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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Michael Wagner geht in sein drittes Jahr bei den Weserstars. Der 22-Jährige, der im Iserlohner Nachwuchs spielte und zuvor für die Eisbären JUniors aufs Eis ging, konnte zuletzt in 24 Partien 4 Tore und 7 Assists erzielen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 6.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord und Verbandsliga Nord.


Eisbären Berlin
Eisbären Berlin reisen am Mittwoch ins Trainingslager nach Kalifornien - International Frozen
Friendly Liveübertragung auf SpradeTV geplant
(DEL)  Die Eisbären Berlin reisen am Mittwochmorgen in ihr einwöchiges Trainingslager nach
Kalifornien. Dort werden sie auf Einladung der Organisation der Los Angeles Kings nicht nur
trainieren (erstmals überhaupt in den USA), sondern auch ein Testspiel gegen das AHLFarmteam
der Kings, Ontario Reign, bestreiten (ebenfalls eine Premiere). Der Puck zum
ersten International Frozen Friendly wird am 13. Februar 2018 um 19 Uhr (Ortszeit) in der
Citizens Business Bank Arena eingeworfen. Vom Match ist von SpradeTV eine Übertragung
im Videolivestream (ab 3:30 Uhr MEZ) geplant. Zudem wird der Ticker auf www.eisbaeren.de
berichten. Das Eisbären-Team wird in Ontario von rund 150 Berliner Fans unterstützt werden.
„Das Trainingslager ist ein gutes Ausrufezeichen für den Neustart in die entscheidende
Saisonphase“, sagt Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp. „Sportlich gesehen ist es ein guter Trip
für uns, sicherlich auch für den mannschaftlichen Zusammenhalt. Wir sind nicht im Urlaub
da, sondern zum Training und es wird ein gutes und interessantes Spiel gegen Ontario.“
Ontario Reign liegt derzeit in der American Hockey League (AHL) auf dem siebten Platz in der
Western Conference bzw. dem vierten Rang in der Pacific Division. Von 43 Partien in dieser
Saison gewannen sie 23 und verloren 20. Topscorer des Teams sind der Kanadier Mike
Amadio (11 Tore, 24 Vorlagen) mit 35 Scorerpunkten und der US-Amerikaner Michael Mersch
(18 Tore, 15 Vorlagen) mit 33 Punkten. Neben Amadio, der momentan für die Los Angeles
Kings stürmt (15 NHL-Spiele diese Saison, 2 Tore, 1 Vorlage), standen bzw. stehen auch
Goalie Jack Campbell, die Verteidiger Paul LaDue, Kurtis MacDermid, Kevin Gravel und Oscar
Fantenberg sowie die Stürmer Justin Auger, Andrew Crescenzi sowie Jonny Brodzinski im
Kader vom NHL-Team LA Kings.
Cheftrainer des AHL-Farmteams der Kings ist seit 2014 der Kanadier Mike Stothers. Er
gewann mit der Mannschaft und Eisbären-Stürmer Sean Backman 2015 die AHLMeisterschaft
Calder Cup und zog dann mit dem Team aus Manchester (New Hampshire,
USA) nach Kalifornien um.
Das nächste Heimspiel der Eisbären Berlin findet nach der Olympiapause am 28. Februar
um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin gegen DEL-Spitzenreiter und
Titelverteidiger EHC Red Bull München statt. Tickets für diese Partie gibt’s unter
www.eisbaeren.de/ticketshop und über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40.


Düsseldorfer EG
Maxi Kammerer vertritt die DEG beim All Star Cup
(DEL)  Besondere Ehre für Maxi Kammerer: Der Stürmer wird die Düsseldorfer EG beim „All Star Cup“ am 17. Februar in Bratislava vertreten. Die Deutsche Eishockey Liga hat von jeder ihrer 14 Mannschaften einen Spieler ausgewählt. Das DEL-Team tritt gegen Auswahlen der slowakischen und tschechischen Extraligen sowie der austro-internationalen EBEL an. Das Besondere an diesem Turnier: Die vier Teilnehmer messen sich im Modus „Jeder gegen Jeden“ über je zweimal 15 Minuten. Gespielt wird im kurzweiligen Verlängerungsprinzip 3-gegen-3, wie man es in der DEL aus den Verlängerungen kennt. 
Meniskusriss bei Darryl Boyce - Kapitän vor Operation
DEG-Kapitän Darryl Boyce muss sich am Mittwoch einer Operation unterziehen. Der 33-Jährige zog sich schon vor einigen Wochen einen Meniskusriss zu, biss allerdings auf die Zähne und stellte sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft. 
Morgen wird der Kandier nun von Mannschaftsarzt Dr. Ulf Blecker in Düsseldorf operiert. Deshalb verzichtete Darryl Boyce auch auf die aktuelle Teamreise nach Malta. Bei optimalem Heilungsverlauf ist der Kapitän rechtzeitig zum wichtigen Endspurt der DEL-Hauptrunde wieder an Bord.


Red Bull München
Aucoin vertritt Red Bulls beim „All Star Cup" in Bratislava
(DEL)  DEL-Topscorer Keith Aucoin vertritt den Deutschen Meister EHC Red Bull München beim „All Star Cup" am 17. Februar in Bratislava. Dabei treffen erstmals „All Star“-Mannschaften aus vier europäischen Top-Ligen aufeinander. In der Ondrej Nepela Arena geht es gegen ein Team aus der österreichischen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) sowie gegen je eine Mannschaft aus der tschechischen und der slowakischen Tipsport Extraliga. Für das Turnier in der slowakischen Hauptstadt stellen alle 14 DEL-Klubs jeweils einen Spieler ab. Trainer des DEL-Teams ist Georg Holzmann, als Teamchef fungiert Deutschlands „Eishockeyspieler des Jahrhunderts" Erich Kühnhackl.
Modus:
Jede Liga stellt 14 Profis bestehend aus zwölf Feldspielern und zwei Torhütern. Die teilnehmenden Teams bestreiten je drei Partien nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ über zweimal 15 Minuten. Gespielt wird im Schema „Drei gegen Drei“, wie man es seit der Saison 2016/17 in der DEL aus Verlängerungen kennt. „Wir werden Eishockey der Extraklasse in einem völlig neuen, aber sehr attraktiven Format erleben“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Das Siegerteam darf sich über einen Pokal sowie über einen Siegerscheck in Höhe von 25.000 Euro freuen. SPORT1 überträgt das Turnier ab 14:25 Uhr live im Free-TV.
Spielplan:
13:30 Österreich vs. Tschechien
14:30 Deutschland vs. Slowakei
15:30 Deutschland vs. Tschechien
17:00 Slowakei vs. Österreich
18:00 Österreich vs. Deutschland
19:00 Slowakei vs. Tschechien
20:00 Siegerehrung


Eispiraten Crimitschau
Zahlreiche Typisierungen zum Eispiraten-Heimspiel - Eispiraten und die DSD kämpfen gemeinsam gegen Krebs
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am vergangenen Sonntag, zum Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse im Kunsteisstadion Crimmitschau, gemeinsam mit der Deutschen Stammzellspender Datei eine Typisierungsaktion durchgeführt. Dabei können der Eishockey-Zweitligist und die Organisation auf eine recht positive Resonanz zurückblicken. Mehrere hundert Menschen sind dem Aufruf der Westsachsen gefolgt und ließen sich zum Weltkrebstag unter dem Motto „Eispiraten für Lotta“ typisieren und entschieden sich somit, schwer kranken Menschen zu helfen.
Das Fazit der Eispiraten-Verantwortlichen fiel recht positiv aus: „Der Stand der Deutschen Stammzellspender Datei wurde gut besucht. Viele Leute, die über 55 Jahre alt sind, wollten sich ebenfalls typisieren lassen. Aufgrund des hohen Alters ist das aber leider nicht mehr möglich“, so Eventmanagerin Kathleen Marr, die gemeinsam mit der DSD die Typisierungsaktion im Sahnpark plante. Doch neben der Typisierung gibt es noch andere Möglichkeiten, zum Lebensretter zu werden. Denn Leben retten kostet Geld! Und: Jeder Euro hilft! Sie können mit einer Geldspende helfen, Benefiz-Organisationen mit organisieren oder ein Kooperationspartner werden. Egal ob als Privatperson oder als Unternehmen: Die DSD freut sich über jede Unterstützung.
Sie wollen Leben retten, haben aber Angst? Für viele Menschen ist der Gedanke an eine Stammzellspende mit Angst verbunden! Sie fürchten einen schmerzhaften Eingriff oder sonstige gesundheitliche Unannehmlichkeiten und verschließen deshalb die Augen vor diesem wichtigen Thema. Ihre Angst resultiert allerdings schlicht und ergreifend aus Unwissenheit. Informieren sie sich deshalb zur Stammzellenspende, sowie zu Geldspenden u.Ä. unter: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de


Wölfe Freiburg
Gemeinsame Erklärung des EHC Freiburg und der Bietigheim Steelers
(DEL2)  Fast 2500 Eissportfreunde haben am Sonntag das hochkarätige Match zwischen dem EHC Freiburg und den Bietigheim Steelers (2:3) verfolgt und für eine fantastische, lautstarke, aber durchweg friedvolle Eishockey-Atmosphäre gesorgt. 
Deutlich nach Spielende kam es im Bereich des Freiburger Eisstadions zu einem größeren Polizeieinsatz. Nach Darstellung der Ermittler waren bis zu 60 Personen in eine gewalttätige Auseinandersetzung verwickelt. 
Wir vermeiden in diesem Zusammenhang bewusst das Wort "Fangruppen". Die Anhänger beider Vereine sind für leidenschaftliche Unterstützung ihrer Farben bekannt, pflegen aber auch ein gutes Miteinander und haben keinerlei Neigung zu Gewaltakten.
Detaillierter wollen der EHC Freiburg und die Bietigheim Steelers den Zwischenfall vom Sonntagabend nicht bewerten; die strafrechtliche Aufarbeitung der Vorfälle liegt bei der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden. Mit diesen Stellen arbeiten beide Vereine eng und vertrauensvoll zusammen. 
Klar ist jedoch, dass weder der EHC Freiburg noch die Bietigheim Steelers dazu bereit sind, Gewaltakte im Zusammenhang mit Eishockeyspielen zu tolerieren. Beide Vereine stehen für friedlichen, familienfreundlichen Sport und tun alles, damit sich Stadionbesucher sicher fühlen. In enger Abstimmung mit der Polizei werden die Vorfälle vom Sonntagabend langjährige Stadionverbote zur Folge haben. Die Aufarbeitung diesbezüglich läuft. 
Der EHC Freiburg und die Bietigheim Steelers verurteilen jede Form der Gewalt, egal ob Fans, die Polizei oder der Ordnungsdienst davon betroffen sind - und beide Vereine sind komplett davon überzeugt, dass diese klare Haltung von der übergroßen Mehrheit der Sportfans in Südbaden und Württemberg mitgetragen wird.


Lausitzer Füchse Weißwasser
Füchse zur Autogrammstunde bei Hoffmann – Möbel / Spieler sind am Samstag in Cottbus und Hoyerswerda zu Gast
(DEL2)  Das älteste und zugleich größte ostdeutsche Unternehmen aus dem Möbelhandel ist seit 2016 Partner der Lausitzer Füchse und lädt an diesem Samstag zur Autogrammstunde ein.
Jeweils zwei Spieler der Lausitzer Füchse schauen dann an zwei Standorten von Hoffmann - Möbel vorbei und schreiben Autogramme. Von zwölf bis dreizehn Uhr sind die Spieler in Cottbus (Lausitz-Park, Madlower Chaussee) und in Hoyerswerda (in der Nähe zum Lausitz-Center-Dr.-Wilhelm-Külz-Straße).
Anders Eriksson fällt aus - Stürmer verletzt sich im Derby
Die Lausitzer Füchse müssen vorerst auf ihren Stürmer Anders Eriksson verzichten.
Er konnte am Sonntag beim Derby in Crimmitschau bereits im ersten Drittel nach einem Check nicht mehr weiterspielen. Um was für eine Verletzung im Bereich des Oberkörpers es sich handelt und wie lange er ausfällt, ist noch unklar. Erst die nächsten Untersuchungen, die noch für diese Woche geplant sind, werden Aufschluß darüber geben.
Eriksson ist mit 43 Punkten, davon 16 Toren und 27 Vorlagen, der derzeit beste Scorer der Lausitzer Füchse.


Lindau Islanders
EV Lindau Islanders schaffen Arbeitssieg gegen Geretsried
(OLS)  Der Patient ist noch krank, aber er befindet sich auf dem Weg der Besserung: Nach der unnötigen Niederlage am Freitag in Geretsried gelang den EV Lindau Islanders im „Rückspiel“ am Sonntag ein 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) Sieg.
Für Spiele wie diese hat man den Begriff „Arbeitssieg“ erfunden. Gegen einen Gegner, der mit viel Selbstvertrauen und großem Kampfgeist antrat dominierten die Islanders die Partie über weite Strecken und kamen auf eine Schussbilanz von 60:28. Aber die Chancenverwertung, ein starker Gästetorhüter David Albanese und diverse Unsicherheiten in der Lindauer Defensive sorgten dafür, dass die 647 Zuschauer in der Eissportarena Lindau ein enges und bis zum Schluss spannendes Spiel sahen.
„Wir haben besser gearbeitet als am Freitag, aber man sieht, dass der Mannschaft die Leichtigkeit fehlt, die sie in vorherigen Phasen der Saison auszeichnete“, sagte EVL- Trainer Mike Muller nach seinem erfolgreichen Debüt, wohl wissend, dass noch einiges an Arbeit vor ihm liegt. Positive Ansätze gab es dennoch reichlich, etwa die Sturmreihe Sascha Paul, Adrian Kirsch und Kai Laux, die genau die Attribute zeigte, die man im Abstiegskampf benötigt: Zielstrebigkeit und Entschlossenheit. Es kam nicht von ungefähr, dass das Trio – das am Freitag übrigens noch verletzt beziehungsweise krank ausfiel – das Spiel in die richtige Richtung brachte. Die Treffer von Kirsch (24.) zum 2:1 und Paul (43.) zum 3:1 jeweils auf Vorlage von Laux fielen zum jeweils richtigen Zeitpunkt kurz nach Wiederbeginn.
„Die Jungs haben sich für ihren Einsatz belohnt“, lobte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher das Trio und mahnte gleichzeitig in Richtung anderer Leistungsträger an, „dass ich mir solch einen Auftritt auch von der ersten und zweiten Reihe wünschen würde.“ Immerhin traf die Paradereihe des EVL einmal, zur 1:0 Führung von Jeff Smith in der 17. Minute.
Dazwischen war bisweilen Zittern angesagt, auch weil sich eben auch ein Klassemann wie der in dieser Saison oft so starke Lindauer Torhüter David Zabolotny einen Patzer erlaubte, der Geretsried zwei Sekunden vor der ersten Pause den Ausgleich ermöglichte. „Da sind wir wieder beim Thema Leichtigkeit und Selbstvertrauen. Wir treffen immer noch zu oft falsche Entscheidungen.“ So kamen die River Rats auch kurz nach dem 3:1 noch einmal zum Anschluss und die Islanders auch durch die komplett überflüssige Matchstrafe von Simon Klingler in der Schlussminute noch in Bedrängnis.
Immerhin folgte diesmal, wie sonst häufig in dieser Saison kein Einbruch der Islanders, die kräftemäßig im Endspurt ja oftmals abbauten. Mit großer Leidenschaft und dem Empty Net Tor von Kapitän Philipp Haug zum 4:2 sicherten sich die Lindauer den Dreier. Aufgrund der engen Tabellenkonstellation ist in der Gruppe A noch alles möglich. Nach vorne, aber auch nach hinten. So trennen die Islanders nur zwei Punkte von Platz Eins, aber auch nur zwei Zähler vom fünften Rang, der den sicheren Abstieg in die Bayernliga nach sich ziehen würde. Fünfter ist aktuell der EV Füssen, zu dem die Islanders am Freitag reisen müssen. Bis dahin ist unter Mike Muller weiter harte Arbeit angesagt. Denn der Patient EV Lindau hat demnach nur wenig Zeit, um den Heilungsprozess fortschreiten zu lassen.


Sonthofen Bulls
4:1-Erfolg der Bulls bei den Eisbären Regensburg - Patrick Glatzel zwischen den Pfosten erneut eine Macht
(OLS)  Der ERC Sonthofen bezwingt in der Meisterschaftsrunde der Eishockey-Oberliga Süd die Eisbären aus Regensburg mit 4:1. Entscheidend für den Erfolg war eine frühe Führung und mit Patrick Glatzel ein Torhüter zwischen den Pfosten, auf den in jedem Moment der Partie verlass war. Weil Peiting gegen Rosenheim den Kürzeren zog, kommen die Bulls bis auf zwei Punkte an den fünften Tabellenplatz heran. 1.671 Zuschauer hatten das Spiel in die Donau-Arena verfolgt.
Das erste Drittel nutzten die Oberallgäuer bereits geschickt, um den Grundstein für den späteren Erfolg zu legen. Ein Querpass von Chris Stanley erreicht Kyle Just und der netzte in der 10. Spielminute zur 1:0-Führung für den ERC Sonthofen ein. Regensburg hatte keine Zeit sich von dem Gegentor zu erholen, denn nicht einmal zwei Minuten später folgte ein gelungener Aufbau aus dem Sonthofer Drittel. Daniel Rau spielte die Scheibe zu Kyle Just, der mit ordentlich Tempo in Richtung Gegentor unterwegs war, doch er machte ihn nicht selbst, sondern sah Chris Stanley, der das 2:0 für die Bulls erzielte.
Im Mitteldrittel gab es eine Strafzeit gegen Sonthofen und das anschließende Powerplay nutzte Regensburg eiskalt durch einen verdeckten Schuss auf den Kasten von Patrick Glatzel. Nicola Gajovsky in der 22. Minute mit dem Anschlusstreffer für die Hausherren, 2:1 aus Sonthofer Sicht. Die Eisbären aus Regensburg in der 26. Minute in Unterzahl. Das Bully entschied Sonthofen für sich, Kyle Just stand auf der rechten Seite völlig frei, zog auf das Tor der Regensburger ab und erhöhte auf 3:1 für den ERC. Und auch in der 36. Minute waren die Oberallgäuer wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis. Präzise Pässe hin und her, dann sah Kyle Just die Lücke, legte ab auf Ralf Rinke in der Mitte, der hielt seinen Schläger hin und im Regensburger Kasten schlug es zum 4:1 ein. Diesen Vorsprung gab die Mannschaft von Heiko Vogler auch nicht mehr her.
Insgesamt bleibt festzuhalten: Mehr Torschüsse gaben am Sonntagabend die Regensburger ab, die Bulls aber effektiver und Patrick Glatzel machte seinem Spitznamen „Die Krake“ wieder einmal alle Ehre.


Wohnbau Moskitos Essen
Deutlich war’s gegen die Indians
(OLN)  Mit einem mehr als deutlichen 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) gegen die um vier Punkte besser platzierten wahrten die Mosktos die Chance, doch noch einen der ersten vier Plätze ergattern zu können. Der ESC, vor dem Spiel mit 58 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, die Indians rangierten mit 62 Punkten einen Platz davor und somit war es vorher klar, dass ein Heimsieg eminent wichtig war, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Hannover in der Meisterrunde bisher mit 6 Siegen und die Moskitos erst mit 4, auch hier sah man, Hannover ist pünktlich fit geworden zur Qualifizierungsrunde. Hannover war am Freitag spielfrei, während Essen in Halle mit 5:2 unterlag. Wiedergutmachung war also angesagt. Gleich auffällig vorab, dass durch die neue Aufstellung der Fanclubs auf den Stehrängen, eine buntere und lautere Unterstützung stattfand.
Essens Thielsch prüfte gleich nach 90 Sekunden des 1. Drittels Hannovers Goalie Albrecht und erkennbar, dass man spielerisch zum Erfolg kommen wollte, starke Anfangsminuten der Moskitos. Granz, Gauch und Fominych mit weiteren guten Chancen im Minutentakt und hinten verteilte Sheriff Hartmann satte Checks, einzig die Tore fehlten. De Coste mit einem nicht belohnten Alleingang und darauf die erste Strafe, Hannovers Uusivirta nahm Platz, 9:30 vor Drittelende. Kyle De Coste nutzte die Überzahl zu Essens 1:0, halbhoch geschlenzt, stark gemacht. Essen bisher deutlich überlegen und ungemein spielfreudig, besonders die De Coste-Pelletier-Thielsch Reihe. Und dann wieder De Coste mit einem sehenswerten Treffer 4:27 vor der Pausensirene zum 2:0, mustergültig durch Julien Pelletier vorbereitet. Denis Fominych musste dann wegen Haken auf die Sünderbank [16:32], Überzahl Indians. Keine Ergebisveränderung, sicherer Rückhalt - wie so oft - Essens Torwart Staudt. Starkes Anfangsdrittel der Moskitos, es blieb beim 2:0.
Eine Minute im 2. Drittel gespielt und Strafe Indians (Tramm), die sofort mit dem 3:0 durch Tom Fiedler bestraft wurde, Assistent und somit dritter Punkt Kyle De Coste [21:13]. Die 21 der Indians, Pfennings, durfte zum Abkühlen in die Box und erneute Überzahl Moskitos [22:10], diesmal ohne Torjubel. Essens 26 Dominik Lascheit tauchte dann mutterseelenallein vor dem Indians Goalie auf, der ließ sich nicht zweimal bitten und das 4:0 war zementiert [30:35]. De Coste musste nach Beinstellen für 2 Minuten „einsitzen“, wer aber einen Staudt und Hartmann hat, fürchtet keine Unterzahl, starkes Defensivverhalten der Mücken, nix passiert. Weiter die Essener im Vorwärtsgang und hochkonzentriert, von Hannovers Star Pohanka bisher nichts zu sehen, er wurde förmlich mit fairen Mitteln aus dem Spiel genommen. 4:0 im 2. Drittel, verdient für Essen.
Essen begann in Unterzahl das finale Drittel, Dennis Thielsch wegen Haken raus, Hannover fand den Weg zum Anschluss jedoch nicht, stattdessen nach Ablauf der Strafe das 5:0, Assistent wieder De Coste und trocken eingenetzt durch Pelletier [42:50]. 10:07 noch auf der Uhr, als Lilik aus Hannover in die Strafbox ging, 2 Minuten wegen Haken, jedoch ungenutzt durch Essen. Nächste Strafe gegen Essen, Pelletier wegen „unkorrekter Ausrüstung“ für 2 Minuten [35:39] und wieder gut verteidigt, kein Tor für Hannover. Die De Coste Festspiele gingen weiter, das 6:0 durch den puren Willen, 3 Minuten vor Ende der Partie und kurz darauf Penalty für die Moskitos, humorlos durch Tom Fiedler verwandelt zum 7:0 [57:35], bärenstarke Aktion.
Aus Versehen sechs Mann auf dem Eis bei Essen und Granz nahm die 2 Minuten für den ESC, 40 Sekunden vor Ende der Partie ohne Belang, zumal Basti Staudt unbedingt den Shutout wollte und bekam. 7:0 für Essen in einem fulminanten Spiel, das hat viel Spaß gemacht. In der Pressekonferenz ganz klare Aussage beider Trainer, verdient für Essen, ohne Wenn und Aber.


Wanderers Germering
Wanderers bleiben die Nummer 1 im Landkreis - Heimspiel gegen Bad Wörishofen beendet die Hinserie der Verzahnungsrunde
(BYL)  Ersatzgeschwächt trat die Mannschaft um Wanderers Coach Heinz Feilmeier am vergangenen Freitag bei der EA Schongau an. Nach einem verschlafenen ersten Drittel und einem 0:3 Rückstand zur ersten Pausensirene, drehten die Münchner Vorstädter in den zweiten 20 Minuten auf, trafen aber das Tor nicht, stattdessen nutzten die Mammuts ihr einzigen beiden Abschlüsse auf den Kasten von Goalie Martin Hauser zu einem Torerfolg. Im Schlussdrittel passierte nicht mehr viel, so stand am Ende eine 0:5 Niederlage auf der Anzeigentafel, mit welcher der Germeringer Fan nicht wirklich gerechnet hätte.
Am darauffolgenden Sonntag stand ein echtes Highlight für alle Eishockeyfreunde im Terminkalender. Im Landkreis ist das Duell zwischen Germering und Fürstenfeldbruck die Mutter aller Derbys. Zehn Jahre haben beide Fanlager sehnsüchtig auf eine Neuauflage des Revierderbys gewartet. Bereits in der Vergangenheit waren diese Aufeinandertreffen von vielen Emotionen geprägt und boten dem gesamten Landkreis ein unvergessliches Eishockeyerlebnis. So auch beim diesjährigen Aufeinandertreffen. Rund 800 Zuschauer fanden den Weg ins Germeringer Eisstadion und boten dem einmaligen Spektakel eine gebührende Kulisse. Das Spiel zeigte  alles, was man sich im vornherein erhofft hatte: schöne Tore, rassige Zweikämpfe, Spannung und Emotionen.
Fürstenfeldbruck war der erwartet schwere Gegner und so konnten die Schwarz-Gelben erst zum Ende des ersten Drittels die erstmalige Führung erzielen. Der zweite Spielabschnitt war geprägt von vielen Nickligkeiten und damit verbundenen Strafzeiten, die Fürstenfeldbruck eindrucksvoll zum zwischenzeitlichen Ausgleich für sich zu nutzen wusste. Als der Gästespieler Sven Mönch nach einem Stockstich eine Spieldauerstrafe gegen sich ausgesprochen bekam, beschleunigten die Wanderers schlagartig wieder das Tempo und wurden effektiv. Tore von Florian Fischer und Christian Czaika stellten den alten 2-Tore-Vorsprung aus dem ersten 20 Minuten wieder her. Das 5:2 durch Christian Birk beendete letztlich den zweiten Spielabschnitt. Im letzten Drittel behielten die Münchner Vorstädter durchgehend die Kontrolle, schossen zwei Tore und ließen die Landkreisnachbarn aber noch einmal jubeln. Am Ende stand jedoch ein alles in allem verdienter 7:3 Derbysieg zu Buche, den das Team um Wanderers Kapitän Daniel Kreß ausgiebig und lautstark mit ihren Anhängern feiern konnte.
Zum Abschluss der Hinserie in der Verzahnungsrunden-Gruppe D sind die Germeringer nur einmal im Einsatz. Am kommenden Freitag gastieren die Wölfe vom EV Bad Wörishofen im Polariom. Alles andere als ein Sieg gegen die Mannschaft aus dem Thermenort wäre eine faustdicke Überraschung.
Lediglich ein Sieg aus sechs Spielen hat man erspielen können, doch die Wanderers sollten gewarnt sein. Das Team um Trainer Andreas Schweinberger erweist sich trotz dem vorletzten Tabellenplatz in der Abstiegsrunden-Gruppe als unangenehm zu bespielende Mannschaft. Fürstenfeldbruck, Pegnitz und Kempten bot man lange Zeit die Stirn und stellte die Gegner immer wieder vor Probleme. Ein Selbstläufer wird es für den EVG demnach bestimmt nicht, trotz der Favoritenrolle. Die torgefährlichsten Akteure sind der Tscheche Michal Telesz, Patrick Münch und Jakob Schwarzfischer.
Für die Wanderers beginnt die heiße Phase und der entscheidende Kampf um Platz 2 oder 3 in der Verzahnungsrunden-Gruppe. Platz eins wird dem EHC Klostersee bei deren Konstanz wohl nicht mehr zu nehmen sein. Bedeutet, dass die Entscheidungen zwischen Pegnitz, Schongau, Kempten und Germering fallen. Daher dürfen sich die Schwarz-Gelben keine Blöße mehr geben. Mit dem Schwung aus dem Derbysieg hofft man, dass der ein oder andere neue Zuschauer am Freitag wieder den Weg ins Polariom findet.


Landsberg Riverkings
Riverkings holen gegen Dorfen sechs Punkte
(BYL)  Mit zwei Siegen gegen Dorfen bleiben die Riverkings Tabellenführer in Ihrer Gruppe B. Dem klaren 8:0 Heimsieg am Freitag folgte ein hart umkämpfter 4:5 Auswärtssieg am Sonntag.
Es dauerte bis zur 19. Minute bis die 899 Zuschauer den ersten Treffer von Thomas Fischer bejubeln konnten. Im zweiten Drittel legten die Riverkings dann den Grundstein für den Sieg. Erneut Thomas Fischer (23.) erhöhte zur 2:0 Führung. Danach konnte sich Bobby Slavicek zweimal in die Torschützenliste eintragen (29. & 32.). Den ersten Treffer bereitete Marcel Juhasz mit einem schönen Zuspiel vor. Beim 5:0 war Juhasz (35.) dann selbst zur Stelle. In Überzahl erzielten die Riverkings noch vor der Pause (38.) das 6:0. Florian Reicheneder bediente Elias Maier, so dass dieser nur noch einschieben brauchte. Im letzten Drittel durfte Reicheneder (50.) dann selbst über seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Riverkings jubeln. Nach Zuspiel von Jan Jarabek und Torwart Christoph Schedlbauer war der junge Außenstürmer alleine auf dem Weg in Richtung Tor und erzielte das 7:0. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis setzte Dennis Neal (52.) den Schlusspunkt in dieser Partie.
Wer am Sonntag ein ähnliches Schützenfest erwartet hatte, wurde schnell eines besseren belehrt. Dorfen ging durch die beiden Treffer von Tervor Hills (6. & 13.) mit 2:0 in Führung. Durch einen verwandelten Penalty von Bobby Slavicek (14.) gelang dem HC Landsberg der Anschlusstreffer. Dennis Sturm sorgte noch vor dem Drittelende (19.) für den Ausgleichstreffer. In der 30. Minute erzielte erneut Bobby Slavicek in eigener Unterzahl den Treffer zum 2:3. Bei einem Konter in Unterzahl wurde Dennis Sturm gefoult. Den ausgesprochenen Penalty konnte der sonst so sichere Schütze diesmal nicht verwandeln. Im letzten Drittel ging es hin und her. Erst erzielte Dorfen den Ausgleich (46.) dann ging Landsberg erneut in Führung. Diesmal traf Marcel Juhasz (52.). Im Gegenzug (53.) konnte Dorfen bereits wieder ausgleichen. Daniel Menge sorgte mit seinem Treffer (55.) zum 4:5 Endstand.
Markus Haschka stellt sich nicht mehr zur Wahl
Nach 10 Jahren entschließt sich der langjährige 1. Vorstand des HC Landsberg Markus Haschka bei den nächsten turnusgemäßen  Vorstandswahlen im Sommer nicht mehr für das Amt zu kandidieren. Der amtierende Vorstand plant der Mitgliederversammlung eine interne Lösung aus dem Kreise der Vorstandsmitglieder vorzuschlagen und so eine kontinuierliche Weiterarbeit am erfolgreichen Weg des HCL zu gewährleisten.
Dazu Markus Haschka: „ Nach 10 Jahren als Vorsitzender ist es ab Sommer Zeit, meiner Familie etwas mehr Zeit zu widmen. Natürlich bleibe ich den Riverkings auch zukünftig eng verbunden und bleibe ihnen natürlich auch beratend erhalten. Ich freue mich darüber, dass meine Vorstandskollegen unsere gemeinsame Arbeit weiterführen wollen.“


EV Moosburg
Trotz gelungener Aufholjagd bittere 6:8-Pleite gegen Königsbrunn
(BYL)  Nächster Rückschlag für den EVM im Kampf um den Klassenerhalt: Trotz eines engagierten Auftritts und einer starken Aufholjagd im letzten Drittel mussten sich die Grün-Gelben am Sonntag auf heimischem Eis den Königsbrunner Pinguinen mit 6:8 (2:1, 1:5, 3:2) geschlagen geben. Nach der dritten Niederlage in Folge rutschten die Moosburg auf Rang sechs ab.
Deutlich stärker als bei der Klatsche in Buchloe präsentierten sich die Hausherren im ersten Drittel. Coach Bernie Englbrecht konnte deshalb anschließend auch nur die Chancenverwertung in dieser Phase kritisieren. 20 Minuten lang spielte eigentlich nur der EVM, ließ lediglich Entlastungsangriffe der Königsbrunner zu. Dass ein solcher nach neun Minuten die Gäste-Führung brachte, kümmerte die Moosburger wenig. Sie hielten weiter an ihrem Offensiv-Konzept fest und kamen kurz darauf durch Daniel Möhle zum überfälligen Ausgleich. Sieben Minuten später schlug abermals die zweite Reihe um Neuzugang Emil Svec zu: Nach einem Pass von Tobias Hanöffner auf Svec bediente dieser erneut Möhle – 2:1. Alles lief soweit nach Plan, allerdings war der Vorsprung ein bisschen dünn.
Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die Gastgeber gleich mit einem Pfostenschuss zurück. Doch als Ex-DEL-Profi Fabio Carciola nicht ausreichend attackiert wurde, glich er nach 25 Minuten auf 2:2 aus. Aber der EVM ließ nicht locker: Nur 30 Sekunden später traf die bereits in Buchloe gut aufgelegte dritte Reihe in Person von Jakob Killermann zur erneuten Führung. Die Gäste allerdings wurden minütlich stärker und drehten die Partie: Nach zwei Aussetzern in der Moosburger Defensive stand es in Minute 34 plötzlich 3:4. Hinzu kamen nun auch noch zwei äußerst umstrittene Strafzeiten, durch die die Englbrecht-Schützlinge nun eine 3:5-Unterzahl überstehen mussten – aber das schafften sie nicht: Der über ausreichend DEL2-Erfahrung verfügende Matthias Forster komplettierte mit zwei Powerplay-Toren seinen Hattrick und sorgte somit für die vermeintliche Vorentscheidung.
Doch moralisch ist die Moosburger Mannschaft voll intakt. Das bewiesen die letzten 20 Minuten: Mit viel Wut kamen die Hausherren aus der Kabine und sorgten nun für ähnliche Belagerungszustände wie im ersten Abschnitt. Die Belohnung: Alexander Asen (45.), Daniel Schander (46.) und schließlich Emil Svec mit einem feinen Schlenzer (52.) schafften den nur noch von einigen Optimisten für möglich gehaltenen Ausgleich. Umso bitterer, dass nur eine Minute später in der Defensive wieder gepennt wurde – was die Pinguine mit dem 6:7 bestraften. Das letzte Moosburger Aufbäumen blieb bis zur Schlusssirene wirkungslos. Als Keeper Thomas Hingel seinen Kasten für einen sechsten Spieler verlassen hatte, gelang dem EHC mit einem Empty-Net-Goal eine Sekunde vor Schluss sogar noch ein achtes Tor.
Eine gute Nachricht gaben die Moosburger Verantwortlichen bei der Pressekonferenz bekannt: Goalgetter Lukas Varecha, der bereits 2015/16 für den EVM gespielt und dabei 61 Punkte erzielt hat, wird das Team in den verbleibenden acht Playdown-Spielen verstärken. Bereits am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Tabellenführer Bad Kissingen ist sein Debüt geplant.


Passau Black Hawks
Keine Punkte gegen den Favoriten  - Landsberg und Waldkraiburg warten am Wochenende
(BYL)  Gegen den Top Favoriten aus Memmingen war für die Passau Black Hawks am Wochenende nichts zu holen. 7:1 mussten sich die Dreiflüsse Städter am Sonntag in Memmingen geschlagen geben. Bereits am Freitag setzte es für die Passau Black Hawks eine bittere 5:1 Niederlage gegen den Oberligisten aus Schwaben. „Dabei haben wir über weite Phasen des Spiels klasse dagegengehalten. Wir tun uns die letzten Spiele einfach schwer unsere Großchancen zu nutzen. Das wenn wir am Wochenende besser machen haben wir gute Chancen zu punkten.“ so der Ausblick von Trainer Ivan Horak.
In der Tat spiegeln die Ergebnisse die Geschehnisse auf dem Eis nicht wieder. Am Freitag hatten die Black Hawks zu dem Pech mit den Entscheidungen der Unparteiischen. Zu oft wurden die Regeln zugunsten des Oberligisten ausgelegt. Dazu kam wie von Trainer Ivan Horak angesprochen die mangelnde Chancenverwertung. Die Indians agierten clever und nutzen ihre Tormöglichkeiten konsequent. Ebenso beim Auswärtsspiel am Sonntag. Die Black Hawks spielerisch auf der Höhe – schwach beim Tor Abschluss. An beiden Spieltagen fällt das Ergebnis um zwei Tore zu hoch für den Favoriten aus Memmingen aus.
„Natürlich will man jedes Spiel gewinnen. Gegen Memmingen war uns von vorne herein klar, dass da alles passen muss. Die entscheidenden Spiele stehen jetzt vor der Tür. Wir müssen die Heimspiele gewinnen und in Erding die Punkte holen, dann klappt es mit den Playoffs.“ gibt Vorstand Christian Eder die Marschroute vor. Fakt ist, dass die Passau Black Hawks auf Platz 5 – punktgleich mit dem vierten Erding – alle Chancen auf den Einzug in die Playoffs haben. Dabei müssen sich die Passau Black Hawks nicht auf andere verlassen, sondern haben ihr Schicksal in der eigenen Hand.
Leichte Spiele gibt es für die Passau Black Hawks in der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd sowieso nicht. Der Blick auf die beiden Partien am Wochenende verdeutlicht dies. Am Freitag müssen die Habichte beim HC Landsberg ran – Sonntag folgt mit dem Heimspiel um 18:30 Uhr gegen Oberligist Waldkraiburg das nächste Highlight. „In einer vollen EisArena mit dem Rückhalt unserer Fans ist ein Sieg durchaus möglich“. freuen sich die Verantwortlichen auf das nächste Spiel mit Playoff Atmosphäre.
Tickets für das Heimspiel gegen Waldkraiburg erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fußgängerzone) und der Tankstelle Fäber in Maierhof. -czo


Pfaffenhofen Ice Hogs
IceHogs mit überzeugender Vorstellung - Stefan Huber dreifacher Torschütze beim 7:1 gegen Buchloe
(BYL)  Nach dem eher schwachen Auftritt vom Freitag in Amberg, ließ der EC Pfaffenhofen am Sonntag im Heimspiel gegen den ESV Buchloe eine Galavorstellung folgen. Beim 7:1 (3:0; 3:0 ; 1:1) Erfolg ließen die Pfaffenhofener dem Ligenkonkurrenten, gegen den man in jüngster Vergangenheit oft sehr schlecht ausgesehen hatte,  nicht den Hauch einer Chance. Noch in der Vorrunde setzte es in Buchloe gar eine 2.11 Klatsche für die IceHogs, die dieses Mal jedoch die Partie klar dominierten und eine der besten Saisonleistungen ablieferten. Buchloes 2. Vorstand Florian Warkus, wollte dann auch gar nichts beschönigen. „Alles was wir uns vorgenommen hatten, haben wir falsch gemacht“, sagte der Vertreter des verhinderten Coaches Norbert Zabel. Buchloe war mit dem Rückenwind von drei Siegen in Folge entsprechend selbstbewusst angereist und in den Anfangsminuten hatten die Gäste auch etwas mehr vom Spiel. Ganz große Möglichkeiten ergaben sich aber zunächst auf beiden Seiten nicht. In der 10. Minute musste ESV-Stürmer Ladislav Marek nach einem unabsichtlich hohen Stock gegen Matthias Pfab für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren das Kommando und sollten das Heft bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand geben. Mit einem Mann mehr zog Patrick Landstorfer von der blauen Linie ab und den von Gästekeeper Daniel Blankenburg abgewehrten Puck setzte Kapitän Stefan Huber zur Führung in die Maschen. Die IceHogs hielten danach den Druck weiter aufrecht und kurz nachdem Marek wieder zurück war, traf erneut Stefan Huber nach Vorarbeit von Mike Chemello zum 2:0. Doch damit nicht genug. Gegen nun etwas desorientierte Gäste legte Robert Neubauer, freigespielt von Jake Fardoe und Kenny Matheson, nur eine Minute später das 3:0 nach. Auch nach dem ersten Wechsel hielten die IceHogs das Tempo weiterhin hoch. Mit diszipliniertem, einfachem und zielstrebigem Eishockey, gepaart mit hoher Laufbereitschaft und starkem Zweikampfverhalten, ließen sie die sonst so gefährlichen Buchloer Angreifer nie zur Entfaltung kommen und zwangen die Gäste immer wieder zu Fehlern. Einen schnell vorgetragenen Konter über Kenny Matheson und Mike Chemello schloss wiederum Stefan Huber mit dem 4:0 ab (24.). Und als dann mit David Vycichlo zum zweiten Mal ein Gästespieler in die Kühlbox musste, sollten die IceHogs auch diese Überzahl nutzen. Mit einem Schuss unter die Querlatte traf Mike Chemello zum 5:0(27.). Bedeutete dies schon eine Vorentscheidung, war die Partie mit Christian Semmlers 6:0  kurz vor der zweiten Pause entschieden. Zu überlegen hatten sich die Hausherren bis dahin präsentiert und daran sollte sich auch im Schlussabschnitt nichts mehr ändern. Die IceHogs konnten einen Gang runterschalten, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren, zumal die Gäste die Partie längst aufgegeben hatten. Dass es aus dem durchaus möglichen Shutout für Philipp Hähl nichts wurde, lag an  Buchloes Thomas Kastenmeier, der in der 57. Minute einen Alleingang erfolgreich abschließen konnte. Den Schlusspunkt setzten aber dann doch noch die IceHogs durch Mike Chemello, der ein Zuspiel von Dillon Duprey in den Winkel setzte.(57.) und damit Nachwuchstrainer Karl Hoffmann, der bis zum Saisonende das Coaching an der Bande übernimmt, einen erfolgreichen Einstand bescherte. 


Amberg Wild Lions
Löwen gehen in Schweinfurt komplett leer aus
(BLL)  Die Torhüterposition ist bekanntlich die wichtigste im Eishockey. So gesehen waren es schwierige Voraussetzungen für den ERSC Amberg zum Spiel in Schweinfurt, weil mit Oliver Engmann und Lukas Stolz beide nominellen Goalies verletzt bzw. krank ausfielen. Es lag aber gewiss nicht an deren Vertreter, dass die Löwen mit einer 0:6-Packung die Heimreise antreten mussten.
Paul Thiede hütete das Amberger Tor und der 20-jährige zeigte eine solide bis gute Leistung. Seine Vorderleute konnten allenfalls auch zwei Drittel lang ihren Beitrag zu einem interessanten Spiel leisten, aber die Abschlussqualität in der Löwen-Offensive war einfach unzureichend. Noch schlimmer: Zwei Gegentore kassierte der ERSC sogar bei eigener Überzahl.
Im Eröffnungsdrittel gelang es Amberg, die Partie weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Besonderes Augenmerk wurde dabei natürlich auf die Defensivarbeit gelegt. Die Gastgeber versuchten ihr Schussglück wirklich bei jeder Gelegenheit und aus allen Lagen, konnten den ERSC damit aber nicht wirklich in Verlegenheit bringen. Kurz vor Ende des Drittels hatten die Löwen eine numerische Unterzahl zu überstehen und hier durch Dan Heilman sogar die Chance, bei einem Break in Führung zu gehen. Der Routinier scheiterte aber knapp und im Gegenzug gelang Matthias Kohl dann doch noch der Powerplay-Treffer zum 1:0.
Auch im Mittelabschnitt hielt Amberg die Partie offen, die größere Anzahl von Spielanteilen der Gastgeber war dabei eingeplant, nicht aber der Schlagschuss von Dion Campbell, der zum 2:0 einschlug. Als es schon in Richtung der zweiten Pause ging, hatte Amberg die Möglichkeit zum Anschluss, aber in eigener Überzahl musste man den dritten Treffer der Mighty Dogs, erneut durch Campbell, hinnehmen. Das war zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon mehr als eine Art Vorentscheidung.
Auch im Schlussabschnitt hatte Schweinfurt – das mit vier Kontingentspielern antreten konnte – optische Vorteile. Der ERSC enttäuschte gerade bei Powerplaymöglichkeiten maßlos, hätte womöglich noch länger spielen können, ohne einen eigenen Treffer zu erzielen. So aber machten die Gastgeber zwischen der 51. und 54.Minute mit weiteren drei Toren den Sack endgültig zu, beim 5:0 durch Trolda erneut mit einem Mann weniger auf dem Eis. „Der Paul konnte heute am wenigsten dafür“, nahm Löwen-Vorstand Mustafa Sugle hinterher seinen jungen Goalie ausdrücklich in Schutz – bei dem Ergebnis allerdings ein schwacher Trost für den Youngster.


Forst Nature Boyz
Nature Boyz entführen 3 Punkte aus Miesbach - Wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt
(BLL)  Die Forster Eiscracks unter Trainer Sepp Bachmeier konnten einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, denn beim Sonntagsspiel gegen die SG TEV Miesbach 1b / TSV Schliersee konnten sie mit dem 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) Sieg drei Punkte mit nach Hause nehmen.
Die 65 zahlenden Zuschauer, darunter wieder 10 vom Forster Fanclub, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn in einem spannenden und fairen Abstiegsduell schenkten sich beide Mannschaften nichts. Beide Mannschaften eröffneten die Partie recht offensiv, wobei kein Team eine sichtbare Überlegenheit demonstrieren konnte. Andreas Scholz hatte im Laufe des gesamten Spieles weniger Chancen abzuwehren wie sein Gegenüber Bryan Rausch. Beide Torhüter ließen im ersten Spieldrittel keine Treffer zu, obwohl sich Chancen auf beiden Seiten ergab. In der 15. Spielminute traten die Schiedsrichter kurz in Erscheinung, als sie Miesbach einen Penalty zusprachen, der mehr als unberechtigt war. Andreas Scholz ließ sich jedoch nicht vom Penaltyschützen irritieren und wehrte souverän ab. Somit wurden mit 0:0 die Seiten gewechselt.
Den Mittelabschnitt begannen die Forster Spieler mit einem Mann weniger auf dem Eis. Kurz vor Ablauf dieser Unterzahl mußte Andreas Scholz hinter sich greifen, denn Markus Seiderer erzielte die 1:0-Führung. Die Gäste ließen sich jedoch nicht beeindrucken und nahmen immer wieder das Tor der Gastgeber unter Beschuß. Die sich bietenden Chancen konnten nicht genutzt werden, Miesbach konterte im eigenen Stadion, Andreas Scholz hielt sein Team mit Glanzparaden im Spiel. Der Druck seiner Vorderleute auf das Miesbacher Tor wurde jetzt noch größer, die Belohnung folgte erst in der 37. Spielminute. In Überzahl hämmerte Manuel Weninger die Scheibe per Direktabnahme neben den Pfosten zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. Er wurde von Ron Zinner und Sascha Zenzs freigespielt.
Im letzten Spielabschnitt wogte das Spiel hin und her, die Abwehrreihen hatten einige brenzlige Situationen zu bereinigen. Forsts Spieler begeisterten durch ihre Kampfbereitschaft und dem Teamspirit. Angefeuert vom Forster Fanclub rollte jetzt Angriff über Angriff auf das Miesbacher Tor, der Erfolg wollte sich einfach nicht einstellen. Die Spannung stieg ins Unermessliche, wer sollte den nächsten Treffer erzielen? Viele Zuschauer befaßten sich schon mit dem Gedanken an die Verlängerung. In der 56. Spielminute lief wieder ein Angriff auf das Miesbacher Tor. Bastian Grundner sah den startenden Michael Krönauer, der nahm die Scheibe auf und fuhr allein auf Torhüter Rausch. Hätte Michael die Scheibe so getroffen wie gewollt, wäre sie wahrscheinlich eine sichere Beute Rauschs geworden. So jedoch ließ er sich so irritieren, dass die Scheibe über die Linie zur vielumjubelten 1:2-Führung rutschte. Miesbach startete eine wütende Schlußoffensive, der Torwart wurde durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. In den letzten 15 Sekunden hatten sie einen Spieler mehr auf dem Eis, doch Andreas Scholz ließ sich nicht mehr überwinden und vereitelte glänzend einige sich bietende Chancen der Gastgeber. 
Nach dem Spiel fielen sich die Spieler jubelnd in die Arme, denn sie wußten, dass diese drei Punkte äußerst wichtig im Kampf gegen den Abstieg waren. Die Sieggaranten waren der Teamgeist, der Kampfeswille und vor allem die äußerst konzentrierte Abwehrleistung, neben dem bereits erwähnten starken Andreas Scholz, so ein sichtlich erleichterter Trainer Sepp Bachmeier nach dem Spiel. Nicht unerwähnt soll auch die großartige Unterstützung durch den Forster Fanclub bleiben.


EV Aich
EV AICH SCHIESST SICH AN DIE TABELLENSPITZE – NUR NOCH EIN SIEG ZUR MEISTERSCHAFT
(BBZL)  Nach einem 6-Punkte-Wochenende steht der EV Aich mit vier Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger als die beiden Verfolger auf dem ersten Tabellenplatz. Nachdem sich die beiden Verfolger Waldkraiburg und Inzell im direkten Duell gegenseitig die Punkte genommen haben – Inzell gewann 5:4 nach Penaltyschiessen – hat der EVA ausgezeichnete Chancen, als Tabellenerster in die Playoffs einzusteigen. Nach dem eher zähen Heimsieg am Samstag gegen Ottobrunn mussten die Schützlinge von Georg Herrmann einen Tag später im Münchner Olympiastadion schon wieder ran und zeigten sich dabei von ihrer besten Seite.
Ihnen war nichts anzumerken vom Spiel am Vortag. Von Anfang an setzten sie den MEK unter Druck und waren die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte allerdings bis zur 11. Minute, ehe der Münchner Torhüter Severin Cesak zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Jens Trautmann schloss eine schöne Kombination über Daniel Korn und Alexander Scholz eiskalt zum 1:0 ab. Der EV Aich war drückend überlegen, scheiterte aber immer wieder am bestens disponierten Münchner Torhüter. In der 18. Minute fiel dann das längst überfällige 2:0 durch Herbert Jarczyk nach bester Vorarbeit von Matt Puntureri und Andreas Koller.
Im Mitteldrittel zogen die Aicher das Tempo nochmal an und sorgten mit fünf Treffern für die Vorentscheidung in dieser Partie. Zunächst verstrichen zwei Großchancen, man wollte es wieder einmal zu schön machen, aber dann nahm sich Alexander Scholz ein Herz und verwandelte ein Zuspiel von Korn unhaltbar zum 3:0. Kurz darauf ließ Matt Puntureri (A. Koller/Jarczyk) das 4:0 folgen. Aber auch die Münchner kamen zwischendurch zu Chancen, die Gastgeber scheiterten aber am sicheren Linus Messerer im Aicher Tor
Als in der 35. Minute von beiden Mannschaften ein Spieler auf der Strafbank saß, schlugen die Luchse zum ersten Mal zu. Christian Koller (Puntureri/A. Koller) stellte aber nur Sekunden später mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck den alten Vorsprung wieder her.
Die Gastgeber nutzen kurz darauf eine Unkonzentriertheit in der Aicher Abwehr und kamen zu ihrem zweiten Treffer. Und es ging zur Freude der mitgereisten Aicher Fans mit dem munteren Tore schießen weiter. Daniel Korn stand wieder einmal goldrichtig und vollendete die Vorarbeit von Scholz und Urzinger zum 6:2. Damit aber nicht genug. Noch vor Ende des zweiten Drittels ein Spielzug wie aus dem Lehrbuch. Alexander Neumeier mit einem genauen Zuspiel aus dem eignen Drittel auf Andreas Koller, der schickte Puntureri mit einem Pass in den Lauf auf die Reise, 7:2 durch den US-Boy.
Gegen Ende des zweiten Drittels überstanden die Aicher dann noch eine drei gegen fünf Unterzahlsituation schadlos, die Gastgeber agierten wie das gesamt Spiel über zu harmlos.
Der dritte Münchner Treffer in der 45. Minute war eher Ergebniskosmetik, zumal die Aicher im letzten Drittel noch dreimal zuschlugen und sehr zur Freude der Fans das Ergebnis zweistellig gestalteten. Trautmann (Korn) konnte mit seinem 2. Treffer auf 8:3 erhöhen. Exakt eine Minute später schlug Puntureri (A. Koller/Jarczyk) ebenfalls zum zweiten Mal zu und es stand 9:3. Stefan Kreuzer hatte nach einer schönen Aktion den 10. Treffer auf dem Schläger, traf aber nur den Pfosten. Den Abpraller verwandelte Christoph Schwenk unhaltbar zum 10:3 Endstand.
Der Aicher Coach Herrmann sah „eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel, mit teilweise sehr schönen Spielzügen. Bei etwas mehr Glück im Abschluss wäre ein deutlich höheres Ergebnis möglich gewesen“
Am kommenden Freitag geht es zum Rückspiel nach Ottobrunn. Mit einem Sieg kann vorzeitig die Meisterschaft vorzeitig werden, bevor es dann am Sonntag mit dem Bus nach Inzell geht. Zum Abschluss der Vorrunde muss der EVA am 17.02. nach Bad Aibling.


HC Maustadt
HCM/ECDC 1b: Meisterschaft und Play-Offs winken / Zwei Siege am Wochenende – nun drei Heimspiele
(BBZL)  Die SG HC Maustadt/ECDC 1b ist weiter auf gutem Meisterschafts- und Play-Off-Kurs. Am Wochenende holten die Grün-Gelben zwei Auswärtssiege – zunächst am Samstag mit 6:4 (1:2/2:0/3:2) bei Woodstock Augsburg, einen Tag später mit 3:1 (2:1/0:0/1:0) beim ESV Türkheim. Nun haben es die Maustädter in eigenen Händen, die Meisterschaft der Bezirksliga, Gruppe 4, zu holen und um den Bayerischen Bezirksliga-Titel und Landesliga-Aufstieg zu spielen.
Mit viel Einsatz und Disziplin übersprang der HCM/ECDC 1b dafür die beiden Wochenend-Hürden in Augsburg und Türkheim. Beidemale trafen Löhle & Co. auf hochmotivierte Gegner. Insbesondere der Tabellenvorletzte Woodstock Augsburg präsentierte sich deutlich stärker als es die Platzierung aussagt. Nach 14 Minuten lagen die Fuggerstädter mit 2:0 vorn, der HCM war also gefordert. Noch im ersten Durchgang stellte Aaron Müller auf 1:2, der junge Angreifer war es auch, der nach 24 Minuten zum Ausgleich traf und damit die Wende einleitete. Martin Löhle erzielte im Mittelabschnitt die erstmalige Führung, die dann bis zur 56. Minute durch Alex Ulianiw, Ingo Nieder und erneut Martin Löhle auf 6:2 ausgebaut wurde. Dennoch gab Augsburg nicht auf und kam innerhalb von 26 Sekunden auf 4:6 ran und hielt die Spannung in den beiden letzten Minuten hoch. Mehr ließen die Grün-Gelben aber nicht mehr zu und brachten die angestrebten drei Zähler mit nach Hause.
Keine 24 Stunden später stand die ebenfalls unangenehme Aufgabe beim ESV Türkheim an. Dort erwartete den HCM ein ähnliches Spiel – die Gastgeber waren gegen den scheinbar übermächtigen HCM/ECDC 1b hochmotiviert. Jimmy Nagle gelang im Powerplay die Führung, Türkheim glich in doppelter Überzahl aus. Erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis traf Martin Löhle zum 2:1, danach fielen lange Zeit keine Tore. Auch, weil die Maustäder ihre guten Kontermöglichkeiten nicht nutzen konnten und auch ein wenig mit den sehr großzügig leitenden Unparteiischen haderten. Egal, Philipp Hacker entschied die Partie in der 55. Minute mit dem 3:1 und sorgte damit für die gute Ausgangsposition seiner Mannschaft im Meisterschaftsendspurt.
„Wir sind noch nicht durch, auch wenn wir jetzt die letzten drei Punktspiele zu Hause bestreiten können“, warnt Spielertrainer Ingo Nieder und verweist auf die lange Ausfallliste. „Unser Erfolgsgeheimnis ist unser Teamgeist, jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft“, erklärt er weiter und hofft, dass seine Jungs im Endspurt Konzentration und Einstellung hochhalten.
Dreimal müssen die Grün-Gelben noch ran und können mit drei Siegen ihr Ziel aus eigener Kraft schaffen. Zunächst geht es am Freitag (9. Februar/20 Uhr) gegen die SG Senden/Burgau/Ulm-Neu-Ulm1 b, dann steht gegen den ESV Buchloe (Dienstag, 13. Februar, 21.20 Uhr) das Nachholspiel an. Den Schlußpunkt (16. Februar/20 Uhr) setzt dann ausgerechnet der alte Angstgegner ERC Lechbruck, dem aber schon im  Hinspiel mit 5:2 seine Grenzen aufgezeigt werden konnte. „Daran müssen wir anknüpfen, dann holen wir den Titel und die Saison geht für uns mit den Play-Offs weiter“, so Nieder abschließend.


Black Eagles Reutlingen
Spielberichte
(LLBW)  Gewohnt schwer taten sich die Black Eagles der TSG Reutlingen am 27.1.2018 bei der ESG Esslingen. Die Neckarstädter konnten in Vollbesetzung antreten und überzeugten durch ihre spielerischen Qualitäten. Die Black Eagles hatten keinen guten Tag erwischt und waren nicht in der Lage ihr Spielsystem aufzuziehen, um die technisch versierten Cracks der ESG am Kombinieren zu hindern. Zwei Tore im ersten Drittel kurz vor der Pause und zwei Tore nach Wiederanpfiff brachten bei 4:0 die Vorentscheidung. Die Black Eagles konnten zwar noch durch Matthew Lewis verkürzen auf 4:1. Lukas Borchert besorgte mit seinem Treffer zum 5:2 Ergebniskosmetik, sodass es am Ende 6:2 hieß.
Viel besser lief es am vergangenen Sonntag gegen den EKU Mannheim 1b. Hier hatten die Black Eagles gegen den Tabellenletzten beim 9:0 wenig Mühe. Den Gästen gelang es vor allem im ersten Drittel nur selten aus dem eigenen Drittel zu kommen. Bei einem Schussverhältnis von 23 zu 13 hatten die Black Eagles aber auch die bessere Chancen Auswertung, die zuletzt etwas gehinkt hatte. Den Auftakt machte für die Black Eagles Maximilian Enz in der 2. Minute, wobei er auch derjenige war, der 8 Sekunden vor Spielende den Endstand markierte. Im ersten Drittel legten die Black Eagles den Grundstein für ihren Sieg. Im 4 Minuten-Takt fielen die Tore durch Matthias Blaschzik, Pirmin Hamm, Dominique Tilgner und Lukas Borchert. Der Mittelabschnitt war geprägt durch Strafzeiten auf beiden Seiten und damit sehr zerfahrenen, sodass die Black Eagles auch nicht zu weiteren Treffern kamen. Im Schlussabschnitt klappte die Zuordnung wieder wie gewohnt, sodass mit Treffern durch Matthias Blaschzik, Mikhail Yaskunov, Matthew Lewis und Maximillian Enz das Torverhältnis deutlich aufgebessert werden konnte. Der Sieg ist von den Black Eagles allerdings sehr teuer erkauft. Wie in den letzten Jahren zuvor, taten sich die Badener durch äußerst unsportliches Verhalten hervor. So auch am vergangenen Sonntag, als Black Eagles Stürmer Matthias Schreiber vom läuferisch unterlegenen EKU-Stürmer von hinten in die Bande gecheckt wurde und dabei einen Bruch des Schlüsselbeins erlitt. Mit dieser Verletzung wird Matthias Schreiber bestenfalls Mitte der nächsten Saison wieder zur Verfügung stehen, wahrscheinlich aber sogar ein Jahr ausfallen. Mit dem Sieg klettern die Black Eagles auf den sechsten Tabellenplatz. Nur einen Punkt trennen sie dabei vom fünftplatzierten Stuttgarter EC 1 gegen den es am kommenden Samstag auswärts gehen wird. Der EC überraschte Mitte Januar mit einem Sieg gegen die ESG Esslingen.   


Dinslaken Kobras
Kobras sichern sich Playoffteilnahme
(RLW)  Mit dem 6:1 Erfolg über den Neusser EV sichern sich die Dinslakener Kobras den Einzug in die Playoffs. Weil auch die Luchse Lauterbach ihr Spiel gestern verloren, können die Kobras in den folgenden drei Spielen maximal auf Platz sieben abrutschen. Doch wer die Giftschlangen kennt, weiß, dass sie alles dafür tun werden, ihren sechsten Platz gegen die Soester Bördeindianer zu verteidigen. Diese haben mittlerweile fünf Punkte Rückstand auf die Dinslakener bei noch vier ausstehenden Spielen.
Die 161 Zuschauer in der Schlangengrube sahen im ersten Drittel eine ausgeglichene Begegnung zwischen beiden Teams. Dabei trafen die Kobras auf engagiert auftretende Neusser, die nach dem Freitagserfolg gegen Soest auch in Dinslaken Punkte mitnehmen wollten. Folgerichtig spielten sich die ersten Offensivszenen vor dem Tor von Felix Zerbe ab, der an diesem Abend eine souveräne Leistung zeigte. Doch auch die Kobras wussten im Spiel nach vorne zu überzeugen, fanden aber zunächst in Ken Passmann im Neusser Tor ihren Meister. Eine doppelte Überzahl der Dinslakener in der 14. Minute bescherte die erstmalige Führung. Kevin Wilson brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. In der 18. Minute erhöhte Dominick Spazier mit einem sehenswerten Treffer in den rechten Winkel sogar auf 2:0 für die Kobras. Allerdings konnte Neuss nur 30 Sekunden später auf 2:1 verkürzen. Mit diesem Spielstand, der viel Spannung in den kommenden zwei Dritteln versprach, ging es erstmals in die Pause. Kurz vor der Pausensirene mussten die Giftschlangen einen personellen Ausfall verkraften. Kevin Wilson konnte nach einem Stockschlag auf seine Hand nicht mehr weiterspielen und wird den Kobras wohl ein bis zwei Wochen fehlen. Auf diesem Weg noch mal Gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Die Kobras erholten sich schnell vom Ausfall ihres Topscorers und bauten in der 25. Minute ihre Führung auf 3:1 durch Michal Plichta aus. Von da an waren die Dinslakener die spielbestimmende Mannschaft und konnten sich immer wieder im Neusser Drittel festsetzen. Dabei vergaßen die Dinslakener nicht ihre Defensivarbeit, so dass die Neusser Angriffe immer seltener wurden. Brandgefährlich wurde es noch mal, als Dominick Spazier einen Neusser Alleingang kurz vor dem Torabschluss verhindern konnte, indem er den Puck vom Schläger spitzelte. Zwar rutschten beide in das Dinslakener Tor, aber das zählt ja Gott sei dank nicht. Besser machten es die Kobras auf der anderen Seite, als Sven Linda in der 36. Minute auf 4:1 erhöhte und für eine Vorentscheidung sorgte.
Neuss war im letzten Spielabschnitt bemüht, irgendwie noch den Rückstand zu verkürzen, fand aber kein Mittel gegen die stark spielenden Kobras, die jederzeit Herr der Lage waren. In der 47. Minute erhöhte Timothy Tanke auf 5:1, ehe Dominick Spazier mit seinem zweiten Tor des Abends in der 59. Minute den Sack zu machte und die Giftschlangen endgültig in die Playoffs schoss. Dabei hatte er kaum Mühe, diesen Treffer zu markieren, hatte doch NEV-Trainer Boris Ackermann kurz zuvor Ken Passmann für einen sechsten Feldspieler herausgenommen, um mit dem Mute der Verzweiflung noch etwas zu bewirken. Doch bewirken konnte er nichts mehr damit und die Kobras feierten ihren Erfolg nach Spielschluss ausgelassen mit den Fans. Auch Coach Sikorski zeigte sich auf der Pressekonferenz zufrieden. „ Wir wollten in dieser Saison jedes Team mindestens ein Mal schlagen. Das haben wir geschafft. Wir haben uns vor der Saison den Einzug in die Playoffs als Ziel gesetzt und auch dieses erreicht. Alles was jetzt noch kommt, wollen wir genießen. Wir zählen zwar nicht zu den Favoriten, aber die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze.“ Einziger Wermutstropfen war die dritte Zehnminutenstrafe von Kapitän Sven Linda, die er sich nach einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter abholte. Dadurch ist er für das Spiel bei den Ratinger Ice Aliens kommenden Freitag gesperrt.


Ratinger Ice Aliens
Olympiapause? - nicht bei uns!
(RLW)  Für das kommende Heimspiel (9.Februar|20.00 Uhr) gegen Dinslaken haben wir uns wieder etwas Besonderes einfallen lassen:
Da die DEL in die Olympiapause geht, bieten wir allen Fans der DEL-Vereine einen Anreiz, in unsere schöne Halle am Sandbach auszuweichen. Statt der üblichen 10€ für eine Tageskarte, erhalten all diejenigen, die im Trikot einer DEL Mannschaft erscheinen, eine Tageskarte schon für 7€.
Ganz egal ob Fan der DEG, Krefeld oder etwas ganz exotisches wie etwa Wolfsburg, bei uns sind alle Fans herzlich Willkommen. Lasst uns gemeinsam die Halle vollmachen und so die Olympiapause sinnvoll überbrücken.


Grefrath Phoenix
Grefrath Phoenix erreicht die Aufstiegsrunde vorzeitig
(LLW)  Mit einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen gegen die Realstars Bergisch Gladbach hat sich die Grefrather EG am Samstagsabend bereits vorzeitig für die noch in diesem Monat beginnende Aufstiegsrunde zur Regionalliga qualifiziert.
Dabei taten sich die Blau-Gelben vor heimischer Kulisse gegen den einzig verblieben Mitkonkurrenten um den letzten Qualifikationsplatz lange Zeit ungeheuer schwer. Die Realstars, welche unbedingt gewinnen mussten, um die Chance auf die Aufstiegsrunde zu wahren, agierten von Beginn an äußerst vorsichtig und auf Sicherheit bedacht. Trotz einer Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten und drückender Grefrather Überlegenheit auf dem Eis, stand es nach dem ersten Spielabschnitt 0:2 für die Gäste aus dem Bergischen Land. Urplötzlich konnten diese per Doppelschlag in der 12. Minute zwei ihrer wenigen Möglichkeiten konsequent nutzen.
Im zweiten Spielabschnitt gelang Maximilian Parschill auf Zuspiel von Gerrit Ackers und Matthias Holzki dann der hochverdiente Grefrather Anschlusstreffer zum 1:2 (36.). Die GEG ließ erneut zahlreiche gute Chancen ungenutzt, so dass es auch beim zweiten Mal noch immer mit einem Rückstand in die Kabine ging.
Die ‘Feuervögel” drückten im Schlussabschnitt weiter auf das Tor der Realstars und gingen verdient nach Toren von Roby Haazen (45.) und Kapitän Andreas Bergmann (49.) erstmals in Führung. Grefrath war weiter spielbestimmend, versäumte es in der Folgezeit jedoch, den Sack endgültig zuzumachen. Satt dessen nutzten die äußerst defensiv eingestellten, dabei aber stets gefährlich auf Konter lauernden Bergisch Gladbacher eine Überzahlsituation zum 3:3-Ausgleich. Der “Sieger des Abends” musste schließlich über das Penaltyschießen ermittelt werden. Während hier die Gäste-Schützen am souveränen Oliver Nilges im Phoenix-Tor scheiterten, trafen Lukas Bisel und Sascha Schmetz für das Team von der Niers und sicherten diesem so den wohlverdienten Zusatzpunkt.
Nach dem Sieg gegen Bergisch Gladbach ist die Grefrather EG nicht mehr vom dritten Tabellenplatz zu verdrängen. Entsprechend gelöst zeigten sich Spieler und Fans, dass das anvisierte Saisonziel “Aufstiegsrunden-Qualifikation” somit bereits vier Spieltage vor Rudenende vorzeitig erreicht werden konnte.
Mini-Aufgebot unterliegt beim Tabellenzweiten Wiehl
Knapp 18 Stunden Erholung blieben der GEG nach dem Penalty-Sieg gegen die Realstars, ehe es am Sonntag beim Tabellenzweiten Wiehl Penguins erneut auf das Eis ging. Mit nur drei gelernten Verteidigern und einem Mini-Aufgebot angereist, spielte Grefrath bei den favorisierten Gastgebern befreit auf und fand auf die 2:0-Führung der Oberbergischen (13./17.) in Form von zwei Treffern durch Andreas Bergmann (20.) und Roby Haazen (23.) zunächst auch die passende Antwort. In einer äußerst spannenden und ausgeglichenen Partie wäre für Grefrath sicher mehr drin gewesen. Wieder war es jedoch die mangelnde Chancenverwertung, die sich am Ende rächen sollte. So gelang den Penguins in der 43. Minute per Powerplay-Tor die erneute Führung. Diese machten zwei Sekunden vor Spielende per Empty-Net-Goal zum 4:2 alles klar.
Das Ergebnis wog angesichts des wichtigen und entscheidenden Sieges am Vortag jedoch nicht all zu schwer. “Meine Jungs haben auch mit dem anstrengenden Vortages-Spiel in den Knochen heute alles gegeben. Mit der gezeigten Leistung bin ich sehr zufrieden”, so Trainer Karel Lang nach dem Spiel. Einzig die Torausbeute könne besser werden, so der Coach: “Wir brauchen im Moment einfach viel zu viele Chancen”.
Das bevorstehende Karnevals-Wochenende ist die GEG nun spielfrei. Die verbliebenen drei Vorrundenspiele werden danach zum richtigen Härtetest für die Aufstiegsrunde. Innerhalb von vier Tagen treffen die Blau-Gelben zunächst im neu angesetzten Nachholspiel auswärts auf die Realsstars Bergisch Gladbach (Donnerstag, 15.02., 20.00 Uhr). Freitag, 16.02. sind um 20.00 Uhr dann die Eisadler Dortmund zum letzten Vorrunden-Heimspiel an der Grefrather Stadionstraße zu Gast. Zum Abschluss geht es dann am Sonntag, 18.02., 19.00 Uhr noch einmal nach Solingen zum EC Bergisch Land.


Eifel-Mosel Bären
Déjà-vu zum Start in die Playoffs - Bären verlieren, wie in der Vorrunde, nach Penaltyschießen gegen „89ers“
(HL)  Spannend war es erneut und ein offener Schlagabtausch mit vielen kleinen Strafen auf beiden Seiten. Wie in der Hinrunde, gelingt dem amtierenden Meister aus Kassel der Ausgleich in Überzahl kurz vor Ende der Partie und gewinnt das zusätzliche Penaltyschießen. Die Bären starten somit mit einem Punkt in die entscheidende Meisterschaftsrunde der Eishockey Hessenliga.
Über 200 Zuschauer fieberten dem Playoff-Start der Eifel-Mosel Bären entgegen und wurden nur in einer einzigen Weise enttäuscht. Mit 4:5 nach Penaltyschießen können sich die Bären nur einen von drei möglichen Punkten sichern. Dabei hätte man in doppelter Überzahl, im letzten Spielabschnitt beim Stand von 4:3, den Sack zu machen können.
In der elften Spielminute ließ Thomas Barth die Fans der Bären zum ersten Mal jubeln und hoffen, jedoch egalisierte Constantin Schneider den Spielstand kurz vor der ersten Pause. Insgesamt gab es über die ganze Partie verteilt einige Strafzeiten auf beiden Seiten, so dass immer wieder die „Special Teams“ eine Rolle spielten.
Stefan Wanken konnte zu Beginn des zweiten Spielabschnitts als erster eine solche Überzahlsituation nutzen und brachte die Gastgeber erneut in Führung. Diese blieb jedoch nicht lange bestehen, da Hans-Jochen Kalb der „89ers“ nicht nur einmal, sondern sogar zwei Mal (25. und 35. Spielminute) eine Unachtsamkeit der Bären ausnutzen konnte und somit das Spiel zu Gunsten der Gäste zum 2:3 drehte.
Der stetige Kampf der Eifel-Mosel Bären zahlte sich jedoch prompt wieder aus und die Eröffnungspartie der Hessenliga Playoffs kippte erneut. Lukas Golumbeck (36.) und Marc Höffler (40.) brachten die Bären vor der zweiten Drittelsirene erneut in Führung.
Jene Führung hätten die Bären mehrmals weiter ausbauen können, scheiterten jedoch ebenso oft am Kasseler Goalie Jan Eric Obernesser. So beispielsweise Bastian Arend, der Anfang des Schlussdrittels einen Strafstoß nicht verwandeln konnte. Ebenfalls gelang es den Bären nicht, zehn Minuten vor Ende der Partie, eine zwei-Mann Überzahlsituation umzumünzen. Hierbei fand ein Schlagschuss von Marcel Hirsch lediglich den Pfosten und verpasste somit eine zwei Tore Führung um nur wenige Millimeter.
Auf der anderen Seite das déjà-vu. Wie in der Hinrunde erhielten die „89ers“ kurz vor Schluss eine Überzahl zugesprochen und verwandelten ein eher kurioses Tor – 4:4 Ausgleich, erneut durch Hans-Jochen Kalb, zwei Minuten vor Ende der Partie. Dabei hätte es sogar noch schlimmer kommen können: Nur Sekunden nach dem Ausgleich entschied der Schiedsrichter auf einen Penalty für Kassel, der glücklicherweise vergeben wurde. Es blieb beim 4:4 nach regulärer Spielzeit.
Erst im offiziellen Penaltyschießen, welches die Entscheidung herbringen musste, waren die „89ers“ zielsicherer und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Die Eifel-Mosel Bären zeigten sich daraufhin sichtlich enttäuscht, mit dem Wissen die Partie aus der Hand gegeben zu haben. Am 18. Februar 2018 um 19:00 Uhr treffen die Eifel-Mosel Bären in der Eissporthalle Bitburg auf die Löwen Frankfurt U25, welche erst letzte Woche einen weiteren 25-jährigen ex-DEL Spieler für die Playoffs verpflichtet haben.
Diese zweite Partie der Eifel-Mosel Bären in der Meisterrunde könnte bereits wegweisend sein für den restlichen Verlauf der Playoffs oder Erinnerungen an die Vorrunde wecken. Hier verloren die Bären ebenfalls erst nach Penaltyschießen gegen die Löwen.


Hamburger SV
Das Wochenende der Kämpfer
(RLN)  Einen Punkt benötigte die Regionalligamannschaft des Hamburger SV noch, um auch theoretisch Platz zwei und damit das erste Playoff-Heimspiel zu sichern – optimale sechs sind es am Wochenende geworden. Dabei standen die Partien gegen die Weser Stars und bei den Salzgitter Icefighters im Zeichen zweier Spieler, die sonst die Schlagzeilen anderen überlassen und durch Kampfstärke und Einsatzwillen punkten: Robin Richter und Nick Lewis.
Das freitägliche Heimspiel gegen die Weser Stars verlief wie das erste Aufeinandertreffen der beiden Topteams der Staffel in dieser Saison in Stellingen: ein dominantes Heimteam traf auf einen sehr zurückhaltenden Gegner. Entscheidend dieses Mal die Endphase des ersten Drittels, als Robin Richter innerhalb von 17 Sekunden zwei Treffer zum Zwischenresultat von 3:1 gelangen. Mit seinem dritten Treffer zum 4:1 sorgte der „Arbeiter“ der Hamburger Topreihe schließlich Mitte des zweiten Drittels für die Vorentscheidung, die weitere Torfolge zum Endresultat von 7:2 (3:1,2:1,2:0) war dann eher Kosmetik. Positiv machte sich vor allem auch die Rückkehr der oberligaerfahrenen Jannik Höffgen und Alex Schier bemerkbar.
Mit Minikader ging es am Sonntagabend nach Salzgitter zum für den HSV sportlich bedeutungslosen Spiel nach Salzgitter – für das Heimteam ging es noch um den dritten Platz in der Vorrunde. Um so erstaunlicher dann die starke Vorstellung des Teams von Coach Dominik Döge, dass dazu einen neuen Topscorer entdeckte: Nick Lewis, nimmermüder Kämpfer in der dritten Reihe, brachte sein Team nicht nur nach fünf Minuten in Front – er sicherte mit seinem Empty-Net-Treffer neun Sekunden vor der Schlußsirene schließlich auch die drei Punkte zum 3:1 (1:0,0:1,2:0)-Erfolg.
Theoretisch kann der HSV durch zwei Erfolge am kommenden Wochenende bei einer gleichzeitigen Niederlage der Weser Stars sogar noch den Staffelsieg in der Vorrunde erreichen, der direkte Vergleich ging wie das letztjährige Finale schließlich an die Hamburger. Wahrscheinlicher ist jedoch Platz zwei nach den Punktspielen – der Gegner im Halbfinale wäre dann der Adendorfer EC.


EC Nordhorn
Marek Hanisz hält sein Team im Spiel  - 5:1-Niederlage in Adendorf 
(RLN)  Vor 504 Zuschauern lief der Eishockey Club Nordhorn e.V. am vergangenen 
Samstag in Adendorf auf – und kassierte mit 5:1 (1:0; 2:1; 2:0) zwar eine hohe Niederlage, lieferte jedoch einen nicht zu unterschätzenden Kampf. Die Mannschaft von Heiko Niere war in einer knappen Besetzung angereist; Verletzung, Krankheit und arbeitsbedingte Ausfälle haben den Kader bereits in den letzten Wochen ausgedünnt. 
Die Gastgeber vom Adendorfer EC hatten nicht mit personellen Engpässen zu kämpfen und spielten entsprechend befreit auf – im ersten Drittel konnte Mathias Oertel in der elften Minute die 1:0-Führung für sein Team erspielen, im zweiten Abschnitt legten Stuart-Dant Thomas (22.) und Henry Yannick (35.) zur 3:0-Führung nach. Für einen Hoffnungsschimmer auf ECN-Seite sorgte anschließend Kevin Zimbelmann in der 36. Minute – auf Zuspiel von Jörn Reimink und Alexander Zimbelmann. 
Das sorgte für kurzzeitigen Aufwind beim Eishockeyverein aus der Kreisstadt Nordhorn, 
leider hat es letztlich nicht für den Umschwung gereicht: Die Adendorfer konnten durch zwei weitere Treffer von Vadim Kulabuchov (43.) und Marlon Czernohous (58.) ihre Führung ausbauern und sichern – damit bleiben die Punkte in der Lüneburger Heide. 
Dank geschlossener Teamleistung und einer herausragenden Performance von Keeper 
Marek Hanisz ging die Partie letztlich mit nur 5:1 zu Ende – ein Ergebnis, das nur bedingt die Leistung der Mannschaft von Trainer Heiko Niere widerspiegelt. Mit ein wenig mehr Glück im Abschluss wäre hier auch mehr zu holen gewesen. 
Die nächste Chance auf Punkte hat der EC Nordhorn am kommenden Freitag, 09. Februar in eigener Halle. Zu Gast sind dann die Weserstars aus Bremen. 


Sande Jadehaie
Kantersieg gegen FASS Berlin 1b und Pokal-Pleite bei den Berlin Blues
(VLN)  Der ECW Sande hat sich am Sonntagabend mit gemischten Gefühlen auf die Heimreise gemacht. Nachdem die Jadehaie am Samstag einen ungefährdeten 9:1-Auswärtserfolg gegen FASS Berlin 1b einfahren konnten, folgte nur 21 Stunden später eine bittere 1:17-Pokalniederlage bei den EHC Berlin Blues.
„Gegen FASS waren wir die klar spielbestimmende Mannschaft und die Jungs hatten nicht den Hauch einer Chance“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf den Auswärtssieg. Dann fügt er hinzu: „Aber die Niederlage gegen die Blues zeigt uns, dass wir in der Regionalliga noch nichts zu suchen haben“.
Was gegen den Freien Akademischen Sportverein Siegmundshof noch so einfach aussah, änderte sich pünktlich zum ersten Bully in der Eissporthalle am Glockenturm.
„Im ersten Spiel hat jeder Spieler seinen Job gemacht und besonders Fabian Janssen hat uns mit tollen Paraden immer wieder den Rücken frei gehalten. Gegen die Blues waren es dann zum Teil katastrophale Fehler, die den Gegner zum Toreschießen eingeladen haben“, analysiert Hurbanek weiter.
Emil Hacke, der gegen das Regionalliga-Team der Blues das Haie-Tor hütete und reichlich unter Beschuss stand, musste nach knapp 30 Spielminuten mit Adduktorenprobleme ausgewechselt werden. Johannes Mundt konnte die Berlin-Reise wegen einer Schulterverletzung erst gar nicht antreten. Auf ihn wird Trainer Sergey Yashin wohl in den nächsten 4-6 Wochen verzichten müssen, sodass er bereits am Wochenende zwei Mittelstürmer durch die drei Sturmreihen rotieren ließ. Aber auch Arturs Pantelejevs, der ein solides Debüt im Haie-Trikot feierte, konnte die 1:17-Schlappe, bei der Lubomir Sivak den Ehrentreffer erzielte, nicht verhindern.
Hurbanek weiter: „Wir werden jetzt bestimmt nicht den Kopf in den Sand stecken, denn in der Verbandsliga können wir noch auf den zweiten Tabellenplatz klettern. Dennoch könnten die Verletzungssorgen gerne mal ein Ende nehmen.“


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Dienstag 6.Februar 2018
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