IHP NachrichtenMittwoch 27.November 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
| Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| Düsseldorfer EG Infos zum 225. rheinischen Derby gegen die Kölner Haie (DEL) Am kommenden Freitag (29. November) trifft die Düsseldorfer EG im 225. DEL-Derby auf die Kölner Haie. Erstes Bully ist um 19.30 Uhr. Dazu einige Infos: - Vor dem Spiel wird Club-Legende Otto Schneitberger mit einem Banner geehrt. Laudatoren des dreifachen Deutsche Meisters sind – neben Geschäftsführer Stefan Adam – u.a. die DEG-Helden Walter Köberle und Prof. Hans-Joachim Schmengler, die beide mit Schneitberger Titel feiern konnten. - Die DEG bitte deshalb alle Zuschauer, ihre Plätze fünf Minuten früher als gewöhnlich einzunehmen. Ansonsten: - Für das Spiel gibt es im Public-Bereich keine Tickets mehr! - Es gibt noch einige wenige Business Seats unter 0211/86325945. Der ISS DOME wird dennoch mit 13.205 Zuschauern ausverkauft sein. - Die Abendkassen bleiben geschlossen, die Saisonkasse für alle weiteren Begegnungen der Spielzeit und die Kasse nach dem Spiel sind natürlich geöffnet. - Die Halle öffnet am Freitag um 18.00 Uhr. |
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| Bayreuth Tigers Leuchtendes Licht und tiefdunkler Schatten in 60 Minuten (DEL2) Viel größer können die unterschiedlichen Leistungen innerhalb eines Spieles wohl nicht sein, wie sie am Dienstagabend in Kaufbeuren gezeigt wurden. 20 Minuten waren die Tigers tonangebend und ließen die Gastgeber wenig bis gar nicht zur Entfaltung kommen, die ihrerseits kein Bein aufs Eis bekamen. Bereits nach wenigen Sekunden konnte Lillich die erste Großchance für sich verbuchen, als dieser im Slot durch Bartosch angespielt worden war. Rajala nach neun gespielten Minuten und Busch mit einem Pfostentreffer kurz darauf hätten hier bereits ein kleines Polster heraus schießen können. Es dauerte jedoch bis kurz vor dem ersten Pausenpfiff, um etwas zählbares auf die Anzeigentafel schreiben zu können. Lillich nahm sich ein Herz und zog aus halbrechter Position ab, traf dabei ins obere linke Toreck und brachte sein Team in Führung. Mit nummerischer Überlegenheit – Kolb hatte kurz vor dem ersten Drittelende noch eine Strafe gezogen – kamen die Gastgeber im zweiten Abschnitt schnell auf Betriebstemperatur und deckten den Bayreuther Torsteher Herden mit Schüssen ein. Lukes brachte seinem Team nach 24 gespielten Minuten den Ausgleich, der sich bereits abgezeichnet hatte. Ab diesem Zeitpunkt war dem Bayreuther Team die Verunsicherung förmlich anzusehen. Der Doppelschlag Mitte des Abschnitts, als Pfaffengut und Laaksonen mehr oder weniger zwei Treffer, innerhalb von nur einer knappen halben Minute, gestattet wurde, besiegelte schon fast das Schicksal der Tigers an diesem Abend. Auch wenn man den Jungs von Coach Kujala das Bemühen nicht absprechen konnte, so sollte nicht mehr viel funktionieren. Die besten Gelegenheiten hatte man noch, als Lukes für zwei Minuten auf die Strafbank musste und man im Powerplay mehrfach nahe am Anschlusstreffer war. Just zu diesem Zeitpunkt, nach Ablauf der Strafe und während einer Drangphase erwischte es Rajala mit zwei Minuten. Die Chance ließen sich die Joker nicht entgehen kamen durch Lewis zum nächsten Treffer. Im Schlussabschnitt reichte es für die Allgäuer – nachdem in der 43. Minute durch Schmiedle, der vors Tor ziehen konnte, der nächste Treffer fiel - das nötigste zu tun und die Tigers weitestgehend aus der gefährlichen Zone zu halten, die diese auch selten erreichten. „Wir haben gut angefangen und jeder weiß, dass Kaufbeuren ein hartes Forechecking fährt. Wir haben uns hier oft gut befreien können und sind in Führung gegangen. Danach haben wir eigentlich nur noch Chancen für Kaufbeuren kreiert, die diese auch genutzt haben“, hörte und sah man Coach Kujala die Enttäuschung sichtlich an, nach der Leistung seiner Mannschaft an diesem Abend. |
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| Eispiraten Crimmitschau 6:3! Eispiraten bezwingen Lausitzer Füchse - Westsachsen entscheiden Sachsenderby für sich (DEL2) Die Punktejagd der Eispiraten geht weiter! Im heutigen Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse setzten sich die Crimmitschauer nach einer starken Vorstellung mit 6:3 durch und konnten somit zum fünften Mal in Folge punkten. Für die Tore auf Seiten der Westsachsen zeigten sich mit Christoph Körner, Adrian Grygiel, Carl Hudson, Alex Wideman, Ty Wishart und Patrick Pohl zudem sechs verschiedene Spieler verantwortlich. Personal: Bei den Eispiraten musste erneut André Schietzold pausieren. Der Assistenzkapitän fiel, wie schon gegen die Wölfe Freiburg, angeschlagen aus. Im Tor bestritt Mark Arnsperger sein zweites Saison- und DEL2-Spiel. Als überzähliger Ausländer musste Lukáš Vantuch auf der Tribüne Platz nehmen. Die Zuschauer im Sahnpark sahen von Beginn an ein temporeiches Spiel beider Teams. Dabei konnten sich die Eispiraten trotz eines Spieles, in welchem sich die beiden Rivalen weitestgehend auf Augenhöhe duellierten, nach und nach die besseren Gelegenheiten erspielen. Wishart und Walsh scheiterten mit ihren Chancen jedoch ebenso wie Mitch Wahl, der immer wieder zum Schuss ansetzte, jedoch nur zweiter Sieger gegen Maximilian Franzreb blieb. Mark Arnsperger, der auf der Gegenseite sein zweites Saisonspiel bestritt, wurde unterdessen auch ein paar mal geprüft, konnte seinen Kasten mit guten Paraden aber lange sauber halten. Die Gäste aus Ostsachsen durften nach 15 Minuten dann aber doch jubeln. Nach einem Missverständnis zwischen Patrick Pohl und Hagen Kaisler stibitze sich Jordan George die Scheibe und lag auf Mike Hammond ab – der Lausitzer Topscorer blieb cool und beförderte den Puck an Arnsperger vorbei ins Tor – 0:1. Die Crimmitschauer steckten aber nicht zurück und duften nur kurz später selbst jubeln. Adrian Grygiel steckte mustergültig in den Lauf von Körner, der Franzreb nach einer schönen Bewegung noch tunnelte und den verdienten Ausgleich besorgte – 1:1 (20.). Mit der Pausensirene hatte Dominic Walsh dann sogar die Führung auf der Kelle, scheiterte nach einem Querpass von Wideman aber alleinstehend vor Franzreb. Auch hier konnte der Förderlizenzspieler der Eisbären richtig stark parieren. Den besseren Start ins Mitteldrittel. Nur 42 Sekunden nach Wiederbeginn traf Jordan George zum 1:2 (21.). Danach kam die Maschine der Eispiraten aber ins Rollen. Adrian Grygiel, schön freigespielt von Körner und Fyten, bugsierte die Scheibe zunächst zum 2:2 in die Maschen des Füchse-Gehäuses (23.). Carl Hudson traf nach 29 Minuten mit einer regelrechten Bogenlampe dann zur erstmaligen Führung der Westsachsen (29.). In der gleichen Minute, nur 55 Sekunden später, folgte der nächste Streich der Naud-Jungs. Mitch Wahls Schuss konnte Franzreb noch parieren, der darauffolgende Hammer von Wideman landete dann im Winkel (29.)! Zwar konnte Jakub Kania eine Minute später noch auf 3:4 verkürzen (30.), doch Ty Wishart sorgte wiederum nur drei Minuten später mit seinem Blueliner für das 5:3 der Eispiraten (33.). Und auch im Schlussdrittel waren es die Eispiraten, die den Ton angaben und Maximilian Franzreb immer wieder prüften. Zunächst scheiterte Grygiel mit seinem Rebound, Wahl traf kurze Zeit später nur das Außennetz. Die Füchse meldeten sich in der Folge auch mal wieder und konnten in einer kurzen Drangphase immer wieder Chancen kreieren. Mark Arnsperger rechtfertigte mit guten Paraden aber seinen heutigen Einsatz im gehäuse der Westsachsen. Das Schlusswort gehörte dann noch einmal den Eispiraten. Patrick Pohl traf mit seinem Weitschuss von der anderen Kurve aus zum 6:3-Endstand (59.). Die Westsachsen konnten somit bereits zum fünften mal in Folge punkten und sind hinter den Tölzer Löwen aktuell das formbeste Team der DEL2. |
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| Dresdner Eislöwen 2:3-Niederlage in Frankfurt (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Löwen Frankfurt mit 2:3 (1:0; 2:2; 0:0) verloren. Vor 4129 Zuschauern brachte Lukas Koziol (10.) den Gastgeber in Führung. Elvijs Biezais (23.) markierte den Ausgleich und Petr Pohl (24.) sorgte kurz darauf mit seinem Treffer im Powerplay für die Führung der Dresdner Eislöwen. Doch Maximilian Eisenmenger (36.) war ebenfalls für die Frankfurter erfolgreich. Acht Sekunden vor der Pausensirene nutzte Martin Buchwieser eine Powerplaysituation und markierte damit bereits den 2:3-Endstand aus Sicht der Hausherren. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es war ein sehr intensives Spiel, in das beide Mannschaften sehr viel investiert haben. Wir konnten trotz Überzahl nicht das 3:1 schießen und hätten nach dem 2:3 auch das 3:3 machen müssen. Nach wie vor ist unsere Chancenverwertung ausbaufähig. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, aber die Tore einfach nicht gemacht. Dennoch bin ich weder unzufrieden mit der Leistung noch mit dem Willen meiner Mannschaft.“ Am Freitag, 29. November um 19.30 Uhr sind die Dresdner Eislöwen zum Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen gefragt. |
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| ESV Kaufbeuren Joker holen sich drei Punkte gegen Bayreuth - ESVK gewinnt nach schwierigem Start noch mit 5:1 gegen die Bayreuth Tigers (DEL2) Zum dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen, begrüßte der ESV Kaufbeuren am Dienstagabend die Bayreuth Tigers, vor 2.448 Zuschauern in erdgas schwaben arena. Eine gute Chance für die Joker, gegen das Liga-Schlusslicht den eigenen Aufwärtstrend zu bestätigen und weiter Punkte zu sammeln. Das Team von Andreas Brockmann lief dabei weitestgehend unverändert zum Spiel gegen Landshut auf und musste lediglich auf den langzeitverletzten Philipp de Paly sowie auf Stefan Vajs verzichten. Mit Markus Lillich kam außerdem ein alter Bekannter im Dress der Tigers ins Allgäu. Zu Beginn des ersten Drittels gelingt es den Rotgelben noch sich vor dem Bayreuther Tor festzusetzen, aber die erste gefährliche Chance gehört den Tigers. Markus Lillich der gegen seine ehemaligen Kollegen einen motivierten Eindruck macht schließt einen schnellen Break ab, aber Jan Dalgic ist blitzschnell mit dem Schoner unten und hält. Die Joker bringen sich immer wieder durch Fehlpässe im Spielaufbau in Bedrängnis. Topscorer Juuso Rajala verfehlt bei einem erneuten Konter der Tigers nur knapp. Zwischenzeitlich kommt Max Lukes einmal frei zum Abschluss, zieht aber ebenfalls knapp am Kasten von Timo Herden vorbei. In der neunten Minute dann Glück für die Hausherren, weil Sebastian Busch nur den Posten trifft. Die Joker Fans müssen bis zur 14. Minute warten, bis Sami Blomqvist und Branden Gracel endlich den Bayreuther Schlussmann ernsthaft prüfen, dieser hält seinen Kasten aber sauber. Das anschließende Powerplay spielen die Joker zwar ordentlich runter, kommen aber erneut zu keinen zwingenden Chancen. Kurz vor Drittelende wird die Behäbigkeit der Hausherren dann bestraft und ausgerechnet Markus Lillich schließt einen erneuten Konter der Gäste unhaltbar zur Führung ab. Eine Partie die bisher eher an ein Testspiel erinnert, geht in die erste Pause. Man weiß nicht was Andreas Brockmann seiner Mannschaft in der Pause gesagt hat, aber es war wohl das Richtige. Im zweiten Spielabschnitt ist eine völlig andere Mannschaft zu sehen. Zu Beginn wirkt sich dies nur in Scheibenbesitz aus, aber spätestens ab der 24. Minute dreht sich das Spiel zu Gunsten der Joker. Eine sehenswerte Kombination von Sami Blomqvist, Antti Kerälä und Max Lukes wird von Letzterem zum Ausgleich abgeschlossen. In der Folge kommt immer mehr Spielfreude beim ESVK auf und fünf Minuten später erhöht Denis Pfaffengut auf 2:1, nachdem Timo Herden zuvor noch gegen Branden Gracel und Alex Thiel abwehren kann. Langsam kommt Stimmung auf in der erdgas schwaben arena und 23 Sekunden später flippen endgültig alle Joker Fans aus, weil Jere Laaksonen genau da steht wo ein guter Stürmer stehen muss und einen Abpraller im Slot zur 3:1 Führung einnetzt. Die Partie wird nun ruppiger und hat so gar nichts mehr von einem Testspiel. Einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns bringen die Tigers nun wieder besser in die Partie, aber Jan Dalgic hält bei Unterzahl für den ESVK herausragend. Vier Minuten vor Drittelende kommen die Joker dann ihrerseits ins Powerplay und nutzen das zum 4:1. Joey Lewis nimmt ein Blomqvist-Zuspiel direkt ab und netzt ein. Das zweite Drittel gehört damit definitiv dem ESV. Auch im letzten Spielabschnitt haben die Joker das Spiel meistens im Griff. Das Highlight kommt in diesem Drittel von Max Schmidle in Minute 43, als er bei einem Alleingang die Bayreuther Abwehr samt Timo Herden aussteigen lässt und auf 5:1 für die Rotgelben erhöht. Dem Schlussmann der Tigers ist an diesem Abend aber kein Vorwurf zu machen, er hält in der Folge stark gegen anstürmende Kaufbeurer. Alex Thiel und Tobi Wörle haben beste Chancen, aber Timo Herden verhindert Schlimmeres für sein Team. Sein Gegenüber erwischt einen echten Sahnetag und bringt durch seine Reflexe die Bayreuther zur Verzweiflung. Bei einem schönen Konter kombinieren sich die Tigers vor das Kaufbeurer Tor und eine hundertprozentige Chance von Drew Melanson wird erneut von Jan Dalgic entschärft. Die Zuschauer in der erdgas schwaben arena feiern Ihren Keeper und sehen wie ihre Mannschaft am Ende drei Punkte zu Hause behält. Dank eines starken zweiten Drittels und eines noch stärkeren Jan Dalgic, gewinnen die Joker mit 5:1 gegen die Bayreuth Tigers. |
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| Tölzer Löwen Defensive und Powerplay sichern zehnten Sieg in Serie (DEL2) Zehn Siege in Folge, Shutout für Silo Martinovic, vier Powerplaytore, Platz drei in der Tabelle und über 2400 Zuschauer an einem Dienstagabend. Viel besser wird ein Eishockeyabend aus Sicht der Tölzer Löwen nicht. Der - vor der Partie - Tabellenzweite aus Bad Nauheim wurde mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) besiegt. Kevin Gaudet ist seit 1991 in Deutschland. In siebzehn Wintern hat er die deutsche Sprache sehr gut erlernt. Mittlerweile gehen dem Löwencoach allerdings die Superlativen für seine Mannschaft aus. "Ich weiß gar nicht mehr, was ich sagen soll. Sie spielen wie Krieger. Ein Krieger gibt nie auf und findet immer einen Weg zu gewinnen. Ich sage nach jedem Spiel: Hut ab und ich bin stolz", so Gaudet nach dem Dienstagsspiel, in dem er sich besonders auf seine Defensive und das Powerplay verlassen konnte. Die Tölzer ließen nur 25 Schüsse zu, die meisten davon recht einfach zu entschärfen für den sicheren Silo Martinovic im Tor. So kam der Routinier zu seinem 50. Shutout in der zweithöchsten deutschen Spielklasse - eine enorme Zahl. "Das Spiel hat angefangen, wie in Bad Nauheim. Damals hat Bad Nauheim uns in den ersten zehn Minuten überrollt", so Gaudet. Diesmal waren es die Löwen, die als Heimteam stark loslegten. In den ersten zehn Minuten kam die Scheibe kaum einmal aus dem Bad Nauheimer Defensivdrittel heraus. "Wir hätten auch 2:0, 3:0 in Führung gehen können", so der Kanadier weiter. Es blieb beim 1:0, das Max French aus dem hohen Slot heraus mit einem Schuss unter das Dach von Felix Bick besorgte. Mit einem eigenen Powerplay kamen die Gäste gegen Ende des ersten Drittels immer besser rein, hatten selbst ein, zwei gute Möglichkeiten. "Ich spreche oft über Momentum. Wenn sie ein Tor zur richtigen Zeit geschossen hätten, wäre es vielleicht anders gelaufen", erklärt Gaudet. Doch auch seine Löwen hätten durchaus weiter an der Zahl auf der Anzeigetafel schrauben können. So vergab Lubor Dibelka die beste Chance, als er nur den Pfosten des halbleeren Tores traf. Die Buam belohnten sich im dritten Powerplay der Partie in Minute 26. Erneut traf Max French, diesmal nach Querpass von Philipp Schlager zum 2:0. Bei Gleichzahl der Spieler auf dem Eis waren die Gäste durchaus auf Augenhöhe. Man merkte, dass Bad Nauheim nicht ohne Grund eines der formstärksten Teams der Liga war (und ist). Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem DEL2-Niveau. Auf das nächste Tor mussten die 2401 Zuschauer bis zum Schlussdrittel warten. Dann traf Lubor Dibelka zweimal in Überzahl, jeweils mit einem Direktschuss zum 3:0 und 4:0. Genugtuung für den versierten Stürmer, den die vergebene Chance im ersten Drittel sichtlich wurmte. Mit einer ordentlichen Portion Einsatz sicherten die Löwen in der restlichen Spielzeit den Shutout für Martinovic und den Erfolg. "Heute haben wir 60 Minuten gut gespielt", zeigte sich Gaudet nach dem Spiel zufrieden. An einem Abend, an dem aus Löwensicht alles passte. |
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| Oberliga Nord |
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| Hannover Scorpions Derby: Scorpions empfangen Indians / Freitag auswärts in Duisburg – Sonntag Indians zu Hause (OLN) Am Sonntag, den ersten Dezember ist nicht nur erster Advent, um 18 Uhr wird auch das erste Derby der Saison zwischen den Hannover Scorpions und den Indians in der hus de groot EISARENA in Mellendorf angepfiffen. Gleich am zweiten Spieltag dieser Saison konnten die Scorpions am Pferdeturm nicht nur auch das zweite Spiel der damals noch sehr jungen Saison gewinnen, sondern auch den ersten Derbysieg der Saison einfahren. Mittlerweile haben sich beide Teams in der Tabelle der Oberliga Nord auf Tuchfühlung angenähert und belegen die Tabellenplätze sieben (Hannover Scorpions) und acht (Indians). Diese Tabellensituation verspricht, neben der immer wieder zu erlebenden Dramatik dieser Spiele, eine ganz besondere zusätzliche Spannung. Bei den vielen Ausfällen (Marius Nägele in Tilburg und Sachar Blank beim Leipzigspiel verletzt und zusätzlich noch Andrej Strakhov wegen hohen Fiebers) hoffen die Scorpions gegen die Indians auf den einen oder anderen Rückkehrer in den Kader. Das Management und die sportliche Leitung arbeitet mit Hochdruck daran für zusätzliche Impulse für das Team zu sorgen. Das Derby ist immer ein Höhepunkt der Saison. Die Scorpions brennen auf Sonntag und werden alles daran setzen den Tabellenplatz vor den Indians zu behaupten. |
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| Bayernliga |
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| EC Pfaffenhofen Am Ende fehlte die Kraft - Stark dezimierte Eishogs gehen in Dorfen in der Schlussphase unter (BYL) Vier Treffer in nicht einmal vier Spielminuten zerstörten in der Schlussphase die leisen Hoffnungen der Eishogs, vielleicht doch noch etwas Zählbares aus Dorfen mit nach Hause nehmen zu können, nachdem sie sich zuvor nach einem 0:3 Rückstand auf 2:3 herangekämpft hatten. So aber stand am Ende eine deftige 2:7 (0:2; 1:1; 1:4) Niederlage einer ECP-Rumpftruppe, der der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken war. Zu den vorher schon feststehenden Langzeitausfällen David Felsöci, Marko Babic und Nico Kroschinski gesellten sich die erkrankten Timo Jüngst und Andi Pielmeier und nach dem ersten Drittel auch noch Nick Endreß. Der Topskorer der Eishogs zog sich gleich nach wenigen Minuten eine Verletzung zu, machte zunächst weiter, musste aber dann doch aufgeben. Chris Heid war dadurch gezwungen, seine verbliebenen 12 Feldspieler, von denen einige ebenfalls mehr oder weniger stark angeschlagen waren, erneut neu zu ordnen. Die Eishogs fanden zunächst nur sehr schwer in die Partie und mussten im ersten Drittel einen 0:2 Rückstand durch einen Doppelschlag von Dorfens tschechischem Angreifer Martin Saluga hinnehmen (7. und 9.Minute). Erst danach lief es etwas besser, obwohl Nick Endreß kaum mehr aktiv ins Geschehen eingreifen konnte. Ein Torerfolg blieb den Eishogs allerdings versagt, so dass mit dem 2:0 für die Hausherren zum ersten Mal die Seiten gewechselt wurden. Und auch im Mittelabschnitt mussten die Gäste zunächst einen weiteren Rückschlag verdauen. Christian Göttlicher erhöhte in der 24. Minute auf 3:0. Die Eishogs steckten jedoch nicht auf und hatten zunächst Pech, dass Jake Fardoe nur den Pfosten traf. Doch wenig später zielte der ECP-Kapitän genauer, als er nach glänzender Vorarbeit von John Lawrence auf 3:1 verkürzen konnte und damit wieder für Hoffnung unter den mitgereisten Fans sorgte. Die Eishogs waren wieder im Geschäft und hatten bis zur Pause und auch nach dem letzten Wechsel mehrere Chancen. weiter zu verkürzen. In der 48. Minute bot sich den Gästen dann die einzige Überzahlmöglichkeit an diesem Abend und die sollten sie nutzen. Wieder war es Jake Fardoe, der seine Mannschaft nach einem Zuspiel von John Lawrence weiter heranbrachte. Kurz danach hatte Tim Lohrer sogar den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber am Pfosten des Dorfener Tores. Praktisch im Gegenzug trafen die Hausherren zum 4:2, worüber sich der ECP-Verteidiger so ärgerte, dass er von den Schiedsrichtern eine Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam, womit die Partie für ihn beendet war. Dieses 4:2 brach dann auch den Widerstand der kräftemäßig nun komplett einbrechenden Eishogs, die in schneller Abfolge schließlich noch drei weitere Gegentreffer hinnehmen mussten und sich nun Gedanken machen müssen, wie der Personalmisere begegnet werden kann. |
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| ERV Schweinfurt 85 Jahre ERV - Blick zurück in die Vereinsgeschichte (BYL) In all den Jahren haben wir zusammen gefeiert, geweint, uns gefreut und gelitten. In unserer traditionsreichen Vereinsgeschichte haben wir einige Tiefpunkte durchstehen müssen, aber auch zahlreiche Höhenflüge erlebt. Wir blicken zurück auf ereignisreiche 85 Jahre unseres Vereins, deren Epochen jeder Einzelne von Euch auf seine ganz besondere Art und Weise erlebt hat. Egal ob Abstiegskampf oder Meisterschaft – Zahlreiche Momente bleiben für uns alle unvergessen und leuchten für die Ewigkeit – auch und gerade generationsübergreifend, wie es sich für die ERV-Familie gehört. Die Gründungsjahre 1909 - 1934: Bereits im Jahr 1909 gründeten begeisterte Eisläufer einen Verein, der an der ehemaligen Ludwigsbrücke eine eigene Eisbahn betrieb. Der damalige Eislaufverein zählte zeitweilig bis zu 500 Mitglieder, die meist aus bürgerlichen Kreisen stammten. Nach dem 1. Weltkrieg im Jahre 1920 fand mit der Turngemeinde 1948 e.V. und dem 1.FC Schweinfurt 1905 eine Fusion statt, die aber keinen Bestand hatte. Erst im Jahre 1932 bildete sich wieder eine kleine Eislaufgemeinschaft, die nach dem Ende der Eislaufsaison das damals wieder in Mode gekommene Rollschuhlaufen als Ergänzung zum Eislaufbetrieb ausübte. Man traf sich wöchentlich einmal im Saal des Schützenhauses um gemeinsam Rollschuhsport zu betreiben. Im folgenden Winter wurde durch die Initiative eines Würzburger Unternehmers auf dem Schützenplatz erstmalig eine Spritzeisbahn erstellt, die großen Zuspruch durch die Bevölkerung fand. Einige besonders begeisterte Rollschuhläufer entschlossen sich schließlich am 13.11.1934 in der Gaststätte Stadtpark einen Verein zu gründen. Es waren Karl-Emil Dietrich, sein Sohn Erich Dietrich, Willi Hippold, Lorenz Jobst und Herr Rödel. Da aber zur Vereinsgründung sieben Unterschriften erforderlich waren, gaben der Gastwirt Fritz Freibrenner und seine Hausangestellte die zwei noch fehlenden Unterschriften hinzu. Man nannte den neuen Verein „Eislauf und Rollschuhverein“. Die behördliche Genehmigung wurde dann im April 1935 erstellt. Die ersten Bahnen, die ersten Eishöckerer: Der in dieser Zeit immer lauter werdende Wunsch nach Errichtung einer sportgerechten Rollschuhbahn verhallte nicht ungehört im Stadtrat und der Schweinfurter Großindustrie. Mit dem Bau einer Rollschuhbahn wurde im Jahre 1938 begonnen und noch im gleichen Jahr ihrer Bestimmung im Willy-Sachs-Stadion übergeben. Die Bahn hatte das sportgerechte Ausmaß von 40 auf 20 Metern. Die Lauffläche der Rollschuhbahn bestand aus Fulgurit-Asbestplatten. Erstmals nahmen Schweinfurter Rollkunstläufer 1938 an den Bayrischen Meisterschaften in Nürnberg teil und erzielten in den einzelnen Klassen achtbare Erfolge. Der Verein nahm nun einen beachtlichen Aufschwung und der Gründung einer Eishockey- und Rollhockeymannschaft stand nun nichts mehr im Wege. Die Eishockeyspieler versuchten auf der Spritzeisbahn an der Ludwigsbrücke dem Schweinfurter Publikum ihren Sport nahezubringen. Mangelnde Trainingsmöglichkeiten sowie die witterungsbedingt kurzen Eislaufzeiten ließen einen Spielbetrieb nicht zu. So musste unsere damalige Mannschaft ohne ausreichendes Training ihr erstes Spiel im Linde-Eisstadion gegen die Hockeygesellschaft Nürnberg absolvieren. Es spielten in dieser Mannschaft die Herren Dietrich, Beyer, Hippold, Söllner, Grimmer, Schlereth, Fliehr, Lutz und Sterzer. Das Schweinfurter Tagblatt berichtete über dieses Spiel wie folgt: „Aller Anfang ist schwer – Die Schweinfurter Mannschaft trat gegen 22:00 Uhr im Nürnberger Eisstadion an. Trotz der vorgerückten Stunden waren noch ca. 300 Zuschauer anwesend, die einen überlegenen Sieg der Nürnberger erlebten (26:0)“. |
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| Landesliga Baden-Württemberg |
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| TSG Reutlingen TSG Reutlingen Black Eagles – EKU Mannheim 1b 11:7 (4:2; 4:1; 3:4) (LLBW) Tore satt gab es am vergangenen Sonntag beim 11:7 Heimspielsieg der Black Eagles Reutlingen gegen das 1 b-Team des EKU Mannheim. Nach einem holprigem Start mit dem 0:1 bereits in der 2. Minute durch die Gäste fingen sich die Black Eagles spielerisch recht schnell. Nach dem aus persönlichen Gründen erfolgten Ausscheiden von Maximilian Enz nach 13 Spielzeiten für die Black Eagles, musste Trainer Roberto Cazacu seine zweite Sturmreihe auf der Flügelposition neu besetzen. Interimsweise konnten die Black Eagles auf den in der deutschen Nachwuchsliga Division 3 in Schwenningen auflaufenden und mit einer Doppellizenz ausgestatteten David Weidlich zurückgreifen. David Weidlich konnte sich prompt in der zwölften Spielminute als Torschütze zum 1:1 eintragen. Fortan lief der Angriff der Black Eagles harmonischer und druckvoller ab. Zweimal Marek Rubner und einmal Martin Cervenka erhöhten zum 4:1. Die Gäste kamen 1 Minute vor Drittelende noch zum 4:2 heran. Mit weiteren Treffern durch Dominique Tilgner sowie Marc Rubner und David Weidlich sah es Ende des zweiten Drittels mit einem 8:3 schon nach einer Vorentscheidung aus. Im Schlussabschnitt hatten die Black Eagles aber völlig die Konzentration verloren und brachten sich durch Strafzeiten selbst beinahe um den Sieg. Nach drei Treffern der Mannheimer in aufeinander folgenden drei Unterzahlspielen der Black Eagles zum 8:6 stand die Partie auf der Kippe. Ein weiterer Treffer der Gäste wäre einem Ausgleich gleichgekommen. Entspannung brachte kurz das 9:6 durch Marek Rubner in der 55. Minute. 3 Minuten vor Schluss verkürzten die Gäste auf 9:7, bis David Weidlich durch einen verwandelten Penalty-Schuss und Marek Rubner den 11:7 Endstand markierten. Aus Sicht der Black Eagles können diese mit ihrer Leistung trotz der vielen Tore und des spannenden Spielverlaufes nur bedingt zufrieden sein. Aufgrund von Strafzeiten und Unkonzentriertheiten wurde das Spiel beinahe aus der Hand gegeben. Insbesondere die Strafzeitenflut im letzten Drittel darf gegen einen stärkeren Gegner nicht mehr vorkommen. Genau ein solcher Gegner wartet am Samstag auf die Black Eagles beim Auswärtsspiel bei der ESG Esslingen. Das Team vom Neckar hatte bereits im Hinspiel seine Stärke gezeigt. Zuletzt hatte die ESG gegen die Eisbären Balingen zwar verloren, zuvor aber gegen den Schwenninger ERC gewonnen und sich zuletzt deutlich mit 4:12 gegen den EKU Mannheim 1b durchgesetzt. |
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| Regionalliga West |
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| EG Diez-Limburg Rockets vor Spitzenreiterduell gegen belgisches Topteam Herentals (RLW) Heimspiel gegen belgisches Spitzenspiel, danach Derby in Neuwied: Für die EG Diez-Limburg warten am Wochenende zwei echte Topspiele. Die Rockets spielen zunächst am Freitag im Inter-Regio-Cup am heimischen Heckenweg gegen HYC Herentals (20.30 Uhr), bevor am Sonntag der zweite Vergleich mit den Neuwieder Bären folgt in der laufenden Saison (19 Uhr). Mit Herentals gibt der aktuelle belgische Spitzenreiter seine Visitenkarte in Diez ab - und trifft hier auf den Spitzenreiter der Regionalliga West. Der konnte am vergangenen Wochenende weder in Heerenveen noch gegen Hamm gewinnen, ist entsprechend motiviert. „Ich erwarte ein hartes Spiel, aber auch einen besseren Start meiner Mannschaft als noch gegen Hamm“, sagt EGDL-Trainer Frank Petrozza. Sein Team hatte am vergangenen Sonntag das erste Drittel gegen die Eisbären völlig neben sich gestanden und nach 20 Spielminuten mit 0:7 zurückgelegen. „Ich gehe davon aus, dass wir aus diesem Spiel gelernt haben“, fordert Petrozza. „Start on Time - das wird in unseren Spielen ab sofort wichtig sein, egal, gegen welchen Gegner.“ Zumal die Belgier wie die Rockets auf internationaler Ebene noch Nachholbedarf haben. Beide Teams konnten bisher erst einen Sieg im Inter-Regio-Cup feiern und wollen die nächsten Punkte einfahren. Voller Vorfreude blicken die Rockets aber nicht nur auf das Heimspiel am Freitag, sondern auch auf das Duell bei den Bären in Neuwied. Die Gastgeber werden im Derby erstmals von Neu-Trainer Leos Sulak gecoacht, der zuletzt über Jahre in der DEL2 in Freiburg aktiv war. Das Duell Neuwied gegen Diez-Limburg ist zugleich das Duell Zweiter gegen Erster und damit das Spitzenspiel der Regionalliga. „Spiele gegen Neuwied sind immer etwas Besonderes“, sagt Frank Petrozza. „Da spielt auch der Tabellenplatz keine Rolle. Derby ist Derby. Ich erwarte hochmotivierte Neuwieder, nachdem man das erste Derby in eigener Halle gegen uns verloren hat. Die Bären werden bereit sein. Beide Spiele am Wochenende werden extrem schwer für uns.“ |
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| EHC Neuwied Bären EHC will Diezer Star-Ensemble ärgern (RLW) Pfeffriges Nachbarschaftsduell zwischen Bären und Rockets, Spitzenspiel zwischen Tabellenzweitem und dem Spitzenreiter der Eishockey-Regionalliga West, dazu der Einstand von Leos Sulak als Trainer des EHC Neuwied – zum Derby zwischen den Deichstädtern und der EG Diez-Limburg rechnen die Gastgeber im Icehouse am Sonntagabend (Spielbeginn: 19 Uhr) mit großem Bahnhof und knallvollen Rängen. Vor knapp einem Jahr verabschiedete sich Leos Sulak nach fünfeinhalb Spielzeiten beim EHC Freiburg aus der DEL2. Dass ihn seine Vergangenheit aus der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse so schnell, gleich beim ersten Spiel seines Trainer-Comebacks wieder einholt, hätte der 63-Jährige damals kaum für möglich gehalten. Wenn Sulaks Neuwieder Bären am Sonntag auf eigenem Eis das zweite Derby dieser Saison gegen die EGDL bestreiten, muss sich das Team des erfahrenen Trainerfuchses unter anderem gegen Spieler beweisen, gegen die er mit Freiburg vor zwölf Monaten noch zwei Etagen höher spielte. Rockets-Schlussmann Jan Guryca, zuletzt verletzt, stand im Dezember noch als Bad Nauheimer Ersatztorhüter auf dem Spielbericht, als Freiburg mit 0:2 gegen die Roten Teufel verlor, EGDL-Kapitän Kevin Lavallee gewann 2018/19 mit den Heilbronner Falken alle vier Partien gegen die Breisgauer. „Das sind überragende Spieler für die Regionalliga, und sie haben noch viele weitere“, weiß Sulak genau, welche Möglichkeiten beim Star-Ensemble von der Lahn herrschen. „Diez-Limburg hat die beste Mannschaft der Liga, aber natürlich können auch wir dieses Spiel gewinnen, und das wollen wir unbedingt schaffen.“ Schon im mit 2:4 verlorenen ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison hatte der EHC seine Möglichkeiten, die drei Punkte in der Bärenhöhle zu behalten. „Und seitdem haben wir uns in unseren Leistungen noch weiter stabilisiert“, sagt Carsten Billigmann, der beim 4:2-Auswärtssieg in Neuss letztmals in Trainerfunktion agierte und sich nun wieder auf sein ursprüngliches Aufgabenfeld als Teammanager konzentrieren kann. Nicht einfacher dürfte es für die Gastgeber durch die EGDL-Ergebnisse der zurückliegenden Wochen werden. „Sie werden brennen, Wiedergutmachung für die Niederlagen gegen Hamm, Dinslaken und Heerenveen betreiben zu wollen. Wir erwarten eine Diezer Mannschaft, die unter Beweis stellen will, dass sie die unangefochtene Nummer eins der Liga ist. Aber unsere Fans können auch ein Bären-Team erwarten, das sich zerreißt, um in diesem besonderen Spiel etwas mitzunehmen“, schildert Billigmann. |
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| Regionalliga Ost |
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| Schönheider Wölfe Tornado-Warnung im Schönheider Wolfsbau - Schönheide empfängt Niesky zum Teddy-Toss (RLO) Am kommenden Samstag, dem 30.11.19, um 17:00 Uhr ist wieder Eishockeyzeit im Schönheider Wolfsbau. Die Schönheider Wölfe empfangen den ELV Tornado Niesky zum nächsten Heimspiel, welches gleichzeitig ein Teddy-Toss-Spiel ist, wo die Fans beim ersten Tor für die Heimmannschaft Plüschtiere für einen guten Zweck aufs Eis werfen können. Doch auch sportlich verspricht die Partei Wölfe vs. Tornados jede Menge Brisanz, denn nach dem letzten Spieltag und mit der knappen Niederlage bei FASS Berlin steht das Team von Trainer Sven Schröder seit längerer Zeit mal nicht auf einem der ersten vier Tabellenplätze, welche nach der Hauptrunde zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen. Ausgerechnet Niesky hat den Wölfen den vierten Platz streitig gemacht, welchen die Erzgebirger natürlich nur allzu gerne wieder hätten. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison, in welche die Lausitzer zunächst eher schwierig gestartet sind, sich aber stetig gesteigert haben und nun eines jener fünf Teams sind, welche absehbar um den Einzug in die Playoffs kämpfen werden. Von den bislang zehn absolvierten Spielen gewann das Team von Trainer Jens Schwabe sechs Partien, vier Vergleiche gingen verloren. Auffälligste Akteure sind Philip Riedel (11 Tore/12 Assists), Neuzugang Marius Stöber (7/15), David Frömter (9/8), Tom Domula (6/9) und Eddy Lyks (4/9), gefolgt von den Alteingesessenen Sebastian Greulich (7/3), Andreas Brill (4/6) und Jörg Pohling (3/5). Insgesamt also eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Nach der Niederlage bei FASS Berlin streben die Wölfe gegen Niesky einen Sieg an. Das dies kein Selbstläufer wird, weiß auch Wölfe-Coach Sven Schröder und gibt folgende Marschroute aus: „Wir wollen natürlich wieder zurück in die Erfolgsspur und die Dinge besser machen, die am letzten Spieltag nicht so gut waren. Dazu benötigen wir die richtige Einstellung, Zielstrebigkeit, den Speed und wieder die Leichtigkeit vor dem gegnerischen Tor.“ Neben der mit Spannung erwarteten Partie gegen Niesky ist am Samstag zudem Teddy-Toss-Day im Wolfsbau! Jeder Fan kann Kuscheltiere mit ins Stadion bringen, oder, wer keine mehr zu Hause hat, auch gern welche gegen eine freiwillige Spende im Stadion bis zum Spielbeginn erwerben. Sobald das erste Tor für die Wölfe fällt, dürfen alle Kuscheltiere aufs Eis geworfen werden. Und auch wirklich nur beim ersten Tor der Schönheider Wölfe! Nicht davor und auch zu keinem späteren Zeitpunkt. Sollten unsere Wölfe zum ersten Mal in dieser Saison kein Tor schießen, dürfen die Kuscheltiere mit Ertönen der Schlusssirene aufs Eis geworfen werden. Sowohl die Kuscheltiere als auch der Erlös aus den Spenden wird in der Adventszeit an eine Kindereinrichtung gespendet und übergeben. |
| Mittwoch 27.November 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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