IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 23.Novermber 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
Eisbären Berlin (DEL)
Doppelheimspiel-Wochenende mit Klassikern gegen Düsseldorf und Mannheim
Die Eisbären Berlin haben ein wahres Klassiker-Wochenende vor der Brust. Am morgigen
Freitag gastiert ab 19:30 Uhr die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena Berlin, am
Sonntag kommen dann die Adler Mannheim (Erstes Bully: 17:00 Uhr!) in die Hauptstadt.
Die Eisbären müssen voraussichtlich in beiden Partien wieder auf fünf Stammspieler
verzichten. Neben Constantin Braun und Thomas Oppenheimer fehlen auch Louis-Marc
Aubry, André Rankel und Frank Hördler weiterhin.
„Düsseldorf kommt in guter Form und mit dem Rückenwind von 3 Siegen in Folge nach
Berlin“, sagt Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp vorausschauend. „Unsere Mannschaft ist gut
aus der Deutschlandcup-Pause gekommen und ich erwarte ein intensives und hart
umkämpftes Spiel.“
Fünf Ex-Eisbären reisen mit der DEG an die Spree. Spencer Machacek wechselte erst im
Sommer aus der Hauptstadt an den Rhein; Alexander Barta, Mathias Niederberger, Eduard
Lewandowski, Daniel Weiß und Henry Haase schon früher.
Das erste Match dieser Saison gewannen die Eisbären mit 4:2 in Düsseldorf.
Karten für beide Wochenendpartien sind noch buchbar über www.eisbaeren.de/ticketshop
und die Tickethotline der Eisbären, (030) 97 18 40 40. Auch an der Abendkasse werden noch
Tickets in diversen Kategorien erhältlich sein.
Rund um die Wochenend-Partien gibt es in der Mercedes-Benz Arena wieder einige
Aktionen. Eisbären-Tourismuspartner Zypern verlost am Freitag eine Reise auf selbige
Sonneninsel und Premiumpartner Liqui Moly führt am Sonntag eine Fotoaktion durch.
Außerdem werden die Umweltschützer von Greenpeace mit ihrer Eisbärin Paula wieder für
einen dauerhaften Schutz der Aktis werben.
Düsseldorfer EG (DEL)
Die DEG hat eine Serie - 3:2 gegen Straubing
Die Düsseldorfer EG kommt allmählich ins Rollen. Gegen die Straubing Tigers landeten zum dritten Mal in Folge drei Punkte auf dem Konto der Jungs von Mike Pellegrims. Lange sah es nach einem sicheren Sieg aus. Zum Ende hin wurde es noch einmal spannend, bis der 3:2 (0:0; 2:0; 1:2)-Sieg unter Dach und Fach war.
Das Derby wirft seinen Schatten voraus
Keine Atempause für die Düsseldorfer EG. Nach drei Siegen in Folge geht es nun im Zwei-Tage-Rhythmus weiter. Bereits morgen Abend treten die Rot-Gelben bei den Eisbären Berlin (19.30 Uhr) an. Am Sonntag steht dann – endlich – das erste Rheinische Derby der Saison vor heimischer Kulisse auf dem Programm. Das Spiel gegen die aktuell punktgleichen Kölner Haie beginnt um 19 Uhr.
Krefeld Pinguine (DEL)
Ein Spieltag ganz im Zeichen des stups Kinderzentrum
Im Rheinland und am Niederrhein herrscht die einhellige Meinung, dass Aktionen die mehr als zweimal stattfinden zur Tradition werden: Die Kooperation zwischen den Krefeld Pinguinen und dem stups Kinderzentrum befindet sich deshalb auf gutem Wege zur Tradition zu werden. Nach dem Adventskalender im vergangenen Jahr wird es in dieser Spielzeit mit dem Heimspiel am 10. Dezember gegen die Augsburger Panther (14 Uhr) gleich einen ganzen Spieltag im Zeichen des Kinderzentrums geben.
Der 10. Dezember ist vor allem in der Hospiz-Arbeit ein wichtiges Datum, an diesem Tag wird weltweit der verstorbenen Kinder gedacht. Als Zeichen werden abends brennende Kerzen ins Fenster gestellt. Die Pinguine werden dieses Zeichen in die Einlaufshow integrieren. Auch das Eröffnungs-Bully wird besonders emotional: Fan xyz ist langjähriger Fan der Krefeld Pinguine. Für die Drittelpausen ist zudem eine Scheck-Übergabe geplant.
Die gesamte stups-Familie bestehend aus betreuten Familien, ehrenamtlichen Helfern sowie Angestellten ist zu diesem Spieltag mit reduzierten Karten eingeladen. Das stups Kinderzentrum ist außerdem im Foyer mit einem eigenen Stand vertreten und wird Interessierte über ihre Arbeit informieren.
Hintergrund: Das stups Kinderzentrum ist ein Netzwerk für Familien mit schwerstkranken oder behinderten und gesunden Kindern in der Region. Hier bietet die DRK-Schwesternschaft Krefeld Familien in der Region Beratung und praktische Unterstützung. Um umfassend helfen und beraten zu können, ist im Netzwerk des stups Kinderzentrums ein Team aus Experten verschiedenster Bereiche tätig: Kinderkrankenschwestern, Erzieher, Mediziner, Hebammen, Ernährungsberater, Psychologen, Sozialpädagogen, Krankengymnasten, Selbsthilfegruppen, Frühförderstellen, Seelsorger. Örtliches Zentrum ist ein Gebäude in Krefeld / Königshof, in dem sich u.a. ein Kinder- und Jugendhospiz und ein integrativer Kindergarten mit zwei Gruppen befinden.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Ein direkter Konkurrent und der Aufsteiger warten auf die Tigers
Am Freitag (20 Uhr) geht die Reise der Tigers zunächst an den Bodensee: Mit den Ravensburg Towerstars wartet dort ein Team, das den eigenen Erwartungen nach einer bisher sehr durchwachsenen Saison noch deutlich hinterher hinkt und nach Punkten aktuell gleichauf mit den Tigers liegt. Licht und Schatten liegen bei den Puzzlestädtern oft nah beinander: Gelang am vergangenen Wochenende zunächst ein starker 6:2-Heimsieg gegen Bietigheim, unterlag man am Sonntag knapp in Freiburg. In einem vorgezogenen Spiel gab man zudem am Mittwoch in Dresden eine 3:0-Führung aus der Hand und unterlag knapp nach Verlängerung. Hatte man ab der Vorbereitung mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen, ist man seit einigen Spielen zwar weitgehend komplett, aber es fehlt vor allem bei der Chancenverwertung. Die Kontingentstellen sind mit Brian Roloff, Jakub Svoboda und Adam Lapsansky durchaus mit klangvollen Namen besetzt, auch auf den übrigen Positionen verfügt man mit Spielern wie Robin Just, David Zucker und Arturs Kruminsch über starkes Personal in der Offensive. Die Defensive präsentierte sich besonders zu Saisonbeginn - u.a. auch beim 6:2-Heimsieg der Tigers im Hinspiel - mit zu viel Drang nach vorne und lief dem Gegner ein ums andere Mal ins offene Messer. Mit knapp 3,5 Gegentoren pro Spiel liegt man auch im Hinterfeld der Liga.
Am kommenden Sonntag zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr gastieren erstmals in dieser Saison die Tölzer Löwen im Tigerkäfig. Nach einer Eingewöhnungszeit ist der Aufsteiger inzwischen in der Liga angekommen und konnte im Hinspiel mit dem ersten Sieg überhaupt einen kleinen Zwischenspurt starten, mit dem man zwischenzeitlich die „Rote Laterne“ an Heilbronn weitergeben konnte. Am vergangenen Wochenende gelang zunächst ein recht deutlicher Heimsieg gegen Freiburg, bevor man sich am Sonntag in Dresden nach klarem Rückstand noch einmal herankämpfte, insgesamt aber dennoch leer ausging. Gestützt auf große Teile des Aufstiegskaders wurde man früh vom Verletzungspech ereilt und musste nachverpflichten. Auf die Verletzung des Finnen Tuomas Vänttinen reagierte man mit der Verpflichtung seines Landsmanns Joonas Vihko, der bisher auch ordentliche Leistungen abliefert. Topscorer des Teams ist Marcel Rodman, gefolgt von Philipp Schlager und Verteidiger André Lakos. Hauptproblem der Löwen ist die Defensive: Mit insgesamt schon 73 Gegentreffern ist der Weg zu Punkten in jedem Spiel sehr weit. Die neu verpflichtete Nummer 1, Andreas Mechel, kann die in ihn gesetzten Hoffnungen bisher noch nicht erfüllen. Dass die Löwen trotzdem ein unangenehmer und gefährlicher Gegner sind, dürfte allerdings aus dem ersten Aufeinandertreffen noch in Erinnerung sein.
Die Tigers gehen nach einer intensiven Trainingswoche vorsichtig optimistisch in die beiden anstehenden Spiele. Dabei wird Neuzugang Anthony Luciani seinen Einstand feiern. Wie genau sich die Formationen darstellen will Trainer Sergej Waßmiller noch nicht preisgeben.
Sergej Stas wird verletzungsbedingt am Wochenende nicht spielen können, auch hinter dem Einsatz von Luca Gläser steht zumindest für Freitag ein großes Fragezeichen. Ob die Förderlizenzspieler aus Nürnberg zur Verfügung stehen, wird sich kurzfristig entscheiden, sodass in Anbetracht der Personalsituation erneut umgebaut werden muss.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen feiern Erfolg in der Verlängerung
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars in der Verlängerung mit 5:4 (0:2; 3:1; 1:1; 1:0) gewonnen. Vor 2144 Zuschauern brachten Sören Sturm (7.) und Daniel Schwamberger (14.) den Gast in Führung. Im zweiten Drittel baute Mathieu Pompei die Ravensburger Führung zunächst aus (24.), ehe Steven Rupprich in Überzahl (25.) sowie Matt Siddall (30.) und Nick Huard (33.) ausgleichen konnten. Im Schlussdrittel brachte Alexander Höller (55.) die Eislöwen in Führung, doch erneut konnte Ravensburg durch Robin Just (58.) ausgleichen. In der Verlängerung entschied Höller mit seinem Powerplay-Treffer die Partie. Martin Davidek wurde während der Partie mit Verdacht auf Gehirnerschütterung behandelt. Ob er am Wochenende zum Einsatz kommen kann, ist derzeit offen.
Eislöwen -Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben sehr schlecht angefangen, viele Scheibenverluste gehabt und in der Vorweihnachtszeit in Form von Toren Geschenke verteilt. Nach dem Überzahl -Tor erzielen wir mit etwas Glück zwei schmutzige Treffer. Wichtig ist, dass wir infolge auch nach dem Ausfall von Martin Davidek mit drei Blöcken hart gearbeitet, alles für den Erfolg getan und Moral gezeigt haben.“
Towerstars -Coach Jiri Ehrenberger: „Unser Ziel war es natürlich, die Punkte mitzunehmen. Das erste Drittel war unser bestes Drittel. Wir haben uns Chancen erarbeitet, die Tore gemacht. Aber im Eishockey kann bekanntlich alles passieren. Der Anschlusstreffer ist zu früh gefallen, so dass sich Dresden nochmal zurückarbeiten konnte. Wir haben vorsichtig agiert und auf unsere Chance gewartet.“
Das nächste DEL2 Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 24. November um 19.30 Uhr beim EC Bad Nauheim.
Spiele gegen Bad Nauheim & Crimmitschau / Wetten.TV-Gameday am Sonntag
Die Dresdner Eislöwen stehen vor den DEL2-Punktspielen gegen Bad Nauheim und die Eispiraten Crimmitschau. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Petr Macholda und Harrison Reed verzichten. Martin Davidek fällt für das Spiel am Freitag aufgrund einer Gehirnerschütterung aus. Auch Timo Walther pausiert wegen einer Oberschenkelzerrung. Ob Neuzugang Tadas Kumeliauskas zum Kader gehört, entscheidet sich kurzfristig.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Bad Nauheim hatte mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen und agiert mit drei Blöcken. Auswärts ist es immer schwer. Wir werden im Tor auf Sebastian Stefaniszin setzen. Was den Sonntag betrifft ist klar, dass Derbys immer ihre eigenen Gesetze haben. Die volle Hütte sollte für jeden Spieler Anspruch genug sein, um noch eine Schippe draufzulegen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein gutes Spiel machen werden.“
Die Dresdner Eislöwen sind am Freitag, 24. November um 19.30 Uhr beim EC Bad Nauheim gefragt. Das Spiel steht unter der Leitung der HSR Patrick Gogulla und Florian Zehetleitner. Im Rahmen des Wetten.TV-Gameday am Sonntag, 26. November gegen die Eispiraten Crimmitschau um 17 Uhr erwartet die Zuschauer eine Sonderaktion des Eislöwen-Premiumpartners Wetten.TV. Wer sich beim Wettanbieter online anmeldet und 50 Euro auf sein Konto einzahlt, erhält neben der Kontogutschrift auch ein Eislöwen-Weihnachtstrikot, welches nicht im Eislöwen-Fanshop erhältlich sein wird. Zudem werden im Eislöwen-Fanshop exklusive Spieltagspucks zum Preis von zwei Euro verkauft. Der Erlös kommt dem Nachwuchs der Dresdner Eislöwen zu Gute. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16 Uhr. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Michael Klein. Beide Partien werden auf SpradeTV live übertragen.
Deggendorfer SC (OLS)
DSC muss auswärts in Weiden ran
Nach der 6:2 Niederlage vergangenen Freitag in Peiting will der
Deggendorfer SC auswärts wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Bei
diesem Unterfangen trifft man dabei auf die Blue Devils Weiden, die
zuletzt fünf Niederlagen in Folge hinnehmen mussten.
Weiden gegen Deggendorf ? dieses Duell gab es in dieser Spielzeit
bereits einmal in der Hans-Schröpf-Arena und an diese Partie wird sich
Blue Devils Coach Milan Mazanec nur ungern erinnern wollen. Der DSC
führte zur Saisoneröffnung bereits nach einem Drittel mit 1:5 bei den
Weidenern und gewann die Partie am Ende mit 2:7. Auch beim Rückspiel
in Deggendorf gab es für die Oberpfälzer wenig zu melden. Mit 5:2
zwang die Mannschaft von Trainer John Sicinski die Blue Devils damals
in die Knie und eben seit jener Niederlage ging der EVW nur einmal in
sechs Spielen als Sieger vom Eis. Jedoch waren die Blue Devils in den
vergangenen Spielen alles andere als chancenlos. Sowohl auswärts beim
EV Landshut, als auch im Heimspiel gegen den EC Peiting holten die
Oberpfälzer je einen Punkt und sind nun entschlossen, endlich wieder
einen Sieg auf heimischem Eis zu holen. Somit heißt es für den DSC
Augen auf vor den Weidenern, auch wenn bei den Weidenern der Einsatz
von Verteidiger Daniel Willaschek und Topstürmer Martin Heinisch
weiterhin fraglich ist. Beim Deggendorfer SC wird Marius Wiederer nach
seiner Spieldauerstrafe am vergangenen Sonntag gegen den EHC
Waldkraiburg fehlen. Spielbeginn in Weiden ist um 20 Uhr.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders erwarten das schwerste Saisonspiel
Nach der Sensation kommt für die EV Lindau Islanders nun die Pflicht. Denn dem rauschenden Spektakel mit dem 3:2 Sieg nach Verlängerung über die Star Bulls Rosenheim folgt nun der Auftritt von Schlusslicht TEV Miesbach am Freitag (19:30 Uhr) in der Eissportarena.
„Das ist das schwerste Spiel der Saison“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang über die Begegnung mit dem Aufsteiger. „Jeder erwartet einen Sieg von uns, aber das wird ein richtig hartes Stück Arbeit werden.“ Denn nicht nur die Erwartungen sind hoch, sondern auch die Hürde, da die die Islanders in der Vergangenheit mit dem TEV immer ihre Probleme hatten. Gerade in den zahlreichen Play-Off Spielen der letzten Jahre gegeneinander gab es immer hart umkämpfte und enge Partien – zuletzt im Frühjahr in den BEV- Playoffs.
Dort hatten die Miesbacher völlig überraschend Höchstadt aus dem Rennen geworfen und sich mit dem Aufstieg in die Oberliga belohnt. Nach langen Jahren war es die Rückkehr des Traditionsvereins in die dritte Liga. Dort tut sich der TEV zwar schwer und hat erst vier Punkte auf dem Konto – aber schon häufiger musste das Team von Ex- Nationalspieler Markus Wieland Lehrgeld bezahlen und verlor nur knapp. Sehr oft schrieben die Gegner dann von „Arbeitssiegen“ – und nichts anderes als harte Arbeit wird die Partie am Freitagabend. Denn, was die Oberbayern drauf haben, zeigte unter anderem der Sieg gegen den EV Landshut.
Ein Problem des TEV ist der relativ kleine Kader, der dem Verein zur Verfügung steht. Man plant vermehrt mit Eigengewächsen und hält das knappe Budget ein. Man hätte sicher gerne auch mehr Leihgaben vom DEL2- Nachbarn aus Bad Tölz gehabt, aber die Löwen sind recht geizig mit ihren Förderlizenzspielern. So liegt die Hauptlast der Verantwortung beim US- Sturmduo James Hall (21 Punkte, 8 Tore) und Christopher Stemke (13 Punkte, 5 Tore). Dazu sind die Topspieler aus der Bayernliga wie Athanassios Fissekis (16 Punkte, 8 Tore), Abwehrchef Peter Kathan oder Torhüter Anian Geratsdorfer auch in der Oberliga Süd Leistungsträger. Kapitän Sebastian Deml wird sogar in seine 15. Saison gehen und am Ende der Saison Rekordspieler des Traditionsvereins sein.
Dessen Herangehensweise hat sich auch nicht geändert. Der TEV kommt über den Teamgeist und ist eine schwer zu schlagende Einheit. Zuletzt unterlagen die Rot-Weißen in Sonthofen mit 2:5. Dabei verschliefen sie die Anfangsphase, überzeugten aber gegen Ende, wo sie gleich zwei Unterzahltore durch Hall erzielen konnten.
Die Islanders werden am Freitag natürlich versuchen, den Schwung aus dem Rosenheim- Spiel mitzunehmen und die richtigen Erkenntnisse zu behalten. „Wir müssen genau so einfach und konzentriert spielen und nicht glauben, dass man gegen Miesbach einen Schnörkel mehr einbauen kann“, sagt Trainer Dustin Whitecotton. Der Sieg gegen Rosenheim sei nur etwas wert, wenn man ihn mit einem weiteren Erfolg gegen Miesbach veredeln kann. Dabei entspannt sich auch die Personallage. Kai Laux dürfte in die Mannschaft zurückkehren, in der dann nur noch Zdenek Cech ausfällt. Weiteres Selbstvertrauen hat auch Tim Brunnhuber gesammelt, der beim Testspiel der U20 Nationalmannschaft beim DEL2- Klub Bad Tölz ein Tor zum 4:3 Sieg nach Verlängerung beisteuerte.
Ohnehin soll der Spaßfaktor gegen Miesbach nicht zu kurz kommen - schließlich findet am Freitag der traditionelle Blaulichttag statt, zu dem die Islanders wieder alle Helfer der Lindauer Rettungseinheiten bei freiem Eintritt in die Eissportarena einladen. Für den EVL- Fanklub gibt’s obendrein vor dem Spiel noch eine Bierprobe von Islanders Hauptsponsor Lindauer Hell und dann hoffentlich diverse Gründe um anzustoßen…
Memmingen Indians (OLS)
Auswärts in Regensburg: Marc Stotz zurück bei den Indians
Ein weiteres schweres Auswärtsspiel haben die Indians am Freitagabend (20 Uhr) in der Oberpfalz beim EV Regensburg zu absolvieren. Die Gastgeber zählen seit Jahren zu den absoluten Spitzenteams der Oberliga Süd und sind auch diese Saison wieder in den vorderen Regionen der Tabelle zu finden. Die Indians, die zuletzt arg vom Verletzungspech gebeutelt wurden, können vor der Partie einen Rückkehrer willkommen heißen. Marc Stotz kehrt nach wenigen Monaten in Norddeutschland wieder an den Hühnerberg zurück.
Nach frühem scheitern in den Play-Offs der letzten Spielzeit, stellte man sich im Sommer neu auf in Regensburg. Vor allem die Trainerstelle wurde mit Ex-Nationaltorhüter Joseph "Peppi" Heiß prominent besetzt. Im Moment haben die "Eisbären" ähnlich wie die Memminger mit Personalproblemen zu kämpfen. Die absoluten Leistungsträger um die beiden überragenden Kontingentspieler Nikola Gajovsky (Tschechien) und Arnoldas Bosas (Litauen) stehen aber allesamt zur Verfügung. Gajovsky führt aktuell die ligaweite Scorerbilanz an, sein Reihenpartner Bosas ist bester Torschütze der Oberliga mit schon 19 Saisontreffern. Weitere Eckpfeiler im Team sind die Verteidiger Tomas Gulda und Sebastian Alt, sowie die beiden Sturm-Routiniers Peter Flache und Jason Pinizzotto.
Beim ECDC war nach vergangenem Wochenende erstmal Regeneration angesagt. Nach dem aufopferungsvollen Kampf gegen Landshut mit teilweise nur noch zehn Feldspielern musste sogar das Dienstag-Training komplett ausfallen. Auf welches Team Coach Waldemar Dietrich letztlich zurückgreifen kann steht wohl erst kurzfristig fest. Einige Akteure werden aber weiterhin verletzungsbedingt fehlen. Zumindest aber bei den zuletzt erkrankten Spielern besteht Hoffnung auf eine Rückkehr in den Kader. Ob und mit welcher Verstärkung vom Förderlizenzpartner aus Kaufbeuren zu rechnen ist wird sich ebenfalls erst noch entscheiden. Neuzugang Marc Stotz, der unter der Woche aus Timmendorf nach Memmingen heimgekehrt ist, wird wohl bereits am Freitag auflaufen, sofern alle Passangelegenheiten rechtzeitig über die Bühne gehen.
Zum Spiel in Regensburg in der großen Donau-Arena (5000 Plätze) wird auch wieder ein Fanbus aus Memmingen fahren. Wer das Team auch auswärts unterstützen möchte, kann sich unter Tel.Nr. 0160-7856269 noch anmelden. Abfahrt am Freitag ist um 15:45 Uhr am BBZ, eine Zustiegsmöglichkeit in Erkheim besteht.
Marc Stotz kehrt zurück zu den Indians
Der ECDC Memmingen kann einen Rückkehrer in seinen Reihen begrüßen. Marc Stotz kehrt nach wenigen Monaten in Norddeutschland wieder zurück an den Hühnerberg. Das Mitglied der letztjährigen Meistermannschaft wird ab sofort wieder spielberechtigt sein und bereits am Wochenende wieder für die Indians auflaufen.
Nun ging es ganz schnell: Nach der kürzlichen Krankheits- und Verletztenmisere verständigten sich die Indians mit Verteidiger Marc Stotz auf einen Wechsel zurück an den Hühnerberg. Der gebürtige Memminger lief die letzten Jahre durchgehend für den ECDC auf, ehe er vor der aktuellen Saison aus privaten Gründen ein Engagement in Norddeutschland einging. Die Indians bedauerten diesen Schritt damals zwar sehr, legten Marc Stotz aber keine Steine in den Weg und hofften auf eine baldige Rückkehr. Dass diese sich im Laufe des Novembers bereits anbahnte, freut die Verantwortlichen der Maustädter umso mehr. Als alle Details geklärt waren, konnte kurz nach der Partie gegen Landshut endlich Vollzug gemeldet werden. Sven Müller freut sich über den Rückkehrer, der nicht nur von den Fans schmerzlich vermisst wurde: „Wir sind froh, dass Marc wieder zurück in Memmingen ist. Sein Abgang im Sommer hat unsere Planungen in der Defensive etwas über den Haufen geworfen, Spieler seines Formats sind nur schwer zu bekommen. Schön, dass er nun wieder da ist.“ Auch Stotz selber freut sich auf die Aufgabe in Memmingen und weiß genau was ihn erwartet: „Der Kontakt nach Memmingen ist zu keiner Zeit abgerissen. Sven, einige Mitspieler und auch viele Fans haben sich immer wieder gemeldet. Ich freue mich, jetzt wieder ein Indianer zu sein und kann es kaum erwarten am Sonntag wieder vor den Fans am Hühnerberg aufzulaufen“.
Bereits am Dienstag hat Topscorer Antti Miettinen den Verteidiger in Norddeutschland abgeholt und Richtung Heimat gefahren. Somit wird Marc Stotz bereits am Freitag in Regensburg für den ECDC auflaufen, sollten alle Formalitäten erledigt sein. Sein erstes Heimspiel bestreitet er dann am Sonntag gegen den EV Lindau, wenn die Indians wieder den jährlichen Teddy Bear Toss veranstalten.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Derby mit Aufstellungs-Lotterie: Starbulls empfangen Landshut
Die Kulisse großartig, die Spannung knisternd, die Stimmung herausragend – darauf kann man sich verlassen, wenn die Starbulls Rosenheim am Freitagabend um 19:30 Uhr den EV Landshut zum Derbytanz im heimischen emilo-Stadion bitten. Ganz anders als mit den Rahmenbedingungen sieht es dagegen mit den Aufstellungen aus. Verletzungen und Krankheiten haben vor dem 16. Spieltag in der Eishockey-Oberliga Süd die Kader auf beiden Seiten stark ausgedünnt. Beide Trainer eint die Hoffnung, überhaupt drei vollständige Reihen aufbieten zu können – und die besondere Herausforderung, erst kurz vor dem Spiel endgültig zu wissen, welche Spieler dafür tatsächlich zur Verfügung stehen.
Dass der EV Landshut beim Derby-Auftritt an der Mangfall an diesem Freitag auf die verletzten Stürmer Stefan Reiter, Max Hofbauer und Marco Baßler verzichten muss, war schon länger absehbar. Nun kommen mit Routinier Christopher Schadewaldt (Rippenbruch) und Niki Meier (wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrt) zwei Verteidiger-Ausfälle dazu. Ob Stürmer Peter Abstreiter nach einem Muskelfaserriss rechtzeitig fit wird, war im Vorfeld der Partie noch offen. Topscorer Bill Trew (24 Punkte aus 15 Spielen) musste verletzungsbedingt unter der Woche mit dem Training aussetzen. Torwart Max Englbrecht und Verteidiger Devon Krogh lagen mit einem Magen-Darm-Virus flach. Mit dem ein oder anderem dieser fraglichen Akteure ist am Freitag auf dem Rosenheimer Eis aber natürlich zu rechnen. Trotzdem hat Trainer Axel Kammerer bereits angekündigt, auf zusätzliche Spieler aus dem DNL-Team zurückzugreifen.
Der EVL-Coach hat unter der Woche übrigens seinen Vertrag vorzeitig verlängert und wird auch in der Saison 2018/19 die sportliche Verantwortung bei den Niederbayern tragen. Nach einem durchwachsenen Start in die laufende Oberliga-Saison und drei Niederlagen zum Auftakt hat sich der EV Landshut kontinuierlich verbessert und rangiert mit 29 Punkten aus 15 Spielen inzwischen auf Tabellenplatz vier. Mit 62 Treffern haben die Isarstädter sogar drei Tore mehr als die Starbulls im bisherigen Saisonverlauf erzielt. Auch im direkten Vergleich mit den Starbulls aus den ersten beiden Saisonspielen schneiden die Niederbayern einen Hauch besser ab: Dem Rosenheimer 3:1-Sieg am zweiten Spieltag an der Mangfall steht die erfolgreiche Landshuter 4:1-Revanche vom sechsten Spieltag gegenüber.
Dass am Freitag in Rosenheim nun zahlreiche Spieler nicht oder nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte antreten können, macht das dritte Traditionsderby im Verlauf dieser Oberliga-Saison zu einer völlig unberechenbaren Angelegenheit. Bei den Starbulls konnten wegen leichter Verletzungen und eines Grippe-Virus mehrere Spieler nicht oder nur mit angezogener Handbremse trainieren. Trainer Manuel Kofler, der ohnehin auf die Langzeitverletzten Peter Lindlbauer, Michael Rohner, Andreas Nowak und Valentin Hein weiterhin verzichten muss, bangte am Vortag des Spiels gleich um ein halbes Dutzend weiterer Spieler. Seriöse Einschätzungen der Chancen auf einen Wettkampf-Einsatz am Wochenende waren dabei noch gar nicht möglich. Einige Entscheidungen fallen unter Umständen erst am Freitagabend während des Aufwärmprogramms.
Trotzdem gibt sich der Rosenheimer Coach, der sich selbst auch eine Erkältung eingefangen hat, optimistisch: „Die Spieler, die auflaufen, werden top motiviert und gut vorbereitet sein. Wir werden vom ersten Bully an hart arbeiten und alles dafür tun, über den Kampf ins Spiel zu kommen und unseren Fans und uns den Derbysieg zu schenken!“ – wobei auch hinter dem Trainer selbst ein winziges Fragezeichen steht. Nicht wegen seiner Erkältung, sondern weil sein drittes Kind den errechneten Geburtstermin verstreichen ließ. Und dass es sich just die klassische Eishockeyzeit am Freitagabend aussucht, um das Licht der Welt zu erblicken, ist zumindest nicht ganz auszuschließen – bei dem Vater ...
Karten für das Traditionsderby gegen Landshut am Freitag um 19:30 Uhr sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr. Der Vorverkauf bisher deutet auf eine ähnlich tolle Kulisse hin wie beim Spiel am 1. Oktober, als das emilo-Stadion sogar ausverkauft war. An der Tageskasse, die am Spieltag um 17:30 Uhr öffnet, werden zumindest Stehplatzkarten aber auf alle Fälle noch in ausreichender Anzahl erhältlich sein.
Das Spiel wird auch per Internet-Stream – buchbar zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv – live und kommentiert übertragen.
Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim im Rahmen des 17. Spieltags beim Tabellenfünften in Peiting. Beide bisherigen Saisonvergleiche (4:0 zuhause, 5:3 auswärts) konnten die Grün-Weißen für sich entscheiden. Doch Peiting hat viel Qualität im Kader und ist im Aufwind. Die Mannschaft gewann zuletzt dreimal in Folge und landete in den vergangenen beiden Heimspielen deutliche 6:2-Erfolge gegen die auf dem zweiten und dritten Tabellenplatz stehenden starken Mannschaften aus Deggendorf und Selb. Den Starbulls steht also eine äußerst anspruchsvolle Sonntagsaufgabe bevor. Spielbeginn in Peiting ist um 18 Uhr.
Richter Spielgeräte auf dem Starbulls Trikot
Bereits zum zweiten Mal in der Spielzeit 2017/2018 schmückt am kommenden Wochenende das Logo der Firma Richter Spielgeräte GmbH aus Frasdorf die Trikotbrust des Eishockey-Oberliga Teams Starbulls Rosenheim.
„4750 Zuschauer im emilo-Stadion, ein 3:1 Derbysieg gegen den EV Landshut und das eigene Firmenlogo ist Mittendrin! Wieso also Bewährtes und Erfolgreiches nicht beibehalten?“ Diese Frage hat sich die Firma Richter Spielgeräte GmbH aus Frasdorf nicht lange gestellt und nach kurzen Gesprächen mit den Verantwortlichen der Starbulls Rosenheim sofort wieder als Trikotsponsor für das zweite Heimspiel-Derbywochenende gegen den EV Landshut zugesagt.
„Im Namen der Starbulls möchte ich mich für die hervorragende Unterstützung seitens der Firma Richter Spielgeräte GmbH bedanken. Diese Partnerschaft bedeutet uns sehr viel und ist langfristig und nachhaltig ausgelegt. Der Kontakt mit der Firma Richter Spielgeräte GmbH ist immer sehr angenehm und die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend. Wir sind sehr stolz, einen solchen Partner mit den gleichen Prinzipien und Ansichten an unserer Seite zu wissen und möchten die Zusammenarbeit weiterhin genauso zielführend und erfolgreich gestalten“, sagt Daniel Malguth, Leiter Starbulls Sponsoring, über die neuerliche Unterstützung der Richter Spielgeräte GmbH.
„Wir freuen uns, die Starbulls in dieser Form unterstützen zu können. Die Wochenenden mit dem Derby gegen den EV Landshut sind für uns sehr interessant, da wir große Reichweiten erzielen und vor einem ausverkauften Haus unser Firmenlogo auf der Brust der Spieler zu sehen ist. Wir wünschen den Starbulls viel Glück für die restliche Saison und hoffen, sie bleibt weiter so erfolgreich wie bisher“, so Julian Richter, Geschäftsführer der Richter Spielgeräte GmbH.
Selber Wölfe (OLS)
Zwei Rechnungen offen
Unsere Wölfe haben ihre Serie auf mittlerweile fünf Siege in Folge ausgebaut. Dennoch geht es eng zu in der Oberliga Süd. Und dabei wird es bleiben. In der WölfeVorschau blicken wir mit unserem Coach, Henry Thom, auf die Begegnungen bei den Bulls Sonthofen und den Klassiker gegen die Blue Devils Weiden voraus.
Wenn wir uns an unsere erste OberligaSaison 2010 zurückerinnern, kann man ungefähr nachfühlen, was in den Köpfen des TEV Miesbach momentan vorgehen muss. Denn der 5:2-Sieg gegen den Tabellenletzten war alles andere als ein Selbstläufer.
„Miesbach hat mindestens 40 Minuten lang gezeigt, dass sie in der Oberliga mitspielen können. Man darf nicht erwarten, dass man da alles kurz und klein schießt. Keine Mannschaft spielt umsonst in der Oberliga. Ganz im Gegenteil: diese Spiele sind besonders gefährlich. Aber die Jungs haben sich auf die Sache konzentriert und verdient mit 5:2 gewonnen.“
Einen verdienten Sieg gab es auch am Sonntag gegen Regensburg.
„Ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Was wir gesehen haben, ist, dass wir, egal mit welchem Block, gegen jede Mannschaft der Liga auf höchstem Niveau agieren können. Vielleicht ist der Sieg einen Ticken zu hoch ausgefallen, aber darüber werde ich mich nicht beschweren (5:1).“, grinst der Coach.
Welch schwere Aufgabe unseren Jungs beim ERC Bulls Sonthofen bevorsteht, haben wir in dieser Saison schon gesehen. Aber gewissermaßen schließt sich am Freitag der Kreis.
„Oder wir brechen ihn. Seit der Niederlage (1:4) in Sonthofen, haben wir nicht mehr verloren und vier Top-Spiele gewonnen. Wir hätten da nicht unbedingt verlieren müssen. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir hatten genug Chancen um zu gewinnen. Wir wissen, was wir besser machen müssen und wollen das auch umsetzen. Effizienter vorm Tor sein und nicht in die gefährlichen Konter der Bulls laufen. Wir müssen einfach ein bisschen disziplinierter sein als beim letzten Mal.“
Und am Sonntag warten dann die Blue Devils Weiden. Ein Derby, dass in seiner dritten Auflage der Saison aber gerade für unsere Wölfe ein besonderes Spiel ist.
„Besonders? Weiß ich nicht. Wir haben in dieser Saison zweimal gegen sie verloren. In den Jahren zuvor war Weiden unser Lieblingsgegner und da wollen wir wieder hin. Hier war es ähnlich wie mit Sonthofen. In beiden Spielen (beide 3:4) waren wir nicht schlechter. Weiden ist extrem stark, wenn sie führen und auf Konter lauern können. Das gilt es für uns zu vermeiden.“
Oft entscheiden eben Kleinigkeiten.
„Natürlich. Scheibenglück, Tagesform, Schiedsrichterentscheidungen und so weiter. Viele Dinge spielen da rein. Wenn wir uns aber auf uns konzentrieren und weiterhin so sensationell von unseren Fans getragen werden, kann es was werden am Sonntag!“
Aus der Kabine gibt es wenig bis nichts Negatives zu berichten. Alle sind gesund und fit, auch Lukas #55Pozivil arbeitet weiter an seinem Comeback. Sein Einsatz am Wochenende ist sehr wahrscheinlich. Dennoch wird unsere medizinische Abteilung kurz vor Spielbeginn am Freitag entscheiden, ob er dabei sein kann.
Sonthofen Bulls (OLS)
ERC Sonthofen trifft auf Top-Clubs der Liga - Selb zu Hause und auswärts in Deggendorf
Ein schweres Wochenende steht dem ERC Sonthofen in der Eishockey-Oberliga Süd bevor. Mit den
Selber Wölfen kommt der Drittplatzierte der Liga am Freitagabend (20 Uhr) ins Oberallgäu, am
Sonntag müssen die Bulls auswärts beim Deggendorfer SC ran. Die Niederbayern belegen aktuell den
zweiten Platz der Zwölferliga. Trainer Heiko Vogler verlangt von seiner Mannschaft
hundertprozentige Konzentration, von der ersten Sekunde an.
„Wir haben Respekt, aber keine Angst“, so Vogler, der schwere aber machbare Aufgaben erwartet.
Gegen Selb und Deggendorf gelte es über 60 Minuten die Spannung hochzuhalten und den Fans
erneut hochklassiges Eishockey zu zeigen. Immer im Blick: Der gerade erkämpfte achte Platz, der am
Saisonende mindestens belegt werden soll. Die gefährlichsten Spieler auf Seiten des VER Selb heißen
Kyle Piwowarczyk, Jared Mudryk und Herbert Gleisberger. Zusammen haben sie schon 29 Treffer 50
vorbereitete Tore für die Wölfe erreicht. US-Spieler Michael Dorr fällt verletzungsbedingt aus, für ihn
kam Ian McDonald neu in den Kader. Bei Deggendorf heißen die Topscorer Kyle Gibbons, Curtis
Leinweber, Dimitri Litesov und Andrew Schembri, auch Ales Jirik hat in Sonthofen sein Talent schon
unter Beweis gestellt.
Positiv ist die Entwicklung im Sonthofer Kader: Den Bulls stehen am Wochenende sieben Verteidiger
und elf Stürmer zur Verfügung. Hinter Leon Müller von den „Bietigheim Steelers“ steht noch ein
Fragezeichen, ansonsten ist die Mannschaft von Heiko Vogler komplett. Auch Marco Sternheimer
steht dem ERC Sonthofen zur Verfügung. Er hatte unter der Woche noch ein U20-
Nationalmannschaftsspiel gegen DEL2-Club Bad Tölz bestritten, dass sein Team nach Penaltyschießen
gewann.
Die Fans dürfen sich in jedem Fall auf hochklassiges Eishockey freuen. Fabio Carciola, Vladimir Kames
und Co., sowie die Sonthofer Jungs Marc Sill und Maximilian Hadraschek werden alles daran setzen,
am Wochenende gegen Topteams der Oberliga Süd zu punkten und wertvolle Zähler im Kampf um
den achten Platz und damit die Play-Off-Teilnahme zu sammeln.
Harzer Falken Braunlage (OLN)
Vorbericht zum Wochenende der Harzer Falken
Harzer Falken an diesem Wochenende in Halle und gegen Erfurt
Nach dem letzten Wochenende, über welches man angesichts der hohen
Niederlagen lieber den Mantel des Schweigens hüllen würde, geht es am
Freitag um 20:00 Uhr in Halle und am Sonntag um 18:00 Uhr im
heimischen Wurmbergstadion gegen Erfurt wieder um so wichtige Punkte,
die aus dem Tabellenkeller heraushelfen sollen.
Und so ließ Trainer Bernd Wohlmann den Mantel des Schweigens
unberücksichtigt und analysierte die beiden Partien gegen Hamburg und
die Hannover Scorpions ausgiebig. Zu viele Fehler summierten sich in
diesen beiden Spielen und veranlassten dazu, dem System den
notwendigen Feinschliff zu verpassen, der dann auch durch das Team
realistisch umgesetzt werden kann. Zudem lässt er Leon Hungerecker ins
Harzer Tor zurückkehren, um Fritz Hessel und Dennis Korff die
notwendige Pause zu verschaffen. Dazu stehen Wohlmann bis auf die
beiden Dauerverletzten Artjom Kostyrev und Max Bauer alle Spieler zur
Verfügung und so entspannt sich auch die Lage in der Defensive etwas,
wo man nun wieder auf drei komplette Verteidigungsreihen zurückgreifen
kann. Was in beiden Spielen ausschlaggebend werden sollte. Denn sind
die Saale Bulls aus Halle nicht unbedingt ein Gegner, mit dem man sich
in direkter Konkurrenz wähnen kann, so kommt mit den TecArt Black
Dragons aus Erfurt ein Team in den Harz, das auch in der Tabelle
durchaus noch in Reichweite liegt.
Zwar liest sich die 6:0-Niederlage im Hinspiel in Erfurt nicht
unbedingt nach einer Großchance auf Punkte, doch muss man hier zum
einen berücksichtigen, dass der Harzer Kader zu diesem Zeitpunkt noch
ein anderer war und man es sich zum anderen in Erfurt immer etwas
schwerer tut. Doch Erfurt gelingt bislang genau das, was den Harzern
fehlt. Die Duelle gegen die direkte Konkurrenz aus Berlin, Timmendorf
und eben dem Harz haben die Thüringer allesamt schadlos absolviert und
stehen entsprechend nur zwei Punkte hinter Rostock auf Platz 11 der
Tabelle. Einzig ein Sieg gegen eines der Top-Teams blieb den Erfurtern
im Gegensatz zu den Falken bislang verwehrt.
Und zu diesen Top-Teams zählt wohl auch die Mannschaft aus Halle. Mit
drei Punkten Rückstand auf Platz 3 auf einem guten 6. Tabellenplatz
gönnten sich auch die Saale-Bullen anfangs der Saison einen neuen
Kontingentspieler. Und dies obwohl Bryan Cameron bis dahin in 4
Spielen satte 4 Tore und 2 Torvorlagen auf dem Konto hatte. Doch
insgesamt war man mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis anscheinend noch
nicht zufrieden und verpflichtete für Cameron mit dem 35-jährigen
Nathan Robinson einen Spieler, der mit Mannheim und den Eisbären
Berlin zwischen 2006 – 2009 einen Titel-Hattrick in der DEL hinlegte
und in dieser Liga in 381 Spielen 300 Punkte und zuvor in der
nordamerikanischen AHL in 278 Spielen 183 Punkte erzielte. Und auch in
der Oberliga Nord stehen bereits nach 10 Spielen 8 Tore und 7
Torvorlagen auf dem Konto des Kanadiers. Doch auch in der Defensive
lässt die Mannschaft von Trainer Dave Rich kaum etwas anbrennen. Denn
die Verteidigung um den Kanadier Steven Tarasuk und den erfahrenen Kai
Schmitz ermöglicht Schlussmann Kevin Beech einen überragenden
Gegentoreschnitt von 1,5, mit dem er alle anderen Torhütern der Liga
hinter sich lässt. Entsprechend darf man nicht so fahrlässig mit den
Chancen umgehen, wie noch im Hinspiel, als Halle mit 5:1 die Oberhand
behielt und man auf Harzer Seite ein „gut gespielt aber (in 125
Sekunden mit drei Gegentoren) verloren“ verbuchen musste. (Hei)
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Zwei weitere offene Rechnungen
Die beiden Begegnungen des kommenden Wochenendes haben für die Wohnbau Moskitos einen ähnlichen Charakter wie die des vergangenen Derbywochenendes. Mit beiden Gegnern hat das Team von Cheftrainer Frank Gentges noch eine Rechnung auf, denn sowohl an der Ostsee, bei den Rostock Piranhas, wie auch daheim gegen Leipzig gab es knappe Niederlagen. Wie schon in der letzten Woche haben Thielsch und Co. nun auch am Freitag (20 Uhr – Eissporthalle Essen-West) und am kommenden Sonntag (17 Uhr – kw-RENT Arena Taucha) die Möglichkeit der Revanche.
Mit 16 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz sind die Rostocker momentan so ein bisschen „Best of the Rest“ nach den ganzen Mannschaften, die sich derzeit um Platz Sieben balgen. Der Abstand wird allerdings langsam auch kaum noch einholbar, ganze zehn Punkte trennen die Piranhas von den Wohnbau Moskitos, die aktuelle den siebten Platz behaupten. Und damit das auch so bleiben kann, sollte im Heimspiel gegen die Gäste von der Ostsee ein Sieg her, zumal man an der Schillingallee zwei Führungen, jeweils durch Tom Fiedler, verspielt hat und am Ende 2:4 unterlag. Mit 39 erzielten Treffern darf man getrost davon sprechen, dass hier sicherlich einer der Knackpunkte für den Tabellenplatz liegt, mit einer torgefährlicheren Mannschaft wären die Piranhas sicherlich auch weiter oben dabei. Mit acht Treffern ist Artur Lemmer im Moment der gefährlichste Stürmer der Ostseestädter, Tomas Kurka und Kevin Piehler folgen ihm mit je fünf Toren. Allerdings haben die Piranhas noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Greg Classen verpflichtet. Der Deutsch-Kanadier bringt nicht nur NHL Erfahrung mit an die Schillingallee, auch reichlich Spiele, Tore und Assists aus Deutschlands höchsten Ligen kommen mit Classen an die Ostsee.
Am Sonntag müssen die Spieler vom Westbahnhof dann mal wieder länger in den Bus, es geht ins Zelt nach Taucha. Obwohl es in und um Leipzig Bestrebungen für ein „richtiges“ Eisstadion gibt, lieben die Fans und wohl auch das Team der EXA Icefighters Leipzig ihr Kult Zelt in Taucha. Klein, eng, laut wenn es gilt, all das hilft dem Überraschungsteam der aktuellen Saison wohl wieder, denn sie sind zumindest bis jetzt punktgleich mit Primus und Meister Tilburg. Ganz erheblichen Anteil am Höhenflug haben sicherlich auch ehemalige Spieler der Moskitos, allen voran Benedict Rossberg und Dominik Patocka. Rossberg, in der vergangenen Saison noch Backup von Sebastian Staudt spielt bisher in seiner ersten Saison als Nummer Eins Keeper eine tolle Saison. Mit einer Fangquote von 93,5 % liegt er in der Oberliga ganz weit vorne, noch vor seinem letztjährigen Teamkameraden und so Größen wie dem niederländischen Nationalkeeper Meierdres oder auch Björn Linda. Der zweite „Motor“ des Leipziger Spiels scheint derzeit Dominik Patocka zu sein, der sich auch am Westbahnhof in die Herzen der Fans gespielt hatte. Neun Tore und 13 Assists stehen beim Stürmer in der Liste, damit steht er auf Platz Eins der internen Scorerwertung. Und das vor Hannes Albrecht, Ian Farrell und vor seinem letztjährigen Essener Teamkollegen Michal Velecky. Hier gilt es sicher für die junge Defensive der Moskitos aufzupassen, denn Rossberg, Patocka und Velecky sind nicht die einzigen Spieler die auch schon das Trikot der Moskitos trugen. Und alle werden zeigen wollen, dass es ein Fehler war sie gehen zu lassen.
Bei den Moskitos fällt Marco Babic nach seiner Finger OP weiterhin aus. Auch Tom Fiedler wird passen müssen, er laboriert an einer Hüftverletzung, eine genaue Diagnose steht hier allerdings noch aus. Leider wird es auch am Wochenende keine Förderlizenzspieler geben, so dass Cheftrainer Frank Gentges eine konzentrierte Leistung seines Teams fordert: "Um zu punkten müssen wir in beiden Spielen an unserem obersten Limit spielen ansonsten reicht es nicht. Die letzten sehr erfolgreichen Wochen sollten unserem jungen Team das nötige Selbstvertrauen dazu gegeben haben.“
Herner EV (OLN)
Zuerst Crocodiles auswärts, dann Scorpions am Gysenberg!
Am Wochenende muss der Herner EV in der Oberliga Nord zuerst am Freitag in den Norden fahren um dort ab 20 Uhr im Eisland Farmsen bei den Hamburg Crocodiles anzutreten. Zwei Tage später kommen die Hannover Scorpions an den Herner Gysenberg. Spielbeginn ist dann wie immer sonntags um 18:30 Uhr. An die Hinspiele gegen beide Gegner hat der HEV gute Erinnerungen, denn am zweiten Spielwochenende dieser Saison konnten sowohl die Scorpions auswärts als auch die Crocodiles zuhause bezwungen werden. Dabei hatte der HEV in Mellendorf das Scheibenglück, das ihm zuletzt einige Male fehlte, auf seiner Seite. Denn der 3:2-Siegtreffer durch Aaron McLeod fiel vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Zuhause beim 4:2-Sieg gegen die Crocodiles fielen die Tore erst im Schlussabschnitt, endgültige Sicherheit gab es für die Gysenberger erst sieben Sekunden vor dem Abpfiff mit dem vierten Treffer. Es war also das Wochenende der späten Tore. „Das kommende Wochenende ist sehr wichtig für uns. Wir dürfen den Anschluss an die oberen Tabellenränge nicht verlieren. Von daher müssen Punkte her. Deshalb werden wir in beiden Begegnungen bis zum Ende kämpfen. Man hat ja z.B. bei den Hinspielen gesehen dass man bis zum Schlusspfiff konzentriert sein muss“ gibt sich Frank Petrozza kämpferisch. Dabei wird der HEV Coach eventuell Stürmer Danny Albrecht verzichten müssen. Der Stürmer ist angeschlagen und konnte in der Woche nicht trainieren. Auf jeden Fall dabei sein wird Julius Bauermeister. „Er hat in der Woche beim Training gute Leistungen gezeigt und wird im Kader stehen“, so Frank Petrozza. Auch Sebastian Eickmann ist wieder mit dabei, er hat seine schwere Bronchitis überwunden und konnte wieder trainieren. Beim Auswärtsspiel in Hamburg treffen zwei Tabellennachbarn aufeinander. Die Crocodiles haben wie der HEV bisher 23 Punkte geholt und stehen nur wegen des besseren Torverhältnisse auf Platz acht. „Damit ist die Ausgangsposition für beide Teams die gleiche. Beide wollen unter die ersten Sieben der Tabelle und damit in die sicheren Playoff-Ränge kommen. Von daher wird man von einer umkämpften Partie ausgehen können. Von Beginn an ist also äußerste Konzentration und Disziplin gefordert. Natürlich müssen wir auch an die Powerplay-Qualitäten der Hamburger denken“ meint Frank Petrozza. Das sollte am Sonntag zuhause gegen die Hannover Scorpions mindestens genauso stark beachtet werden, denn die Scorpions sind aktuell das erfolgreichste Überzahl-Team der Liga, noch vor den Crocodiles. Zudem stellt das Team aus Mellendorf momentan mit Patrick Schmidt und Björn Bombis die beiden erfolgreichsten Punktesammler in der Scorerliste der Oberliga Nord. „Die Scorpions haben sich gut verstärkt, sind ausgeglichen besetzt und hatten zuletzt einen guten Lauf mit fünf Siegen in Folge, bevor es eine knappe Niederlage in Tilburg gab. Das wird einen heißen Tanz geben, aber wir werden bis zum Ende kämpfen“ meint Frank Petrozza abschließend.
Rostock Piranhas (OLN)
Piranhas gegen Moskitos und Crocodiles
Der Gegner des nächsten Auswärtsspieles, die ESC Wohnbau Moskitos Essen, haben mit den Piranhas noch eine Rechnung offen, denn diese konnten das erste Aufeinandertreffen mit 4:2 für sich entscheiden. Insgesamt starteten die Essener nicht optimal in die Saison. Nach vier verlorenen Spielen fand man sich am Tabellenende wieder. Allerdings hat die Mannschaft unter der Leitung von Headcoach Gentges wieder in die „ Spur“ gefunden und so belegen sie mittlerweile den siebten Tabellenplatz mit 26 Punkten. Am vergangenen Wochenende konnten sie beide Lokalderbys gegen die Füchse Duisburg und den Herner EV für sich entscheiden. Dies dürfte für ausreichend Motivation für das kommende Wochenende sorgen. Anbully ist am Freitag um 20.00 Uhr.
Gegner des nächsten Heimspiels sind die Crocodiles Hamburg. Mit dem achten Tabellenplatz und 23 Punkten ist der Einzug in die Meisterrunde nicht gesichert. Zu Beginn der Saison unterlagen die Piranhas 4:5 nach Verlängerung. Im Spielverlauf gaben sie dabei eine eindeutige Führung noch aus der Hand. Spielbeginn in der Rostocker Eishalle ist wie gewohnt um 19.00 Uhr.
Ziel der Rostock Piranhas ist es ebenfalls, die Meisterrunde zu erreichen. Allerdings sind dafür jetzt Siege notwendig, denn mit derzeit 16 Punkten und dem zehnten Platz ist man davon noch weit entfernt. Ein großes Problem ist die negative Tordifferenz. Das Team unter Trainer Ken Latta wird am kommenden Wochenende vollständig antreten.
Buchloe Pirates (BYL)
Pirates müssen weiter fleißig punkten - ESV Buchloe trifft zum Rückrundenauftakt auf Germering und Schongau
Ohne große Verschnaufpause beginnt an diesem Wochenende bereits die Rückrunde in der Eishockey Bayernliga. Die Freibeuter des ESV Buchloe reisen dabei am Freitag zunächst ab 20 Uhr zu den Wanderers nach Germering. Am Sonntag kommt dann die EA Schongau nach Buchloe. Spielbeginn in der Sparkassenarena ist 17 Uhr.
Nach dem etwas durchwachsenen Wochenende mit einem knappen 5:4 Sieg nach Verlängerung gegen Geretsried und der unnötigen 3:4 Niederlage nach Penaltyschießen beim Kellerkind in Moosburg lautet die Devise für den ESV, weiter fleißig zu punkten. Denn in der engen BEL liefert sich momentan praktisch die komplette Liga ein heißes Kopf an Kopf Rennen, in dem jeder Punkt auf der Habenseite somit enorm wichtig sein kann. Zwar stehen die Piraten aktuell auf dem begehrten achten Rang, doch der Vorsprung auf die Verfolger ist minimal. Umso ärgerlicher war es, dass man am letzten Sonntag nach gutem Start in Moosburg die Partie letztlich doch noch aus der Hand gab und den fünften Sieg in Serie verpasste. Dieser hätte vor dem anstehenden Wochenende dem ESV zumindest ein klein wenig mehr Luft verschafft. Am Kampf hat es dabei zwar sicherlich nicht gelegen, doch personell wandern die Buchloer momentan wieder auf einem schmalen Grad. Nachdem Verteidiger Simon Beslic erkrankt fehlte, hatte Trainer Topias Dollhofer in Moosburg gerade einmal noch 14 Feldspieler mit an Bord und darunter nur fünf gelernte Verteidiger. Ob es an diesem Wochenende mehr sein werden, wird sich kurzfristig entscheiden.
Sicher ist allerdings bereits, dass man am Freitag zum Rückrundenstart nach Germering muss. Und mit den Wanderers haben die Buchloer gewissermaßen noch eine Rechnung offen. Denn gleich am ersten Spieltag setzte es für den ESV zu Hause gegen den Tabellenzwölften eine bittere 3:6 Auftaktniederlage. Danach folgten für die Münchener Vorstädter sechs Niederlagen in Folge ehe man wieder Zählbares einfahren konnte. Und auch am letzten Wochenende musste man nach einer knappen 2:3 Niederlage nach Verlängerung in Erding am Sonntag zu Hause gegen Füssen eine deutliche 2:8 Packung einstecken. Dabei hat man im Sommer einige gestandene Bayernliga-Akteure geholt. Dem neuen Trainer Heinz Feilmeier folgten aus Dorfen beispielsweise sein Sohn Tobias Feilmeier und Florian Fischer, die beide im Moment die teaminterne Scorerliste anführen. Zudem wurde mit Rainer Suchan ein langjähriger DEL-Profi verpflichtet. Und gerade diese Reihe hat schon so manches Team ins Schwitzen gebracht, wie auch die Buchloer leidvoll erfahren mussten. Denn alle sechs Treffer bei der eben erwähnten Auftaktniederlage gingen auf das Konto dieser Formation. Hier müssen die Piraten am Freitag also besonders aufpassen, wenn man Punkte aus Germering mitnehmen möchte.
Am Sonntag empfangen die Buchloer dann die Schongau Mammuts, die als Tabellenzehnter gerade einmal zwei Zähler Rückstand auf die Freibeuter haben. Das Hinspiel in Schongau gewannen die Buchloer zwar mit 7:4, doch schon damals war das Spiel enger, als es das Ergebnis schließlich aussagte. Die kampfstarken Mammuts spielen nämlich bislang eine durchaus ordentliche Runde. Das vergangene Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen gegen Pegnitz (7:4) und den überraschenden Heimerfolg gegen Erding (7:6) dürfte den Schongauern wohl nochmals zusätzlichen Auftrieb geben. Treffsicherster Akteur mit zehn Toren ist dabei momentan der lettische Neuzugang Vitalijs Hvorostinins, der genauso wie Markus Waldvogel schon 13 Scorerpunkte auf seinem Konto hat. Mit dem Tschechen Milan Kopecky wurde der Angriff zudem während der Saison auch noch einmal mit einem alt bekannten Gesicht verstärkt, das schon in der Vorsaison in Schongau gespielt hat und davor auch in Peißenberg aktiv war. Die Buchloer müssen also auch hier alles in die Waagschale werfen, wenn man einen Heimsieg einfahren möchte.
EV Moosburg (BYL)
EVM will in der Rückrunde einiges wiedergutmachen
Die Hinrunde der BEL-Saison 2017/18 ist Geschichte. Am Wochenende beginnen für den EVM die Rückspiele der Hauptrunde: am Freitag auf heimischem Eis gegen die Passau Black Hawks (19.30 Uhr) und am Sonntag beim HC Landsberg (17 Uhr; Busabfahrt 13.30 Uhr). Anfang Oktober ist man gegen beide Teams leer ausgegangen.
Von Euphorie zu reden, wäre sicher übertrieben. Es war eher Erleichterung, die sich am Sonntag nach dem 4:3-Penaltysieg über Buchloe im Lager der Grün-Gelben breit machte. Zumal es Heimsiege bis dato nur in der Vorbereitung gab. „Das war auch für den Kopf ganz wichtig“, sagte Keeper Thomas Hingel nach der Partie. „Der Druck bei so einer Negativserie wird ja nicht kleiner.“ Und der schwache Auftritt in Füssen war auch erst zwei Tage her.
Deshalb konnte und wollte man in dieser Woche auch nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Nach dem Training blieben die Spieler in der Kabine, es herrschte Gesprächsbedarf. Schließlich will man in der Rückrunde einiges wiedergutmachen. „Unsere Zuschauer sind heuer nicht gerade verwöhnt“, musste Coach Dimitri Startschew jüngst zugeben.
Vielleicht kann das Team die Fans bereits am Freitag wieder begeistern: Mit dem Tabellenneunten Passau ist eine Mannschaft zu Gast, die zuletzt zwei Pleiten in Folge kassierte. 3:6 hatte der EVM den Saisonauftakt bei den Habichten verloren. Chancenlos war man am zweiten Spieltag zuhause gegen Landsberg (3:10), wo Kapitän Mathias Jeske und Co. am Sonntag antreten müssen. Der vom Verletzungspech geplagte HCL ist zwar immer noch Dritter, holte aus den vergangenen drei Spielen aber nur zwei Zähler.
Vielleicht sollten die EVM-Verantwortlichen noch schnell bei (Tabellen-)Nachbar EC Pfaffenhofen anklopfen. Der hat am vergangenen Wochenende nämlich gezeigt, wie man Passau und Landsberg schlagen kann.
Peißenberg Eishackler (BYL)
Auf geht’s Eishackler – Körper unter Spannung und mit Volldampf ins Wochenende
Nach dem erfolgreichen Wochenende mit den Spielen gegen Landsberg und Dorfen wollen die Eishackler in den Spielen am kommenden Wochenende ihre gezeigten Leistungen auch in Pfaffenhofen und Zuhause gegen Geretsried wiederholen. Natürlich ist der mentale Tank der Eishackler nach dem 10:2 Sieg über Dorfen mit Selbstvertrauen und Motivation zu einhundert Prozent gefüllt doch übermütig sollten die Mannen von Trainer Staltmayr nicht sein denn den „Icehogs“ aus Pfaffenhofen geht es ähnlich. Sie haben letztes Wochenende mit Siegen über Passau und Landsberg ebenfalls richtig überrascht. Die Pfaffenhofner werden also ebenfalls mit breiter Brust in ihr Heimspiel gehen. Das wird auf jeden Fall eine harte Nuss in Pfaffenhofen werden.
Am Sonntag kommen dann die Geretsrieder nach Peißenberg. Im Regenspiel gegen Geretsried bei dem die Eishackler erst vor kurzem die „Riverrats“ mit 5:1 besiegt hatten, kamen die Peißenberger überraschend gut mit den Wetterverhältnissen zurecht. Lediglich die Gastgeber in Geretsried hatten so ihre Schwierigkeiten damit, was man eigentlich nicht erwarten konnte. Im Heimspiel am Sonntag werden jedoch einwandfreie Eisverhältnisse in der Peißenberger Eishalle herrschen und dass wird das Spiel bzw. die Spielstärke der Gäste sicher nicht negativ beeinflussen. Die Geretsrieder haben Passau zuhause besiegt und am Sonntag nur knapp nach Verlängerung gegen Buchloe verloren. So wird das Spiel gegen die Riverrats am Sonntag ab 17 Uhr natürlich auch sicher kein Spaziergang werden.
Wenn die Eishackler aber, wie schon gegen Landsberg und Dorfen, dieselbe Konzentration und denselben Einsatz über 60 Minuten in beiden Spielen zeigen dann ist ein Punktgewinn am Wochenende im Bereich des möglichen. Der Wille und die Möglichkeiten sind in der Staltmayr-Truppe auf jeden Fall reichlich vorhanden.
Forst Nature Boyz (BLL)
Geschwächte Nature Boyz zweimal im Einsatz - Bad Aibling und TSV Trostberg die Gegner
An diesem Wochenende bekommen es die Nature Boyz am Freitag zu Hause gegen den EHC Bad Aibling zu tun, ehe die Reise am Sonntag zum TSV Trostberg führt. Beide Gegner haben zwei ihrer Punktspiele gewonnen, und liegen somit mit 6 Punkten vor dem SC Forst. Eigentlich hätte die Mannschaft die Möglichkeit, ihr Punktekonto aufzubessern, doch angesichts der größer gewordenen Verletztenliste wird dies ein schwieriges Unterfangen.
Beim Spiel in Bad Wörishofen schieden Christoph Barnsteiner und Michael Kölbl verletzt aus, Barnsteiner wird mindestens 2 Wochen ausfallen, Michael Kölbl 4 Wochen. Mit den beiden Ausfällen ist Coach Sepp Bachmeier nicht zu beneiden, muß er doch eine komplette Sturmreihe ersetzen. Dazu grassiert bei einigen Spielern die Grippe, sodaß der Trainingsbesuch in der Woche ebenfalls nicht optimal ausfiel. Ein kleiner Lichtblick ergibt sich jedoch bezüglich von zwei Langzeitverletzten: Andreas Scholz hat diese Woche trainiert, ebenso Andreas Krönauer. Letztgenannter wird eventuell am Freitag sein Saisondebüt feiern.
Wenn am Freitag, um 19:30 Uhr das Spiel im Peißenberger Eisstadion gegen die Aibdogs beginnt, steht aktuell der Tabellenneunte gegenüber. Die Gäste gaben als Saisonziel Platz 5 an, davon sind sie, wie auch die Nature Boyz, weit weg vom Ziel. Vor der Saison wechselten u. a. Torhüter Andreas Zinnäcker und Verteidiger Louis Tarkusch vom EHC Klostersee zu den Aibdogs, Verteidiger Sven Rothemund kam von den Pegnitz Ice Dogs. Trotz dieser und einiger anderen Neuzugängen lief es nicht erwartungsgemäß für die Gäste. Gegen die SG Miesbach/Schliersee sprang zu Hause ein 5:2-Sieg heraus, beim EV Pfronten siegten sie mit 1:5 Toren. Achtbar schlugen sie sich gegen den EHC Klostersee und den ESC Kempten.
Auch das Spiel am Sonntag um 17:30 beim TSV Trostberg, aktuell Tabellenzehnter, gilt als Herausforderung. In der letzten Saison konnte das wichtige Spiel in der Abstiegsrunde mit 5:6 gewonnen werden. Dagegen unterlagen die Nature Boyz in der Vorbereitung zu Hause mit 1:6 Toren. Die Chiefs wurden vor der Saison ebenfalls als Kandidat für die Verzahnungsrunde gehandelt, doch die Ergebnisse sprechen eine andere Sprache. Sie kämpfen ebenfalls mit Spielerausfällen und haben alle 3 Heimpartien verloren.
Für die Forster gilt es, die Ausfälle so gut wie möglich zu kompensieren und sich wieder auf die Tugenden Kampfkraft und mannschaftliche Geschlossenheit zu konzentrieren. Stimmt die Einstellung der Spieler, könnte trotz der schlechten Vorgaben das eine oder andere Pünktchen herausspringen.
Haßfurt Hawks (BLL)
Richtungsweisende Partien gegen Bad Kisingen und Königsbrunn stehen den „Hawks“ bevor
Jetzt geht´s los – und zwar so richtig. „Ja, diese beiden Spiele haben es in sich“, blickt Trainer Martin Reichert mit gemischten Gefühlen auf das anstehende Doppel-Wochenende der Haßfurter „Hawks“ (1./26), die es nach dem Derby am Freitagabend beim EC Bad Kissingen (3./23, 20 Uhr) zwei Tage später mit der nicht minder schweren Hausaufgabe EHC Königsbrunn (5./21) zu tun bekommen (Sonntag, 18.30 Uhr). „Das ist sicher richtungsweisend“, macht der 53-Jährige deutlich.
„Aber“, fügt er hinzu, „nicht nur für uns. Auch unsere beiden Konkurrenten wollen schließlich in die Aufstiegsrunde und die anderen warten doch nur auf Ausrutscher.“ So gesehen könnten die „Hawks“ angesichts ihrer Tabellensituation sowie von drei beziehungsweise fünf Punkten Vorsprung beide Begegnungen relativ gelassen angehen. Dass dies bei einem Derby freilich nicht der Fall ist, ist Reichert bewusst. „Ich bin sicher, dass es wieder einmal hoch emotional zugehen wird vor einer großen Zuschauerkulisse, von denen sicher einige Hundert Fans aus Haßfurt sind“, freut sich der Falken-Dompteur auf das Gastspiel und die tolle Unterstützung vor Ort. Wohlwissend, dass die „Wölfe“ gerade nach der knappen 7:6-Niederlage im Hinspiel „sicher nicht erneut als Verlierer das Eis verlassen wollen. Nicht in eigener Halle und erst recht nicht zwei Mal hintereinander“, verweist Martin Reichert auf die bis dato einzige Heimniederlage der Kurstädter vor einer Woche, ausgerechnet im ersten Unterfrankenderby gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“. Zuvor ließen der überragende Kissinger Schlussmann Donatas Zukovas und seine Vorderleute dagegen nichts anbrennen. Erfolge gab es gegen ESC-Sonntagsgegner EHC Königsbrunn (3:1), den ERSC Amberg (3:2), den VER Selb 1b (5:1) und den ESV Burgau (4:0). Zwar sind gegen Haßfurt die meisten Leistungsträger der „Wölfe“ an Bord, wie etwa die Verteidiger Niko Samuel Grönstrand, Simon Eirenschmalz oder die brandgefährlichen Angreifer Eugen Nold, Marc Zajic, Roman Nikitin und Anton Seewald, doch einen schmerzhaften Ausfall gibt es: Spielertrainer Mikhail Nemirowsky kann die Mannschaft aufgrund eines Innenbandrisses in diesem Derby nur von der Bank aus unterstützen. „Das ist sicher eine Schwächung, doch deswegen ist Bad Kissingen nicht weniger gefährlich“, spielt diese Situation für Martin Reichert „keine Rolle. Wir schauen in erster Linie auf uns. Und wenn die Mannschaft das umsetzen kann, was wir uns auch in Training unter der Woche vorgenommen haben, stehen die Chancen bei 50:50.“
Mit einem hoffentlich kompletten Kader soll dann auch die Partie gegen den EHC Königsbrunn stattfinden. „Ich bin sicher, dass wir auch hier eine Topleistung abrufen müssen, um zu bestehen“, blickt der Sylbacher mit großem Respekt auf die „Pinguine“, die von ihren zehn Partien bereits sieben gewonnen haben. Auswärts freilich, das beweist ein Blick auf die Tabelle, besteht bei den bayerischen Schwaben noch Luft nach oben: Von sechs Gastspielen haben sie immerhin drei verloren. Und weil der Königsbrunner Kader ohnehin bereits bestens besetzt ist, ist die Erleichterung im ESC-Lager groß, dass der spektakuläre Neuzugang Matthias Forster erst ab Dezember spielberechtigt ist. Immerhin bringt der 32-jährige Angreifer von seiner letzten Station Sonthofen reichlich DEL-Erfahrung („Eisbären“ Berlin oder auch Hamburg „Freezers“) mit zum Landesligisten.
„Wenn wir nach diesem Wochenende weiterhin an der Spitze stehen, dann wäre dies natürlich überragend“, sagt Reichert, der die Kreisstädter aber „keinesfalls unter Druck setzen“ will. „Selbst wenn wir leer ausgehen sollten, mischen wir weiterhin voll mit im Kampf um Platz 5. Und auf den damit verbundenen Einzug in die Aufstiegsrunde bleibt unser Hauptaugenmerk. Von null bis sechs Punkten für uns ist alles möglich.“
ESV Bad Bayersoien (BBZL)
Topspiel in Germering beendet lange Pause des ESV Bad Bayersoien
Ganze 3 Wochen pausierte der ESV Bad Bayersoien seit seinem letzten Punktspiel gegen Holzkirchen. Zeit die genutzt wurde kleiner Blessuren auszukurieren und sich die Liga etwas anzusehen. Die hat es heuer wirklich in sich! Verrückte Bezirksliga kann man da nur sagen. Punktelieferanten steigen zu Favoriten auf und Favoriten lassen Federn bei Vereinen die man letzte Saison noch zweistellig abschoss. Zu einem dieser Neufavoriten geht es am Samstag für den ESV Bad Bayersoien. Schon um 16:45 Uhr ist Anpfiff im Eisstadion Germering gegen die 1b der Wanderers, die für alle etwas unerwartet auf dem 2. Platz rangiert. In 6 Spielen musste sich das Team von Andreas Schmid nur der SG Schliersee/Miesbach und dem EV Mittenwald geschlagen geben. Die Soier sind mehr als gewarnt und werden ganz anders in die Partie gehen als noch in den Jahren zuvor. Durch die Auflösung der U23 steht den Germeringern ein riesiger Kader zur Verfügung. 34 Spieler sind gemeldet, davon 3 Torleute. Die meisten um die 20 Jahre. Jung, wild und etwas ungestüm. Der ESV darf sich auf keinen Fall zu Revanchefouls hinreißen lassen. Aus der sicheren Defensive agieren um den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und dann zuzuschlagen. Erfahrung hat das Team von Hans Schmaußer genug um auch diese schwierige Aufgabe zu meistern.
Eisbären Eppelheim (RLSW)
Play-Off-Kampf gegen die Rhinos
Nach der schmerzlichen Niederlage gegen die Mad Dogs kommt es am kommenden
Wochenende zum direkten Duell mit dem Tabellennachbarn Hügelsheim, dessen
Sieger den begehrten Tabellenplatz 4 erreicht, den derzeit noch die
Eisbären inne haben.
Die Baden Rhinos sind dabei seit Jahren Teil der Play-Off-Kandidat und
sind dieses Jahr so gut wie selten in die Saison gestartet. Mit nur zwei
Niederlagen liegen die Rhinos nur auf Grund ausstehender Spiele derzeit
auf Rang 5. Umso wichtiger ist es für die Eisbären, das direkte Duell für
sich zu entscheiden. Wie schwer dieses Unterfangen wird, konnte man schon
im Hinspiel erkennen. Nach einem frühen Rückstand konnte man das Spiel
zwar drehen, musste am Ende jedoch mit nur einem Punkt die Heimreise
antreten. Überraschen torreich endete das Spiel, da die Rhinos die derzeit
beste Defensive der Liga zu bieten haben, was nicht zuletzt auf
Goalie-Neuzugang Häberle zurück zu führen ist. Will man gegen die Rhinos
bestehen, gilt es somit, die eigene Defensive nicht zu vernachlässigen und
die sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen als zuletzt.
Spielbeginn im Icehouse ist wie gewohnt um 19.00 Uhr.
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Knallhartes Wochenende
Ein knallhartes Doppelspiel-Wochenende steht für den EHC Eisbären Heilbronn auf dem Plan:
Am Samstag, dem 25.11.17 um 19 Uhr, heißt es Derbytime! in der Bietigheimer Egetrans Arena, wenn die Eisbären Heilbronn zum dritten und letzen Mal in der laufenden Regionalliga-Hauptrunde auf den SC Bietigheim-Bissingen treffen.
Wer behält im Derby diese Saison die Oberhand? Nach 2 Spielen steht es in der Serie 1:1 unentschieden. Aber die Eisbären haben noch eine Rechnung offen! - Die Bietigheim Steelers Amateure sind bisher das einzige Team, das den Eisbären aus Heilbronn, auf der heimischen Eisscholle Punkte entführen konnte. Nun wäre die Chance auf eine Revanche!
Keine 24 Stunden später, am Sonntag, 26.11.17 um 18 Uhr, präsentiert sich das Überraschungsteam der bisherigen Spielzeit, der EV Ravensburg, in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena.
Aus dem Kellerkind der letzen Jahre wurde durch gezielte Verstärkungen in der Sommerpause, ein potentieller Play Off-Anwärter, der zur Zeit den vierten Tabellenplatz inne hat.
Wollen sie ihren Platz an der Sonne nicht verlieren, dürften die Jungs um Trainer Sascha Bernhardt gut daran tun, das knallharte Wochenendpensum nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
EGDL empfängt den Meister aus Hamm
Noch einmal feucht durchwischen und frische Schnittblumen auf die Fensterbank stellen - der Meister kommt: Die EG Diez-Limburg empfängt am Freitagabend um 20.30 Uhr die Eisbären aus Hamm in der Diezer Eissporthalle. Beide Teams liegen derzeit punktgleich in der Tabelle der Regionalliga West auf den Plätzen vier und fünf - und damit in Schlagdistanz zu den vorderen Plätze. Wer oben dran bleiben will, der sollte dieses direkte Duell besser für sich entscheiden.
Erst einmal standen sich beide Mannschaften in der laufenden Saison gegenüber: Ende Oktober gewannen die Eisbären das Heimspiel gegen die Rockets mit 7:5. Damals besonders schmerzvoll für die EGDL: das zweite Drittel, in dem man zwischenzeitlich mit 3:6 zurücklag. Zwar kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch noch einmal auf 5:6 heran, kassierte dann aber kurz vor Schluss ein empty-net-goal. Besonders Martin Benes, der vier der sieben Eisbärentore schoss, bekamen die Raketen nicht in den Griff.
Das soll unter nun neuen Vorzeichen und in eigener Halle anders laufen für die Mannen vom Diezer Heckenweg. „Wenngleich die Aufgabe natürlich extrem schwer wird“, sagt Lörsch. „Hamm hat für mich nach wie vor die ausgeglichenste und spielstärkste Mannschaft der Liga. Wir konnten in Hamm aufgrund verschiedener Umstände nicht unsere beste Leistung abrufen. Das möchten wir jetzt besser machen und Revanche nehmen. Aber wir wissen um die Qualitäten von Hamm und von Ralf Hoja. Ein Trainerfuchs, den ich sehr schätze.“ Zuletzt entführte Hamm einen Punkt beim Spitzenreiter in Herford.
Personell hofft der Rockets-Trainer darauf, dass einige Akteure, die am vergangenen Wochenende noch angeschlagen waren in den Kader zurückkehren. Und natürlich hofft man, auch Neuzugang Philipp Maier - der Donnerstag erstmals mit der Mannschaft trainiert - für das Topspiel gegen Hamm spielberechtigt zu bekommen. Die Partie gegen Hamm wird am Wochenende das einzige Pflichtspiel für die EGDL sein.
„Für die Zuschauer wird das sicherlich ein packendes Duell werden“, sagt Lörsch. „Da stehen sich zwei offensivstarke Mannschaften gegenüber, die beide gerne mit viel Zug zum gegnerischen Tor agieren. Ich denke, dass Hamm ausgeglichener besetzt und auch besser eingespielt ist. Die haben richtig gute Einzelspieler, die bereits seit vielen Jahren zusammenspielen. Und dennoch mussten auch die Eisbären schon Rückschläge hinnehmen. Es wird wichtig sein, von der ersten Minute an hellwach und präsent zu sein.“
Dinslaken Kobras (RLW)
Gegen Neuwied und Lauterbach sollen weitere Punkte her
Am kommenden Wochenende heißen die Gegner der Kobras EHC Bären 2016 Neuwied und Luchse Lauterbach. Gegen beide Teams sollen weitere Punkte her, um den Abstand auf die vorderen Plätze weiter zu verkürzen. Zunächst geht es für die Kobras ins Neuwieder Icehouse, wo sie von den dort ansässigen Bären um 20.00 Uhr empfangen werden. Momentan spielen die adäquat verstärkten Neuwieder Bären eine Saison mit Höhen und Tiefen und befinden sich derzeit auf dem dritten Tabellenplatz wieder. Doch das kann sich schnell ändern, denn die Plätze zwei bis fünf sind nur wenige Punkte auseinander. Gerade vor heimischen Publikum sind die Deichstädter eine Macht. Angepeitscht von den eigenen Fans drehen die Bären zu Höchstleistungen auf. Das Resultat sind 32 erzielte Treffer, denen lediglich 13 Gästetore in den sechs gespielten Heimspielen gegenüberstehen. Die Heimspiele gegen Hamm und Neuss wurden sogar ohne einen Gegentreffer beendet. Als einziges Team konnten bisher die Ratinger Ice Aliens die Festung Icehouse erobern und alle drei Punkte aus Neuwied entführen. Dennoch gab es Unruhe im Umfeld der Bären. Als Folge trat Trainer Jens Hergt diese Woche von seinem Traineramt zurück. Für ihn übernehmen vorerst Teammanager Carsten Billigmann und Andreas Halfmann das Training. Somit wird das Team der Bären nun gefordert sein. Die Kobras erwartet also ein heißer Tanz auf dem Eis in der Deichstadt. Da wird es vor allem auf die Dinslakener Defensive ankommen, die an diesem Abend mit Sicherheit nicht Beschäftigungslos sein wird. Doch die Dinslakener wissen ja, wie man gegen Neuwied Punkte holen kann. Im ersten Aufeinandertreffen in der Schlangengrube mussten sich die Männer um Kapitän Sven Linda erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Eine Wiederholung in Neuwied ist natürlich wünschenswert, wäre aber eine Überraschung. Vor allem kommt es wieder auf die Kaderstärke der Kobras bei diesem Freitagsspiel an. Wobei die Dinslakener erst zuletzt bewiesen, dass sie auch mit einem kleinen Kader auswärts punkten können.
Punkten wollen die Giftschlangen auch am Sonntag, wenn es um 19.00 Uhr gegen die Luchse aus Lauterbach geht. Gerade gegen das Team vom Vogelsberg sind die Giftschlangen eigentlich zum Siegen verdammt, will man sich weiter von Lauterbach absetzen. Erst letztes Wochenende konnten die Kobras die rote Laterne an das Team der Luchse abgeben und wollen diese nicht wieder so schnell hergeben. Allerdings haben die Luchse momentan drei Spiele weniger gespielt und könnten theoretisch wieder an den Kobras vorbeiziehen. Umso wichtiger ist da ein Sieg der Giftschlangen gegen Lauterbach, um den Abstand auf den letzten Platz zu vergrößern. Bislang konnten die Luchse, die im Sommer einen Umbruch vollzogen, in fremden Gefilden nicht punkten. Dennoch wird das für die Sikorski-Truppe an diesem Abend kein Selbstläufer werden, denn die von Thomas van Euw trainierten Luchse werden sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben. Das mussten die Kobras schon einmal in dieser Saison erleben, als man im Luchsbau noch eine 2:0-Führung aus der Hand gab und das Spiel dann schließlich 2:3 verloren ging. Allein dieses Spiel wird den Kobras Warnung und Motivation genug sein, um die Punkte in der Schlangengrube zu halten. Ob Neuverpflichtung Mark Essery gegen Neuwied und Lauterbach für die Giftschlangen auf Torejagd gehen kann, steht noch nicht fest. Die Verantwortlichen arbeiten fieberhaft an einer Freigabe für ihn.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons am Wochenende doppelt im Einsatz!
Nach dem begeisternden Spiel gegen die Hammer Eisbären werden die Aufgaben für die Ice Dragons auch an diesem Wochenende nicht einfacher. Denn nicht nur, das sie am Freitagabend den Favoritenschreck aus Neuss empfangen, am Sonntag müssen sie zum Mitfavoriten nach Neuwied. 2 Aufgaben, die es in sich haben.
Die freitäglichen Gäste aus Neuss waren in der letzten Saison das einzige Team in der Liga, gegen das die Ice Dragons nicht einen Punkt holen konnten. Der derzeitige Tabellensechste stürmte am Ende bis ins Playoff-Halbfinale, scheiterte erst am späteren Meister aus Hamm. Noch stottert der Neusser Motor noch, wohl auch auf Grund des langen Ausfalls von Goalgetter Holger Schrills. Das jedoch auch ein stotternder Motor gute Phasen haben kann, belegen die 14 Punkte auf dem Neusser Konto. Vor allem gegen die Favoriten scheint es dem Team von Coach Andrej Fuchs leichter zu fallen, das volle Potential abzurufen, eindrucksvoll belegt durch ein 4:0 gegen Hamm und einen 4:2 Sieg in Ratingen. Dies mag auch an der Spielanlage liegen, sichere Defensive gestützt auf den starken Ken Passmann im Tor und überfallartiges Umschalten des traditionell läuferisch starken Teams sind das Erfolgsrezept beim Favoriten ärgern. Deshalb tun die Ice Dragons auch gut daran, dem 6:0 Erfolg aus dem Hinspiel nicht zu viel Bedeutung beizumessen, denn die Quirinus-Städter werden sich für die deutliche Heimniederlage revanchieren wollen und das werden die Ice Dragons gegen das konterstarke Team nur mit höchster Konzentration verhindern können.
Die Fans können sich auf jeden Fall wieder auf eine spannende Partie freuen, wenn Hauptschiedsrichter Eugen Berger und seine Assistenten Carsten Karst-Flamme und Nils Sondermann die Scheibe um 20:30 Uhr zum ersten Bully in der Eishalle „Im kleinen Felde“ einwerfen!
Sonntag reisen die Ice Dragons dann zu den Bären nach Neuwied, schon vor der Saison von vielen als sicherer Tipp auf den Titel gehandelt. Das Hinspiel ging deutlich an die Ice Dragons, nach einem anfänglich engen Spiel wurden sie immer dominanter und setzten sich am Ende mit 9:2 durch. Die Chance jedoch, am Sonntag in Neuwied erneut ein solches Husarenstück abzulegen, tendiert gegen 0.
Denn das Team aus der Deichstadt wird sich nicht nur für die deutliche Niederlage revanchieren wollen, was schon Motivation genug sein sollte. Sie haben auch nach ihrer ersten Heimniederlage in dieser Saison, am Freitag zogen sie mit 1:3 gegen Ratingen den Kürzeren, mit Sicherheit eine gehörige Portion Wut im Bauch. Da dann auch noch am Dienstag Coach Jens Hergt sein Amt niederlegte, sind die Spieler doppelt in der Pflicht, schließlich muss jeder Spieler dem neuen Coach beweisen, was in ihm steckt. Die Aufgabe in der Deichstadt wird für das Team um Kapitän Fabian Staudt also definitiv nicht leicht. Umso erfreulicher, dass in dieser Partie erstmals RJ Reed nach seiner Sperre wieder mitwirken kann und mit seinen Torjäger-Genen sicherlich für Entlastung der Herforder Defensive sorgen wird!
Angepfiffen wird die Partie im Icehouse in Neuwied am Sonntagabend um 19:00 Uhr, für alle, die nicht die Fahrt nach Rheinland-Pfalz auf sich nehmen können, bietet das Fanprojekt wieder einen Liveticker unter fdo-herford.de/liveticker an.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Sonntag gegen die Indianer
Da die Ratinger Ice Aliens schon mehr Spiele als die Konkurrenz absolviert haben, muss die Tabelle ein wenig begradigt werden und das bedeutet im Umkehrschluss, dass nur am Sonntag ein Spiel mit Ratinger Beteiligung stattfindet.
Antreten wird man in Soest bei den Bördeindianern (Spielbeginn: 19.00 Uhr), einer Mannschaft mit der sich die Ratinger in dieser Saison schon zweimal gemessen haben. Hatte man in der Vorbereitung noch arge Probleme mit den Soestern, so war das erste Meisterschaftsspiel eine deutlichere Angelegenheit. Mit 4:1 wurden die Indianer wieder nach Hause geschickt, dabei waren die Aliens über die gesamte Spielzeit das bessere Team und nur eine ineffiziente Chancenverwertung verhinderte einen höheren Sieg. Auch am Sonntag soll wieder an diese gute Leistung angeknüpft werden. Im Training wird hart daran gearbeitet, nach der zuletzt wieder gefestigten Defensive auch die Offensive wieder in Schwung zu kriegen. Sollte die Torflaute am Sonntag abgestellt werden, sind alle Beteiligten zuversichtlich den nächsten Dreier einzufahren, den Vorteil der "leichteren Beine" sollte man ja eigentlich haben.
Grefrath Phoenix (LLW)
Vor dem Spiel bei den Eisadlern: GEG mit Personalsorgen
Am kommenden Wochenende hat die Grefrather EG nur ein Spiel zu bestreiten. Am Freitag, 24.11. treffen die Blau-Gelben um 20.00 Uhr in Dortmund auf die “Eisadler”.
Nach einem eher schwachen Saisonstart hatten die Ruhrstädter einen starken Zwischenspurt hingelegt, waren nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, darunter ein 1:6 in Grefrath, jedoch wieder von Rang 2 auf den vierten Tabellenplatz zurück gefallen.
Dennoch stehen die Vorzeichen diesmal alles andere als günstig für das Team von der Niers. “Das wird schwer!” - So kurz und knapp antwortete GEG-Trainer Karel Lang auf die Frage, was ihm spontan beim Gedanken an die bevorstehende Auswärts-Aufgabe in Dortmund durch den Kopf geht. Hintergrund für die zurückhaltende Einschätzung dürften die momentanen Personalsorgen sein, die dem Grefrather Chef an der Bande derzeit das eine oder andere Kopfzerbrechen bereiten.
“Aus der ersten Sturmreihe müssen wir weiter auf Kapitän Andreas Bergmann und Roby Haazen verzichten. Beide können nach ihren Verletzungen aus dem Spiel gegen Troisdorf definitiv nicht spielen”, so Karel Lang. Auch für die zweite Angriffsformation sieht es nicht viel besser aus. Hier fällt neben dem berufsbedingt verhinderten Dennis Holstein nun auch Nachwuchs-Stürmer Max Parschill aus, welcher nach einer Sperre bei der GEG-Jugend auch für die erste Mannschaft nicht spielberechtigt ist. Zudem wird Verteidiger Christian Robens am Freitag ebenfalls nicht zur Verfügung stehen können.
War die Umstellung auf zwei neu formierte Angriffsreihen gegen die Troisdorf Dynamites beim 4:1-Sieg am vergangenen Freitag noch das Erfolgsrezept, so scheint es gegen die Eisadler diesmal kaum eine Alternative dazu zu geben, denn allmählich gehen dem Tabellenführer von der Niers die einsatzfähigen Spieler aus.
Für Karel Lang und sein Team jedoch alles andere als ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: “Wir müssen halt das Beste aus der schwierigen Situation machen. Jetzt können wir einmal mehr beweisen, dass wir als Team funktionieren”.
Tornado Niesky (RLO)
Erneut Kreisderby in Jonsdorf
Am kommenden Sonnabend treffen die Nieskyer Tornados das dritte Mal in der Saison auf die Jonsdorfer Black Panther. Anpfiff in der Sparkassen-Arena Jonsdorf ist am 25.11.2017 um 18:30 Uhr. Bisher sind die Nieskyer noch ungeschlagen. Doch nehmen die Cracks von Trainer Jens Schwabe dieses Kreisdreby nicht auf die leichte Schulter. Die Kreisderbys gegen Jonsdorf sind stets spannend und aufregend. Natürlich hoffen die Tornados wieder auf die Unterstützung vieler mitgereister Fans.
Im Kader der Nieskyer fehlen am Sonnabend Marcel Leyva, Daniel Wimmer, Stephan Kuhlee, Richard Rentsch und Tom Domula.
Schönheider Wölfe (RLO)
Wölfe zu Gast in der Landeshauptstadt
Am Samstag, dem 25.11.17, um 19:00 Uhr kommt es in der EnergieVerbund Arena Dresden zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen dem ESC Dresden und den Schönheider Wölfen. Das Heimspiel zum Meisterschaftsauftakt im Oktober konnten die Wölfe zwar deutlich mit 6:0 für sich entscheiden, doch seitdem steigerte sich die 1b-Vertretung der Eislöwen kontinuierlich und konnte beispielsweise die Berlin Blues zuhause mit 3:2 nach Penaltyschießen schlagen und auch am vergangenen Wochenende FASS Berlin zwei Punkte abknöpfen, als man in der Hauptstadt mit 4:3 nach Penaltyschiessen gewann. Mädler Wölfe-Coach Sven Schröder möchte daher das erste Spiel gegen die Dresdner nicht überbewerten und warnt: „Man muss zugeben, dass Dresden beim ersten Spiel im Wolfsbau nicht mit komplettem Kader angereist war und einen Tag zuvor auch ein schweres Spiel gegen Tornado Niesky in den Beinen hatte. Die drei Punkte sind zwar auf unserer Habenseite, doch das ist Vergangenheit. Wir müssen am Samstag in Dresden hart arbeiten und versuchen, wieder unser Spiel durchzuziehen, wollen wir am Ende etwas Zählbares mitnehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass uns Danny Reimann und Vincent Wolf verletzungsbedingt fehlen werden.“
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