz darauf kann Philipp Krauß den wieselflinken Florian Elias nur mit unfairen Mitteln stoppen und die Gäste kommen zu Ihrem ersten Überzahlspiel. Stefan Vajs kann dabei gegen Yannik Valenti sein Können unter Beweis stellen. Die Rotgelben verteidigen ansonsten sehr konzentriert und überstehen die Unterzahl unbeschadet. Es ist ein schnelles, sehr ausgeglichenes Spiel, dem bisher aber die klaren Torszenen fehlen. Drei Minuten vor Drittelende kann Stefan Vajs, bei einem verdeckten Schuss von Moritz Wirth, erneut die Gästeführung verhindern und kurz vor der Sirene wird Sami Blomqvist schön von Branden Gracel freigespielt, aber auch Arno Tiefensee hält seinen Kasten sauber. Mit einem standesgemäßen 0:0 geht es in die Kabinen. Der zweite Spielabschnitt beginnt und Tyler Spurgeon taucht direkt gefährlich vor Arno Tiefensee auf, kann dabei aber auch im Nachsetzen kein Tor erzielen. Danach folgt erst ein grandioser Fanghand Save von Stefan Vajs gegen Justin Kirsch und auf der anderen Seite hat man den Torschrei bereits auf den Lippen, aber der Keeper der Falken schafft es irgendwie eine Hundertprozentige von Florian Thomas, in letzter Sekunde zu entschärfen. In der Folge kommen vor allem Fans von solider Abwehrarbeit auf ihre Kosten, für alle anderen hält sich der Unterhaltungswert in Grenzen. Nach 34 gespielten Minuten dann aber endlich Leben in der Bude. Mit ihrem bisher schönsten Angriff laufen die Falken eine Drei gegen Zwei Situation, genauso schön ist dabei auch die Parade von Stefan Vajs, der gegen Philipp Preto blitzschnell unten ist. Auf der anderen Seite schlägt der Puck dann endlich im Kasten ein. Denis Pfaffengut zieht von der Blauen ab und Philipp Krauß kann die Scheibe unhaltbar zur Joker Führung in der 36. Minute abfälschen. Kurz darauf taucht Louis Brune frei vor Vajs auf, kann mehrfach nachsetzen, verzweifelt aber am ESVK Keeper und es gibt Bully vor dem Joker Tor. Dieses nutzen die Gäste dann direkt zum Ausgleich. Erneut ist es Louis Brune der sich die freie Scheibe schnappt und diesmal hat Stefan Vajs das Nachsehen. Die letzten Minuten gehören dann gefühlt den Rotgelben, Arno Tiefensee hält aber bärenstark gegen Tobi Wörle und auch bei allen anderen wirklich guten Möglichkeiten auf eine erneute Joker Führung. Mit dem 1:1, zwei ausgeglichenen Mannschaften und zwei wirklichen starken Schlussmännern, geht es erneut in die Pause. Unverändertes Bild zu Beginn des letzten Spieldrittels, beide Mannschaften neutralisieren sich nahezu. Dann bricht die 44. Spielminute an, John Lammers legt die Scheibe ab für Tyler Spurgeon, der passt quer vors Tor zu Philipp Krauß und der lässt das Netz zappeln. Die Joker bejubeln noch ihre Führung, das schlägt es auf der anderen Seite ein. Jan Pavlu befördert den Puck vor das ESVK Tor und dort wird er von Pierre Preto zum erneuten Ausgleich verwertet. In der 49. Minute stehen die Joker dann mit zwei Mann weniger auf dem Eis, weil Ketterer und Thiel auf der Strafbank Platz nehmen müssen. Erneut zeigen die Hausherren konsequentes Abwehrverhalten und fangen sich in dieser Situation keinen weiteren Treffer ein. Zwei Minuten später sieht das leider anders aus. Zum ersten Mal absolute Unordnung vor Stefan Vajs und Stefan Della Rovere nutzt das schamlos zur erstmaligen Falken Führung aus. Die Joker drücken direkt wieder auf den Ausgleich, fangen sich dabei aber einen Konter ein, an dessen Ende Yannik Valenti die Scheibe zum 2:4 in Minute 53 in den Winkel setzt. Die Kaufbeurer bleiben gefährlich und kommen zu einer weiteren Großchance durch Tyler Spurgeon. Der tänzelt gekonnt mit der Scheibe vor Arno Tiefensee, aber der tanzt blöderweise mit und verhindert den Anschlusstreffer. In der 57. Minute brennen dann Kevin Maginot plötzlich die Sicherungen durch und er prügelt auf den bereits am Boden liegenden Branden Gracel ein. Nach knapp fünfminütiger Diskussion auf dem Eis, werden einige Spieler auf die Strafbank geschickt, bei Heilbronn aber einer mehr und es heißt Powerplay für Rotgelb. Gracel scheitert vorerst noch an Tiefensee, aber Tobi Wörle kann im Nachschuss auf 3:4 verkürzen. Die Joker setzen jetzt logischerweise alles auf eine Karte und nehmen Stefan Vajs, zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis. Das geht leider nach Hinten los und Louis Brune trifft zum 3:5 Endstand ins leere Tor. Ein ausgeglichenes Spiel findet das glücklichere Ende bei den Gästen aus Heilbronn. (ESVK/pb) |
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Kassel HuskiesKnappe Niederlage nach großem Kampf – Huskies verlieren Testspiel gegen Eisbären Berlin mit 1:3 (DEL2) Im finalen Vorbereitungsspiel der Kassel Huskies auf die am 6. November beginnende DEL2-Saison setzte es für die Schlittenhunde eine knappe 1:3 (1:2/0:0/0:1) Niederlage. Gegen die Eisbären Berlin hielt das Team von Trainer Tim Kehler über weite Strecken gut mit und bot dem siebenmaligen deutschen Meister einen großen Kampf. Die Huskies traten in der heimischen Eissporthalle ohne Denis Shevyrin, Joel Keussen, Marc Schmidpeter, Michael Burns, Troy Rutkowski und Moritz Müller an. Trainer Tim Kehler standen somit nur fünf Verteidiger und zwölf Stürmer zur Verfügung. Der Start ins Spiel lief für die Huskies alles andere als geplant. Bereits nach 113 Sekunden zappelte die Scheibe zum ersten Mal im von Jerry Kuhn gehüteten Huskies-Tor. Maxim Lapierre schloss einen Konter trocken im kurzen Winkel ab (2.). Die Eisbären zeigten im weiteren Verlauf ihre Klasse und belohnten sich sieben Minuten später mit dem 2:0. Pierre-Cedric Labrie fälschte einen Schuss von John Ramage unhaltbar für Jerry Kuhn ab (9.). Nach den beiden Gegentoren kamen die Huskies besser ins Spiel und erarbeiteten sich erste Möglichkeiten. Die beste Torchance bot sich in der 10. Spielminute, als Eisbären-Goalie Matthias Niederberger die Scheibe hinter dem eigenen Kasten an Nathan Burns verlor. Doch zwei Berliner Verteidiger nagelten den eigenen Kasten zu und verhinderten den Gegentreffer. Diesen mussten die Hauptstädter sieben Minuten später dann dennoch hinnehmen. In Überzahl bugsierte Brett Cameron den Puck mit freundlicher Unterstützung von Niederberger von hinter der Grundlinie in den Kasten (17.). Im zweiten Drittel setzte sich das Geschehen aus dem ersten Drittel fort. Die Eisbären waren die zumeist spielbestimmende Mannschaft, doch durch große Leidenschaft und enormen Einsatzwillen machten die Huskies oftmals den Liegenunterschied wett. Berliner Chancen durch Noebels oder Espeland parierte Jerry Kuhn stark. Auf Kasseler Seite verpassten Spitzner in Überzahl, sowie Michi Christ und Nathan Burns bei einem 2:1-Konter in Unterzahl den Ausgleich. Die beste Gelegenheit des Mittelabschnitts gehörte aber den Gästen. Ein strammer Schuss von Marc Olver fand zwar den Weg vorbei an Kuhn, jedoch nicht an der Latte (37.). In den letzten 20 Minuten wurden den Huskies nach intensiven Vorbereitungswochen die Beine zusehends schwer. Dennoch warfen sich die Schlittenhunde in jeden Zweikampf und boten den Eisbären bis zum Schluss einen großen Kampf. Und die Nordhessen kamen dabei dennoch zu der ein oder anderen Torgelegenheit. So verpassten Breitkreuz und Cameron (48.), sowie Trivino aus dem Slot (52.) den Ausgleich. Gut zwei Minuten vor dem Ende machten die Eisbären dann alles klar. Nach einem Scheibengewinn hinter dem Huskies-Gehäuse spielten die Gäste gekonnt Sebastian Streu frei. Der Mittelstürmer schob dann zum vorentscheidenden 1:3 ein (59.) Nach großem Kampf und intensivem 60 Minuten mussten sich die Kassel Huskies den Eisbären Berlin mit 1:3 geschlagen geben. Der Test gegen ein Top-Team der Penny DEL war ein guter Gradmesser für das Team von Trainer Tim Kehler. Denn genau in einer Woche startet die DEL2-Saison 2020/21. Ab 19:30 Uhr sind die Huskies dann zum Eröffnungsspiel der DEL2 bei den Löwen Frankfurt zu Gast. (ECK/js) |
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Ravensburg TowerstarsHIOBSBOTSCHAFT: JONAS LANGMANN FÄLLT BIS FEBRUAR AUS – NIKLAS TREUTLE WIRD ERSATZ (DEL2) Bei Torhüter Jonas Langmann, der sich im Spiel gegen Bietigheim vergangenen Sonntag verletzte, haben sich die schlimmsten Befürchtungen leider doch bestätigt. Nach dem Ergebnis umfangreicher Untersuchungen steht jetzt der Befund fest, dass er aufgrund einer Muskelverletzung frühestens im Februar wieder zur Verfügung stehen wird. Ein temporärer Ersatz wurde mit Niklas Treutle von den Nürnberg Ice Tigers bereits gefunden. Für den 25-jährigen Keeper des Meisterteams 2018/19 und das gesamte Clubumfeld hätte die Nachricht der Towerstars Teamärzte kaum derber kommen können. Schließlich hatte er sich nach einem Jahr DEL-Engagement in Nürnberg so richtig auf die Rückkehr nach Ravensburg gefreut und sich dementsprechend auch viel vorgenommen. Die Towerstars hoffen auf einen guten Verlauf der Heilung und anschließenden Reha-Maßnahmen. Dennoch ist mit einem Comeback frühestens im Februar zu rechnen. Auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz schließt sich der Kreis zu den Nürnberg Ice Tigers, wo Jonas Langmann in der vergangenen Saison unter Vertrag stand und mit Tim Bender bereits ein Verteidiger die Towerstars unterstützt. Da die DEL erst im Dezember in die Saison startet, wurde die Verpflichtung von Niklas Treutle möglich. Der 29-Jährige bringt nicht nur langjährige DEL-Erfahrung mit Nürnberg, Hamburg, München und Krefeld mit. Hinzu kommen Engagements in internationalen Ligen und nicht zuletzt mit guten Leistungen im Trikot in der deutschen Nationalmannschaft. Für Niklas Treutle kommt die Chance zum richtigen Zeitpunkt. „Jetzt haben wir fast November und alles hat gefehlt“, betont er. „Man will bei einer Mannschaft sein, sich auf Spiele vorbereiten und Wettkämpfe bestreiten. Daher bin ich froh, dass das jetzt so geklappt hat“, sagt der erfahrene Keeper. Wie bei seinem Nürnberger Teamkollegen Tim Bender hat auch Niklas Treutle einen Vertrag bis Ende November. Er stand am Freitagmorgen im Abschlusstraining bereits zwischen den Pfosten und wird bei den „Get Ready Cup“ Testspielen gegen Bietigheim und Kaufbeuren im Kader stehen. „Der Ausfall von Jonas ist äußerst tragisch und tut uns weh. Wir sind aber froh, dass wir als temporären Ersatz einen Torhüter von diesem Format gefunden haben“, sagt Towerstars Coach Rich Chernomaz. Ein schneller Ersatz für den verletzten Jonas Langmann war auch deshalb notwendig, da Nikita Quapp derzeit noch nicht für einen Spieleinsatz zur Verfügung steht. Für eine weitere Absicherung auf der Torhüterposition wird EVR-Nachwuchstorhüter Timo Röder für den DEL2 Spielbetrieb lizenziert. Eine weitere Personalmaßnahme betrifft die Offensive. Joshua Samanski, der in den vergangenen Wochen aufgrund der Aussetzung der kanadischen Juniorenliga OHL länger als geplant in Deutschland weilt, wird im Towerstars Team bleiben und für die DEL2 lizenziert. Sollte die OHL wieder ihren Spielbetrieb starten, kehrt der 18-jährige Deutsch-Kanadier aber wieder zurück nach Kanada und der Vertrag endet. (EVR/fe) |
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Deggendorfer SCDeggendorfer SC lässt den Passau Black Hawks keine Chance (OLS) Der Deggendorfer SC feierte am Freitagabend eine gelungene Generalprobe für die anstehende Oberligasaison. Mit einem eindeutigen 8:2 Sieg über den Lokalrivalen Passau zeigte die Mannschaft von Henry Thom auf beeindruckende Art und Weise, dass sie immer mehr in Form kommt. Die Deggendorfer machten gleich zu Beginn der Partie klar, wer in der Festung an der Trat der Herr im Haus ist. In der vierten Minute brachte Andrew Schembri nach perfekter Vorarbeit von René Röthke den DSC schnell in Führung. In der neunten Minute legte Tadas Kumeliauskas mit einem seiner unverkennbaren Schüsse den nächsten Treffer nach. Zwar erspielten sich die Deggendorfer noch weitere Chancen, Gästekeeper Clemens Ritschel ließ sich aber im ersten Abschnitt nicht mehr überwinden. Im zweiten Drittel verlor die Partie zunächst aufgrund einiger Strafzeiten auf beiden Seiten etwas an Fahrt und in den ersten zehn Minuten waren echte Highlights Mangelware. In der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts kam jedoch wieder etwas mehr Tempo in die Partie und in der 35. Minute gelang dem DSC der nächste Treffer. Chase Schaber traf auf Vorarbeit von Röthke zum 3:0. Keine Zeigerumdrehung später zappelte der Puck schon wieder im Passauer Gehäuse. Sergej Janzen verwertete einen Abpraller zum 4:0. Kurz vor der Pause kamen die Black Hawks in Person von Sena Acolatse noch einmal auf 4:1 heran. Dieser Hoffnungsschimmer wurde aber von der Mannschaft von Henry Thom gleich zu Beginn des Schlussabschnitts jäh zunichte gemacht. Nach einer tollen Kombination über Andrew Schembri und René Röthke traf Chase Schaber zum 5:1. Zwar kamen die Gäste in der 44. Minute durch Dominik Schindlbeck auf 5:2 heran, doch Tadas Kumeliauskas machte nach tollem Alleingang in der 47. Minute endgültig den Deckel drauf. Doch die Hausherren ließen nicht locker und schraubten das Ergebnis weiter nach oben. In der 58. Minute war es erneut Chase Schaber, der schön freigespielt wurde und mit dem Treffer zum 7:2 den Hattrick schnürte. Den Schlusspunkt setzte ausgerechnet der Ex-Passauer Mitch Limböck, der 60. Minute völlig freistehend vor Clemes Ritschel auftauchte, gekonnt den Passauer Keeper vernaschte und zum 8:2 einschob. Damit beendet der Deggendorfer SC die Vorbereitung mit einem Sieg und startet am kommenden Wochenende in die Hauptrunde der Oberliga Süd. Gegner zum ersten Spiel werden am kommenden Sonntag die Blue Devils Weiden sein. Eröffnungsbully in der Festung an der Trat ist um 18:30 Uhr. (DSC/mh) |
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EHF PassauDeutliche Niederlage in Deggendorf – Blue Devils fordern die Black Hawks (OLS) Die Passau Black Hawks mussten sich im dritten Testspiel beim Deggendorfer SC mit 8:2 geschlagen geben. Deutlich sah man den Black Hawks die harten Trainingseinheiten und die kurze Vorbereitung an. Erst zwei Trainingswochen konnte die Mannschaft von Ales Kreuzer auf dem Eis verbringen. Der Deggendorfer SC hingegen präsentierte sich eingespielt, fit und vor dem Tor abgebrüht. „Jede Spiel, jede Trainingseinheit hilft uns weiter zum Saisonstart fit zu sein. Wichtig ist es am 06. November zum Start der Liga bestmöglich vorbereitet zu sein“. so Trainer Ales Kreuzer. So sah man im Spiel der Habichte noch Probleme im Spielaufbau sowie in der Abstimmung der einzelnen Reihen. Die Black Hawks hatten allerdings auch Chancen noch weitere Tore zu erzielen, scheiterten immer wieder am Deggendorfer Schlussmann. „Wir hatten unsere Chancen und haben einige gute Angriffe gefahren“. Es gilt nach dem Spiel festzuhalten, dass sich die Black Hawks Mannschaft bis zum Ligastart noch in allen Mannschaftsteilen steigern muss. Gute Ansätze und Potential haben die Habichte gegen Deggendorf – insbesondere aber gegen den EV Landshut - bereits gezeigt. Den letzten Test vor dem Saisonstart am 06. November absolvieren die Passau Black Hawks am Sonntag um 18:30 Uhr in der EisArena gegen die Blue Devils Weiden. Zu diesem Spiel werden voraussichtlich zum letzten Mal – vor dem Lockdown – 50 Zuschauer (ausschl. Sitzplätze) in der Passauer EisArena zugelassen. „Wir haben vor dem Saisonstart noch mal die Gelegenheit gegen eine Oberliga Mannschaft zu testen. Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen zu sammeln ist die beste Vorbereitung auf den Start in die Oberliga Süd“. Das Spiel gegen die Blue Devils Weiden wird wieder Live und HD Qualität auf SpradeTV übertragen. Alle Dauerkarten Inhaber können das Spiel kostenlos verfolgen. Alle Dauerkarten Inhaber, welche sich bereits für das Dienstagsspiel registriert haben, müssen nichts mehr weiter unternehmen und werden für das Spiel freigeschaltet. Alle Dauerkarten Inhaber welche sich noch nicht registriert haben, gehen bitte wie folgt vor: Es ist eine Registrierung auf sprade.tv erforderlich. Im Anschluss teilen uns die Dauerkarten Inhaber bitte ihren Namen sowie die Email Adresse mit, mit welcher sie sich bei SpradeTV registriert haben. Mitteilung an: spradetv @blackhawks-passau.de Die Registrierung und ihre Email müssen bis spätestens Samstag 18 Uhr eingehen. Im Anschluss erfolgt die kostenlose Freischaltung für das Spiel der Black Hawks gegen die Blue Devils Weiden! (EHFP/czo) |
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Starbulls RosenheimGelungene Generalprobe: Starbulls – Höchstadt 7:3 (OLS) Die Starbulls Rosenheim haben ihr letztes Vorbereitungsspiel vor der am 6. November beginnenden Saison der Eishockey-Oberliga Süd gewonnen. Unter Ausschluss von Zuschauern behielten die Grün-Weißen im heimischen ROFA-Stadion gegen die Höchstadt Alligators mit 7:3 die Oberhand. Der im Vergleich zur letzten Spielzeit personell deutlich verstärkte Ligakonkurrent ging dreimal in Führung und lag noch zur zweiten Pause mit 3:2 in Front, bevor die Starbulls im letzten Spielabschnitt ihre Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel brachten. Auffälligster Akteur im Rosenheimer Trikot war Enrico Henriquez, der drei Treffer erzielte. Die weiteren Treffer für die Hausherren erzielten Kevin Slezak (2), Kyle Gibbons und Tobias Meier. Starbulls-Coach John Sicinski schickte 20 Feldspieler aufs Eis. Enrico Henriquez und Alexander Höller stürmten an der Seite von Michael Baindl. Die zweite Sturmreihe bildeten die beiden Importspieler Curtis Leinweber und Kyle Gibbons mit Kevin Slezak. Im dritten Offensivblock standen Tobias Meier, Dominik Daxlberger und Sebastian Stanik, während die vierte Sturmreihe sich aus den Youngstern Florian Maierhofer, Philipp Lode und Kilian Steinmann zusammensetzte. In der Verteidigung bildete Maximilian Vollmayer mit Florian Krumpe ein Paar, während Dennis Schütt mit Florian Kolb agierte. Tobias Draxinger mit Michael Gottwald und Simon Heidenreich mit Benedikt Dietrich lauteten die weiteren Defensiv-Pärchen. Im Tor der Starbulls stand Andreas Mechel – und der hatte zunächst keinesfalls weniger zu tun als Gegenüber Benjamin Dirksen. In der 8. Minute hatte der Rosenheimer Keeper Glück, dass der im Slot sträflich frei zum Abschluss kommende Deutsch-Tscheche Jiri Mikesz das Gehäuse knapp verfehlte. Im Gegenzug scheiterte Henriquez, sehenswert freigespielt, aus Nahdistanz an Dirksen. Im Powerplay hatten Slezak, Schütt und Gibbons (13./Latte) die Starbulls-Führung auf dem Schläger, ehe Schütt freistehend vor dem Gästekeeper vergab (15.). Der Gegentreffer wenige Moment später hatte daher recht überraschenden Charakter. Mechel ließ einen Schrägschuss nach vorne prallem und Eric Schuster staubte reaktionsschnell zum 0:1 ab (16.). Bei zwei Unterzahlsituationen hielten sich die Gastgeber dann aber schadlos, während sie selbst im zweiten Spielabschnitt mehrfach gehobene Powerplay-Qualität an den Tag legten. In der 26. Spielminute sorgte Slezak in Überzahl aus kurzer Distanz für den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich, nachdem Gibbons vom gewonnenen Anspiel weg vorlegte. Bei einem weiteren Rosenheimer Überzahlspiel konnten sich die Gäste aus dem Aischgrund die vollen zwei Minuten nicht befreien und brauchten neben einem starken Torwart Dirksen auch viel Glück, nicht erstmals in Rückstand zu geraten. Doch offensiv zeigte sich der HEC eiskalt, nutzte in Person des tschechischen Stürmers Milan Kostourek seine erste Torchance im zweiten Drittel zum 1:2 (36.), wobei die Rosenheimer Defensive sich beim vorbereitenden Querpass unaufmerksam zeigte. Henriquez hatte aber eine passende Antwort parat und verwertete einen Alleingang in Unterzahl souverän zum 2:2 (38.), nachdem er bei einer adäquaten Situation wenige Sekunden nach Beginn des zweiten Spielabschnitts noch an Dirksen gescheitert war. Doch noch in derselben Überzahlsituation gelang es den Gästen mit einem verdeckten Schuss von Jari Neugebauer aus der Halbdistanz zum dritten in Führung zu gehen (39.). Im letzten Drittel dauerte es exakt 60 Sekunden, bis die Starbulls zum dritten Mal ausgleichen konnten. Krumpe zog von der blauen Linie ab und Henriquez gab der Scheibe im Slot die entscheidende Richtungsänderung, um sie zum 3:3 am verdutzten Schlussmann Dirksen ins Tor trudeln zu lassen. Einem sehenswerten Doppelpass entsprang schließlich der erste Rosenheimer Führungstreffer. Gibbons schob die Scheibe nach Zuspiel von Slezak dem Höchstadter Torwart durch die Hosenträger – 4:3 (46.). In einer sich anschließenden zerfahrenen und chancenarmen Spielepisode zeichnete der aus Füssen zu den Starbulls gewechselte Tobias Meier für ein Ausrufezeichen verantwortlich, indem er nach einer Höchstadter Defensiv-Unkonzentriertheit auf 5:3 erhöhte (53.). Ein Highlight der Partie war schließlich noch ein „Big Save“ von Starbulls-Torwart Mechel gegen Koustirek (55.). In der letzten Spielminute schraubten die Starbulls binnen 25 Sekunden das Ergebnis noch in die Höhe. Zunächst platzierte Slezak in Überzahl das Spielgerät aus dem Handgelenk unhaltbaren unter die Latte, ehe Henriquez gegen eine jetzt völlig inkonsequente Höchstadter Defensive einen Rosenheimer „One-Touch-Spielzug“ mühelos zum 7:3-Endstand veredelte. Die Starbulls Rosenheim schließen somit die Vorbereitungsphase mit einem Erfolgserlebnis ab. Am kommenden Freitag steht dann der erste Speiltag einer aufgrund der Pandemie ungewöhnlichen Oberliga-Spielzeit auf dem Programm. Die Starbulls sind dann zu Gast bei den Blue Devils Weiden. Zwei Tage später treffen die Grün-Weißen im heimischen ROFA-Stadion erneut auf die Höchstadt Alligators – wiederum vor leeren Rängen, dann aber im Kampf um Punkte. (SBR/mh) |
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VER SelbVierter Sieg in der Vorbereitung (OLS) Das nächste Vorbereitungsspiel verlief für unsere Wölfe mehr als nur erfolgreich. Unser Neuzugang Marius Möchel, der heute sein erstes offizielles Spiel für unsere Selber Wölfe bestreiten durfte, hat sich sehr gut in die Mannschaft integriert. Das Drittel begann mit klaren Vorteilen für unsere Jungs, die unseren Gästen immer wieder den Puck abnehmen konnten und einige Torschüsse gleich in den ersten Minuten generierten. Leipzig wirkte, als würden sie mit stumpfen Kufen auf dem Eis stehen. So nutzte Slavetinsky in der fünften Minute seine Chance, den Puck Snetsinger so geschickt zuzuspielen, dass dieser ihn am Goalie der Leipziger vorbei zum 1:0 im Netz zappeln lies. Nur wenige Sekunden später legte Schiener bereits zum 2:0 nach. Unsere Wölfe ließen den Leipzigern kaum die Chance ihre Hälfte zu verlassen, daher konnte Zimmermann in der zehnten Minute Hammerbauer so gut bedienen, dass dieser erst auf 3:0 und einige Minuten später sogar auf 4:0 erhöhte. Im Mittelabschnitt waren es die Gäste, die unsere Wölfe unter Druck setzten und unseren Goalie forderten. Die Akteure ließen auf beiden Seiten nicht locker, es wurden die nächsten Tricks ausgepackt, aber keiner führte zum Erfolg. Nach einigen Strafzeiten auf beiden Seiten krempelten unsere Jungs die Ärmel hoch und drängten die Icefighters zurück, ließen keine Querpässe mehr zu und vereitelten einige vielversprechende Angriffe der Gäste. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels waren es Schiener und Slavetinsky, die den Puck auf Verelst brachten und dieser nur noch aufziehen musste, um das 5:0 zu erzielen. Im letzten Spielabschnitt wurde immer mehr klar, dass unsere Jungs stärker denn je sind. Das Tempo wurde wieder angezogen. Diesmal war das Glück auf der Seite der Leipziger, die in der 51. Minute durch Slania auf 5:1 verkürzen konnten. Aber dies blieb nicht ohne Antwort von Deeg, der auf Zuspiel von Gare und Klughardt das 6:1 erzielte. Dies waren aber nicht die letzten Tore im letzten Drittel, Schiener durfte noch zum 7:1 und Hechtl zum Endstand von 8:1 einnetzen. (VERS/up) |
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Crocodiles HamburgCrocodiles gewinnen in letzter Sekunde (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Hannover Indians am Freitagabend wortwörtlich in letzter Sekunde mit 2:1 (0:0/0:0/2:1) gewonnen. Bei der Premiere von Adam Domogalla fehlten im Kader von Trainer Jacek Plachta verletzungsbedingt Raik Rennert, Niklas Zoschke und Vojtech Suchomer. Dennoch blieben 17 Feldspieler, die einen schwachen Start hinlegten. Die Crocodiles wirkten müde, verloren viele Zweikämpfe und kreierten wenige Torchancen. Kai Kristian hielt den Kasten allerdings sauber und sorgte so dafür, dass auf dem Spielberichtsbogen bis zur 47. Minute lediglich Strafzeiten notiert wurden. Erst im letzten Spielabschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel, gerieten aber in Unterzahl durch einen Treffer von Hannovers Nicolas Turnwald in Rückstand (47.). Die Antwort folgte in der 57. Minute: In Überzahl legte Neuzugang Adam Domogalla quer auf Yannis Walch, dessen halbhoher Schuss im Tor der Gäste einschlug. Und als Schiedsrichter Ali Soguksu seine Pfeife schon zum Abpfiff in den Mund nahm, landete die Scheibe noch ein zweites Mal im Gehäuse der Indians. In Minute 59:59 traf Max Schaludek zum 2:1. „Manchmal spielst du gut, aber verlierst das Spiel. Und dann gibt es Tage wie heute. Zwei Drittel spielen wir schlecht, ohne Zug zum Tor und zeigen viel zu wenig Einsatz. Da hat Kai uns im Spiel gehalten. Und am Ende landet die Scheibe in letzter Sekunde im Tor und wir gewinnen trotzdem. Auf dieses Glück können wir uns aber nicht verlassen. Sonntag müssen wir anders auftreten“, sagt Torschütze Yannis Walch. Ob Jacek Plachta am Sonntag wieder mit Rico Rossi planen kann, ist fraglich. Der Stürmer hat in den ersten Minuten des Spiels einen Schuss ins Gesicht bekommen. Patrick Saggau wurde im letzten Drittel aus dem Spiel genommen, wird aber voraussichtlich beim Rückspiel am Pferdeturm wieder dabei sein. (CH/tb) |
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| Region Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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ESC KemptenSharks unter Wert geschlagen - 5:2 Niederlage des ESC Kempten spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wieder (BYL) Trainer Carsten Gosdeck war durchaus enttäuscht nach der Partie seiner Mannschaft beim Favorit. Schließlich waren die Allgäuer im letzten Drittel mit 16 : 5 Torschüssen klar die tonangebende Mannschaft während die Hausherren die Tore erzielten. Ein absolutes Topspiel, und das ohne Zuschauer gab es am Freitag Abend in Waldkraiburg zu sehen. Die Löwen zeigten von Beginn an warum sie auf dem zweiten Platz der Bayernliga stehen. Mit viel Tempo kamen sie immer wieder ins Kemptener Drittel und vor das Tor von Danny Schubert. Doch Kempten präsentierte sich als Einheit und hielt vor allem in der Defensive gut dagegen. Vorne setzten die schnellen Stürmer der Sharks immer wieder Akzente bei ihren überfallartig vorgetragenen Kontern. Ein solcher führte in der 9. Minute auch zur Gästeführung durch Michel Maaßen der vor dem Tor mustergültig bedient worden und nur noch einzuschieben brauchte. Kempten diesmal sehr aktiv in der Abwehr so dass die knappe Führung zur Pause Bestand hatte. Während das Spiel im zweiten Abschnitt bei fünf gegen fünf recht ausgeglichen war machten zwei Überzahltore der Hausherren den Unterschied, mit dem sie die hochspannende Partie drehten. Und auch im letzten Drittel standen die Special Teams im Focus, Waldkraiburg erzielte mit einem Mann weniger auf dem Eis aus stark abseitsverdächtiger Position das 3:1. Die Sharks trotzdem weiter tonangebend und auch mit 4 Powerplays im letzten Drittel immer wieder vor dem Tor der Gastgeber. Aber mehr wie der Anschluss durch Roni Rukajärvi war nicht drin. Gosdeck in der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Im ersten Drittel waren wir das bessere Team und haben auch verdient geführt, im zweiten ließen wir es etwas schleifen und Waldkraiburg kam besser ins Spiel. Im letzten Drittel waren wir klar tonangebend, haben aber einfach die Tore nicht gemacht. Waldkraiburg war das stärkste Team gegen das wir bis jetzt gespielt haben, die stehen nicht umsonst so weit oben in der Tabelle“. Mit 5:2 fiel das Ergebnis deutlich zu hoch aus, nun heißt es das Positive mitnehmen ins letzte Spiel vor dem Lockdown und gegen Klostersee daheim am Sonntag nochmal punkten. (ESCK/th) |
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| River Rats strafen den EHC ab (BYL) Mit einem sehr deutlichen 2:7 siegen die „River Rats“ des ESC Geretsried gegen den EHC Königsbrunn. Ein katastrophales letztes Drittel besiegelte die bisher höchste Niederlage gegen einen Kontrahenten, der eigentlich auf Augenhöhe war. Königsbrunn musste die Reise ohne einige Leistungsträger antreten, die erkrankt oder verletzt waren. Nicht mit von der Partie waren neben dem Langzeitverletzten Alexander Strehler der Routinier Dominic Auger, in der Offensive fehlten Max Arnawa und Marco Fichtl. Dafür verstärkte der DNL-Spieler Dominik Zbaranski den Königsbrunner Angriff. Der EHC präsentierte sich im ersten Drittel hellwach und als gleichwertige Mannschaft, gegnerische Schüsse wurden erfolgreich geblockt. Meist war ein Schlittschuh oder Schläger zwischen dem Gegner und Torhüter Marc-Michael Henne, der die restlichen Angriffsbemühungen der River Rats entschärfte. Königsbrunn agierte schnell und mit Zug vor das gegnerische Tor, verpasste es aber auch zu treffen. So endete das erste Drittel mit einem leistungsgerechten 0:0. Im mittleren Spielabschnitt hatte den EHC gleich zu Beginn eine sehr gute Torchance, konnte aber nicht scoren. Geretsried bestimmte zunächst das Spielgeschehen und ging dank eines sehenswerten Treffers des Kontingentspielers Marek Haloda mit 1:0 in Führung, Kurz darauf war für Timo Bakos die Partie zu Ende, nach einem Stockschlag verließ er verletzt das Eis und konnte nicht mehr mitspielen. Doch im Laufe des Drittels kamen die Brunnenstädter immer besser in die Begegnung und waren schließlich spielbestimmend, der Ausgleichstreffer fiel aber erst vier Minuten vor der letzten Pause. Tim Bullnheimer setzte sich sehr energisch vor dem gegnerischen Tor durch und netzte zum 1:1 ein. Bis Drittelende fielen keine weiteren Treffer mehr, der EHC hätte durchaus mit ein oder zwei Treffern in Führung gehen können. Auch im letzten Spielabschnitt kamen die Gastgeber besser in die Gänge und sorgten mit einem Treffer nach nur zwei Spielminuten für die erneute Führung. Königsbrunn konnte zwar drei Spielminuten später durch Zbaranski ausgleichen. Doch danach war beim EHC nichts mehr vom aufopferungsvollen und konzentrierten Kampf der ersten vierzig Spielminuten zu sehen. Geretsried traf nun fast nach Belieben. Das 2:3 fiel genau in der Sekunde, als der EHC nach Ablauf einer Strafe wieder vollzählig war, das 2:4 kassierten die Brunnenstädter, nachdem sie sich einen Konter einfingen. Die Königsbrunner Bank reklamierte daraufhin ein angeblich deutliches Abseits, doch die Schiedsrichter sahen das anders. Vor dem 2:5 verpasste es der EHC, den Puck einfach mal aus dem eigenen Drittel zu schießen, nur Minuten später folgte die Höchststrafe. In Unterzahl war die Mannschaft im Tiefschlaf und musste nach einem Torwartfehler das 2:6 hinnehmen. Doch das Martyrium war noch nicht zu Ende, mit dem Schlusspfiff strafte der ESC Geretsried die Brunnenstädtern mit dem 2:7 endgültig für den pomadigen Auftritt ab, nach 60 Spielminuten holen sich die Gastgeber verdient drei Punkte. Mit so einer Leistung wie im Schlussdrittel wird sich der EHC am unteren Tabellenabschnitt orientieren müssen. Erneut waren die Königsbrunner zu harmlos im Abschluss und zu inkonstant in der Leistung über die Distanz gegen einen schlagbaren Gegner. Die Kontingentspieler der Brunnenstädter konnten in den bisherigen Begegnungen nicht überzeugen, ganz anders als der tschechische Verteidiger der River Rats. Marek Haloda machte mit seinen drei Treffern und zwei Vorlagen den Unterschied aus. Nach dieser bitteren Niederlage geht der EHC in die Corona-Pause, die Partie am Sonntag wurde vom Gegner Dorfen aus abgesagt. Coach Waldemar Dietrich wirkte nach dem Spiel ratlos, seine Fazit zum Spiel fällt ernüchtert aus: „Das erste Drittel war noch ausgeglichen, auf beiden Seiten waren Torchancen eher Mangelware. Im zweiten Drittel waren wir meiner Meinung nach etwas besser wie Geretsried, da haben wir mal wieder nicht die Tore gemacht, aber es war bis dahin eine Partie auf Augenhöhe. Das letzte Drittel war eine einzige Katastrophe, wir haben innerhalb ein paar Minuten das Spiel weggeschmissen. Alles individuelle Fehler. Ich habe danach versucht, Spieler auszutauschen, aber das hatte nichts geändert. In den letzten 20 Minuten waren wir körperlich nicht präsent, Geretsried war hartnäckiger und mit Drang zum Tor. Unsere Spieler waren da nicht mehr bereit und haben ganz schlecht den Slot verteidigt. Nachschüsse sind einfach rein gekullert, das war kein Eishockey mehr. Mir ist diese katastrophale Leistung im letzten Drittel unerklärlich.“ (EHCK/hp) |
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| Region West Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen |
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| Regiona Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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| Region Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinErst Dresden, dann Lockdown (RLO) Aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Coronapandemie unterbricht die Regionalliga Ost – wie alle anderen Amateursportligen – ihren Spielbetrieb am 2. November für vier Wochen. Damit ist die Auswärtspartie bei den Dresdner Eislöwen Juniors am Samstag (31.10.20, 20:00 Uhr) für einen längeren Zeitraum der letzte Auftritt von FASS Berlin. Die Mannschaft von Headcoach Marco Rentzsch wird ersatzgeschwächt in die sächsische Landeshauptstadt fahren. Für einen Spieler wird das zur Bewährungsprobe: Milosz Kuszynski aus dem FASS-U20-Team feiert sein Debüt in der Ersten Mannschaft. Der Angreifer wechselte 2019 vom ECC Preussen zu FASS und spielte seither bei FASS 1b (Landesliga Berlin) und FASS U20 (Landesliga Sachsen). Der 19jährige trainiert schon seit der letzten Saison regelmäßig mit der Mannschaft. Die Gastgeber aus Dresden hatten die vergangene Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz abgeschlossen, haben sich aber zur laufenden Saison deutlich verstärkt. Zum einen werden immer mehr Talente aus der eigenen DNL2-Mannschaft ins Team eingebaut, zum anderen stehen mit Enzo Herrschaft, Max Weigandt oder Tilman Pfister Förderlizenzspieler vom Oberliga-Kooperationspartner Black Dragons Erfurt im Kader. Zuletzt ließ man mit einem 12:2-Erfolg gegen die Berlin Blues aufhorchen. Die Vereine der Regionalliga Ost haben sich wegen der coronabedingten Unterbrechung auf eine erneute Anpassung des Modus geeinigt. Die Hauptrunde wird nunmehr als Einfachrunde mit 14 Spielen ausgetragen, bevor im Februar 2021 die Play-off-Runde startet. Die im November ausfallenden Spiele werden für Januar neu terminiert. (FASSB/ah) |
| Samstag 31.Oktober 2020 | www.icehockeypage.de | ||
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