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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Michael Wagner geht in sein drittes Jahr bei den Weserstars. Der 22-Jährige, der im Iserlohner Nachwuchs spielte und zuvor für die Eisbären JUniors aufs Eis ging, konnte zuletzt in 24 Partien 4 Tore und 7 Assists erzielen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 23.September 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG holt Punkt bei Vizemeister Wolfsburg
Die Düsseldorfer EG musste fünf Tage nach dem Erfolg über Mannheim erneut gegen einen Favoriten in die Verlängerung. Bei den Grizzlys Wolfsburg hatte das Team nach starker kämpferischer Leistung allerdings mit 2:3 n.V. (0:0; 1:1; 1:1; 0:1) das Nachsehen.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls gewinnen in Iserlohn
Der EHC Red Bull München holt den dritten Sieg in der DEL-Saison 2017/2018: Bei den Iserlohn Roosters gewannen die Red Bulls durch Tore von Mads Christensen, Keith Aucoin, Steve Pinizzotto, Michael Wolf (2) und Frank Mauer mit 6:3 (0:3|1:2|2:1).   
München erwischte einen Auftakt nach Maß: Mads Christensen traf schon in der zweiten Spielminute zur Führung und Keith Aucoin verwertete einen Querpass durch den Slot von Steve Pinizzotto zum zweiten Treffer (11.). Pinizzotto selbst legte kurz vor Ende des ersten Abschnitts nach und schlenzte den Puck trotz enger Bedrängnis zum 3:0 unter die Latte (19.).  
Besser lief es für die Roosters im zweiten Drittel: In Unterzahl schoss Christopher Fischer Red-Bulls-Keeper David Leggio an den Rücken, von dort prallte der Puck ins Tor (28.). Allerdings schlug der EHC Red Bull München zurück: Kapitän Michael Wolf traf in Überzahl (32.) und Frank Mauer schloss einen Konter zum 5:1 ab (36.).   
Mit einem Doppelschlag meldeten sich die Gastgeber im letzten Drittel zurück. Jason Jaspers (42.) und Jack Combs (44.) verkürzten für die Roosters. Die größte Chance auf den sechsten Treffer für die Red Bulls vergab Jason Jaffray in doppelter Überzahl, als Roosters-Goalie Sebastian Dahm großartig parierte (49.). Den Schlusspunkt setzte Michael Wolf mit einem Schuss ins leere Tor (60.).


Tölzer Löwen  (DEL2) 
4:9-Niederlage im Derby beim SC Riessersee
Das erste Punktspielderby der Saison haben die Tölzer Löwen verpatzt. Mit 4:9 (0:5, 2:1, 2:3) unterliegen sie einem starken SC Riessersee. Gerade im Auftaktdrittel zeigten die Buam nicht einmal annähernd ihre Qualität.
Nach fünf Minuten und acht Sekunden war das Spiel, mehr oder weniger, gelaufen. Der SC Riessersee hatte sich einen komfortablen Vier-Tore-Vorsprung herausgeschossen und den Löwen damit jegliche Hoffnung auf Auswärtszähler genommen. Drei dieser vier Treffer fielen in Überzahl – bezeichnend für die Unterlegenheit der Isarwinkler im ersten Drittel. „Wir waren darauf eingestellt, haben gewusst, dass uns Riessersee mit viel Druck und läuferischen Qualitäten unter Druck setzt. Das wir da nicht dagegen halten konnten war etwas enttäuschend. Die Strafzeiten kommen natürlich dazu wenn man unterlegen ist“, analysierte Rick Boehm. So nutzten Jakob Mayenschein, Lubor Dibelka und Richard Mueller, der gleich zweimal traf, die spielerische Überlegenheit zur deutlichen Führung. Der SC Riessersee trat im Powerplay meist mit Mueller und Johansson an der blauen Linie an, die mit Direktschüssen Löwen-Goalie Andreas Mechel bezwingen sollten. Ein taktisches Mittel, dass die Löwen in dieser Phase nicht in den Griff bekamen. Rick Boehm nahm zwar eine Auszeit „um das Drittel zu retten“, doch auch diese half nur kurz. In der 15.Spielminute erhöhte Louke Oakley aus spitzem Winkel auf 5:0. Die rund 450 mitgereisten und lautstarken Löwenfans trauten ihren Augen kaum.
Im Mittelabschnitt fanden die Buam kurzzeitig ihre Form wieder. Zwar konnte Philipp Wachter nach einem Gewühl vor Mechel einen weiteren Treffer auf die SCR-Seite der Anzeigetafel schreiben, doch die Löwen fanden in der Folge besser ins Spiel. Belohnt wurde dies durch Treffer von Joonas Vihko – klasse Solo – und André Lakos, der schön von Johannes Sedlmayr in Szene gesetzt wurde.
Der Spielausgang war für die Gastgeber aber zu keiner Phase in Gefahr. Zum Schlussdrittel durfte Michael Boehm seine ersten DEL2-Minuten miterleben. Es dauerte dreieinhalb Minuten, bis ihn Mueller mit einem platzierten Schuss zum 7:2 in der Liga willkommen hieß. Oakley erhöhte kurze Zeit später und das Spiel drohte erneut zum ergebnistechnischen Debakel zu werden. Philipp Schlager traf zwar noch zum 3:8, doch Lubor Dibelka konnte nach einem defensiven Fauxpas der Löwen erneut auf sechs Tore Unterschied stellen. Das 4:9 durch Klaus Kathan war nicht mehr als Ergebniskorrektur.
„Wir müssen relativ zügig daraus lernen und schauen, dass es schnell verarbeitet wird. Damit wir am Sonntag bereit sind gegen Bad Nauheim zu spielen. Die Truppe braucht Zeit. Ich denke, dass wir sehr nah dran sind. Die Vorbereitung ist vielleicht sogar etwas zu gut gelaufen. Das richtige Leben hat jetzt begonnen und wir haben gesehen, wo unsere Defizite liegen und was wir zu tun haben“, blickt Boehm schon in die Zukunft.
Das angesprochene Heimspiel gegen Bad Nauheim startet um 19:00 Uhr. Die ersten Punkte sollen in der weeArena her.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen unterliegen in Frankfurt  
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Saisonspiel bei den Löwen Frankfurt vor 3810 Zuschauern mit 2:4 (1:2; 0:0; 3:0) verloren. Cheftrainer Franz Steer musste auf den Einsatz von Sebastian Stefaniszin und Martin Davidek verzichten. Petr Macholda zog sich in den Schlussminuten eine Schulterluxation zu. 
Matt Siddall brachte den Gast in der achten Spielminute in Führung, doch Tim Schüle konnte im Powerplay ausgleichen (11.). Noch vor der ersten Pause brachte Marius Garten den Puck zur Dresdner Führung im Tor unter (17.). Nach einem torlosen Mitteldrittel wurde es im Schlussabschnitt noch einmal spannend. Brett Breitkreuz (46.) glich für den Gastgeber aus, ehe Patrick Jarrett (52.) Frankfurt in Führung brachte. Während Dresden durch Marius Garten einen Penalty vergab und einen Pfostenschuss verzeichnete, traf Nils Liesegang in den Schlusssekunden ins leere Tor.  
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben sehr gut gespielt und verdient geführt. Im 5-gegen-5 waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft. Im zweiten Drittel haben wir zu viele Strafen genommen. Es wäre mehr drin gewesen, aber am Ende hat uns auch die Cleverness gefehlt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 24. September um 17  Uhr. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena ist der SC Riessersee.  


Kassel Huskies  (DEL2)
Huskies schlagen Füchse nach Verlängerung
Mit Mark Ledlin für Phil Hungerecker in der vierten Sturmreihe gingen die Schlittenhunde ins
Heimspiel am 3. DEL2-Spieltag. Zu Gast waren die Lausitzer Füchse, die ihr erstes und bisher
einziges Saisonspiel am vergangenen Sonntag mit 2:0 gegen Freiburg gewannen. Gäste-Trainer
Hannu Järvenpää bot mit zwölf Stürmern und acht Verteidigern eine volle Kapelle auf.
In der Anfangsphase durften sich die Torhüter auf beiden Seiten, Markus Keller und Maximilian
Franzreb, nicht über fehlende Langeweile beschweren, denn beiden Sturmformationen spielten
sich einige gute Torchancen heraus. Den Torreigen eröffnete Thomas Merl in der neunten
Spielminute, als er – sträflich alleingelassen – nach Little-Zuspiel aus kurzer Distanz das 1:0
markierte. Sechs Minuten später legten die Huskies sogar nach: Nach einem gewonnenen Bully in
der neutralen Zone düpierten Manuel Klinge und Braden Pimm mit einem schnellen Spielzug die
Weißwasseraner Hintermannschaft, der Goldhelm mit der Rückennummer 64 schloss trocken zum
2:0 ab.
Vor der ersten Sirene hatten die Füchse jedoch noch die passende Antwort parat. Kyle Just
eroberte den Puck an der Bande und legte für Marius Schmidt auf, der frei vor Markus Keller zum
2:1-Anschluss traf. Da Weißwasser ein Überzahlspiel kurz vor Ende des ersten Drittel nicht nutzte,
ging es mit einer knappen Huskies-Führung in den Mittelabschnitt.
Dort wurde es nach zwei Minuten kurios. Das Tor zum 3:1 erzielte Patrick Klöpper, und das,
nachdem er zwölf Sekunden zuvor letztmals den Puck berührte. Warum? Es war der Füchse-
Kapitän André Mücke, der in Puckbesitz seinen eigenen Torhüter überwandt. Mit diesem
Geschenk wussten die Huskies allerdings nicht viel anzufangen, denn gut zwei Minuten später war
es erneut Mücke, der traf – diesmal jedoch auf der richtigen Seite. Der 3:2-Anschluss war somit
wieder hergestellt.
In einem von zahlreichen Tormöglichkeiten geprägten Spiel setzten die Huskies dann aber den
nächsten Stich. In der 29. Spielminute benötigten sie in Überzahl lediglich acht Sekunden, um
durch Manuel Klinge den alten Vorsprung von zwei Treffern wieder herzustellen. Eben jener Klinge verpasste kurz darauf sogar das 5:2, als er den Puck aus kurzer Distanz nicht im halbleeren Tor unterbrachte. So waren die Gäste noch im Spiel und verkürzten erneut: Verteidiger Maximilian Adam vollendete einen schnellen Gegenzug zum 4:3. Und die Huskies hatten Glück, dass sie vor Ende des Mittelabschnitts nicht sogar den Ausgleich kassierten, denn der enteilte Viktor Lennartsson traf bei seinem Solo nur den Pfosten. Im Schlussabschnitt dominierten zunächst die Defensivreihen, beide Teams waren sichtlich darauf bedacht, die eigene Zone zu verteidigen. Optisch leicht überlegen waren zunächst die Gäste, die daraus jedoch kein Kapital schlugen. In den Schlussminuten waren es dann wieder die Huskies, die sich dicke Chancen auf den fünften Treffer und eine mögliche Vorentscheidung erspielten. Unter anderem scheiterte Adriano Carciola mit einem abgefälschten Schuss an Maximilian Franzreb, Braden Pimm traf drei Minuten vor Schluss nach Klinges Querpass nur den Innenpfosten. So waren die Füchse weiter im Spiel und schlugen quasi auf den letzten Drücker zu. Mit sechs Feldspielern auf dem Eis traf Kyle Just drei Sekunden vor Spielende zum 4:4-Ausgleich. In der darauf folgenden Verlängerung sahen sich die Huskies zunächst – auch aufgrund einer zweiminütigen Unterzahlphase – in der eigenen Defensive wieder. Erst Kapitän Manuel Klinge brach den Bann: 21 Sekunden vor dem drohenden Penaltyschießen zog er unnachahmlich davon und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Huskies-Kapitän per Rückhand zum 5:4-Sieg nach Verlängerung.


Lindau Islanders  (OLS)
Heimdebüt endet 5:6 gegen Memmingen
Das erste Heimspiel der neuen Eishockey-Saison endete für die EV Lindau Islanders mit einer knappen 5:6 (1:2, 3:2, 1:2) Niederlage gegen den ECDC Memmingen.
Rund 400 Zuschauer bekamen bei der verzögerten Heimpremiere des EVL elf Tore zu sehen. Leider sechs davon gegen die Islanders und nur fünf für. Das erste Überzahlspiel des Abends für die Hausherren nach rund sechs Spielminuten hatten sich die Islanders anders vorgestellt. Bereits zum vierten Mal in der diesjährigen Vorbereitung kassierte man bei numerischer Überzahl nach einer Unachtsamkeit einen Gegentreffer. Markus Lillich traf für die Gäste in Unterzahl. Allerdings konnten die Islanders 30 Sekunden später den Faux-Pas wieder ausgleichen, als Philipp Gejerhos - noch in Überzahl – im Nachschuss für die Lindauer das Spiel auf Gleichstand stellte. Der Memminger Neuzugang Patrik Beck traf in der dreizehnten Minute zum 2:1 für die Indians, was gleichzeitig das Pausenergebnis war.
Deutlich wacher als die Lindauer kamen die Memminger aus der ersten Drittelpause. Milan Pfalzer und Gregor Kubail schraubten das Ergebnis bis zur 28. Minute auf 4:1. Die Islanders steckten nicht auf und kamen durch einen Doppelschlag binnen 18 Sekunden auf 3:4 heran. Zdenek Cech und Tim Brunnhuber trafen für die Blau-Weißen. „Nach dem 1:4 Rückstand haben wir eine gute Reaktion gezeigt“, sagte Trainer Dustin Whitecotton. Mit dem Zwischenstand von 3:4 aus Sicht der Lindauer ging es zum zweiten Mal in die Pause.
Als Zdenek Cech in der 42. Spielminute zum 4:4 einschob war das Spiel spätestens wieder offen. Chancen zur Führung gab es auf beiden Seiten, es war allerdings Memmingens neuem Kontingentspieler Petr Haluza vorbehalten die Gäste erneut in Führung zu schießen. Die Islanders kämpften sich nochmals heran und erzielten durch Florian Lüsch zweieinhalb Minuten vor Ende den verdienten Ausgleich. Als sich alle bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten machte Dominik Piskor 30 Sekunden vor Spielende den entscheidenden sechsten Treffer für die Gäste.
So bleibt den Islanders die Gewissheit von den ersten fünf Vorbereitungsspielen, deren vier verloren zu haben. Was in der Offensive über weite Strecken schon gut funktioniert, muss defensiv noch stabiler und geordneter werden.
Zum letzten Vorbereitungsspiel, bevor es nächsten Freitag zum Saisonstart nach Sonthofen geht, geben die Eisbären aus Heilbronn morgen Abend ihre Visitenkarte im Eichwaldstadion ab.


TEV Miesbach  (OLS)
Die Starbulls zu Gast in Miesbach
Es ist mittlerweile fast 7 Jahre her, dass der Traditionsverein aus Rosenheim letztmalig gegen den TEV gespielt hat. Heute treffen die beiden Nachbarvereine zum Vorbereitungsspiel aufeinander, sowie in der Punkterunde ebenfalls noch 4x ! Nach dem die Starbulls sich nach der Oberliga- Meisterschaft 2010 die vergangenen Jahre fest in der DEL2 etabliert hatten, konnten sie nach einer unglaublichen Verletzungsmisere letzte Saison in den Play-Downs den Abstieg nicht verhindern. Nun startet Neu-Trainer Manuel Kofler mit einer stark umgekrempelten Truppe die Mission Wiederaufstieg. Insgesamt 8 Neuzugänge wurden verpflichtet, davon 5 Rückkehrer. Generell setzt man auf Stallgeruch und Identifikation, da  nur wenige Spieler im Kader stehen, die nicht im eigenen Nachwuchs ausgebildet wurden. Mit Luca Endres und Valentin Hein stehen 2 Spieler im Aufgebot, die im Nachwuchs auch für den TEV aufgelaufen sind und der 32-jährige Stürmer Michael Fröhlich hat in der Oberliga-Saison 2007/08 insgesamt 37 Spiele für den TEV bestritten, dabei 5 Tore und 5 Assists erzielt, aber auch 100 Strafminuten kassiert. Bei den Gastgebern werden heute Timon Ewert, Martin Lidl und Stephan Stiebinger besonders motiviert sein, die auch schon das Starbulls-Trikot getragen haben. Die Vorzeichen sind klar: der Absteiger, der als einer der Favoriten gehandelt wird trifft auf den Aufsteiger, für den es ein Abenteuer ist, sich mit den großen der Liga zu messen und topmotiviert in die Partie geht. Allerdings sind die Vorzeichen beim TEV nicht die allerbesten. Unter der Woche waren teilweise nur 14 Spieler auf dem Eis, nachdem die Spieler Frank, Deichstetter, Kirschbauer, Lidl, Felix Feuerreiter, Kimmel, Seiderer teils aufgrund von Blessuren, teils Prüfungsbedingt passen mussten. Die Gastgeber werden jedoch ihre Tugenden in die Waagschale werfen und nichts unversucht lassen, dem Ligakonkurrenten mit einem guten Auftritt Respekt  einzuflößen.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
„Flötzinger-Bierometer“ schmeckt den Fans
Mit dem Beginn der Hauptrunde der neuen Saison 2017/2018 startet der Premiumsponsor „Flötzinger Bräu“ zusammen mit den Starbulls Rosenheim den sogenannten „Flötzinger-Bierometer“! Dabei sponsert das Traditionsunternehmen der Familie Steegmüller 5-Liter Freibier für jedes geschossene Starbulls Tor.
Volltreffer für alle Fans der Starbulls Rosenheim kurz vor dem Start in die Oberligasaison 2017/2018: Ab dem ersten Auswärtsspiel der Grün-Weißen am 29.09.2017 gegen den EHC Waldkraiburg, sponsert die Flötzinger Brauerei Rosenheim 5-Liter Freibier für jedes in dieser Saison geschossene Starbulls Pflichtspieltor.
„Die Starbulls Rosenheim und die Flötzinger Brauerei sind zwei absolute Institutionen unserer Stadt und passen daher perfekt zusammen. Als Partner der Starbulls ist Flötzinger vor allem auch ein Partner der Fans. Unser neuer Bierometer ist daher eine Aktion für alle Freunde des Rosenheimer Eishockey, mit denen wir uns gemeinsam auf viele Treffer unserer Grün-Weißen in der neuen Saison freuen“ sagt Flötzinger Gebietsverkaufsleiter Gabriel Krüger.
„Ab sofort können unsere treuen Fans bei jedem Tor zweimal feiern! Einmal wegen des Treffers für unsere Starbulls und anschließend zusätzlich wegen den 5-Litern köstlichen Freibiers der Flötzinger Brauerei! Zusammen mit unserem Premiumpartner hoffen wir, dass sich unsere offensive Spielweise in viele Tore umwandeln wird“ so Vorstand Thaller.
Der jeweils aktuelle Stand des sogenannten „Flötzinger Bierometer“ kann jederzeit auf der Website der Starbulls Rosenheim unter www.starbulls.de eingesehen werden und wird in Zukunft auch nach jedem Heimspieltor im emilo-Stadion verkündet. Die Gesamtmenge an Litern wird am Ende der Saison im Rahmen einer Saisonabschlussfeier an alle anwesenden Fans des Rosenheimer Eishockey ausgeschenkt!
Keine Sorge: Dabei wird auch jeder Besucher bedacht, der entweder kein Bier mag oder noch keines trinken darf. Es ist für alle Geschmäcker und Altersklassen gesorgt!


Selber Wölfe  (OLS)
Gelungene Generalprobe
Generalprobe gelungen. Unsere Wölfe feiern gegen den Nordoberligisten EXA IceFighters Leipzig einen verdienten 5:1 Heimerfolg und blicken mit weiterem neu getankten Selbstvertrauen auf den Saisonauftakt am kommenden Freitag in Memmingen. Unser Team zeigt sich gegenüber den letzten Auftritten in allen Bereichen stark verbessert. Positiv einerseits die guten Torhüterleistungen von Deske und Kümpel, die der Abwehr Stabilität verlieh, andererseits gefiel das Wolfsrudel auch durch eine konsequentere Chancenverwertung im Torabschluss. Besonders erwähnenswert: der couragierte und herzerfrischende Auftritt unserer „jungen Wilden“ Silbermann und Klughardt.
Ohne die erkrankten Geisberger, Böhringer und Neumann- dafür wieder mit Moosberger und Dorr – Wölfe-Coach Thom muss einige Umstellungen vornehmen und beweist dabei ein glückliches Händchen. Der erst 17jäghrige Klughardt darf sich im Paradeblock neben Mudryk und Piwowarczyk beweisen und es ist Klughardt, der die erste gute Torszene für unsere Wölfe hat, aber an Goalie Hoffmann scheitert. Wenig später ist es erneut das Selber Nachwuchstalent, der mustergültig Mudryk in Szene setzt, der zum 1:1 ausgleicht und das frühe Führungstor der Gäste (nach nur 53 Sekunden) vergessen lässt. Beide Teams sind offensiv ausgerichtet mit ausgeglichenen Spielanteilen, die beiden Goalies dürfen sich desöfteren auszeichnen. Fortan kommen aber unsere Wölfe besser ins Rollen, mehr als verdient der Führungstreffer. Kolb nimmt aus dem Hinterhalt Maß und der Puck zappelt im Netz. Dorr kurz danach bringt Gäste-Goalie Hoffmann in Bedrängnis, aber auch im Gegenzug ist Deske auf dem Posten und klärt gegen Eichelkraut. Goldrichtig vom Zeitpunkt her fällt das 3:1 durch Gare, dem ein feines Zuspiel durch Youngster Silbermann, der neben Routinier Ondruschka eine gute Leistung bot, vorausging.
Auch wenn der Mittelabschnitt torlos endete, langweilig war es keineswegs. Ein gutes Überzahlspiel der Leipziger bringt nichts ein, denn unsere Wölfe stehen bombensicher, auch bei 5/5 lassen unsere Jungs sehr wenig zu. Und alles was durchkommt, ist sichere Beute von Deske, der fehlerfrei nach 30 Minuten für Kümpel Platz macht. Letzterer darf gleich mit zahlreichen guten Paraden sein Können demonstrieren. Die größte Chance auf den Führungsausbau vergibt Schiener, der durchgebrochen an Leipzigs Nr. 31 scheitert.
Die Gäste aus der Messestadt beginnen mit wütenden Angriffen, scheitern aber immer wieder an Kümpel, der starke Abwehrparaden zeigt. Gare und Kolb vergeben jeweils in Überzahl, wenig später holt Pozivil aus und feuert von der blauen Linie – Moosberger fälscht unhaltbar zum 4:1 ab. Den Schlusspunkt setzt das „Leichtgewicht“ im Selber Team. Klughardt, von Mudryk sehenswert in Szene gesetzt, schließt im Stile eines Torjägers unhaltbar zum 5:1 Endstand ab. Unschön und unnötig in einer ansonst fairen Partie der von Leipzig´s Tramm angezettelte Faustkampf mit Penc. Für den Selber Förderlizenzspieler endete das Spiel vorzeitig mit einer blutenden Verletzung im Gesicht.
Am kommenden Freitag, 29.09.2017 starte die neue Oberligasaison 2017/2018. Unsere Wölfe müssen zum Auftakt zum ECDC Memmingen Indians reisen.
Es kann endlich losgehen, auch alle Wölfe-Fans, die keine Saisonkarte haben, können sich ab sofort mit Tickets für die einzelnen Spiele eindecken. Heute Nachmittag schaltete VER-Selb-Geschäftsstellenleiter Peter Pahlen den Onlinevorverkauf „scharf“, d.h. ab sofort können über die Wölfe-Homepage und dem Onlineticketanbieter Reservix für alle Hauptrundenheimspiele der Selber Wölfe 2017/2018 Tickets online gekauft werden.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Knappe Niederlage gegen Miesbach
Im vorletzten Testspiel zur Vorbereitung auf die Oberliga-Saison 2017/ 2018 mussten sich die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitagabend geschlagen geben. Personell gebeutelt unterlagen die Industriestädter dem Ligakonkurrenten aus Miesbach in der Raiffeisen Arena mit 2:3. Brent Norris und Michael Trox trafen für den EHC, der nach wie vor Defizite im Powerplay aufweist.
Zwei ihrer drei Tore erzielten die Gäste aus Miesbach am Freitag nämlich in Überzahl, beim ersten Gegentreffer hatte das Team von Trainer Markus Wieland sogar zwei Spieler mehr auf dem Eis. Waldkraiburgs Trainer Sergej Hatkevitch durfte sich zwar gegen den TEV über die Rückkehr von Max Kaltenhauser und Michael Trox freuen und bot im Tor Fabian Birk auf, gleichzeitig fehlten aber Lukas Wagner und Ludwig Synowiec verletzt, Florian Ullmann wegen Grippe und auch Tomas Vrba und Bastian Rosenkranz. Dennis Ladigan, dem zuletzt Trainingsrückstand attestiert wurde, stand im Kader, doch war seine Eiszeit dann recht überschaubar.
Allein in den ersten 20 Spielminuten boten sich dem EHC Waldkraiburg drei Üerzahlspiele, Miesbachs Keeper Anian Geratsdorfer ließ sich aber nicht überwinden und so sollte es erst im zweiten Drittel torreicher werden. Max Kaltenhauser und Christian Ettwein kassierten gleich zu Beginn des mittleren Spielabschnitts Strafzeiten und 39 Sekunden mit zwei Spielern mehr auf dem Eis reichten Miesbach zur Führung durch Verteidiger Stefan Mechel (21:34). Nach einer halben Stunde schlug dann aber Waldkraiburgs Kanada-Fraktion zu, in Zusammenarbeit mit Philipp Seifert. Brent Norris war am Ende der Torschütze und glich aus (30:06). Gut vier Minuten später zeigte dann Michael Trox, wie sehr er dem Team helfen kann und stellte im Zusammenspiel mit Daniel Hämmerle auf 2:1 für die Hausherren (34:25), allerdings schlugen die Gäste umgehend zurück. Stephan Stiebinger nutzte erneut eine Überzahl und sorgte so für den Ausgleich zum 2:2 (35:12), gerade einmal 47 Sekunden nach Waldkraiburgs Führungstreffer.
Zwar drängten die Löwen im Schlussabschnitt vor gut 400 Zuschauern abermals auf die Führung, doch es sollte nur noch der TEV Miesbach sein, der einen Treffer erzielte. Erneut war es der 22-jährige Verteidiger Stefan Mechel, der mit seinem zweiten Tor des Spiels für den 3:2-Endstand sorgte (47:43). Am Sonntag empfangen die Löwen nun noch den EV Regensburg zum letzten Testspiel, am Freitag, den 29.9.2017, startet die Oberliga-Saison dann mit dem Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim. Nach wie vor laufen zudem die Planungen für das erste Auswärtsspiel der Oberliga-Saison. Am 1.Oktober geht es zum EC Peiting und dort soll die Löwen wieder ein Fanbus begleiten. Treffpunkt ist am 1.Oktober um 14:30 Uhr an der Raiffeisen Arena, Spielbeginn um 18:00 Uhr. Der Fahrpreis liegt bei 15 €, mindestens 35 Teilnehmer bedarf es, damit der Bus fährt. Anmeldungen wie üblich per Direktnachricht über die Facebook-Seite des EHC oder per Email an fanbus @ehcwaldkraiburg.com.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos Sieg am Pferdeturm
Bevor es in die Saison geht, haben die Moskitos noch einmal in zwei Spielen die Möglichkeit gegen eine sehr gute Oberliga Mannschaft zu testen.
Das erste Drittel bei den Hannover Indians war gut, aber ohne das Salz in der Suppe. Die Moskitos wieder mit Sebastian Staudt im Tor, Marcel Pfänder und Niklas Hildebrand waren nach ihren Verletzungen erstaunlicherweise ebenfalls schon wieder auf dem Eis. Bei zwei Chancen von Hannover hatte der Essener Goalie Sebastian Staudt die Nerven, im Gegenzug bissen sich die Indianer aber auch die Zähne aus.
Der zweite Abschnitt begann mit dem üblichen Abtasten. Aber nur solange bis Kyle DeCoste beschloss, dass es jetzt gut wäre, gegen seinen Treffer zum 0:1 hatten die Indians kein Mittel. Und nur wenig später Niklas Hildebrand, der wieder zum Schläger greifen konnte. Toller Pass von Pfänder und Hildebrand im Alleingang zum 0:2.
Munterer letzter Abschnitt, doch Tore sollten keine mehr fallen. Am Ende siegten die Schützlinge von Frank Gentges verdient mit 2:0 am Pferdeturm. Und der Cheftrainer war auch in seinem Statement zufrieden: „Zu Beginn des ersten Drittels haben wir vier hundertprozentige Chancen vergeben, danach war das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Im zweiten Drittel haben wir dann zwei sehr gut herausgespielte Tore gemacht und das Spiel sehr diszipliniert zu Ende gebracht. Der Auswärtssieg ist verdient und wichtig fürs Selbstvertrauen. Am Sonntag steht Enrico Salvarani im Tor und bekommt seine Chance.“


Saale Bulls Halle  (OLN)
Klappe, die zweite? Bulls wollen Sieg auch im letzten Test vor Saisonstart! 6. Testspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Hannover Scorpions
Gestern ging die Reise der Saale Bulls in die hus de groot Eisarena in Mellendorf. Dort warteten die neu formierten Hannover Scorpions auf das Team von Head Coach Dave Rich. Nachdem die Gastgeber alle ihre Testspiele bisher für sich entscheiden konnten, waren unsere Jungs wohl gewarnt:  hier wartete zum Abschluss der Vorbereitungsphase noch einmal ein sehr guter Gegner und obendrein ein direkter Konkurrent im Ligabetrieb.
Unter dem Motto „Aus zwei mach eins“ beschlossen zwei Hannoveraner Vereine im Frühjahr den Zusammenschluss, aus zwei Eishockey-Vereinen wird einer: die Hannover Scorpions fusionierten mit den ESC Wedemark Scorpions – „neuer“ Name: Hannover Scorpions. Ziel des Ganzen sei es, die Konkurrenz um Fans und Sponsoren zu beenden, Kräfte zu bündeln und somit langfristig beste Voraussetzungen für den Aufstieg in die DEL2 zu schaffen.
Die Ligakonkurrenten sehen sich somit in dieser Saison einem neuen – mit Sicherheit stärkeren – Gegner gegenüber.
In ihren bisherigen Testspielen gegen die Harzer Falken und den EHC Timmendorfer Strand sind diese neuen Scorpions immer als souveräner Sieger vom Eis gegangen. Nun lag es also in den Händen der Saale Bulls, diese Serie zu beenden.
Dies gelang unseren Jungs eindrucksvoll, denn mit einem klaren 5:2-Erfolg im Gepäck konnte man sich wieder auf den Heimweg machen.
Morgen steigt vor heimischem Publikum das Rückspiel und auch dieses Duell wollen die Gastgeber natürlich gewinnen, um mit einem weiteren Erfolgserlebnis und dem daraus resultierenden Selbstvertrauen in die „scharfe Saison“ zu starten, die bekanntlich nächsten Freitag mit dem Heimspiel gegen die Rostock Piranhas startet.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles bleiben auch im Harz ungeschlagen
Am Freitagabend haben die Crocodiles Hamburg ihren sechsten Sieg im sechsten Spiel eingefahren. Ein starker erster Durchgang sorgte schon früh für die Entscheidung. Nach 20 Minuten führte die Mannschaft um Trainer Herbert Hohenberger bereits mit 5:0. Anschließend schaltete das Team einen Gang runter, behielt aber stets die Kontrolle. „Wir haben einen sehr guten Start hingelegt. Es ist dann natürlich schwer, die Konzentration zu halten. Das Spiel war ja schon entschieden. So konnten wir aber ohne Druck an unserem System arbeiten“, sagte der zufriedene Trainer nach Spielende.
Die durch Verletzungspech dezimierte Mannschaft verteilte die Verantwortung auf viele Schultern – alle sieben Treffer wurden von unterschiedlichen Torschützen erzielt. „Es ist gut zu wissen, dass alle Reihen in diesem Jahr Gefahr vor dem Tor aufbauen können. Heute konnten einige Spieler Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammeln“, lobte André Gerartz seine Teamkameraden.


Herner EV  (OLN)
Herner EV – Ratinger Ice Aliens 6:0 (1:0,4:0,1:0)
Im vorletzten Vorbereitungsspiel konnte sich der Herner EV am Freitagabend auf eigenem Eis mit 6:0 gegen die Ratinger Ice Aliens durchsetzen. Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg des Oberligisten gegen den Regionalligisten, der dennoch nicht enttäuschte und sich einige gute Möglichkeiten herausspielte. Vier Tore im zweiten Drittel sorgten allerdings in einer insgesamt fairen Partie für klare Verhältnisse.
Im ersten Spielabschnitt mussten die Zuschauer bis zur 18. Spielminute auf den ersten Treffer warten. Dann war es der junge DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath, der sich auf der rechten Seite durchsetzen und anschließend Ratingens Keeper Christoph Oster überwinden konnte. Zuvor hatten sich die Gysenberger durchaus schon gute Chancen herausgespielt, aber auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten.
Mit der Chancenverwertung klappte es dann in Abschnitt zwei besser, zumindest aus Herner Sicht. In der 23. Minute schloss Aaron McLeod eine gute Kombination von Vladimir Vaskowskiy und Christian Nieberle erfolgreich zum 2:0 ab. Fünf Minuten später nutzte Michel Ackers eine Überzahlsituation und erhöhte aus zentraler Position auf 3:0. Danach dauerte es neun Minuten, bevor Christian Nieberle den vierten Treffer markieren konnte. Das 5:0 erzielte Lois Spitzner in der 39. Minute. Er nahm ein gutes Zuspiel von Vladimir Vaskowskiy auf und ließ dem Keeper der Ice Aliens keine Chance.
Auch in den letzten zwanzig Minuten blieb der HEV spielbestimmend. Aber Aaron McLeod scheiterte nach weitem Zuspiel von Brad Snetsinger ebenso am Ratinger Keeper wie Sören Hauptig nach Pass von Thomas Richter oder Lois Spitzner, der die letzte große Chance dieser Partie hatte. Trotzdem kam Aaron McLeod noch zu seinem zweiten Treffer, er konnte nach feinem Zuspiel von Michel Ackers in der 50. Minute zum 6:0 vollenden. Die Ratinger Ice Aliens hätten durchaus einen Treffer verdient gehabt, die Chancen dazu hatten sie. Am nächsten kam dem noch Tobias Brazda in der 45. Minute, sein Schuss ging aber lediglich an den Pfosten. So konnte sich dann Michel Weidekamp im HEV Gehäuse den Shutout verdienen.
Am Sonntag heißt es dann erst Wählen gehen und dann am späten Nachmittag an den Ratinger Sandbach fahren. Dort gibt es ab 18 Uhr das Rückspiel des Herner EV bei den Ice Aliens, es ist das letzte Vorbereitungsspiel auf die Saison 2017/18.


Buchloe Pirates  (BYL)
Piraten schlagen ambitionierten Landesligisten EHC Klostersee - Martin Zahora trifft dreimal beim 5:3 Auswärtssieg des ESV Buchloe in Grafing
Mit einem 5:3 (4:0, 0:0, 1:3) Auswärtserfolg beim EHC Klostersee hat der ESV Buchloe am Freitagabend den zweiten Sieg im dritten Vorbereitungsspiel auf fremden Eis gefeiert. Grundstein dafür war ein starkes Auftaktdrittel mit einem Dreifachschlag der Gennachstädter, als man binnen 53 Sekunden den Spielstand von 1:0 auf 4:0 in die Höhe schraubte. Einen großen Anteil daran hatte - neben dem spielfreudigen Markus Vaitl - der tschechische Neuzugang Martin Zahora, der gleich drei der fünf Treffer erzielte.
Die Buchloer waren vor der Partie sicherlich gewarnt. Immerhin hatten die Klosterseer nach dem Durchmarsch in der letzten Saison in die Landesliga in den ersten Vorbereitungsspielen gleich drei Bayernligisten geschlagen. Germering, Geretsried und auch der letztjährige Vizemeister Erding zogen gegen den ehemaligen Oberligisten aus der Münchner Vorstadt bereits den Kürzeren. Dementsprechend hellwach begannen die Pirates auch. Denn nach gerade einmal 13 Sekunden verwertete Jungstürmer Marco Göttle einen Abpraller, nachdem Christoph Heckelsmüller die Scheibe aufs Tor von EHC-Torfrau Lisa Hemmerle gebracht hatte. Auch nach dem Blitzstart gab zunächst der Bayernligist den Ton an. Nach neuneinhalb Minuten sollte sich dies dann binnen 53 Sekunden auch deutlich auf der Anzeigentafel niederschlagen. Den Anfang machte Martin Zahora, der sehenswert in die Mitte zog und den Puck um Hemmerle herum zum 2:0 ins Tor legte (10.). Nur 21 Sekunden später netzte Markus Vaitl am langen Eck nach schöner Vorarbeit von Marco Göttle und Christoph Heckelsmüller zum 3:0 ein (10.). Den Dreifachschlag des ESV beendete schließlich wiederum der pfeilschnelle Zahora, der weitere 32 Sekunden später sogar auf 4:0 erhöhte (11.). Sichtlich bedient nahmen die Hausherren erst einmal ihre Auszeit, die den Grafingern dann auch ein wenig besser ins Spiel verhalf. Weitere Tore sollten aber im ersten Drittel nicht mehr fallen.
Und auch im Mittelabschnitt sollten die Zuschauer auf beiden Seiten keine weiteren Treffer zu sehen bekommen. Denn beide Teams neutralisierten sich zusehends und legten mehr Wert auf körperbetontes Spiel. Die Chancen die sich auf beiden Seiten trotzdem ergaben waren entweder zu harmlos, oder sichere Beute der Torhüter. Der wachsame ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir passte beispielsweise gut gegen Jens Glombitza auf, der am kurzen Pfosten nach einem Schuss bereits für den Abstauber zur Stelle stand (23.). Auf der Gegenseite legte Markus Vaitl einen Konter übers Tor von Torhüterin Hemmerle, die zur Hälfte der Spielzeit Dominik Gräubig Platz machte. Die größte Möglichkeit hatten im Anschluss aber noch die Gastgeber, als Gennaro Hördt kurz vor dem zweiten Seitenwechsel an der Latte scheiterte (38.).
Im letzten Durchgang vergab schließlich zunächst Marc Weigant das 5:0 (43.), das Martin Zahora kurz darauf aber dann doch besorgte. Nach gutem Auge von Markus Vaitl traf der Tscheche mit seinem dritten Tor zur Vorentscheidung (44.). Ganz aufgegeben hatten sich die Klosterseer allerdings noch nicht, auch wenn sie sich nach 47 Minuten selbst schwächten. Marinus Kritzenberger hatte sich nach einer vermeintlich harmlosen 2-Minutenstrafe auf der Strafbank so sehr beschwert, dass die Schiedsrichter ihn mit einer Spieldauer- und Matchstrafe vorzeitig zum Duschen schickten. Die fünfminütige Unterzahl überstand der EHC aber schadlos und schöpfte daraus offenbar nochmals neuen Mut. So verkürzte Bernd Rische freistehend auf Zuspiel von Gilbert Akal auf 5:1 (53.). Vorbereiter Akal war wenig später dann nach einem schnellen Konter auch zum 5:2 erfolgreich (55.), ehe Gennaro Hördt mit dem 5:3 in der Schlussminute sogar noch einen weiteren Treffer folgen ließ. Am verdienten Auswärtssieg der Piraten änderten diese Unaufmerksamkeiten in der Defensive aber nichts mehr.
Am Sonntag laufen die Buchloer dann das erste Mal auf eigenem Eis auf, wenn ab 18 Uhr der Nachbar HC Landsberg in der Buchloer Sparkassenarena zu Gast ist.


River Rats Geretsried  (BYL)
Packung in Germering
Beim 4. Vorbereitungsspiel in Germering legten die Rats einen behäbigen Start hin, der sich letztlich durch die ganze Partie zog. Am Ende stand eine verdiente 7:2 (4:2/2:0/1:0) Niederlage zu Buche.
Die Gastgeber gingen früh in Führung und sollten diese auch bis zum Ende halten bzw. ausbauen. Ein Stürmer der Hausherren spazierte relativ unbedrängt durch die Rats-Verteidigung, legte am Ende quer auf Fischer und der konnte ebenfalls freistehend zum 1:0 einschieben (5.). Die Partie nahm in dieser Phase deutlich Schwung auf, Luis Rizzo wurde nur wenige Minuten später in der neutralen Zone auf der Seite schön von Nino Poch angespielt. Mit viel Schwung fuhr er in das Germeringer Drittel und überwand von der Seite Wanderers-Schlussmann Hauser durch die Beine zum 1:1 Ausgleich (8.). Germering hatte jedoch die passende Antwort. An der eigenen blauen Linie fingen die Wanderers einen Schuss ab, im direkt darauf folgenden Konter erzielte wieder Fischer die abermalige Führung für die Hausherren (9.). Nur wenige Sekunden später führt erneut unzureichende Zuordnung im eigenen Drittel zum dritten Gegentreffer, Nico Rossi war mit einem Schuss aus dem Slot erfolgreich (10.). Der ESC ließ anschließend drei Überzahlspiele erfolglos verstreichen, bei den Hausherren klappte es gleich im ersten Versuch. Nach schöner Kombination vollendete Fischer per Direktschuss zum 4:1 und schnürte seinen Hattrick (18.). Eine der noch besseren Aktionen in diesem Drittel zeigten die Rats dann in der zweiten Unterzahlsituation, als Heller einen Querpass von Hölzl zum 4:2 verwerten konnte (20.). Im zweiten Drittel schien sich der ESC vorerst gefangen zu haben. Vorne konnte man konstanten Druck auf den sicheren Hauser ausüben, u.a. vergab Fuchs die große Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Effektiver zeigten sich da die Wanderers, die mit einem der seltener gewordenen Angriffe ihre Führung durch Feilmeier auf 5:2 (29.) ausbauen konnten. Der ESC machte einfach zu viele individuelle Fehler und fing sich am Ende einer eigenen Überzahl wieder einen Konter, Pfeil zum 6:2 (36.). Germering hatte nun Blut geleckt, der ESC machte es ihnen aber in vielen Phasen auch zu einfach. Immerhin überstand man gegen Ende des zweiten Durchgangs eine knapp einminütige doppelte Unterzahlsituation. Ähnliches Bild im letzten Drittel. Die Rats zeigten z.T. weiterhin haarsträubende Abwehrfehler und Germering freute sich über ungewohnt viel Freiraum. So erhöhten die Hausherren noch auf 7:2, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.
Fazit: Schlechtes Spiel der Rats, am diesem Abend lief nicht viel zusammen. Was jedoch mehr Sorgen als diese Niederlage macht ist die momentane Ausfallliste. Albanese, Berger, Wischnewsky und Wie-denbauer mussten verletzungsbedingt schon vorher passen, im Spiel selbst ging Hans Tauber dann noch mit Schulterbeschwerden frühzeitig in die Kabine. Hinzu kommen mit Martin Köhler, Meierl, Jonas Köhler und Hüsken vier Kranke. Bleibt zu hoffen, dass sich der Kader schnell wieder füllt und die richti-gen Lehren aus diesem Spiel gezogen werden können.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz unterliegen TSV Trostberg - Chiefs spielten cleverer
Am vergangenen Freitag gastierte der TSV Trostberg im Peißenberger Eisstadion, um sich wie die Nature Boyz auf die Landesliga-Saison vorzubereiten. Mit 1:6 (0:0, 0:2, 1:4) erzielten sie ein klares Ergebnis, das den Spielverlauf jedoch nicht ganz wiedergibt.
Beiden Mannschaften standen nicht alle Spieler zur Verfügung, es entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei dem die Hausherren eine leichte optische Überlegenheit erringen konnten. Die Gäste agierten aus einer kontrollierten Defensive, die Hausherren nahmen das Heft in die Hand. Daraus resultierend, verzeichneten die Gastgeber ein deutliches Plus an Torschüssen. Kai Klimesch im Trostberger Tor hatte mehr Schüsse abzuwehren, als sein Debütant Mathias Zink. Forsts Stürmer ließen einige klarere Möglichkeiten ungenutzt. Konsequenterweise endete das erste Drittel torlos.
Der zweite Spielabschnitt verlief fast genauso, wie der erste, allerdings wurde das Spiel mit mehr Körpereinsatz bestritten, einige Strafzeiten waren die Folge daraus. Wieder hatten die Hausherren zwar die besseren Chancen, doch der gegnerische Torhüter war nicht zu überwinden. Einen Konter der Gäste nutzte Wayne Grapentine zur 0:1-Führung in der 29. Spielminute, als er überraschend flach ins kurze Eck zielte. Knapp darauf ergab sich die große Chance zum Ausgleich in Überzahl, ein Nachschuß blieb vor der Linie hinter Klimesch liegen. Anschließend konnten wieder einige klarere Chancen nicht verwertet werden, zweimal alleinstehend vor dem Torhüter konnte die Scheibe nicht ins Tor befördert werden. Wer die Tore vorne nicht schießt, bekommt sie manchmal hinten rein. In Unterzahl kam in der 38. Minute Lukas Feldner frei zum Schuß, Mathias Zink hatte keine Chance, die 0:2-Führung zu verhindern.
Der dritte Spielabschnitt ist recht schnell erzählt - die Chiefs wurden ob der Führung sicherer in ihren Aktionen, die Nature Boyz verloren ihre Lockerheit, besonders nach dem 0:3-Rückstand in der 43. Spielminute, als Alexsander Lipp aus kurzer Distanz erhöhen konnte. Die Burschen um Trainer Sepp Bachmeier waren bemüht, das Ergebnis zu verbessern, jedoch waren wieder die Gäste erfolgreich. Aus kurzer Distanz konnte Mustafa Göcer den Abpraller in der 53. Minute zur 0:4-Führung nutzen. Es keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, denn Ron Zinner konnte 5 Minuten vor Schluß auf Zuspiel von Markus Schneider in Überzahl auf 1:4 verkürzen. Im Bemühen, das Ergebnis zu verbessern spielte die Mannschaft zu offensiv und vergaß, das eigene Tor abzusichern. Die Folge waren noch die beiden Treffer in der Schlußphase der Gäste, wobei das 5. Tor aus einem zumindest zweifelhaften Penalty hervorging. Insgesamt ist die Niederlage etwas zu hoch ausgefallen.


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
Die Overtime brachte die Entscheidung
Mit 6:7 verlor der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die „Crusaders“ des EV Fürstenfeldbruck. Dabei sah es bis kurz vor Schluss noch nach einem Sieg  für die Brunnenstädter aus. Doch ein Königsbrunner in den Reihen der Gäste hielt die Crusaders noch im Spiel und sorgte für eine Verlängerung.
EHC-Coach Alexander Wedl musste in der Partie auf einige wichtige Akteure verzichten, so fehlten in der ohnehin knapp besetzten Defensive Alexander Strehler und Michael Folk. In der Offensive mussten Tim Bertele und Maxi Merkle eine Auszeit einlegen. Trotzdem versuchte der EHC die Partie von Anfang an zu dominieren. Doch die Crusaders verteidigten clever und starteten immer wieder blitzschnelle Konter vor das Königsbrunner Tor. Beide Mannschaften gingen entschlossen in die Zweikämpfe, doch der EHC brachte sich selbst in die Bredouille und hatte ab der vierten Spielminute zwei Spieler auf der Strafbank sitzen. Zunächst konnten die Gäste den Vorteil nicht nutzen und hatten dann nur noch einfache Überzahl, doch in der fünften Spielminute musste Keeper Markus Kring das erste Mal hinter sich greifen. Fürstenfeldbruck konnte sich jedoch nicht lange über die Führung freuen, Patrick Zimmermann setzte sich energisch vor dem gegnerischen Tor durch und sorgte für den Ausgleich. In der zehnten Spielminute der nächste Schreckmoment für Königsbrunn als es plötzlich einen Penalty gegen den EHC gab. Doch Tormann Markus Kring konnte diesen abwehren, bis Drittelende fielen dann keine weiteren Treffer. Nach der Pause erwischte Königsbrunn den besseren Start und ging schnell in Führung, musste aber nur eine Minute später einen Doppelschlag der Gäste hinnehmen. Die Crusaders führten nun mit 3:2. In der 31. Spielminute hatte Königsbrunn dann doppelte Überzahl, die der an diesen Abend mal wieder überragende Patrick Zimmermann zum 3:3 nutzte. Doch nur vier Minuten gingen die Gäste wieder in Führung, Königsbrunn leistete sich zu viele Strafzeiten und war zu oft auf der Strafbank. Mit der knappen Führung ging es dann in die letzte Pause. Für die letzten 20 Spielminuten durfte der erst kürzlich 17 Jahre alt gewordene Leon Streicher für Goalie Markus Kring das Königsbrunner Tor hüten. Gleich zu Drittelbeginn legte der EHC wieder den besseren Start hin und glich durch Patrick Zimmermann erneut aus. Doch auch dieses Mal legten die Gäste nach und gingen wieder in Führung. Königsbrunn bewies aber Moral, Henning Schütz sorgte mit dem 5:5 für Jubel in der Halle. Nur zwei Minuten später netzte Pascal Rentel dann nach einem sehenswerten Solo zur 6:5 Führung ein. Doch eine doppelte Strafzeit für den EHC brachte die Gäste nochmal ins Spiel. Ausgerechnet Patrick Ullmann, der Königsbrunner im Team von Fürstenfeldbruck, sorgte für den Ausgleichstreffer. Mit dem 6:6 endete die reguläre Spielzeit, die Entscheidung musste nun in der Overtime fallen. In der 63. Spielminute setzte der EHC dann bei Bully vor dem Tore der Crusaders alles auf eine Karte und nahm dafür den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch dieser Schuss ging nach hinten los, denn nur Sekunden später zappelte der Puck im leeren Netz des Königsbrunner Tor. Fürstenfeldbruck gewinnt nach zähem Kampf etwas glücklich, aber nicht unverdient die Partie gegen den EHC.
Für Coach Alexander Wedl kam die Niederlage nicht überraschend: „Wir haben heute mit einigen Ausfällen zu tun gehabt. Dazu haben wir uns noch selber das Leben schwer gemacht. Doch auch das gehört zu einer Vorbereitung, am Sonntag werden wir ganz anders auftreten.“


EV Aich  (BBZL)
ENDLICH GEHT ES LOS …….
…. am morgigen Samstag starten unsere Jungs in die Vorbereitung für die Saison 17 / 18.  Trainer „Muckl“ Herrmann hat die Spieler sowohl im Sommertraining, als auch bereits auf dem Eis auf Vordermann gebracht.  Am letzten Wochenende erfolgte der finale Schliff im Trainingslager in Milevsko. Der morgige Gegner ist die Mannschaft des EC Pfaffenhofen 1 b.  Personell gab er leichte Veränderungen. Die Schlittschuhe an den Nagel gehängt haben unser Kapitän Robert Pell, Christian Multrus und Markus Bauer. Der Rest der Mannschaft blieb zusammen und wurde über dem Sommer punktuell verstärkt. Neu beim EV Aich sind Michael Lackner (EC Pfaffenhofen), Christoph Schwenk (ESC Dorfen), Armin Rotzinger (EV Landshut) und Florian Bochnak (EC Pfaffenhofen).
Trotz spätsommerlicher Temperaturen freut sich die Mannschaft über zahlreiche Fans !!!!!!!


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Eisbären belohnen sich nicht für starken Auftritt
Zum Rückspiel bei den Bären Neuwied hatten sich die Eisbären viel
vorgenommen und konnten dies auf dem Eis auch gut umsetzen. Doch zehn
Minuten reichten den Gastgebern, um am Ende einen 9:4-Sieg einzufahren, in
dem nur die Doppeltorschützen Michael Dorfner und Colin Blake für die
Eisbären erfolgreich waren.
Einen schlechten Start erwischte die dezimierte ECE-Truppe, die mit nicht
ganz 3 Reihen gegen vollzählige Bären antreten mussten. Zwei schnelle
Konter zu Beginn des Spiels sorgten für einen frühen 2-Tore Rückstand der
Eisbären. Doch diese fanden die passende Antwort und setzen das Neuwieder
Tor mächtig unter Beschuss. Dieses schien allerdings wie vernagelt, erst
eine Überzahlsituation sollte den Eisbären den verdienten Lohn bringen,
als Dorfner einen Schlagschuss von Korte unhaltbar abfälschte (14.).
Auch im zweiten Abschnitt waren die Eisbären zunächst überlegen, konnten
den couragierten Auftritt jedoch nicht in Tore umwandeln. Gerade war eine
der vielen Überzahlsituationen der Eisbären wieder ohne Torerfolg
verpufft, da netzte der Sünder von der Strafbank kommend zum 1:3 aus
Eisbären-Sicht ein und sollte die Wende einläuten. Bis zur Pause stellten
die Hausherren den Spielverlauf auf den Kopf und nutzen eine kurze
Schwächephase der Eisbären, um das Ergebnis bis zur Pause auf 1:6 zu
erhöhen.
Die Drittelpause sollte den Eisbären gut tun und die kämpferische
Einstellung bewiesen die Eisbären direkt nach Wiederbeginn, als Blake nach
nur 10 Sekunden verkürzen konnte. Zwar musste man kurz darauf einen
weiteren Gegentreffer hinnehmen, doch erneut Blake (48.) und Dorfner (54.)
brachten die Eisbären wieder auf 4:7 heran. Dies lies die Neuwieder Bären
wieder auf ihre, das ganze Spiel gezeigte ruppige Spielweise zurück
greifen, was in einer kleinen Kampfeinlage auf dem Eis gipfelte. Obwohl
die Eisbären nicht als Verursacher ausgemacht werden konnten, musste man
hieraus eine 4-minütige Unterzahl mitnehmen, die von den Bären zu zwei
weiteren Treffern zum 9:4 Endstand genutzt werden konnte, so dass der
Drittelsieg noch in ein Remis gedreht werden konnte und ein Ergebnis
brachte, was dem Spielverlauf nicht gerecht wird.
Wenngleich man die Heimreise mit einer Niederlage antreten musste, können
die Eisbären mit der Leistung gegen die starken Neuwieder Bären durchaus
zufrieden sein. Spielerisch hatte man den Gegner über weite Strecken im
Griff und scheiterte einmal mehr an der mangelnden Chancenverwertung. Nun
gilt es, am kommenden Freitag die Generalprobe gegen die Haßfurt Hawks
(Freitag, 20h, Eppelheim) zu nutzen, um sich optimal auf das erste
Ligaspiel gegen die Schwenninger Fire Wings (Sonntag, 19h Eppelheim)
einzuspielen.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Nach Sieg gegen Zweibrücken bleiben Hausaufgaben für die EG Diez-Limburg
Steve Themm war sauer. Richtig sauer. 40 Minuten waren gespielt, da führte sein erster Weg nicht in die Kabine, sondern erst einmal in voller Montur an die frische Luft. Durchschnaufen. Kurz mit dem Trainerstab sprechen. Testspiel ist ja schön und gut, aber so nicht. Mit 4:3 führte seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt gegen die Hornets aus Zweibrücken. Vier Buden vorne ist okay, drei Buden hinten geht gar nicht. Zumal die Gegentore nach Fehlern passierten, wie man sie von dieser neuformierten Mannschaft bisher noch nicht gesehen hatte. Am Ende fuhr die EG Diez-Limburg zwar einen verdienten und ungefährdeten 6:3 (1:1, 3:2, 2:0)-Erfolg ein, doch die spürbare Unzufriedenheit im Team macht deutlich, wie hoch der Anspruch dieser Mannen an die eigene Leistung ist. Die Zuschauer sprachen am Ende von einer dominanten Rockets-Mannschaft und zum Teil wirklich sehenswert herausgespielten Toren - und genau das boten die Gastgeber auch. Das leichtfertige Vorbereiten von Gegentoren und das manigfache Vergeben von Torchancen soll jedoch nicht zum Portfolio dieser Mannschaft gehören. Und so wurde der fünfte Sieg im fünften Test zu einem wichtigen Lernprozess.
„Zufrieden sein darf ich mit diesem Spiel nicht“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch auf der Pressekonferenz im neuen VIP-Raum der Rockets. „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, das fing zumeist schon mit dem ersten Pass hinten raus an. Nur, wenn jemand einen Geistesblitz hatte, ging es schnell nach vorne. Im zweiten Drittel hatten wir eine sensationelle Fehlpass-Quote und in manchen Situationen auch ein Kommunikationsproblem. Da müssen wir mehr mit dem Nebenmann reden. Natürlich sah das hier und da ganz nett aus, aber das ist nicht unser Anspruch. Wir können mehr.“
In Unterzahl (mal wieder) hatte Joey Davies die Rockets in Minute 16 in Führung gebracht. Das Chancenplus und die spielerischen Momente lagen zu diesem Zeitpunkt trotz des genannten Sand im Getriebes klar bei den Gastgebern. Und dennoch stand es nach 20 Minuten nur 1:1: Matus Zaborsky traf in Überzahl (20.) zum Ausgleich.
Im zweiten Drittel geriet die EGDL gleich zwei Mal in Rückstand. Neu-Import Zaborsky schlug in der 22. Minute erneut zu, traf zum 2:1 für die Gäste. Mit seinem ersten Tor im EGDL-Dress traf Florian Flemming zwar zum zwischenzeitlichen Ausgleich (24.), doch Raketen in “Verschenk-Laune” leiteten wenig später den dritten Treffer der Hornets durch Florian Creuzburg ein (34.). Die vom Trainer bereits erwähnten Geistesblitze machten dennoch eine Führung nach 40 Minuten möglich: Dustin Bauscher traf zum 3:3 (36.), Matt Fischer zum 4:3 (36.).
Überhaupt präsentierte sich der Kanadier auch in dieser Partie erneut in Bestform. Fischer scheint nahtlos an die Leistung aus der Vorsaison anknüpfen zu können - und vielleicht ist sogar noch eine Steigerung möglich. Sein Solo zum 6:3 (52.) gehörte in die Kategorie „Sehenswert“. An seiner Seite kann auch sein Landsmann Joey Davies, der in Überzahl zuvor zum 5:3 getroffen hatte (43.), bisher absolut überzeugen.
„Wir nehmen einiges mit aus diesem Spiel“, sagte Lörsch. „Eine Generalprobe auf heimischem Eis muss ja auch nicht immer stromlinienförmig verlaufen.“ Immerhin war es den Rockets gelungen, den starken Hornets-Keeper Tobias Chadim, der zur neuen Saison vom Zweitligisten aus Weißwasser nach Zweibrücken gewechselt war, gleich sechs Mal zu überwinden. Es blieben aber auch zahlreiche Chancen, die man nicht nutzen konnte. „Weil wir trotz der vielen Scheiben, die wir zum Tor gebracht haben, zu wenig nachgegangen sind. Nur so kannst du gegen einen solch glänzenden Keeper auch Tore machen“, sagte Lörsch. Zweibrückens Trainer Tomas Vodika gratulierte den Rockets zum Sieg und hielt fest: „In unserer Liga würdet ihr sicherlich ganz vorne mitspielen. Wir haben heute, obwohl personell angeschlagen, besser gespielt als noch beim letzten Duell mit Diez-Limburg (5:2 für die Rockets). Aber es hat eben auch heute nicht für uns gereicht.“


Grefrath Phoenix  (LLW)
Saisonkarten-Angebot bei der Grefrather EG - Eintrittspreise bleiben unverändert
Die NRW-Landesliga steht in den Startlöchern. Am 14. Oktober gehen die Grefrath Phoenix erstmals bei einem Heimspiel aufs Eis. Dabei bleiben die Zuschauer-Eintrittspreise für Spiele der 1. Mannschaft in der Saison 2017/18 unverändert. Vollzahler zahlen bei freier Platzwahl 7 €  Eintritt. Jugendliche von 15 bis 17 Jahren, sowie Schüler, Studenten, Rentner und Schwerbehinderte (Nachweis erforderlich) zahlen weiterhin 5 €.
Wie bereits in der Vorsaison haben Kinder bis einschließlich 14 Jahren, sowie aktiv spielenden GEG-Vereinsmitglieder freien Eintritt bei allen Heimspielen der 1. Mannschaft. 
Wer regelmäßig die Heimspiele besucht oder hin und wieder die Familie oder Freunde mitbringt, kann mit einer Saisonkarte bares Geld sparen. Die Saisonkarte 2017/18 deckt alle 12 Heimspiele (Hauptrunde und Aufstiegs- bzw. Relegationsrunde) der Saison ab. Die Vollzahler-Saisonkarte kostet 70 €. Die ermäßigte Karte ist ab sofort zum Preis von 50 € in der GEG-Geschäftsstelle am EisSport & EventPark erhältlich.
Die Saisonkarte ist nicht personengebunden und somit frei übertragbar. Zudem ist sie ebenfalls als 12er-Karte flexibel einsetzbar. Verpasst man also einmal ein Spiel, so kann man die Karte getrost weiterreichen oder beim nächsten Heimspiel eine zusätzliche Person mitbringen. Selbst beim "Rudelgucken" zu zwölft spart man mit der Saisonkarte zwei Einzelkarten.
Die Eintrittspreise im Überblick:
Vollzahler:7 € (freie Platzwahl)
Ermäßigt: 5 € (Jugendliche 15 -17 J., Schüler, Studenten, Rentner - mit Nachweis, freie Platzwahl) 
Kinder bis einschließlich 14 Jahre: freier Eintritt
Saisonkarte/12er-Karte Vollzahler 70 € (12 Heimspiele, übertragbar, flexibel einsetzbar, freie Platzwahl)
Saisonkarte/12er-Karte Ermäßigt 50 € (12 Heimspiele, übertragbar, flexibel einsetzbar, freie Platzwahl)


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Samstag 23.September 2017
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