IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 26.März 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund
Dynamisches Startup SportHacks wird neuer Kooperationspartner des DEB
(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat einen neuen sportlich versierten Partner im Bereich Funktionsbekleidung. Das junge Unternehmen SportHacks aus dem Stuttgarter Raum wird für die nächsten zwei Jahre Kompressionssocken mit DEB-Logo für die Nationalspieler der Männer- und Frauenmannschaft zur Verfügung stellen.
Im Gegenzug erhält das Startup im Rahmen der Kooperation Karten für den Deutschland Cup im kommenden November in Krefeld und Zugang zu den Nationalspielern als Tester sowie als Testimonials. Die Schwaben haben sich die Leidenschaft für den Sport auf die Fahnen geschrieben und liefern nicht nur hochklassige Produkte, sondern betreiben auch einen Sport-Blog mit Tipps, Tricks und sogenannten “Hacks“ auf ihrer Website. Dieses ganzheitliche Engagement für den Sport ist der gemeinsame Nenner zwischen SportHacks und dem DEB und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft.
Robert Schütt, DEB Marketing Leiter: „Mit SportHacks haben wir einen neuen, sehr interessanten Partner für uns gewonnen, der ideale Produkte für unsere Teams bietet. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Projekte.“
Till Augner, Geschäftsführer SportHacks GmbH: „Die DEB Männer- und Frauennationalmannschaft verkörpern alle Werte, die wir in wahren SportHackern sehen - hart arbeitend, leidenschaftlich und einfallsreich. Wir freuen uns, den DEB in den nächsten zwei Jahren mit Produkten unterstützen zu dürfen, die in unserem SportLab in enger Zusammenarbeit mit Vollblut-Sportlern entwickelt wurden. Der unvergleichbare Teamspirit der Silbermedaillengewinner hat uns als junges Unternehmen enorm inspiriert und mitgerissen. Es macht uns stolz, zukünftig mit dem DEB gemeinsame Projekte voranzutreiben."
Tölzer Löwen
Feuerwerk! 6:0-Sieg über Freiburg erzwingt Spiel sieben
(DEL2) Viel besser geht's nicht: Die Tölzer Löwen mussten das sechste Spiel der
Playdownrunde gegen den EHC Freiburg gewinnen um am Leben zu bleiben.
Das taten sie. Allerdings nicht knapp, sondern absolut überzeugend mit
einem 6:0-Feuerwerk. Hannes Sedlmayr und Chris St.Jacques mit jeweils
zwei Toren überragend.
"Gratulation. Die Tölzer haben verdient gewonnen. Wir haben nicht das
gespielt, was wir spielen wollten und deshalb haben wir verloren", das
war alles, was Leos Sulak nach dem enttäuschenden Spiel seines Teams auf
der Pressekonferenz zu sagen hatte. Doch so schwach war der Auftritt des
EHC Freiburg zunächst nicht. Im ersten Drittel war es ein recht
ausgeglichnes Spiel mit zwei guten Chancen auf beiden Seiten. Es war die
Kaltschnäuzigkeit, die am Sonntagabend den Unterschied machte. Die Löwen
nutzten ihre beiden Großchancen in Person von Hannes Sedlmayr und Beppo
Frank zu zwei Toren - Mikko Rämö hielt seinen Kasten sauber. Die
Drittelführung war da, die Sicherheit gewonnen.
Nach dem Doppelschlag in Minute 28 - erneut Sedlmayr und der stark
aufspielende Chris St.Jacques die Torschützen - war die Freiburger
Gegenwehr gebrochen. "Wir sind natürlich froh, dass die Leistung so
gepasst hat, das wir in der Lage waren heute die etwas bessere
Mannschaft zu sein. Andererseits dürfen wir die Höhe des Sieges auf
keinster Weise überbewerten, weil das Spiel war nach dem 3:0/4:0
vielleicht auch schon gelaufen", warnte Rick Boehm bereits vor dem Spiel
am Dienstag. Die Breisgauer verzettelten sich in der Folge in
Strafzeiten, die die Löwen wiederum zu den Toren fünf uns sechs nutzten.
Manuel Edfelder durfte freistehend im Slot und Chris St.Jacques
wunderbar freigespielt einnetzen. Der Kanadier war gemeinsam mit Marcel
Rodman als Kontingentspieler im Sturm aufgestellt worden. Keine
Entscheidung gegen Joonas Vihko, sondern eine Entscheidung für die
Frische der Spieler. In den letzten 15 Minuten trudelte das Spiel aus.
Die Buam durften noch etwas Powerplay trainieren und die 2500 Fans
feierten den Serienausgleich.
Am Dienstag gibt's das entscheidende Spiel um die Serie: Ab 19:30 Uhr in
der Franz-Siegel-Halle in Freiburg. Bei einem Sieg ist den Löwen der
Klassenerhalt sicher. Bei einer Niederlage geht's in eine zweite
Playdown-Runde gegen Lausitz oder Bayreuth. "Wir müssen uns darauf
fokussieren, dass das nächste Spiel wieder bei null anfängt. Wir wissen,
wie Freiburg zu Hause spielt und wie schwierig das sein wird. Wir sind
aber natürlich froh, dass wir am Dienstag nochmal hinfahren dürfen um
dort die Entscheidung zu suchen", so das Schlusswort von Rick Boehm.
Agrobs wird neuer Partner der Tölzer Löwen
Die Tölzer Löwen freuen sich, einen neuen Sponsor präsentieren zu können. Die Firma Agrobs aus Degerndorf unterstützt ab sofort den Zweitligisten.
„Die Unterstützung eines Traditionsvereines mit einer vorbildlichen Jugendarbeit passt sehr gut zu uns als Familienbetrieb. Unserer Heimat und der Landwirtschaft verbunden, stellen wir im Alpenvorland Pferdefutter für den Freizeit- und Sportbereich her und vermarkten bis über die Grenzen Deutschlands hinaus“, sagt Simon Berger, der gemeinsam mit seinem Bruder Florian die Geschäftsführung innehat. Auch Löwen-Geschäftsführer Christian Donbeck ist sehr angetan von der Zusammenarbeit. „Es waren von Anfang an sympathische, zielführende Gespräche. Ich bin froh, dass wir so einen Unterstützer an Bord holen konnten.“ Zu sehen sein wird der Schriftzug des Pferdefutter-Herstellers auf der Torhüter-Ausrüstung.
Seit über 30 Jahren befasst sich die Familie Berger mit den naturnahen Futtermitteln. Die einzigartige Vielfalt der Gräser und Kräuter aus dem bayerischen Alpenvorland ist die Basis für die Entwicklung natürlicher und artgerechter Rohfaserprodukte. Diese Philosophie ist bis heute der Kern des Unternehmens. Simon Berger: „Wir stehen als Team mit unseren Werten für unsere Agrobs-Produkte und deren Qualität.“
Bayreuth Tigers
Bayreuth Tigers schlagen zurück - Verdienter Heimsieg zum Serienausgleich von 3-3
(DEL2) Dieses “do or die-Spiel” der Hausherren vor stimmungsvollen Zuschauern beider Lager hatte zu ungewöhnlich früher Uhrzeit einen absolut gleichverteilten Beginn, bei welchen man beiden Teams den „safety-first-Gedanken“ ziemlich deutlich anmerkte. Zwar gab es jeweils einzelne Möglichkeiten, aber ohne die ganz großen Hochkaräter und die Torhüter blieben hüben wie drüben insgesamt Herr der Lage. Auffällig war dabei aber, dass die Tigers diesmal den Slot vor Franzreb häufiger besetzten als in den letzten Partien, was in den ersten 20 Minuten aber noch nicht von Erfolg gekrönt war. Das 0-0 zur ersten Pause spiegelte das Spiel folgerichtig sehr gut wieder.
In Abschnitt zwei blieb der Spielverlauf erstmal ähnlich, bis beide Kontrahenten etwas flüssigere Spielzüge aufs Eis legten. Den ersten Eintrag aufs Scoreboard schafften die Gäste. Der offensivstarke Verteidiger Owens zog ins Bayreuther Drittel, setzte an das Tor zu umkurven, spielte dann aber die Scheibe von hinter dem Gehäuse zurück direkt auf Tegkaev und der fand tatsächlich eine minimale Lücke zwischen Pfosten und Vosvrda zum 0-1. Die Tigers zeigten sich davon aber nur kurz beeindruckt und setzten zum Gegenschlag an. Ein gezielter und perfekter Pass von Potac fand Bartosch im Slot und der brachte die Scheibe zum Ausgleich über die Linie, was auch nach dem Videobeweis Bestand hatte. Davon gepuscht legten die Oberfranken nach und erspielten sich weitere Chancen, die sie aber vorerst nicht mehr an Franzreb vorbei bringen konnten. Kurz vor der zweiten Pause kassierten die Gastgeber aber zwei Strafen kurz hintereinander und mussten 90 Sekunden in doppelter Unterzahl überstehen. Mit vereinten Kräften und einem starken Vosvrda im Tor gelang das auch und so ging mit dem 1-1 in die Kabine.
Mit diesem Schub des schadlos überstandenen 3 gegen 5 gingen die Wagnerstädter dann ins Schlussdrittel und übernahmen nun relativ deutlich die Spielführung. Hayes auf Seiten der Lausitzer konnte diesmal, evtl. auch körperlich bedingt, dem Spiel nicht so seinen Stempel aufdrücken und die Tigers bekamen Oberwasser. Erste Chancen blieben zwar noch ungenutzt (Lattentreffer Kolozvary) doch in Minute 44 nahm eben Kolozvary einen wiederholt gespielten weiten Pass von Vosvrda auf, zog gekonnt an seinem Gegenspieler vorbei und traf mit der Rückhand zum 2-1. Die Füchse versuchten zwar zurück ins Spiel zu kommen, doch die Gastgeber blieben Herr im Haus und fingen die meisten Angriffe der Gäste ab bevor sie richtig gefährlich werden konnte, und den Rest regelte der wiederum starke Vosvrda. Die intensive Laufarbeit der Tigers mit häufig frühem „forecheck“, wurde dann in Minute 54 belohnt. Pavlu gewann die Scheibe in der Offensivzone, spielte schnell auf Stas und der direkt weiter auf Luciani, der im Stile eines Torjägers sofort gegen die Bewegungsrichtung des Goalies zum 3-1 einnetzte. Weißwasser nahm nun seine Auszeit doch die Gelb-Schwarzen machten einfach weiter. In Überzahl spielte man Geigenmüller in bewährter Manier im linken Rückraum frei und sein gewaltig geschossener „Onetimer“ schlug unhaltbar zur Vorentscheidung ein. Zwar verkürzte Ranta bei 6 gegen 4 noch auf 4-2 und am Ende gab es auch noch ein paar Auseinadersetzungen mit Spieldauerstrafen für Geiseler und Luciani (ohne größere Folgen wie Sperren für die Spieler), am völlig verdienten Heimsieg änderte sich aber nichts mehr. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zwingt man somit die favorisierten Füchse in ein Entscheidungsspiel.
Weiter geht’s am Dienstag 19.30 Uhr mit dem dann ultimativen Showdown Spiel 7 in der Lausitz.
Eispiraten Crimmitschau
1:4! Eispiraten unterliegen dem SC Riessersee - Am Dienstag kommt es zu Spiel 7
(DEL2) Die Entscheidung auf das Weiterkommen in das Playoff-Halbfinale wurde auf Dienstag vertagt. Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich heute dem SC Riessersee vor heimischen Publikum mit 1:4 geschlagen geben und verpassten es somit, schon vorzeitig in das Halbfinale einzuziehen. Stattdessen kommt es am Dienstagabend nun zum siebten Aufeinandertreffen beider Teams. Wer dieses Duell für sich entscheidet, darf dann weiter vom Gewinn der DEL2-Playoffs träumen.
Cheftrainer Kim Collins schickte die gleiche Mannschaft ins Rennen wie schon beim 2:1-Overtime-Sieg am Freitag. Nicht dabei war Ales Kranjc (überzähliger Ausländer). Robbie Czarnik stürmte in der dritten Linie, Robin Soudek erneut in der ersten Reihe neben Ivan Ciernik und Jordan Knackstedt.
Der SC Riessersee, welcher mit dem Rücken zur Wand stande, startete mit viel Druck und erspielte sich prompt zahlreiche Chancen. Die Eispiraten kamen dagegen nicht richtig ins Spiel und mussten bereits nach acht Minuten einen Rückstand hinnehmen. Jared Gomes traf per Direktabnahme zum 0:1. In der Folge hatten Jordan Knackstedt und Patrick Pohl die Möglichkeiten für die Westsachsen auszugleichen. Doch ihre Einschusschancen brachten keinen Ertrag.
Im zweiten Drittel gelang den Eispiraten dann zunächst aber der Nadelstich. Brock Maschmeyer tunnelte Matthias Nemec und versenkte den Puck trotz starker Bedrängnis zum 1:1-Ausgleich (24.). Die Antwort der Garmisch-Partenkirchener ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Im Powerplay lenkte Will Weber einen Schuss von Richard Mueller in den eigenen Kasten - 1:2 (26.). Maschmeyer, Ciernik, Pohl und Soudek hatten dann beste Chancen, um für die Crimmitschauer erneut auszugleichen. Doch entweder fehlte den Pleißestädtern in diesen Situationen das Scheibenglück oder aber Matthias Nemec, Schlussmann des SCR, parierte stark.
Auch zu Beginn des Schlussdrittels erspielten sich die Eispiraten ein Chancenplus. Zunächst scheiterte Ciernik an Nemec, der kurze Zeit später Nachschuss um Nachschuss parierte und den Ausgleich der Westsachsen somit verhinderte. Eiskalt dagegen präsentierte sich der SCR. Richard Mueller traf von der Grundlinie und stellte auf 1:3 (46.). Die Westsachsen gaben sich vor den 4.236 Fans, welche für eine wahnsinnige Kulisse sorgten, jedoch nicht aus, konnten sich in einer weiteren Drangphase aber wieder nicht belohnen. So traf Andreas Eder 30 Sekunden vor dem Ende zum 1:4-Endstand. Enttäuschung sah in diesen Minuten allerdings anders aus. Die Anhänger feierten ihre Eispiraten, die Riessersee nun am Dienstag zum siebten Duell fordern, für das bisher Erreichte.
Versteigerung der Heimspieltrikots ist voller Erfolg - Heimspieltrikot von Brett Kilar wechselt für 340 € den Eigentümer
Mit großem Erfolg ist nach dem gestrigen Heimspiel (26. März) die Versteigerung der Heimspieltrikots aus der Saison 2017/2018 zu Ende gegangen. Die originalen Game Worn-Jerseys weckten bei den Fans im Kunsteisstadion Crimmitschau großes Interesse. Am begehrtesten war am Ende das Heimspieltrikot von Eispiraten-Torhüter Brett Kilar, welches nach einem Maximalgebot von 340,00 € einen neuen Eigentümer fand.
Mit wenigem Abstand hinter Brett Kilar landete das Trikot von Brock Maschmeyer. Dieses fand nach einem Gebot von 320,00 € einen neuen Eigentümer. Begehrt waren zudem die Jerseys von Jordan Knackstedt und Patrick Pohl, die beide 220,00 € einbrachten.
Alle Jerseys fanden neue Eigentümer, welche ihre ersteigerten Heimspieltrikots direkt in Empfang nehmen durften. Die Eispiraten Crimmitschau freuen sich über die große Beteiligung und das rege Interesse. Insgesamt erzielte die Versteigerung eine Endsumme von 4.353,00 €. Die Westsachsen wünschen den neuen Eigentümern zugleich viel Freude an ihren exklusiven Sammlerstücken.
Wirtschaftsjunioren zu Gast bei den Eispiraten - Interessantes Rahmenprogramm nach Bundesfinale in Wirtschaftswissen
Die Eispiraten Crimmitschau waren am Samstagnachmittag Gastgeber für ein Treffen der Zwickauer Wirtschaftsjunioren. Nachdem für die jeweiligen Kreissieger am Samstagmorgen das Bundesfinale in Wirtschaftswissen anstand, ging es im Kunsteisstadion Crimmitschau dann zu einem attraktiven Rahmenprogramm für die Schüler über. Dabei erhielten die Wirtschaftsjunioren einen Einblick rund um den Eishockeystandort Crimmitschau und der Sportart selbst.
Gegen 14:30 Uhr begrüßte Geschäftsstellen-Koordinator Eric Nawroth gemeinsam mit Pressesprecher Aaron Frieß die Gäste in der Business Lounge im Kunsteisstadion Crimmitschau. Nach einem informativen Film über die Eispiraten wurde anschließend sowohl der Traditionsstandort mit seinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch die verschiedenen Engagements in zahlreichen Bereichen beleuchtet. Im Anschluss brachen die Wirtschaftsjunioren dann zu einer Stadionführung auf, die an der Business Lounge begann und in der Mannschaftskabine der Eispiraten endete. Dort gab Geschäftsführer Jörg Buschmann den rund 30 Besuchern zahlreiche Hintergrundinformationen zu dem Eishockey-Zweitligisten und seinen Spielern mit auf dem Weg.
Nach der Stadionführung endete der spannende Nachmittag bei den Eispiraten, die zugleich in zahlreichen Gesprächen die Gelegenheit nutzten, um neue Kontakte zu Unternehmen aus der Region zu knüpfen.
Wölfe Freiburg
Showdown in den Playdowns: Spiel 7 am Dienstag in Freiburg
(DEL2) mehr Spannung, mehr Dramatik geht nicht: Am Dienstagabend entscheidet sich im siebten Spiel der Playdown-Serie, ob der EHC Freiburg oder die Tölzer Löwen den frühzeitigen Klassenerhalt feiern dürfen. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr, der Vorverkauf läuft.
Jedes Team hat 3 Begegnungen für sich entschieden; zum Sieg in der "Best of seven"-Serie sind aber vier Erfolge nötig. 0:3, 2:5, 2:0, 4:3 n.V., 7:3, 0:6 - so lauten die Resultate der bisherigen sechs Aufeinandertreffen aus Freiburger Sicht. Daraus einen Trend abzuleiten, ist kaum möglich. Die beiden Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe, beide stecken Rückschläge weg, beide kämpfen sich zurück - und doch muss eine von ihnen in die zweite Playdown-Runde. Diese beginnt bereits am Donnerstag; hier treffen die unterlegenen Mannschaften der Serien Freiburg/Bad Tölz und Weißwasser/Bayreuth aufeinander. Auch in der anderen Serie steht es nach sechs Partien 3:3.
Der Kartenvorverkauf für den ultimativen Thriller am Dienstag läuft bereits im Online-Ticketshop, der bis zum Dienstagnachmittag zugänglich ist. Zudem hat die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße am Montag zwischen 17 und 19 Uhr geöffnet. Die Nachfrage nach Eintrittskarten dürfte groß sein - das siebte Spiel einer Playoff-/Playdown-Serie ist für Sportfans ein Faszinosum, das es nicht oft zu erleben gibt.
Das EHC-Team hätte auf diese Art des Nervenkitzels zwar gerne darauf verzichtet und die Serie bereits am Sonntag für sich entschieden - geht nun aber voller Motivation und Überzeugung in das entscheidende Match am Dienstag, 19.30 Uhr, in der Franz-Siegel-Halle.
Kassel Huskies
Huskies scheiterten im Playoff-Viertelfinale
(DEL2) „Siegen oder Fliegen“, so lautete das Motto der Kasseler Eishockeycracks vor Spiel sechs der
Playoff-Viertelfinalserie gegen die Löwen Frankfurt. Nach der 2:4-Niederlage gegen die
Südhessen konnte den Huskies heute nur ein Sieg die Fortsetzung der Spielzeit garantieren. Im
Tor vertraute Cheftrainer Rico Rossi erneut auf Mirko Pantkowski, der bereits am Freitag für
Markus Keller in die Mannschaft rotiert war.
Doch die Hauptarbeit lastete zunächst auf den Schultern von Löwen-Zerberus Antti Karjalainen.
Immer wieder fanden die Huskies Wege und Möglichkeiten die Defensive der Südhessen zu
knacken. In der vierten Minute bot sich Andy Reiß und Tyler Gron gleich zweimal die Möglichkeit
zur frühen Führung, doch die Treffsicherheit ging den Schlittenhunden auch in dieser Partie ab.
Und auch Lambacher (10.) und Carciola (11.) konnten nicht für die gewünschte Erleichterung bei
den 5.768 Huskies-Fans im weiten Rund der Eis. Und die Löwen? Die beschränkten sich aufs
Kontern. So verpasste Eric Stephan nach rund 12 Minuten die Gästeführung, als er bei seinem
Konter etwas zu genau zielte und das Tor rechtsseitig verpasste. Doch die Huskies steckten nicht
auf und blieben ihrer Linie treu. Zwar sorgten Povorozniouk nach einem super Solo über den
rechten Flügel und Mike Little per Schlagschuss zunächst für weiteres Haareraufen, doch umso
schöner jubelte es sich wenige Momente später, als Tyler Gron den verdienten Führungstreffer
unter Karjalainen hindurchmogelte (17.).
Im zweiten Drittel zollten die Huskies ihrem hohen Anfangstempo Tribut und taten sich deutlich
schwerer Chancen zu kreieren. Ganz anders die Gäste aus Frankfurt. Matthew Pistilli hatte
unmittelbar nach Drittelbeginn gleich zweimal die Möglichkeit auf den Ausgleich, scheiterte aber
jeweils an Pantkowski. Die Löwen erhöhten weiter den Druck und kamen immer wieder zu guten
Möglichkeiten. In der 27. Minute war es dann Lucas Dumont, der den Bann brechen sollte. Aus der
Drehung überwand er Pantkowski und sorgte bei den rund 300 mitgereisten Löwen Fans für
Euphorie. Jetzt hatten die Südhessen Blut geleckt. Zunächst war es Nils Liesegang, den Mirko
Pantkowski mit einer weiteren Parade stoppte. Wenig später hatte der Kasseler Zerberus auch
gegen Stretch und Schüle (32.) die passende Antwort parat. Die Huskies verzettelten sich nun
immer wieder in Einzelaktionen. Kurz vor Drittelende schlugen die Löwen erneut zu. Während
Adriano Carciola auf der Strafbank weilte, nutzten die Löwen in Person von Brett Breitkreuz ihr fälliges Powerplay zur ersten Führung am heutigen Abend.
So gingen die Huskies mit einem Rückstand ins letzte Drittel. Doch der vermutete Ansturm auf Karjalainens Kasten blieb weitestgehend aus. Die beste Chance auf den neuerlichen Ausgleich verpasste Andy Reiß, der in der 43. Minute lediglich den Pfosten traf. Auf der Gegenseite verpasste Youngster Dani Bindels die Vorentscheidung, als sein Schlagschuss aus dem Slot in Pantkowskis Brustpanzer landete. So kam es wie es kommen musste, als der Kasseler Zerberus das Eis zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, war es Löwen Oldie Liesegang, der den 1:3-Endstand herstellte.
Mit fairem Shakehands verabschiedeten sich beide Mannschaften in der Folge voneinander – die Huskies in den Urlaub, die Löwen ins Halbfinale.
Memmingen Indians
Meisterschaft vertagt: Finale wird am Dienstag entschieden
(OLS) Das Finale der BEV-Play-Offs geht über die volle Distanz: Am Sonntagabend unterlag der ECDC Memmingen beim EV Lindau mit 3:6. Die Serie ist damit ausgeglichen und wird im letzten und dritten Spiel entschieden. Dieses findet bereits am Dienstag (20 Uhr) wieder in Memmingen statt. Der Vorverkauf für die letzte Partie der Saison läuft an allen gewohnten Stellen bereits seit Montagmorgen.
Mehrere hundert Fans aus der Maustadt machten sich am Sonntag auf an den Bodensee, um ihr Team im zweiten Spiel der Finalserie zu unterstützen. Die Indians waren mit einem Sieg am Freitag gestartet und benötigten nur noch einen Sieg zum Titelgewinn. Die Rot-Weißen legten auch los wie die Feuerwehr: Nach sechs Minuten traf Lubor Pokovic bereits zum 1:0 für die Gäste. Doch ab der Mitte des Abschnitts kamen die Hausherren dann besser ins Spiel. Begünstigt durch eine Strafzeit traf Quaile zum Ausgleich, ehe Smith, ebenfalls in Überzahl, zwei Minuten vor der Pause die erste Führung für die „Islanders“ erzielen konnte.
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gastgeber durch Mlynek. Kapitän Huhn konnte aber den Anschluss für die Indians wieder herstellen, ehe der EVL kurz vor der Sirene erneut erhöhte. Zu diesem denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus Memminger Sicht hatten die Insulaner also ihren Zwei-Tore-Vorsprung wieder auf die Anzeigetafel gebracht und konnten diesen mit in die letzten zwanzig Minuten nehmen.
Dort fiel dann bereits nach fünf Minuten der nächste Treffer für Lindau. Kirils Galoha machte es in Überzahl noch einmal spannend und sorgte für Optimismus im hoffnungslos überfüllten Gästeblock. Doch zu viele Chancen der Memminger konnten am Ende einfach nicht verwertet werden. Selbst als Joey Vollmer zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen wurde, ging die Scheibe nicht über die Linie. Der EV Lindau konnte Sekunden vor dem Ende noch einen Treffer ins verwaiste Indianer-Tor erzielen, da war die Partie aber bereits gelaufen.
Nun kommt es am Dienstag zum entscheidenden dritten Spiel am Hühnerberg. Um 20 Uhr treffen hier beide Teams erneut aufeinander und werden den Titel ausspielen. Zu diesem letzten Spiel der Saison 2017/18 wird erneut eine große Kulisse erwartet. Die Indians empfehlen den Vorverkauf an den bekannten Stellen zu nutzen, aufgrund der kurzfristigen Ansetzung kann mit längeren Wartezeiten an der Abendkasse gerechnet werden. Trotzdem werden dort Tickets sämtlicher Kategorien in ausreichender Zahl verfügbar sein. Dauerkarten können wieder aufgeladen werden, Sitzplätze bleiben mit einer entsprechenden Verlängerung reserviert.
Starbulls Rosenheim
Fabian Zick schießt Starbulls zum ersten Sieg im Viertelfinale
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben die Hannover Scorpions im dritten Playoff-Viertelfinalspiel erstmals besiegt und damit ein viertes Spiel erzwungen, das am Dienstag um 20 Uhr in der „hus de groot Eisarena“ in Mellendorf (Wedemark) stattfindet. Vor über 3.000 Zuschauern im Rosenheim emilo-Stadion sorgte Fabian Zick, der bereits die zwischenzeitliche 3:2-Führung erzielt hatte, 16 Sekunden vor der Schlusssirene mit einer starken Einzelleistung für den umjubelten 4:3-Siegtreffer. In den 60 Minuten zuvor besaßen die Starbulls zwar ein deutliches Chancenplus, scheiterten aber mit vielen hochkarätigen Tormöglichkeiten am starken Gästekeeper Björn Linda.
Erneut ohne Spielgestalter Michael Fröhlich, aber wieder mit Christoph Echtler gingen die Starbulls in das dritte Viertelfinalspiel, bei dem eine Niederlage das Saisonaus bedeutet hätte. Wie schon am Freitag bei der unglücklichen 5:6-Auswärtsniederlage ließ Starbulls-Coach Manuel Kofler Chase Witala als zweiten Kontingentspieler neben Viteszlav Bilek stürmen. Die Hausherren suchten von Beginn an deutlich zielstrebiger das Tor des Gegners, als beim ersten Heimspiel am vergangenen Mittwoch. Dennoch mussten sie früh einem Rückstand hinterherlaufen. Goran Pantic schlenzte die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor und Thomas Pape fälschte ungestört unmittelbar vor Torwart Lukas Steinhauer ab – 0:1 (4.).
Steinhauers Gegenüber Björn Linda brillierte wie schon in den Spielen zuvor mit einer stoisch ruhigen, mit zahlreichen starken Reflexen garnierten Torhüterleistung und verhinderte mehrfach gegen Witala, Bilek und Daniel Bucheli den Rosenheimer Ausgleichstreffer. Nur selten, dann aber brandgefährlich, kamen die Scorpions zum Abschluss. Tobias Draxinger verhinderte mit dem langen Schläger das 0:2 durch Chad Niddery, nachdem Torwart Steinhauer schon geschlagen war (13.), und Sekunden vor der ersten Pause verhinderte der Pfosten ein Rosenheimer Eigentor.
Der Ausgleichstreffer zum 1:1 entsprang einer tollen Einzelleistung von Chase Witala. Der junge Kanadier schnappte sich an der eigenen blauen Linie die Scheibe, nahm Tempo auf, ließ sich von drei Gegenspielern nicht bremsen und zwirbelte, gestört von Gästeverteidiger Dennis Schütt, das Spielgerät ins linke obere Eck. Die Gäste, die das Spielgeschehen in der Anfangsphase des zweiten Drittels eigentlich deutlich offener als im ersten Spielabschnitt gestalten konnten, standen jetzt enorm unter Druck und mussten sich bei ihrem herausragend haltenden Torwart bedanken, dass es bei dem einen Rosenheimer Treffer blieb. Die größte Chance zur 2:1-Führung vergab Dominik Daxlberger, der mit ganz viel Zeit und Platz auf Björn Linda zufuhr, die Scheibe aber nicht am Keeper vorbeibrachte (29.).
Stattdessen schlugen einmal mehr die Gäste gnadenlos zu. Brian Gibbons wurde von Maximilian Vollmayer auf seinem Weg ins und durchs Rosenheimer Drittel nicht konsequent angegangen und traf mit einem Rückhandschlenzer gegen die Reaktionsrichtung von Lukas Steinhauer und mit Hilfe des Innenpfostens (32.). Zwar blieben die Starbulls das dominante Team, aber jetzt war es auch die eigene Inkonsequenz im Abschluss, die es der Gästeverteidigung und Torwart Linda relativ leicht machten, Gegentore zu verhindern. Das zeigte sich besonders im Rosenheimer Überzahlspiel, wo der richtig Moment für den Abschluss oft verpasst, oder aber überhastet gesucht wurde.
Die Hausherren starteten also mit einem 1:2-Rückstand in den letzten Spielabschnitt, in dem Fabian Zick zum Matchwinner avancieren sollte. Gleich bei seinem ersten Wechsel zwang er unmittelbar von der Bank kommend Brian Gibbons zu einem folgenschweren Scheibenverlust, so dass Bilek frei im Zentrum zum Abschluss kam und das Spielgerät unter die Latte zum Ausgleich nagelte. Ganze 41 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt nach der zweiten Pause gespielt. Die Grün-Weißen hatten jetzt deutlich Oberwasser und erzwangen immer bessere Torchancen. Bilek fuhr durch den Slot, lockte Björn Linda aus seinem Torraum, schloss aus spitzem Winkel ab, traf aber das leere Tor nicht. Im Rückwärtsgang zurück zwischen die Holme fahrend, brachte der Gästekeeper Michael Baindl zu Fall und stürzte selbst, kollidierte auch noch mit Teamkollege Thomas Pape und konnte somit nicht mehr eingreifen, als Fabian Zick zum Abschluss kam und die erstmalige Rosenheimer Führung besorgte – 3:2 (44.).
Die Gäste aber antworteten bereits 41 Sekunden später mit dem 3:3-Ausgleich. Sebastian Lehmanns Schrägschuss ging eigentlich ungefährlich weit am langen Pfosten vorbei, doch von hinter dem Tor kam der Ex-Rosenheimer Christoph Koziol, nahm die Scheibe auf und schob sie reaktionsschnell ins offene kurze Eck. Die Starbulls ließen sich aber auch von diesem Rückschlag nicht entmutigen, und mehr und mehr wurde offenbar, dass die physische Komponente für die Hausherren sprechen sollte. Witala nach einem Schuss von Matthias Bergmann, Michael Baindl nach tollem Rückpass von Bilek und Bucheli bei völlig freier Schussbahn aus der Halbdistanz brachten die Scheibe nicht im Tor unter. Außerdem ließen die Starbulls ein eineinhalb Minuten andauerndes Überzahlspiel mit zwei Spielern mehr auf der Eisfläche ungenutzt.
Den Gästen fehlten nun auffallend Kraft und Konzentration, ihre Gegenstöße zum gefährlichen Abschluss zu bringen. Ausnahme war eine Zwei-gegen-eins-Situation, bei der Kapitän Lehmann zu hoch zielte (52.). Besser machte es Fabian Zick in der letzten Spielminute. Nachdem er bereits das 2:2 vorbereitet und das 3:2 selbst erzielt hatte, fasste er sich ein Herz, drang mit Vehemenz von der rechten Seite in die gegnerische Zone ein, ließ sich von Sean Fischer und Patrick Schmid nicht stoppen und versenkte die Scheibe 16 Sekunden vor der Schlusssirene aus sechs Metern im rechten oberen Eck zum 4:3-Endstand. Der Jubel der Rosenheimer Fans unter den 3.012 Zuschauern kannte keine Grenzen.
Die Starbulls haben mit diesem Erfolg das Viertelfinal-Aus nach drei Spielen verhindert und treten nun zum vierten Spiel am Dienstag um 20 Uhr in Mellendorf (Wedemark) an. Gelingt den Grün-Weißen dann auch dort ein Sieg, kommt es am Gründonnerstag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion zu einem alles entscheidenden fünften Spiel.
Wohnbau Moskitos Essen
Moskitos verlieren in Deggendorf 6:3
(OLN) Der Anfang war schwierig, Deggendorf vor ausverkauftem Haus direkt „On Fire“ Roethke probierte es von der Seite, fand aber keinen Abnehmer, doch in der 3. Spielminute musste Basti Staudt dann doch hinter sich greifen. Strafzeit gegen Essen und die Hausherren machten sofort Ernst. Rene Roethke trifft bereits in der 3. Spielminute zum 1:0 für die Gastgeber. Ein Treffer Vorsprung, der über das gesamte Spiel Bestand haben sollte, irgendwie! Zwar traf Kyle De Coste noch im ersten Abschnitt zum Ausgleich, doch Drittel Zwei sollte wieder mal sowas werden
15 Sekunden, waren die Spieler schon auf dem Eis, wach? Deggendorf war wach und Kyle Gibbons brachte sein Team wieder in Front. Curtis Leinweber sogar mit dem 2-Tore Vorsprung und das Drittel war noch nicht wirklich alt. Doch die Moskitos kamen zurück ins Spiel, Andrej Bires nach tollem Pass von Tom Fiedler mit dem erneuten Anschluss. Und die Tore fielen im Mittelabschnitt wie die reifen Früchte. Leinweber stellte mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her, doch auch die Moskitos waren noch nicht raus. 27 Sekunden vor der zweiten Sirene machte Tom Fiedler das 4:3.
Im letzten Drittel konnte man den Eindruck haben, den Moskitos geht die Puste aus. Schembri nach gut einer Minute wieder mit der Doppeltor Führung In der Folge plätscherte das Spiel so ein wenig dahin. Zwar hatten beide Mannschaften Chancen, aber richtig gefaehrlich war es nicht mehr. In der 98. Spielminute dann noch der Endstand durch den Ex-DEL Profi Roethke. Damit stehen die Moskitos am Dienstag mit dem Ruecken zur Wand! Ein Sieg muss her, sonst ist es aus.
Amberg Wild Lions
ERSC-Löwen sind zufrieden
(BLL) Im bayerischen Amateur-Eishockey wird gerade auf Sommermodus umgestellt. Die sportlichen Entscheidungen im Landesliga-Bereich sind mit dem etwas überraschenden Erfolg des EC Bad Kissingen über den EHC Klostersee im Kampf um den bayerischen Titel nun alle gefallen. Der ERSC Amberg blickt dabei auf eine alles in allem erfreuliche Spielzeit zurück.
Die Kissinger Wölfe entschieden das Landesliga-Finale über die favorisierten Klosterseer im Modus „Best of 3“ mit 2:1 für sich, gewannen die letzte Partie in Grafing mit 3:2. Die Saale-Franken gehören mit Schweinfurt und Königsbrunn sowie Klostersee zu den sportlichen Bayernliga-Aufsteigern. Insgesamt vier Bayernligisten müssen dafür den Fahrstuhl mit Richtung Landesliga betreten – das hätte vor Beginn der Qualifikationsrunden wohl niemand erwartet. Der ERSC hatte mit dem direkten Aufstieg letztendlich wenig zu tun, zu hoch war die Ausfallquote in den entscheidenden Wochen. Ein größeres Aufrüsten wie bei Teilen der Konkurrenz war von Amberger Seite aus zudem wirtschaftlich nicht vertretbar. Es wertet aber die Gesamtleistung der Löwen auf, dass sie zuvor die Hauptrunde als Meister vor den bereits genannten Teams abschließen konnten und selbst dezimiert in der Qualifikation – vor allem in Heimspielen – starke Leistungen ablieferten: „Wir hatten eine echte ‚Mördergruppe‘, spielten aber die beste Saison seit Jahren“, zeigt sich deshalb ERSC-Vorstand Mustafa Sugle mehr als zufrieden. Der Dank dafür seien steigende Zuschauerzahlen gewesen: „Der Zuspruch war okay und die Tendenz ist steigend, obwohl wir keine Derbys hatten und außer Schweinfurt kein Gastverein nennenswerte Fanunterstützung mit nach Amberg brachte“, erinnert Sugle.
Pfaffenhofen, Buchloe, Moosburg und Germering kommen aus der Bayernliga nach unten, Aich (spielt auch in Moosburg), Geretsried, Waldkirchen und Lindenberg würden aus den Bezirksligen nachrücken. Wer letztendlich wo spielt ergibt sich nach Ende der Meldefrist zum 1.Juni 2018 und der nachfolgenden Prüfung des BEV. Der Verband wies kürzlich nochmals ausdrücklich darauf hin, dass für Bayern- und Landesliga die verlässliche Stellung von U7- und U9-Mannschaften sowie eines weiteren Nachwuchsteams Voraussetzung für eine Zulassung sind – für den ERSC überhaupt kein Problem, aber es sind Zweifel erlaubt, ob das alle anderen Anwärter gebacken bekommen.
Unterdessen laufen die Planungen für die kommende Saison und man ist in Amberg bemüht, den Kader soweit möglich zu behalten, das gilt natürlich auch für Trainer Dirk Salinger. Der hat sich aus beruflichen Gründen noch Bedenkzeit erbeten. „Wir sind schon zuversichtlich, dass es mit Coach und Spielern klappt. Dann wollen wir das Team im Rahmen unserer Möglichkeiten verstärken“, stellt der Vorstand in Aussicht. Zuletzt erhielt Obmann Chris Spanger die Zusagen von Lukas Salinger, Paul Thiede, Dominik Schopper, Matti Swadzba und Philipp Dürr, womit bereits elf Spieler ein Gerüst bilden, darunter auch der überragende Torhüter Oli Engmann und Topscorer Felix Köbele. „Weitere Gesprächsabschlüsse könnten bald folgen“, signalisiert Spanger.
Diez-Limburg Rockets
Matchball für Herford: Rockets verlieren auch Spiel zwei
(RLW) Es hat deutlich weniger gefehlt als noch im ersten Finalspiel, aber es hat auch im zweiten Spiel der Serie nicht zum Sieg gereicht: Die EG Diez-Limburg verliert bei den Ice Dragons Herford mit 3:4 (2:0, 1:4, 0:0) und liegt in der Finalserie um den Titel in der Regionalliga West mit 0:2 hinten. Der HEV hat damit Matchball, die Rockets aber wollen sich an Gründonnerstag (20.30 Uhr) in die Serie zurückkämpfen. Der Vorverkauf hat begonnen.
Endlich ein Tor gegen den starken Keeper Kieren Vogel: Das Spiel in Herford begann nach zaghafter Anfangsphase durchaus gut für die Rockets: Joey Davies traf in Überzahl zur wichtigen 1:0-Führung (12.). Wichtig, weil eine Führung immer gut tut. Vor allem aber wichtig, um nach der Nullnummer von Freitag, als man gegen Herford mit 0:4 verlor, zu zeigen: Auch Vogel ist überwindbar.
Und die EGDL legte sogar noch einen zweiten Treffer nach - und das auch noch zum psychologisch so wichtigen Zeitpunkt: 23 Sekunden vor dem ersten Pausentee traf Matt Fischer zum 2:0. So langsam schienen die Raketen ein Mittel zu finden gegen diese defensiv so kompakt stehenden Ice Dragons, die obendrein in jedem Spiel in der Lage sind ihre vier oder fünf Tore zu schießen.
Vier waren es dann tatsächlich, und die sogar alle im zweiten Drittel. Kris Gehring traf zum 1:2 (23.), Killian Hutt zum 2:2 (25.). Das ging ein wenig zu schnell und verschaffte den Gastgebern Rückenwind. Doch als genau in diese Phase Joey Davies die EGDL erneut in Führung brachte (32.), nährte das die Hoffnung auf den ersten Finalerfolg für die Mannen von der Lahn.
Doch Herford schlug erneut zurück - dieses Mal innerhalb von nur 25 Sekunden im Doppelpack: Killian Hutt in Überzahl (33.) und Benjamin Skinner (33.) brachten die Gastgeber vor einer nun auch hörbaren Heimkulisse erstmals in Führung. Doch noch waren ja 27 Minuten zu spielen. Dass die EGDL im zweiten Drittel jedoch keine Antwort mehr geben konnte lag an drei kurz aufeinander folgenden Strafen, die man zumindest schadlos überstand. Und das, obwohl Herford gleich zwei Mal in doppelter Überzahl agieren durfte.
„Wir haben mit einzelnen Spielern zu oft auf der Strafbank gesessen“, ärgerte sich Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Das kostet dann natürlich Körner, die dir in einem solch engen Spiel am Ende fehlen." Zwar versuchten die Rockets im letzten Drittel noch einmal alles, der Ausgleich aber wollte nicht fallen. Auch, weil man bei gezogenem Keeper in der Schlussminute zwei Mal an HEV-Keeper Vogel scheiterte.
„Es sind die kleinen Sachen, die gefehlt haben. Und die mich ärgern. Wir fangen fantastisch an und gehen mit 2:0 in Führung. Doch dann geht bei einzelnen Spielern die Konzentration verloren, andere finden nicht zu ihrer Form. Wir haben am Ende alles versucht, aber wir haben die Scheibe einfach nicht mehr ins Tor bekommen. Aber: Auch wenn wir jetzt in der Serie mit 0:2 zurückliegen, es ist noch nicht zu spät eine Antwort zu geben."
Tickets für das Heimspiel an Gründonnerstag gibt es im Vorverkauf in der Stadiongaststätte in der Diezer Eissporthalle (täglich ab 14 Uhr). Der Verein empfiehlt aufgrund des großen Interesses an den Finalspielen den Vorverkauf zu nutzen.
Ice Dragons Herford
Ice Dragons drehen Spiel gegen Rockets und gehen mit 2:0 in Führung!
(RLW) Ausverkauftes Haus, Gänsehaut schon als Jane Hoffmann die Nationalhymne anstimmte und 1029 Kehlen von den Rängen mitmachten, ein wahrlich würdiger Rahmen für das Finalspiel gegen die Rockets! Da wollten sich die beiden Teams natürlich auch nicht lumpen lassen und boten den Zuschauern Spannung bis zum Schlusspfiff. Dabei fing es für die Ice Dragons alles andere als gut an, die nach 20 Minuten bereits 0:2 hinten lagen, ausglichen, erneut zurück lagen und noch im 2. Drittel das Spiel drehten. Am Ende war es dann eine Abwehrschlacht, bei der sich Kieren Vogel als Fels in der Brandung zeigte und den Sieg festhielt. Jetzt steht es in der Serie 2:0, die Ice Dragons benötigen nur noch einen Sieg, um sich den Traum von der Meisterschaft erfüllen zu können.
Da war er wieder, der gegenseitige Respekt! Beide Teams begannen das Spiel äußerst Defensiv, keiner wollte den ersten Fehler machen! Nach und nach jedoch erspielten sich die Rockets ein Übergewicht, die Ice Dragons hatten Schwierigkeiten, die stürmischen Gäste unter Kontrolle zu bekommen. Das 0:1 in der 12. Minute war dann auch folgerichtig und zu diesem Zeitpunkt verdient, in Überzahl hatte Konstantin Firsanov geschossen, Kieren Vogel konnte nur prallen lassen und Joey Davis drückte die Scheibe über die Linie. Die Antwort der Ice Dragons? Erst nervös, dann immer sicherer stemmten sie sich nun dagegen, hatten gleich mehrere gute Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen, schafften es aber nicht, die Scheibe an Constantin Schönfelder vorbei ins Tor zu bugsieren. So gab es dann 23 Sekunden vor der Pause den nächsten Nackenschlag. Matt Fischer hielt von der blauen Linie aus drauf, Kieren Vogel war die Sicht verdeckt und die Scheibe schlug zum 0:2 Pausenstand ein.
Im zweiten Drittel mussten die Ice Dragons dann ohne Maurice Becker auskommen, der sich verletzt auf den Weg in die Kabine machte. Für ihn rückte Kevin Rempel in den Sturm, Lukas Derksen, zuletzt oft als 7. Verteidiger ohne nennenswerte Eiszeiten, nahm seinen Platz in der Verteidigung ein. Und wie! Es lief die 23. Minute, als Sven Johannhardt ein Bully im Verteidigungsdrittel der Rockets gewann, die Scheibe kam zu Derksen an die blaue Linie, der hielt drauf, Kevin Rempel fälschte ab und die Ice Dragons hatten auf 1:2 verkürzt. Dass die Schiedsrichter in einer ansonsten hervorragend geleiteten Partie, Jan-Niklas Linnenbrügger den Assist und Kris Gehring den Treffer gaben, geschenkt! Denn dieser Treffer gab den Ice Dragons spürbar Auftrieb! Sie drückten nun, angepeitscht von den Fans, auf den Ausgleich und sie hatten Erfolg! Wieder war es Lukas Derksen der in der 25. Minute von der blauen Linie in Richtung Tor schlenzte, dieses Mal war es Killian Hutt, der abfälschte und die Halle zum kochen brachte. In der Folge kippte das Spiel mehr und mehr in Richtung der Ice Dragons, doch der 3. Treffer wollte einfach nicht fallen! Und wenn man vorne nicht trifft, darf man sich nicht wundern, wenn es hinten klingelt. So geschah es dann auch in der 32. Minute. Die Rockets waren in Überzahl, Emanuel Grund hielt von der blauen Linie drauf, die Scheibe ging am Tor vorbei, prallte in die Bande, Joey Davis schaltete am schnellsten und überwand Vogel zur erneuten Gästeführung. Doch die Ice Dragons hatten Blut geleckt! Nur gut eine Minute später waren sie selbst in Überzahl, Jan-Niklas Linnenbrügger bediente den am Pfosten wartenden Killian Hutt mit einem sehenswerten Diagonalpass und der Kanadier drehte auch schon jubelnd ab! Während die Gäste diesen Treffer noch verdauen mussten, es lief immer noch die 33. Minute, Schlug die Scheibe dann wieder im Kasten von Constantin Schönfelder ein. Nach Vorarbeit von Gleb Berezvoskij, der einen Klärungsversuch der Rockets unterband und Killian Hutt, legte sich Ben Skinner die Scheibe zurecht, nahm Maß und brachte die Ice Dragons mit 4:3 in Führung! Die Rockets versuchten nun, mit stürmischen Angriffen zu antworten, schwächten sich dabei aber immer wieder durch Strafzeiten selbst, die Ice Dragons konnten aus den Überzahlspielen jedoch kein Kapital schlagen, so dass es mit diesem 4:3 in die zweite Pause ging.
Das letzte Drittel war dann nichts mehr für schwache Nerven! Wie viele Fingernägel in diesem spannenden Spielabschnitt dran glauben mussten, ist nicht belegt, aber von einer 4stelligen Zahl ist auszugehen! Während nämlich die Gäste nun mehr und mehr anrannten, verlegten sich die Ice Dragons auf das, was sie schon am Freitag auswärts gemacht hatten: Defensiv sicher stehen und versuchen, mit schnellen Kontern zum Abschluss zu kommen. Die Zeit lief unerbittlich gegen die Gäste herunter, denn auch wenn die mitgereisten Fans der EG Diez-Limburg gleich mehrfach den Torschrei auf den Lippen hatten, waren immer wieder ein Herforder Spieler oder Kieren Vogel zur Stelle, um in letzte Sekunde zu klären. 1 Minute vor Schluss blieb Gästecoach Arno Lörsch dann nichts anderes mehr übrig, als seinen Torhüter zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis zu nehmen, eine Maßnahme, die noch einmal gehörig Druck auf das von Kieren Vogel gehütete Tor aufbaute. Doch mit 2 Glanzparaden in den letzten 30 Sekunden hielt der Herforder Goalie den Sieg der Ice Dragons fest, die nun 3 Matchpucks zum Gewinn der Meisterschaft haben!
Grefrath Phoenix
GEG beendet mit Auswärtssieg nach drei Bisel-Toren die Saison
(LLW) “Wir wollen die Saison am Freitag mit einer guten Leistung zu Ende bringen und werden versuchen das Spiel für uns zu entscheiden” hatte GEG-Trainer Karel Lang vor der letzten Begegnung seiner Grefrath Phoenix angekündigt. Gesagt, getan. Die Blau-Gelben zeigten zum Saisonabschluss beim EHC Troisdorf noch einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung und bezwangen die Dynamites mit 4:3 (2:1,1:1,1:1).
Erneut stand dem Phoenix-Coach mit 12 Feldspielern, sowie dem Torhütergespann Rene Dömges und dessen Backup Sven Budde nur ein kleiner Kader zur Verfügung, der zudem aufgrund der längst beendeten “Eiszeit” in Grefrath auch noch seit zwei Wochen ohne Eistraining auskommen musste. Die Ruhephase schien dem Team von der Niers jedoch gut getan zu haben, denn von Beginn an entwickelte sich eine muntere Begegnung, in welcher sich beide Teams auf Augenhöge begegneten.
Die ersten Tore des Abends ließen jedoch bis zur Schulussphase des ersten Drittels auf sich warten. In der 18. Minute traf Lukas Bisel nach Zuspiel von Roby Haazen und Kapitän Andreas Bergmann zur Grefrather Führung. 19:30 Minuten waren gespielt, als erneut der quirlige Bisel sogar auf 2:0 erhöhen konnte. Wieder hatten ihn seine Sturmpartner Haazen und Bergmann in Szene gesetzt. Die Pausensirene kam für Grefrath zwei Sekunden zu spät, denn unmittelbar vor Ablaufen der Uhr verkürzten die Gastgeber vom Rhein noch auf 1:2.
Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Troisdorfer vermehrt die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis zu übernehmen und wähnten sich nach dem 2:2-Ausgleich in der 28. Minute auf einem guten Weg. Grefrath hatte jedoch gut 90 Sekunden später mit dem erneuten Führungstreffer durch Roby Haazen die passende Antwort parat. In der Folgezeit wurde die an sich faire Partie etwas ruppiger, was das Schiedsrichtergespann mit der einen oder anderen Bankstrafe gegen beide Teams ahndete. Weitere Tore sollten bis zur erneuten Pause angesichts zwei gut aufgelegter Torhüter jedoch nicht mehr fallen.
Das Schlussdrittel schien dem zweiten Spieldurchgang zu gleichen. Die Dynamites drängten auf den Ausgleich und durften diesen schließlich in der 52. Minute bejubeln. Die Freude der Heimmannschaft hielt erneut nur wenige Zeigerumdrehungen, denn in der 55. Minute war es erneut Lukas Bisle mit seinem dritten Treffer des Abends, welcher sein Team von der Niers erneut in Führung brachte. Wieder kam das Zuspiel zum 3:4 von Roby Haazen und seinem Kapitän Andreas Bergmann.
Troisdorf fand in einer spannenden Schlussphase kein Mittel gegen die clever agierenden “Feuervögel”. So blieb es beim Grefrather 4:3-Erfolg, welcher zwar nichts mehr am 3. Tabellenplatz hinter Rundensieger Neuss und dem aufstiegsberechtigten TuS Wiehl ändern konnte, jedoch für einen positiven Abschluss der Spielzeit 2017/18 sorgte.
“Ich bin stolz auf meine Jungs, die heute erneut einen tollen Team-Spirit bewiesen haben. Jeder hat für jeden gekämpft und geackert” so ein sichtlich zufriedener Karel Lang nach der Begegnung. Bezüglich Lukas Bisel meint er augenzwinkernd: “Was Luki betrifft, so glaube ich, dass für ihn die Saison ruhig noch ein paar Spiel hätte länger dauern dürfen".
Wie nun die sportlichen Weichen bei der Grefrather EG gestellt werden, entscheidet sich in den nächsten Monaten, wenn nach der Ligentagung des Verbandes, Modus und Ligenzusammenstellungen festgelegt sind. Darüber hinaus hofft man an der Niers auf Sponsorenebene zusätzliche Partner zu finden. Die alte Saison ist beendet, die Planungen für die neue Spielzeit laufen jedoch bereits.
Sande Jadehaie
ECW Sande macht den Regionalliga-Aufstieg perfekt
(VLN) Der ECW Sande hat den zweiten Aufstieg hintereinander perfekt gemacht. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich am Freitagabend mit 6:2 beim EC Nordhorn durch und schafft damit den direkten Durchmarsch aus der Landesliga in die viertklassige Regionalliga.
„Einfach unglaublich, wie sich die Mannschaft im Saisonverlauf gesteigert hat. Ein großer Dank geht an das Team und an unsere Fans, die uns auch in Nordhorn lautstark untersützt haben“, erklärt Kapitän Nick Hurbanek.
Karol Bartanus brachte die Jadehaie vor rund 200 mitgereisten Haie-Fans im ersten Drittel mit einem Doppelpack in Führung, die Nordhorn zu Beginn des Mittelabschnitts ausgleichen konnte.
Slawa Koubenski und Nick Hurbanek stellten jedoch binnen drei Minuten den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Kurz vor der zweiten Drittelpause leistete sich Nordhorns Heiko Niere dann einen Blackout, als er Karol Bartanus übel attackierte. Der Spielertrainer des ECN kassierte dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Im Schlussabschnitt sorgte Slawa Koubenski, der in Nordhorn einen Sahnetag erwischte und insgesamt drei Treffer erzielte, für die Vorentscheidung.
Durch den dritten Erfolg im dritten Spiel war das Yashin-Team vor dem letzten Relegationsspiel bei den Crocodiles Hamburg 1b nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Am Sonntag kassierten die Jadehaie, die insgesamt auf sechs Spieler (Struck, Fleischauer, Hurbanek, C. Josch, Pantelejevs, D. Bartlog) verzichten mussten, zum Abschluss der Aufstiegsrunde eine 5:8-Niederlage.
Tornado Niesky
Tornados werden Meister 2018 der Regionalliga Ost
(RLO) Am Sonnabend, den 24.03.2018 reisten die Tornados in Begleitung von ca. 100 Fans zu ihrem 2. Finalspiel nach Schönheide. Mit diesem Spiel gegen die Wölfe wollten die Nieskyer die Titelverteidigung perfekt machen.
Doch danach sah es im 1. Drittel dieser Partie noch nicht aus. Trotz vieler Torchancen kassierten sie in der 16. und 19. Minute erst einmal zwei Gegentore. So ging es mit einem Spielstand von 2:0 in die erste Pause.
Hoch motiviert und voll konzentriert kamen die Cracks von Tornado-Trainer Jens Schwabe wieder aus der Kabine. In der 28. Minute nutzte in Überzahl Sebastian Greulich das Zuspiel von Christian Rösler für den Anschlusstreffer. Nur eine Minute später folgte dann der Ausgleich von Andreas Brill nach Vorlage von Robert Bartlick. Das Eis war gebrochen! In Überzahl versenkte Sebastian Greulich nach Vorarbeit von Sven Becher und Christian Rösler in der 35. Minute den Puck im Kasten der Gastgeber. Aber keine zwei Minuten später folgte auch schon der Ausgleich der Wölfe. Das Stadion tobte – Hochspannung pur. Die Nieskyer ließen nicht locker. In der 37. Minute übernahmen sie durch ein Tor von Markus Fabian nach Vorlage von Tristan Schwarz wieder die Führung. Das sollte nicht der letzte Treffer des jungen Stürmers gewesen sein. Nach Vorarbeit von Stephan Kuhlee und Christian Rösler traf er in der 45. Minute erneut zum 3:5. Doch auch die Schönheider Wölfe gaben sich vor heimischem Publikum weiter kämpferisch. In der 48. Minute bezwangen sie erneut die Nieskyer Verteidigung und die Torfrau Ivonne Schröder. Nur ein Tor Differenz – da sollte doch noch was gehen. Aber die Gäste aus der Lausitz wollten sich ihren Sieg um keinen Preis nehmen lassen.
So erzielte Robert Bartlick in Überzahl und nach Zuspiel von Marco Noack und Andreas Brill das letzte Tor des Abends. Die Wölfe versuchten zum Schluss mit allen Mitteln das Spiel noch mal zu drehen. Doch die Tornados gaben den Sieg und damit den verdienten Titelgewinn nicht mehr aus der Hand.
So endete die Partie mit einem Spielstand von 4:6 (2:0; 1:4; 1:2) und die Prämierung der Meister und Vizemeister durch den Ligenleiter Pit Seifert. Die Verantwortlichen des ELV Niesky hatten für beide Teams Siegertorten mitgebracht. Für die Tornados gab es dazu noch MEISTER – T-Shirts.
Die Schönheider und ihre Gäste feierten danach ausgelassen die Meister und Vizemeister sowie den Saisonabschluss in einer ausgesprochen fairen und freundschaftlichen Atmosphäre. Der ELV Niesky bedankt sich an dieser Stelle dafür noch mal bei allen Aktiven, Verantwortlichen und Fans.
Hinweis:
Die Meister-T-Shirts sind ab sofort im Fanshop des ELV und in der Modeboutique Ramona Jandik in Niesky zum Preis von 15,00 EUR erhältlich.
Schönheider Wölfe
Niesky sichert sich Meisterschaft im Wolfsbau
(RLO) 777 Zuschauer sahen am Samstag im Wolfsbau ein packendes und abwechslungsreiches zweites Playoff-Finale an dessen Ende sich die Schönheider Wölfe nach großem Kampf dem ELV Tornado Niesky mit 4:6 (2:0, 1:4, 1:2) geschlagen geben mussten. An dieser Stelle gratulieren wir dem ELV Tornado Niesky zum Gewinn der Regionalliga-Ost-Meisterschaft 2017/2018! Unsere Wölfe müssen aber ihre Köpfe nicht hängen lassen. Das ganze Team, samt Trainer- und Betreuerstab hat eine hervorragende Saison abgeliefert und kann stolz auf die gezeigten Leistungen und die Vize-Meisterschaft sein! Good Job, Boys!!!
Den Wölfen merkte man in den ersten zehn Minuten des Spiels die Nervosität an, die Partie unbedingt gewinnen zu müssen und so waren sie vor allem darauf bedacht, keine unnötigen Fehler zu machen. Doch zwei unnötige Strafen provozierten eben genau das, obwohl diese Unterzahlsituationen gut überstanden wurden. Danach kamen die Hausherren aber besser ins Spiel und setzten die Tornados ein ums andere Mal in ihrem Drittel fest. Das zweite eigene Powerplay nutze dann Christoph Rogenz zum 1:0 (16.) und kurz vor der ersten Pause konnte Lukas Novacek gar auf 2:0 (19.) erhöhen.
Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Wölfe das Spiel gut unter Kontrolle, gaben es aber mit einer Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis aus der Hand. Niesky nutze nämlich diese Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer durch Sebastian Greulich (28.) und nur eine Minute später einen Schönheider Abwehrfehler zum 2:2 (29.) durch Andreas Brill. In der 34. Minute gingen die Tornados dann sogar mit 3:2 in Führung, als Sebastian Greulich eine weitere Überzahlsituation ausnutzte. Im zweiten Drittel standen noch 5:30 Minuten auf der Uhr, als die zweite Pause aufgrund einer defekten Plexiglasscheibe vorgezogen werden musste.
Die vorzeitige Pause schien den Wölfen gut getan zu haben, denn nur 31 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Jannik-Noah Grätke den verdienten 3:3-Ausgleich (37.). Doch die Freude über diesen Treffer hielt nicht lange an, denn Niesky antwortete nur 20 Sekunden später mit der 4:3-Führung durch Markus Fabian. Dies auch der offizielle Spielstand nach dem zweiten Drittel.
Mit kurzem Seitenwechsel ging es sofort in den Schlussabschnitt. Die Zuschauer bekamen weiter ein spannendes und gutes Finalspiel zu sehen, denn es ging für beide Mannschaften jetzt hoch und runter, da beide Teams natürlich das Spiel gewinnen wollten. Zunächst erhöhte erneut Markus Fabian für Niesky auf 5:3 (45.), doch die Wölfe gaben nicht auf und kamen nur drei Minuten später durch Christoph Rogenz wieder auf 4:5 heran. Gut sechs Minuten vor dem Ende nutzte Niesky aber erneut ein Powerplay und stellte mit dem 6:4 durch Robert Bartlick den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Wölfe zogen dann schon vier Minuten vor Ultimo ihren Torhüter Oliver Fengler, um aus einer 4:3-Überzahl ein 5 gegen 3 zu machen, scheiterten aber mit guten Möglichkeiten an Nieskys Torfrau Ivonne Schröder oder an der kämpfenden Tornado-Abwehr. Am Ende gewann Tornado Niesky dieses zweite Finalspiel, die Playoff-Serie und die Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Herzlichen Glückwunsch!
Kurz nach dem Spiel resümierte Wölfe-Coach Sven Schröder die Partie wie folgt: „Beide Teams waren in diesem Spiel auf Augenhöhe. Letztendlich machten Cleverness und Abgezocktheit bei Niesky den Unterschied. Meine Mannschaft hat bis zum Ende gekämpft, kann erhobenen Hauptes vom Eis gehen und stolz auf die gezeigten Leistungen sein.“
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