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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Michael Wagner geht in sein drittes Jahr bei den Weserstars. Der 22-Jährige, der im Iserlohner Nachwuchs spielte und zuvor für die Eisbären JUniors aufs Eis ging, konnte zuletzt in 24 Partien 4 Tore und 7 Assists erzielen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Mittwoch 13.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
U20-WM: DEB-Team besiegt Österreich - Künast: „Haben uns Chancen und die Kontrolle erarbeitet“ / Mittwoch gegen Frankreich
Harte Arbeit wird belohnt: Die U20-Nationalmannschaft bezwingt Österreich im zweiten Spiel der 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Meribel (Frankreich) mit 4:1 (1:1; 2:0; 1:0).
Das Team um U20-Bundestrainer Christian Künast startete von Beginn an druckvoll in die Partie und konnte einige gute Angriffe kreieren. Prompt folgte das 1:0. Valentin Busch brachte seine Farben in der 5.Spielminute auf Zuspiel von Luca Glaser in Führung. Im Anschluss wurde die DEB-Auswahl etwas nachlässiger, wodurch die Gegenüber aus Österreich Aufwind bekamen. Bis kurz vor der ersten Pause entwickelte sich so ein ausgeglichenes Drittel, in dem Österreich knapp vier Minuten vor der Sirene noch ausgleichen konnte.
Im Mittelabschnitt war Deutschland die spielbestimmende Mannschaft. Durch viel Einsatz und eine hohe Laufbereitschaft konnten sich die DEB-Jungs ein Chancenübergewicht erarbeiten. In der 28.Minute war es dann Timo Walther, der die erneute deutsche Führung brachte. Wenig später erhöhte Johannes Huss in Überzahl auf 3:1.
Auch im letzten Drittel blieben die deutschen U20-Jungs am Drücker und konnten das Tempo bis zum Ende hin hoch halten. Tobias Eder setzte mit seinem Tor in der 52.Spielminute den Schlussstrich und besiegelte so den Endstand von 4:1 für Deutschland.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir sind heute im ersten Drittel gut aus der Kabine gekommen, haben dann in der Folge unsere Linie ein bisschen verloren und den Österreichern verholfen ins Spiel zu kommen. Danach haben wir im zweiten Drittel das Spiel in die Hand nehmen können, uns Chancen und die Kontrolle erarbeitet. Letzten Endes konnten wir auch das dritte Drittel für uns entscheiden und hätten noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Morgen haben wir bereits das nächste Spiel vor uns und wir werden uns jetzt schnell versuchen zu regenerieren.“
Die nächste Partie steht bereits am Mittwoch (13.12. / 19.00 Uhr) gegen Gastgeber Frankreich an. Diese konnten die Eröffnungspartie gegen Österreich mit 6:1 für sich entscheiden und sicherten sich dann gestern durch den 4:3-Sieg nach Verlängerung die zwischenzeitliche Tabellenführung.
Frauen-Nationalmannschaft holt Punkt gegen Schweden - Lanzl und Kluge treffen / Hinterstocker: „Konnten uns von Drittel zu Drittel steigern“
Die Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Schweden im ersten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Rauma (Finnland) knapp mit 2:3 (0:0; 1:1; 1:1; 0:1) nach Verlängerung.
Nach einem etwas zaghaften Start beider Mannschaften waren es im zweiten Spielabschnitt die Schwedinnen, die den ersten Treffer der Partie erzielen konnten. Hanna Olsson überwand Jenny Harss im Tor der Deutschen aus dem Gewühl heraus. Doch die DEB-Auswahl hielt sich an den Spielplan und erarbeitete sich weiter Chancen. Andrea Lanlz konnte in der 32.Spielminute in Überzahl schließlich den 1:1-Ausgleich erzielen.
Nach der zweiten Pause ging es dann schnell. 41:36 waren gespielt, als Erika Grahm Schweden wieder in Front brachte. Doch die DEB-Auswahl lauerte auf den erneuten Ausgleich und es sollte sich auszahlen. Laura Kluge vollendete ein schönes Überzahlspiel der deutschen Mannschaft mit einem halbhohen Schuss von Außen zum zweiten deutschen Tor an diesem Abend und erzwang so die verdiente Verlängerung. In der Overtime musste sich das Team von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker dann aber doch geschlagen geben. Pernilla Winberg brachte mit ihrem Treffer den Sieg der Tre Kronors.
Benjamin Hintertsocker, Frauen-Bundestrainer: „Wir hatten einen sehr guten Start in das Turnier Die Mannschaft konnte sich von Drittel zu Drittel steigern und zwei Tore in Überzahl erzielen. Im Spiel gegen Japan wollen wir wieder punkten.“


Eisbären Berlin  (DEL)
Heimspieldoppelpack am Mittwoch und Freitag
Für die beiden Heimpartien am morgigen Mittwoch gegen die Krefeld Pinguine (19:30 Uhr,
Mercedes-Benz Arena Berlin) und am Freitag gegen die Kölner Haie (19:30 Uhr, Mercedes-
Benz Arena Berlin) müssen die Eisbären Berlin auf Interimskapitän Florian Busch und Torwart
Petri Vehanen verzichten.
Busch erlitt kurz vor dem Ende des Matches am Sonntag in Mannheim in der Folge eines
Zusammenpralls eine Schädelprellung und muss vorerst pausieren. Vehanen verletzte sich
bereits am Freitag in Straubing im Bereich des Oberkörpers und konnte zuletzt nicht
trainieren. Seinen Platz nimmt Maximilian Franzreb als Backup hinter Marvin Cüpper ein.
Die Eisbären müssen zudem weiterhin auf André Rankel, Frank Hördler und Thomas
Oppenheimer verzichten. Es fehlen auch die U20-Nationalspieler Maximilian Adam, Charlie
Jahnke und Vincent Hessler, die nach der 2:3-Auftaktniederlage des WM-Turniers der Division
I in Frankreich gegen Kasachstan heute um 19:00 Uhr auf Österreich treffen.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Die rot-gelbe Party-Nacht: 2. DEG-Karnevalsparty am 9. Februar 2018!
„Heja Heja DEG!“ trifft „Düsseldorf Helau!“: Die DEG ist Düsseldorf und Düsseldorf ist Karneval! Nach der erfolgreichen ersten Sitzung im Januar 2017 freuen sich das Stahlwerk als Veranstalter und die Düsseldorfer EG auf die zweite Auflage am Freitag, 9. Februar 2018! Natürlich ist auch das komplette Team der DEG samt Sportlicher Leitung vor Ort und wird kräftig mitfeiern.
Schon die Premiere am 6. Januar diesen Jahres war großartig: Singende Menschen, schunkelnde Spieler, ein gut aufgelegter Elferrat, ein lachendes Prinzenpaar und hunderte rot-gelbe Körper im Takte echter Düsseldorfer Karnevalsmusik. Die zweite Auflage 2018 soll das natürlich noch einmal toppen!


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Bad Brambacher wird Partner der Eispiraten - Supplier versorgt Eispiraten-Fans mit breiter Palette an Getränken
Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau hat mit den Brambacher Mineralquellen einen neuen starken Partner gewonnen. Der Getränkehersteller versorgt als offizieller Supplier der Eispiraten die Besucher des Crimmitschauer Kunsteisstadions mit einer breiten Palette alkoholfreier Erfrischungsgetränke und wird auf ausgewählten Werbeflächen im Umfeld des Stadions sichtbar sein.
"Ich freue mich sehr, dass wir mit Bad Brambacher eine starke Marke für uns gewinnen konnten", sagte Sponsorenbeauftragter Stefan Steinbock: "Die Partnerschaft mit einem regionalen und ebenso traditionellen wie innovativen Unternehmen ist ein Gewinn für die Eispiraten und gleichzeitig Beweis für die Bekanntheit und Stärke unseres Klubs."
„Ebenso wie die Eispiraten sind auch die Bad Brambacher Mineralquellen sehr stark mit der Region verbunden und engagieren sich für den Sport. Wir sehen diese regionale Partnerschaft als langfristiges Projekt und freuen uns auf eine sportliche Zusammenarbeit mit den Eispiraten.“, so Regionalverkaufsleiter Peter Rosteck von Bad Brambacher.
KULTRAS-Aktion ist ein Erfolg!
Die von den KULTRAS Crimmitschau initiierte Spendenaktion zugunsten der Elterinitiative krebskranker Kinder in Jena, kurz EKK-Jena e.V., ist ein voller Erfolg geworden. Hierbei hat der Standort Crimmitschau wieder einmal bewiesen, zu welch großartigen Dinge er im Stande ist. Insgesamt ist durch Losverkäufe und Spenden die stolze Summe von 1.700€ zusammen gekommen. Dieses Geld wird nun die Arbeit der EKK-Jena e.V. unterstützen.
Doch wie kam es zu dieser Aktion? Wie so viele tolle Aktionen entstand auch diese mit einem Spaß in geselliger Runde. Auf der diesjährigen Abschlussveranstaltung der Eispiraten, im April im heimischen Sahnpark, kam es neben zahlreicher Kritik nach der verkorksten Saison auch zu belustigenden Gesprächen. Schnell entwickelte sich dabei eine Wette zwischen den KULTRAS und dem Crimmitschauer Kapitän André Schietzold, bei der letzterer behauptete, sich schneller auf Badelatschen von Torlinie zu Torlinie über das Eis bewegen zu können, als einer der KULTRAS auf, den eigentlich für dieses Geläuf vorgesehenen, Schlittschuhen. Auch die Wetteinsätze waren schnell geklärt, so sollte André Schietzold im Falle einer Niederlage eine UFFTA nach einem Derbysieg (wohlbemerkt auf Badelatschen!) zelebrieren. Sollten die KULTRAS jedoch die Langsameren sein, wäre ein Auftritt als "Puckkind" im Schietzold-Trikot fällig. So kam es nach der Sommerpause zu besagtem Rennen, bei dem am Ende die angetretene KULTRAS-Vertreterin durch die Cleverness des Eispiraten-Kapitäns chancenlos war. Deshalb stand nun die Pflicht im Raum, zu einem Heimspiel das Puckkind zu stellen.
Bei den Überlegungen dazu, wann und wie man diese nun begleicht, kam man auf die Idee, das Spaßige mit einem guten Zweck zu verbinden. Dieser war dann auch recht schnell gefunden, da das Thema Krebs bei Kindern leider auch vor dem Crimmitschauer Eishockeysport nicht halt macht, wie man aktuell bei dem ETC-Nachwuchsspieler Max sieht. Aus diesem Grund kam der Gedanke, zu einem besonderen Schietzold-Trikot. Da nicht nur die krebskranken Kinder selbst, sondern auch ihre Familien unter diesem Schicksalsschlag leiden, aber viele der kleinen Kämpfer nicht das Glück haben, die riesige Eishockeyfamilie im Rücken zu wissen, sollte der Erlös des Trikots nicht an Max persönlich, sondern an die "Elterninitiative krebskranker Kinder in Jena e.V." gehen und somit an jenen Verein, der auch Max und seiner Familie in dieser schwierigen Zeit beisteht. Ziel dieses Vereins ist es, dass an Krebs erkrankte Kinder und deren Familien über die notwendige medizinische Behandlung hinaus, alle nur mögliche Hilfe und Unterstützung im seelischen und sozialen Bereich zu erhalten, um die Hoffnung und Lebensfreude auch in dieser schweren Lebensphase nicht zu verlieren.
Angetrieben davon, diesen Verein und seine Ziele unterstützen zu wollen, entstand nun in vielen Stunden Handarbeit ein absolutes Unikat, auf dessen Front das Logo des Jenaer Vereins zu finden sein sollte. Es gibt doch nichts Schöneres, als das strahlende Gesicht unseres kleinen Max zu sehen, wie er zusammen mit seinem Vorbild André Schietzold das Trikot an den glücklichen Gewinner übergibt. In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei den Eispiraten Crimmitschau, FanICE und allen Freiwilligen bedanken die uns bei der Umsetzung und dem gelingen der Aktion so tatkräftig unterstützt haben.


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Benefizspiel der Polizei-Nationalmannschaft am Sonntag in Freiburg
In Gedenken an einen langjährigen Weggefährten und zur Unterstützung krebskranker Kinder veranstalten das Traditionsteam des EHC Freiburg - die Old Boys - und die Polizeimannschaft der Freiburg Rockets am 17. Dezember ein Benefizspiel. Dabei treten die Old Boys gegen die Polizei-Nationalmannschaft an. Die Partie in der Franz-Siegel-Halle beginnt um 17 Uhr. Die Profis des EHC Freiburg messen sich an diesem Tag mit den Lausitzer Füchsen in Weißwasser.
Die Traditionsmannschaft des EHC, gespickt mit etlichen großen Namen der jüngeren und älteren Wölfe-Vergangenheit, und die eishockeybegeisterten Polizeibeamten aus ganz Deutschland gedenken dem Eishockeyspieler und Polizisten Rolf Geillinger, der den Kampf gegen den Krebs leider verloren hat. Rolf Geillinger war sowohl bei den Old Boys als auch bei den Rockets aktiv. Im Alter von 58 Jahren ist er im September gestorben.
Ganz in seinem Sinne werden sämtliche Erlöse aus Eintrittsspenden sowie dem Essens- und Getränkeverkauf an den Förderverein für krebskranke Kinder e. V. Freiburg gehen. Old-Boy-Akteur und Organisator David Bartholomä dazu: "Es wäre in Rolfs Sinne, dass wir ihm keine teuren Blumen für sein Grab kaufen, sondern dieses Geld der Freiburger Kinder-Krebshilfe geben. Aus diesem Gedanken ist die Idee für dieses Event entstanden."
Während sich auf dem Eis altgediente Haudegen wie Dany Bousquet, Peter Salmik oder die Vozar-Brüder über 60 Minuten einen heißen Fight mit Team Germany liefern, wird es für die Zuschauer auf den Rängen eine große Verlosung von signierten Trikots aktueller EHC- und DEL-Stars geben. Diese Erlöse werden ebenso in die Spendenkasse einfließen wie jene des Foodtrucks "Brooklyn Burger Grill", der für das leibliche Wohl sorgen wird.
Das nächste Heimspiel der DEL2-Equipe des EHC Freiburg findet bereits zwei Tage zuvor statt: Am Freitag, 15. Dezember, prüfen Mark Mancari & Co. die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Lampionumzug von der Eisarena zur TELUX - Groß und Klein können am Samstag den Vereinsgeburtstag feiern
Rund um den 85. Vereinsgeburtstag des Eishockeys in Weißwasser gibt es eine Reihe von Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten zählt das Spiel ehemaliger Dynamos aus Weißwasser und Berlin. Die Partie beginnt am Samstag um 18.30 Uhr in der Eisarena. Neben Mirko Lüdemann haben für das Team Weißwasser unter anderem Falk Ozellis, Michael Bresagk, Sebastian Klenner, Gerd Vogel und Torsten Hanusch zugesagt. Auf Berliner Seite sind zum Beispiel Sven Felski, Nico Pyka, Jan Schertz und Thorsten Deutscher dabei. Selbst der 77-Jährige Wolfgang Plotka zieht noch mal die Schlittschuhe an.
Nach dem Legendenspiel startet um 20 Uhr ein Lampionumzug von der Eisarena zu den TELUX-Sälen. Dort wurde am 15. Dezember 1932 der erste Eishockeyverein in Weißwasser gegründet. Für alle "kleinen Umzugsteilnehmer" gibt es bei der Ankunft an der TELUX als Dankeschön ein Quarkbällchen, einen Kinderpunch und einen Jubiläumspuck. Zudem werden die drei schönsten Lampions prämiert und mit tollen Preisen (Trikot, Schläger, Rucksack) ausgezeichnet. Begleitet wird der Lampionumzug von einem großen Spielmannszug.
In der Hafenstube der TELUX beginnt gegen 21 Uhr die Aftershow-Party. Dabei sein werden die Akteure aus dem Legendenspiel, aber auch Verantwortliche der Lausitzer Füchse und des Eissport Weißwasser. Bei Bier und gemütlicher Musik gibt es die Gelegenheit, über die 85 Jahre Eishockey in Weißwasser zu plaudern. Außerdem kann die Ausstellung zum Vereinsjubiläum besucht werden. Es werden außerdem auch alte Fernsehberichte aus den 60er und 70er Jahren gezeigt. Der Eintritt zur Party kostet 8,50 Euro. Alle anderen Veranstaltungen sind an diesem Tag kostenfrei.


Rostock Piranhas  (OLN)
Piranhas feiern Jubiläum auf dem Eis
Ein besonderes Jubiläum begehen die Piranhas am kommenden Freitag. Zum 400sten Mal treten die Rostocker Eishockeyspieler zu einem Oberligaspiel an. Um das Ganze noch zu toppen ist das Spiel auch noch ein Derby. Zu Gast ist der EHC Timmendorfer Strand 06. Den Verlauf der Runde für die Gäste als ungünstig zu bezeichnen, wäre noch untertrieben. Ganze drei Punkte haben die Timmendorfer auf dem Konto. 19 Mal verließen sie in den bisherigen 21 Spielen als Verlierer das Eis. Oft war es knapp und erst das letzte Drittel brachte die Entscheidung. Auch wenn die Piranhas favorisiert in das Spiel gehen, darf man diesen Gegner nicht unterschätzen. Zuletzt reagierten diese und verstärkten vor allem die Defensive. Neu im Team sind als Verteidiger Lukas Gärtner und Timo Gleß. Im Sturm ist der junge Adam Suchomer hinzugekommen. Derbys unterliegen eigenen Gesetzen und natürlich wollen die Rostocker auch dieses Mal als Sieger vom Eis gehen. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr.
Am Sonntag müssen die Piranhas schon um drei Uhr morgens in den Bus. Das Ziel der Reise ist das niederländische Tilburg. Kaum eine Mannschaft in dieser Liga weist so große Unterschiede im Spiel auf wie die Tilburg Trappers. Zuhause sind sie wesentlich stärker als auswärts und so gilt der Tabellenzweite als Favorit. 14 Siegen in regulärer Spielzeit und fünf Siegen in der Verlängerung stehen zwei Niederlagen gegenüber. Mit insgesamt 53 Punkten sollte der Einzug in die Meisterrunde gesichert sein. Spiebeginn in Tilburg ist um 15.00 Uhr.
Die Piranhas kämpfen weiter um Punkte. Am vergangenen Wochenende musste Coach Ken Latta gleich auf drei Spieler verzichten. Arthur Lemmer und Ricco Ratajczyk fielen wegen einer Erkältung aus. Gino Blank kurierte noch seine Verletzung aus. Inwieweit diese am kommenden Wochenende wieder dabei sind, steht noch nicht fest. 


Erding Gladiators  (BYL)
Kurioses Wochenende für die Erding Gladiators
Es war ein etwas kurioses Wochenende für die Erding Gladiators. Zweimal musste das Team in die Verlängerung. Gegen Buchloe gab es einen 6:5-Erfolg (2:0, 3:3, 0:2; 1:0), in Passau eine 4:5-Niederlage (0:1, 3:1, 1:2; 0:1). Eins war in beiden Spielen gleich: Das Team von Trainer Thomas Vogl konnte eine Führung im dritten Drittel nicht verteidigen.
Gegen Buchloe lag Erding bis acht Minuten vor Schluss noch 5:3 vorne. „Wenn du 4:1 und 5:3 führst, hätte mehr drin sein müssen – oder sollen“, meinte Coach Vogl. „So kann man nicht zufrieden sein, aber vielleicht haben die letzten Wochen doch zu viel Kraft gekostet.“ Speziell bei Timo Borrmann habe man deutlich gesehen, dass er nach seiner langen Verletzungspause noch Zeit brauche.
Was Vogl – im Gegensatz zu den letzten Wochen – diesmal nicht gefallen habe, sei die Arbeit im eigenen Drittel gewesen. „Da waren wir zu offensiv. Zuerst müssen wir immer unser Tor schützen.“
Darüber hinaus zollte er seinem Gegenüber Topias Dollhofer großen Respekt für die Leistung seiner Mannschaft, die ebenfalls stark ersatzgeschwächt war. „Euch hat’s ja noch härter getroffen, als uns“, sagte Vogl.
Dollhofer sprach zum einen von einer „riesen Energieleistung“ und der „tollen Moral“ seiner Mannschaft. Auf der anderen Seite „fällt es mir schwer, den Punkt positiv zu sehen“, hatte er doch zwei weitere Spieler während der Partie wegen Verletzung verloren. Beide Trainer waren sich letztlich einig: „Jammern hilft nix.“
Gladiators-Coach Vogl hatte zum Abschluss noch ein Sonderlob für zwei Spieler parat. Zum einen für Christoph Obermaier, der seinen Einstand gab. „Der Bursche ist erst 16 Jahre alt und hat in dieser Woche einmal 30 Minuten mit der Mannschaft trainiert.“ Zum anderen für Lorenz Dichtl, der als „Stand-by-Spieler“ in dieser Saison eigentlich nur in Notfällen aufhelfen wollte. Er erzielte gleich zwei Treffer und wurde auf Gladiators-Seite zum Spieler des Tages gewählt wurde. „Für ihn freut es mich riesig“, meinte Vogl. „Vielen Dank, Lolo, dass du immer für uns da bist.“
Am Sonntag in Passau war es ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem 0:1- und 1:2-Rücktand führten die Gladiators bis sechs Minuten vor Schluss 3:2, um dann plötzlich 3:4 hinten zu liegen. Vogl nahm den Torwart raus, und 34 Sekunden vor Schluss rettete Florian Zimmermann noch das Unentschieden. Dass in der Verlängerung der Zusatzpunkt an Passau ging, war angesichts des Spielverlaufs zu verschmerzen.
Ob von den verletzten Spielern jemand demnächst zurückkommt, konnte Trainer Vogl noch nicht sagen. „Am ehesten noch Dominik Wagner“, meinte er. „Aber frühestens nächste Woche.“ Und dann meinte er noch, wie schon nach dem Buchloe-Spiel: „Jammern hilft nix.“
Text: Wolfgang Krzizok (wk)


EV Füssen  (BYL)
Der Eissport in Füssen wird 95 Jahre alt
Es war ein Montag, als sich vor genau 95 Jahren im verschneiten Füssen in vorweihnachtlicher Zeit, am 11. Dezember 1922, achtzehn Personen - dreizehn Männer und fünf Frauen - im Gasthof zur Sonne einfanden. Ihr Ziel war es, die aufkommende Begeisterung für den Eissport in der kleinen Lechstadt zu unterstützen und in geordnete Bahnen zu lenken. Was wohl keiner der Teilnehmer damals so erahnt hat, war die Geburtsstunde eines der traditionsreichsten deutschen Eissportvereine. Es war die Gründung des EV Füssen.
16 Deutsche Eishockeymeisterschaften sollte der Verein zwischen 1949 und 1973 erringen, somit das Erreichen eines der im Protokoll der Gründungsversammlung genannten Ziele eindrucksvoll bestätigen: „Heranziehung der Jugend zu tüchtigen Eisläufern unter Hintanhaltung des planlosen Umherfahrens auf dem Eise“. Bereits 13 Monate nach Gründung wurde eine eigene Eishockeyabteilung geschaffen, und umgehend die Bestellung von „zehn Hockeyschlägern und drei Hockeyscheiben“ in Auftrag gegeben.
Der Grundstock war gelegt, der Anfang aber schwer. Finanzielle Nöte begleiteten den Verein zu Beginn, und erst durch die Unterstützung der Stadt Füssen konnte der Eissport auf solidere Beine gestellt werden. Der sportliche Erfolg kam mit dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft 1929, die gravierenden Folgen des Krieges bedeuteten rund fünfzehn Jahre später aber beinahe das Aus. Fast alle Aktiven waren gefallen oder in Kriegsgefangenschaft geraten, dazu wurde die Eisbahn fast völlig zerstört.
Der EV Füssen konnte aber wieder auf seinen Nachwuchs bauen, und 1949 schaffte die junge Mannschaft erstmals den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Mit für damalige Verhältnisse enormem finanziellem Aufwand wurde eine weitere Grundlage für den kommenden Erfolg geschaffen: Die bisherige Eisfläche wurde zu einem Stadion mit einer Kunsteisbahn ausgebaut – dem ersten vereinseigenen seiner Art in Deutschland. Die Eröffnung fand im Oktober 1949 statt, und machte sich zusammen mit der starken Nachwuchsarbeit bald bezahlt.
Die nächsten Jahrzehnte hinweg prägte der EV Füssen das deutsche Eishockey wie kein anderer Club, stellte große Teile der Nationalmannschaft, vertrat Deutschland bei Turnieren im europäischen Ausland wie 1952 und 1964 mit dem Gewinn des prestigeträchtigen Spengler-Cups in Davos, absolvierte 1965 eine Kanada-Tournee mit zwölf Spielen gegen Teams der großen Eishockeynation. Auch das eigene Turnier um den Thurn und Taxis Pokal wurde zu einem bedeutenden Eishockeyereignis, internationale Topteams gaben sich ein Stelldichein in Füssen, und machten die kleine Stadt am Alpenrand weit über die Grenzen hinaus bekannt.
8.000 bis 12.000 Besucher waren am legendären Kobelhang keine Seltenheit, und Stars wie Markus Egen, Paul Ambros oder Xaver Unsinn, um nur einige zu nennen, waren Eigengewächse und Vorbilder, mit denen sich eine ganze Region und Generation identifizierte. Ein letzter großer Höhepunkt war für den Verein die Spielzeit 1972/73. Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaften in den Klassen der Senioren, Jugend und Schüler sowie dem gleichzeitigen Baubeginn des Bundesleistungszentrums für Eishockey mit zwei weiteren Eisflächen stand der Verein bei seiner 50-Jahr-Feier hervorragend da.
Doch der Schein trog. Immer mehr wanderten die guten Spieler in die Großstädte ab, finanziell gerieten die kleinen Clubs ins Hintertreffen. Der Versuch, sich den Erfolg zurück zu kaufen, endete 1983 mit dem Konkurs. Zwar wurde mit dem Eislaufverein Füssen umgehend ein Nachfolger gegründet, doch dieser trat nur noch in der 2. Bundesliga und später der Oberliga an, geriet erneut in große finanzielle Schwierigkeiten. Der Wegfall der Ablösesummen mit dem sogenannten Bosman-Urteil traf den Verein hart, und 2015 endete schließlich auch dieses Kapitel Füssener Eishockeygeschichte mit der Insolvenz.
Heute spielt der EVF in der höchsten bayerischen Amateur-Spielklasse, mit dem jüngsten Kader der Liga und einem großen Teil an Eigengewächsen. Die Verpflichtung zur Tradition ist am legendären Kobelhang immer noch greifbar, die Stätte atmet in jedem Winkel Eishockey-Geschichte. Und dennoch ist auch der neugegründete Eissportverein Füssen der Zukunft verpflichtet, baut auf die hochklassige Ausbildung seiner Nachwuchsspieler. Die Verbindung von glorreicher Vergangenheit und einer soliden Zukunft dank der Besinnung auf die Werte, welche auch schon vor 95 Jahren zur Gründung führten, Vorbilder und Talente zusammen zu führen, das wird der Weg des EV Füssen sein.
Zum 95-jährigen Jubiläum des Füssener Eissports hat die Stadt für das Heimspiel gegen Passau am 17.12. die Alt-Internationalen des Vereins ins Stadion eingeladen. Der EV Füssen bedankt sich für diese schöne Geste und freut sich darauf, zusammen mit den Aushängeschildern und allen Anhängern des Vereins ein vorweihnachtliches Jubiläumsspiel bestreiten zu können. (MiL)
Wichtiger Auswärtserfolg des EVF in Buchloe
Beim direkten Konkurrenten ESV Buchloe konnte der EVF am Sonntagabend einen wichtigen 5:4-Auswärtssieg landen (3:0, 2:3, 0:1), und den Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz auf nunmehr sieben Zähler ausbauen.
Wie schon öfters in dieser Spielzeit zeigten die Füssener im Ostallgäuer Derby aber zwei Gesichter. Bis zur Hälfte der Partie waren die Schwarz-Gelben klar Herr im Ring, hatten bis dahin bereits vier Überzahltreffer erzielt, zuletzt die große Schwachstelle. Innerhalb von fünf Spielminuten bestraften die Gastgeber mit ihrem Minikader aber das zunehmend sorglose Füssener Defensivverhalten mit drei Treffern. Als im letzten Abschnitt im Powerplay der vierte Treffer gelang, lag mehrere Male auch noch der Ausgleich in der Luft.
Hatte in der fünften Spielminute Mauro Seider noch den Pfosten anvisiert, so traf nach einer Strafzeit gleich darauf Sean Kavanagh in Überzahl von der blauen Linie. Auch den zweiten Ausschluss gegen die Pirates nutzte der EVF sofort durch Marvin Schmid zum 2:0. Die zahlreichen Füssener Fans rieben sich ob der gezeigten Effizienz nach den letzten torarmen Spielen verwundert die Augen. Und es ging weiter mit viel Druck auf das Buchloer Tor. Bei der dritten Strafzeit hatten Velebny und Oppenberger große Chancen, als der ESV gerade wieder komplett war schlug Veit Holzmann zum 3:0 zu. Die Gastgeber wussten sich ob des angeschlagenen Tempos oft nur mit Fouls zu helfen, und bei einer weiteren Strafe lag ein viertes Tor durch Velebny, Schmid und Bühler mehrmals in der Luft. Eher unglücklich war die Aktion von Lerchner in der 19. Minute gegen Thomas Böck, die mit einer Spieldauerstrafe belegt wurde.
So starteten die Lechstädter auch in Überzahl in den mittleren Abschnitt, wo nach 90 Sekunden Veit Holzmann nach starker Kombination auf 0:4 stellte. Und als sich ein weiterer Spieler der heimischen Vertretung auf die Strafbank gesellte, nutzte Lubos Velebny das doppelte Powerplay gar zum 0:5. Füssen war klar überlegen und auch wenn der ESV nach und nach erste gute eigene Chancen zu verzeichnen hatte, wäre Oppenberger bei einem Unterzahlkonter beinahe das sechste Tor geglückt. Das machte schließlich Buchloes neuer Importstürmer Ladislav Marek zum 1:5, sein tschechischer Landsmann Martin Zahora legte einen zweiten Treffer nach und bereitete den dritten durch Torjäger Alexander Krafczyk vor.
Eine Strafzeit aus dem zweiten Drittel reichte auch noch in den Schlussabschnitt, Andi Jorde hielt seinen Kasten aber sauber. In der 46. Minute dann die große Chance für Marc Besl zur Vorentscheidung, er scheiterte jedoch mit einem umstrittenen Penalty an Goalie Reichelmeier. Als eine Zeigerumdrehung später ein Füssener auf die Strafbank wanderte, nutzte Buchloe sein Überzahlspiel erstmals und kam durch Tobias Kastenmeier zum 4:5. Nun kam der EVF mehrmals in der Abwehr ins Schwimmen, man stand zu weit vom Gegner weg und verlor wichtige Zweikämpfe in der Defensive. In der 56. Minute hatte Nikolas Oppenberger die große Chance zur Entscheidung, setzte die Scheibe aber haarscharf am Tor vorbei. So kam Buchloe in der 58. und 60. jeweils noch zu zwei großen Ausgleichschancen, am Ende hieß der Sieger aber EV Füssen, der durch den knappen, auf Grund der ersten Spielhälfte aber verdienten Erfolg wieder auf den fünften Platz vorrückte. (MiL)


Wanderers Germering  (BYL)
Das nötige Quäntchen Glück erzwungen - Am Sonntag steigt das Keller-Duell im Germeringer Polariom
In einer stark umkämpften und vom Niveau her aber sehr überschaubaren Freitagspartie, ging das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier verdient mit einem 5:3 Sieg vom Eis. Die lediglich mit 13 Feldspielern angereisten Pfaffenhofener boten Germering lange Zeit einen harten Kampf, jedoch erwiesen sich die Münchner Vorstädter effektiver in der Chancenverwertung und brachten letztendlich den knappen Vorsprung ins Ziel. Im Vergleich zu den Vorwochen hatte der EVG dieses Mal das Scheibenglück auf seiner Seite, so war der 5:3 Siegtreffer durch Trainersohn Tobias Feilmeier das Resultat eines eigentlich verunglückten Passes in die neutrale Zone. Am vergangenen Sonntag jedoch musste sich Schwarz-Gelb den Riverrats im Geretsrieder Freiluftstadion deutlich mit 5:1 zu schlagen geben. Doch einfach machten es die Gäste dem Tabellenachten nicht. Die Wanderers erwiesen sich aber als hartnäckiger Widersacher und hatten mehrmals Chancen zurück ins Spiel oder gar zum Ausgleich zu kommen. Doch mit andauernder Spielzeit spielte der ESC abgeklärter und kam u.a. durch den Dreierpack des erst 20-jährigen Jonas Köhler zum verdienten Heimerfolg.
Am kommenden Wochenende ist das Feilmeier-Team nur am Sonntag im Einsatz. Gegner ist vor heimischen Publikum der EV Moosburg. Nach einem sehr schwachen Saisonstart berappelte sich das Team um EVM-Coach Dimitri Startschew und brachte sich durch Siege gegen Buchloe, Passau, Pfaffenhofen und Geretsried wieder in Schlagdistanz. Aktuell haben die Dreirosenstädter einen Punkt mehr auf dem Konto wie die Wanderers. Etliche Veränderungen gab es im Kader der Moosburger im zurückliegenden Sommer. Neben Christian Birk (Pfaffenhofen) verließen mit Rudi Lorenz (Erding), Alexander Feistl (Karriereende), Dominik Schindlbeck (Passau) und Christian Seidlmayer (Dorfen) wichtige Leistungsträger den Verein. Gefüllt wurden diese Lücken überwiegend mit jungen Talenten. Bekanntester und sicherlich auch wertvollster Neuzugang ist der Tscheche David Michel, der letzte Saison mit 50 Punkten in 25 Spielen für Erding einer der Topscorer der Liga war. Nach eineinhalb Jahren beim Oberligisten EHC Waldkraiburg kehrt Torhüter Thomas Hingel zu den Grün-Gelben zurück. Auf Grund des Masterstudiums in Landshut wollte Hingel in der Region Eishockey spielen und beim EVM kann er nur eine wichtige Schlüsselfigur werden. Nachdem er bislang in verschiedenen Trikots anderer Vereine immer gegen den EV Moosburg spielte, schlüpft er im Alter von 30 Jahren erstmals in das Trikot der Dreirosenstädter: Die Rede ist von Abwehrmann Marc Lenczyk. Der Burgkirchener kommt von Liga-Konkurrent ESC Dorfen, wo er in der abgelaufenen Spielzeit vier Tore selber schoss und fünf vorbereitete. Zudem verpflichteten die Verantwortlichen jüngst zum 01.12. Stürmer Max Retzer vom EV Landshut. Der 20-Jährige stand rund 50 Mal im des EVL, hat den Sprung in die Oberliga aber nicht geschafft. Mit seinem Wechsel nach Moosburg setzt der Landshuter eine Familientradition fort: Sein Vater Benno Retzer hat in den 90er Jahren für den EVM gespielt, seine beiden Onkel Gerd und Rudi bereits in den 70er Jahren.
Auch wenn die Wanderers auf wiedererstarkte Moosburger treffen, sind drei Punkte vor heimischen Publikum fest eingeplant. Dabei bedarf es einer konzentrierten und aufopferungsvollen Leistung, ein Selbstläufer wird es auf keinem Fall. Mit der Unterstützung ihrer treuen Anhänger sollen die Punkte in Germeringer bleiben.


EHC Bayreuth 1b  (BBZL)
Ein weiteres Bayreuther Urgestein kehrt zurück
Johannes Runge, schon 2006 in unserer U20 und der Bezirksliga aktiv in Bayreuth, stieg mit auf bis in die Bayernliga und wechselte 2010 zum EV Pegnitz, wo er zunächst in der Landesliga und später in der Bayernliga spielte.
Nun wechselt Runge zurück zum EHC. Nicht nur, weil der Kontakt mit seinen Teamkollegen aus früheren Zeiten nie abriss, sondern auch, weil es für ihn beruflich mit dem Standort Bayreuth leichter ist.
Runge erwartet vor allem Spaß mit der Truppe, die er schon ganz gut kennt. Allen voran natürlich Zimmer, Schmidt und Müller. Er lacht und meint, er erwarte ein „Dach über dem Kopf“ und natürlich eine sportlich erfolgreiche Saison. Er freut sich, mit so vielen Akteuren aus dem Nachwuchs zusammen zu spielen und will seine Erfahrung gerne weitergeben.
Marco Zimmer begrüßt also einen alten Bekannten, durch den die Abwehr Verstärkung bekommen wird.
Willkommen zurück in Bayreuth Hanni und viel Spaß!


Pforzheim Bisons  (LLBW)
Bisons übernehmen Tabellenführung
Die Bisons gewannen das Topspiel der Landesliga Baden-Württemberg am Samstagabend vor knapp 200 Zuschauern beim EHC Freiburg 1b mit 4:1 (1:0/1:1/2:0).
Zu Beginn des Topspiels zeigten beide Mannschaften, dass sie körperbetont spielen wollen und keinem Check ausweichen wollen. Die Checks waren allerdings sehr fair, so dass zunächst keine Strafen ausgesprochen werden mussten. Beide Mannschaften setzten offensiv Akzente, doch beide Goalies hielten ihren Kasten sauber. Als nach knapp 13 Minuten die erste Strafe gegen die Breisgauer ausgesprochen wurde, machten die Bisons Druck auf den Kasten von Constantin Haas und Steffen Bischoff nutzte die numerische Überlegenheit zum 1:0 (15.). Danach hatten beide Mannschaften weitere Einschussmöglichkeiten, allerdings scheiterten sie jeweils an starken Torhütern.
Im Mittelabschnitt wurde der Druck des Tabellenführers stärker und die Bisons wurden mehr in die Defensive gedrängt. Einen Konter von Christian Pratnemer netzte Steffen Bischoff erfolgreich zum 2:0 in die Maschen. Daraufhin zog sich der CfR etwas mehr zurück und ließ die Freiburger kommen, die auch zu guten Tormöglichkeiten kamen, Tobias Nuffer im Kasten der Bisons war an diesem Abend zunächst nicht zu bezwingen. Erst in der 29. Minute traf Aaron Kupzick zum 1:2-Anschluss. Zwei Strafzeiten gegen die Bisons konnten die Wölfe nicht zum Ausgleich nutzen, da die Cracks um Trainer Ken Filbey sicher in der Defensive standen.
Im Schlussdrittel musste zunächst eine Unterzahl überstanden werden, die Bisons setzten immer wieder gefährliche Konter, doch auch Constantin Haas wusste für die Wölfe zu überzeugen. Ein weiteres Powerplay ließen die Freiburger verstreichen und kaum waren die Bisons wieder komplett traf Sergej Wittmann zum vorentscheidenden 3:1 (52.). Wölfe-Trainer Jan Melichar nahm sechs Minuten vor dem Ende seine Auszeit, um seinem Team neuen Mut zuzusprechen. Er nahm seinen Torhüter vom Eis und Freiburg versuchte nun mit sechs Mann den Anschlusstreffer herstellen zu können. Doch nur 22 Sekunden später traf Steffen Bischoff ins leere Tor zum 4:1-Endstand (55.). Danach war das Spiel entschieden und die Bisons feierten mit den mitgereisten Fans die Tabellenführung.
Nun geht es für die Bisons in eine Winterpause, denn erst am Samstag, 27.01.2018 um 19:45 Uhr geht’s weiter. Dann sind die Bisons bei den Eisbären Balingen zu Gast. Mit den Eisbären haben die Bisons noch eine Rechnung offen, schließlich mussten sie sich zum Saisonauftakt in der St.-Maur-Halle mit 2:7 geschlagen geben.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons reisen nach Hamm – Standortbestimmung im Derby!
Nach zuletzt 2 Niederlagen gilt es für das Team von Jeff Job nun, das Ruder wieder herumzureissen, um am Ende der Vorrunde eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu erreichen. Einen Aufbaugegner haben die Jungs um Kapitän Fabian Staudt sich für diese Aufgabe jedoch nicht gerade ausgesucht, müssen sie doch am Sonntagabend beim amtierenden Meister in Hamm antreten!
Auch beim Meister lief es zuletzt nicht immer rund. Dennoch, in eigener Halle, gegen direkte Konkurrenten ist die Truppe von Coach Ralf Hoja immer top motiviert und jederzeit in der Lage, noch ein paar Prozent extra zu geben. Das mussten die Ice Dragons bereits bei ihrem ersten Gastspiel in Hamm erfahren, als sie mit 1:5 chancenlos waren. Allerdings will die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt den leichten Abwärtstrend so schnell wie möglich stoppen, wird daher alles in die Wagschale werfen, um in Hamm dieses Mal ein besseres Resultat zu erzielen.
Die Eishockeyfans beider Lager dürfen sich also auf ein hochklassiges, spannendes Derby freuen, auch die Stimmung von den Rängen wird sicherlich großartig sein, zumal die Hammer Fans sich diese Spiele genauso wenig entgehen lassen, wie die Herforder Fans, die immer in großer Zahl zu den Gastspielen in Hamm pilgern. Angepfiffen wird die Partie in der Helinet Eissportarena am Sonntagabend um 18:30 Uhr. 


Bären Neuwied  (RLW)
Lauterbach ist der Angstgegner der Favoriten
Sie kennen dieses Sprichwort vom angeschlagenen Boxer, der besonders gefährlich ist? In der Eishockey-Regionalliga West ist es den Lauterbacher Luchsen wie auf den Leib geschneidert. Immer, wenn man sich dabei erwischt, die Hessen ein wenig abzuschreiben im Kampf um die Play-Off-Qualifikation, setzen sie einen Paukenschlag, der ligaweit zu hören ist. Da verlieren die Luchse zum Beispiel gegen vermeintlich schlagbare Teams wie Soest mit 3:10 und Neuss mit 4:5, um dann gegen keinen Geringeren als den Vizemeister aus Ratingen die passende Antwort zu geben und mit 2:1 zu gewinnen. Oder das zweite Beispiel aus dem Ergebniswahnsinn: 4:6, gegen Soest, 2:4 gegen Dinslaken, 3:9 gegen Herford - und dann plötzlich 6:5 gegen Meister Hamm. Unterschätzen darf man die Kufencracks aus dem Vogelsbergkreis zu keinem Zeitpunkt.
„Genau die beiden Erfolge gegen Ratingen und Hamm sind für uns die Beweise, dass wir auch hier wieder Vollgas und 100 Prozent geben müssen“, sagt Carsten Billigmann, der Manager und Interimstrainer des EHC „Die Bären“ 2016, über die Luchse, die am Freitag ab 20 Uhr im Neuwieder Icehouse zu Gast sind. „Es beginnt allmählich die Zeit, in der die Play-offs ein Thema werden - auch für Lauterbach. Sie wollen ganz bestimmt noch mindestens eine Mannschaft hinter sich lassen und so in die Endrunde einziehen“, weiß Billigmann. Aktuell belegt die Mannschaft des Schweizer Trainers Thomas von Euw den neunten und letzten Rang, vier Zähler hinter dem Neusser EV.
Zu verschenken haben die Bären nichts. Sie wollen die punktgleichen Ratinger Ice Aliens distanzieren und Meister Hamm auf die Pelle rücken, denn als Vierter oder Fünfter in die Play-offs einzuziehen, wäre nicht das Wunschergebnis, weil dann direkt im Viertelfinale einer der „Großen“ droht. „Wenn wir das abrufen, was wir können, zähle ich uns nach wie vor zu den absoluten Top-Teams der Liga. Ich glaube auch, dass wir unsere Platzierung bis zum Ende der Hauptrunde noch verbessern können“, sagt Billigmann, der den souveränen 6:2-Auswärtssieg beim Neusser EV vor einer Woche als „Schritt in die richtige Richtung“ wertete. „Das war eine starke Teamleistung, die sich in sechs unterschiedlichen Torschützen widerspiegelte. So müssen wir jetzt weitermachen.“
Drei Aufgaben haben die Neuwieder vor der Verschnaufpause über Weihnachten und den Jahreswechsel noch zu bewältigen. Nach dem Lauterbach-Heimspiel geht‘s am Sonntag an den Ratinger Sandbach (Spielbeginn: 18 Uhr) und am Freitag, 22. Dezember, ist die Soester EG im Icehouse zu Gast. „Die Mannschaft wird alles geben, um so viele Punkte wie möglich zu holen. Aber das werden drei weitere schwere Spiele. Lauterbach ist immer für eine Überraschung gut, Ratingen ist immerhin der Vizemeister und Soest gewann zuletzt bei Tabellenführer Herford und zu null gegen Meister Hamm“, gibt Carsten Billigmann zu bedenken. „Wir haben das, was wir uns alle gewünscht haben: Eine ausgeglichene Liga, in der jede Begegnung Spannung bietet.“
In Ratingen können die Bären am Sonntag Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit einem Sieg bei den Ice Aliens haben sie die Möglichkeit, ihren Verfolger vorläufig etwas abzuschütteln und gleichzeitig auch Punkte auf der Jagd nach den drittplatzierten Eisbären aus Hamm zu sammeln.
Gegen die Außerirdischen gab es für den EHC in zwei Spielen noch nichts zu bestellen. In Ratingen verloren die Bären nach ordentlicher Leistung mit 3:6, das Heimspiel mussten sie nach einer schwachen Darbietung dem Gegner mit 1:3 überlassen.
Im dritten Anlauf soll es besser werden am letzten Doppelspieltag des Jahres. Interessant wird sein, wie die Ratinger auf ihre Ergebniskrise der zurückliegenden Wochen reagieren. Von 18 möglichen Punkten holten sie nur sechs. Unter anderem verloren sie 1:2 gegen Lauterbach und 2:5 gegen Dinslaken - hier hatte Trainer Achim Johnigk, der das Amt nach der Trennung von Alexander Jacobs übernahm, deutlich mehr eingeplant. Auch bei der 2:7-Abreibung gegen die EG Diez-Limburg herrschte große Enttäuschung in den Reihen der Ice Aliens. Die lokale Tagespresse sprach von „unterirdisch“, „trostlos“, „blutleer“ und „uninspiriert“.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Freitag zu den "Nachbarn", Sonntag kommt Neuwied
Am kommenden Freitag reisen die Ice Aliens einmal über den Rhein und treffen auf den Neusser EV. Die Neusser befinden sich nach einem starken Saisonstart nur noch auf dem vorletzten Tabellenplatz, haben ihre letzten sechs Partien allesamt verloren und auch hinter der Bande wurde schon ein Wechsel vorgenommen. Für Andre Fuchs übernahm der bisherige Co-Trainer Daniel Benske das Traineramt. Auch wenn der letzte Sieg der Rheinländer ausgerechnet gegen die Ice Aliens gelang, am Freitag sind die Ratinger Favorit und wollen unbedingt Revanche nehmen.
Sonntag erwarten die Ice Aliens dann die Neuwieder Bären am Sandbach. Beide Mannschaften haben in dieser Saison durchaus einige Parallelen vorzuweisen. Nach einem tollen Saisonstart brachen die Bären etwas ein und befinden sich, punktgleich mit Ratingen, nun auf dem vierten Tabellenplatz. Auf die sportliche Talfahrt reagierte man, ebenfalls wie die Ice Aliens, mit einem Trainerwechsel. Nun sind Carsten Billigmann und Andreas Halfmann die Verantwortlichen an der Bande. Beide Teams scheinen auf dem Papier absolut gleichwertig zu sein. Der psychologische Vorteil ist allerdings auf der Seite der Ratinger, in beiden bisherigen Begegnungen konnten sich die Aliens knapp durchsetzen. Damit am Sonntag der dritte Streich gegen die Bären gelingt, hoffen die Ice Aliens wieder auf zahlreiche Zuschauer, denn vor vollen Rängen spielt es sich bekanntlich leichter. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt.


EC Nordhorn  (RLN)
ECN triumphiert mit 1:5 in Salzgitter - Doppeltreffer von Gluchich im ersten Abschnitt
Lange hat es gedauert, lange haben die Fans des Eishockey Club Nordhorn e.V. warten müssen: Jetzt sind die ersten Punkte in der Regionalliga Nord im Sack. Auswärts bei den TAG Salzgitter Icefighters gelang der Mannschaft von Trainer Heiko Niere vor 93 Zuschauern ein starker 1:5-Sieg (1:2; 0:1; 0:2). Eingeleitet wurde der Sieg durch einen Doppeltreffer von Anton Gluchich im ersten Abschnitt.
Erstmals ging es in der Heim-Partie gegen Bremen wieder aufwärts, da hatte man über zwei Drittel gut mithalten können. Diesen Schwung wollte das Team von Heiko Niere nutzen – und das ist geglückt. Bereits im ersten Drittel versenkt Anton Gluchich doppelt, in der fünften Minute auf Zuspiel von Kevin und Alexander Zimbelmann, der zweite Treffer in der zwölften Minute auf Vorlage von Alexander Zimbelmann und Leonard Lämmchen. Vorlagengeber Lämmchen war zuletzt mehrere Wochen nach einer langwierigen Verletzung ausgefallen und in dieser Woche ins Training zurückgekehrt – ein starker Einstand. Kurz vor der Pause kann Ron Friedrich noch in der 17. Minute den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielen, mit 1:2 geht es in die Pause.
Frisch gestärkt übernimmt der EC Nordhorn zusehends das Ruder, Yannik Brodatzki erhöht in der 40. Minute auf Vorlage von Christian Synowiec und Mikhail Berezhnoi auf 1:3. Unterdessen häufen sich die Strafzeiten auf beiden Seiten, beide Mannschaften schenken sich nichts und kämpfen hart um die Oberhand. Torfrau Radka Lhotska von Salzgitter pariert gleich zwei Penalties und verhindert so einen höheren Rückstand für ihr Team.
Nach dem letzten Treffer durch Brodatzki scheint der Wille der Stahlstädter jedoch etwas gebrochen zu sein; zwar tauchen sie wiederholt unerwartet vor dem Gästetor auf, Keeper Marek Hanisz leistet jedoch ganze Arbeit im Kasten. Den Abschluss machen letztlich Kevin Zimbelmann in der 56. Minute (Assist von Karel Horak und Alexander Zimbelmann) und Patrick Kaminski (58. Minute, Assist von Mikhail Berezhnoi), der ebenfalls lange Zeit ausgefallen war und nun in seiner zweiten Partie in Folge wieder auf dem Eis stand. Das Spiel endet mit einem klaren 1:5-Endstand für den ECN, die ersten Punkte in der viertklassigen Regionalliga sind gesichert.
Die Mannschaft von Trainer Heiko Niere hat in Salzgitter eine überzeugende Partie abgeliefert und endlich die Powerplay-Situationen genutzt; insgesamt vier Tore wurden in Überzahl erzielt. Die Rückkehr der beiden Routiniers Patrick Kaminski und Leonard Lämmchen war dringend nötig und hat zusätzliche Stabilität ins Spiel gebracht – zudem hat Salzgitter im Vergleich zu den ersten beiden Begegnungen einen schlechten Tag gehabt. Als Unterstützung für Marek Hanisz stand Elias Schmeck bereit, der sonst als Torhüter der U19-Mannschaft fungiert.
Die nächste Chance auf Punkte ist für die Eishockey-Cracks des ECN bereits am kommenden Sonntag, dem 17. Dezember. Zu Gast ist um 18 Uhr der Hamburger SV – Karten gibt es im Vorverkauf beim VVV Nordhorn und an der Abendkasse.


Chemnitz Crashers  (RLO)
Kein Kraut gegen Tornados gewachsen
„Wir gratulieren den Tornados aus Niesky, die auch im dritten Anlauf innerhalb von nur wenigen Wochen gegen uns als Sieger das Eis verließen. Das Spiel hatte bis zum Ende des zweiten Drittels alles, was ein gutes Eishockeyspiel ausmacht. Härte, Dynamik, Spannung. Die Stimmung in der Halle war sensationell. Der Dank geht hiermit an beide Fanlager“, fasst Torsten Buschmann das Spiel zusammen.
Bereits nach drei Minuten brachte Jörg Pohling die Tornados mit 0:1 in Führung. Niesky hatte bis zum Drittelende mehr Spielanteile, scheiterte aber immer wieder am stark aufgelegten Pierre Ulbricht im Crashers-Kasten. Die Crashers erarbeiteten sich ebenfalls Torchancen, waren aber insgesamt weniger zwingend als die Lausitzer. Im Mitteldrittel tunnelte Youngster Viktor Braun den Tornado-Keeper und brachte die Crashers mit seinem 1:1 mehr ins Spiel. Das Team um das Trainergespann Rentzsch/Stiegler glaubte nun mehr als in den Spielen davor an seine eigene Stärke und mögliche Punkte gegen den Meisterschaftsfavoriten. Nach einem Fehler im Spielaufbau allerdings nutzte wiederum Jörg Pohling seine Chance und netzte zum 1:2 für die Tornados ein. Bis zum Drittelende erarbeiteten sich beide Teams weitere Torchancen, wobei Niesky weniger überzeugend agierte als im ersten Spielabschnitt.
Der Knackpunkt im bis dahin besten Eishockeyspiel im Crashers-Wohnzimmer in dieser Saison kam kurz vor Anpfiff des dritten Drittels. Das Schiedsrichtertrio sprach eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Torhüter Pierre Ulbricht aus. Der versuchte, Ende des zweiten Drittels, die mit den Crashers-Spielern abklatschenden Kinder vor einem durchdrehenden Robert Bartlick zu schützen, der zuerst mit seinem Schläger zuschauende Kinder und anschließend Pierre Ulbricht selbst attackierte. Was diese Aktion mit dem Spiel zu tun hatte, ist nicht nachvollziehbar. Bartlick kassierte dafür eine Matchstrafe. Ohne Einspielzeit musste Nils Langer ins Tor, der seinen Job mit vollem Einsatz erledigte, allerdings kalt erwischt innerhalb von zwölf Minuten dreimal hinter sich greifen musste.
Am Ende steht ein akzeptables 1:5 zu Buche - 0:1, 1:1 und 0:3.
Aufgrund der katastrophalen Spielplanung sind leider schon zur Halbzeit alle drei Pflichtspiele gegen die Tornados erledigt.
Im nächsten Spiel sind die Crashers bei einem der Play-Off-Platz-Mitbewerber Berlin Blues zu Gast. Anspiel am Samstag, 16.12. ist 19:30 Uhr.
Das nächste Heimspiel ist gegen den ESC Dresden. Nur eine Woche später, am 23.12., gibt es ab 17:00 Uhr zur Xmas Time im Küchwald für die Crashersgemeinde die Bescherung!.


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Mittwoch 13.Dezember 2017
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