IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 13.Januar 2018. heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Verbandsliga Nord.
Deutscher Eishockey Bund
U18 Frauen-Nationalmannschaft steigt aus Top-Division ab - Entscheidende 0:3-Niederlage im zweiten Relegationsspiel / Kettner: „Freud und Leid liegen nah beieinander“
(DEB) Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr zweites Relegationsspiel bei der 2018 IIHF U18 Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Dmitrov (Russland) mit 0:3 (0:1; 0:2; 0:0) gegen die Schweiz verloren und steigt damit nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr wieder in die Division IA ab.
Bereits innerhalb der ersten Spielminuten hatten beide Mannschaften die Chance in Führung zu gehen. Das deutsche Team gab bis zu diesem Zeitpunkt mehr Schüsse auf das schweizer Tor ab. Den ersten Treffer des Spiels brachten dann aber erneut die Schweizerinnen auf die Anzeigetafel. Lisa Rüedi stocherte die Scheibe in der 10.Minute aus einem Gewühl heraus zum 0:1 ins deutsche Tor. Die deutsche Mannschaft leistete im Anschluss gute Defensivarbeit, sodass alle schnellen Gegenstöße der Eidgenossinnen vereitelt werden konnten. Auf der anderen Seite versuchten die Stürmerinnen in den schwarz-rot-goldenen Trikots eigene Angriffe auf das gegnerische Tor zu bringen. Diese blieben aber meist in der Verteidigung hängen, sodass es mit einem knappen Rückstand für Deutschland in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel begann mit einer starken Defensivleistung der DEB-Auswahl. Gleich mehrmals blockten deutsche Stürmerinnen die Schüsse von der blauen Linie. Als dann in der 23.Minute eine deutsche Spielerin auf die Strafbank musste, schlugen die Schweizerinnen in Person von Rahel Enzler zum 0:2 zu. Ein abgefälschter Querschläger von Lisa Rüedi knapp sechs Minuten vor der zweiten Pause ließ die Gegenüber auf 0:3 davonziehen.
Im Schlussabschnitt versuchte die DEB-Auswahl alles, um Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. In der 44.Spielminute setzte Luisa Kaiser einen Schuss aus dem Slot nur knapp am Tor vorbei. Zwei kurz aufeinander folgende deutsche Strafen in der 48. und 53.Minute nahmen dann wieder etwas den Wind aus den Angriffsbemühungen. Fünf Minuten vor Schluss nahm Trainer Tommy Kettner seine Torhüterin zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis. Knapp drei Minuten vor Schluss dann die große Chance auf den Anschlusstreffer. Die Schweiz erhielt eine Strafe, sechs deutschen standen nun vier schweizer Feldspielerinnen gegenüber. Doch das Tor schien wie vernagelt. Und so endete das Spiel mit einer 0:3-Niederlage und dem direkten Wiederabstieg für das deutsche Team.
Tommy Kettner, Bundestrainer U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Freud und Leid liegen im Sport leider nah beieinander. Die Mädels haben eine überragende Vorrunde gespielt. Dass die Relegation jetzt so endet, ist sehr bitter. Die Mannschaft hat sich heute nichts vorzuwerfen. Sie hat gezeigt, dass sie mit den Mannschaften aus der Top-Division mitspielen kann. Wir müssen diese positiven Erfahrungen jetzt für die nächste Saison mitnehmen und dann wieder von neuem beginnen.“
Düsseldorfer EG
Starke DEG gewinnt 5:2 in Iserlohn
(DEL) Im ausverkauften Eisstadion am Seilersee fuhr die Düsseldorfer EG am Freitagabend einen ungemein wichtigen 5:2 (0:0, 3:1, 2:1)-Erfolg ein. Mit dem vierten Sieg im vierten Aufeinandertreffer der Saison mit den Sauerländern, sprangen die Rot-Gelben in der Tabelle auf Rang Sechs.
Tölzer Löwen
Große Aktion am Sonntag: Gymnasiasten erhalten Freikarten – Versteigerung der Jailhouse-Trikots
(DEL2) um Heimspiel der Tölzer Löwen am Sonntag, 14. Januar, um 18 Uhr gegen die Lausitzer Füchse ist so einiges geboten. Zunächst einmal werden wohl zahlreiche Schüler den Löwen die Daumen drücken. Denn der DEL2-Ligist hat das gesamte Gabriel-von-Seidl-Gymnasium in die weeArena eingeladen. Gegen Vorlage des Schülerausweises gibt es eine Stehplatz-Freikarte.
Weiterhin werden am Sonntag im Foyer der Arena Lose für die Jubiläumstombola verkauft. Das Stück kostet 5 Euro, als Hauptpreis gibt es ein E-Bike zu gewinnen. Der Erlös der Tombola kommt der Nachwuchsarbeit des ECT zugute.
Nach Spielende steigt dann eine After Game-Party im „Jailhouse American Bar & Diner“ am Moraltpark. Auch die Mannschaft der Löwen wird dort anzutreffen sein und steht für Autogramme, Fotos und Gespräche bereit. Als Highlight gibt es dann die außergewöhnlich gestalteten „Jailhouse“-Aufwärmtrikots der vergangenen Saison zu ersteigern.
Comeback-Sieg reloaded
die Tölzer Löwen mögen es zurzeit, sich selbst große Hürden zu stellen.
Schon vor dem Spiel war klar: Es würde nicht einfach werden gegen die
formstarken Falken, die zuletzt einige Topteams der Liga schlugen. Die
Löwen setzten noch einen drauf und gerieten in einen 0:3-Rückstand. Dass
am Ende trotzdem drei Punkte zu verbuchen sind, zeigt die Willensstärke
des Aufsteigers - erneut.
33:18 zeigte das Torschussverhältnis zugunsten der Löwen am Ende des
Spiels an. So eindeutig war die Überlegenheit der Isarwinkler sicher
nicht, doch es zeigt, wie wenig sie defensiv zugelassen haben. Allein
Leon Hüttl blockte im ersten Drittel drei Schüsse. Nur vier Pucks kamen
auf das Tor von Neu-Goalie Mikko Rämö - einer davon ging am Finnen
vorbei. In Überzahl traf Brandon Alderson per Direktschuss. Die Löwen
zeigten zwar über weite Strecken defensive Kompaktheit, doch nach vorne
war erstmal Flaute angesagt.
So nutzten die Falken die Tölzer Harmlosigkeit und schossen sich einen
beruhigenden Vorsprung heraus - vielleicht etwas zu beruhigend. "Wir
haben gedacht es geht einfach, aber das ist nicht Eishockey. Im
Eishockey ist nichts einfach“, monierte der sichtlich angesäuerte
HEC-Coach Gerhard Unterluggauer. Kyle Helms und Richard Gelke hatten
sein Team mit 3:0 in Führung geschossen, danach begann die Zeit der
Löwen. "Wir waren im ersten Drittel nicht so konsequent, wie wir
eigentlich sein sollten. Ich denke die Wende kam dann mit dem 3:1. Das
war eine fünf-gegen-fünf-Situation, die uns gezeigt hat, dass wir auch
erfolgreich gegen Heilbronn spielen können“, so Rick Boehm. Manuel
Edfelder traf nach Drehpass von Philipp Schlager und kurz vor
Drittelende stellte Chris St. Jacques in Überzahl die Hoffnung der
mitgereisten Löwenfans wieder her.
Als Klaus Kathan direkt zu Beginn des letzten Abschnitts den Ausgleich
erzielte, schienen die Falken nahezu geschockt. „Wir waren in diesen
zwanzig Minuten die bessere Mannschaft“, zeigte sich Boehm zufrieden mit
den Comeback-Qualitäten seines Teams. "Aber das ganze Spiel war eng und
eher ausgeglichen, aber heute hatten wir das nötige Glück und auch ein
für uns ungewöhnlich erfolgreiches Überzahlspiel.“ Der dritte
Überzahltreffer der Löwen sollte auch direkt der zum Matchgewinn sein.
Erneut traf Chris St. Jacques auf Zuspiel von Klaus Kathan zum 4:3 aus
Löwensicht - Spiel gedreht, Punkte eingesackt.
Auch mit der Leistung von Goalie Mikko Rämö zeigte sich der Löwencoach
„sehr zufrieden“. „Sein erstes Spiel in Tölz, der erste Sieg. Er hat
einen sehr guten, einen sehr ruhigen Eindruck hinterlassen. Das tut der
Mannschaft sicherlich gut.“ Trotzdem ging der Blick gleich nach vorne:
"Das Wichtigste war der Sieg heute und jetzt das ganz klare Ziel für
Sonntag: Gut zu starten und das Spiel für uns zu entscheiden.“ Dann
starten die Löwen wieder mit einem 0:0 und keinem Dreitore-Rückstand ins
Spiel. Eröffnungsbully ist um 18 Uhr in der weeArena, Zu Gast sind die
Lausitzer Füchse, also das Team, das aktuell mit vier Punkten und einem
Platz vor den Löwen liegt.
Bayreuth Tigers
Tigers finden kein Mittel gegen das Powerplay des Spitzenreiters
(DEL2) Zum Gastspiel beim Spitzenreiter kehrte Marvin Neher zurück in die Abwehr der Tigers, die zunächst mit guter Arbeit keine Chancen der klar favorisierten Gastgeber zuließ. Die 1:0-Führung der Steelers war aber bereits sinnbildlich für den weiteren Spielverlauf: Nach nur wenigen Sekunden im Powerplay setzte Auger den ersten Wirkungstreffer (6.). Und nur 51 Sekunden später - die Tigers spielten erneut in Unterzahl - ging es nach dem Bully noch schneller und McNeely erhöhte auf 2:0. Die Tigers bissen sich aber ins Spiel und kamen auch zu einigen Chancen, die aber ungenutzt blieben. Bei eigenem Powerplay musste Tomas Vosvrda zwei Mal innerhalb kürzester Zeit einen Alleingang von McNeely entschärfen, wogegen den Tigers im Angriff nur wenig einfiel.
Mit einem Blitzstart und dem Anschlusstreffer durch Chouinard (21.) keimte Hoffnung auf, doch wieder dauerte es nicht lange, bis man die Antwort kassierte: Keine 100 Sekunden nach diesem Treffer erhöhte Weller erneut im Powerplay auf 3:1 (23.). Doch auch danach zeigten die Tigers großen Willen und setzten Bietigheim unter Druck, die ihrerseits nur wenig Gefahr entwickeln konnten. Es waren aber wieder die Gastgeber, die durch McKnights Treffer - nach zuvor drei Assists - auf 4:1 stellten (37.).
Im Schlussdrittel suchte Bayreuth weiter den Weg nach vorne, doch der souveräne Tabellenführer spielte die Partie weitgehend routiniert zu Ende, denn auch in Überzahl agierten die Tigers erneut nicht zwingend genug. So gelang es nicht, noch einmal heranzukommen und Bietigheim erhöhte durch Youngster Müller sogar noch auf 5:1 (51.). Diesmal waren es die Tigers, die die prompte Antwort fanden: Geigenmüller erzielte nur eine gute halbe Minute später den zweiten Treffer für seine Farben. Zu mehr sollte es aber an diesem Abend nicht mehr reichen.
In der Pressekonferenz attestierten beide Trainer, dass das Spiel keineswegs so eindeutig war, wie es die Tabellensituation und das Ergebnis vermuten ließen. Sergej Waßmiller analysierte die entscheidenden Faktoren, die zur Niederlage geführt haben, sieht aber auch Positives: „Bietigheim hat Kleinigkeiten sofort bestraft, unser Unterzahlspiel war aber auch nicht gut. Im zweiten Drittel haben wir uns gesteigert, gehen aber trotzdem mit 1:4 in die Pause. Im letzten Drittel haben die Jungs alles probiert und man merkt, dass langsam die Kräfte wiederkommen. Das macht Hoffnung für die nächsten Spiele.“
Am Sonntag gastieren die Dresdner Eislöwen zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr im Tigerkäfig.
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten-Erfolgssträhne reißt in Bad Nauheim - Westsachsen können Führungstor nicht für sich nutzen
(DEL2) Die Crimmitschauer Siegesserie von drei Spielen in Folge hat heute Abend ein Ende gefunden. Die Eispiraten unterlagen dem EC Bad Nauheim im Colonel-Knight-Stadion am Ende mit 3:2 und somit denkbar knapp. Dabei starteten die Westsachsen stark und gingen durch ein frühes Tor von Goldhelm Jordan Knackstedt in Führung. Beim Stand von 1:3 verkürzte Alexander Karachun mit seinem ersten Eispiraten-Treffer den Spielstand zwar noch einmal, änderte aber auch nichts mehr am Sieg der Hessen. Für die Pleißestädter geht es schon am kommenden Sonntag weiter. Dann gastieren die Kassel Huskies im Kunsteisstadion. Tickets erhältlich unter www.eispiraten-crimmitschau.de.
Die Eispiraten starteten gut in das Spiel und und hatten im Powerplay gleich zwei gute Möglichkeiten durch Scott Allen und Ossi Saarinen, der jedoch nur den Pfosten traf. Dennoch waren es die Westsachsen, die das erste Mal jubeln durften. Nach einem Scheibenverlust der Nauheimer ging es ganz schnell, Nutznieser war am Ende Jordan Knackstedt, welcher die frühre Eispiraten-Führung erzielen konnte - 1:0 (7.). Auch nach dem Führungstreffer beschäftigten die Crimmitschauer die Mannschaft von Petri Kujala und dessen Goalie Felix Bick, welcher einen höheren Rückstand vermeiden konnte. Wie aus dem Nichts kam in der 14. Minute dann aber der Rückschlag für die Collins-Truppe. Eric Meland, durch einen Doppelpass schön frei gespielt, vollendete zum Ausgleich - 1:1.
Im zweiten Durchgang lief für die Westsachsen dann nicht mehr viel zusammen. Robbie Czarnik, Brock Maschmeyer und Alexander Karachun verpassten zunächst für die Eispiraten. Die Hessen, welche von Minute zu Minute immer sicherer wurden, kamen dann aber ebenfalls zu guten Torchancen und gingen sogar in Führung. Reimer überwand Kilar im Nachsetzen nach einem fixen Konter und stellte auf 1:2 (24.). Die Gastgeber waren es anschließend auch, welche mehr für das Spiel taten. Schlussmann Brett Kilar behielt zumeist aber die Oberhand, Ratmanns Schuss zog nur knapp am Gästetor vorbei.
Und auch im dritte Durchgang behielten zunächst die Hessen die Oberhand. Andreas Pauli, wochenlang verletzt und heute erstmals wieder im Kader der Roten Teufel, hämmerte den Puck ins Tor von Brett Kilar - 1:3! (43.). Die Westsachsen waren nun geschockt, doch mitten in der Drangphase der Nauheimer traf Alexander Karachun zum 2:3-Anschluss! Nach einem schönen Spielzug vollendete der Angreifer mit weißrussischen Wurzeln eiskalt und die Westsachsen waren wieder im Spiel. Doch weitere gute Möglichkeiten fanden nicht den Weg ins Tor von Felix Bick. Die Negativserie im Colonel-Knight-Stadion geht für die Eispiraten somit weiter und die kurze Siegesserie nach dem Jahreswechsel fand heute ein jähes Ende.
Dresdner Eislöwen
Eislöwen in Bayreuth gefragt
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen reisen am Sonntag, 14. Januar zum Auswärtsspiel nach Bayreuth. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss auf den Einsatz der Langzeitverletzten Petr Macholda, Harrison Reed, Sebastian Stefaniszin und Dominik Grafenthin verzichten. Auch Tadas Kumeliauskas muss aufgrund von Rückenproblemen passen.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: "Bayreuth hat sich kürzlich noch einmal verstärkt. Es ist nicht abzusehen, auf welche Spieler der Coach am Ende setzen wird. Für uns wird es darauf ankommen, das Mitteldrittel schnell und mit wenigen Fehlern zu überwinden. Wir wollen nicht jammern, aber der Ausfall von Tadas wiegt natürlich schwer.“
Das DEL2-Punktspiel am Sonntag, 14. Januar um 18.30 Uhr wird geleitet von den HSR Marc André Naust und Jens Steinecke. SpradeTV überträgt das Spiel live.
Kassel Huskies
Huskies kassieren 1:5-Heimklatsche gegen Freiburg
(DEL2) Das Spiel zwischen den Kassel Huskies und den Wölfen Freiburg erlebte bereits zu Beginn sein erstes Highlight. Sven Valenti absolvierte sein 603. und letztes Spiel im Trikot der Schlittenhunde und wurde mit einem Ehrenbanner gewürdigt.
Nach Ende der Zeremonie kassierten die Huskies, die erneut ohne den verletzten James
Wisniewski auskommen mussten, eine schnelle kalte Dusche. Nach einem Stockfehler von Andy
Reiss netzte Tobias Kunz nach 45 gespielten Sekunden zum 0:1 ein. Die Huskies benötigten
knapp fünf Minuten, um den Rückstand zu verdauen, fanden dann aber den Weg in die Offensive
und setzten ihre Gegner laufend unter Druck. Zahlreiche gefährliche Torschüsse kamen auf das
Gehäuse von Wölfe-Schlussmann Hanuljak, allein der Torerfolg fehlte – unter anderem scheiterte
Mike Little in Überzahl am Außenpfosten.
Mitten in die Kasseler Druckphase hinein schlugen die Gäste dann erneut zu. Ex-Husky Chris
Billich erlief einen scharfen Querpass und markierte aus kurzer Distanz das 0:2.
Auch im Mittelabschnitt präsentierte sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Nach gut 27 Minuten
allerdings mit einem Kasseler Torerfolg – Ritter traf per Rebound zum längst überfälligen 1:2-
Anschluss. Allerdings hatten die Gäste eine schnelle Antwort parat und bestraften zu weit
aufgerückte Schlittenhunde. Einen Drei-auf-eins- Konter schloss Mancari trocken zum 1:3 ab und
stellte damit den alten Abstand von zwei Toren wieder her.
Dieser erneute Rückschlag bedeutete einen sichtbaren Bruch im Spiel der Gastgeber, die nun
kaum noch gefährlich vor dem Tor der Breisgauer auftauchten. Stattdessen legte Freiburg noch
einen Treffer nach – Billich staubte in Überzahl zum 1:4 ab und sorgte damit für die frühe
Vorentscheidung.
Auch im Schlussabschnitt bissen sich die Huskies die Zähne an der massiven EHC-Abwehr um
Schlussmann Hanuljak aus. Auf der Gegenseite schnürte Billich den Hattrick und besorgte den 1:5-Endstand (54.).
Kaufbeuren Buron Joker
6:1 Auswärtssieg beim Meister in Frankfurt - Starker Auftritt der Joker bei den Löwen bringt drei verdiente Punkte
(DEL2) Am heutigen Freitagabend gastierte der ESV Kaufbeuren beim amtierenden DEL2 Meister Löwen Frankfurt. Vor 4.527 Zuschauern in der Eissporthalle Frankfurt musste ESVK Trainer Andreas Brockmann neben den verletzten Spielern Sebastian Osterloh, Jarkko Immonen, Alexander Thiel und Simon Schütz berufsbedingt auch auf Jonas Wolter verzichten.
Die Joker kamen schnell und gut in die Partie und bereiteten den Löwen mit ihrem aggressiven Forechecking und einer engen und stabilen Defensive auch so gleich einige Probleme. Ein erstes Powerplay für die Rotgelben brachte erste gute Abschlüsse. Max Schmidle nutze dann in der 10. Spielminute einen Konter zum Kaufbeurer Führungstreffer. Der Kapitän der Allgäuer lies Brett Jäger im Gehäuse der Frankfurter mit einem platzierten Schlagschuss keine Abwehrchance. Das erste Überzahlspiel für die Hessen brachte einige gefährliche Aktionen vor Stefan Vajs, doch der Joker Goalie war stets Herr der Lage. Direkt nach Ablauf der Strafe setzten Joey Lewis, der von Charlie Sarault in Szeze gesetzt wurde und der von der Strafbank kommende Christopher Kasten zu einem zwei auf eins Konter an und ersterer brachte die Scheibe mit etwas Glück mit der Hilfe eines Frankfurter Verteidigers in der 20. Minute zum 0:2 im Tor von Brett Jäger unter.
Auch das zweite Drittel begann sehr gut für die Gäste. Nach 78 Sekunden bediente Steven Billich von hinter dem Tor mustergültig ESVK Goldhelm Sami Blomqvist, der dann keine Mühe hatte zum 0:3 einzuschießen. In der Folge hatten Max Schmidle und Daniel Oppolzer sogar die Chancen auf 0:4 zu stellen. Doch im Gegenzug nutzte Brett Breitkreuz einen Nachschuss zum 1:3 Anschlusstreffer für die Heimmannschaft. Die Hessen leckten durch ihren ersten Treffer Blut und setzten den ESVK nun für Minuten gehörig unter Druck. Pech hatte der Meister als Tyler Gron nur den Außenpfosten traf. Als die Joker sich wieder etwas befreien konnten brachte ein Powerplay in der 44. Spielminute das nächste Tor für die Allgäuer. Max Schmidle nutzte einen Abpraller von Brett Jäger nach einem Schuss von Joona Karevaara mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 1:4 aus. Dem nicht genug, nutze Joona Karevaara gut drei Minuten später einen weiteren Konter zum fünften Treffer für die Rotgelben. Der finnische Außenstürmer wuchtete die Scheibe mit einen präzisen Schlagschuss an Brett Jäger vorbei in das Tornetz der Hessen.
Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr viel passieren. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann spielte weiterhin sehr clever und lies die Frankfurter kaum zur Entfaltung kommen. Stefan Vajs konnte sich noch mit einer sehenswerten Parade mit der Fanghand gegen Löwen Stürmer Matthew Pistilli auszeichnen. Den Schlusspunkt setzte Tim Wohlgemuth in der 57. Spielminute. Nach einer feinen Einzelaktion überwand das Kaufbeurer Nachwuchstalent Löwen Keeper Brett Jäger mit einem platzierten Handgelenkschuss in den Winkel zum 1:6 Endstand.
Deggendorfer SC
DSC erlebt bittere Heimniederlage gegen Weiden
(OLS) Einen rabenschwarzen Tag erwischte der Deggendorfer SC in seinem Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Das Team von Trainer John Sicinski unterlag am Ende den Oberpfälzern vor 1396 Zuschauern mit 3:6.
Vor dem Spiel gab es zunächst noch zwei schlechte Nachrichten. Neben dem Langzeitverletzten Benedikt Böhm fehlten dem DSC auch noch Kapitän Andreas Gawlik und Pascal Sternkopf, der nach einer Knieverletzung rund drei Wochen fehlen wird.
Die Gäste erwischten zunächst auch den besseren Start ins erste Drittel und konnten durch Michael Kirchberger nach knapp fünf gespielten Minuten in Führung gehen. In der Folgezeit erspielten sich die Hausherren dann eine Vielzahl an Chancen und in der 13. Spielminute sollte dann auch der verdiente Ausgleich fallen. Marius Wiederer wurde im Powerplay mustergültig freigespielt und netzte zum 1:1 ein. Doch bis zum Drittelende kam es dann knüppeldick für die Hausherren. Binnen weniger Minuten erhöhten die Gäste durch Abercrombie, Straka und Siller auf 1:4. Daraufhin hatte Sicinski genug gesehen und er nahm Daniel Filimonow, der bei den Gegentreffern eine unglückliche Figur machte, vom Eis. Doch auch diese Maßnahme erbrachte nicht die gewünschte Wirkung und die Deggendorfer Kufencracks taten sich im Mitteldrittel schwer, besser ins Spiel zu finden und auf der Gegenseite waren es die Blue Devils, die das Ergebnis weiter in die Höhe schraubten. Tom Pauker und Matt Abercrombie erhöhten auf einen Pausenstand von 1:6 nach 40 gespielten Minuten.
Im Schlussdrittel erspielten sich die Hausherren dann noch einige gute Gelegenheiten und kamen durch Andrew Schembri und Sergej Janzen noch zu zwei Treffern. Mehr als Ergebniskosmetik sollte dies an diesem Abend allerdings nicht mehr sein, sodass man zum ersten Mal in dieser Saison punktlos gegen die Oberpfälzer blieb. Nun geht es am kommenden Sonntag nach Sonthofen, wo die Deggendorfer versuchen werden, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Spielbeginn im Allgäu ist um 16 Uhr.
EV Landshut
EV Landshut freut sich über „TV direkt“ als neuen Premiumsponsor
(OLS) Geschäftsführer Ralf Hantschke konnte kurz vor dem großen Derbywochenende noch positive Nachrichten von der Sponsorenfront verkünden. Die Fernsehzeitung "TV direkt" steigt wieder als Premiumpartner beim niederbayerischen Traditionsclub ein. "Es freut uns ganz besonders, mit TVdirekt einen ehemaligen Partner wieder zurückgewonnen zu haben - sehr gerne auch über die Saison hinaus". Das Engagement beinhaltet u.a. die Werbepräsenz mittels großflächiger Platzierung im Eisstadion am Gutenbergweg an der Stehplatzseite sowie bei den Übertragungen von via SpradeTV. „TV direkt“ bietet seinen Kunden alle zwei Wochen eine preisgünstige Möglichkeit sich schnell und übersichtlich einen Überblick über das laufende Fernsehprogramm zu verschaffen. Dabei findet der Leser ausführliche Bewertungen aller Spielfilme, genauso wie die besten Serien- und Showhighlights, die der Leser nicht verpassen sollte.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders: Vorrunden- Finale gegen Memmingen
(OLS) Das letzte Vorrundenspiel der EV Lindau Islanders in der Oberliga Süd hat es noch einmal richtig in sich. Am Sonntag (18:30 Uhr) kommen die Memmingen Indians zum Derby in den Eichwald, in dem es um mehr gehen soll, als nur um das Prestige.
Die Ausgangslage war bei Redaktionsschluss noch unklar. Im positiven Fall (eigener Sieg in Miesbach und Niederlage von Weiden in Deggendorf) haben die Lindauer ein Endspiel um Platz acht. Sollten die Play-Offs nicht mehr möglich sein, geht es darum, vor der Verzahnungsrunde mit den besten Bayernligisten, sich gegen einen starken Gegner und Erzrivalen von der besten Seite zeigen.
Dazu müssen die Islanders ihren Fans etwas zurückgeben. Alle drei Heimderbys gegen Sonthofen (zweimal) und Memmingen wurden auf zum Teil enttäuschende Weise verloren, ein Sieg also auf jeden Fall Pflicht für die Lindauer. Dies umso mehr, da der Fanklub Bodensee Fighters der Mannschaft am Donnerstag beim Abschlusstraining vor dem Wochenende ein klares Signal gab. In voller Ausrüstung mit Fahnen und Trommeln sorgten die Fans den Islanders bei Training für „Endspielstimmung.“ „Eine tolle Aktion. Die Fans haben uns gezeigt, dass sie so an uns glauben wie wir auch selbst an uns“, sagt EVL- Kapitän Philipp Haug.
Um die Chancengleichheit im Fernduell mit Weiden zu wahren wurde auch die Anfangszeit beider Partien angeglichen. Deshalb beginnen die beiden Derbies Weiden gegen Selb und Lindau gegen Memmingen nun um 18:30. Es steht auch bereits fest, wie es weitergeht. In der Meisterrunde würde es am Freitag zum Auftakt nach Rosenheim gehen, in der Qualifikation zuhause gegen den fünften der Bayernliga (Aktuell TSV Erding). Es klar, dass die Islanders lieber am Freitag auswärts spielen würden…
Für die Indians ist schon seit geraumer Zeit klar, dass es in die Verzahnungsrunde geht. Zwar hatten die Allgäuer als Aufsteiger lange sehr gut mitgehalten und waren ein direkter Konkurrent der Islanders im Kampf um den achten Platz. Im letzten Drittel der Saison ereilte den ECDC aber großes Verletzungspech, das entscheidende Punkte kostete, so dass die Allgäuer sich auf dem zehnten Platz festspielten. Enttäuscht ist man in Memmingen deshalb allerdings nicht, denn die Zuschauerzahlen (1700 im Schnitt, der fünftbeste der Liga) zeigen, dass die Fans nach dem Bayernliga- Meistertitel den Aufstieg honorierten, die neue Liga mit Qualitativ hochwertigerem Eishockey annahmen und die Indians eine deutliche Bereicherung für die Oberliga Süd sind. Zudem meint es der Modus auch gut mit den Indians, die in der Gruppe B auf jeden Fall auf den Nachbarn Landsberg und wohl auch auf den EV Füssen treffen werden, was wieder volle Hallen garantiert.
Dementsprechend laufen jetzt die Vorbereitungen in Sachen Klassenerhalt, vor allem gilt es aktuell Topscorer Antti-Jussi Miettinen zu ersetzen, der mit 44 Punkten (9 Tore) auf Platz Neun der Liga steht. Schon im Lauf der letzten Wochen musste auf den Ausfall des torgefährlichen Petr Haluza mit der Nachverpflichtung des Letten Kirils Galoha reagiert werden, wie auch Leistungsträger wie Torhüter Jochen Vollmer, Jan Benda und Jan Kouba ausfielen.
Für das Derby spielen derartige Personalien aber ebenso wenig eine Hauptrolle, wie der Tabellenstand. Beide Teams werden, egal welche Ausgangsposition besteht, jeden Zentimeter Eis bearbeiten und ihren Fans einen würdigen – und vor allem erfolgreichen – Vorrundenabschluss bescheren wollen. Denn es steht nicht nur das Prestige für die Teams auf dem Spiel, sondern vor allem für jeden einzelnen Spieler die Frage, ob er am Montag früh guten Gewissens in den Spiegel sehen kann.
Memmingen Indians
Indians unterliegen Regensburg nach harter Partie
(OLS) Mit 2:5 haben die Memminger das letzte Vorrunden-Heimspiel der Oberliga-Saison gegen den EV Regensburg verloren. In einer hart geführten Partie zeigten sich die Gäste effektiver, die Indians mussten erneut auf einige Stammkräfte verzichten. Bereits am nächsten Freitag geht es dann mit der Verzahnungsrunde gegen die besten Bayernligisten um den Klassenerhalt, die Indians starten mit einem Heimspiel.
Zu den bereits länger verletzten Jan Benda, SvenSchirrmacher, Tim Tenschert, Jan Kouba und Antti Miettinen gesellte sich mit Patrik Beck ein weiterer prominenter Ausfall. Mit Ex-Indianer Andreas Börner konnten die Maustädter aber auf eine ehemalige Memminger Ikone zurückgreifen, der sich bereit erklärte, den Kader für einige Zeit zu unterstützen.
Bereits zu Beginn zeichnete sich ab, dass kein Team dieses Spiel abschenken würde. Obwohl beide Teams ihren Tabellenplatz sicher hatten, entwickelte sich eine hitzige Partie, der Schiedsrichter hatte von Anfang an einiges zu tun. Negativer Höhepunkt aus Memminger Sicht war die Spieldauerstrafe gegen Markus Lillich, der seinen Gegenspieler regelwidrig checkte und daraufhin zum Duschen musste. Die fünfminütige Überzahlsituation nutzten die Gäste eiskalt aus: Ganze drei Treffer durch Gajovsky, Bosas und Flache brachten die Oberpfälzer in Führung und bescherten ihnen einen komfortablen Pausenstand.
Die Memminger, die den Rückschlag verkraftet hatten, kamen dann mit guter Körpersprache aus der Kabine. Nach nur einer Minute bekamen sich Marc Stotz und der ehemalige DEL-Spieler und jetzige Eisbären-Kapitän Peter Flache ein wenig in die Haare und wurden auf die Strafbank geschickt. Nachdem beide wieder zurückgekehrt waren, flogen die Handschuhe und beide Akteure lieferten sich eine ausgiebige Boxeinlage, welche die Halle zum Kochen brachte. Die Memminger schienen dadurch gepuscht worden zu sein, kurze Zeit später verwandelte Kirils Galoha freistehend in den Winkel des Regensburger Tores. Die Memminger nun mit weiteren guten Chancen, doch Kronawitter machte mit dem 4:1 (38.) die Drangphase wieder zunichte.
Im letzten Drittel versuchten die Memminger nochmal alles. Kapitän Daniel Huhn erzielte das 4:2 nach schöner Einzelleistung und läutete die Schlussoffensive ein. Doch trotz einiger hochkarätiger Chancen und der Herausnahme von Joey Vollmer, kamen die Rot-Weißen nicht mehr zum Erfolg. Eisbären-Topscorer Gajovsky besorgte mit dem Treffer ins leere Tor den Endstand und besiegelte die Niederlage der Indians, die wieder einmal gut mithielten.
Nun hoffen die Indians, dass ihre verletzten Spieler nach und nach wieder einsatzfähig werden, um am Freitag mit größerem Kader in die Verzahnungsrunde zu starten. Auch eine mögliche Nachverpflichtung scheint nach Aussagen von Memmingens Sportlichem Leiter nicht abwegig. Die Indians starten definitiv mit einem Heimspiel in diese Runde gegen die Topteams der Bayernliga, der Gegner steht erst nach den Partien am Sonntag fest.
EC Peiting
Die „Pfaffenwinkel Gewerbeschau“ – Eine Erfolgsgeschichte
(OLS) Nach den Erfolgen in den vergangenen Jahren wird es 2018 die 7. Auflage der „Pfaffenwinkel Gewerbeschau“ geben. Sie findet dann bereits zum vierten Mal in Peiting statt. Die Wurzeln der Pfaffenwinkel Gewerbeschau liegen in der bis zum Jahr 2010 durch den Förderverein des EC Peiting organisierten Gewerbeschau.
Seit 2014 findet die „Pfaffenwinkel Gewerbeschau“ in Zusammenarbeit und Kooperation mit den Peitinger Energietagen statt. Organisiert wird die regionale Verbrauchermesse in jährlichem Wechsel zwischen dem EC Peiting und der EA Schongau. Zwischenzeitlich hat sich die „Pfaffenwinkel Gewerbeschau“ zu einer festen Größe im jährlichen Veranstaltungskalender des Mittelzentrums Peiting-Schongau entwickelt.
Die „Pfaffenwinkel Gewerbeschau“ bietet allen Gewerbetreibenden und Unternehmen des Mittelzentrums und darüber hinaus die Möglichkeit, auf über 3.000 qm ihre Produkte sowie ihre Dienstleistungen einem breiten Publikum zu präsentieren – und dies zu äußerst günstigen Konditionen. Über 80 Aussteller mit einem sehr attraktiven Branchenmix lockten bei der letzten Gewerbeschau 2016 in Peiting mehrere tausend Besucher an.
Am 7. und 8. Juli 2018 ist es nun wieder soweit. Die diesjährige „Pfaffenwinkel Gewerbeschau“ wird in der Peitinger Eishalle ihre Pforten für die Besucher öffnen. Das Organisationsteam steckt bereits mitten in den Planungen um den Ausstellern und den Besuchern wieder eine attraktive Ausstellung zu bieten. Auch in diesem Jahr findet die Gewerbeschau wieder in Kooperation mit den „Peitinger Energietagen“ statt.
Neben den Ausstellern mit ihren Ständen in der Halle und im Freigelände erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Für die Besucher gehören dabei verschiedene Vorführungen ebenso dazu, wie interessante Vorträge und Diskussionen.
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen besiegt Selber Wölfe mit 3:2 - Bulls beenden Hauptrunde auf Platz sechs
(OLS) Der ERC Sonthofen beendet die Hauptrunde der laufenden Saison in der Eishockey-Oberliga Süd auf dem sechsten Tabellenplatz. Möglich machten dies ein 3:2-Sieg am Freitagabend in Selb und ein Vier-Punkte-Vorsprung auf den Verfolger aus Regensburg auf dem siebten Tabellenplatz. Damit schafften die Bulls die beste Platzierung nach Abschluss der Hauptrunde seit Aufstieg in die Oberliga im Jahr 2014. Außerdem sind sie das erfolgreichste Oberligateam im Bereich Allgäu/Bayerisch-Schwaben in der Saison 2017/2018. Lindau und Memmingen spielen in der Meisterschaftsrunde nicht mehr mit.
Wie schon erwartet, war die Partie gegen die Selber Wölfe alles andere als leicht. Stattdessen gab es einen harten Schlagabtausch zwischen den beiden Teams, Sonthofen wirkte nach der langen Busfahrt anfangs noch nicht so spritzig. VER Selb-Spieler Dennis Schiener schoss schließlich das erste Tor der Partie. In der 13. Minute erzielte er das 0:1 aus Sicht der Oberallgäuer, doch die Antwort von Sonthofen ließ nicht lange auf sich warten. Fabian Voit hieß der Torschütze, nach Vorarbeit von Kyle Just und Kapitän Vladimir Kames.
Im zweiten Spielabschnitt kam Selb etwas wacher aus der Kabine und ging gleich in der 23. Minute erneut in Führung. Dominik Müller hieß der Torschütze zum 1:2 in Sonthofer Unterzahl. Das relativ ausgeglichene Spiel zwischen dem Tabellenvierten und dem Sechsten der Rangliste macht auch ein Blick auf die Torschüsse sichtbar. Insgesamt zog Selb vor 1.261 Zuschauern 25 Mal auf den Kasten der Bulls ab, Sonthofen dagegen schoss 27 Mal auf das Tor der Gastgeber aus Oberfranken. Die Allgäuer kamen aber immer besser in die Partie, wenngleich bis zum Ablauf des Mitteldrittels keine Tore mehr fallen sollten.
ERC-Trainer Heiko Vogler sagte seiner Mannschaft jetzt, dass wenn sie konsequent weiterarbeiten würden, der Ausgleich nur eine Frage der Zeit sein würde. Und so waren es Marc Sill und Martin Guth, die schließlich Maximilian Hadraschek in der 44. Minute per Traumkombination bedienten. Der 23-Jährige sorgte allein vor dem Selber Torhüter stehend für den 2:2-Ausgleich, ehe Chris Stanley, ebenfalls nach toller Vorarbeit von Just und Rinke in der 49. Minute mit dem 3:2 den Sieg des ERC Sonthofen gegen Selb endgültig klarmachte.
Zum Abschluss der Hauptrunde empfangen die Bulls am Sonntag um 16 Uhr den Deggendorfer SC, den aktuell Tabellendritten der Oberliga. Im Rahmen eines Familientags gibt es tolle Aktionen von Seiten des Freizeitbads Wonnemar aus Sonthofen, sowie eine Tombola mit attraktiven Preisen, organisiert vom ERC-Förderkreis.
Löwen Waldkraiburg
EINE NIEDERLAGE DIE RICHTIG MUT MACHT
(OLS) Mit 5:6 unterlag der EHC Waldkraiburg am Freitag im vorletzten Hauptrundenspiel der Oberliga Süd. Beim Tabellenfünften EC Peiting unterlag das Team von Trainer Rainer Zerwesz zwar, doch zeigten die Löwen in der schweren Partie enorme Moral, steckten nie auf und hielten das Spiel bis zum Ende offen. Mit Blick auf die am kommenden Freitag beginnenden Verzahnungsrunde kann man damit festhalten: Der EHC ist bereit für die Mission Klassenerhalt.
Michael Trox und Florian Ullmann standen Rainer Zerwesz in der schweren Begegnung in Peiting erneut nicht zur Verfügung, im Tor konnte er aber wieder mit Korbinian Sertl planen. Dass man mit dem EC Peiting bisher seine lieben Probleme hatte- noch nie seit der Rückkehr konnten die Löwen gegen die Mannschaft von Sebastian Buchwieser in der Oberliga gewinnen- war klar und auch in diesem Duell setzten die Peitinger das erste Ausrufezeichen, als in der siebten Minute „Brad-Miller-Time“ herrschte. Der US-Amerikaner, der unter dem gleichen Titel einen Podcast hat und sich dort mit NHL-Stars und anderen Eishockey-Größen unterhält, schlug zu und stellte auf 1:0 für die Hausherren (06:54). Die Löwen aber ließen sich nicht beeindrucken, konzentrierten sich auf ihre Defensivarbeit und versuchten, in der Offensive nach Möglichkeit Nadelstiche zu setzen. Dies schaffte vor der ersten Drittelpause dann auch Michail Sokolov mit seinem fünften Saisontor zum 1:1 (17:18).
Nach der Brad-Miller-Time in Durchgang eins schlug dann aber die Stunde von Florian Stauder ab Drittel Nummer zwei. Der 26-jährige Stürmer aus Garmisch-Partenkirchen brachte Peiting mit zwei Toren auf 3:1 in Führung (26:46 & 38:23) und nach Dominik Krabbats Treffer zum 4:1 zu Beginn der letzten 20 Minuten konnte man schon glauben, jetzt geht es dahin mit dem EHC. Doch die Löwen glauben wieder an sich, lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und wissen, dass es in den kommenden Wochen auch um mentale Stärke geht. So schlug die Stunde von Tomas Rousek und nach zwei schnellen Treffern innerhalb von 132 Sekunden stand es nur mehr 3:4 aus Sicht der Industriestädter. Peiting, mit seiner starken individuellen Qualität und der spielerischen Klasse mit vielen Jahren Erfahrung, zog durch erneute Treffer von Stauder (48:09) und Krabbat (48:25) dann zwar erneut davon, aber wieder zeigte sich der Wille der Waldkraiburger. Brent Norris verkürzte zunächst in Überzahl auf 4:6 (56:52) und 37 Sekunden vor dem Ende machte es Lukas Wagner noch spannender (59:23). Der Ausgleich sollte zwar nicht mehr fallen, doch die Löwen zeigten, dass man trotz der Niederlage richtig Mut haben kann im Lager der Waldkraiburger und mit Zuversicht in die am Freitag in Dorfen startende Verzahnungsrunde gehen kann.
Saale Bulls Halle
MEISTERRUNDE 2018 – BULLS WEITER AUF AUFHOLJAGD! 32. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. EXA IceFighters Leipzig
(OLN) 12 von möglichen 15 Punkten haben sich die Gastgeber des morgigen dritten mitteldeutschen Derbys bereits in der Meisterrunde gesichert. Lediglich Tabellenführer Tilburg Trappers mussten sich die Saale Bulls knapp geschlagen geben. Nachdem man sich erst auf der Zielgeraden für diese Meisterrunde qualifizieren konnte, ist dies ein Saisonverlauf, mit dem wohl so keiner gerechnet hätte.
Das Team von Headcoach Dave Rich wird folgerichtig schon als „Mannschaft der Stunde“ oder „Meisterrundenschreck“ bezeichnet. Egal welcher Gegner ihnen gegenüber steht, egal ob Heim- oder Auswärtspartie – die Saale Bulls überzeugen in ihren Spielen durch konzentriertes, kämpferisches Auftreten als TEAM. Und dieses Team funktioniert, egal wer gerade verletzungs- oder krankheitsbedingt pausieren muss. Auch die Nachverpflichtung von Schiller und Guzik in dieser Woche hat das Mannschaftsgefüge nicht gestört, niemand merkte beim Spiel gegen die Hannover Indians am Freitag (Halle gewinnt dort 3:0), dass beide erst jetzt neu ins Team gerückt sind.
Doch man wird nicht übermütig und bereitet sich Woche für Woche auf jeden neuen Gegner diszipliniert vor. Und so ist es unserem Team sicher nicht entgangen, dass die EXA Ice-Fighters Leipzig nach einer grandios gespielten Hauptrunde nicht so richtig in der Meisterrunde angekommen zu sein scheinen. In allen Spielen dieser Runde musste Leipzig sich bisher geschlagen geben. Selbst die Rückkehr ihrer verletzten Ausländer ins Spielgeschehen hat noch nicht den erhofften Erfolg zurückgebracht.
Dennoch, Leipzig ist keinesfalls zu unterschätzen oder gar abzuschreiben. Nach wie vor spielt da eine junge und dynamische Mannschaft und eine Durststrecke hat wohl jedes Team im Saisonverlauf zu überstehen.
Aber natürlich ist das Momentum gerade auf Seiten der Saale Bulls, die trotz der vielen Ausfälle zu einem wirklichen Team zusammen gewachsen sind und mit Selbstvertrauen und dem Erfolgsgefühl der letzten Spiele in dieses Derby starten werden. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wo wir nach dem Derby stehen könnten!
Crocodiles Hamburg
Crocodiles schlagen die Harzer Falken
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend die Harzer Falken mit 7:4 (1:2/4:1/2:1) geschlagen und damit den ersten Sieg des Jahres eingefahren.
Trotz eines von Unsicherheit geprägten Spielbeginns gingen die Hausherren durch Fabian Calovi in Überzahl in Führung (7.), kassierten aber schnell den Ausgleich - Nur eine knappe Minute später netzte Tim Krüger zum 1:1 (8.) ein. Nach einer Strafe gegen Thomas Zuravlev setzten die Gäste nach und gingen durch Thomas Schmid in Führung (13.). Im zweiten Durchgang zeigten die Crocodiles allerdings ein anderes Gesicht und drehten die Partie innerhalb von vier Minuten zu ihren Gunsten. Anton Zimmer (22.) und André Gerartz (25.) stellten auf 3:2. Nur 30 Sekunden später landete die Scheibe erneut im Tor der Harzer. Thomas Zuravlev verwandelte einen ihm zugesprochenen Penalty (26.).
Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend brachte Tim Krüger zwar noch einmal Spannung in die Partie (30.), doch Norman Martens konnte die 1353 Zuschauer noch vor Drittelende wieder beruhigen (36.).
Im letzten Drittel erhöhten Christos Stambolidis (42.) und Leo Prüßner (53.) auf 7:3, bevor Thomas Herklotz mit dem 7:4 noch etwas Ergebniskosmetik aus Sicht der Gäste betrieb (54.).
„Wir haben die Woche über noch einmal viel am System gearbeitet, das hat jeder gut angenommen. Natürlich haben wir heute auch für Herby gespielt, das hat für jeden noch einen Push gegeben. Nach dem Video mussten wir eben auch Taten folgen lassen. Wir haben zu Beginn zwei unglückliche Tore kassiert, aber uns nicht hängen gelassen und uns am Ende eben belohnt“, sagte Torschütze Norman Martens nach der Partie.
Herner EV
Herner EV – ECC Preussen Berlin 8 : 3 (3:0,2:3,3:0)
(OLN) Der Herner EV konnte am Freitagabend am Gysenberg auch das dritte Aufeinandertreffen mit dem ECC Preussen Berlin in dieser Saison für sich entscheiden. Dieses Mal gab es einen 8:3-Erfolg. HEV Coach Uli Egen war nach dem Spiel lediglich mit dem mittleren Abschnitt überhaupt nicht zufrieden, da zeigten sich nach der 4:0-Führung doch einige Konzentrationsschwächen, so dass die Gäste auf 4:2 bzw. 5:3 herankommen konnten. In den letzten zwanzig Minuten führten dann aber drei weitere Herner Tore doch zum erneut klaren Endergebnis.
Mit Spielbeginn dominierten die Gysenberger die Partie und holten sich auch sofort gute Chancen heraus. Aber noch fehlte es an der Treffsicherheit. Um die 10. Spielminute kamen die Berliner besser in die Partie, mussten aber dann in der 13. Minute die HEV Führung hinnehmen. Brad Snetsinger fuhr um das Tor herum und konnte dann von der rechten Seite zum 1:0 vollenden. Nur gut eine Minute später konnte Sören Hauptig einen Abspielfehler der Preussen nutzen und zu Christian Nieberle passen, der zum 2:0 einschieben konnte. Und um den Dreier-Pack innerhalb von zweieinhalb Minuten zu komplettieren schob Brad Snetsinger in der 16. Minute dem Berliner Torhüter erneut den Puck durch die Schoner zum Pausenstand von 3:0.
Auch im zweiten Abschnitt ging es erst einmal gut weiter für die Gysenberger, denn Aaron McLeod konnte in der 26. Minute nach klugem Pass von Brad Snetsinger auf 4:0 erhöhen. Aber nur 31 Sekunden später kamen die Berliner durch Steven Neuparth zu ihrem ersten und in der 30. Minute durch Daniel Volynec zu ihrem zweiten Treffer. Die nächsten Treffer fielen dann erst in der Schlussphase des mittleren Abschnitts, zuerst in der 39. Minute durch Danny Albrecht, der den Berliner Torhüter gekonnt ausspielen konnte, zum 5:2. Dann bestraften die Berliner eine weitere HEV Konzentrationsschwäche 23 Sekunden vor der zweiten Pausensirene mit dem 5:3 durch Felix Braun. Zudem bekamen die Preussen in der 37. Minute noch einen Penalty zugesprochen, dabei scheiterte aber Josh Rabbani am Herner Keeper Michel Weidekamp.
Im Schlussabschnitt wirkte der HEV dann wieder konzentrierter. So konnte dann Michel Ackers in der 46. Minute in Überzahl mit einem Schlagschuss auf 6:3 erhöhen. Philipp Kuhnekath nutzte vier Minuten später ein gutes Zuspiel von Danny Albrecht zum siebten Herner Treffer. Den Schlusspunkt setzte Danny Albrecht in der 55. Minute in Unterzahl nach einem von Marcus Marsall eingeleiteten schnellen Break. Damit war der vierte Sieg im vierten Spiel der Qualifikationsrunde unter Dach und Fach.
Am Sonntag fährt der Herner EV nach Braunlage an den Wurmberg. Ab 18 Uhr muss er dann bei den Harzer Falken antreten und will es dann besser machen als Anfang November letzten Jahres, als man in der Overtime mit 3:4 die Segel streichen musste.
Erding Gladiators
Das Ende der Qualifikationsrunde
(BYL)) Noch eine Partie steht in der Qualifikationsrunde der Eishockey-Bayernliga für die Erding Gladiators auf dem Programm. Am Sonntag um 17.30 Uhr kommen die Mammuts aus Schongau in die Erdinger Eissporthalle.
Dass die Partie bereits um 17.30 Uhr und nicht wie üblich um 18 Uhr angepfiffen wird, hat der Bayerische Eissportverband angeordnet: Am letzten Spieltag müssen alle Begegnungen zur gleichen Zeit beginnen, um eventuelle Manipulationen auszuschließen.
Die Gladiators, die derzeit auf Rang fünf liegen, können noch Vierter werden, aber auch noch Sechster. Das hängt zum einen davon ab, wie das Spiel gegen die Mammuts ausgeht, aber auch davon, wie Peißenberg (in Dorfen) und Füssen (gegen Germering) spielen.
An irgendwelchen Spekulationen, welcher Tabellenplatz der bessere und folglich auch welches Ergebnis das bessere wäre, daran will sich Gladiators-Trainer Thomas Vogl nicht beteiligen. Allerdings stellt er auch klar, mit Hinblick auf die Zwischenrunde, die nächstes Wochenende beginnt: „Wer angeschlagen ist, wird geschont.“
Er ist froh, dass sich einige der lange verletzten Spieler zuletzt wieder zurückgemeldet haben. Er weiß aber auch, dass sich der eine oder andere seiner Jungs schon länger angeschlagen durch die Spiele gequält hat, um sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Dazu zählen unter anderem Torwart Andreas Gerlspeck, Verteidiger Rudi Lorenz, oder auch Stürmer Daniel Krzizok. Vogl sagt: „Da gehen wir überhaupt kein Risiko ein.“ Sicher ausfallen werden die schon etwas länger verletzten Alex Gantschnig und Philipp Michl, wobei der Coach bei Gantschnig die Hoffnung hat, dass er zum Beginn der Zwischenrunde wieder angreifen kann. Bei Michl sei dies eher unwahrscheinlich.
An die Mammuts aus Schongau haben die Gladiators keine guten Erinnerungen. Beim Hinspiel lagen die Erdinger bis sieben Minuten vor Schluss mit 6:3 Toren vorne, um dann noch 6:7 zu verlieren. Das allein zeigt schon, wie gut die Truppe von Trainer Roman Mucha psychisch und physisch drauf ist. Dennoch müssen die Mammuts den Weg in die Abstiegsrunde antreten, die sicher kein Zuckerschlacken wird, bei der starken Konkurrenz. Mit einem guten Auftritt in Erding könnten sie sich ein entsprechendes Selbstvertrauen holen.
Text: Wolfgang Krzizok (wk)
Passau Black Hawks
Endspiel am Sonntag zum Black Hawks Familientag - Black Hawks um 17:30 Uhr Geretsried in der Passauer EisArena
(BYL) Am Sonntag geht es für die Passau Black Hawks in der Passauer EisArena gegen Geretsried um den Einzug in die Bayerliga Zwischenrunde. Das Spiel beginnt bereits um eine Stunde früher um 17:30 Uhr. Den letzten Spieltag der Vorrunde hatten sie die Passau Black Hawks etwas anders vorgestellt. Statt bereits für die Zwischenrunde qualifiziert zu sein und locker aufspielen zu können, stehen die Passau Black Hawks gehörig unter Druck. Durch die Niederlage der Black Hawks in Pfaffenhofen und dem zeitgleichen Sieg des ESV Buchloe, beträgt der Vorsprung der Passau Black Hawks auf einen nicht Zwischenrundenplatz nur noch drei Punkte. Zwar haben die Passau Black Hawks dass bessere Torverhältnis, können sich darauf aber nicht ausruhen. Plus 13 Tore scheint ein beruhigendes Polster zu sein – doch der Schein trügt. Buchloe konnte am vergangenen Wochenende siebzehn Tore erzielen. Dazu spielen die Pirates im letzten Vorrundenspiel zuhause gegen den Tabellenletzten EV Moosburg. Dieser hat wiederrum 18 Tore am vergangenen Wochenende kassiert. Dafür konnte der EV Moosburg mit der Verpflichtung von Trainer Bernie Englbrecht am Freitag aufhorchen lassen. Ein ganz klares Signal für die Passau Black Hawks das heutige Heimspiel gegen Geretsried gewinnen zu müssen.
Die Leistung der vergangenen Auswärtsspiele darf dafür nicht der Maßstab sein. Gegen Geretsried müssen die Black Hawks über sechzig Minuten auf einem Niveau spielen. Ein schwaches Drittel kann im schlimmsten Falle die Teilnahme an der Zwischenrunde kosten. 100% Einsatz, Laufbereitschaft, Konzentration und Disziplin werden von jedem Spieler eingefordert. „Es gilt jetzt nach dem schwachen Spiel in Pfaffenhofen ein Zeichen zu setzen. Wir wollen in die Zwischenrunde und die Mannschaft ist gefordert eine Reaktion zu zeigen. Gerade Zuhause müssen wir Vollgas geben und eine geschlossene Mannschaftsleistung abrufen. Absolut jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen – ohne Ausreden.“ so der sportliche Leiter Christian Zessack.
Die Gäste aus Geretsried sind bereits für die Zwischenrunde qualifiziert. Mit zwei Punkten mehr als die Passau Black Hawks, stehen die Riverrats auf Platz sieben in der Tabelle. Diesen Platz wollen die Oberbayern unbedingt verteidigen. Dazu ist mindestens ein Punktgewinn bei den Passau Black Hawks notwendig. Der Kader der Riverrats ist ausgeglichen besetzt. Punktbester Scorer ist Kontingentspieler Ondrej Horvath mit 36 Punkten. Dazu kommen drei weitere Spieler mit einem Wert von über 20 Scorer Punkten. Am Ende liegt es aber wohl nur an den Passau Black Hawks selbst, wo man sich nach Abschluss des letzten Spieltags in der Tabelle wieder findet.
Das Ziel der Mannschaft ist und bleibt die Zwischenrunde am Sonntag fix zu machen. Mit einer „Heimleistung“ sollte auch nichts anbrennen, auf irgendwelche Rechnereien hat im Hawks-Lager sowieso keiner Lust. Also muss mindestens ein Punkt her für Platz 8 oder zwei Punkte für Platz 7, dann könnten die Hawks kurz erstmal durchschnaufen. Sollte es mit der Zwischenrunde klappen, ist schon am Freitag darauf der Auftakt für den Kampf um die Play-Off zur Oberliga. Das gleich in einem Heimspiel gegen den dritten oder vierten der Bayernliga.
Die Black Hawks brauchen also jede Unterstützung und haben deshalb zum familienfreundlichen Spielbeginn von 17:30 Uhr einen „Family Day“ ausgerufen. Zum Sonderpreis von nur 17,- EUR können Familien mit all ihren Kindern einmal Eishockey Live erleben! In den Drittelpausen finden tolle Aktionen statt. So zeigt unter anderem der TV Passau eine Darbietung aus seinem aktuellen Eiskunstlaufprogramm. Des weiteren dürfen sich die Zuschauer auf ein Showspiel der U 10 Mannschaft des Black Hawks Nachwuchs freuen. Die gesamte Liga hat übrigens diesmal zeitgleich um 17:30 Uhr Spielbeginn um mögliche „Abstimmungen“ zu vermeiden.
Tickets für das entscheidende Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den ESC Geretsried gibt es ab 16:30 Uhr an der Abendkasse und im Vorverkauf an den kannten Vorverkaufsstellen. Bitte beachten Sie, dass die Familiensondertickets und Sitzplatzkarten nur an der Abendkasse erhältlich sind! – czo
Kempten Sharks
Keine Zweifel - ESC Kempten gewinnt Spitzenspiel gegen Bad Wörishofen souverän mit 5:1 und beendet die Vorrunde als starker Zweiter hinter dem Klassenprimus EHC Klostersee
(BLL) Das Der EHC Klostersee mit seiner oberligatauglichen Mannschaft nicht der Maßstab in dieser Landesligasaison sein würde war bereits vor der Saison absehbar. Und so marschierten die Grafinger auch verlustpunktfrei durch die komplette Vorrunde.
Aber wer macht das Rennen um die Plätze dahinter? Das dies der ESC Kempten sein würde war so sicher nicht zu erwarten. Noch im Sommer wurden sowohl der Verein wie auch die Mannschaft ordentlich umgekrempelt. Ein neuer Vorstand brachte frischen Wind ins Eishockey in der Allgäumetropole. Neue Spieler sollten den Kader ergänzen und verstärken.
Und wer am Freitagabend das Spitzenspiel Kempten gegen Bad Wörishofen verfolgt hat kann bestätigen dass dies den Verantwortlichen bestens gelungen ist.
In überzeugender Manier holten sich die Sharks mit einem verdienten 5:1 die drei Punkte und ließen über 60 min. keine Zweifel daran aufkommen wer in dieser Runde „Der Beste vom Rest“ wird.
Nach der Niederlage in Bad Aibling vor Wochenfrist hatte Coach Becherer seinem Team noch einmal ins Gewissen geredet und klar gemacht was er erwartet. 100% Einsatz von Beginn an. Und so setzte es sein Team auch um. Von Beginn an konzentriert agierend entwickelte sich ein ansehnliches schnelles Spiel. Die Gäste bauten sofort Druck auf doch die Sharks befreiten sich bald davon und nahmen das Heft mehr und mehr selbst in die Hand. Den ersten Schritt auf die Siegerstraße setzten sie bereits in der sechsten Spielminute durch einen Doppelschlag innerhalb von nur 11 Sekunden. Der Stadionsprecher hatte das 1:0 durch Andreas Ziegler noch gar nicht ansagen können, da beförderte Tobias Epp die Scheibe bereits zum 2:0 in die Maschen. Die Wölfe zeigten sich aber unbeeindruckt und verkürzten nur eine Minute später auf 2:1. Dies sollte aber auch der einzige Treffer bleiben den der starke Martin Niemz im Kemptener Kasten hinnehmen musste.
In Überzahl erzielte Andreas Henkel das 3:1 mit dem es auch in die erste Pause ging.
Der Vorsprung verlieh den Sharks deutlich Sicherheit denn von nun an kontrollierten sie das Spiel im Stile einer Klassemannschaft. Auch eine 5minütige Unter zahl überstanden sie erfolgreich. Die Defensive und der starke Keeper ließen den Gästen nicht viele große Chancen. Konsequent wurden dagegen eigene Chancen erarbeitet und Alexander von Sigriz sowie Patrick Weigant bauten die Führung weiter aus.
Im letzten Drittel verwalteten die Kemptener das Ergebnis abgeklärt und konnten nach Spielende mit den Fans ausgelassen den Erfolg und den zweiten Platz feiern. Am Sonntag steht noch das letzte Vorrundenspiel in Forst auf dem Programm, bevor am nächsten Freitag das erste Spiel der Aufstiegsrunde in Kempten stattfindet, der Gegner steht noch nicht fest.
Pinguine Königsbrunn
Am Ende war es eine klare Sache
(BLL) Mit einem deutlichen 7:2 Sieg kehrt der EHC aus Niederbayern zurück und holt drei wichtige Punkte im Kampf um Platz fünf. Der EHC Straubing steht am Ende mit leeren Händen da, hielt aber lange gut mit.
Mit gerade mal zwölf Feldspielern und zwei Goalies war der EHC Königsbrunn angereist, Coach Fabio Carciola musste auf viele seiner Leistungsträger verzichten. Auch Stammkeeper Markus Kring blieb zu Hause, dafür durfte der 17-jährige Leon Streicher das Tor hüten. Königsbrunn startete energisch in die Partie und kontrollierte von Anfang an das Spiel. Die ersten Minuten war vom Gegner nichts zu sehen, die Brunnenstädter verpassten es aber, eine frühe Führung zu erzielen. Doch in der sechsten Spielminute bekam Straubing einen Penalty zugesprochen, den der Kapitän der Niederbayern souverän zur 1:0 Führung einnetzte. Auch danach war Königsbrunn die bessere Mannschaft, verzettelte sich aber immer wieder im Angriff. Erst in der 18. Spielminute bei doppelter Überzahl gelang es Michael Folk, auf Vorlage von Patrick Zimmermann zum hochverdienten Ausgleich einzuschießen.
Auch im Mittelabschnitt hatte Königsbrunn zwar mehr vom Spiel, ging aber weiterhin fahrlässig mit den gebotenen Möglichkeiten um. Straubing kam nur selten zu Chancen, war aber effektiver und erzielte in Überzahl einen weiteren Treffer. Königsbrunn kassierte danach noch zwei weitere Strafzeiten, bis Drittelende fielen aber keine weiteren Tore mehr.
Nach dem Pausentee gab Königsbrunn nochmal Gas und erhöhte die Schlagzahl, verdienter Lohn war der Ausgleich durch Patrick Zimmermann in der 46. Spielminute. Richtig bitter für die niederbayrischen Gastgeber wurde es aber, als die Brunnenstädter in sechs Minuten fünf Tore erzielten. Dabei zeichnete sich Jeffrey Szwez gleich dreifach als Torschütze aus, Königsbrunn traf fast nach Belieben. Auch der junge Paul Siegler konnte sich weiterempfehlen und zeigte ebenso wie Leon Streicher eine starke Leistung. Der Endstand von 7:2 war hochverdient, Königsbrunn ist dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klarer Sieger im vorletzten Vorrundenspiel.
Dank der drei Punkte ist der EHC Königsbrunn nicht mehr von Platz fünf zu verdrängen, am Sonntag geht es in Dingolfing gegen die „Isar Rats“ weiter. Freitags startet dann die Aufstiegsrunde, die Teilnehmer stehen aber erst am Sonntag endgültig fest.
Nach dem Spiel hatte Coach Fabio Carciola kaum Grund zur Kritik: „Wir haben die ersten beiden Drittel sehr viele Chancen liegen gelassen. Aber wenn man sich unsere Ausfallliste ansieht wird klar, dass wir heute wieder mal kräftig rotieren mussten. Letztendlich ist der Knoten im Angriff geplatzt, ich bin aber auch stolz auf unsere jungen Spieler, die sich heute beweisen konnten.“
EV Aich
Georg Herrmann auch in der Saison 2018 / 19 Trainer beim EV Aich
(BBZL) Die Mannschaft und einige Insider haben es bereits nach dem letzten Auswärtsspiel in Berchtesgaden erfahren. Georg Herrmann wird auch in der nächsten Saison an der Bande beim EV Aich stehen. Er selbst hat es auf der Rückfahrt im Bus mitgeteilt, was von der Mannschaft und den mitgereisten Fans mit tosendem Applaus gefeiert wurde.
Herrmann ist sicher als Hochkaräter in der Trainerszene zu sehen, das beweisen auch Anfragen von höherklassigen Vereinen und vom BEV (Bayerischer Eissportverband), der ihn als Verbandstrainer engagieren wollte. Trotzdem hat sich der sympathische Landshuter für den EV Aich entschieden. Zwei wesentliche Gründe waren für ihn ausschlaggebend.
Zum einen sieht er die gute Struktur und Organisation des Vereins mit der starken Einbindung in die Dorf- und Vereinsgemeinschaft in Aich und Pfrombach und zum anderen die Mannschaft, mit der es ihm viel Spaß macht zu arbeiten und die nach seiner Ansicht viel Potential hat sowie eine sehr gute Einstellung mitbringt.
Dass er es bestens versteht dieses Potential abzurufen zeigte seine erste Saison im letzten Jahr, in der er auf Anhieb souverän die Playoff-Teilnahme geschafft hat. Und auch heuer stehen die Chancen nach dem jetzigen Tabellenstand nicht schlecht.
Ihm ist es darüber hinaus aber auch sehr wichtig junge Spieler zu fördern und an die Seniorenmannschaft heranzuführen. Herrmann hat das Eishockeyspielen in Landshut gelernt und dort auch in der 1. Bundeliga gespielt, weitere Stationen waren u.a. München, Straubing, Waldkraiburg und Dingolfing. Im Anschluss an seine aktive Laufbahn hat er die Trainerkarriere eingeschlagen und war fast 20 Jahre im Nachwuchsbereich in Landshut sehr erfolgreich tätig. Den Draht zum Eishockeynachwuchs hält er nach wie vor als Trainer bei Stützpunktturnieren des BEV.
„Als Glücksfall für den Verein und die Mannschaft“ bezeichnen die Vorstände Wolfgang Hauk und Hanns Koller die weitere Verpflichtung des Eishockeyspezialisten, „der nicht nur fachlich sondern auch menschlich ein ganz Großer ist“.
Eisbären Oberstdorf
Eisbären mit Sensationssieg
(BBZL) Am Freitagabend kam es zum großen Showdown zwischen den Eisbären Oberstdorf und der SG Maustadt / Memmingen 1b. Mit einem unglaublichen 8:1 Sieg schlagen die Eisbären den Tabellenersten der Bezirksliga 4.
Die Gäste aus Maustadt waren mit einem vollbesetzten Kader (17+2) in das stark besuchte Eissportzentrum Oberstdorf angereist. Auch die Topspieler wie Ingo Nieder, James Nagel und Martin Löhle standen im Aufgebot und übten ordentlich Druck auf die Eisbären und deren Torwart Dominik Bauer aus. Die Oberstdorfer hielten aber von der ersten Minute an dagegen und ließen die Gäste nicht ins Spiel kommen. In der sechsten Spielminute eröffnete Denis Adebahr das Feuer auf das gegnerische Tor zum 1:0 in einfacher Überzahl. Gerade einmal 42 Sekunden später legte Jochen Hartmann mit dem 2:0 nach. Kurz vor der ersten Drittelpause mussten die Eisbären in einfacher Unterzahl bestehen. Trotzdem gelang Denis Adebahr, nach einem erfolgreichen Sololauf, das 3:0.
Maustadt startete aggressiv in den zweiten Spielabschnitt und traf nach vier Minuten das einzige Mal das Oberstdorfer Tor. Doch die Eisbären ließen sich die Zügel nicht aus der Hand nehmen und kämpften sich zurück in ihr Spiel. In der 37. Spielminute nutzte Sebastian Blaha eine Überzahlsituation aus und ließ die Scheibe zum 4:1 im Netz zappeln. Keine Minute später erhöhte Markus Becker auf 5:1 und wiederum nur 32 Sekunden später schoss Martin Hocker den 6:1 Pausenstand.
Im letzten Drittel wurde das Spiel immer härter. Die Gäste versuchten alles, um in das Spiel zu finden, doch scheiterten sie spätestens an einem sehr starken Dominik Bauer im Tor der Eisbären. In der 50. Spielminute war es erneut Markus Becker, der durch Jochen Hartmann und Neuzugang Marco Reinholz in Szene gesetzt, zum 7:1 traf. Den Schlusspunkt setzte in der 52. Spielminute mit dem 8:1 Jochen Hartmann, dessen Schuss unglücklich vom Maustädter Spieler abgefälscht wurde und in dessen Tor landete.
Den Eisbären gelingt die Sensation und sie schlagen den Favoriten aus Maustadt mit einer hervorragenden Teamleistung. Durch Zusammenhalt und Kampfgeist hat die Mannschaft um Erik Fabian bewiesen, wozu sie in der Lage ist.
Am kommenden Wochenende sind die Eisbären gleich doppelt gefordert. Am Freitagabend spielen sie in Türkheim und am Samstag müssen sie auswärts gegen die „Crocodiles“ aus Senden antreten.
Diez-Limburg Rockets
1200 Zuschauer sehen Kantersieg und Halbfinaleinzug der EG Diez-Limburg
(RLW) Manchmal musst du als Sportler an Stellen Charakter zeigen, an denen man es auf den ersten Blick gar nicht vermutet. Es war schließlich ein Pokalspiel. Es ging um den Einzug ins Halbfinale. Und die Bude war mit knapp 1200 Zuschauer brechend voll. Und trotzdem taten Trainer und Spieler das, was in solchen Momenten wahre Stärke ist: Einen Gang rausnehmen, wenn du klar überlegen bist und nach 14 Minuten schon mit 4:0 führst. Es gab schlichtweg keinen Grund, einen Gegner an diesem Abend zweistellig aus der Halle zu schießen, der den weiten Weg aus Nordhorn an einem Freitag auf sich genommen hatte, um den Rockets ein Pokalspiel zu bieten. Und das in einem Wettbewerb, dem Norddeutschen Eishockeypokal, in dem man ohnehin so ein bisschen in der Gastrolle ist. Es braucht Charakter und ist eine Frage des Respektes, ein solches Spiel genau so zu Ende zu spielen, sagte auch EGDL-Trainer Arno Lörsch nach dem 7:0 (4:0, 2:0, 1:0) gegen den Eishockeyclub Nordhorn. Die Gäste waren sportlich klar unterlegen und trotzdem eine Bereicherung für die EGDL-Saison, denn der Pokal bleibt ein schöne Abwechslung. Dass Nordhorn sich zudem mit 500 Euro (!!!) an der Spendenaktion für den schwerkranken Gerrit aus Diez beteiligte, zeigt: Auch wenn das Spiel phasenweise wenig spektakulär war, an diesem Abend zählten eben nicht nur harte Checks, schnelle Kombinationen und maximal viele Tore. Wer zwischen den Kufen" lesen konnte, der wusste dieses Spiel richtig einzuordnen.
Das spielende Personal war durchaus überschaubar, als sich Diez-Limburg und Nordhorn zum Warm-up aufmachten. Der Nord-Regionalligist war mit zwei Keepern und 13 Feldspielern angereist, bei den Raketen standen neben den Torleuten Themm und Schönfelder insgesamt 16 Spieler zur Verfügung. Arno Lörsch hatte unter anderem die Ausfälle von Konstantin Firsanov, Julian Grund und Tim Ansink zu beklagen, konnte im Gegenzug aber den Tschechen Jakub Zdenek (im Pokal sind zusätzliche EU-Ausländer möglich) und Förderlizenzspieler Janik Langer von Kooperationspartner Bad Nauheim einsetzen.
Eingerahmt in eine tolle Choreografie des Fanclubs Rockets Supporter 2017 erlebten die rund 1200 Zuschauer dann einen stimmungsvollen Einlauf des Teams - der Abend stand ganz im Zeichen der Aktion #euerheimspiel und hatte zahlreiche Gruppen, Firmen und Vereine bei freiem Eintritt in die Eishalle gelockt. Und die wurden sportlich schnell verwöhnt: Joey Davies (5.), Florian Böhm (9., 14.) und Matt Fischer (10.) schossen schnell eine beruhigende Führung heraus. Die Rockets waren als klarer Favorit in dieses Spiel gegangen und hatten diese Rolle denn auch sofort mit Leben gefüllt.
Dass man in der Folge dennoch deutlich Tempo rausnahm, lag an den bereits genannten Gründen, hatte aber durchaus auch etwas mit Weitblick zu tun. Jedes Korn, dass diese personell angeschlagene Mannschaft derzeit mit Blick auf den Saisonendspurt in der Regionalliga West sparen kann, spart sie auch. Parallel zum Pokalspiel gegen Nordhorn verlor Verfolger Herford sein Heimspiel gegen wiedererstarkte Bären aus Neuwied deftig-deutlich mit 4:10. Und Sonntagsgegner Neuss verkaufte sich stark beim 2:4 gegen Meister Hamm. Die Auswärtsfahrt zum NEV am Sonntag wird es in sich haben und so hatte die frühe Führung auch etwas Gutes: Man konnte sich ein wenig schonen für das, was da noch kommen mag.
Beim 4:0 beließ man es freilich dennoch nicht: Florian Flemming (27.), Jakub Zdenek (37.) und erneut Matt Fischer (57.) schraubten das Ergebnis noch auf 7:0 in die Höhe. Keeper Steve Themm feierte seinen nächsten Shut-out und machte die (wenigen) Chancen der Gäste zunichte. Die große Kulisse feierte die Mannschaft für den Kantersieg und das Erreichen des Halbfinals im Norddeutschen Eishockeypokal. Die EGDL gewinnt die Gruppe B mit vier Siegen in vier Spielen und 23:1-Toren. Gegner im Halbfinale wird entweder der TuS Harsefeld Tigers oder der Altonaer SV - hier stehen noch weitere Gruppenspiele aus.
Es war ein großartiger Abend, freute sich Lörsch über die große Resonanz auf den Rängen. Das Spiel haben wir im ersten Drittel sehr gut auf den richtigen Weg gebracht und danach auch ein bisschen was ausprobiert. Ich freue mich besonders, dass wir wieder kein Gegentor kassiert haben. Und natürlich bin ich nach einem 7:0 und einem Halbfinaleinzug nicht unzufrieden, aber wir haben sicherlich auch nicht die Leistung abgerufen und abrufen müssten, die wir gegen Herford oder Neuwied brauchen. Sein Gegenüber, Nordhorns Trainer Heiko Niere, gratulierte zum auch in der Höhe verdienten Sieg. Wir haben besonders im ersten Drittel zu viel Fehler gemacht und können uns nur bei unseren Keepern bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.
Dinslaken Kobras
Rumpfkader konnte nicht überraschen
(RLW) Eigentlich wollte man sich seitens der Kobras gestern Abend beim Tabellenletzten Lauterbach schadlos halten und 3 Punkte mit zurück an den Niederrhein bringen. Doch angesichts des Fehlens von 8! Stammspielern und 77 Strafminuten kann jeder verstehen, dass am Ende dann doch eine 5:9 (2.3; 3:3; 0:3) – Niederlage zu Buche stand. Da aber auch der direkte Verfolger der Giftschlangen, die Soester Bördeindianer, bei ihrer 2:7-Niederlage in Ratingen Federn lassen mussten, hat dies für die Sikorski-Truppe glücklicherweise keine weiteren tabellarischen Auswirkungen.
Das Spiel am Vogelsberg hatte kein hohes Regionalliganiveau, was in Anbetracht der Personalsituation zumindest auf Seiten der Gäste verständlich war. Denn bei den Giftschlangen fehlten eben nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ Spieler, die dieses Spiel zu einem besseren Ende aus Dinslakener Sicht hätten führen können. Getroffen hatte es vor allem die Defensivabteilung, so dass Coach Sikorski die etatmäßigen Stürmer Dominick Spazier an die Seite von Sven Linda und Sebastian Haßelberg an die Seite von Nikolai Tsvetkov beordern musste. Dass dann in der 27. Spielminute ausgerechnet Dominick Spazier nach einem unglücklichen Check, bei er seinen Gegenspieler regelwidrig in die Bande geschickt hatte, vom Unparteiischen vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, passte ins Gesamtbild des Abends. Damit wird Dominick beim nächsten Heimspiel der Kobras gegen die Soester Bördeindianer zuschauen müssen.
Die Dinslakener hatten zwar nicht den Start verschlafen, denn schon im ersten Drittel standen sich zwei Teams gegenüber, deren Taktik in erster Linie auf Konter ausgelegt waren, dennoch stand nach 13 Spielminuten ein 3:0 für die Luchse auf der Anzeigetafel. „Insbesondere die ersten Tore der Luchse waren nicht herausgespielt, sondern sogenannte “dreckige“ Tore, die einen hohen Glücksfaktor mit sich führten. Da denkst du nur: Das darf doch alles nicht wahr sein“, so Dinslakens Kapitän Sven Linda nach der Begegnung. Aber die Gäste ließen sich nicht unterkriegen und intensivierten ihre Bemühungen. Erstmalig mit Erfolg in der Spielminute 17, als Philipp Heffler bei einer Überzahlsituation die Gäste erstmalig auf die Anzeigetafel brachte. 8 Sekunden vor Ende des Eröffnungsdrittels, stellte Mark Essery, ebenfalls bei einfacher Überzahl, den Anschluss wieder her.
Der Mittelabschnitt war gerade knapp 3 Minuten alt, da erzielte der Nordamerikaner in Diensten der Kobras sogar den 3:3 – Ausgleich und die Partie war wieder völlig offen. Doch es dauerte nur gut 90 Sekunden, dann konnten die Hausherren wieder in Führung gehen. Begünstigt durch Überzahlsituationen konnten sie ihren Vorsprung sogar auf 6:3 ausbauen. Doch noch gaben sich die Kobras nicht geschlagen. Durch Treffer von Michal Plichta und Stefan Dreyer kamen sie bis zur zweiten Sirene wieder auf 6:5 heran.
Im letzten Abschnitt nahm dann das Unheil für Timothy Tanke & Co. seinen Lauf. „Zweimal hatten wir bei Kontern der Marke 1 gegen 0 die Chance auf den Ausgleich, zweimal scheiterten wir an Sebastian Grunewald, der gestern bei den Lauterbachern zwischen den Pfosten stand. Und im Gegenzug erzielen sie ihr siebtes Tor. Das war wohl der Knackpunkt in der Partie“, so ein enttäuschter Kapitän Linda. Im Anschluss schossen noch einmal auf beiden Seiten die Emotionen hoch und Schiedsrichter Kubiak verteilte reichlich Strafminuten. Besonders hart getroffen hat es auf Dinslakener Seite Gian-Carlo Schöche, der mit einer Matchstrafe belegt wurde und den Niederrheinern jetzt wohl mehrere Spiele fehlen wird.
Damit kann man seitens der Dinslakener auch die letzte Partie am Vogelsberg in dieser Saison ad acta legen, auch wenn es nicht der gewünschte Abschluss war. Jetzt gilt es, sich auf das nächste Heimspiel gegen die Soester zu konzentrieren, denn mit den Westfalen kommt der direkte Verfolger des Tabellensechsten in die Schlangengrube. Man darf getrost davon ausgehen, dass dann die Chancen auf einen Sieg größer sind, denn dann werden wahrscheinlich wieder deutlich mehr Spieler im Dinslakener Trikot auflaufen.
Bären Neuwied
Bären brennen ein Feuerwerk ab
(RLW) Sie hatten es immer gesagt: Eine Eishockey-Saison wird ab Dezember, Januar richtig heiß. Dann geht es an die großen Fleischtöpfe. Dann muss die Verfassung passen. Und wenn man die ersten drei Partien des EHC „Die Bären“ 2016 seit dem Jahreswechsel betrachtet, kann man ohne Wenn und Aber feststellen, dass die Neuwieder Eishockeyspieler mit ihrem Trainer-Team beim Leistungsaufbau offenbar vieles richtig gemacht haben. Seine vier letzten Spiele gegen die Ice Dragons aus Herford hatte der verloren. Mitunter richtig schmerzhaft im ersten Aufeinandertreffen der Runde zum Beispiel (2:9) oder eben beim bitteren Viertelfinal-Aus im Frühjahr. Für das alles revanchierten sich die Deichstädter am Freitagabend mit einer Gala. Sie deklassierten den Tabellenzweiten mit 10:4. Der musste zwar unter der Woche den Abgang seines kanadischen 40-Tore-Mannes Ross-John Reed verkraften, aber damit hatte dieses eindeutige Ergebnis noch nicht einmal ansatzweise etwas zu tun. Denn Qualität haben die Drachen auch weiterhin reichlich in ihrem Kader. Nur war die der Bären diesmal noch eine Klasse höher. „Das war eine super geile Leistung. Wir haben 60 Minuten lang läuferisch, kämpferisch und spielerisch die Partie bestimmt. Dieses Ergebnis ist kein Zufall“, freute sich Trainer Daniel Benske über den dritten Sieg in seinem dritten Spiel hinter der Neuwieder Bande. Kaum zu bändigen kurz vor der nordrhein-westfälisch/niedersächsischen Grenze und dem gegnerischen Kasten: Stephan Fröhlich mit vier Toren und Martin Brabec (zwei Tore, vier Assists).
Zwei Drittel lang sahen 540 Zuschauer in der Eissporthalle „Im kleinen Felde“ eine zumindest vom Ergebnis her offene Begegnung. „Obwohl wir auch da schon das Ding dominiert haben“, merkte EHC-Manager Carsten Billigmann an. Aber da waren eben ein paar Situationen, in denen der HEV den Slot dicht besiedelte, Felix Köllejan die Sicht nahm und zum Erfolg kam. „Wirklich herausspielen konnte sich Herford nicht viel“, so Billigmann weiter. Das frühe 0:1 durch Michael Jamieson sowie drei Powerplay-Tore im ersten Abschnitt – ein Neuwieder von Stephan Fröhlich (13.) sowie zwei Herforder von Ulib Berezovskij (4.) und Florian Kiel (10.) – führten zu einem Gleichstand zur ersten Pause. Auch im zweiten Durchgang setzte der EHC den ersten Akzent. Moritz Schug markierte das 2:3 (24.) und eröffnete eine Phase, in der die Tore wie reife Früchte fielen. 30 Sekunden später glich Sven Johannhardt aus, wieder nur 20 Sekunden später holte Martin Brabec die Führung zurück. Erneut Brabec (25.) und der punktebeste Verteidiger der Regionalliga West, Aaron Reckers (27.), machten 181 verrückte Sekunden mit fünf Toren rund.
Im Schlussabschnitt drückte sich die klare Dominanz der Benske-Truppe dann auch auf der Anzeigetafel aus. Die Bären hatten Herford müde gelaufen und gekämpft, jetzt machten sie kurzen Prozess mit den Dragons. Billigmann: „Am Ende lief einfach alles perfekt. Dieser Sieg bringt zwar wie jeder andere drei Punkte, aber die Leistung war eine große Ansage.“ Nach Tobias Etzels 4:6 (45.) wurde EHC-Kapitän Fröhlich endgültig zum Drachentöter. „Happy“ schnürte binnen acht Minuten einen lupenreinen Hattrick inklusive Bauerntrick und Alleingang für die Gäste, die nun selbst in Unterzahl nicht mehr zu bändigen waren. Fröhlichs 4:9 und Frederic Hellmanns Schlusspunkt zum 4:10 fielen trotz numerischer Unterlegenheit.
Lediglich einen Schönheitsfehler hatte der erste zweitstellige Neuwieder Saisonsieg: Sven Schlicht handelte sich in der Endphase eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein und ist für das Heimspiel am Sonntag ab 19 Uhr gegen Meister Hamm gesperrt. Dann erwartet der EHC wieder eine volle Hütte. Die Mannschaft hat es sich derzeit absolut verdient.
Troisdorf Dynamite
Wieder ein Sieg gegen Dortmund
(LLW) Ein erwartet schweres Spiel gegen die Eisadler aus Dortmund konnte der EHC Troisdorf wieder für sich entscheiden.
Auch wenn das erste Drittel mit 2:3 Toren an Dortmund ging, waren die meisten Spielanteile doch auf Troisdorfer Seite.
Die spielerische Übermacht der Troisdorfer sorgte dafür, dass im zweiten Drittel der Ausgleich erzielt werden konnte.
Besonders zu erwähnen ist, dass dieser Treffer Patrick Stellmaszyk in eigener Unterzahl erzielt werden konnte.
Im letzten Drittel machte Troisdorf den Sack zu. In der 53. Spielminute ging Troisdorf durch den Treffer des Kapitäns Lucas Hubert das erste mal in Führung.
45 Sekunden vor Spielende war es wieder der Kapitän Kucas Hubert, der wieder bei Unterzahl den Treffer zum 5:3 erzielte.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Über weite Teile des Spiels haben wir das Spiel kontrollieren können und nur einige Konter setzen uns unter Druck. Es waren wieder 3 wichtige Punkte, um die Aufstiegsrunde zu erreichen.“
Das nächste Heimspiel findet am 02.02.2018 um 20:00 in der Eishalle am Rotter See statt. Gegner wird das Team aus Solingen sein.
Sande Jadehaie
ECW Sande: Alex Josch: „Pflichtsieg gegen Wedemark einfahren“
(VLN) Der ECW Sande tritt am Samstag (20.00 Uhr / Eisstadion Mellendorf) in Wedemark an.
„Gegen die Scorpions müssen wir einen Pflichtsieg einfahren, um den Anschluss an die ersten drei Plätze zu halten“, blickt Alexander Josch auf den kommenden Gegner. Dann fügt der Verteidiger hinzu: „Und um unserem eigenen Anspruch gerecht zu werden.“
Nach der 6:9-Derby-Niederlage in Bremerhaven und dem dritten Misserfolg im siebten Saisonspiel belegen die Jadehaie derzeit den fünften Rang. Ein vermeintlich leichter Gegner kommt dem Yashin-Team damit gerade recht, zumal die Scorpions auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen und in sieben Spielen nur fünf Punkte sammeln konnten.
Josch weiter: „Alle sind heiß auf das Spiel. Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen und in der Defensive besser zurück arbeiten, damit wir nicht wieder so viele unnötige Treffer kassieren.“
Dominik Bartlog, Vitali Janke, Johannes Sjöstrand, Patrick Bartlog und Ivan Gartvig werden nicht mit nach Wedemark reisen.
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