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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 12.Dezember 2016. heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.



duesseldorferegDüsseldorfer EG:  Große Unterstützung aber keine Punkte

(DEL)  Es soll einfach im Moment nicht sein! Angepeitscht von ihren Fans lieferte die Düsseldorfer EG den Eisbären Berlin einen großen Kampf. Gegen die sehr aktive Mannschaft von Uwe Krupp hielt die DEG voll dagegen, hatte letztlich aber doch wieder das Nachsehen. Drei schmerzliche Gegentore im zweiten Drittel führten letztlich zur 0:3 (0:0; 0:3; 0:0)-Niederlage.
Einig waren sich auch die Gesellschafter Peter Völkel, Stephan und Peter Hoberg: „Es war beeindruckend, wie die Fans uns heute unterstützt haben – und das trotz der momentan schlechten Phase. Dieses Zusammenstehen ist genau das, was die DEG schon in der Vergangenheit ausgezeichnet hat. Es geht nur gemeinsam - und so werden wir auch die aktuelle Situation überstehen.“



mannheimeradler1.000 Adler-Fans sehen 5:2-Sieg

(DEL)  Rund 1.000 mitgereiste Adler-Fans haben einen 5:2-Sieg ihrer Mannschaft in Krefeld erlebt. Chad Kolarik, Carlo Colaiacovo mit seinen ersten beiden DEL-Treffern, Mathieu Carle, und Luke Adam waren für Mannheim erfolgreich. Die Tore für die Pinguine erzielten Mikko Vainonen und Marco Rosa.
Der erste Durchgang war keiner aus der Feinkostabteilung. Wenig Spielfluss und kaum gefährliche Szenen vor den Toren, dafür war die Strafbank gut besucht: 22 Strafminuten standen hier zu Buche. Auf dem Eis entwickelte sich die Partie schnell zum Duell Dennis Endras gegen Daniel Pietta. Gleich dreimal scheiterte der Krefelder an Mannheims Schlussmann (6., 8., 9.). Etwas Glück hatte Endras, als der vermeintliche Führungstreffer für die Gastgeber durch Mark Mancari nach Studium der Videobilder nicht gegeben wurde (10.).
Beim Schlagschuss von Mikko Vainonen war aber auch Endras ohne Chance (12.). Den ersten gefährlichen Torschuss der Mannheimer gab Garrett Festerling ab (13.), zielte aber zu zentral. Luke Adam in Überzahl (16.) und Marcus Kink nur Sekunden vor der Pausensirene (20.) verpassten knapp.
Nach der ersten Pause fanden die Adler ihren Rhythmus. Mit einem Wahnsinns-Save gegen Garrett Festerling verhinderte Patrick Galbraith den Ausgleich (24.), beim Schuss von Danny Richmond rettet die Latte für den Schlussmann der Krefelder (25.). Chad Kolarik zielte genauer und schloss ein feines Zuspiel von David Wolf mit dem 1:1 ab (ebenfalls 25.).
Die Adler blieben dran, erneut war es Festerling, der an Galbraith scheiterte (27.). Nach etwas Leerlauf schlug Mannheim innerhalb von zwei Minuten doppelt zu. Carlo Colaiacovo nagelte die Scheibe humorlos in die Maschen und brachte Mannheim mit seinem ersten DEL-Treffer erstmals in Führung (34.). Ähnlich machte es Mathieu Carle in Überzahl (36.).
Daniel Sparre und Dominik Bittner (beide 42.) leiteten den Schlussabschnitt ein. Doch die Krefelder gaben nicht auf. Mike Mieszkowski scheiterte aus dem Slot an Endras (43.). Mit einem toll herausgespielten Treffer erhöhten die Adler auf 4:1: Marcel Goc sah Luke Adam am linken Pfosten, der nur noch die Kelle reinhalten musste (44.).
Nachdem Ronny Arendt den fünften Mannheimer Treffer verpasste (47.) und Marco Rosa im Powerplay verkürzte (49.), starteten die Pinguine ihre Schlussoffensive. Ein Tor fiel aber nur noch für Mannheim. Als Patrick Galbraith bereits auf der Bank saß, traf Colaiacovo zum zweiten Mal (58.).



ehcredbullmuenchenRed Bulls München siegen erneut in Wolfsburg / WOL – RBM 3:4 n.V. | Leggio: „Auch bei einem Rückstand glauben wir an uns“

(DEL) Der Deutsche Meister EHC Red Bull München hat das Duell gegen den Vizemeister, die Grizzlys Wolfsburg, mit 4:3 (1:1|1:1|1:1|1:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 2.612 Zuschauern in Niedersachsen erzielten Yannic Seidenberg, Konrad Abeltshauser, Michael Wolf und Deron Quint die Tore für die Oberbayern.
Der EHC Red Bull München war beim Tabellenzweiten Wolfsburg von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Bereits nach 59 Sekunden gab Mads Christensen den ersten Torschuss der Partie ab. In der 10. Minute gelang Yannic Seidenberg dann die verdiente Gästeführung. Völlig freistehend versenkte er die Scheibe per Handgelenkschuss im Kreuzeck des Wolfsburger Gehäuses. Von den Grizzlys war offensiv weiter wenig zu sehen, umso überraschender kam der Ausgleich durch das Tor des Ex-Münchners Brent Aubin (14.). Kurz vor der Drittelpause vereitelte David Leggio mit einer starken Parade bei einem Alleingang des Wolfsburger Torschützen (18.) den Rückstand.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts stand wieder der Münchner Schlussmann im Fokus. Dieses Mal lief Fabio Pfohl alleine auf ihn zu, wieder war David Leggio Herr der Lage (26.). Auf der Gegenseite zeigten sich die Münchner von ihrer effektiven Seite. Konrad Abeltshauser bekam vor dem Grizzlys-Tor zu viel Platz und traf per Rückhand zur erneuten Gästeführung (28.). Mit guten Chancen hätten sowohl Maximilian Kastner als auch Jerome Flaake auf 3:1 für die Roten Bullen stellen können, beide scheiterten aber an Felix Brückmann (31.). Stattdessen gelang den Niedersachsen kurz vor der zweiten Drittelpause erneut der schmeichelhafte Ausgleich. Dieses Mal verwertete Robbie Bina einen Konter zum 2:2 (39.).
In der 45. Minute war die dritte Münchner Führung ganz nah. Ein Querpass von Mads Christensen wurde von Philip Riefers abgelenkt und verfehlte das Wolfsburger Tor nur um Zentimeter. Auf der Gegenseite schlugen die Niedersachsen dann wieder eiskalt zu. In der 51. Minute schob Fabio Pfohl nach Vorlage von Mark Voakes ins leere Tor zum 3:2 für die Grizzlys ein. Die Red Bulls zeigten sich aber nicht geschockt. Nur zwei Minuten später erzielte Kapitän Michael Wolf in Überzahl den dritten Münchner Treffer. Dominik Kahun und Jason Jaffray hatten das Tor mit zwei schnellen Pässen überragend vorbereitet (53.).
Die Entscheidung musste damit in der Overtime fallen. Da war es dann Deron Quint, der den Gamewinner frei vor Brückmann erzielen konnte (64.). Somit feierten die Münchner den dritten Sieg im dritten Saison-Duell mit den Grizzlys. 



bayreuthtigersHeimstärke der Bayreuth Tigers zwingt auch Tabellenführer in die Knie - Wohlberg, Wiedemann und eine geschlossene Mannschaftsleistung waren der Schlüssel

(DEL2)  Die Bayreuth Tigers schlagen mit klasse Schlussdrittel den Tabellenführer Bietigheim Steelers mit 3:2 (1-0;0-2;2-0) vor 1720 Zuschauern im Tigerkäfig zu Bayreuth. Doppeltorschütze und Spieler des Tages David Wohlberg bot ein riesen Spiel und Jozef Potac war in doppelter Überzahl der Siegtorschütze der Oberfranken.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag 18.12 bereits um 16.30 Uhr gegen die Frankfurter
Löwen statt



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen Freiburg in der Overtime - Westsachsen holen beim Torfestival im Breisgau nur 1 Punkt

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich im heutigen Auswärtsspiel beim EHC Freiburg (11.12.2016) knapp mit 6:5 in der Overtime geschlagen geben. Nach einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung der Westsachsen kämpften sich die Wölfe aus dem Breisgau zurück und drehten die Partie. Martin Bartek sorgte mit seinem Treffer zum 5:5 im Schlussabschnitt dafür, dass die Crimmitschauer aus ihrem Gastspiel wenigstens einen Punkt mitnehmen konnten. Für die weiteren Treffer zeichneten sich Danny Pyka, Patrick Pohl, Dominic Walsh und Jason Pinizzotto verantwortlich.
Im Gegensatz zum Freitagspiel änderte sich an der Kaderkonstellation der Eispiraten nur wenig. Lediglich Verteidiger Jakub Körner kehrte ins Aufgebot der Pleißestädter zurück, weshalb die Crimmitschauer mit 17 Spielern ihre Auswärtsfahrt zum südlichen Gipfel des Schwarzwaldes antraten.
Die Mannschaft von Interimstrainer Boris Rousson, welcher wie schon zum Heimspiel gegen Bad Nauheim den an einer Grippe erkrankten Chris Lee hinter der Bande vertrat, fand besser in die Begegnung und konnte nach nur sechs Minuten den ersten Treffer der Partie erzielen. Danny Pyka, welcher in Freiburg sein 600. Zweitliga-Spiel absolvierte, traf für seine Farben zur frühen Führung. Die Eispiraten machten auch in Folge viel Druck auf das Gehäuse von EHC-Schlussmann Marco Wölfl, mussten mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 15. Spielminute zunächst jedoch einen Rückschlag einstecken. Dank eines eiskalten Doppelschlags von Patrick Pohl und Dominic Walsh kurz vor der Pause verabschiedete sich die Mannschaft aus Westsachsen mit einer 3:1-Führung in die Kabine.
Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Pleißestädter den besseren Start. Nur 64 Sekunden nach Wiederbeginn tauchte Jason Pinizzotto allein vor dem Tor von Marco Wölfl auf und ließ diesem bei seinem Beinschuss zum 4:1 keine Chance zur Abwehr. Die Wölfe steckten jedoch nicht zurück und kämpften sich wieder in die Begegnung. Marc Wittforth, Tobias Kunz und Petr Haluza egalisierten das Match mit drei Toren innerhalb von sechs Minuten. Dank mehreren vermeintlichen Strafen kam die Truppe von Leos Sulak kurz vor dem Ende immer wieder in Überzahl zu guten Chancen. Wenige Augenblicke vor der zweiten Drittelpause bugsierte dann erneut Tobias Kunz die Hartgummischeibe in den Kasten von Ryan Nie und sorgte im Powerplay somit für die erstmalige Führung der Breisgauer.
Die Eispiraten rappelten sich im letzten Durchgang jedoch wieder auf und drängten auf den Ausgleichstreffer. Nach einer enormen Energieleistung schlugen die Westsachsen in der 51. Minute dann zurück. Martin Bartek fasste sich ein Herz und beförderte den Puck zum wichtigen und viel umjubelten 5:5 in die Maschen des Freiburger Tores. Der 36jährige Slowake sicherte seiner Mannschaft somit den dritten Auswärtspunkt der laufenden Spielzeit. Nun wollten die Crimmitschauer auch den Zusatzpunkt und den damit verbundenen ersten Auswärtssieg einfahren. Der Freiburger Nikolas Linsenmaier hatte jedoch etwas dagegen und schoss seine Farben in der Verlängerung zum Sieg.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen gewinnen mit 6:2

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den SC Riessersee mit 6:2 (2:1; 2:1; 2:0) gewonnen. 2031 Zuschauer erlebten einen schwungvollen Start, bei dem sowohl Matthias Nemec im Tor des SCR, als auch der Dresdner Goalie René Swette direkt gefragt waren. Michael Rimbeck konnte den Gast aus Garmisch-Partenkirchen in der fünften Minute in Führung bringen, doch Mirko Sacher gab die passende Antwort und erzielte per Alleingang das 1:1 (6.). Marcel Rodman, der am Gestänge scheiterte, konnte seine Chance ebenso nicht nutzen wie Petr Macholda. Auch Alexander Höller traf nur die Latte. In Überzahl machte der SCR mächtig Druck. Goalie Swette musste mehrere Schüsse entschärfen – unter anderem gegen Stephan Wilhelm aus spitzem Winkel. Doch auf der Gegenseite nutzte Tomas Schmidt von der Strafbank kommend die Zuarbeit von Marius Garten, um ohne viel Gegenwehr mehrere Abwehrspieler und Schlussmann Nemec zu überwinden und den Puck zur 2:1-Führung über die Linie zu schieben (16.). Kurz vor der Pausensirene verzeichnete Martin Davidek nach Zuspiel von Ville Hämäläinen in Unterzahl eine Möglichkeit aus dem Slot, doch der zentrale Schuss bereitete Nemec keine Probleme.
Nach nur 27 gespielten Sekunden im zweiten Spielabschnitt verlagerten die Gäste das Spiel blitzschnell, so dass Roope Ranta zum 2:2-Ausgleich einnetzen konnte (21.). Höller versuchte  einen Bauerntrick anzuwenden, doch Nemec durchschaute diesen und konnte den Puck fassen. In Folge entschärfte Goalie Swette mehrere hochkarätige Chancen des SCR in zweifacher Unterzahl durch Roope Ranta und Andreas Driendl. Jubeln konnten jedoch die Gastgeber: Erneut setzte sich Sacher durch – und traf zum 3:2 (32.). Nach einer Chance von Davidek war abermals Swette gefragt. Vor der Pause erhöhte Brendan Cook nach Zuspiel von Höller auf 4:2 (39.). 
Auch der letzte Abschnitt begann erneut mit zahlreichen Möglichkeiten auf Dresdner Seite: Sacher in Überzahl, Rodman und Eric Valentin scheiterten, doch René Kramer war im Powerplay erfolgreich (45.). Wenig später war es erneut Rodman, der nur den Pfosten traf. Auch den Abpraller konnte Höller nicht an Goalie Nemec vorbei im Tor unterbringen. Auf Vorarbeit von Mick Köhler war Davidek aus dem Slot jedoch mit dem 6:2 (49.) erfolgreich. Weitere Chancen von Kramer und Kruminsch blieben ungenutzt. 
SCR-Coach Tim Regan: „Wir haben erwartet, dass Dresden schwungvoll aus der Kabine kommt. Dennoch haben wir auch unter Druck gute Lösungen gefunden. Wir hatten gute Szenen, aber Dresden auch immer eine Antwort. Der Sieg ist für die Eislöwen absolut verdient. Die Mannschaft ist 60 Minuten ein hohes Tempo gegangen und hat ein hervorragendes taktisches Konzept präsentiert. Es ist kein Vorwurf an meine Jungs, aber mit unserem kleinen Kader ist es derzeit schwierig.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Der Schlüssel für unseren Erfolg war unser doppeltes Unterzahlspiel im zweiten Drittel. Mit dieser gut gelösten Situation haben wir das Momentum auf unsere Seite geholt. Ohne Frage ist der SCR mit dem vollen Kader und mit den Schlüsselspielern jedoch ein ganz anderes Team. “
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 16. Dezember um 19.30 Uhr beim EC Bad Nauheim.



kaufbeurenESV Kaufbeuren entführt zwei Punkte aus Frankfurt - Joker gewinnen beim Tabellenzweiten in Frankfurt mit 2:3 nach Verlängerung

(DEL2)  Mit zwei Punkten im Gepäck kehrt der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend vom Auswärtsspiel in Frankfurt zurück. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann setzte sich beim Tabellenzweiten vor 4287 mit 2:3 nach Verlängerung durch und sicherte sich trotz der Ausfälle von Sebastian Osterloh, Joona Karevaara und Florian Thomas, am Wochenende fünf wichtige Punkte. Zum Ende des ersten Drittels schied dazu auch noch Verteidiger Matthias Bergmann verletzungsbedingt aus.
Im ersten Abschnitt kamen beide Teams sehr gut in das Spiel, gute Abschlussmöglichkeiten waren aber lange Zeit Mangelware, da beide Defensivreihen einen sehr konzentrierten Job machten. In der neunten Spielminute gingen die Frankfurter nach einer schönen Kombination der Breitkreuz Brüder dann mit 1:0 in Führung. Clarke Breitkreuz bediente seinen Bruder mustergültig im Slot und Brett Breitkreuz hatte keine Mühe, den heute wieder überragenden Stefan Vajs im Tor der Joker, zu überwinden. Die Allgäuer zeigten sich vom Rückstand keinesfalls geschockt und überstanden direkt nach dem Gegentor auch eine Unterzahlsituation bravurös. Drei Minuten später, nach einem Scheibengewinn in der Löwen Defensivzone und bei angezeigter Strafe gegen das Heimteam, konnte der ESVK dann sogar den Ausgleich erzielen. Branden Gracel überwand Florian Proske nach einem Abpraller zum 1:1. Mit dem Unentschieden ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel wurden die Joker dann noch aktiver und hatten viele Aktionen in der Offensive. Immer wieder schafften es die Kaufbeurer mit ihrem aggressiven Forecheking die Löwen vor Probleme zu stellen. In der 24. Minute fing Jeff Szwez die Scheibe an der blauen Linie ab und lief von außen auf Torhüter Proske zu und lies diesem mit einem platzierten Schuss in den Winkel keine Abwehrchance. Der Führungstreffer gab den Rotgelben noch mehr Selbstvertrauen und die Frankfurter taten sich weiterhin schwer die Defensive der Allgäuer zu knacken, so dass die Kaufbeurer Führung auch bis zum Ende des 2. Drittels Bestand hatte.
Im Schlussabschnitt erhöhten die Frankfurter noch einmal das Tempo, aber die Joker hielten weiterhin sehr gut dagegen und hatten durch Daniel Oppolzer, Max Schmidle und Jere Laaksonen sogar beste Möglichkeiten auf 3:1 zu erhöhen. Frankfurt schaffte es auch weiterhin nicht die ESVK Defensive um Stefan Vajs bei zwei weiteren Überzahlspielen zu überwinden. Zwei Minuten vor dem Ende konnte C.J. Strech dann doch noch den Ausgleichstreffer für die Heimmannschaft erzielen. Im Gegenzug konnte Löwe Matthew Tomassoni Branden Gracel nur regelwidrig stoppen und die Kaufbeurer konnten die letzten 76 Sekunden in Überzahl agieren. Die größte Chance auf den Siegtreffer vergab dann aber Richard Mueller, als er kurz vor der Schlusssirene alleine vor Stefan Vajs scheiterte und das Spiel somit in die Verlängerung ging.
In der Overtime machte Max Schmidle dann den Siegtreffer für die Allgäuer. In der 62. Spielminute konnte dieser frei vor Florian Proske im Nachschuss das spielentscheidende Tor für seine Mannschaft erzielen.



toelzerloewenTölzer Löwen stürzen den nächsten Tabellenführer: 4:1-Sieg gegen EV Regensburg

(OLS)  Was für ein Eishockey-Abend bei den Tölzer Löwen: Die „Buam“ unterstreichen ihre Heimstärke und schlagen den bisherigen Tabellenführer Regensburg am Sonntagabend mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0).
Vom „bisher besten Spiel der Saison“ sprach Löwen-Coach Axel Kammerer nach der Partie. Das zeigte sich gleich in den ersten zehn Minuten. „Da haben wir unglaublich gut und dominierend gespielt“, so der Trainer. Michael Endraß, Stefan Reiter und Jordan Baker hatten die ersten Chancen. Logische Folge war die Führung für die Gastgeber: Stefan Reiter schoss zunächst EVR-Keeper Daniel Fießinger an die Maske, den Nachschuss verwandelte er zum 1:0 (10.). Das Tor wirkte wie ein Wachmacher – für Regensburg. Denn ab sofort waren die Oberpfälzer im Spiel und machten Druck auf das Tölzer Tor. Brandon Wong, Svatopluk Merka und Philipp Vogel prüften Goalie Markus Janka. Gut zwei Minuten vor Drittelende gelang Nikola Gajovsky der Ausgleich – gerade als die Tölzer die Partie wieder besser in den Griff bekamen: Vor dem Löwen-Tor stehend lupfte er die Scheibe über die rechte Schulter von Janka (18.).
Munter ging das Spiel weiter. Josef Frank brachte die „Buam“ bei angezeigter Strafe erneut in Führung mit einem Schuss ins Kreuzeck (25.). Die Gäste kamen weiter gefährlich vors Löwen-Tor. „Wir hatten viele Chancen“, sagte EVR-Coach Doug Irwin. „Aber Markus Janka war überragend.“ Knackpunkt war eine doppelte Überzahl für die Löwen: Als Peter Flache und Vitali Stähle auf der Strafbank saßen, nutzten das die Tölzer eiskalt aus: Erneut war es Frank, der mit einem Schlagschuss das 3:1 markierte (39.). Im Anschluss waren die Löwen noch einmal in doppelter Überzahl, ein Treffer von Michael Endraß wurde vom Schiedsrichter jedoch nicht gegeben, da er zuvor abgepfiffen hatte.
Entschieden war die Partie aber noch nicht. Weiterhin gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aber die Tölzer verteidigten erneut sehr gut, und Markus Janka hielt alles, was auf seinen Kasten durchkam. In der 56. Minute sorgte dann Stefan Reiter mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung: Nach einem Traumpass von Klaus Kathan in Überzahl schloss er eiskalt zum 4:1 ab.
„Ich habe der Mannschaft nicht nur zum Sieg gratuliert, sondern zu einer grandiosen Leistung“, sagte Axel Kammerer. „Wir haben unglaublich guten Einsatz, eine geschlossene Teamleistung und gutes Positionsspiel gezeigt.“
Am Freitag treffen die Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr Arena auf den EHV Schönheide (Spielbeginn: 19.30 Uhr).



EV LindauEV Lindau Islanders gewinnen spannendes Allgäu- Bodensee- Derby

(OLS)  Das war die richtige Antwort der EV Lindau Islanders auf die Gegentorflut der letzten beiden Spiele: Ein 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) Sieg im dramatischen Allgäu-Bodensee-Derby gegen den ERC Sonthofen.
Auch wenn der Sieg spät heraus geschossen wurde, so war er doch verdient, weil die Islanders über 60 Minuten gesehen, mehr Spielanteile und größere Tormöglichkeiten hatten, auch wenn der ERC häufiger zum Abschluss kam. Im Tor vertraute Trainer Dustin Whitecotton diesmal Beppi Mayer, der zuletzt zweimal eingewechselt wurde und beide Male ordentlich hielt. Die bestätigte er auch im Derby.
Bei den Lindauern war nicht nur in der Defensive deutlich zu sehen, dass sie auf Wiedergutmachung aus waren, sie zeigten auch offensiv viel Zug zum Tor und waren dadurch immer gefährlich. Typisch für den Willen der Gastgeber war das 1:0 nach acht Minuten. Zdenek Cech passte zurück an die Blaue Linie zu Petr Heider, der sich in eine gute Position brachte. Den folgenden Schuss konnte ERC- Keeper Ferdinand Dürr nicht festhalten, so dass Troy Bigam den Abpraller im Gästetor unterbringen konnte.
Während die Islanders es in der Folge zweimal versäumten in Überzahl nachzulegen, zeigten die Bulls ihre individuelle Klasse vor allem dann, wenn sie einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Zwar kassierte der EVL nur drei Strafen im gesamten Spiel, aber gleich bei den ersten beiden mussten die Lindauer Gegentreffer hinnehmen. Kurz vor und kurz nach der ersten Pause drehte der ERC durch Michael Neal (18.) und Chris Stanley (22.) die Partie.
„Nach dem frühen Rückstand im zweiten Drittel haben wir aber super agiert“, sagte EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart. Diesmal ließen sich die Islanders vom Gegentreffer nicht schocken und kamen Mitte des zweiten Durchgangs ins Spiel zurück. Nach 28 Minuten zog Jeff Smith mit hohem Tempo über links ins gegnerische Drittel, überlief einen Gästeverteidiger und bediente den ebenfalls druckvoll mitgelaufenen Andreas Farny. Der scheiterte zwar zunächst an Dürr und am Pfosten – Versuch Nummer drei saß dann aber. „Wenn wir schnell hinten herausgespielt und das Tempo hochgehalten haben, haben wir dem Gegner Probleme bereitet“, lobte EVL- Coach Dustin Whitecotton.
Das Highlight der Partie erlebten die 975 Zuschauer (darunter 75 Gäste der Lindauer Zeitung am „LZ- Spieltag“) in der 33. Minute. Michal Mlynek eroberte die Scheibe in der Ecke, ließ auf dem Weg zum Tor gleich zwei Gästespieler stehen und donnerte den Puck über die Schulter von Dürr zum 3:2 ins Netz.
In der Folge versäumten die Islanders es, zweimal bei Überzahl die Führung auszubauen und waren im Schlussabschnitt vor allem auf Spielkontrolle bedacht und darauf, hinten sicher zu stehen. Das gelang auch lange Zeit gegen den Ausgleich suchende, engagierte Gäste. Die belohnten sich dann auch sieben Minuten vor dem Ende mit dem 3:3 durch Maximilian Hadraschek.
Die Partie steuerte damit auf die Verlängerung zu, aber nur kurz. Zweieinhalb Minuten nach dem Ausgleich der Gäste bescherte eine Co-Produktion der Katjuschenko Zwillinge den Islanders den Sieg. Alex eroberte in der neutralen Zone den Puck, drang ins Sonthofener Drittel ein und bediente Johann, der vier Minuten vor Feierabend den vielumjubelten Treffer zum 4:3 erzielte. Zum zweiten Mal endete das Derby in dieser Saisno mit diesem Ergebnis – eines, das die Lindauer weiter im Rennen um Platz Acht lässt und den Abstand auf Verfolger Sonthofen wieder auf fünf Punkte anwachsen ließ. 



evregensburgEV Regensburg verliert gegen starke Tölzer Löwen

(OLS)  Vor 1.638 Zuschauern gab es für den EV Regensburg am Sonntagabend in Oberbayern nichts zu holen. Dem EC Bad Tölz mussten sich die Irwin-Schützlinge mit 1:4 geschlagen geben. 
Der Kader der Gäste war dünn und das ist er schon seit längerer Zeit. Yannick Drews und Cody Brenner starteten mit der U20-Nationalmannschaft in die B-WM (5:3-Sieg gegen Kasachstan), Daniel Stiefenhofer und Lukas Heger arbeiten immer noch an ihrem Comeback. Außerdem war diesmal kein DNL-Akteur mit von der Partie, sodass nur drei Reihen zur Verfügung standen. Zu allem Überfluss schied Marco Habermann mit einer Kopfverletzung schon zu Mitte des ersten Abschnitts aus und kehrte auch nicht mehr zurück. Bei den Hausherren war der Ausfall von Kontingentverteidiger Iiro Vehmanen zu vermelden. 
Von der ersten Sekunde an war Bad Tölz hellwach und gewillt, die drei Punkte einzufahren. Mit extrem hohem Tempo war die Regensburger Hintermannschaft um Torsteher Daniel Fießinger unter Dauerdruck. Chancen für den Gast waren nur minimal vorhanden, wenn überhaupt durch kleine Entlastungsangriffe. Gefährlicher wurde es da schon in der Zone der Gäste. Zunächst hielten diese aber konzentriert dagegen und ließen sich nicht beirren. In der 10. Spielminute schlug es aber dann doch ein, als Stefan Reiter nach starkem Pass von Klaus Kathan zum umjubelten 1:0 treffen konnte. Danach hätte das Team von Axel Kammerer den Vorsprung gut und gerne ausbauen können, doch Daniel Fießinger bot im EVR-Kasten einen starken Auftritt. Dieser sah auch, wie sein Team etwas überraschend zum Ausgleich kam. Ab Mitte des ersten Abschnitts kamen die Domstädter nämlich besser in die Partie und setzten endlich die “Buam“ unter Druck und belohnten sich durch Gajovsky in Minute 18 mit dem 1:1 zur ersten Pause. 
Im zweiten Abschnitt musste der EVR weitere Nackenschläge verkraften. Schon in der 25. Spielminute schossen sich die Gastgeber erneut in Führung, als Verteidiger Josef Frank bei angezeigter Strafe gegen den EVR frei vor Fießinger die Scheibe in den Winkel hämmern konnte. Es folgte danach ein offener Schlagabtausch, bis Hauptschiedsrichter Bidoul sehr fragwürdige Strafzeiten gegen das Team von Doug Irwin (sogar auch eine Bankstrafe gegen den EVR-Coach höchstpersönlich) aussprach, welches auch heftigst reklamierte. Einer Hinausstellung von Peter Flache ging eine klare Spielverzögerung der Hausherren voraus, welche aber nicht gegeben wurde. So geriet Regensburg zu allem Überfluss auch noch durch Stähle in doppelte Unterzahl und musste dort den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Erneut schlug Josef Frank zu, der von der blauen Linie die Scheibe in die Maschen hämmerte (39.). Mit diesem Zwei-Tore-Rückstand für den EVR verabschiedeten sich beide Teams zur letzten Pause. 
In Drittel drei versuchte der EV Regensburg nochmal alles, um zurück ins Geschehen zu finden, doch es war auch zu sehen, dass die permanente Belastung mit nur drei Reihen ihre Spuren hinterließ. Bad Tölz ging nach wie vor hohes Tempo und sorgte dafür, dass den Gästen die Kräfte zunehmend schwanden. Dazu fehlte auch noch die letzte Portion Glück im Abschluss oder am Ende stand ein bärenstarker Markus Janka im Weg. So blieb es zumindest ergebnistechnisch bis kurz vor Ablauf der Zeit spannend, ehe Stefan Reiter in Überzahl den 4:1-Endstand erzielen konnte (56.). Somit war den Domstädtern, die in weißen Trikots auftraten, der Zahn endgültig gezogen und Bad Tölz spielte die restliche Zeit hinunter. 
Am Ende jubelten die Tölzer Löwen verdient über ihren Sieg. Die Hausherren waren einfach am Sonntag breiter aufgestellt und hatten leichtere Beine. Für den EVR ist diese Niederlage nach sieben Siegen in Folge kein Beinbruch, auch wenn die Oberpfälzer nun wieder auf Tabellenplatz zwei liegen, da sich Selb im Derby gegen Weiden keine Blöße gab. Apropos Weiden: Die Blue Devils sind der EVR-Gastgeber am kommenden Freitag. Anpfiff beim Oberpfalzderby in der nördlichen Oberpfalz ist um 20.00 Uhr. 



selberwoelfeVER Selb: Mit Derbysieg an die Tabellenspitze

(OLS)  Auch im dritten Aufeinandertreffen unserer Selber Wölfe gegen die Blue Devils aus Weiden gingen die Punkte nach Oberfranken. In einem hart umkämpften Derby steckten die Gäste aus der Oberpfalz nie auf und hielten das Spiel bis kurz vor Ende spannend. Durch die Schützenhilfe aus Bad Tölz, die ihr Heimspiel gegen den EV Regensburg gewannen, eroberten sich unsere Wölfe somit die Tabellenspitze zurück.
Das Manko unserer letzten Heimauftritte war ein verschlafener Start. Doch dagegen kann man was tun, dachte sich der Stadion-DJ und baute in die Untermalung zur Verkündung der Startaufstellung einen Wecker ein. Und dieser zeigte scheinbar tatsächlich Wirkung: Unsere Wölfe waren von Beginn an hellwach und legten ein hohes Tempo vor, welches den Weidenern nicht schmeckte. Gegen Mitte des ersten Spielabschnitts fiel dann auch folgerichtig das 1:0 durch Moosberger. Das Tor beflügelte uns noch mehr und als Batic auf der Strafbank „brummte“, hatten Piwowarczyk, Mudryk und Geisberger drei hochkarätige Chancen. Etwas Zählbares sprang dabei aber leider nicht heraus. Just nachdem Stefaniszin zwei Konter der Gäste entschärft hatte, stellte Gare nach einer feinen Kombination über Dorr und Moosberger auf 2:0.
Der zweite Abschnitt begann mit einer Reststrafe für die Blue Devils und dies nutzten wir eiskalt aus. Schadewaldt mit einem Querpass auf Kolb, der direkt abzog und wieder hatte Moosberger den Schläger dazwischen und lenkte die Scheibe unhaltbar ab. Die Gäste ließen sich durch den Rückstand nicht entmutigen, spielten weiter auf Konter, welche sie immer wieder blitzschnell und gefährlich vortrugen. In der 34. Minute rettete Stefaniszin mit zwei Glanzparaden den 3-Tore-Vorsprung in die Drittelpause.
Die von ihren Fans unermüdlich nach vorne gepeitschten Gäste wollten sich noch nicht geschlagen geben und kamen mit viel Dampf aus der Kabine. Der Einsatz wurde belohnt: Mit Toren in der 42. und 44. Spielminute waren die Blue Devils urplötzlich wieder nahe dran am Ausgleich. Doch da hatte zumindest Jared Mudryk etwas dagegen. Mit einem unwiderstehlichen Alleingang zum 4:2 nahm er seinen Mitspielern wieder etwas Druck. Doch die Oberpfälzer steckten immer noch nicht auf. Der Ex-Selber Schmid verwertete einen Abpraller zum abermaligen Anschlusstreffer. In der Folge nahmen unsere Wölfe jedoch das Heft wieder in die Hand. Geisberger mit dem wichtigen Treffer zum 5:3 machte den Anfang, bevor Gare in der Schlussminute zum Entstand in das zwischenzeitlich verwaiste Gästetor einnetzte.



echarzerfalkenHarzer Falken bieten Aufstiegskandidaten bis zum Schluss Paroli

(OLN)  Im Spielverlauf für viele wahrscheinlich unerwartet sahen nur 495 Zuschauer ein ausnahmslos starkes Harzer Team gegen Füchse aus Duisburg, die mit einem „blauen Auge“ und einem 4:6 (0:2; 2:1; 2:3)-Sieg die Heimreise antreten durften.
Und gerade in den ersten acht Minuten wurden wohl die bestätigt, die hier einen deutlichen Spielausgang zu Gunsten des selbsternannten Aufstiegskandidaten vorausgesehen haben. Mit ganz viel Tempo kamen die Füchse sofort ins Spiel und prüften den an diesem Abend überzeugenden Jannis Ersel im Tor der Harzer Falken gleich mehrfach. Doch bei diversen Schüssen von der blauen Linie und auch bei 2-1-Situationen vor dem Harzer Tor blieb Ersel sicher. Vor allem im ersten Powerplay der Duisburger hielt er seinen Kasten mit einigen starken Szenen sauber, zudem die Falken an diesem Abend eine sehr disziplinierte und gut organisierte Defensivleistung zeigten. Doch wenn Trainer Norbert Pascha später davon sprach, dass sein Keeper eine ordentliche aber nicht ganz fehlerfreie Leistung brachte, dachte er wohl auch an das 0:1 der Duisburger, als der Puck in der 7. Minute irgendwie unter Ersel durchrutschte und Viktor Beck nur noch einschieben brauchte. Nur gut eine Minute später war der Harzer Torwart allerdings machtlos, nachdem er noch einen Alleingang entschärfen konnte, nur wenige Sekunden später aber in eigener Überzahl gegen den schnellen Konter, vollendet zum 0:2 durch Lars Grözinger, keine Chance hatte. Wahrscheinlich sahen sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle bestätigt, die zu Hause geblieben und lieber dem Liveticker gefolgt sind. Doch wie schon so oft in dieser Saison ist Aufgeben für die Falken keine Option. Und so wurde der Alleingang von Roy Hähnlein in der 10. Minute, den der nicht immer sicher wirkende Füchse-Torwart, Peter Holmgren, noch parieren konnte, zu so etwas wie ein Startschuss. Die Harzer kamen immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich nun Chancen im Minutentakt durch Dumont, Quaile, Kostyrev, Hildebrand und McGrath, doch zwei Mal sollte der Pfosten retten, einige Male stand Holmgren dann doch richtig und bei dem Alleingang von Ryan McGrath rutschte der Puck zwar durch, aber auch denkbar knapp am Tor vorbei. Und so ging man zwar mit einem 0:2-Rückstand aber auch ordentlich Selbstvertrauen in die erste Pause.
Und gleich zu Beginn des 2. Drittel sorgte Schiedsrichter Razvan Gavrilas, dem nach dem Spiel sehr vorsichtig umschrieben eine „interessante Leistung“ bescheinigt wurde, für ein Novum. Für seinen Geschmack kamen die Falken zu spät auf das Eis und erhielten eine Strafzeit wegen Spielverzögerungs. Doch dieses Powerplay der Füchse sollte noch nichts einbringen, weil Ersel drei Mal ganz stark zugriff und seine Vorderleute sich vorbildlich aufopferten. Erst in der 25. Minute wurden die Harzer endlich für ihre Mühen belohnt. Nachdem Schwab zunächst noch an Holmgren gescheitert war, wurde er nur wenige Sekunden später mustergültig von Dylan Quaile angespielt und haute den Puck in gewohnt präziser Härte zum 1:2-Anschlusstreffer in die Duisburger Maschen. Doch nachdem die Falken gerade ein 3:5-Unterzahlspiel bravourös überstanden hatten und wieder mit vier Mann auf dem Eis standen, schlug das Special-Team der Füchse in Person von Andre Huebscher zu und stellte in der 32. Minute den alten Abstand wieder her. Es folgten gute Chancen auf beiden Seiten, bis Artjom Kostyrev in der 38. Minute noch an Holmgren scheiterte, Robert Wittmann sich jedoch noch vor der Drittelpause mit dem 2:3 für den Abpraller von Holmgren bedankte.
Und das Schlussdrittel wurde nichts für schwache Nerven. Nerven, die vor allem die Füchse aus Duisburg ob des wahrscheinlich unerwarteten Spielverlaufes immer öfter zeigten. In der 46. Minute in Person von Finn Walkowiak, der erfolglos versuchte eine Schlägerei anzuzetteln und nach 57 Minuten durch den Routinier Björn Barta, der Semen Hildebrand beim Kampf vor dem Harzer Tor mit dem Schläger abräumte und folgerichtig duschen geschickt wurde. Eine Szene, die den Gästetrainer in der anschließenden Pressekonferenz dazu bewegte, hart mit seinem Kapitän ins Gericht zu gehen.
Doch zurück zum Spiel. Es waren gerade 24 Sekunden gespielt, als Ryan McGrath nach großartigem Zuspiel von Tobias Schwab sofort Holmgren prüfte. In dieser Szene noch Retter, musste Holmgren jedoch nur 42 Sekunden später den Ausgleich hinnehmen, als die Duisburger den Puck nicht vor ihrem Tor weg bekamen und Tobias Schwab die Unordnung zum 3:3 nutzte. Leider wurde es auch das Drittel von Schiedsrichter Gavrilas, der beide Trainer durch diverse Strafzeiten immer wieder zur Verzweiflung brachte und bei jeweils drei Powerplaytoren beider Teams den Spielverlauf rückblickend deutlich beeinflussen sollte. Doch ob es nun Cleverness war sei dahingestellt, die Duisburger Spieler nahmen auch jede Stockberührung der Harzer dankend an, ließen sich auffällig oft fallen und fanden in Gavrilas einen dankbaren Abnehmer derartiger Szenen. So konnte Manuel Neumann in der 45. Minute erneut ein Powerplay zum 3:4 nutzen und auch das 3:5 durch Andre Huebscher in der 51. Minute war einem Powerplay der Füchse geschuldet, die ihr Überzahlspiel trotz starker Defensivleistung der Falken letztendlich souverän nutzten. Doch vielmehr als die Strafzeiten sollte die Szene vor dem 5. Tor der Duisburger verärgern. Denn vorausgegangen war ein klares Abseits, das von dem Linesman übersehen wurde. Eine Führung, über die sich die Duisburger aber sowieso nur kurz freuen durften. Denn nicht einmal eine Minute später fälschte Robert Wittmann einen Schuss von Ryan McGrath unhaltbar zum 4:5 in das Füchsetor ab. Allerdings sollte es trotz eines starken Endspurts der Falken bei einer Niederlage bleiben. Denn nachdem man während des Spiels ein sehr überzeugendes Powerplay mit drei Treffern dargeboten hatte, sollte ausgerechnet das letzte Überzahlspiel keinen zählbaren Erfolg bringen. Und als Trainer Pascha Torwart Ersel zu Gunsten einer doppelten Überzahl vom Eis nahm, nutzte Raphael Joly die Chance und schob den Puck 18 Sekunden vor Schlusspfiff zum endgültigen 4:6-Sieg seiner Mannen ein.
Ein Sieg, der nach Meinung beider Trainer auch andersrum hätte ausfallen können. Und so gab es für die Falken in der Pressekonferenz viel Lob vom Gast, der gleichzeitig mit dem Unterzahlspiel und der Disziplin seiner Jungs haderte. Trainer Norbert Pascha hingegen hatte ein starkes und sehr gut organisiertes Spiel seiner Männer gesehen, gegen einen Gegner, den Pascha als die mit Abstand beste Mannschaft der Liga ansieht. (Hei)

Harzer Falken sammeln lediglich Lob und Anerkennung
Das erwartetet schwere Spiel wurde es und nach 60 Minuten harten Kampfes musste man sich den ESC Wedemark Scorpions denkbar knapp mit 2:1 (1:0; 1:1; 0:0) geschlagen geben und sich gleichzeitig aus den Top Ten in der Tabelle verabschieden.
Bereits vor dem Spiel standen die Zeichen nicht unbedingt günstig. Denn neben dem dauerverletzten Fabian Pyszynski musste Trainer Norbert Pascha auch noch auf die zweite Defensivkraft Semen Hildebrand sowie die Stürmer Christian Schock, Florian Böhm und Lukas Brückner verletzungs- bzw. krankheitsbedingt verzichten. Und so war es klar, dass man gegen die Scorpions aus der Wedemark, die sich gerade erst mit Björn Bombis zusätzlich verstärkt hatten, eine eher defensive Ausrichtung bevorzugte und sich auf Konter verlegte. So gehörte das erste Drittel den Wedemarkern, die durch zeitweise unverständliche Strafen gegen die Falken noch zusätzlich die Gunst der Überzahl erhielten. Zwar konnten die Falken immer mal wieder gute Konter setzen, vor allem Ryan McGrath, der bei einem Alleingang allerdings neben das Tor traf. Doch insgesamt sollten die Scorpions einfach mehr Spielanteile haben. So fiel das 1:0 eigentlich folgerichtig, nicht nur ob der Überlegenheit, sondern auch weil es im Powerplay der Wedemarker Charlie Adams war, der eine Unordnung vor dem Harzer Kasten erfolgreich nutzte.
Und als der erneut prächtig aufgelegte Adams in der 26. Minute ein Zuspiel von Dennis Schütt mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel zum 2:0 krönte, sollte man meinen, dass das Spiel nun vollends gelaufen sei. Doch wie so oft in dieser Saison zeigten die Falken einmal mehr Kampfgeist und kamen immer besser ins Spiel. Nun auch begünstigt durch diverse Überzahlsituationen. Denn sollten im ersten Drittel nur die Falken die Strafbank besetzten war es nun auch mal an den Wedemarkern, die Kühlbox besuchen zu dürfen. Zwar konnte man in der 30. Minute ein Powerplay nutzen, als Christian Wittmann einen Schuss von Artjom Kostyrev unhaltbar zum 2:1-Anschlusstreffer abfälschte, doch insgesamt musste man resümieren, dass das Powerplay an diesem Abend nicht so effektiv genutzt werden konnte, wie noch zwei Tage zuvor gegen Duisburg, wo man gleich drei Überzahltreffer erzielte. So erarbeitete man sich diverse Chancen, hatte die Scorpions mittlerweile gut im Griff, doch viel zu oft wurde das Tor verfehlt oder man fand seinen Meister im Wedemarker Schlussmann Dennis Korff. Und so ging man erneut mit einem Treffer im Rückstand in die nächste Pause.
Das Schlussdrittel sollte den 50 Harzer Anhängern noch die ein oder andere Chance bieten, doch Zählbares gab es in diesem ausgeglichenen Spielabschnitt nicht mehr zu bestaunen. Selbst ein Powerplay zwei Minuten vor Schluss und die Herausnahme von Torwart Fritz Hessel, der eine hervorragende Partie ablieferte und sein Team durch diverse Glanztaten im Spiel hielt, zu Gunsten eines sechsten Feldspielers konnte dem Spiel nicht mehr die entscheidende Wende geben. Zu groß war dann doch der Kraftakt, den man an diesem Wochenende bewältigen musste und man konnte in einigen Szenen bereits erkennen, dass die Beine immer schwerer wurden. So war Trainer Norbert Pascha auch vollends zufrieden mit der kämpferischen und taktischen Einstellung seiner Jungs in den beiden Spielen, die es zu bewältigen gab. Und das musste man auch sein. Denn nach einem so großartigen Spiel gegen Duisburg auf einen Gegner wie Wedemark zu treffen und dabei auf einen ganzen Block verzichten zu müssen – da ist es absolut bemerkenswert, wie das Falkenteam über das gesamte Spiel gesehen gleichwertig agierte und bei etwas mehr Schussglück durchaus auch mindestens einen Punkt hätte mitnehmen können.
So bleiben die beiden Spiele des Wochenendes ein Beweis der großartigen Moral des Teams. Auch wenn man durch die Siege von Erfurt (6:1 gegen FASS Berlin) und vor allem dem aktuellen Überraschungsteam aus Rostock, das den Hamburg Crocodiles eine unerwartete 9:7-Niederlage bescherte, zunächst auf den 12. Tabellenplatz abrutscht. Wohingegen sich Wedemark durch den Sieg gegen die Falke wieder berechtigte Hoffnungen auf die Play-Off-Teilnahme machen kann, da die Hannover Indians derzeit schwächeln und nur noch zwei Punkte vor den Scorpions liegen. Für das Team von Trainer Pascha gilt es nun, mit genau der Einstellung wie an diesem Wochenende weiter zu arbeiten und vielleicht schon am nächsten Wochenende weitere Punkte zu sammeln. Dann erwartet man mit Halle einen Gast, der dem Falkenteam in der Vergangenheit immer ganz gut gelegen hat, bevor es am Sonntag in Rostock zum direkten Vergleich mit dem Tabellennachbarn von der Ostsee kommt. (Hei)



crocodileshamburg9 zu 7  (3-1/2-3/ 4-3) endete das Auswärtsspiel der Crocodiles Hamburg in Rostock

(OLN)  16 Tore sahen  792 Zuschauer heute Abend im Stadion an der Schillingallee, wobei das erste Drittel klar mit 3-1 an Rostock ging. Mit müden Beinen aber Siegeswillen, kämpften sich die Hamburger im zweiten Drittel heran, Rostock konnte aber immer wieder erhöhen. Nach 40 Minuten stand es 5-4. Das erste Tor im umkämpften Schlussabschnitt gelang dem Ex-Krokodil und heutigen Top Scorer der Rostock Piranhas Michal Bezouska, dann konnten Gerartz und McGowan  nachziehen und den 6-6 Ausgleich herstellen, aber Rostock konnte wieder auf 7-6 und 8-6 erhöhen.  McGowan  konnte nachlegen, aber auch ein dramatisches Überzahlspiel brachte keinen Hamburger Torerfolg, sondern das 9-7 Endergebnis für die Piranhas.
Tore für Hamburg :  Gerartz 4,  McGowan  3, 
Nächstes Heimspiel am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen die Wedemark Scorpions.



hernerev2007Herner EV – Tilburg Trappers 2:0 (0:0,0:0,2:0)

(OLN)  „Mehr Eishockey geht nicht“ – so wurde dieses Top-Duell „Erster gegen Zweiter“ angekündigt und die Partie des Herner EV gegen die Tilburg Trappers hielt am Sonntagabend am Gysenberg dieses Versprechen. Packend bis zur Schlusssirene lieferten sich beide Teams einen tollen Schlagabtausch, den der HEV mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Ausschlaggebend in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel war das Quäntchen Glück, das man im Ausnutzen entscheidender Situationen braucht und natürlich die tolle Moral und die absolute Kampfbereitschaft des Teams von Frank Petrozza. Dieser unbedingte Siegeswille hat mittlerweile nicht nur die Serie der gewonnenen Spiele auf 13 erhöht, sondern auch den Vorsprung an der Tabellenspitze auf zehn und mehr Punkte gegenüber den Verfolgern aus Tilburg, Hamburg, Duisburg und Halle ausgebaut.
Dass auch eine Partie ohne Treffer sehr spannend sein kann, war zwei Drittel lang zu sehen. Beide Teams waren von Beginn an hellwach und sehr konzentriert. Die erste Möglichkeit bot sich den Gästen bereits nach 29 Sekunden, dann hatten die Gysenbergern die ersten Chancen. Spätestens nach dem ersten Powerplay um die 7. und 8. Minute konnte man aber erkennen, dass mit Ian Meierdres der Top-Torhüter der Liga nur sehr schwer zu überwinden sein würde. Sein Gegenüber Michel Weidekamp, die Nummer zwei in der aktuellen Goalie-Statistik, stand dem aber in nichts nach. Das anerkannten auch beide Trainer nach Spielende. So gab es viele gute Angriffe, wechselweise auf beiden Seiten. Aber die Null sollte lange Zeit doppelt auf der Anzeigentafel stehen. Ab der 34. Minute gab es dann knapp anderthalb Minuten sogar eine 5:3-Überzahl für den Herner EV. Aber die Gäste überstanden auch diese Druckphase um dann selber wieder gute Angriffe zu liefern. So musste Michel Weidekamp zehn Sekunden vor der zweiten Drittelpause noch einmal beherzt eingreifen.
Im Schlussabschnitt nahm die Spannung noch weiter zu und die stimmgewaltige Kulisse am Gysenberg konnte dann auch nur 65 Sekunden nach Wiederanpfiff zum ersten Torjubel anstimmen. Verteidiger Michel Ackers bekam auf der linken Seite den Puck, stürmte ins gegnerische Drittel und zog trocken zur 1:0-Führung ab. Während in den ersten beiden Dritteln der Herner EV Vorteile in der Schussstatistik hatte, sollte sich das nun ändern. Denn nach der Führung der Gysenberger machten die Trappers sehr viel Druck. Aber war es im zweiten Abschnitt der noch 27-jährige Ian Meierdres, der häufig im Blickpunkt stand, konnte sich nun Michel Weidekamp über Arbeit nicht beklagen. Der noch 18-jährige ließ sich aber nicht überwinden. Zur Mitte des letzten Abschnitts konnte sich der HEV dann wieder etwas befreien und Brad Snetsinger hatte eine große Chance zur Vorentscheidung, scheiterte aber knapp. Es folgte eine Schlussphase in der die Tilburger wieder am Drücker waren, aber so langsam lief den Trappers die Zeit davon. Schon bei noch gut anderthalb Minuten Spielzeit nahm Tilburgs Trainer Bo Subr seinen Torhüter heraus und schickte einen sechsten Feldspieler ins Rennen, dann folgte eine Auszeit der Gäste … und dann kam die Erlösung aus Herner Sicht: Das 2:0 durch Brad Snetsinger zum 2:0. Auch am 3. Advent konnte der HEV also drei Punkte sichern, übrigens verfolgt von den Kameras des WDR Fernsehens. Einen Bericht zu sehen gibt es am kommenden Samstag in der Zeit von 14:45 und 15 Uhr.
Für das nächste Wochenende steht beim Herner EV zuerst am Freitag die Fahrt an die Ostsee zum EHC Timmendorfer Strand auf dem Programm, Spielbeginn ist dann um 20 Uhr. Am Sonntag erwartet der HEV den ECC Preussen Berlin um 18:30 Uhr am Gysenberg. Dann gibt es den bereits angekündigten "Teddy Bear Toss" zugunsten des Kinderschutzbundes Herne, organisiert von den Ice Friends Herne und der Collettivo Haranni. Also fleißig Kuscheltiere sammeln und am kommenden Sonntag mitbrigen. Die werden dann nach dem ersten Tor des Tages aufs Eis geworfen und eingesammelt.



wedemarkscorpionsBjörn Bombis aktiv im ESC Nachwuchs - Glücksfall für Eishockeykinder des ESC Wedemark

(OLN)  Dem Neuzugang des ESC Wedemark Scorpions Björn Bombis ist die Nachwuchsarbeit im Eishockey eine „Herzensangelegenheit“. Der 34-Jährige Bombis wird zukünftig das Nachwuchstrainergespann des ESC Wedemark Scorpions verstärken und sein in der DEL und DEL 2 erworbenes Wissen an die Kinder und Nachwuchstrainer weitergeben.
Bombis, der in den letzten Jahren regelmäßig während der Sommerferien ein Trainingscamp für Eishockey-Kinder veranstaltet hat, wird im Bambini und U8 Bereich arbeiten.
„Ein absoluter Glücksfall“, so Oliver Sohst – der 2te Vorsitzende des ESC Wedemark Scorpions. 



buchloheMemminger Hühnerberg bleibt uneinnehmbare Festung für den ESV - ESV Buchloe verliert Derby gegen die Indians mit 2:7

(BYL)  Das Eisstadion am Memminger Hühnerberg bleibt für die Buchloer Piraten einfach kein gutes Pflaster. Seit mittlerweile fast sechs Jahren warten die Gennachstädter nun schon auf einen Erfolg in der Maustadt und auch dieses Mal mussten die Freibeuter wieder ohne Zählbares die Heimreise antreten. Am Sonntagabend unterlagen die Buchloer vor über 1300 Zuschauern am Ende klar mit 2:7 (2:1, 0:3, 0:3). Dabei hatte es bis zur Hälfte des Spieles danach noch nicht unbedingt ausgesehen.
Denn die Pirates begannen im ersten Durchgang stark, was auch ESV-Coach Topias Dollhofer nach einem intensiven und ansehnlichen Nachbarschaftsduell so sah: "Wir sind ganz gut gestartet und Memmingen hatte am Anfang etwas Probleme ins Spiel zu kommen." Das 1:0 durch Marc Weigant nach knapp sechs Minuten war daher sicherlich nicht unverdient. Die Indians hatten darauf allerdings umgehend die passende Antwort. Nachdem die Scheibe Lukas Varecha nach einem Schuss von Stefan Rott ein wenig glücklich auf den Schläger fiel, hatte dieser keine große Mühe mehr, das Spielgerät im leer Tor zum 1:1 unterzubringen (9.). Die Buchloer zeigten sich trotzdem nicht großartig geschockt und spielten gut gestaffelt immer wieder strukturiert in Richtung Indians-Tor. Somit hatte ECDC-Schlussmann Joey Vollmer oft mehr zu tun, als ihm vielleicht lieb gewesen wäre. Aber auch er war nach 15 Minuten machtlos, als die Piraten erneut in Führung gingen. Nach einer starken Puckeroberung von Christoph Heckelsmüller ließ David Vycichlo dem Tormann keine Abwehrmöglichkeit. Und um ein Haar hätten die Piraten ihren Vorsprung direkt vor der Pause noch weiter ausgebaut, doch Vollmer rettete vermutlich gerade noch vor der Linie in höchster Not.
Im Mitteldrittel sahen die Zuschauer zunächst ein ausgeglichenes Match der beiden Rivalen. Als die Gastgeber jedoch nach einer Strafzeit das erste Mal in Überzahl agieren durften, fiel prompt der Ausgleich. Marc Stotz hatte Daniel Bankenburg mit einem Flachschuss zum 2:2 überwinden können (28.). Bei einer weiteren Unterzahl hatten die Buchloer dann trotz gutem Penaltykilling Glück, dass Tim Tenschert nur den Pfosten traf (31.). Ab der Mitte des Spiels nahmen die Hausherren schließlich die Initiative immer mehr in die Hand. "Da haben wir etwas den Faden verloren und waren in manchen Situationen zu weit weg vom Mann", analysierte auch Dollhofer. Dies bestraften die Memminger im Stile einer Spitzenmannschaft sofort. Die erstmalige Führung durch Tenschert fiel jedoch vermutlich unter das Prädikat "Sonntagschuss", denn der Hammer des Verteidigers passte genau ins Tor (36.). Und während die Buchloer die ein oder andere Gelegenheit liegen ließen oder am gut aufgelegten Vollmer scheiterten, machten es die Memminger kurz vor der zweiten Pause besser. Mustergültig bedient schloss Milan Pfalzer einen Alleingang unhaltbar genau in den Winkel zum 2:4 ab (39.). Ärgerlich für die Buchloer, die in diesem Drittel zwar sicherlich keine drei Treffer schlechter waren, aber dennoch neidlos die Effizienz und Qualität des Tabellendritten im Torabschluss anerkennen mussten.
Der Weg zu einem Punktgewinn wurde somit im letzten Abschnitt für den ESV also nicht einfacher. Zumal der ECDC nach 48 Minuten seinen Vorsprung weiter ausbaute. Ex-Pirat Patrick Weigant hatte mit einem satten Schuss auf 2:5 erhöht. Im Anschluss gaben sich die Buchloer zwar zu keinem Zeitpunkt auf, doch für eine Wende sollte es dennoch nicht mehr reichen. Denn ein Unterzahlgegentor bei der ersten Überzahlgelegenheit für die Piraten nach 49 Minuten sorgte praktisch schon für die Vorentscheidung. Torschütze nach einem schnellen Konter über Topscorer Antti-Jussi Miettinen war mit Daniel Huhn ebenfalls ein ehemaliger Pirat. Für den Schlusspunkt war dann wiederum Patrick Weigant verantwortlich, dessen zweiter Treffer den 7:2 Endstand besiegelte (54.).
Trotz der Niederlage, die wenn man die kompletten 60 Minuten betracht am Ende vielleicht einen Tick zu hoch ausfiel, bleiben die Buchloer weiter auf Rang sieben. Der Abstand auf die Verfolger ist allerdings weiter geschmolzen. So liegt der Achte Moosburg mittlerweile nur noch fünf Punkte hinter dem ESV und die neuntplatzierten Geretsrieder sind als erste Mannschaft unter dem Strich bis auf acht Zähler an die Buchloer herangerückt. 



tev-miesbachUngefährdeter Heimerfolg gegen Schongau - TEV Miesbach gewinnt 5:1 gegen die Schongau Mammuts

(BYL)  Keine Werbung für Bayernligaeishockey bekamen die knapp 300 Zuschauer beim ungefährdeten 5:1-Erfolg des TEV Miesbach über den Aufsteiger aus Schongau zu sehen. Zu zerfahren war das Spiel über weite Strecken der Partie und nur selten gab es richtig schöne Spielzüge zu sehen.
Vor allem die ersten 20 Minuten waren geprägt von vielen Fehlpässen und wenig konstruktivem Aufbauspiel. Dabei hatte es eigentlich gar nicht schlecht angefangen für den TEV, der in der dritten Spielminute gleich zwei gute Gelegenheiten aus halbrechter Position zum Führungstreffer bekam. Aber sowohl Stefano Rizzo, als auch Florian Feuerreiter scheiterten am Schongauer Goalie. Die Gäste machten es ebenfalls nicht besser und vergaben nur wenig später aus ähnlicher Position wie zuvor die Hausherren. In der siebten Spielminute verfehlte der Miesbacher Kapitän das leere Tor nur knapp, weil ein Gästeverteidiger noch irgendwie den Schläger zwischen Scheibe und Tor brachte. Eine Minute später waren die Gäste in Person von Milan Kopecky erfolgreich. Er hatte einen Schuss von der blauen Linie ins Miesbacher Gehäuse abgefälscht (8.). Der TEV ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und glich ebenfalls in Überzahl aus. Florian Gaschke hatte einen Schuss aus der Luft ins Schongau Tor bugsiert (12.). Danach gab es nur noch einen Rückhandschuss von Tom-Patric Kimmel zu bestaunen, der das Prädikat gefährlich hatte, ehe es in die erste Pause ging.
Wie von der Leine gelassen starteten die Miesbacher in den Mittelabschnitt und ehe sich die Gäste versahen, hatte es auch schon zweimal in deren Kasten geklingelt. Nach nur 17 Sekunden kurve Kapitän Peter Kathan in Überzahl mit all seiner Routine hinter das gegnerische Tor und servierte Andreas Baumer die Scheibe, der zum 2:1 einnetzte (21.). Nur 50 Sekunden später war Tom-Patric Kimmel im Nachschuss zur Stelle und erhöhte auf 3:1 (22.). Zuvor hatten sich schon Jan Trojan und Christian Heller vergeblich versucht. In der Folgezeit hatten die Hausherren noch eine Reihe von Überzahlmöglichkeiten, setzten die Gäste dabei zwar teilweise gehörig unter Druck, die Abschlüsse, wenn sie denn überhaupt kamen, waren aber viel zu harmlos. Bestes Beispiel dafür bot die 36. Spielminute als die Miesbacher eine Minute lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis waren, mehr als ein Schussversuch von der blauen Linie kam dabei aber nicht zustande. Die beste Gelegenheit für den nächsten Miesbacher Treffer hatte drei Minuten vor dem Pausenpfiff Felix Feuerreiter, sein Schuss verfehlte das Tor der Gäste aber um Haaresbreite. Gut eine Minute vor der Sirene fasste sich dann Nico Fissekis ein Herz und beendete einen Sololauf mit dem 4:1 (39.).
Ins Schlussdrittel starteten die Miesbacher erneut furios. Kaum drei Minuten waren gespielt, da erhöhte Felix Feuerreiter mit einem sehenswerten Rückhandschuss unter die Latte auf 5:1 (43.). Den nächsten Aufreger gab es in der 47. Spielminute aufgrund eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge von Jan Trojan, der dafür mit einer fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Er wird seiner Mannschaft damit nächsten Sonntag in Buchloe gesperrt fehlen. Die fünfminütige Unterzahl überstanden die TEVler ohne Schaden. Eine sensationelle Parade des Schongauer Goalies Niklas Marschall gab es schließlich noch gut sechs Minuten vor Schluss zu bestaunen, als er einen Schuss von Christian Heller reaktionsschnell mit der Fanghand aus dem Kreuzeck fischte. Die beste Chance das halbe Dutzend voll zu machen hatte kurz vor Spielende noch Stephan Englbrecht, doch er verfehlte freistehend aus kurzer Distanz das leere Tor. So blieb es beim 5:1 für die Kreisstädter.



evmoosburg3:1 gegen Germering - EV Moosburg verteidigt Platz acht

(BYL)  Pflichtaufgabe erfüllt: Gegen den Tabellenletzten Germering kam der EVM am Sonntag zu einem glanzlosen 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)-Heimerfolg. Goalie Bernhard Eggerdinger-Hölzl verhinderte mit seinen Paraden, dass die Wanderers ausgerechnet in Moosburg ihre ersten Punkte holen.
Ein Augenschmaus war das nicht gerade, was beide Teams dem Publikum in der Sparkassen-Arena boten. Aber darum ging es zumindest aus Moosburger Sicht auch gar nicht. „Die drei Zähler waren das Ziel – und die haben wir“, sagte Pressesprecher Bastian Amann nach der Partie. „Im Kampf um Platz acht werden keine Haltungsnoten vergeben.“ Coach Dimitri Startschew war aber natürlich nicht entgangen, „dass wir weiterhin viel üben müssen“. „Den vergebenen Chancen“ trauerte der Germeringer Trainer Florian Winhart bei der Pressekonferenz nach, der allerdings „insgesamt mit unserem Auftritt sehr zufrieden“ war.
Der EVM hingegen tat sich wie schon am Freitag schwer, ins Spiel zu kommen. Erneut prägten Strafzeiten die Anfangsphase – und die Gäste schossen Moosburgs Keeper Eggerdinger-Hölzl schon mal warm. Jubeln durften im ersten Abschnitt aber nur die Gastgeber. Josef Kankovsky, der für Patrice Dlugos (Grippe) in die erste Sturmreihe nachgerückt war, vollendete mit viel Einsatz ein Zusammenspiel mit Mathias Jeske und Daniel Möhle zur etwas schmeichelhaften 1:0-Führung.
Im zweiten Abschnitt prüften beide Mannschaften zunächst fleißig das Torgestänge – was dazu führte, dass es in der 30. Minute 2:2 nach Pfostenschüssen stand. Germering produzierte trotzdem weiterhin mehr gefährliche Torgelegenheiten. „Allerdings haben wir zur Zeit einfach keinen, der sie reinmacht“, merkte Winhart an. Und so sagte Christian Seidlmayer nicht nein, als er wenige Minuten vor der zweiten Pause von Alex Feistl in Szene gesetzt wurde – 2:0.
Doch in den letzten 20 Minuten hatten die Wanderers dann doch jemanden, der den immer stärker unter Druck stehenden EVM-Schlussmann überwinden konnte: den Ex-Moosburger Franz Birk (43.). Die Gäste durften also wieder von Punkten träumen. Doch die Dreirosenstädter wirkten nun in der Defensive etwas abgeklärter – und setzten auf Konter. In Minute 54 nutzte Dominik Schindlbeck einen solchen, um den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herzustellen. Dass das 3:1 schon fast die Vorentscheidung war, lag auch daran, weil Germerings Matthias Dosch im Moment des Torschusses seinen Stock so weit oben hatte (und damit EVM-Stürmer Daniel Schander erwischte), dass der Schiri ihn mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe zum Duschen schickte. Die daraus resultierende fünfminütige Überzahl reichte den Moosburgern zumindest insofern, dass hinten nichts mehr anbrannte. Einer der wichtigsten Siege der Saison war unter Dach und Fach!
Weil sowohl Pegnitz als auch Passau an diesem Wochenende komplett leer ausgingen, ist der ESC Geretsried mit drei Zählern Rückstand zum EVM-Verfolger Nummer eins aufgestiegen. Ein Duell, das es durchaus noch in sich haben könnte: am Zweiten Weihnachtsfeiertag muss die Startschew-Truppe nämlich in die Geretsrieder Freiluft-Arena.



pfaffenhofenicehogsPfaffenhofen IceHogs warten weiter auf ersten Auswärtspunkt  - ECP unterliegt ohne Neun in Schongau mit 1:3

(BYL)  Die Pechsträhne beim EC Pfaffenhofen reißt nicht ab. Da konnte sich Trainer Michael Dippold erst auf das Comeback von Luis Seibert nach siebenwöchiger Verletzungspause freuen , um dann für das Auswärtsspiel in Schongau weitere fünf Ausfälle registrieren zu müssen. Zusammen mit den ohnehin noch fehlenden vier Langzeitausfällen musste er somit auf nicht weniger als neun Spieler verzichten. Angesichts dieser Voraussetzungen verkauften sich die Pfaffenhofener trotz der 1:3 (0:2; 0:0; 1:1) Niederlage aber dennoch recht teuer. Die fast in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber mussten jedenfalls bis zur Schlusssirene um ihren knappen Erfolg bangen. Ein nicht gegebenes reguläres Tor von Thomas Bauer und zwei Pfostentreffer im letzten Drittel verhinderten zumindest einen Teilerfolg der IceHogs, die zudem mit einigen weiteren Schiedsrichter- entscheidungen haderten. Michael Dippold musste seine Reihen erneut umstellen, nachdem Matthias Hofbauer und Thomas Mende aus beruflichen Gründen, sowie Andreas Tahedl, Michael Pfab und Tim Lohrer erkrankt oder angeschlagen passen mussten. So blieb mit Patrick Weiner nur ein Torhüter übrig, der seine Sache aber sehr gut machte. Schongau tat sich zunächst schwer, gegen defensiv eingestellte IceHogs ins Spiel zu finden, ehe in der 11. Minute Tobias Zimmert dann doch das 1:0 gelang. Sehr unglücklich aus Pfaffenhofener Sicht, weil dem Treffer ein klares Foul an Quirin Oexler vorausging, der dann auch noch für 10 Minuten auf die Strafbank musste, als er sich darüber beschwerte. In der 16. Minute erhöhte Marius Klein nach einem abgewehrten Schuss auf 2:0 für die jetzt leicht überlegenen Hausherren. Im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams weitgehend, so dass die Zuschauer kaum Höhepunkte geboten bekamen, sieht man einmal davon, dass Spieler beider Teams immer wieder aneinander gerieten. Das letzte Drittel begann für die IceHogs mit einem Mann mehr und als dann gleich zu Beginn ein weiterer Schongauer auf die Bank musste, ließen sich die Gäste diese Chance nicht entgehen. Nach nur 13 Sekunden nutzte Robert Neubauer die doppelte Überzahl nach einem Pass von David Felsöci zum Anschlusstreffer. Zwar konnten die Gastgeber nur drei Minuten später ebenfalls in Überzahl durch Simon Maucher den alten Abstand wieder herstellen, dennoch war die Partie jetzt völlig offen, weil sich die Chancen für die IceHogs häuften. Praktisch im Gegenzug erzielte Thomas Bauer das vermeintliche 3:2, doch die Unparteiischen verweigerten dem Treffer die Anerkennung und schickten den Schützen, der sich darüber beschwerte, für 10 Minuten auf die Strafbank. Noch mehrmals hatten die ECP-Spieler den Torschrei schon auf den Lippen, doch Treffer wollte keiner mehr fallen, so dass die IceHogs weiter auf ihren ersten Auswärtspunkt warten müssen. 



lechbruckERC Lechbruck: Arbeitssieg gegen die SG Buchloe/Landsberg

(BBZL)  Der ERC Lechbruck wollte sich unbedingt den fünften Sieg in Folge ergattern – und dieses Ziel wurde am Freitag gegen die SG Buchloe/Landsberg in die Tat umgesetzt. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für die Flößer, denn es dauerte wortwörtlich bis zur 60. Minute, ehe der Sieg unter Dach und
Fach war.
In einem zerfahrenen Spiel fielen im ersten Drittel keine Tore. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zwar gute Torchancen, doch die beiden Torhüter hielten jeweils ihren Kasten sauber. Im ERC-Tor spielte diesmal Fabian Trakies und er lieferte eine solide Partie ab.
Der zweite Spielabschnitt sah die Lecher verstärkt im Vorwärtsdrang und in der 24. Minute brachte ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer die Blau-Weißen mit 1:0 in Führung. Doch die Gäste konnten in der 28. Minute ausgleichen und hielten das Spiel weiterhin offen. In der 36. Minute erzielte Patrick Völk auf Zuspiel von Fabian Bacz und Marcus Köpf das 2:1 für den ERC im Powerplay, doch auch diesmal schafften die Pirates den 2:2-Ausgleich kurz vor der Drittelpause.
Es lief nicht so wie sich die Flößer das vorgestellt haben und es war nun klar, dass der Sieg diesmal nicht über spielerische Leichtigkeit, sondern mit Fleiß und Arbeit errungen werden muss. Und so bot sich in den letzten zwanzig Minuten den Zuschauern im Lechparkstadion ein zäher Abnutzungskampf beider Mannschaften. In der 56. Minute brachte Patrick Völk den ERC wieder mit 3:2 in Front und die Flößer mußten aber trotzdem bis kurz vor Schluss zittern. Als die Gäste ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler tauschten, machte erneut Patrick Völk mit einem Empty-Net-Goal den Deckel drauf und der ERC Lechbruck feierte den fünften Sieg in Folge.
Am kommenden Freitag findet im Lechparkstadion das Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau statt. Es treffen dann die einzigen beiden Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison nach 60 Minuten noch unbesiegt sind.



hcmaustadtHCM/ECDC 1b weiter auf Meisterkurs – 4:1-Sieg in Oberstdorf


(BBZL)  Die SG HC Maustadt/ECDC 1b bleibt weiter ein heißer Meisterschaftsanwärter in der Eishockey-Bezirksliga, Gruppe 4. Beim Landesliga-Absteiger SG Oberstdorf/Sonthofen hat sich das Team von Spielertrainer Ingo Nieder letztendlich sicher mit 4:1 (1:1/2:0/1:0) durchgesetzt und bleibt damit Tabellenführer Lindenberg auf den Fersen.
Den besseren Start in die Partie hatten allerdings die Oberallgäuer, die schon in der dritten Minute durch Adebahr in Führung gingen. Spätestens jetzt war auch der letzte Maustädter „wach“ und im Spiel. Nach und nach übernahmen die Grün-Gelben die Partie und kamen folgerichtig in der 16. Minute durch Markus Schmid – im Überzahlspiel – zum Ausgleich.
Auch nach der ersten Pause blieben die Gäste dran und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Florian Schwarz (29.) und Jimmy Nagle (36.) im doppelten Überzahlspiel sorgten mit ihren Treffern für die Vorentscheidung.
Oberstdorf versuchte es im Schlußdurchgang zwar nochmals mit Druck, blieb zumeist aber an der Deckung oder an Torhüter Gregor Schapke hängen. Marco Schmidbauer setzte kurz vor dem Ende mit dem 4:1 den Schlußpunkt.
Spielertrainer Ingo Nieder freute sich über die gute Einstellung und Disziplin seiner Jungs: „Wir haben gewußt, dass es schwer wird und haben unsere Vorteile gut eingesetzt. Insbesondere in der Defensive sind wir gut gestanden und hatten mit Gregor einen tollen Rückhalt. Nur zwei Strafen sprechen für diszipliniertes Spiel."
Weiter geht’s für den HCM/ECDC 1b am nächsten Sonntag, dann steht am Hühnerberg um 18.30 Uhrdas Rückspiel gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen an.



EHC Eisbaeren HeilbronnEHC Heilbronn: Lockerer 13:2-Sieg und viel Respekt für den Gegner

(RLSW)  Tabellenführer gegen Schlusslicht - was die Ausgangsposition beim Heimspiel der Eisbären Heilbronn gegen den EV Ravensburg versprochen hatte, hielt die Begegnung dann auch 60 Minuten lang. Die in allen Belangen überlegenen Eisbären besiegten ihre Gäste fast im Schongang mit 13:2 (4:1, 7:1, 2:0).
Bevor die Partie jedoch beginnen konnte, brauchten sowohl die Akteure als auch die knapp 500 Zuschauer viel Geduld. Mitten in der Aufbereitung der Eisfläche gab die Eismaschine der Kolbenschmidt Arena den Geist auf, weshalb Schiedsrichter Stefan Frölich das Spiel erst mit einer Verspätung von einer Dreiviertelstunde anpfeifen konnte.
Im Tor der Eisbären kam Patrick Seeger, der im Sommer vom Heilbronner EC gekommen war, an seinem 21. Geburtstag zu seinem ersten Einsatz im Trikot des Titelverteidigers. Den ersten Schuss auf sein Tor musste der junge Keeper gleich passieren lassen: Simon Heckenberger traf in der 7. Spielminute zum 0:1. Doch die Eisbären ließen sich durch diesen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen. Claudio Schreyer und Igor Filobok stellten das Ergebnis nur eine Minute später innerhalb von nur wenigen Sekunden richtig und brachten die Eisbären mit 2:1 in Führung. Kapitän Stefan Schrimpf (11.) und Patrick Luschenz (14.) sorgten für den 4:1-Pausenstand.
Was sich schon im Laufe der ersten 20 Minuten abgezeichnet hatte, wurde von Minute zu Minute deutlicher: Die überlegenen Gastgeber konnten nach Belieben kombinieren, die gegnerischen Verteidiger mussten sich teilweise wie Slalomstangen umkurven lassen. Patrick Luschenz (27.) und Igor Filobok (28.) erhöhten den Spielstand ohne große Mühe auf 6:1, ehe Christopher Repka auf 6:2 verkürzte (29.). Zweimal Benjamin Brozicek (30., 38.), Stefan Schrimpf (39.) sowie Sven Breiter und Robin Platz (beide 40.) erhöhten bis zur zweiten Pause auf 11:2.
Im Schlussdrittel schalteten die Eisbären zwei Gänge zurück, schraubten das Ergebnis aber dennoch auf 13:2 hoch. Thomas Bernwald (46.) und Manuel Pfenning (56.) hatten getroffen.
"Ich möchte heute eigentlich nicht über unsere Leistung sprechen", sagte Coach Sascha Bernhardt nach der Begegnung. "Vielmehr möchte ich den Ravensburgern meinen Respekt zollen. Die jungen Kerle nehmen Woche für Woche lange Busfahrten auf sich, um dann regelmäßig den Hintern versohlt zu bekommen. Und obwohl sie abgeschlagener Tabellenletzter sind, kämpfen sie, werfen sich in Schüsse und lassen ihren bestimmt vorhandenen Frust nicht an den Gegnern aus. Das war heute wieder ein fairer Auftritt einer sympathischen jungen Truppe. Natürlich hätten wir im Schlussdrittel weiter Vollgas geben können, aber das bringt doch niemandem etwas, wenn wir hier 20 Tore schießen und die jungen Kerle demoralisieren. Stattdessen haben wir ab der Hälfte des Spiels lieber Leute wie Igor Filobok aus dem Spiel genommen und unseren jungen Spielern mehr Eiszeit gegeben."
Mit dem Sieg haben die Eisbären wieder die Tabellenführung von den Zweibrücken Hornets übernommen. Am kommenden Sonntag (18 Uhr) gastiert nun der Erzrivale Baden Rhinos Hügelsheim in der Kolbenschmidt Arena. Es wird das letzte Heimspiel bis zum 3. Februar sein - jenem Tag, an dem die Eisbären ihre diesjährige Spendenaktion für den sechsjährigen, durch einen Unfall schwerst gehirngeschädigten Noah Malicki aus Neuenstein durchführen werden.



diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets verlieren bei starken Dortmundern

(RLW)  Mit kleinem Kader angereist, ohne Punkte wieder abgereist: Die EG Diez-
Limburg hat am Sonntagabend das Auswärtsspiel bei den Eisadlern in
Dortmund mit 4:5 (0:0, 2:3, 2:2) verloren. Ohne Leistungsträger wie Andreas
Wichterich und Karl Neubert fanden die Rockets nur schwerlich in die Partie
und mussten sich am Ende knapp geschlagen geben.
„Die ersten fünf Minuten waren okay, danach haben wir irgendwie die
Zuordnung verloren“, beschreibt Vorstandsmitglied Christoph „Bobby“ Röhr
das erste Drittel. Nur sieben Mal schossen die offensivstarken Raketen auf
das Tor der Eisadler, die im Gegenzug gleich 25 Schüsse verbuchten. „Es war
alleine der Verdienst von Keeper Alexander Neurath, dass es nach dem ersten
Drittel noch torlos unentschieden stand“, sagte Röhr.
Im zweiten Drittel sollten die Zuschauer dann auch in Sachen Tore auf ihre
Kosten kommen - und gleich drei Mal geriet die EGDL in Rückstand. Michael
Alda (22.) und Sebastian Schmitz (26.) trafen für Dortmund, Martin Brabec
(24.) und Matt Fischer (37.) glichen jeweils aus. Lediglich auf den dritten
Treffer der Eisadler durch Christian Gose (39.) hatten die Rockets keine
direkte Antwort. Der Gegentreffer zum „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“
kurz vor der Pause verschaffte Dortmund Rückenwind für das letzte Drittel.
Doch auch ein drittes Mal sollte den Gästen der Ausgleich gelingen. Mit dem
schönsten Treffer des Abends glich Matt Fischer (47.) aus - der Kanadier
krönte einen sehenswerten Alleingang zum 3:3. „Wir haben danach aber zu
viele leichte Fehler gemacht“, sagte Röhr. Die Eisadler überzeugten mit einer
geschlossenen Mannschaftsleistung und drei ausgeglichen besetzten Reihen,
die den Raketen über 60 Minuten das Leben schwer machten.
Als die Gastgeber in einer turbulenten Schlussphase 92 Sekunden vor dem
Ende durch Alda erneut in Führung gingen und nur 30 Sekunden später gar
das 5:3 nachlegten (Schmitz), war die Partie entschieden. Zwar traf Nils
Krämer 13 Sekunden vor dem Ende noch zum 4:5 für die EGDL, für eine
Wende kam der Treffer jedoch zu spät.
„Am Ende war bei uns ein wenig die Luft raus“, sagte Röhr. „Wir haben uns
zu viele einfache Fehler geleistet, waren taktisch zu undiszipliniert. Im
Gegenzug hatten wir zwar auch zahlreiche Torchancen, sind aber zu oft an
einem starken Eisadler-Keeper Marius Dräger gescheitert.



luchselauterbachLuchse Lauterbach holen sich 2 Punkte in Herford – Bann im Penaltyschießen endlich gebrochen

(RLW)  Das war ein hartes Stück Arbeit in der Regionalliga West, doch am Ende belohnten sich die Luchse für eine gute Leistung mit dem Zusatzpunkt nach Penaltyschiessen gegen die Ice Dragans aus Herford.
Im gut gefüllten Herforder Stadion begannen die Luchse stark und erarbeiteten sich in den ersten zehn Minuten bereits mehrere hochkarätige Chancen. Vor allem die Reihe mit Marijus Maier und Marcel Grüner sorgte immer wieder für viel Gefahr im Herforder Drittel. Doch zunächst blieb ihnen das Scheibenglück versagt.
Nach dem 0:0 im ersten Drittel kamen die Gastgeber besser ins Spiel und konnten sich ebenfalls die eine oder andere Chance erarbeiten.
In der 36. Minute war es dann Ville Kärkäs, dem mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie die Führung für die Luchse gelang.
Dies bedeutete zugleich den Pausenstand nach 40 Minuten. In den letzten 20 Minuten kamen dann die Gastgeber immer stärker auf und konnten in der 41. Minute den Ausgleich erzielen. Vom Publikum nach vorne getrieben erhöhten sie den Druck und warfen alles nach vorne. In der 45. Minute dann der Lohn für die Mühe. In Überzahl gelang Dennis Schmunk die Führung zum 2:1. Die Luchse ließen sich davon wenig beeindrucken und schlugen in Person von Philipp Maier bereits in der 49. Minute zurück. Der nimmermüde Maier hielt hinter der blauen Linie einfach mal drauf und konnte mit seinem Schuss in Überzahl den Ausgleich erzielen. Nun agierten beide Mannschaften vor allem offensiv etwas vorsichtiger.
Auf beiden Seiten gab es dennoch Chancen um das Spiel zu gewinnen. Doch beide Teams ließen nichts mehr zu. Somit musste mal wieder das Penaltyschießen die Entscheidung bringen.
Dieses Mal konnten die Luchse den Bann brechen und ihren ersten Sieg nach Penaltyschiessen feiern. Zunächst legte Pierre Wex die Scheibe unhaltbar in den rechten oberen Winkel. Den ersten Versuch der Herforder, parierte Goalie Themm auf Seiten der Luchse souverän. Den zweiten fälligen Penalty verwandelte dann Kenny Matheson ebenso unhaltbar. Als Themm dann den zweiten Versuch der Gastgeber ebenfalls zu Nichte machte, war es endlich passiert. Der Bann im Penaltyschießen war gebrochen und die Luchse konnten den Zusatzpunkt mit in den Vogelsberg nehmen.



ratingenRatinger Ice Aliens: Kein einfacher „Pflichtsieg“!

(RLW)  Im ersten Drittel sah es so aus, als würde es ein sehr bitterer Abend für das Team von der Niers, denn nach nur 8 ½ Minuten hatten die Außerirdischen mit schnellem Eishockey ihre Gegner förmlich überrannt. 00:54 trug sich Verteidiger Dennis Appelhans, 02:46 Mannschaftskapitän Dennis Fischbuch und in der neunten Minute Sebastian Schröder in die Torschützenliste ein, wodurch sich die Gastgeber einen zunächst komfortablen 3:0-Torvorsprung herausspielten. Im Gehäuse des Grefrather Phoenix stand dabei mit dem 21-jährigen Goalie Marvin Haedelt ein sehr starker, äußerst talentierter Torhüter, welcher in der Saison 2013/14 auch schon am Sandbach sein Können unter Beweis stellte. Bei diesen Treffern war er machtlos, bewahrte seine Mannschaft später aber vor einem höheren Rückstand. Diese „magische“ Drei-Tore-Führung, nach welcher die Aliens den Gegner – wie schon in anderen Spielen – nicht weiter „anzählten“, veranlasste Alexander Jacobs, Trainer der Ratinger Ice Aliens, in der Pressekonferenz nach dem Spiel auch zu der Aussage: „Das erste Drittel war unsererseits sehr gut. Wir haben es aber hier versäumt, das Spiel für uns zu entscheiden, da mehr Tore möglich gewesen wären!“ 
Den Schwung des ersten Drittels nahmen die Aliens bedauerlicherweise nämlich nicht mit in den zweiten Spielab-schnitt, sodass sich der Gegner wieder ins Match hineinkämpfte – und diese zwanzig Minuten mit 1:2 sogar für sich entschied. Großes Manko des Sturms der Außerirdischen waren die fehlenden Torschüsse! Obwohl die Aliens einige Chancen kreierten, litten sie unter „Ladehemmungen“, sodass kaum ein Puck gefährlich in die Nähe der gegnerischen Torlinie kam. Insbesondere Štěpán Kuchynka hätte, wenn seine Wahl nicht auf den uneigennützigen Pass, sondern auf den direkten Torschuss gefallen wäre, neben seinen zwei Assists noch weitere Scorerpunkte für sich verbuchen können. Lediglich Förderlizenzspieler Maurice Becker, der Dank Zustimmung seines aktuellen Vereins, Iserlohner EC Young Roosters, erneut im Kader stand, erzielte während eines Ratinger Überzahlspiels in der 28. Minute das sehenswerte 4:1 für Ratingen, bevor sich die Mannschaften mit dem zwischenzeitlichen 4:2 in die Pause verabschiedeten.
In den Schlussabschnitt starteten die Gäste nach 42:29 Minuten mit einem Ausrufezeichen, indem sie mit dem 4:3-Anschlusstreffer die Partie wieder vollkommen offen gestalteten.
Letztendlich bewahrte das Heimteam jedoch die Ruhe und setzte sich in der 53. Minute im Powerplay durch den zweiten Treffer des Abends von Dennis Appelhans wieder mit 5:3 ab.
Nachdem Abwehrspieler Dominik Scharfenort anschließend noch einen die Ratinger Torlinie entlangschliddernden Puck, der aus dem Gedränge bereits die Schienen von Goalie Dennis Kohl passiert hatte, noch mit schneller Reaktion von der Linie „kratzte“, bestand das Ergebnis von 5:3 (3:0; 1:2; 1:1) bis zur 60. Minute, wodurch drei Punkte gegen kämpferische Grefrather am Sandbach blieben.



tornadonieskyTornados Niesky gewinnen in Berlin  
 

(RLO)  Am Sonnabend spielten die Tornados in der Eissporthalle P09 am Glockenturm erneut gegen die Cracks des ECC Preussen Berlin 1B. Beide Mannschaften standen sich in dieser Saison bereits zweimal gegenüber. In Weißwasser gewannen die Berliner mit 4:5 n.P., in Berlin siegte Niesky mit 1:6. Diesmal wollten die Tornados ihrer Favoritenrolle von vornherein gerecht werden. Im Kader der Nieskyer fehlten nur Richard Jandik und Ronny Greb. Den Kasten hütete diesmal Torfrau Ivonne Schröder.
Wie schon so oft fanden die Gäste aus der Lausitz schwer ins Spiel, machten einfache Fehler und ließen Chancen liegen. So war es auch kein Wunder, dass die Berliner in der 4. Minute bereits in Führung gingen. Erst in der 16. Minute konnte Robert Bartlick nach Vorlage von Daniel Wimmer und Marco Noack ausgleichen.
Im 2. und 3. Drittel dominierten dann die Nieskyer das Spiel. Die ca. 30 mitgereisten Fans sahen endlich schöne Tore und schnelle Kombinationen. Erst in der 33. Minute gingen die Tornados durch einen Treffer von Andreas Brill nach Zuspiel von Marco Noack in Führung. In der 36. Minute und der 38. Minute bauten Chris Neumann (Assistenten: David Vatter, Tristan Schwarz) und Jörg Pohling (Assistenten: Christian Rösler, Sven Becher) diese Führung weiter aus.
Im letzten Drittel war es besonders die 3.Reihe, die ein besonderes Lob verdiente. In der 43. Minute traf David Vatter nach Vorlage von Tristan Schwarz und Chris Neumann zum 1:5. Chris Neumann versenkte dann noch zweimal den Puck im Berliner Kasten; in der 44. Minute nach Vorarbeit von Tristan Schwarz und David Vatter sowie in der 56. Minute.
Mit einem Endstand von 1:7 (1:1; 0:3; 0:3) und einem verdienten Sieg fuhren die Tornados zufrieden nach Hause. Dank ihrer disziplinierten und kontrollierten Spielweise wurden sie diesmal ihrer Favoritenrolle voll gerecht.   



deutschereishockeybundU20-Nationalmannschaft: Sieg zum WM-Auftakt - Deutschland bezwingt Kasachstan / Napravnik mit Doppelschlag

(DEB)  Auftakt nach Maß: Die U20-Nationalmannschaft siegt im ersten Spiel der 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven mit 5:3 (2:0; 2:2; 1:1) gegen Kasachstan.
Die DEB-Auswahl startete engagiert und couragiert in die Partie. Offensiv spielten sie kreativ und defensiv standen sie gut. Nach einer guten Druckphase war es dann Julian Napravnik der seine Farben durch einen Doppelschlag mit zwei Zählern in Front schoss.
Doch Kasachstan fand zurück ins Spiel. Den Anschlusstreffer schossen die Kasachen in Überzahl, den Ausgleich per Penalty. In der Folge musste Cody Brenner im Kasten der Deutschen sein Können noch ein paar Mal unter Beweis stellen bevor Valentin Kopp die deutsche U20 erlöste und in Überzahl die erneute Führung erzielte. Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Nicklas Mannes auf 4:2.
Kasachstan kam im Schlussabschnitt durch einen Überzahltreffer noch mal auf einen Zähler ran doch Jakob Mayenschein besiegelte mit seinem Empty-Net-Treffer den 5:3-Ednstand vor 1.829 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven.
Bundesnachwuchtrainer Christian Künast: "Es war das erwartet schwere Spiel. Kasachstan ist ein unangenehmer Gegner und wir haben es uns durch die Strafen selbst schwer gemacht. Natürlich freuen wir uns über den Auftaktsieg, konzentrieren uns aber ab jetzt gleich auf das Spiel morgen gegen Österreich."
Julian Napravnik: "Das Team hat heute gut gespielt. Im zweiten Drittel haben wir etwas nachgelassen, haben dann aber im dritten Spielabschnitt wieder gut zurück ins Spiel gefunden und letztlich verdient gewonnen."
Christoph Körner: "Wir haben heute eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Ein großer Dank an das Publikum, was uns super unterstützt hat."



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Montag 12.Dezember 2016
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