IHP NachrichtenMontag 20.Januar 2020
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, landesliga Nordrhein-Westfalen, regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| Düsseldorfer EG Großer Kampf mit drei Punkten belohnt - DEG ringt Straubing 3:2 nieder! (DEL) Die Düsseldorfer EG hat die Straubing Tigers am Geburtstag von Reid Gardiner und Harold Kreis mit 3:2 (1:1; 1:0; 1:1) geschlagen. Hendrik Hane war bei seinem Heimdebüt ein Garant für den Erfolg. Den entscheidenden Treffer erzielte Nicholas B. Jensen. |
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| EHC Red Bull München Red Bulls gewinnen torreiches Spiel gegen Iserlohn (DEL) Der EHC Red Bull München hat gegen die Iserlohn Roosters erneut Comeback-Qualitäten bewiesen. Bei seinem 7:5-Sieg (2:2|2:2|3:1) gewann der Spitzenreiter zum sechsten Mal in dieser DEL-Saison ein Spiel nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von mindestens zwei Toren. Vor 4.370 Zuschauern sorgten Yasin Ehliz mit einem Doppelpack sowie Justin Shugg, Trevor Parkes, Mark Voakes, John Peterka und Chris Bourque mit ihren Treffern dafür, dass die Münchner die Tabelle weiterhin mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Adler Mannheim anführen. München war in der Anfangsphase das bessere Team, den ersten Treffer erzielte aber Iserlohns Christopher Rumble mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck (6. Minute). Die Red Bulls brauchten nicht lange, um zu antworten. In der zehnten Minute passte Blake Parlett an den langen Pfosten zu Ehliz, der den Schläger hinhielt und zum 1:1 traf. Der zweite Münchner Treffer war eine Kopie des Ausgleichs mit dem Unterschied, dass der Assistent Frank Mauer und der Torschütze Shugg hießen (15.). Für den Kanadier war es das erste Saisontor und der 100. DEL-Scorerpunkt. In der Schlussminute des ersten Drittels bestrafte Ryan O’Connor eine Münchner Unkonzentriertheit mit dem 2:2-Ausgleich. Zu Beginn des Mittelabschnitt verbrachten die Red Bulls viel Zeit in der Zone der Roosters, die Gäste-Spieler kamen aber immer wieder mit dem Schläger oder einem Körperteil an den Puck. Und in der Offensive war der Tabellendreizehnte eiskalt: Brody Sutter (27.) und Robert Raymond (28.) bezwangen Münchens Torhüter Kevin Reich innerhalb von 26 Sekunden mit harten Schlagschüssen. Wenig später hatte Parkes eine gute Idee. Münchens treffsicherster Spieler verkürzte mit der Rückhand auf 3:4 (28.) und übernahm durch seinen 21. Saisontreffer die alleinige Führung in der DEL-Torschützenliste. In der 35. Minute traf Voakes im Powerplay mit einem flachen Direktschuss durch die Beine von Roosters-Torhüter Anthony Peters zum 4:4-Ausgleich. Im Schlussabschnitt war das Spiel so kurzweilig wie in den ersten beiden Dritteln. Iserlohn legte in Überzahl durch Daniel Weiß erneut vor (44.), zwei Minuten später staubte Peterka – ebenfalls während eines Powerplays – zum 5:5 ab. Bourque brachte die Red Bulls nach einem schönen Pass von Bobby Sanguinetti zum zweiten Mal in der Partie in Führung (47.). Der Spitzenreiter verteidigte seinen Vorsprung in der Folge offensiv und hatte weitere gute Möglichkeiten, darunter einen Pfostenschuss von Jason Jaffray (52.). Den letzten Treffer der Partie zum 7:5-Endstand erzielte Ehliz (57.), der als einziger Spieler der Partie doppelt traf. Yannic Seidenberg: „Wir wissen, dass wir Spiele drehen können, auch wenn wir mit zwei, drei Toren hinten liegen. Egal ob in Führung oder Rückstand, wir spielen immer aggressiv. So zwingen wir unsere Gegner zu Fehlern.“ |
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| Bayreuth Tigers Starke Energieleistung reicht am Ende zu einem Punkt (DEL2) Schwer ins Spiel kamen die Tigers beim dritten Aufeinandertreffen der Saison gegen die Allgäuer. Neben den verletzten Davidek, Heider, Mannes fehlten noch Lillich und Zimmermann, die für unterschiedliche Kooperationspartner im Einsatz waren. Nach 17 gespielten Minuten - zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:2 durch die Treffer von Laaksonen in der vierten Spielminute, sowie durch einen abgefälschten Weitschuss durch Koziol nach 12 Minuten – verloren die Tigers mit Pascal Grosse einen der Förderlizenz-Akteure aus Nürnberg durch einen absolut unnötigen Check von Wörle, der den Verteidiger von hinten in die Bande rammte, und zur Verwunderung aller Anwesenden nur 2 Minuten Strafe erhielt. Ein „Zupfer“ von Bartosch knapp eine Minute später beurteilten die Schiedsrichter ähnlich – mit zwei Minuten. Nach der abgesessenen Strafe des Kaufbeurers, welche diese dann noch kurz in Überzahl brachte, fiel schlussendlich das unnötige und für Kaufbeuren sehr glückliche 0:3. Die überaus unterschiedliche Linie der Schiedsrichter war auch zum Anfang des zweiten Spielabschnitts zu sehen und so wanderte recht schnell Martens auf die Strafbank, der sich zudem noch zwei extra Minuten abholte, weil er mit einem Schiedsrichter diskutierte. Die Folge war ein schnelles Tor der Gäste durch Laaksonen. Kerälä tat es ihm nach, benötigte hierzu aber keine Überzahl und stellte kurze Zeit später auf 0:5 – der dann folgende Treffer durch Martens, der sich mit Wut im Bauch durch die Abwehr tankte und am Ende im Stile eines Torjägers traf, weckte die Jungs der Tigers auf. Fortan konnten diese ein ausgeglichenes Spiel aufs glatte Parkett bringen. Kolozvary war es, der einen weiteren Treffer erzielte und die Mannschaft am „Leben hielt“. Was viele nicht zu glauben gewagt haben, passierte trotzdem im Schlussabschnitt. Die Jungs der Tigers nahmen ihr Herz in die Hand und lieferten den Gästen einen echten Kampf. Dabei kamen sie durch Järveläinen und Melanson im Powerplay, die zwei Treffer aufs Score-Board schrieben heran, bevor Eichinger den dritten Powerplay-Treffer des ESVK des Spiels für seine Farben erzielte und dadurch einen erneuten 2-Tore-Abstand herstellen konnte. Aufgeben war jedoch ein Fremdwort an diesem Abend und so kämpften sich die Tigers mit großem Kampf und Engagement zurück – erzielten durch Schmidt den erneuten Anschluss, bevor kurz vor dem Schlusspfiff Melanson auf den Plan trat und nach einer durchdachten Aktion über Rajala und Karlsson seinen eigenen Nachschuss zum Ausgleich verwertete. In der folgenden Überzahl agierte man jedoch zu überhastet und ließ dabei eine 2-minütige Überzahl ungenutzt. Im dann folgenden Penalty-Schießen behielten zunächst Kerälä und im Anschluss Blomqvist die Nerven und holten damit den Zusatzpunkt für ihr Team. |
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| Eispiraten Crimmitschau 7:4! Eispiraten mit Torspektakel bei Derbysieg / Westsachsen gewinnen Sachsenderby gegen Weißwasser – 3. Sieg in Folge (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr drittes Spiel in Folge gewonnen. Die Westsachsen setzten sich im Rahmen des Sachsenderbys mit 7:4 gegen die Lausitzer Füchse durch. Somit konnten die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud das dritte Mal in Folge gewinnen und die „Rote Laterne“ wieder an die Bayreuth Tigers abgeben. Personal: Danny Naud konnte, wie schon zum Heimspiel gegen die Falken, fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Carl Hudson (Fußbruch) standen alle Spieler zur Verfügung. Tomáš Knotek musste erneut als überzähliger Kontingentspieler weichen. Im Tor startete erneut Michael Bitzer. Denkbar schlecht starteten die Eispiraten in dieses Sachsenderby. Gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt, da fiel nach einem Turnover die frühe Führung der Füchse. Ross‘ Querpass beförderte Mike Hammond über die Linie – 0:1 (1.). Die Ostsachsen konnten dann gleich nachlegen. Nicht einmal zwei Minuten später traf Jakub Kania in die lange Ecke – 0:2 (3.). Den Eispiraten gelang jedoch nur wenige Augenblicke später der Anschlusstreffer. Christoph Körner hämmerte den Puck humorlos zum 1:2 in die Maschen (4.). Der erste Treffer löste bei den Gästen ein wenig die Anspannung. Immer mehr fanden die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud in die Partie und konnten nach 13 Minuten auch den verdienten Ausgleich erzielen. Im Tic-Tac-Toe-Stil kombinierten sich Fyten, Walsh und Wideman ins Drittel der Hausherren. Letzterer schob schließlich zum 2:2 ein (13.). Im Mitteldrittel übernahmen die Eispiraten dann die Kontrolle über das Spiel und boten den rund 150 mitgereisten Gästefans, wie schon in den letzten Partien, eine starke Vorstellung. Gerade einmal 71 Sekunden nach Wiederbeginn war es Adrian Grygiel, der nach einem Breakaway den Schlagschuss auspackte und die Eispiraten erstmals in Führung brachte – 3:2 (22.). Patrick Pohl war nach 32 Minuten dann der Nutznießer, welcher den Puck in einer unübersichtlichen Torrauszene über die Linie drückte und auf 4:2 stellte. Zwar konnten die Lausitzer Füchse zu Beginn des dritten Durchgangs, in Person von Jordan George, noch einmal auf 3:4 verkürzen (43.), doch danach waren wieder die Westsachsen am Zug! Vincent Schlenker, schön bedient von Patrick Pohl, traf zunächst zum 5:3 (49.), André Schietzolds gefährliche Hereingabe nutzte Mitch Wahl nicht einmal eine Minute später (50.). Die Füchse machten hintenraus noch einmal viel Druck. Die Eispiraten verteidigten jedoch eng und clever, mussten durch Brad Ross jedoch den 4:6-Anschlusstreffer in der 58. Minute hinnehmen. Den Endstand besorgte schließlich Adrian Grygiel, der sich zunächst gegen zwei Ostsachsen stark durchsetzte und den Puck letztlich ins verwaiste Gehäuse der Neilson-Mannschaft einschob. |
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| Dresdner Eislöwen Eislöwen bezwingen Frankfurt (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 4:3 (2:0; 1:2; 1:1) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Torhüter Florian Proske und Verteidiger René Kramer (jeweils Oberkörperverletzung) verzichten. Als überzähliger Kontingentspieler pausierte Elvijs Biezais. Vor 3.719 Zuschauern zeigten die Dresdner einen guten Start und gingen bereits nach 96 gespielten Sekunden durch Thomas Pielmeier in Front. Jordan Knackstedt legte mit seinem Treffer in der zehnten Minute nach. Mit dem 2:0 verabschiedeten sich die Teams in die erste Pause. Im Mittelabschnitt traf Frankfurts Mike Mieszkowski zum Anschluss (25.) und Eduard Lewandowski konnte in Minute 35 den Spielstand ausgleichen. Das 2:2 wurde zudem per Videobeweis von den Hauptschiedsrichtern bestätigt. Kurz darauf hatten die Eislöwen die Chance zur Führung, aber der Puck traf nur das Torgehäuse. Im zweiten Drittel standen noch fünf Sekunden auf der Uhr, als Dale Mitchell die Blau-Weißen in Führung brachte. Im dritten Spielabschnitt waren noch nicht einmal anderthalb Minuten gespielt, da baute Petr Pohl die Führung für Dresden aus. Maximilian Faber brachte die Gäste noch einmal heran, aber die Eislöwen verteidigten das 4:3 bis zum Schluss. Matti Tiilikainen, Cheftrainer Löwen Frankfurt: „Glückwunsch an Rico und sein Team - die drei Punkte sind heute verdient in Dresden geblieben. Im ersten Drittel waren wir nicht bereit. Im zweiten Spielabschnitt haben wir zwar besser gespielt, aber kurz vor der Pause noch ein blödes Tor bekommen. Zum Schluss konnten wir mit Dresden nicht mehr wirklich mithalten." Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „ Es war wieder einmal ein hart umkämpftes Spiel. Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen und haben zu den richtigen Zeitpunkten die notwendigen Tore geschossen. Im zweiten Drittel sind wir geschwommen, aber unser Goalie hat uns gerettet. Dann haben wir erneut zwei Tore zur richtigen Zeit gemacht und es die letzten vierzehn Minuten gut über die Bühne gebracht. Meine Mannschaft hat sich heute nach dem Spiel in Landshut gut präsentiert, denn mental war es nicht leicht nach einer 3:0-Führung noch zu verlieren. Aber die Jungs haben Charakter bewiesen und sich die drei Punkte endlich auch verdient!" Riku Helenius: „Die Atmosphäre war einfach fantastisch! Das habe ich wirklich nicht erwartet. Die Fans waren super. Wir kamen gut ins Spiel, vor allem in die ersten zehn Minuten. Dann kam Fankfurt zurück, aber wir wollten unbedingt gewinnen und haben eine große Teamleistung gezeigt. Wir sind sehr glücklich darüber!“ Bereits am Dienstag, 21. Januar empfangen die Dresdner Eislöwen den EV Landshut zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena. Spielbeginn ist 19:30 Uhr. |
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| EC Kassel Huskies 2:4! Huskies unterliegen Wölfen Freiburg – Dienstag Heimspiel gegen Löwen Frankfurt (DEL2) Über lange Zeit waren die Huskies die bessere Mannschaft, hatten ein klares Chancenplus, doch mussten sich am Ende effektiveren Freiburgern mit 2:4 geschlagen geben. Tore von Humphries und Carroll waren am Ende zu wenig. Die Huskies starteten vor 2713 Zuschauern mit fast demselben Personal wie am Freitag beim Derby in Frankfurt. Einzig auf der Torhüter-Position gab es einen Wechsel. Für Jerry Kuhn stand diesmal Leon Hungerecker zwischen den Pfosten. Den Start ins Spiel erwischten die Nordhessen, wie vor zwei Tagen, gut und spielten sich einige Male im Drittel der Gäste fest. Auch in einer Überzahl zwischen den Minuten vier und sechs konnten sich die Huskies durch Duffy und Kirsch einige gute Gelegenheiten herausspielen. Letztlich fanden sie aber immer in Wölfe-Goalie Ben Meisner ihren Meister. In der achten Minute fand die Scheibe dann zum ersten Mal den Weg über die Torlinie. Doch dies auf der Kasseler Seite. Scott Allen zog von der rechten Seite ab und Leon Hungerecker rutsche die Scheibe durch. In Folge drängten die Huskies auf den Ausgleich, mussten aber zwei Minuten vor der ersten Pause einen weiteren Treffer hinnehmen. Einen Saaykan-Schuss rutsche Hungerecker erneut durch und brachte die Gäste aus dem Breisgau mit 2:0 in Front. Nach der eiskalten Dusche im ersten Abschnitt, waren die Schlittenhunde auf Wiedergutmachung aus. Dabei wurden sie gestützt von Jerry Kuhn, der ab dem zweiten Drittel für Hungerecker das Kasseler-Tor hütete. Die erste Chance des Mittelabschnitts hatten aber die Gäste. Ein zentraler Allen-Schuss klatsche an die Querlatte (25.). Zwei Minuten später konnten die Huskies dann erstmals jubeln. Als gerade eine Strafe gegen die Wölfe abgelaufen war zog Justin Kirsch von der blauen Linie ab, Spencer Humphries hielt die Kelle rein und stellte auf 1:2. Doch nur vier Minuten später stellten die Breisgauer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Scott Allen traf aus zentraler Position unhaltbar für Kuhn in den Winkel. Wiederum nur zwei Minuten später fanden die Huskies wieder den Weg auf die Anzeigetafel. Diesmal fälschte Austin Carroll einen Shevyrin-Schuss stark vor Meisner ab und stellte auf 2:3 aus Kasseler Sicht (33.). In den letzten Minuten des zweiten Drittels hatten die Huskies gegen immer tiefer stehende Gäste noch einige Chancen auf den Ausgleich. Die beste vergab Mario Scalzo, als er freistehend einen Mitspieler anschoss (34.). Der letzte Abschnitt gehörte dann fast nur den Nordhessen. Wütend anrennende Huskies hatten durch Trivino, Carroll und Heinrich einige Gelegenheiten auf den Ausgleich. Haarscharf wurde es in der 44. Minute, als Ben Duffy einen Abpraller nur Zentimeter am Pfosten vorbei setzte. Weitere Ausgleichschancen durch Müller, Shevyrin und Duffy hatten meist bei Ben Meisner ein Ende. Auch eine Huskies-Auszeit 1:22 Minuten vor dem Ende und das Herausnehmen von Jerry Kuhn zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ganz im Gegenteil nutze Chris Billich einen Konter und schob ins leere Tor zum 2:4 Endstand ein (58.). Im aktuellen Terminhatz geht es für Tim Kehler und seine Mannschaft bereits wieder in zwei Tagen weiter. Dann steht am Dienstag ab 19:30 Uhr das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt (präsentiert von Sparda Bank Hessen) auf dem Programm. Für die Huskies ist dies die direkte Chance zur Revanche nach der 3:4-Niederlage am Freitag in Südhessen. Im Vorfeld des Spiels gibt es ab 18.30 Uhr einen Legendentalk mit ehemaligen Huskies-Spielern in der Championsbar, sowie für die Fans eine Happy Hour. Karten für das Hessenderby gibt es noch im Onlineshop, im VVK und an Abendkasse, sowie im Fanshop. |
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| ESV Kaufbeuren Joker gewinnen mit 7:6 n.P. in Bayreuth / ESVK gibt 5:0 und 6:4 Führung aus der Hand - sichert sich am Schluss aber doch noch zwei Punkte (DEL2) Beim heutigen Auswärtsspiel des ESV Kaufbeuren in Bayreuth konnte Trainer Andreas Brockmann die gleiche Formation wie am Freitag beim Derby gegen die Ravensburg Towerstars aufstellen. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in Bayreuth, sollten sich wieder ein Spiel entwickeln, in den viele Tore fallen. Die 1.617 Zuschauer erlebten dabei zwei völlig unterschiedliche Spielhälften. Die Joker kamen gut in die Partie und erspielten sich auch gleich die ersten Torabschlüsse und Timo Herden im Kasten der Tigers musste dementsprechend eingreifen. Die Bayreuther testeten Stefan Vajs im Tor der Kaufbeurer aber ebenfalls. Der erste Treffer gelang dann dem ESVK. Timo Herden konnte einen Schuss nicht festhalten und Jere Laaksonen staubte zum 0:1 ab. Fast im direkten Gegenzug brannte es vor Stefan Vajs lichterloh, aber der Joker Goalie und seine Abwehrspieler konnten die Situation bereinigen. Im anschließenden Konter traf ESVK Top-Scorer Sami Blomqvist nur den Innenpfosten und verpasste den zweiten Treffer für seine Mannschaft. Die Kaufbeurer waren auch weiterhin spielbestimmend, leisteten sich aber auch immer wieder kleinere Fehler, welche die Tigers auch zum einen oder anderen gefährlichen Abschluss nutzen. Ein erstes Powerplay der Joker verlief ohne Nennenswerte Chancen. Nach dem Überzahlspiel aber trafen die Joker zum 0:2. Fabian Koziol schoss von der blauen Linie und Tobias Wörle fälschte die dabei entscheidend ab. Gespielt waren hier gerade einmal 11 Minuten. Nach einem Bandencheck musste Tobi Wörle für zwei Minuten auf die Strafbank. Im Unterzahlspiel rette Stefan Vajs stark gegen Tyler Gron, da aber die Tigers im kurze Zeit später ebenfalls eine Strafe zogen, wurde mit vier gegen vier weiter gespielt. Als die Allgäuer dann wieder zu fünft waren, traf Joey Lewis wie schon zuvor Sami Blomqvist nur den Pfosten. Besser machte es Sekunden später Antti Kerälä. Nach einem gewonnen Bully brachte Florin Ketterer die Scheibe vor das Tor und der Finne traf zum 0:3 für Joker. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause. Die Bayreuther wechselten zum Beginn des 2. Drittel ihren Torhüter. Für Timo Herden stand nun Brett Jaeger im Tor. Diese musste auch gleich zwei Mal in höchster Not retten. Als Tobi Wörle und Joey Lewis bei Kontern sehr guter Chancen hatten. Eine vierminütige Überzahl nutzen die Joker dann in Spielminute 25 zum 0:4. Sami Blomqvist brachte die Scheibe mit einem guten Schuss vor das Tor, wo Jere Laaksonen goldrichtig stand und den Abstauber verwerten konnte. Das weitere Powerplay brachte keine weiteren wirklich gefährlichen Torabschlüsse. Kurze Zeit später aber trafen die Allgäuer erneut. Alex Thiel schickte Sami Blomqvist auf die Reise, welcher den mitgelaufenen Antti Kerälä anspielte und dieser ließ Brett Jaeger gekonnt aussteigen und verwandelte zum 0:5. Die Joker wurden nun etwas leichtsinniger und spielten nicht mehr so konsequent wie bis dahin. In einem Powerplay der Hausherren nach 31. Minuten hatten die Kaufbeurer noch Glück, als Ville Järveläinen nur den Pfosten traf. Kaum waren die Allgäuer aber wieder komplett, traf Henry Martens für die Tigers zum 1:5. Ein weiteres Powerplay der Bayreuther überstanden die Joker dann ebenfalls. Aber die Wagnerstädter kamen trotzdem ein weiteres Mal auf die Anzeigentafel. Ivan Kolozvary traf gegen sich im Schlafmodus befindende Joker zum 2:5 nach 37 Minuten. Die Rotgelben hatten nun immer größere Probleme und spielten teilweise einfach zu kompliziert oder einfach auch zu ungenau. So ging es mit wie schon nach dem ersten Abschnitt, auch nach dem zweiten Drittel mit einer drei Tore Führung für den ESVK in die Pause. Die Joker starteten in den Schlussabschnitt noch mit 1:39 Überzahl auf der Uhr. In ihre Formation kamen sie dabei aber nicht. Im Gegenteil. Stefan Vajs entschärfte einen zwei auf eins Konter der Tigers und verhinderte vorerst den dritten Treffer der Bayreuther. Aber dieser sollte schneller kommen als den Allgäuern lieb war. In Powerplay traf Ville Järveläinen mit einem Direktschuss nach 44. Minuten zum 3:5 und nur 22 Sekunden später, die Joker spielten erneut in Unterzahl, traf Drew Melanson aus kurzer Distanz im Nachschuss zum 4:5 und seine Mannschaft war wieder komplett im Spiel. Die Kaufbeurer nutzten dann knapp 50 Sekunden später ein eigenes Powerplay und erhöhten aus 4:6. Julian Eichinger traf dabei mit einem Schuss von der blauen Linie. Die Freude über den eigenen Treffer hielt aber auch keine Minute. Die Joker waren in der Defensive wieder im Tiefschlaf und Thomas Schmidt traf mit einem perfekt platzierten Handgelenkschuss in den Winkel und verkürzte auf 5:6. Fortan waren nur noch die Tigers aktiv und hatten Torchance um Torchance und Stefan Vajs rette seine Mannschaft mehrfach und teils spektakulär vor dem Ausgleichstreffer. In der 59. Spielminute war dann aber auch er machtlos, als wieder einmal drei Tigers vor dem Tor auftauchten und Drew Melanson zum 6:6 Ausgleichstreffer abstauben konnte. Somit ging es dann auch in die Verlängerung. In dieser hatten zuerst die Joker mehr Spielanteile und auch zwei, drei gute Abschlüsse. Als Aber Julian Eichinger auf die Strafbank musste, hatten die Bayreuther im vier gegen drei Überzahl einige ganz dicke Chancen das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dabei konnte sich Stefan Vajs erneut mehrmals auszeichnen, aber auch seine Vorderleute verteidigten Geschickt und blockten auch einige Schüsse. Im anschließenden Penaltyschießen trafen für den ESVK Antti Kerälä und Sami Blomqvist, während Stefan Vajs die Versuche von Tyler Gron und Drew Melanson entschärfte. Somit konnten die Kaufbeurer das Spiel doch noch für sich entscheiden. Wenn man nach den ersten 30 Minuten geht, waren zwei Punkte zu wenig. Geht man nach den restlichen 35 Minuten, waren die beiden Punkte schlussendlich sogar etwas glücklich. |
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| Tölzer Löwen Löwensieg in Bad Nauheim (DEL2) Auf des Messers Schneide: In einem höchst spannenden Spiel gewinnen die Tölzer Löwen mit 2:1 in Bad Nauheim. Die Entscheidung fiel durch einen verwandelten Penaltyschuss von Tyler McNeely. Kevin Gaudet entschied sich für Wechsel. Auf allen Positionen änderte der Löwencoach die Zusammenstellung seiner Spieler. Auch im Tor: Dort begann Silo Martinovic statt Maximilian Franzreb - und überzeugte. Doch nicht nur die Namen änderten sich. Auch die Einstellung. Marco Pfleger sprach von einem "verkackten" Freitagsspiel, das man schleunigst vergessen lassen wolle. Dieses Vorhaben gelang - besonders dank starker Defensivarbeit. Nur ein Gegentor mussten die Löwen schlucken. Ein krummer Schlagschuss von Jesper Kokkila sprang erst von Christoph Kiefersauers Schläger, dann vom Körper eines Abwehrspielers in das Tor hinter dem machtlosen Martinovic. Insgesamt war das Auftaktdrittel das schwächste der Buam, auch wenn sie selbst in diesem Abschnitt nicht klar unterlegen waren. Schlicht fehlte die offensive Genauigkeit in Pässen und Abschlüssen. Mit dem Start ins zweite Drittel sollte sich dies zumindest teilweise ändern. Zwar dauerte es 15 Minuten, ehe die Löwen jubeln konnten, doch dieser Treffer war von enormer Wirkung. Max French fälschte einen Blueliner von Saša Martinovic noch entscheidend ab. Der ebenfalls starke Felix Bick im Bad Nauheimer Tor ohne Chance. Zuvor beide Teams bemüht, keine groben Fehler in der Defensive zu machen. Einzig Luca Tosto und Jack Combs, die jeweils am Metall scheiterten waren sehr nah am Torerfolg. Dieses Geduldspiel setzte sich auch im Schlussdrittel fort und sorgte bei den 3134 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion für ungesundes Fingernägel-Kauen. Wirkliche Großchancen waren Mangelware - ein Satz, der besonders in den Defensivreihen der Teams für Zufriedenheit sorgt. Näher am zweiten Treffer waren die Löwen, auch aufgrund dreier Powerplay-Situationen. Als Cody Sylvester auf der Strafbank weilte hatte Shawn Weller knapp 30 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit freistehend im Slot die beste Einschussmöglichkeit, doch Bick bekam die Schoner rechtzeitig geschlossen. Dieses Kunststück gelang dem Goalie wenige Minuten später nicht: Tyler McNeely schob die Scheibe durch die Hosenträger des Schlussmanns vorbei zum einzigen Tor im Penaltyschießen. Auf der Gegenseite reagierte Silo Martinovic dreimal gut gegen die Bad Nauheimer Versuche. Damit steht am Ende des Tages eine Punkteverteilung, die aufgrund der Spielanteile genauso vertretbar scheint. Für die Löwen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs - und ein starkes Zeichen nach der Enttäuschung am Freitag. Bereits in zwei Tagen geht´s zur Revanche nach Bayreuth. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| Deggendorfer SC DSC holt 2 Punkte beim EC Peiting nach Penaltyschießen (OLS) Einen Sieg nach Penaltyschießen konnte der Deggendorfer SC am Sonntagabend in Peiting einfahren. Curtis Leinweber konnte am Ende mit 2 verwandelten Strafschüssen das Spiel entscheiden. Beim sonntäglichen Auswärtsspiel musste der DSC auf die Verteidiger Thomas Schmid und Alex Großrubatscher verzichten. Im 1. Drittel war beiden Mannschaften anzumerken, dass niemand durch einen Fehler den Gegner in Führung bringen wollte. So blieb der Abschnitt nicht nur torlos, sondern auch arm an Höhepunkten. Im Mittelabschnitt nahm das Team von Trainer Dave Allison dann etwas das Heft in die Hand und wirkte optisch überlegen. Allerdings fehlte der Zug zum Tor und so waren es dann die Hausherren, die in Führung gehen konnte. Das Tor fand Anerkennung durch Schiedsrichter Kannengießer, obwohl Torhüter David Zabolotny klar daran gehindert wurde, wieder auf die Beine zu kommen. Anders sah es der Referee dann auf der anderen Seite. Als der DSC kurz vor Ende des Drittels den Ausgleich erzielen konnte, gab er den Treffer nicht, da ein Deggendorfer Spieler durch den Torraum gefahren war, allerdings ohne den Keeper zu behindern. Im Schlussdrittel dann der vermeintliche Nackenschlag. Nach einem individuellen Schnitzer gelang den Oberbayern sogar das 2:0. Es folgten wütende Deggendorfer Angriffe und Andrew Schembri und Thomas Greilinger konnten in der 50. und 53. Spielminute noch ausgleichen. Nachdem in der Overtime keine Treffer mehr fielen, ging die Partie ins Penaltyschießen. Curtis Leinweber verwandelte dabei seine 2 Versuche und entschied das Spiel. |
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| ECDC Memmingen Zwei Punkte an der Zugspitze: Sieg gegen Garmisch (OLS) Der ECDC Memmingen hat das Spiel gegen den SC Riessersee mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Dank Aufholjagd im letzten Drittel sicherten sich die Indianer zwei weitere Punkte und bleiben unangefochtener Spitzenreiter. Das Spiel begann aus Memminger Sicht eigentlich recht vielversprechend, auch wenn die Indianer keinen Treffer erzielen konnten. Einige Chancen konnten nicht verwertet werden, der SCR hingegen schlug in der 13. Minute zu und ging in Führung. Dem ECDC bot sich wenige Sekunden später die große Möglichkeit zum Ausgleich, als gleich zwei Spieler der Hausherren auf die Strafbank mussten, Tore waren aber weitehrin Fehlanzeige. Da auch der SCR eine doppelte Überzahl nicht verwerten konnte, ging es mit dem 1:0 in die Pause. Im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber das tonangebende und vor allem effektivere Team. Uli Maurer erzielte an seinem 35. Geburtstag das 2:0 für die Garmischer und führte das Team von der Zugspitze scheinbar bereits früh in Richtung Erfolg. Ein Schlussspurt der Indians war nun von Nöten und der ECDC schaltete tatsächlich einen Gang höher. Patrik Beck konnte einen Schuss von Lubor Pokovic in der 49. Minute ins Gehäuse von Heim-Torhüter Allavena ablenken. Nur rund 40 Sekunden später bekamen die Maustädter dann auch ein Powerplay zugesprochen, als Sean Morgan auf die Strafbank wanderte. Die Chance ließen sich die Indians nicht entgehen und trafen in Person von Tim Richter zum 2:2. Hektisch wurde es dann noch einmal in der Schlussphase. Nach einem Foul erhielt SCR-Angreifer Eckl 2+2 Strafminuten, was den Memmingern eine Überzahl kurz vor dem Ende bescherte. Am Ende mussten die Rot-Weißen aber froh sein, dass die Garmischer einen Konter wenige Sekunden vor der Sirene nicht noch zum Siegtreffer verwerten konnten. In der Verlängerung standen die Indians dann folglich noch mit einem Mann mehr auf dem Eis. Nach einigen Schussversuchen, die allesamt abgewehrt wurden, knallte Linus Svedlund den Puck in die Maschen und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt am Sonntagabend. Das nächste Heimspiel für die Indians, die noch immer mit acht Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze thronen, steigt bereits am Freitag. Dann kommt der EV Lindau zum Allgäu-Bodensee-Derby an den Hühnerberg. Tickets für diese Partie sind bereits erhältlich |
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| VER Selb Wölfe-Minitruppe mit Last-Minute-Punkterfolg (OLS) Ausgerechnet beim wichtigen Auswärtsspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn EV Lindau Islanders stand dem Wölfe-Coach nur ein 17-köpfiges Rumpfteam zur Verfügung – massive Umstellungen in allen Blöcken erforderten demzufolge höchste Kreativität des Trainers. Bei der 2:3 Wölfe-Niederlage nach Verlängerung sicherte Kapitän Ondruschka 86 Sekunden vor Ende den verdienten Punkterfolg. Mit einer besseren Chancenverwertung – insbesondere in eigener Überzahl – wäre für das nie aufgebende Wolfsrudel vielleicht sogar mehr drin gewesen. „Ich bin stolz auf meine Jungs, der Einsatz war top... Und ich hoffe, dass wir am nächsten Wochenende wieder mehr Jungs an Bord haben“, so Wölfe-Coach Henry Thom. Im Wölfe-Liner war sehr viel Platz – mit einem extrem dezimierten Kader und nur 15 Feldspielern ging es auf die weite Reise an den Bodensee. Als ob die Personalsorgen von Wölfe-Coach Thom nicht schon groß genug gewesen wären (Kabitzky verletzt, Gare und Turner krank), meldete sich auch noch Torjäger Pisarik kurzfristig krank. Dafür war Gelke, der am Freitag verletzt ausschied, mit von der Partie und nahm den Platz neben Schiener und McDonald in der ersten Formation ein. Kolb und Hirschberger bildeten mit Center Schmidt Offensivformation zwei, Nachwuchscrack Worotnikow komplettierte zusammen mit Klughardt und Förderlizenz-Crack Zimmermann einen Sturmblock. Der Minikader von Beginn an hellwach, keine befürchteten Busbeine. Selbstverständlich machte sich im Wölfe-Spiel bemerkbar, dass wichtige Akteure fehlten und sich die neu formierten Blöcke erst finden mussten. Unsere ersten Chancen hatten Schiener und Zimmermann, aber Lindaus Goali, trotz Nachfassen, verhinderte Schlimmeres. Beide Mannschaften tasteten sich lange ab, hochkarätige Torchancen und Offensivpower Fehlanzeige. „Defensiv gut stehen und auf Chancen warten“ lautete unsere Taktik. Defensiv agierten wir gut, standen eng am Gegner und ließen nicht viel zu, selbst in zwei Überzahlspielen kam der Gastgeber zu keinen nennenswerten Einschussmöglichkeiten. Offensiv ging zu wenig Gefahr aus, die Chancen von Schiener, McDonald und auch Zimmermann stellten EVL-Goalie Boehm vor keine großen Probleme. Größter Kritikpunkt an die Adresse unserer Jungs: zu viele Strafzeiten – alleine bis zum ersten Pausentee zogen wir vier Zwei-Minuten-Strafen. Eine dieser Überzahlsituationen nutzte Lindau auch zum Führungstreffer – Ochmann von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei zum 1:0. Glück für unsere Mannen, dass es beim 1-Tore-Rückstand blieb, Bräuner traf in der 19. Minute aus Wölfe-Sicht nur den Außenpfosten. Die Lindau Islanders kamen besser aus der Kabine, erhöhten die Schlagzahl und sorgten dafür, dass sich Wölfe-Goalie Deske über mangelnde Arbeit nicht beschweren durfte. Letzterer behielt aber einen kühlen Kopf und vereitelte mit zahlreichen guten Paraden einen höheren Rückstand. Offensiv-Bemühungen unsererseits waren vorhanden, aber es fehlte die Präzision im Abschluss. Als Lindau in einer starken Phase dem möglichen 2:0 näher als unsere Wölfe dem Ausgleich waren, fiel das Tor – das Tor für unsere Wölfe. EVLGoalie Boehm abermals mit Schwächen, konnte bei einem schnellen Konter die Scheibe nicht festhalten und Youngster Worotnikow besorgte im Nachstochern das vielumjubelte 1:1. Dieser Treffer tat dem Wölfe-Spiel gut, die Chance in Überzahl in Führung zu gehen, ließen wir leider liegen. Lindau spielte es gut, bei uns fehlten wie auch zuletzt im Powerplay die Ideen und der Zug zum Tor. Mit Schüssen aus der Distanz war EVLGoalie Boehm nicht zu überwinden. Den Zuschauern wurde keine auf sehr hohem Niveau stehende Begegnung geboten, beide Mannschaften egalisierten sich, spielerische Glanzpunkte wurden wenig bis gar nicht gesetzt und der Spielfluss stockte gewaltig. Strafzeiten mit verbundenen Diskussionen zwischen Spielern und Schiedsrichter, trugen ihr Übriges dazu bei. Was Lindau besser machte als unsere Wölfe, war Überzahl. Parallelen zum 1:0. Erneut aus der Distanz, erneut in Überzahl, erneut Deske ohne Chance – die Einheimischen führten wieder mit 2:1. Kann unser dezimiertes Wolfsrudel nochmals eine Schippe drauflegen und zumindest einen Punkt erkämpfen? Nachlassende Kräfte machten sich nicht bemerkbar, Lindau selbst versuchte natürlich offensiv nachzulegen und war bemüht, mit dem möglichen dritten Treffer eine Art Vorentscheidung zu erzielen. Unsere Mannen stellten sich aber vehement dagegen, blieben aber ihrer Linie aus den vorangegangenen zwei Dritteln treu. Das Überzahlspiel. Zu harmlos und zu ungefährlich ließ man erneut eine zugesprochene Situation ungenutzt. Den Hausherren spielte die Führung in die Karten, sie sicherten die Defensive ab und ließen die Wölfe anrennen, denen allmählich auch die Zeit davonlief. Oftmals standen sich unsere Jungs irgendwie selbst im Weg und beste Einschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. McDonald scheiterte aus kürzester Distanz, später Bär mit einer Doppelchance. Lindau im Glück und weiterhin mit der hauchdünnen 2:1 Führung auf der Anzeigentafel, verteidigte mit Mann und Maus. Hochdramatische Schlussphase mit Happyend für unsere Jungs: Unsere Wölfe in Überzahl, Deske vom Eis und Kapitän Ondruschka mit einem beherzten Schuss ins kurze Eck bedeutet den Last-Minute Ausgleich und den damit verbundenen Punktgewinn. Die fünfminütige Overtime ging nicht über die volle Distanz. Die Hausherren mit dem glücklicheren Ende für sich – nach 65 Sekunde traf Florian Lüsch zum 3:2 Endstand. |
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| ERC Sonthofen Unnötige 3:4-Niederlage der Bulls in Passau (OLS) Das Team von Martin Ekrt musste an diesem Abend auf Marc Sill und Manuel Malzer verzichten. Zu Beginn waren beide Mannschaften abwartend und auf die Defensive fokussiert. So blieben zwingende Torchancen eher Mangelware. Im weiteren Verlauf übernahmen die Bulls jedoch zunehmend das Spielgeschehen und konnten sich die ein oder andere Chance erspielen. In der 14. Minute sollte dann der erste Treffer gelingen: Fabjon Kuqi kam zentral frei zum Abschluss und zog trocken zum verdienten 1:0 ab. Danach blieb Sonthofen weiter das aktivere Team, doch am Spielstand änderte das bis zur ersten Drittelpause nichts mehr. Im zweiten Drittel legten die Bulls nochmals eine Schippe drauf und drängten die Black Hawks ein ums andere Mal in ihr Drittel zurück. Doch entweder scheiterte der ERC an sich selbst oder Clemens Ritschel im Tor der Passauer hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. In der 31. Minute bot sich eine der wenigen Chancen für die Passauer: Einen Aufbaufehler der Bulls nutzten die Black Hawks durch Schindlbeck eiskalt zum 1:1 aus. Der ERC blieb jedoch weiter dran und verlagerte das Spiel fast nur in des Gegners Drittel. Wenige Sekunden vor Ende des zweiten Drittels der nächste Schock für Sonthofen: Erneut nutzte Schindlbeck einen Fehler der Bulls zur völlig überraschenden 1:2-Führung aus. So ging es in die zweite Pause. Im letzten Drittel direkt Strafe gegen Passau. Doch das hielt die Black Hawks nicht davon ab, ihre Führung weiter auszubauen. Janzen schnappte sich die Scheibe und konnte Konstantin Kessler im Tor der Bulls mit einem Shorthander zum 1:3 überwinden. Der ERC aber direkt mit der Antwort: Robert Hechtl konnte nur 28 Sekunden später auf 2:3 verkürzen. Sonthofen hatte danach mehr vom Spiel und in der 54. Minute war es dann endlich soweit: Vladimir Kames mit dem verdienten 3:3-Ausgleich. Doch in der 57. Minute waren es die Passauer, die nochmals jubelten. Schindlbeck erzielte aus dem Nichts das 3:4 für seine Farben. Die Bulls versuchten zwar nochmals alles, aber der Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. Damit fährt der ERC leider mit leeren Händen von Passau nach Hause. In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt verärgert über das Spiel seiner Bulls und hielt sich kurz: „Vier individuelle Fehler haben uns heute die Niederlage beschert, mehr möchte ich dazu nicht sagen.“ Weiter geht es für den ERC am kommenden Freitag beim EHC Waldkraiburg. Am Sonntag gastieren dann die Höchstadt Alligators an der Hindelanger Straße. |
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| Crocodiles Hamburg Crocodiles gewinnen Derby gegen die Indians (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Hannover Indians am Sonntagnachmittag mit 4:2 (1:1/2:0/1:1) gewonnen und damit den dritten Tabellenplatz gegen den direkten Verfolger verteidigt. Während das Eisland Farmsen mit 1.955 Zuschauern randvoll war, musste Trainer Jacek Plachta mit einem schmalen Kader in die Partie starten. Neben Jan Tramm und Daniel Lupzig mussten auch noch Yannis Walch und Tobias Bruns passen. Trotz der schmalen Bank zeigten sich die Hamburger von Beginn an von einer ganz anderen Seite, als noch am Freitag bei der Niederlage in Halle. Mit hohem Tempo, schnellem Umschaltspiel und Zug zum Tor wurden die Indians schon früh unter Druck gesetzt. In der 12. Spielminute erzielte schließlich Raik Rennert den überfälligen Führungstreffer. Etwas überraschend war hingegen der Ausgleich von Arnoldas Bosas kurz vor der Pausensirene (19.). In der 23. Minute musste sich Crocodiles-Torwart Niklas Zoschke verletzt auswechseln lassen. Für ihn kam Stammtorwart Kai Kristian ins Spiel. Die Crocos blieben dran und zwangen die Hannoveraner zu Strafen, die Norman Martens in doppelter Überzahl mit einem Direktschuss ausnutzte (27.). Ebenfalls in Überzahl bediente Dominik Lascheit Dennis Reimer, der die Scheibe über die Torlinie lenkte und damit das 3:1 für die Hausherren markierte (31.). Anschließend wurden die Hannoveraner stärker, die Crocodiles-Defensive und starke Paraden von Kristian hinderten sie aber am Torerfolg. In den letzten Spielabschnitt starteten die Gastgeber mit lediglich 12 Feldspielern, da Dominic Steck und Tom Kübler die Partie verletzungsbedingt abbrechen mussten. Als die Hannoveraner dann auch noch kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer durch Stefan Goller erzielten (42.), drohte das Spiel zu kippen. Doch Hamburg kämpfte verbissen, blockte Schüsse und konnte sich mit Kai Kristian auf einen erneut stark aufgelegten Schlussmann verlassen. Das Offensiv-Feuerwerk der Niedersachsen erlosch, als Leon Fern in der 58. Minute mit einem zielgenauen Schuss in den Winkel auf 4:2 erhöhte. Die Crocodiles brachten den Derbysieg mit einem Minikader über die Zeit. „Wir haben richtig hart gearbeitet und Moral gezeigt. Trotz der Verletzungen haben wir nicht nachgelassen und bis zum Umfallen geackert. Wir haben wieder das gemacht, was uns nach oben gebracht hat“, sagte Verteidiger Leon Fern. |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern |
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| TSV Erding Gladiators kassieren bittere Niederlage (BYL) Wie nah Glück und Pech beinander liegen, das haben die Erding Gladiators gestern Abend in Landsberg erfahren müssen. Lange lagen sie bei den Riverkings in Führung, um dann in der Schlussminute 5:6 (3:1, 1:2, 1:3) zu verlieren. Den Platz des verletzten Gladiators-Torwarts Christoph Schedlbauer nahm Andreas Gerlspeck ein. Die Erdinger hatten in der 2. Minute die ersten Chancen innerhalb weniger Sekunden durch Martin Dürr und Sebastian Lachner, doch blieb HCL-Torwart Michael Güßbacher Sieger. In der 5. Minute war er aber machtlos, als Dürr in Überzahl das 1:0 gelang. In der 12. Minute fiel sogar das 2:0, als Marko Babic den Puck abfing und eiskalt abschloss. Aber in Überzahl wuchtete Marek Charvat den Puck zum 1:2 unter die Latte (14.). Zwei Minuten später erneut Überzahl für Landsberg, doch wieder fing Babic den Puck ab und schoss zum 3:1 ein. Jetzt kamen die Riverkings in Schwung, und kurz vor Drittelschluss waren die Gladiators zweimal im Glück. Zunächst kratzte Gerlspeck den Puck gerade noch von der Linie und hatte dann Glück, als ein Schuss von Sven Currmann am Pfosten landete. Das Mitteldrittel hatte kaum begonnen, da nutzte der überragende Babic einen Torwartfehler zum 4:1 (22.). Landsberg warf jetzt alles nach vorne. In der 27. Minute zeigte Gerlspeck eine glänzende Parade gegen Dennis Sturm, war jedoch in der 31. Minute machtlos, als Markus Kerber in Überzahl einen Schuss unhaltbar zum 2:4 abfälschte. Und dann waren die Riverkings im Glück, als 36 Sekunden vor Drittelschluss erneut ein abgefälschter Schuss im Erdinger Netz landete, diesmal hatte Christopher Mitchell seinen Schläger dazwischengehalten. Das Schlussdrittel eröffnete Dominik Wagner mit dem 5:3 in Überzahl, woraufhin Landsberg den Torwart wechselte. Der neue Mann, David Blaschta, war offenbar mit Fortuna im Bunde, denn bei einem Pfostentreffer vom Babic (44.) sowie Chancen von Florian Zimmermann (48.) und Christian Poetzel (49.) hatte er unglaubliches Dusel. Dazwischen lag jedoch das 4:5 von Sturm in Unterzahl (47.). Als Florian Reicheneder im Nachschuss das 5:5 gelang (51.), ging Gerlspeck vom Eis. U 20-Keeper Menno Bergmeister kam zu seinem Bayernliga-Debüt, das bitter endete, denn 58 Sekunden vor Schluss traf Daniel Menge zum 6:5 für Landsberg. |
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| EHC Klostersee TEV Miesbach – EHC Klostersee 8:1 (2:1, 2:0, 4:0) (BYL) Höchste Saisonniederlage für den EHC Klostersee. Beim TEV Miesbach hatten die Grafinger an diesem Sonntagabend nichts zu bestellen, unterlagen am Ende klar mit 1:8. Gegen die nach zwei Niederlagen (gegen die beiden Oberligisten der Verzahnungsrunde) voll fokussierten Gastgeber waren die Rot-Weißen in keiner Phase der Partie in der Lage, auf Augenhöhe dagegenzuhalten. Ohne den hochverdienten Erfolg des Hauptrunden-Ersten der Bayernliga schmälern zu wollen, spielte das Fehlen von fünf Stammkräften - am Spieltag meldete sich auch noch Simon Roeder grippekrank ab - zumindest bei der Deutlichkeit des Resultats eine Rolle. Die erneut von Helmut Gleixner gecoachte Mannschaft hatte zwei Tage davor beim Heim-Dreier gegen Waldkraiburg offenbar auch sehr viel investiert und kräftig Kraft gelassen. Zumindest ergebnistechnisch durfte man zur ersten Pause noch hoffen, als nach einem 0:2-Rückstand kurz vor der Sirene aus dem Powerplay heraus der Anschlusstreffer geglückt war. Das war´s letztlich freilich schon gewesen mit den offensiven Erfolgsmeldungen, denn fortan schrieben entsprechend einzig noch die Miesbacher an. Kontinuierlich schraubten die torhungringen Hausherren den Vorsprung nach oben. |
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| EHF Passau Black Hawks Spiel der Superlative! Black Hawks schlagen Top Favorit Sonthofen (BYL) Die Passau Black Hawks haben am Sonntag das Top Spiel der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd gegen den Top-Favoriten aus Sonthofen mit 4:3 gewonnen. 1.104 Zuschauer verwandelten die EisArena von der ersten Spielminute weg in einen Hexenkessel. Die Black Hawks setzten im Spiel gegen das Star Ensemble aus Sonthofen von Beginn an auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Und genau diese lieferte die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier grandios ab. Wie erwartet kam der Oberligist mit Druck aus der Kabine. Doch die Black Hawks setzten immer wieder Nadelstiche und konnten sich auf einen glänzend aufgelegten Clemens Ritschel im Passauer Tor verlassen. Auch vom Führungstreffer für Sonthofen in der vierzehnten Spielminute ließen sich die Hausherren nicht aus der Ruhe bringen. Mitte des zweiten Drittels ließ Dominik Schindlbeck die Passauer EisArena das erste Mal erbeben! Nach toller Vorarbeit von Alex Janzen und Petr Sulcik konnte Schindlbeck den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Im Anschluss machte Sonthofen das Spiel und schnürte die Habichte im eigenen Drittel ein. Eine Auszeit von Trainer Heinz Feilmeier sorgte dann für Entlastung im Passauer Spiel. Und es sollte sogar noch besser kommen: Kurz vor dem Pausenpfiff schoss Dominik Schindlbeck die Black Hawks mit 2:1 in Führung! Ekstase pur in der Passauer EisArena! Im Schlussdrittel ging es dann Schlag auf Schlag! Alex Janzen erzielte in Unterzahl das 3:1 – im selben Überzahlspiel folgte dann aber der Anschlusstreffer für den ERC Sonthofen. In einer erneuten Überzahlsituation konnte der Favorit aus Sonthofen schließlich zum 3:3 ausgleichen. Angetrieben von den Passauer Fans kamen die Black Hawks aber immer wieder gefährlich für das Tor des ERC Sonthofen. Und genau eine dieser Chancen nutzte erneut Dominik Schindlbeck. Ein Handgelenksschuss schlug an der Unterkante der Torlatte zur Passauer 4:3 Führung ein. Der Jubelschrei der Passauer Fans dürfte bis weit hinter die Stadtgrenzen zu hören gewesen sein. Die Führung ließen sich dann Habichte dann auch nicht mehr nehmen. Mit Standing Ovations wurde die Mannschaft bis weit nach dem Schlusspfiff von den Zuschauern für diese grandiose Leistung gefeiert. Mit vier Siegen aus vier Spielen sind die Passau Black Hawks nun Tabellenführer in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd. "Wir haben hart gekämpft, einfach und effektiv gespielt und darum haben wir am Ende verdient gewonnen." so das Fazit von Trainer Heinz Feilmeier. Der Passauer Trainer stimmte auf der Pressekonferenz dann noch ein lautstarkes „Spitzenreiter, Spitzenreiter hey!“ an. Gleichzeitig mahnte der Black Hawks Coach aber auch jetzt nicht abzuheben. Es sind noch zehn Spiele in der Aufstiegsrunde zu spielen. Bereits nächste Woche stehen die nächsten beiden schweren Spiele für die Habichte auf dem Spielplan. Am Freitag treten die Black Hawks beim HC Landsberg an, ehe es am Sonntag zum Duell mit dem Tabellenersten der Vorrunde Miesbach kommt. Und hier haben die Passau Black Hawks noch eine Rechnung offen. -czo |
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| EC Pfaffenhofen ECP beweist erneut Nehmerqualitäten beim Last-Minute-Sieg gegen Dorfen - Vierfacher Torschütze Nick Endreß mit Traumtor (BYL) Der EC Pfaffenhofen hat auch sein drittes Spiel in der Zwischenrunde gewonnen. Am Freitag besiegten die Pfaffenhofener den ESC Dorfen mit 5:3 (1:1; 2:0; 2:2) und schlugen, wie schon zuvor in Schongau, nach einem Nackenschlag wenige Minuten vor dem Ende durch zwei Treffer kurz vor der Schlusssirene nochmals zurück. Drehte man in Schongau die Partie in den Schlusssekunden noch , nachdem wenige Minuten zuvor in Rückstand geraten war, musste man gegen Dorfen vier Minuten vor dem Ende nach einem Fehlpass in der Abwehr den 3:3 Ausgleich hinnehmen. Doch die Eishogs bewiesen wieder Moral und legten erneut zwei Treffer nach. Dieses Mal war es NickEndreß, der erst aus vollem Lauf den Puck unter die Latte jagte und schließlich mit einem Treffer ins leere Tor alles klar machte. Überhaupt war der 22jährige Torjäger der überragende Mann auf dem Eis, der aus dem bärenstarken ersten.Block der Eishogs noch herausragte. Vier Tore gingen auf sein Konto, zum fünften leistete er die Vorarbeit. Dabei war sein Treffer zum 2:1 allein das Eintrittsgeld wert. Hinter dem Tor stehend, legte er sich den Puck auf das Schlägerblatt und schleuderte ihn von schräg hinten genau in den Winkel, so dass Dorfens Torhüter Simon von Fraunberg absolut chancenlos war. Endreß war es auch, der die anfangs klar überlegenen Gastgeber nach einem schönen Zuspiel von Jake Fardoe früh in Führung brachte (6.). Als die Gäste aber dann beim ersten Überzahlspiel ihre individuelle Klasse aufblitzen ließen und durch Timo Borrmann zum Ausgleich kamen (10.), war plötzlich etwas Sand im Getriebe bei den Hausherren. Dorfen hatte jetzt mehrere gute Möglichkeiten und hätte durchaus in Führung gehen können, doch Philipp Hähl zeigte sich auf dem Posten. Die beste Chance vor der Pause hatte jedoch Endreß, der eine Direktabnahme ans Lattenkreuz knallte. Dafür gelang ihm gleich nach Wiederbeginn sein Traumtor zum 2:1, ein Treffer wie man ihn im Pfaffenhofener Eisstadion noch nicht zu sehen bekam. Danach kontrollierten die Gastgeber klar das Geschehen, standen sehr kompakt und ließen kaum etwas zu. Auch die sonst so brandgefährlichen Lukas Miculka und Tomas Vrba konnten sich kaum in Szene setzen. Auf der Gegenseite kamen die Eishogs bei ihren schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder zu guten Chancen. Nachdem zunächst Quirin Oexler an der Querlatte gescheitert war, traf Robert Gebhardt nach einer schnellen Passfolge über John Lawrence und Endreß zum längst verdienten 3:1 Pausenstand.. Auch nach dem letzten Wechsel deutete sich zunächst keine Wende an. Die Eishogs verwalteten zunächst souverän ihren Vorsprung. Als aber dann Jakub Felsöci auf die Strafbank musste, nutzten dies die routinierten Gäste eiskalt aus. Wieder war es Timo Borrmann, der den Anschluss herstellte (50.). Dorfen witterte jetzt seine Chance und profitierte in der 56. Minute von einem Fehler von Jake Fardoe. Dem ansonsten so starken ECP-Kapitän unterlief im eigenen Drittel ein kapitaler Fehlpass, Lukas Miculka nahm die Einladung dankend an und überwand Philipp Hähl zum 3:3. Doch was die Eishogs auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie solche Rückschläge wegstecken und keinesfalls ängstlich versuchen, den einen Punkt über die Zeit zu retten. So legten sie die verbleibenden Minuten nochmals den Vorwärtsgang ein und nach einem von Pass von Lawrence jagte Nick Endreß den Puck zum 4:3 in die Maschen. Dorfens Trainer Randy Neal reagierte und holte seinen Torhüter vom Eis. Doch just in dem Moment, als von Fraunberg auf die Bank fuhr, traf Endreß nach einer Scheibeneroberung aus 30 Metern ins verlassene Gehäuse zum Endstand. Randy Neal war mit dem Auftritt seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden und sprach von einem verdienten Pfaffenhofener Sieg, während Chris Heid sein Team zwar lobte und sich über den wichtigen Erfolg freute, aber auch noch Verbesserungsbedarf sah, „Es gibt noch viele kleine Dinge, die wir besser machen müssen,“ stellte er zum Abschluss fest. |
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| ESV Buchloe Mit Derbysieg zum nächsten perfekten Wochenende - ESV Buchloe gewinnt auch in Kempten und bleibt in der Aufstiegsrunde weiter ungeschlagen (BLL) Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel ist auch das zweite Aufstiegsrundenwochenende für den ESV Buchloe mit der maximalen Punkteausbeute zu Ende gegangen. Denn auch der ESC Kempten konnte die Serie der Piraten am Sonntagabend im Allgäu-Derby nicht stoppen. Mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung entführten die Gennachstädter somit durchaus verdient beim 4:3 (2:2, 2:0, 0:1) Auswärtssieg alle drei Punkte aus dem Haifischbecken. Nach dem 10:3 Freitagserfolg über Haßfurt erwischten die Pirates auch bei den Sharks einen guten Start. Nach den ersten zaghaften Torannäherungen brachte Alexander Krafczyk den ESV schon nach gut drei Minuten im ersten Powerplay in Front, als er per Direktabnahme ins lange Eck traf. Doch die Hausherren, die sich vor dem Wochenende nochmals mit einen dritten Kontingentspieler in Person von Kristaps Millers verstärkt hatten, antworteten umgehend. Nachdem Patrick Weigant noch über der leere Tor gezielt hatte verwertete Andreas Ziegler auch das erste Überzahlspiel der Gastgeber zum 1:1 Ausgleich (5.). Und nur eineinhalb Minuten später hatten die Kemptener das Spiel gedreht – und das ausgerechnet in Buchloer Überzahl. Einen unnötigen Scheibenverlust im eigenen Drittel bestrafte Ex-Pirat Markus Vaitl eiskalt zum 1:2 (6.). In der Folge mussten sich die Freibeuter nach diesem Doppelschlag erst einmal wieder finden. Der ESC war mit seinem bestens besetzten Sturm dabei immer wieder brandgefährlich, sobald man in der Buchloer Zone auftauchte. Doch schon hier konnten sich der ESV auf seinen sicheren Rückhalt Johannes Wiedemann verlassen, der die Kemptener im Laufe des Spiels noch zum Verzweifeln bringen sollte. Dass es mit einem durchaus leistungsgerechten 2:2 erstmalig in die Kabinen ging, hatten die Buchloer dann Michal Petrak zu verdanken, der hinter dem ESC-Tor clever die Scheibe klaute und anschließend einen Querpass von Alexander Krafczyk irgendwie an Torwart Fabian Schütze vorbeibrachte. Das Mitteldrittel konnten die Buchloer dann mit zwei Mann mehr auf dem Eis beginnen, da die Hausherren zu spät aus der Kabine kamen. Dies nutzten die Rot-Weißen sofort: Robert Wittmann sorgte mit dem 3:2 für den perfekten Start nach 43 Sekunden. Während die ersten 20 Minuten noch vor allem durch die Special-Teams dominiert wurden, waren die Buchloer im zweiten Durchgang nun die bessere und aktivere Mannschaft. Eine eigene doppelte Unterzahl wurde zudem mit vereinten Kräften schadlos überstanden und vorne hatten die Pirates die zwingenderen Torabschlüsse. Und so war das 4:2 durch einen Shorthander von Alexander Krafczyk nach genau 35 Minuten absolut folgerichtig. Der Topscorer bewahrte die Nerven, nachdem er von Simon Beslic perfekt alleine auf die Reise geschickt worden war. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung konnten die Buchloer somit also in den entscheidenden Durchgang gehen, wobei man dort schnell den Anschluss kassierte. Kempten kam erwartet druckvoll aus der Kabine und wiederum Andreas Ziegler verkürzte mit einem satten Schuss auf 4:3 (42.). Auch die nächsten Minuten gehörten den Sharks, die sich nun aber zusehends die Zähne am Buchloer Fels in der Brandung, Johannes Wiedemann, ausbissen. Ab der 50 Minute sorgten die Piraten dann wieder für etwas mehr Entlastung und dennoch mussten die zahlreichen Buchloer Fans unter den 932 Zuschauern in den Schlussminuten nochmals richtig zittern. Denn erneut mussten die Buchloer über 40 Sekunden mit zwei Mann wenige auf dem Eis auskommen. Doch mit aufopferungsvollem Einsatz wurde auch diese Unterzahl überstanden und so retteten die Piraten schließlich den knappen Vorsprung ins Ziel. Nach dem Derbysieg bleibt der ESVB somit auch nach vier Spielen ungeschlagen und steht mit 12 Punkten nun an Tabellenposition eins. Am kommenden Wochenende gilt es nun die Serie weiterzuführen, wenn am Freitag der Hauptrundenerste Ulm in Buchloe aufschlägt (20 Uhr) und man am Sonntag nach Moosburg reist (17.15 Uhr). |
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| ESC Kempten Erneut knappe Niederlage nach einem verschlafenen Drittel - Sharks verlieren neben dem Spiel gegen Buchloe mit 3:4 auch noch ihren Stürmer Adrian Kastel-Dahl (BLL) Die Nachricht des Abends schlug ein wie eine Bombe. Der schwedische Stürmer spielt ab sofort nicht mehr für den ESC Kempten. Der zweite Vorstand Marcus Kubena erklärte den Fans auch nach dem Spiel direkt wie es zu der Trennung kam:“Adrians Berater kam zu uns und forderte für die Aufstiegsrunde trotz laufendem Vertrag eine massive Erhöhung seines Gehalts, sonst würde er nicht mehr für den Verein spielen. Ein angemessenes Gegenangebot des Vereins wurde radikal abgelehnt, ebenso Verhandlungen mit dem Spieler oder seinem Berater. Da wir uns als Verein nicht das Messer auf die Brust setzen lassen können wir dieser Forderung natürlich nicht zustimmen, so das es zur Trennung kam. Adrian hat heute sein letztes Spiel für die Sharks gemacht und wird in den nächsten Tagen abreisen. Wir bedanken uns für seinen Einsatz in den vergangenen Spielzeiten und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“ Auf dem Eis war während des Derby gegen die Pirates bereits zu sehen das er wohl nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache ist, er konnte nicht an die gezeigten Leistungen in der Vorrunde anknüpfen. Dafür sprangen aber andere in die Bresche, zum Beispiel Andreas Ziegler, der mit zwei Toren zum Besten Spieler des Abends beim ESC Kempten gewählt wurde. Im ersten Spielabschnitt dominierten die Special Teams. In Überzahl ging Buchloe bereits in der dritten Minute in Führung und ebenfalls in Überzahl glich Ziegler eine gute Minute darauf schon wieder aus. In Unterzahl war es dann der ehemalige Buchloer Markus Vaitl, der die Sharks in Führung schoss. Doch noch vor dem Drittelende konnten die Gäste unter tatkräftiger Mithilfe der ESC Verteidigung noch ausgleichen. Nach der Pause mussten die Sharks in doppelter Unterzahl gleich den nächsten Treffer hinnehmen, der ihnen deutlich zusetzte. Nun machten die Pirates das Spiel und Kempten sah sich stark unter Druck gesetzt. Folge war das 4:2 das diesmal Buchloe mit einem Mann weniger auf dem Eis erzielte. Die Sharks kamen dann aber wieder mit ordentlich Druck aus der zweiten Pause zurück und Ziegler traf zum 3:4 Anschlusstreffer, dem Signal zum Endspurt. Nun klar das dominierende Team wurden sich beste Einschussmöglichkeiten erspielt aber allesamt durch den starken Johannes Wiedeman im Buchloer Tor zunichte gemacht. Selbst Überzahlspiele, teils mit zwei Mann mehr auf dem Eis brachten nichts zählbares, ebenso wie das Herausnehmen des Torhüters. Wie schon am Freitag in Ulm brachten sich die Sharks durch ein verschlafenes Drittel um den Lohn der Arbeit, so dass an diesem Wochenende 0 Punkte eingefahren wurden was den Platz 5 der Tabelle bedeutet. Ganz wichtig also das nächste Heimspiel am kommenden Freitag wenn die starken Moosburger ihre Visitenkarte in Kempten abgeben. Positiv das erneut über 900 Zuschauer den Weg in die ABW Arena fanden, dies zeigt das weiter gestiegene Interesse und die Begeisterung für das Kemptener Eishockey. |
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| Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg |
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| HEC Eisbären Heilbronn Eisbären Siegen im Derby nach Penaltyschießen (RLSW) Die HEC Eisbären Heilbronn haben am Freitag, den 17.01.20, zwar die Chance verpasst mit drei Punkten vom Eis zu gehen, sicherten sich aber im Derby gegen die Steelers 1b durch das 3:2 nach Penaltyschießen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Die weit mehr als 600 Zuschauer in der Kolbenschmidt Arena sahen von Beginn an ein flottes Regionalliga-Spiel, in dem sich beide Mannschaften der Wichtigkeit der zu vergebenden Punkte absolut bewusst waren. Die Gäste gingen nach gut 12 Min. durch Marco Windisch in Führung. Sein Tor zur 0:1 Führung war für jeden Eishockey-Fan sehenswert. Mit zwei drei Moves erkaufte er sich die Zeit zum Schuss um diesen dann genau über die Schultern von Eisbären-Goalie Andre Hare unter die Latte ins Tor zu setzen. Das zweite Drittel verlief zunächst ruhig. Heilbronn war zwar aktiver und um den Ausgleich bemüht, ließ aber zu viele Chancen ungenutzt. Es war der Eisbär Aiden Wagner, der in der 28 Min. die Zuschauer in der Kolbenschmidt Arena erlöste, indem er auf Vorlage von Arno Metz das 1:1 erzielte. Bei einem Zweikampf gegen Ende des zweiten Drittels verletzte sich der Bietigheimer Marcel Göttfert und musste zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. Wir hoffen, dass es nicht allzu Schlimmes ist und wünschen ihm gute Besserung! Das Schlussdrittel musste also denSieger der Partie bringen. Einen großen Schritt in Richtung der 3 Punkte machte der Heilbronner Cedric Platz mit seinem Führungstreffer zum 2:1 (47.). Die Bietigheimer Amateure erhöhten daraufhin die Schlagzahl und attackierten die Gastgeber deutlich aggressiver. Die Eisbären Heilbronn verteidigten sehr gut und hielten den Gegner vom Tor fern. Die Überzahlsituation der Gäste in der 55 Min konnten die Eisbären noch unbeschadet überstehen, mussten kurze Zeit später jedoch den Ausgleich 2:2 hinnehmen (57./M. Windisch). Dies war auch das Ergebnis nach 60 Minuten. Somit musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. 7 mal war bereits geschossen worden, als Artem Klein als 4. Heilbronner Schütze Team und Zuschauer jubeln ließ. Sein Treffer stellte das Endergebnis von3:2 n.P. her und markierte den Derbysieg für die Heilbronner Eisbären. Mit diesen zwei Punkten bleiben die Eisbären auf dem dritten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest und haben die Playoff-Teilnahme weiterhin selbst in der Hand. Das nächste Spiel findet am Samstag 25.01.20/19.30 Uhr in Hügelsheim gegen die punktgleichen Baden Rhinos aus Hügelsheim statt. |
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| Stuttgarter EC Dämpfer bei Zuschauerrekord (RLSW) Es war alles angerichtet. Selbst altgediente Fans mussten lange in ihren Erinnerungen graben, wann sie das letzte Mal ein solches Zuschaueraufkommen in der Eiswelt erlebt hatten. Sage und schreibe 1016 Besucher passierten beim Heimspiel der Stuttgart Rebels gegen den Meisterschaftsfavoriten Zweibrücken Hornets die Stadiontore. Die hoffnungsvollen letzten Ergebnisse der Rebellen, die in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen-Zentrum initiierte „American Hockey Night“ und das alljährliche Treffen ehemaliger Spieler und Fans aus alten Stuttgarter Eishockeyzeiten sorgten am vergangenen Freitag für einen mehr als würdigen Rahmen. Allein das Endergebnis von 3:4 wollte dabei nicht so recht ins Bild passen. Das Spiel begann mit einigen Minuten Verspätung, das sich vor dem Kassenhäuschen eine lange nicht gesehene Schlange gebildet hatte. Trotzdem verpasste so mancher Besucher eine drangvolle Anfangsphase der Rebels, welche ihren Gegner zunächst phasenweise in deren Verteidigungsdrittel einschnürten. Der Führungstreffer durch Alexander Funks ersten Treffer für die Rebels (9.) war daher mehr als verdient. Zwar konnten die Gäste in der Folgezeit etwas mehr Spielanteile generieren, ein klares Chancenplus war allerdings auf Stuttgarter Seite zu verbuchen. Allein etwas Zählbares fehlte, ein überragender Steven Teucke im Hornissentor vereitelte selbst klarste Tormöglichkeiten. Mit nur einem Gegentreffer war man dann zur ersten Pausensirene auf Zweibrücker Seite mehr als gut bedient. Obwohl das Spiel im zweiten Abschnitt insgesamt ausgeglichener verlief, schien Mitte des Drittels der Torknoten bei den Gastgebern endlich zu platzen, ein Doppelschlag von Funk (34.) und Ben Daubner (35.) sorgte für ein vermeintlich beruhigendes Torepolster. Durch die bis dato einzige Nachlässigkeit im zuvor starken Stuttgarter Abwehrverbund begünstigt, sorgte Dustin Bauscher allerdings kurz vor der zweiten Pause wieder für Zuversicht in den Zweibrücker Reihen. Im letzten Durchgang deutete zunächst nicht viel auf einen veränderten Spielverlauf hin, als in der 44. Minute ein Verlegenheitsschuss von Stephen Brüstle seinen Weg durch Freund und Feind ins Stuttgarter Gehäuse fand. Zwar gab es weiterhin gute Chancen für die Rebels, das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen, Erfolg war den Versuchen jedoch nicht beschieden. Besser machten es erneut die cleveren Gäste, Bauscher zum Zweiten war mit einem Abstauber zur Stelle. Die Beine wurden nun schwerer in den Rebelsreihen, die nun ihrer zuvor kräfteraubenden Spielweise Tribut zollen mussten. Mit seinem dritten Treffer krönte sich schließlich Dustin Bauscher (51.) zum Matchwinner für die Hornets, die in der verbliebenen Spielzeit den knappen Vorsprung routiniert verteidigten. Somit konnte sich nach dem Spiel nur ein Stuttgarter freuen: Hornetscoach Ralf Wolf, im Stuttgarter Nachwuchs groß geworden, und erst in der vergangenen Woche als neuer Coach in Zweibrücken installiert. Mit dieser erneuten Heimniederlage gegen einen routinierten und vor dem Tor abgezockteren Gegner, müssen sich die Stuttgart Rebels trotz einer engagierten Vorstellung nun zunächst wieder beim Blick in Richtung Tabellenplatz vier hinten anstellen. Somit kommt dem nächsten Spiel, am kommenden Freitag in der Bietigheimer EGE-Trans-Arena, bereits entscheidende Bedeutung zu, in welche Richtung der Rebellenzug in den letzten Saisonspielen fahren wird. Mit der am Freitag gezeigten Leistung kann man diese Aufgabe dennoch hoffnungsvoll angehen, allein die Chancenverwertung muss dazu besser werden. Rebels wieder im Geschäft Mit einem 6:4-Erfolg beim Auswärtsspiel in Eppelheim demonstrierten die Stuttgart Rebels am gestrigen Sonntagabend in einem äußerst fairen Spiel, dass sie im Kampf um die Play-Off-Plätze der Regionalliga Südwest durchaus noch ein Wörtchen mitzureden gedenken. Gegen ersatzgeschwächte Eisbären zeigten die Mannen um Kapitän Tim Becker vom Start weg, dass sie gewillt waren, alle drei Zähler aus dem Eppelheimer Icehouse zu entführen. Die Gastgeber wurden phasenweise im eigenen Drittel eingeschnürt, ein Torerfolg blieb jedoch zunächst verwehrt. Im Laufe des Drittels konnten sich die Eisbären langsam etwas vom Druck befreien und kamen auch zu Torgelegenheiten. Da sich zunächst beide Goalies schadlos hielten, dauerte es bis zur 18. Spielminute, ehe Morgan Reiner einen Konter zur längst überfälligen Führung verwerten konnte. 12 Sekunden vor der Pausensirene sorgte Denis Matic für den 2:0-Pausenstand. Den Start ins Mitteldrittel konnten die Gastgeber ausgeglichener gestalten, Routinier Marcus Semlow sorgte mit dem Anschlusstreffer (26.) für Sorgenfalten beim Stuttgarter Anhang. Diese wurden nur kurz von Silas Aberts Tor (32.) zerstreut, denn Leon Rausch konnte nur zwei Zeigerumdrehungen später erneut verkürzen. Angefeuert von etwa 20 Supportern besann man sich auf Seiten der Rebellen nun wieder auf die im ersten Drittel gezeigte Vorstellung und konnte durch Tim Becker (37.) den alten Abstand wiederherstellen. Im Schlussakkord konnte sich zunächst keine Mannschaft große Feldvorteile verschaffen, Morgan Reiner (44.) und Dominik Deuring (47.) konnten dann jedoch recht schnell für eine beruhigende Führung sorgen. Trotz zweier erneuter Treffer der Eisbären durch Marc Brenner (53.) und Daniel Wilhelm (57.) blieb das ganz große Aufbäumen Eppelheims aus, zumal Trainer John Kraiss unverständlicherweise darauf verzichtete, seinen Goalie frühzeitig vom Eis zu nehmen. Somit konnte man in einem Spiel, in dem beide Fanlager trotz der geringen Zuschauerzahl für echte Eishockey-Atmosphäre sorgten, verdient drei Punkte in die Eiswelt mitnehmen und sich im Kampf um die Play-Offs wieder in Position bringen. Die auswärts gezeigten Leistungen und Ergebnisse wollen Coach Christopher Mauch und seine Mannschaft nun am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Zweibrücken bestätigen. Jubel, Trubel, Traurigkeit – bei der American Hockey Night der Stuttgart Rebels ist es am Ende nur das Ergebnis, was nicht stimmt Die Verantwortlichen der Stuttgart Rebels hatten das Spiel am 17. Januar gegen Zweibrücken als „Spiel des Jahres“ angekündigt. Zu viel versprochen hatten sie nicht: 1016 Zuschauer folgten dem Ruf auf die Waldau und sorgten für eine gute Stimmung, die das attraktive Rahmenprogramm ergänzte. Und in den ersten beiden Dritteln sah es auch so aus, als ob es ein komplett gelungener Abend für die Rebels werden könnte. Aber ein Spiel hat eben drei Drittel. Es war nicht das erste Mal, dass der Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) zur American Hockey Night in die Stuttgarter Eiswelt einlud. Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum Stuttgart / James-F.-Byrnes-Institut e.V. (DAZ) hat mittlerweile eine kleine Tradition. Aber dieses Mal war das Programm deutlich umfangreicher als zuvor und das Spiel wurde im Vorfeld als „Spiel des Jahres“ angekündigt und beworben. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an das Aufeinandertreffen mit den Hornets aus Zweibrücken, die gemeinsam mit Ravensburg die Tabellenspitze in der Regionalliga Süd-West anführen. Die Resonanz bei den Fans und Freunden der Stuttgarter Rebels war überwältigend: 1016 Zuschauer folgten dem Ruf auf die Waldau – so viele wie noch nie in den letzten Jahren. Die Eiswelt war passend zum Ereignis in den amerikanischen Nationalfarben dekoriert, der „Star-Spangled Banner“ nicht zu übersehen. Die Zuschauer wurden zu Beginn durch Stadionsprecher Olav Schnier und dem neuen Headcoach der YoungRebels, Fred Ledlin, zweisprachig begrüßt. Die aus Kalifornien stammende Opernsängerin Kristi James eröffnete das Spiel mit der amerikanischen Nationalhymne. Die Stimmung auf den vollen Rängen war außerordentlich gut. Sie steigerte sich im weiteren Spielverlauf, nachdem zweimal Alexander Funk und einmal Ben Daubner die Rebels mit 3:0 in Führung brachten. Auch der erste Gegentreffer kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte die Stimmung nicht trüben. In den Drittelpausen sorgten die Auftritte der Cheerleader des SV Vaihingen sowie ein Interview mit dem ehemaligen Eishockeyspieler Sven Zywitza, der es als einziger Stuttgarter in die deutsche Nationalmannschaft geschafft hatte, für Abwechslung. Die Stimmung trübte sich allerdings etwas, als vier Minuten nach Beginn des letzten Drittels der Zweibrücker Stephen Brüstle das Ergebnis auf 3:2 stellte und damit Zweibrücken wieder in das Spiel brachte. Der Ausgleichstreffer folgte vier Minuten später – es war wieder alles offen. Allerdings nur für kurze Zeit, denn kurz darauf fand der Puck zum vierten Mal den Weg in das Stuttgarter Tor – die Hornets lagen in Führung. Es folgten neun spannende Minuten, in denen die Rebels immer wieder den Angriff auf das gegnerische Tor wagten – aber immer wieder damit scheiterten. So gingen am Ende die Gäste aus Zweibrücken mit 3:4 als Sieger von der Eisfläche. Trainer Christopher Mauch zeigte sich enttäuscht über den Spielverlauf. Zwar waren die Rebels für ihn die bessere Mannschaft, aber die Chancenverwertung war ein wesentliches Manko: „Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, haben uns aber durch Mini-Fehler selbst das Bein gestellt“, so der 29-jährige: „Wir hatten Spannungslöcher und so bei den Bullys die Konzentration verloren. Das darf nicht passieren, dass man mit so einfachen Sachen das Spiel aus der Hand gibt.“ Für ihn und die Mannschaft heißt es nun, an diesen spielentscheidenden Kleinigkeiten zu arbeiten und sich auf die kommenden Spiele vorzubereiten – den ein Erreichen der Play-Offs ist immer noch möglich. Zumindest an der Motivation in der Mannschaft scheint es nicht zu liegen: „Wir sind alle heiß auf die nächsten Spiele. Es war ein super Gefühl, das über tausend Zuschauer da waren und wir hoffen, dass es den Fans dennoch Spaß gemacht hat – Danke dafür!“ Am Ende konnten die Fans die Waldau nach einem gelungenen Event und einem spannenden Match verlassen. Nur zu den erhofften und im Kampf um die Play-Off-Plätze wichtigen drei Punkten hat es am Freitag nicht gereicht. Und so hofft man bei den Rebels darauf, diese spätestens beim nächsten Heimspiel am 31. Januar um 20 Uhr gegen Hügelsheim nachliefern zu können. |
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| 1.CfR Pforzheim Bisons bezwingen das Schlusslicht (LLBW) Die Pforzheim Bisons haben am Samstagabend die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Beim Träger der roten Laterne, dem Stuttgarter EC 1b siegten sie mit 5:1 (0:1/4:0/1:0). Gleich zu Beginn des ersten Drittels bekamen die Bisons ein Powerplay zugesprochen. Doch der Zug zum Tor fehlte zunächst, so dass sich Stuttgart leicht befreien konnte. Besser machten es die Schwaben, denn kurz nach Ablauf der ersten Strafe gegen die Bisons erzielte Marek Prokes die Führung für die Gastgeber (11.). Die Bisons zeigten sich geschockt, wollten jedoch eine schnelle Antwort, allerdings vereitelte Niklas Syguda im Kasten des SEC die wenigen Chancen der Gäste aus der Goldstadt. So gingen die Stuttgarter mit dieser knappen Führung in die erste Pause. Im Mittelabschnitt kamen die Bisons besser ins Spiel und konnten durch Martin Juricek ausgleichen (24.). Nun wollten die Bisons mehr, mussten jedoch auf die nicht ungefährlichen Konter der Stuttgarter aufpassen. Doch Tobias Nuffer im Kasten der Bisons stand sicher. Ex-Profi Patrik Vogl netzte schließlich zur 2:1-Führung für die Bisons ein (33.). Nun lief die Scheibe noch besser in den Reihen der CfR-Kufencracks. So konnten erneut Martin Juricek (36.) und Sidney Körper (40.) noch vor der zweiten Pause die Führung auf 4:1 ausbauen. Im Schlussdrittel setzte Benjamin Frick mit seinem Schuss zum 5:1 den Schlusspunkt (46.). Zwar kamen beide Mannschaften durch Strafzeiten im Powerplay noch zu guten Möglichkeiten, doch ein Tor sollte nicht mehr fallen. Am Ende siegten die Bisons verdient, wenn auch mehr Arbeit nötig war als zunächst die Tabellensituation zu erwarten war. Center Dominic Schmidt nach dem Spiel: „Wir sind sehr schwach gestartet, kamen dann zum Glück ins Spiel. Leider haben wir unsere Chancen nicht besser genutzt. Alles in allem haben wir uns unter Wert verkauft.“ Am kommenden Samstag, 25.01.2020 um 19:00 Uhr sind die Bisons zum Topspiel beim Schwenninger ERC zu Gast ehe eine Woche später das nächste Heimspiel der Bisons gegen die Mad Dogs Mannheim 1b auf dem Spielplan steht (02.02.2020, 19:00 Uhr). |
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| Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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| EHC Neuwied Bären Beim Hauptrundenabschluss fehlt dem EHC einiges (RLW) Leos Sulak sprach nach der 1:7-Niederlage im vierten Hauptrunden-Derby bei der EG Diez-Limburg das aus, was die ganze Mannschaft des EHC „Die Bären" 2016 ganz genau wusste und worüber es hinter der Kabinentür keine zwei Meinungen gab. „Unsere Leistung heute war schlecht. So darf man sich nicht präsentieren. Und die Ausfälle lasse ich genauso wenig als Ausrede gelten wie dass es in diesem letzten Hauptrundenspiel um nichts mehr ging", monierte der Neuwieder Trainer. Ganz anders als der Hauptrunden-Erste fand der EHC zu dieser Begegnung keine richtige Einstellung. Eine Partie, die man seitens Neuwied ganz schnell abhaken muss, und von der man sich nicht herunterziehen lassen darf vor den am Freitag beginnenden Pre-Play-offs. „Dann müssen wir ganz anders auftreten", verlangt Sulak. Dann werden die Bären voraussichtlich aber auch wieder in anderer Besetzung auflaufen können. Am Heckenweg fehlten Stephan Fröhlich, Maximilian Wasser, Tobias Etzel (alle krankheitsbedingt), die beiden Langzeitverletzten Knut Apel und Sven Schlicht sowie der gesperrte Daniel Pering. Aber auch die Rockets mussten Leistungsträger ersetzen: Neben dem verletzten Kevin Lavallee schonte Trainer Frank Petrozza den leicht angeschlagenen Liga-Topscorer Ross John Reed. Von ihrer Torgefahr büßte die EGDL trotzdem nicht viel ein. Durch Tobias Schwab in Unterzahl (9.), Kyle Piwowarczyk (12.), Philipp Maier (14.) und Dominik Luft in Überzahl (16.) stand es bereits nach 20 Minuten 4:0 für die Gastgeber. „Wir haben Neuwied dominiert, spielten mit allen drei Reihen taktisch diszipliniert und haben gezeigt, wie gut wir sind", freute sich Petrozza. Das galt auch im zweiten Abschnitt. Um den gerade erst von einer Bänderverletzung genesenen Justin Schrörs noch etwas zu schonen, kam Felix Köllejan ins Tor, und der musste sich in zwei weiteren Rockets-Powerplays den Schüssen von Tobias Schwab (24.) und Dominik Luft (29.) genauso geschlagen geben wie dem trockenen Abschluss von Konstantin Firsanov (40.) zum 7:0 nach 40 Minuten. Klare Neuwieder Chancen blieben Mangelware. Weil sowohl körperlich als auch spielerisch einige Prozent fehlten und Trainer Sulak bis auf die erste Reihe mit Kevin Wilson, Sam Aulie und Jeff Smith das restliche Personal neu zusammenstellen musste. Maximilian Herz und Noah Bruns stürmten zum Beispiel gemeinsam mit Kirill Litvinov, der aus Ratingen gekommene Verteidiger Dominik Scharfenort kam als Mittelstürmer zum Einsatz. Vor Smiths Ehrentreffer zum 1:7-Endstand, der Jan Gurycas zweiten Saison-Shutout verhinderte (59.), gab es im Wesentlichen nur eine dicke Gelegenheit durch Kevin Wilson (38.) und einen Pfostentreffer von Schahab Aminikia (52.). Das muss ab Freitag anders werden. Dann geht die Regionalliga-Saison mit dem Auftakt der Runde der Top-Sechs, von denen sich nach zehn Partien die vier Punktbesten fürs Halbfinale qualifizieren, in die Vollen. „Endlich", wie Trainer Sulak anmerkte. |
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| Grefrather EG GEG beendet Hauptrunde mit Sieg und Niederlage (LLW) Mit einem 8:3-Heimerfolg gegen Moers und einer achtbaren 5:7-Auswärtsniederlage in Wiehl hat die Grefrather EG die Landesliga-Hauptrunde als Tabellenfünfter beendet. Damit verpassen die Blau-Gelben die angestrebte Aufstiegsrunde zur Regionalliga und kämpfen statt dessen in der Pokalrunde um den Klassenerhalt. Am Freitagabend sollte im niederrheinischen Derby gegen den Tabellenletzten Black Tigers Moers unbedingt ein Sieg her, um zumindest die theoretische Chance auf Platz vier zu wahren. Zudem mussten die favorisierten Realstars aus Bergisch Gladbach zeitgleich unbedingt in Solingen verlieren. Bereits nach dem ersten Drittel war klar, dass das Eishockeywunder wohl ausbleiben würde. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bergisch Gladbach bereits mit dem 5:0-Pausenstand (11:2 am Ende) für klare Verhältnisse gesorgt. Der Phoenix hingegen tat sich zunächst unerwartet schwer mit den mutig dagegen haltenden Moerser Gästen, gegen die man zur ersten Pause mit 1:2 zurück lag. Einzig Willy Schut hatte in der 16. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die GEG getroffen, während der bisweilen beschäftigungslose Sven Budde im Grefrather Tor bei zwei Gäste-Angriffen „kalt erwischt“ wurde. Für den Phoenix änderte dies nichts an der Vorgabe von GEG-Coach Karel Lang, noch einmal alles zu geben und die Runde bestmöglich zu Ende zu bringen. Sein Team ließ nun den Trainerworten auch Taten folgen und ging durch zwei Tore von Roby Haazen (27., 31. in Unterzahl), sowie Gerrit Ackers (38.) hochverdient mit 4:2 in Führung. Moers verkürzte zwar noch vor der zweiten Pause auf 3:4 (39.), musste im Schlussabschnitt dann aber endgültig die Grefrather Dominanz anerkennen. Erneut Roby Haazen (45.), Tobias Meertz (55.), Willy Schut (58.) und Christoph Kiwall (60.) hatten mit ihren Toren zum 8:3-Endstand für klare Verhältnisse gesorgt. GEG macht Penguins das Leben schwer Mit gerade einmal zwei kompletten Reihen, dafür erstmals nach einjähriger Verletzungspause mit Goalie Oliver Nilges zwischen den Torpfosten ging es keine 19 Stunden später am Samstag-Nachmittag bei den Wiehl Penguins letztmalig in der Hauptrunde aufs Eis. Grefrath nahm die Rolle des Außenseiters gut an und machte den noch um die Meisterschaft mitspielenden Oberbergischen das Leben durchaus schwer. Nach Toren von Max Parschill (1:1, 10.), Gerrit Ackers (1:2, 13., PP) und Christopher Pelk per Abstauber zum 2:3 in der 19. Minute ging das Team von der Niers nicht unverdient sogar mit einer knappen Führung in die erste Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt hatte der amtierende Meister aus Wiehl seine liebe Not mit dem kleinen, aber um so aufopferungsvoller kämpfenden Kader der GEG. Den frühen 3:3-Ausgleich in der 22. Minute konnte Roby Haazen erneut in der 26. Minute in eine Grefrather Führung umwandeln. Zudem gab es durchaus eine ganze Reihe weiterer Chancen gegen die defensiv teils etwas leichtsinnig agierenden Gastgeber. Stattdessen trafen in Folge eines Grefrather Aufbaufehlers erneut die Penguins (31.), so dass beim Stande von 4:4 im Schlussdrittel jedoch noch alles möglich schien. Grefrath hielt weiter dagegen, konnte sich angesichts der jetzt allmählich schwindenden Kräfte aber nur noch selten aus der eigenen Zone befreien. Mit der Wiehler Führung zum 5:4 in der 49. Minute kippte das Spiel. Zwei weitere Treffer der Penguins sorgten schließlich für die Entscheidung. Der letzten Torjubel des Abends gehörte nach Stefans Bronischewskis Überzahl-Treffer in der Schlussminute allerdings nochmal dem Phoenix. Nach dem Verpassen der Aufstiegsrunde geht es für die GEG nun zusammen mit dem EC Bergisch Land, Moskitos Essen 1b, Neusser EV 1b und den Black Tigers Moers in der Pokalrunde um den Klassenerhalt. Bereits am kommenden Freitag, 24.01. startet die GEG um 20:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen Essen in die Runde. |
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| Regionalliga Ost / Landesliga Berlin |
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| ELV Niesky Pflichtsieg gegen Berlin Blues (RLO) Am Sonnabend, den 18.01.2020 empfingen Tornados im Eisstadion am Waldbad den EHC Berlin Blues. Das war schon die zweite Begegnung der Teams in dieser Saison. Das Erste am 06.10.2019 in Berlin gewannen die Blues knapp mit 6:5. Um sich noch eine winzige Chance auf einen Playoff-Platz zu erhalten, war diesmal ein Sieg der Tornados Pflicht! Und diese Pflicht erfüllten sie mit Bravour. Die 480 Zuschauer sahen eine durchaus spannende Partie, die mit einem Spielstand von 8:1 (2:0; 2:0; 4:1) und 3 Tabellenpunkten endete. Dennoch ließen die Gastgeber noch viele Chancen liegen. Auch der eine Gegentreffer der Berliner in der 49.Minute hätte verhindert werden können. Denn Tornado-Goalie Robert Handrick hielt ansonsten den ganzen Abend seinen Kasten souverän sauber. Die Nieskyer Torschützen waren im Einzelnen: Markus Fabian (3.Min.); 2x Jörg Pohling (20.Min., 58.Min.); 2x David Frömter (28.Min., 46.Min. in Überzahl); 2x David Vatter (32.Min., 42.Min., beide in Überzahl) und Sebastian Greulich (52. Min. in Unterzahl). Insgesamt spielten beide Teams äußerst fair. Allerdings pfiffen die Schiedsrichter an diesem Abend sehr kleinlich, so dass es trotzdem auf beiden Seiten viele Strafen gab. Vor dem Spiel wurde Verteidiger Daniel Wimmer in den Club der Dreihunderter aufgenommen. Am 11.01.2020 betritt er nämlich sein 300. Spiel mit den Tornados. Er gehört seit 2006 zur 1. Männermannschaft des ELV Niesky und schoss in der Zeit 51 Tore. Auf der Strafbank verbrachte er allerdings auch 946 Minuten. Der 1. Vorsitzende des ELV Niesky Gerd Jandik und Henry Heinrich als Vertreter des Fanprojekts gratulierten ihm deshalb dazu auf dem Eis ganz herzlich. |
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| Landesliga Berlin Bären holen wichtigen Sieg (LLB) Es war ein Spiel zweier Teams, die um den Einzug in die Meisterrunde mitspielen und da sind Punkte besonders wichtig. Der ERSC Berliner Bären gewinnt beim ESC 07 Berlin mit 3:5 (2:0/0:2/1:3) und fährt im Kampf um die Meisterrundenplätze einen wichtigen Sieg ein. Beide hatten nach sieben Spielen 15 Punkte auf dem Konto, der Sieger könnte sich also etwas Luft im Kampf um den 4. Platz verschaffen. Der ESC ging mit 12 Feldspielern in dieses Duell, im Tor begann Sven Spanrad. Mit drei Blöcken und Christian Preuß im Tor hielt der ERSC dagegen. Die erste Chance des Spiels hatten die Bären, den ersten Treffer aber erzielte der Gastgeber. Gregor Wemken traf nach drei Minuten zum 1:0. Beide Teams hatten weitere gute Chancen, dann kassierten die Bären einige Strafen und das rächte sich. Zwar überstanden sie eine gute Minute mit zwei Spielern weniger, dann aber konnte Alexander Schulz nach 16 Minuten in Überzahl das 2:0 erzielen. Die Bären drückten im 2. Drittel und sie kamen zu einigen guten Chancen. Der ESC kam aber bei seinen Breaks ebenfalls zu guten Chancen. Auch die Bären kamen dann zu einer doppelten Überzahl und die nutzte Hannes Becker nach 29 Minuten zum 2:1. 90 Sekunden vor der 2. Pause zog selbiger erneut von der blauen Linie ab und es stand 2:2. Mit einer guten Chance für die Gastgeber begann das letzte Drittel. Und im Gegenzug fiel das 2:3. Wieder zog Hannes Becker ab und diesmal staubte Benjamin Dirksen ab. So führten die Bären nach 103 Sekunden des Schlussdrittels mit 2:3. Nun lief beim Club nicht mehr viel zusammen, die Bären waren das bessere Team. Dennoch gelang dem Gastgeber der Ausgleich. Eine doppelte Überzahl wurde nicht genutzt, zu viert kassierte der ERSC das 3:3 durch Benjamin Ufnowski. Doch das war es noch nicht in diesem Spiel, denn 115 Sekunden vor dem Ende konnte Jan Schertz die Bären wieder in Führung bringen. Nun riskierten die Gastgeber alles und nahmen den Torhüter vom Eis, es half aber nicht. Denn die Bären kommen an den Puck und Jerome Kindler schob diesen 24 Sekunden vor dem Ende ins verlassene Tor des ESC. Damit halten die Bären den 3. Platz, hinter der 1b von ECC, die das ebenfalls wichtige Spiel gegen die 1b der Blues mit 8:5 gewann. |
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