IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigunen von Mittwoch 17.Dezember 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
Straubing Tigers
Aufklärung betreffend Olympia-Vorschlag des DEB
(DEL) Die Straubing Tigers haben heute Nachmittag vom DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) in Sachen Berücksichtigung von Stefan Loibl für den Olympia-Vorschlag des Deutschen Eishockeybundes e. V. ein Statement erhalten.
Frau Ulrike Spitz, Pressesprecherin des DOSB, sagt: „Der DOSB wurde zwar von der Vorschlagsänderung seitens des DEB bezüglich des Spielers Stefan Loibl für den kurzfristig verletzten Daniel Pietta in Kenntnis gesetzt, für die formelle Bestätigung war es aber bereits zu spät. Der endgültige Kader wird am 23. Januar bekannt gegeben.“
Eispiraten Crimmitschau
Zurück zum Erfolg / Auswärtsspiele in Bietigheim und Kaufbeuren - Heimspiel gegen Freiburg
(DEL2) Nach dem tollen Start in das neue Jahr 2018 mit drei Siegen in Serie, gab es für die Eispiraten Crimmitschau in den vergangenen beiden Begegnungen einen harten Dämpfer. Am hessischen Wochenende konnten keine Punkte eingefahren werden. Für das Team von Kim Collins geht es bei einem Blick auf die enge Tabellensituation nun darum, so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Dabei kommt es am Freitag zum Duell mit den Bietigheim Steelers (19. Januar - 19:30 Uhr). Am Sonntag gastieren die Wölfe Freiburg im Sahnpark (21. Januar - 17:00 Uhr / Tickets erhältlich unter www.eispiraten-crimmitschau.de). Schon am Dienstag wartet dann das nächste Gastspiel in Kaufbeuren (23. Januar - 19:30 Uhr)
Bei ihrem Vorhaben treffen die Eispiraten aber bereits am Freitagabend auf einen richtigen Brocken. Für das Team von Kim Collins steht die Busfahrt nach Bietigheim-Bissingen an. Da wo die Steelers beheimatet sind und aktuell recht unangefochten auf dem ersten Platz der DEL2-Tabelle rangieren. 80 Punkte konnte die Truppe von Kevin Gaudet bereits sammeln. Anhand dieser Tatsache und den vergangenen Ergebnissen gegen die Eispiraten in dieser Saison (3:7, 5:8), ist die Rollenverteilung schnell klar. Doch die Westsachsen haben in dieser Spielzeit bereits bewiesen, einigen großen Namen ein Bein stellen zu können. Nachdem man bereits vor zwei Wochen beim amtierenden Meister in Frankfurt mit 5:2 gewann, wollen die Rot-Weißen den Steelers am Freitag die zweite Niederlage in Folge zuführen. Denn schon in Kaufbeuren unterlagen die Schwaben mit recht deutlich mit 4:1. Doch hört man Namen wie Shawn Weller, Tyler McNeely oder Matt McKnight wird schnell klar, dass die Eispiraten diese Aufgabe keinesfalls unterschätzen dürfen. So kommt auf die westsächsische Hintermannschaft eine Menge Arbeit zu. Die Defensive um Dominic Auger und Ex-Eispirat Benjamin Hüfner, die vor den beiden starken Goalies Sharipov oder Martinovic agieren, wird außerdem alles daran setzen, der Eispiraten-Offensive kein Spielraum zu geben. Für Kim Collins und Jacek Plachta kommt es also darauf an, die Mannschaft punktgenau auf den Tabellenführer einzustellen. Um gegen den Ligakrösus etwas Zählbares mitnehmen zu können, müssen aber auch ihre Schützlinge einen guten Tag erwischen.
Einen guten Tag sollten die Eispiraten allerdings auch am kommenden Sonntag erwischen. So kommt es an der Waldstraße 69 zum Aufeinandertreffen mit den Wölfen Freiburg. Die Breisgauer scheinen zwar ein vermeintlich Gegner zu sein, doch der Tabellenelfte bringt viel Qualität mit und wird alles in die Waagschale werfen, um die Westsachsen vor heimischen Publikum in die Knie zu zwingen. Denn die Mannschaft um ihren Topscorer Nikolas Linsenmaier und den ehemaligen Crimmitschauer Jakub Körner will den Vorsprung auf den zehnten Platz schmelzen lassen und braucht dafür wichtige Zähler. Dabei soll auch der erste Saisonsieg gegen die Westsachsen herausspringen, die sich in den vergangenen beiden Duellen gegen die Freiburger durchsetzen konnten. Das erste Spiel vor heimischen Publikum endete 5:3. In Baden-Württemberg gewannen die Schützlinge von Trainer Kim Collins mit 4:2 Dabei avancierte Brett Kilar zum absoluten Rückhalt und hatte einen großen Anteil an dem Auswärtserfolg. Auf den deutsch-amerikanischen Schlussmann dürfte es auch am Sonntag wieder ankommen. Doch sollte er und seine Vorderleute konzentriert zu Werke gehen und die gesamte Qualität voll ausschöpfen, dann ist ein Sieg natürlich im Bereich des Machbaren. Bei einem Blick auf die aktuelle DEL2-Tabelle vielleicht sogar ein Muss!
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. So lautet das Motto dann nach der Begegnung gegen den EHC Freiburg am Sonntag. Denn schon am Dienstag geht es für die Westsachsen weiter. Dann sind die Pleißestädter zu Gast beim ESV Kaufbeuren, gegen welchen man dann zum vierten Mal in dieser Spielzeit antritt. Die Buron Joker sind aktuell gut drauf und konnten sich durch viele positive Ergebnisse in den vergangenen Wochen auf den fünften Platz spielen. Endlich, mag man im Allgäu schon fast sagen. Denn, dass die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann großes Potenzial hat, ist unbestritten. Dennoch ist der Vorsprung vor den direkten Verfolgern, darunter auch die Eispiraten, nicht sonderlich groß. So ist die Aufgabe für die Eispiraten klar: Punkte holen! Wichtige Punkte - Immerhin, so sagte es Kim Collins bereits vor zwei Wochen, sollen in diesem Jahr die Playoffs erreicht werden. In den kommenden drei Begegnungen könnten die Rot-Weißen dafür einen Grundstein legen.
Neben dem Langzeitverletzten Danny Pyka muss Cheftrainer Kim Collins auch auf einen weiteren Verteidiger verzichten. André Schietzold fällt nach einem kleinen operativen Eingriff wahrscheinlich für zwei Wochen aus und verpasst somit die kommenden beiden Begegnungen gegen Bietigheim, Freiburg und Kaufbeuren. Fraglich ist der Einsatz von Ossi Saarinen. Der finnische Stürmer hatte sich gegen Bad Nauheim am Knie verletzt. Gestern gaben die Ärzte Entwarnung, heute stieg der Stürmer wieder ins Teamtraining ein. Ob es für einen Einsatz am Wochenende aber schon reicht, entscheidet sich wohl erst kurz vor knapp.
Wölfe Freiburg
Brisantes Heimspiel gegen Tabellennachbar Bad Nauheim am Freitag
(DEL2) Nur fünf Tage nach der Heimpartie gegen die Löwen Frankfurt steht dem EHC Freiburg die nächste Prüfung auf eigenem Eis ins Haus: Am Freitag um 19.30 Uhr gastiert Tabellennachbar EC Bad Nauheim bei den Wölfen.
Beide Teams kämpfen am "Strich": Die imaginäre Linie verläuft in der DEL2 zwischen den Tabellenplätzen 10 und 11. Der zehnte Platz gleicht einer Einladung in die Pre-Playoffs, die man mit ein wenig Glück zu einem Startplatz im Viertelfinale ummünzen kann. Die vier Mannschaften ab Rang elf spielen den Absteiger in die Oberliga aus.
Seit Wochen schon rangiert der EHC Freiburg auf diesem ungeliebten elften Platz, mit einigem Vorsprung auf die hinteren Regionen zwar, aber auch mit einem gewissen Rückstand auf den Tabellenzehnten. Bei diesem handelt es sich - ebenfalls schon seit längerer Zeit - um den EC Bad Nauheim, der am Freitag, 19. Januar, zum direkten Kräftemessen ins Freiburger Eisstadion kommt. Bad Nauheim hat 50 Punkte (bei 36 absolvierten Spielen), die Breisgauer haben in 37 Begegnungen 42 Zähler gesammelt. Das Match am Freitag birgt für Mancari, Linsenmaier & Co. also die Chance, den Rückstand auf die Roten Teufel zu verkürzen.
Die Personalsituation am Freitagabend lässt sich noch nicht prognostizieren: Mehrere Freiburger Cracks sind aktuell krank oder angeschlagen. Neue Verletzungen kamen am vergangenen Wochenende allerdings nicht hinzu. Welche Schwenninger Doppellizenzspieler im Freiburger Jersey auflaufen, steht noch nicht fest. Sicher ist indes, dass es ein Wiedersehen mit Jannik Woidtke geben wird: Der Verteidiger war Ende November von der Dreisam in die Wetterau gewechselt und kehrt nun erstmals im Bad Nauheimer Dress nach Freiburg zurück.
Wer das brisante Duell am Freitag verfolgen möchte, sollte - insbesondere bei Interesse an Sitzplatzkarten - den Vorverkauf in Anspruch nehmen. Karten gibt es im Onlineshop und zudem auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr sowie am Freitag drei Stunden vor Spielbeginn.
Nach dem Match am Freitag stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Freiburger DEL2-Programm: Am Sonntag um 17 Uhr gastiert das Team von Trainer Leos Sulak in Crimmitschau und bereits am Dienstag (19.30 Uhr) in Bad Tölz.
Kassel Huskies
Derbyzeit! Live-Übertragung in der Eissporthalle Kassel
(DEL2) Die Kassel Huskies entsprechen dem Wunsch der Fanclubs und stellen ihre Räumlichkeiten in der Eissporthalle Kassel für eine Live-Übertragung des Spiels der Huskies gegen die Löwen Frankfurt zur Verfügung. Der Eingang zur Champions Bar öffnet am Freitagabend um 18:30 Uhr. Somit können sich die Fans bereits eine Stunde vor Spielbeginn auf das Derby einstimmen. Insgesamt finden in der Champions Bar (und optional im gegenüberliegenden VIPBereich) bis zu 400 Fans einen Platz.
Für das leibliche Wohl aller Gäste ist am Abend gesorgt – es werden u.a. Bratwurst, Brezel und belegte Brötchen angeboten. Weiterhin gibt es Getränke zu ermäßigten Preisen – so kostet ein Bier beispielsweise 2,50 Euro. Die Fanclubs freuen sich auf zahlreiche Unterstützung und eine gute Stimmung für das Derby!
Deggendorfer SC
Nächster Schritt: DSC startet in die Meisterrunde
(OLS) Schon am kommenden Freitag startet der Deggendorfer SC in die nächste Phase der Saison 2017/18. Zum Auftakt der Meisterrunde kommt der EV Landshut zum Niederbayernderby an die Donau.
Jedes Spiel ein Endspiel, denn jetzt geht es ausschließlich gegen die Topteams der Liga. Neben dem DSC haben sich die Starbulls Rosenheim, Selber Wölfe, EC Peiting, ERC Sonthofen, Eisbären Regensburg, Blue Devils Weiden und eben der EV Landshut für die Meisterrunde qualifiziert, in der nun die Endgültigen Platzierungen für die Play-Offs ausgespielt werden. Jedes Spiel wird ab sofort ein echtes Spitzenspiel.
Der erste Gegner bringt gleich wieder Derbyatmosphäre ins Deggendorfer Eisstadion. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden niederbayrischen Vertreter gab zum ersten Mal seit langer Zeit ein ausverkauftes Haus. Auch am Freitag kündigt sich ein hohes Faninteresse an. Beste Stimmung auf den Rängen wird also garantiert sein.
Kein Wunder, denn neben der geographischen Lage, kämpfen beide Teams um die Tabellenspitze. Landshut konnte sich am vergangenen Wochenende auf den ersten Platz vorschieben, während der DSC in einem unglaublich engen Spitzenfeld nun 3 Punkte hinter dem EVL auf Platz 3 rangiert.
Das Team von Axel Kammerer hat sich über die Saison gefunden und ist im Moment sehr gut in Fahrt gekommen. Dazu beigetragen hat sicher die Nachverpflichtung von Viktor Lennartsson, der zunächst nur als Ersatz für den verletzten Wrigley verpflichtet wurde, aber nach ganz starken Vorstellungen nun bis zum Ende der Saison bleiben darf.
DSC-Trainer John Sicinski muss beim Derby auf die verletzten Böhm und Sternkopf verzichten. Entwarnung gibt er dafür beim Kapitän: „Andi Gawlik hat diese Woche ganz normal trainiert und ich gehe davon aus, dass er spielen wird.“
Für Sicinsiki ist die Niederlage im letzten Heimspiel noch nicht vergessen: „Das letzte Mal hat Landshut gewonnen als wir an der Tabellenspitze waren. Jetzt ist Landshut dort und wir wollen diesmal gewinnen.“
Spielbeginn ist am Freitag um 20:00 Uhr. Um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, werden die Fans gebeten den Vorverkauf und das Onlineticketing zu nutzen.
Starbulls Rosenheim
Motivations- und Fitness-App FiTS neuer Premium Partner der Starbulls
(OLS) Wie von Vorstand Marcus Thaller bereits im Bulls-Cast angekündigt, können die Starbulls nun einen neuen Partner präsentieren: FiTS (www.joinfits.com) wird ab sofort Premium Partner der Starbulls Rosenheim.
Die vitaliberty GmbH mit Sitz in Mannheim, die FiTS entwickelt und vermarktet, und die Starbulls Rosenheim verständigten sich auf eine Laufzeit von 1,5 Jahren. Damit wird FiTS auch in der kommenden Saison Premium Partner sein. Ab sofort wird das Logo des neuen Unterstützers auf den Schultern der Trikots sowie in den Playoffs der Saison 17/18 auf der Brust der Auswärtstrikots zu sehen sein.
Harald Holzer, Geschäftsführer vitaliberty: „Bei FiTS zeichnet uns vor allem die Individualität des Programms für jeden Nutzer aus. Das Programm passt sich dem Nutzer an und nicht umgekehrt. Auch die Starbulls sind ein sehr individueller Verein mit viel Tradition und einem ganz besonderen Umfeld. Deshalb sind die Starbulls der perfekte Partner für uns. Wir freuen uns, den Verein noch in dieser Saison unterstützen zu können und auch gemeinsam in die nächste Saison zu gehen.“
Vorstand Marcus Thaller: „Mit FiTS haben wir einen wunderbaren Partner an unserer Seite gefunden, mit dem uns die Leidenschaft zum Sport verbindet. Fitness und Eishockey – das passt! Mit FiTS können außerdem auch unsere Starbulls Fans fitter werden. Was uns sehr freut ist, dass die Partnerschaft noch in dieser Saison zustande gekommen ist und dass sich damit auch unser Portfolio der Premium Partner vergrößert. Darüber hinaus gibt uns die Laufzeit über 1,5 Jahre Planungssicherheit, was die Vorbereitung auf die nächste Saison betrifft. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Geschäftsführer Harald Holzer für die unkomplizierten und offenen Gespräche und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. “
Löwen Waldkraiburg
KNALLER GEGEN DORFEN UND PASSAU
(OLS) Zum Auftakt gleich ein Kracher für die Löwen! Mit einem Auswärtsspiel beim ESC Dorfen startet der EHC Waldkraiburg am Freitag, den 19.Januar ab 20:00 Uhr in die Verzahnungsrunde mit den besten Bayernligisten. Zwei Tage später kommt um 17:15 Uhr der EHF Passau in die Raiffeisen Arena und auch hier möchte die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz den Grundstein für einen erfolgreichen Klassenerhalt in der Oberliga legen.
Wirft man einen Blick auf die Verzahnungsgruppe B lässt sich festhalten, dass es die Waldkraiburger Löwen gut erwischt haben. Neben Mit-Oberligist Memmingen mit seiner großen Anhängerschaft, trifft das Team von Rainer Zerwesz mit Landsberg, Passau, Erding und Dorfen auf Teams, die den Spielen um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale einen besonderen Derby-Charakter verleihen. Allerdings sollte man besonders vor den Eispiraten Respekt haben. Denn nachdem mit Waldkraiburg, Lindau, Memmingen und Miesbach die Bayernliga-Branchenführer der letzten Jahre die Spielklasse verlassen haben, war mit Überraschungsabsteiger Höchstadt in dieser Saison nur ein Team stärker als der ESC Dorfen. Und wenn man bedenkt, dass die Höchstadter Übermannschaft nur sieben Punkte besser war als der ESC, wird deutlich, wie stark Dorfen inzwischen ist und dass sie in diesem Spiel, gerade zuhause, der Favorit sind.
In den 26 Vorrundenspielen der Bayernliga holte das Team von Trainer John Samanski 19 Siege und schoss mit 126 Treffern die viertmeisten Tore der Liga. Über die Hälfte aller Tore schossen dabei die beiden Kontingentspieler Lukas Miculka und der US-Amerikaner Trevor Hills. Mit 50 Scorerpunkten in 26 Spielen (26 Tore) lag Hills aber deutlich hinter dem Ex-Löwen aus Tschechien, der in 24 Spielen unglaubliche 40 Tore erzielte und weitere 31 Treffer vorbereitete. Und damit nicht genug: Denn konnte Miculka früher in manchen Partien leicht provoziert werden, hat sich das Strafkonto von Dorfens Wutbürger Nummer eins der letzten Jahre mit nur 69 Strafminuten auch um ein Drittel etwa verringert. Auf ihn sollten die Löwen also ein Auge werfen, ebenso wie auf Sturmkollege Hills, Florian Brenninger und Ernst Findeis, die beide auch zweistellig (je 12 Tore) trafen.
Karten für die Partie in Dorfen wurden bereits unter der Woche auch in Waldkraiburg verkauft und nach dem reißenden Absatz ist mit einer recht gemütlichen Atmosphäre zu rechnen. Für die zuhause Gebliebenen gibt es aber auch erstmals in dieser Saison das Online-Fanradio von Waldkraiburgs Stadionsprecher Thomas Föckersberger. Ab 19:30 Uhr überträgt „Föckis Fan-Radio“ die Begegnung LIVE und in voller Länge im Internet unter www.foecki.live/live !
Am Sonntag muss Föckersberger aber selbst wieder in der Raiffeisen Arena ans Mikrophon, denn mit dem Duell gegen die Black Hawks aus Passau steht dann das erste Heimspiel der Verzahnungsrunde auf dem Plan. Die Mannschaft von Ivan Horak beendete die Bayernliga-Vorrunde auf dem siebten Platz und verbuchte in 26 Spielen 38 Punkte (13 Siege, 10 davon in regulärer Spielzeit). Der 33-jährige tschechische Stürmer Petr Sulcik wurde mit 52 Punkten (25 Tore) in 26 Spielen teaminterner Topscorer, vor dem 38-jährigen Tschechen in der Defensive Roman Nemecek (34 Punkte, 14 Tore) und dem deutsch-tschechischen Stürmer Svatopluk Merka (27 Punkte, 13 Tore).
Karten für das erste Heimspiel der Verzahnungsrunde gibt es wie immer Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn, sowie am Donnerstag von 18-20:00 Uhr im Vorverkauf in der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena und am Spieltag selbst an den Abendkassen ab 90 Minuten vor Spielbeginn.
Peißenberg Eishackler
Let‘s get ready to rumble – Eishackler starten in die Verzahnungsrunde
(BYL) Die Eishackler haben eine sehr erfolgreiche Bayernliga Vorrunde mit dem vierten Platz abgeschlossen. Die Peißenberger Mannschaft, übrigens eine der wenigen Mannschaften in der Bayernliga, die vorwiegend mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs bzw. aus Peißenberg spielt, zeigte ihren treuen Fans oft sehr gute Spiele und konnte gerade auch in den Auswärtsspielen überzeugen. Aber auch so manches Heimspielhighlight wie z.B. gegen Dorfen oder auch gegen Landsberg war dabei. Natürlich gab es auch Spiele die nicht so toll liefen denn da wo Licht ist, da ist auch Schatten. Letztlich waren die Niederlagen aber nie wirklich hoch. Alles in allem war es also eine überaus erfolgreiche Vorrunde denn der vierte Platz nach Beendigung dieser 26 Spiele, ist seit dem Abschluss der Vorrunde als Tabellenführer in der Saison 2008/2009 die beste Vorrundenplatzierung einer Eishacklermannschaft. Die beiden Coaches Sepp Staltmayr und Simon Mooslechner wie auch Fitnesstrainer und Physiotherapeut Roman Klapper haben die junge Mannschaft durch diese sehr starke Bayernliga (erstmals spielen viele Mannschaften mit zwei Kontingentspielern) sehr gut auf das hohe Niveau gebracht, auf dem sie jetzt in der Lage sind zu spielen. Es ist so wie Sepp Staltmayr bei der letzten Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Landsberg meinte. Wenn die Mannschaft 60 Minuten das umsetzt was im Training geübt und besprochen wird, dann können die Eishackler in der kommenden Verzahnungsrunde gegen jede Mannschaft bestehen.
Am Freitag um 19.30 startet für die Eishackler die Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd und dies gleich unter freiem Himmel. Bei den „Riverrats“ in Geretsried müssen die Männer von Coach Staltmayr antreten. Die Geretsrieder sind durch die jüngste Niederlage gegen Passau noch auf den achten Platz und dadurch in die Gruppe der Eishackler gerutscht. Rein entfernungstechnisch dürften beide Vereine relativ glücklich über diesen Umstand sein, doch wenn man die Geretsrieder sportlich betrachtet, dann wird dies für die Peißenberger ein wirklich hartes Stück Arbeit werden – auch im Hinblick auf den Wetterbericht für das Freiluftspiel. In den beiden Spielen der Vorrunde konnten die Eishackler beim Regenspiel in Geretsried einen 1:5 Sieg erreichen. Beim Heimspiel in Peißenberg jedoch, mussten sie sich knapp mit 6:7 geschlagen geben. Doch diese Ergebnisse sind in der Vorrunde entstanden. Jetzt in der Verzahnungsrunde sollten die Eishackler gegen den Achten aus der Vorrunde schon Punkte einfahren. Voller Einsatz und 100 % Konzentration sind deswegen angesagt und zwar über 60 Minuten. Die Eishackler haben ihre letzten beiden Spiele sehr positiv absolviert und konnten den Vizemeister Dorfen wie auch den Drittplatzierten Landsberg eindeutig besiegen. Insofern sind die Stimmung, das Selbstvertrauen und die Motivation für die anstehenden Spiele sehr hoch.
Am Sonntag rumpelt es dann hoffentlich richtig in der Peißenberger Eishalle. Die „Islanders“ aus Lindau sind als Neunter in der Oberliga Süd nur knapp an der Qualifikation für die Meister-/Platzierungsrunde der Oberliga Süd gescheitert.
Die Gäste aus Lindau sind natürlich klarer Favorit für dieses Spiel. Doch auch die Eishackler wachsen immer mit ihren Aufgaben wie man in dieser Saison schon öfters erkennen konnte. Natürlich werden sie alles tun um den Lindauern ein Bein zu stellen und dabei brauchen sie die lautstarke Unterstützung der Peißenberger Fans. Das Spiel beginnt am Sonntag wie immer um 17 Uhr.
Forst Nature Boyz
Termine für Abstiegsrunde festgelegt - Chaotische Verhältnisse im Vorfeld
(BLL) Der offizielle Spielplan für die Abstiegsrunde der Landesliga wurde seitens des BEV veröffentlicht. Der SC Forst spielt in der Gruppe F und hat es, wie schon berichtet, mit den Mannschaften EV Pfronten, TSV Trostberg, EHC Bad Aibling, TSV Farchant und der SG Miesbach 1b / Schliersee zu tun.
Der bayerische Eishockeyverband wollte in dieser Saison einen anderen Weg der Spieleterminierungen gehen und verteilte Spielpläne an die Vereine. Durch die Verzahnung mit der Bayernliga und Oberliga wollte man sich eine Termintagung ersparen. Der erst Plan mit den Platzziffern enthielt gravierende Fehler, die Berichtigungen wurden eingearbeitet. Leider wurde der SC Forst bei der Terminvergabe mehr als benachteiligt, denn, obwohl Eiszeiten im Peißenberger Eisstadion gegeben wären, wurden sie zu 4 Auswärtsspielen verdonnert. Durch diese Einteilung konnten zwei Spiele noch nicht fixiert werden, da die Termine vom Spielplan des TSV Peissenberg abhängig sind. Mehrere Gespräche bzw. eMailversuche, die Termine zu verlegen, scheiterten in erster Linie am Ligenleiter, der zu keiner Kooperation bereit war. Die Vorstandschaft, im speziellen Lorenz Barfüßer, ist äußert verärgert, wegen dieser Vorgehensweise.
Der SC Forst empfängt am Freitag, um 19:30 Uhr den EV Pfronten, ehe er am Sonntag zum TSV Trostberg reisen muss.
Schwenninger Fire Wings
Schwenninger Fire Wings empfangen Zweibrücken
(RLSW) Nach den beiden bitteren Niederlagen vor Wochenfrist in Eppelheim und zuhause gegen Hügelsheim geht es für die Schwenninger Fire Wings am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Meister aus Zweibrücken weiter.
Wiedergutmachung für die derbe Heimpleite gegen Hügelsheim ist angesagt, sollte man meinen. Und in der Tat müssen die ERC Fire Wings im Heimspiel gegen Zweibrücken ein Lebenszeichen von sich geben. Hatte man gegen die Baden Rhinos im ersten Drittel gut mitgehalten, brachen ab knapp der Hälfte der Partie in der Schwenninger Hintermannschaft alle Dämme. Fast jeder Zweikampf wurde verloren, leichtsinnig die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie hergegeben und unnötige Strafzeiten kassiert. Die Quittung folgte auf dem Fuße und Hügelsheim bestrafte dies eiskalt. „Es geht mir nicht darum, dass wir das Spiel verloren haben, sondern um die Art und Weise wie diese Niederlage zustande gekommen ist! Man darf verlieren, aber nicht ohne Kampf und Leidenschaft auf dem Eis zu zeigen.“, so ein angefressener Trainer Kloiber nach dem Spiel.
Mit den Hornets aus Zweibrücken kommt nun der amtierende Meister nach Schwenningen. Die Rheinland-Pfälzer belegen aktuell den fünften Tabellenplatz, welcher nicht zur Play-Off Teilnahme reichen würde. Auf Platz vier haben die Hornets bereits 4 Punkte Rückstand und es kann für sie somit nur ein Sieg zählen. Gerade die Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen den direkten Konkurrenten aus Ravensburg wird die Hornets immer noch wurmen, um so mehr werden Sie am Freitag mit einem anderen Gesicht auftreten wollen. Zwar stellt Zweibrücken mit Kenny Matheson und Maximilian Dörr beide Liga-Topscorer, doch in der Defensive haperte es in dieser Saison bereits das ein oder andere Mal. Dennoch wird die Mannschaft von Trainer Tomas Vodika alles dafür tun, ihre Play-Off Chance aufrecht zu erhalten.
„Wir müssen das letzte Spiel gegen Hügelsheim abhaken und nach vorne blicken. Keiner in der Mannschaft war mit seiner Leistung zufrieden und die Jungs wollen zeigen, dass sie es auch anders können.“, so Stürmer Mike Soccio.
Spielbeginn am kommenden Freitag, den 19.01.2018, ist um 20:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.
Diez-Limburg Rockets
Rockets freuen sich auf das Derby gegen die Neuwieder Bären
(RLW) Derbyzeit am Heckenweg: Die Rockets der EG Diez-Limburg freuen sich auf das vorerst letzte Duell mit der Mannschaft der Stunde in der Regionalliga West, den Bären aus Neuwied. Es wird, Pokal und Liga inklusive, bereits das sechste Aufeinandertreffen in der laufenden Saison sein. Nur eines davon hat die EGDL verloren. Die Partie in der Diezer Eissporthalle beginnt am Freitag (19. Januar) um 20.30 Uhr. Zwei Tage später gastiert die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch an dessen alter Wirkungsstätte - dem Luchsbau in Lauterbach (Sonntag, 18 Uhr).
Siege und Niederlagen sind im Sport selten bis nie planbar, und so war auch die 4:5-Pleite der Rockets beim Neusser EV alles andere als (ein)geplant. Doch nach zehn Siegen in Folge ließ die EGDL am vergangenen Sonntag zu viele Grundtugenden vermissen. „Im Kopf muss jedem Spieler klar sein, dass die Leistung einerseits und die Einstellung andererseits immer die gleiche sein muss“, sagt Arno Lörsch. „Nur so kannst du große Dinge erreichen. Andererseits kamen vor dem Spiel viele Dinge zusammen, die es uns nicht leichter gemacht haben. Nordhorn hat uns nicht dauerhaft auf hohem Niveau gefordert. Einige Stammkräfte, die wir nicht einfach so ersetzen konnten, fehlten. Und natürlich auch die Tabellensituation beider Mannschaften, die dem Kopf der Spieler schon mal einen Streich spielen.“
Die Situation am Freitag wird gleichwohl eine komplett andere sein, nicht nur, weil es ein Derby ist. Neuwied hat zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren, davon vier unter Neu-Trainer Daniel Benske. Neben zum Teil beeindruckenden Ergebnissen wie dem 10:4 in Herford oder dem 4:2 gegen Hamm hat das Team sich auch in spielerischen Belangen deutlich steigern können. Die Bären sind nach der Niederlage der Rockets das Team der Stunde in der Liga.
„Gegen Neuwied brauchst du zunächst mal keinen zu motivieren, das ergibt sich alleine aus der Paarung heraus“, weiß Lörsch. „Mittlerweile sehe ich Neuwied wie jeden anderen Gegner: Gefährlich, aber schlagbar. Das haben wir schon bewiesen. Natürlich kommt die Mannschaft mit Rückenwind nach Diez, aber wir wissen auch um ihre Schwächen, wie auch Neuwied unsere kennt. Vieles wird von der Tagesform abhängig sein.“
Und auch das Sonntagsspiel im Luchsbau werden die Rockets höchst konzentriert angehen, zumal sich der Gegner zuletzt beim 0:1 auf heimischem Eis gegen Herford stark verkaufte und einen möglichen Punktgewinn oder gar Sieg nur knapp verpasste. „Ich freue mich wieder mal in Lauterbach zu sein, gute Erinnerungen, gute Ergebnisse, nette Leute“, sagt der Trainer „Sportlich müssen wir nicht an andere denken, sondern unseren Fokus auf das Ziel legen. Trotzdem wird es nicht so leicht wie beim letzten Mal, das muss jedem klar sein. Lauterbach braucht jeden Punkt, wenn sie noch in die Play-offs wollen. Und gegen einen besser platzierten Gegner lässt es sich immer besser spielen. In solchen Spielen hast du nicht den Druck. Deswegen brauchen wir einen klaren Plan für Sonntag. Unsere Stärken nutzen und deren Schwächen ausnutzen. All das wird Thema in dieser Woche sein.“
Personell wird Arno Lörsch auf Dennis Stroeks verzichten müssen, dessen Saison aufgrund einer Knieverletzung definitiv beendet ist. Die Ärzte haben einem Comeback für diese Spielzeit einen Riegel vorgeschoben. Ausfallen werden zudem der noch immer verletzte Marijus Maier und Ville Kärkäs, der in den nächsten zwei Wochen aus beruflichen Gründen kürzer treten wird. Hinter den Einsätzen von Julian Grund, Florian Böhm und Steve Themm stehen Fragezeichen. Unterstützung vom Kooperationspartner aus Bad Nauheim ist geplant.
Bären Neuwied
Siegrekord für die Bären im Derby?
(RLW) Dem EHC „Die Bären" 2016 winkt in der Eishockey-Regionalliga West ein neuer Rekord: Fünf glatte Siege am Stück nach 60 Minuten bedeuten bereits einen Bestwert, aber damit gibt sich der Tabellendritte aus Neuwied noch nicht zufrieden. Am Freitagabend will man beim Derby am Diezer Heckenweg gegen Spitzenreiter EG Diez-Limburg (Bully: 20.30 Uhr) zum ersten Mal seit der Neugründung des Vereins ein sechstes gewonnenes Regionalligaspiel am Stück feiern. „Die Play-off-Form kommt allmählich. Gegen Hamm haben wir von beiden Seiten Sachen gesehen, die mitunter schon Oberliga-Niveau haben“, stellt Trainer Daniel Benske erfreut fest. „Trotzdem müssen wir die Kirche im Dorf lassen. Es wird auch Niederlagen geben. Aber natürlich geben wir 120 Prozent, um negative Ergebnisse so lange wie möglich vor uns herzuschieben." Vor allem an diesem viertletzten Hauptrundenwochenende, denn bei den Rockets (Benske: „Eine super Mannschaft mit einem brutal guten und ausgeglichenen Kader") und zwei Tage später im Heimspiel im Icehouse gegen Benskes Ex-Verein Neusser EV (Bully: 19 Uhr) stehen Spiele ins Haus, die bei allen Beteiligten das Kribbeln über das Normale hinaus steigen lassen. Es ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, das die Bären momentan erfolgreich macht:
Schnelle Umsetzung: Vier Trainingseinheiten hatten die Bären unter ihrem neuen Coach absolviert, da waren sie schon bereit für die beiden Spitzenteams aus Herford und Hamm, die sie verdient besiegten. „Ich bin begeistert und beeindruckt, wie schnell die Mannschaft meine Vorstellungen aufgenommen hat. Wir haben uns kontinuierlich immer weiter gesteigert“, sagt Daniel Benske, der in den ersten Tagen seines Neuwied-Engagements viele Einzelgespräche mit den Spielern führte und ihnen vermittelte, welche Erwartungen er an sie stellt. Seine Schützlinge lauschten, verinnerlichten und setzen erfolgreich um.
Mehr Schüsse: „Schießen, einfach schießen“, fordern Eishockey-Fans häufig – Neuwieds Trainer vertritt die gleiche Philosophie. „Wir haben aus vielleicht 20 Abschlüssen pro Spiel inzwischen um die 30 gemacht“, rechnet Benske vor. Mehr Schüsse, ergeben automatisch mehr Chancen, und das spiegelt sich final auch in der Trefferanzahl wider. Gegen Dinslaken ließen die Bären noch einige große Gelegenheiten aus, gegen Herford stand schon eine beeindruckende „10“ auf der Anzeigetafel. Auch im Powerplay macht sich der Zug zum Tor bemerkbar. In den fünf Begegnungen gegen Soest, Lauterbach, Dinslaken, Herford und Hamm erreichte der EHC in Überzahl eine Erfolgsquote von sagenhaften 50 Prozent (10 Tore aus 20 Situationen).
Höhere Intensität: Die Bären wirken heiß auf jeden Zweikampf, auf jeden Check. Und kein Weg auf dem Eis scheint ihnen zu weit. „Die Jungs führen die Zweikämpfe konsequent zu Ende und übergeben nichts, was nicht unerledigt ist. Auch den Laufaufwand haben wir um 20 bis 30 Prozent erhöht“, erklärt Benske einen Teil seiner Eishockey-Philosophie. Die Kampfkraft ist für Neuwied die Basis. Wenn man über dieses Element gut in die Partie findet, kommt auch die spielerische Klasse. Die Partien in Dinslaken und Herford bewiesen das, als der EHC im Schlussdrittel offensiv ein Feuerwerk abbrannte.
Gesucht und gefunden: Carsten Billigmann stellte in seiner Zeit als Interimstrainer die beiden Imports Martin Brabec und Michael Jamieson in eine Angriffsreihe. Sie harmonierten von Anfang an gut, inzwischen verstehen sich der Tscheche und US-Boy beinahe blind. „Sie warten nicht auf ihre Chancen, sie erarbeiten sie auch heraus und leisten zudem auch mehr Defensivarbeit“, sieht Benske bei den beiden das komplette Paket. Bei den fünf Siegen scorten Brabec und Jamieson am laufenden Band: Brabec kam auf 15 (fünf Tore, zehn Assists), Jamieson auf elf Punkte (acht Tore, drei Assists). Zusätzlicher Bonus für den EHC: Mit Moritz Schug, Deion Müller und Stephan Fröhlich gibt es eine zweite Reihe mit eingebauter Torgefahr. Kapitän Fröhlich erzielte in den besagten Begegnungen sieben Treffer, unter anderem vier gegen Herford. Enttäuscht sind die Bären, dass Brabec im Spitzenspiel gegen seinen letztjährigen Klub passen und seinen Lauf für einen Regionalliga-Abend unterbrechen muss. Er erhielt gegen Hamm eine umstrittene Spieldauerdisziplinarstrafe und ist gegen die EGDL gesperrt.
Das Kollektiv: Von der ersten bis zur vierten Reihe erfüllen alle Spieler die ihnen zugeordneten Aufgaben. Benske: „Wir arbeiten und laufen im Kollektiv. Alle verschreiben sich der Abwehrarbeit, aber genauso setzen alle auch Akzente nach vorne.“ Die beiden Nachverpflichtungen von Carsten Hohmann (Lauterbach) und Daniel Pering (Neuss), der am Freitag debütieren und am Sonntag gegen seinen ehemaligen Verein sein erstes Heimspiel für den EHC bestreiten wird, tragen zu noch mehr Kadertiefe bei. Sie geben der Mannschaft zusätzliche Alternativen. Hohmann erzielte mit dem 1:0 gegen Hamm vor einer Woche den Dosenöffner, der kampfstarke Verteidiger Pering („Ich bin nicht der Spieler, der viele Punkte sammelt“) soll mit seiner Erfahrung und Unnachgiebigkeit eine weitere Säule in der Abwehr werden.
Ratinger Ice Aliens
Ein Hauch von Playoffs
(RLW) Nachdem die Ratinger Ice Aliens zunächst gemütlich ins neue Jahr starten durften, stehen am kommenden Wochenende zwei richtig schwere Herausforderungen bevor. Am Freitag reist man zu den heimstarken Herfordern (20.30 Uhr), und am Sonntag ist dann Meister Hamm zu Gast in Ratingen (18.00 Uhr).
Die Reise nach Ostwestfalen wird für die Jungs um Trainer Achim Johnigk ein echter Gradmesser werden. Zurzeit liegen die Herford Dragons auf dem zweiten Tabellenplatz, haben in den letzten Spielen aber eine Art "Mini-Krise". Erst ging der Spitzenplatz an Diez verloren, dann trennte man sich aufgrund von Disziplinlosigkeiten von Topscorer R.J.Reed und am vorigen Freitag verlor man sogar zweistellig gegen Neuwied. Auch wenn Herford enorm heimstark ist, zurzeit scheinen die Ostwestfalen verwundbar. Die Aliens reisen jedenfalls nicht als Aufbaugegner an und wollen drei Punkte entführen.
Am Sonntag kommen alle Zuschauer dann in den Genuss eines echten Spitzenspiels. Meister und Angstgegner Hamm kommt an den Sandbach. In den bisherigen drei Vergleichen konnte sich Hamm durchsetzen, eine Tatsache die Trainer und Spieler enorm stört. Hamm versteht es wie keine zweite Mannschaft der Liga, den Gegner vom Start weg unter Druck zu setzen und schon früh Tore einzuschenken. Dieses mal wollen die Aliens hinten sicher stehen, wenig zulassen und nicht sofort in einen Rückstand geraten. Denn nach den teils katastrophalen Anfangsphasen zeigten die Ratinger bislang immer, dass man mit Hamm mithalten kann.
Enorm wichtig wird ein Sieg, wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft. Die Aliens liegen zurzeit vier Punkte vor Hamm auf dem vierten Rang, der letzte Platz der im Playoff-Viertelfinale das so wichtige Heimrecht bedeutet.
Zwei spannende Spiele erwartet die Zuschauer, ein echter Vorgeschmack auf die kommenden Playoffs.
ESC Berlin
Regio empfängt Wölfe, Zweete Akademiker
(RLO) Während die Zweete vom ESC 07 Berlin am Freitag einen direkten Konkurrenten um einen Top-vier-Platz erwartet, bekommt es für die Regio am Samstag mit einem Spitzenteam der Liga zu tun.
FASS 1c lautet am Freitag der Gegner der Zweeten, allerdings an ungewohnter Stelle. Denn gespielt wird um 19:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion, der Trainingsstätte der Akademiker. Das ist allerdings kein Grund, gleich die Punkte abzuliefern, die Zweete wird den Weddingern alles abverlangen. Schließlich kann es in der Tabelle der Landesliga noch weiter nach oben gehen. Das jedoch werden auch die Weddinger wollen und so ist es durchaus ein Spitzenspiel, welches der 5. und 6. der Tabelle bestreiten. Am letzten Wochenende hat man gesehen, dass der Zweeten solche Spiele besser liegen, es hat etwas gedauert, bis der Sieg gegen den SCC Berlin eingefahren war. Im Kader gab es am vergangenen Wochenende Zuwachs, Janis Grundhöfer vom Kooperationspartner ECC Preussen Berlin stand 32 Minuten im Kasten und machte seine Sache gut. Außerdem debütierte mit Niclas Benitez Volkwein ein weiterer Spieler. Ihm dürften Anhänger der Young Capitals Berlin ein Begriff sein, hier lernte er das Eishockeyspielen.
Noch schwerer wird die Aufgabe für das Regionalligateam, die Schönheider Wölfe sind auf Berlin-Tour. Letzte Woche siegten sie klar mit 7:1 bei den Berlin Blues, Samstag geht es um 19:30 Uhr im PO 9 gegen den Club und am Sonntag im Wedding gegen FASS. Aber nur, weil die Wölfe am Sonntag einen vermutlich wesentlich unangenehmeren Gegner haben, wird es für den Club nicht leichter werden. Die Wölfe wollen möglichst weit oben in der Tabelle stehen, um eine gute Position für die Play Offs zu haben, da sind Punkte gegen den Club Pflicht. Und da sich beim Club die Personalsituation einfach nicht verbessern will, dürfte es wieder nur ein Minikader sein, der sich den Angreifern der Wölfe entgegenstellt.
Es gibt also wieder zwei interessante Gegner zu sehen und es ist ja durchaus möglich beide Spiele zu besuchen. Also auf zum Club, die Teams anfeuern.
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