IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielanlündigungen von Freitag 14.Oktober 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.
Heimspiel-Wochenende für die Kölner Haie! Der KEC empfängt am Freitag die Augsburger Panther. Am Sonntag sind die Grizzlys Wolfsburg zu Gast in der Domstadt(DEL) Die Haie gehen mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben in der Deutschen Eishockey Liga. Sechs Siege aus den ersten sieben Partien und drei Erfolge in Serie stehen für das Team von Cheftrainer Cory Clouston zu Buche. Vor dem kommenden Wochenende führt der KEC damit die Liga als Tabellenführer an (18 Punkte). Und den Platz an der Spitze wollen die Haie natürlich verteidigen. Zwei Heimspiele stehen auf dem Programm: Am Freitag, 14.10.2016, treten die Haie gegen die Augsburger Panther an (19:30 Uhr). Am Sonntag, 16.10.2016, sind dann die Grizzlys Wolfsburg zu Gast in der LANXESS arena (16:30 Uhr).
„Wir wollen uns auch in diesen Spielen weiterentwickeln und natürlich keinen Schritt zurück machen“, erklärt Haie-Coach Clouston mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in der eigenen Arena. „Wir spielen gerne zuhause, wissen aber auch, dass jedes Gast-Team in dieser Halle unbedingt gewinnen möchte. Für uns heißt es, weiter stabil in der Defensive und schlau im Vorwärtsgang zu agieren. Wir werden an unserer bisherigen Spielweise nicht viel ändern, was aber nicht heißt, dass wir uns nicht weiter verbessern wollen“, so Clouston weiter.
Freitag-Gegner Augsburg musste zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen und steht vor dem anstehenden Wochenende auf Rang 12 der Tabelle (9 Punkte). In der Vorsaison konnten die Panther im September erstmals seit acht Niederlagen wieder in Köln gewinnen (3:2). Doch bereits das zweite Duell in der LANXESS arena ging wieder an die Haie (4:2). Die Punkte will der KEC am Freitag natürlich auch in der Domstadt behalten.
Genauso wie am Sonntag: Dann sind die Grizzlys aus Wolfsburg zu Gast. Der amtierende Vizemeister steht nach acht absolvierten Partien mit 14 Punkten auf Platz drei und trifft zuvor am Freitag in eigener Halle auf Schwenningen. Das Team von Trainer Pavel Gross konnte zuletzt drei von fünf Partien siegreich gestalten und punktete auch bei der Niederlage gegen Düsseldorf (3:4 n.V.). In Köln gab es für die Grizzlys in der vergangenen Spielzeit nichts zu holen. In beiden Heimspielen sicherte sich der KEC die volle Punktzahl (3:0 und 4:2). Von 2010 bis 2015 gewann Wolfsburg allerdings elf von 15 Partien in der Kölner Arena.
Verzichten müssen die Haie am Wochenende auf Stürmer Travis Turnbull. Ob Alexander Sulzer oder Nick Latta ins Team zurückkehren werden, entscheidet sich am Spieltag.
Das Eispiraten-Lazarett wächst weiter - Christoph Kabitzky fällt mit Magen-Darm-Infekt aus(DEL2) Die Personalsorgen von Eispiraten-Trainer Chris Lee wachsen vor dem Derby bei den Dresdner Eislöwen weiter. Auch Stürmer Christoph Kabitzky fällt aufgrund eines Magen-Darm-Infektes für das heutige Auswärtsspiel in der sächsischen Landeshauptstadt aus. Er ist nach Bernhard Keil (Gehirnerschütterung) und Vincent Schlenker (Fraktur des Mittelfußes) bereits der dritte Offensivspieler, der nicht im Kader für die heutige Begegnung steht. Dabei sollte der 22jährige Rechtsschütze nach dem Ausfall von Vincent Schlenker laut Chris Lee wieder mehr Eiszeit bekommen. Fraglich ist, ob der gebürtige Nürnberger schon am Sonntag gegen den ESV Kaufbeuren wieder mitmischen kann.
Dresdner Eislöwen: Spiele gegen Crimmitschau & Bayreuth(DEL2) Für die Dresdner Eislöwen stehen am kommenden Wochenende die DEL2-Punktspiele gegen die Eispiraten Crimmitschau und die Bayreuth Tigers an. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart kann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Zudem wird der Kölner Förderlizenzspieler Mick Köhler, der unter der Woche bereits mit der Mannschaft trainierte, im Derby zum Einsatz kommen.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Die Jungs arbeiten hart, spielen den Puck gut. Ich erinnere nur an das erste Drittel in Weißwasser, wo wir acht Chancen verzeichnen konnten, Weißwasser keine. Im zweiten Abschnitt machten die Füchse aus fünf Möglichkeiten zwei Tore. Wir haben 17 Chancen, treffen aber nicht. Nach so einem Spiel kann man als Trainer wütend sein und überreagieren. Das ist aber nicht mein Weg. Ich weiß, was die Jungs können. Wir spielen solides Hockey, was uns fehlt sind die Tore. Ich bin überzeugt, dass wir das Momentum auf unsere Seite holen, sobald ein Treffer fällt. Der Hockey-Gott wird darauf einwirken.“
Marius Garten: „Jeder in der Kabine weiß, was Phase ist. Wir müssen hinten stabil stehen und in der Offensive produzieren, dann fällt auch die Last von den Schultern, es löst sich der Knoten. Wer nicht trifft kann bekanntlich nix gewinnen. Ob am Freitag ein Derby ansteht oder nicht, spielt in der aktuellen Situation keine Rolle. Im Training haben wir noch einmal einen Fokus auf das Zweikampfverhalten besonders vor dem Tor gelegt, so dass wir auch die Rebounds und zweiten Chancen besser verwerten können.“
Das Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am Freitag, 14. Oktober um 19.30 Uhr wird geleitet von HSR Alfred Hascher. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr. Die Dresdner Eislöwen weisen darauf hin, dass aufgrund einer Baustelle auf dem Elbradweg zwar alle drei Parkplätze an der Pieschener Allee (P1 - P3) nutzbar sind, der fußläufige Zuweg zur Arena allerdings ausschließlich über die Querallee vom P 1 am Platz 6 entlang möglich ist. Der Elbradweg scheidet als Zugang aus. SpradeTV zeigt das Sachsenderby zum Preis von 5,50 Euro live. Am Sonntag, 16. Oktober um 18.30 Uhr treffen die Dresdner Eislöwen im Bayreuther Kunsteisstadion auf den gastgebenden EHC Bayreuth Tigers. Das Spiel wird geleitet von HSR Steffen Klau. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt das Spiel via SpradeTV live.
(OLS) Am kommenden Wochenende warten die zwei aktuellen Spitzenteams der Oberliga Süd auf die Tölzer Löwen. Morgen (20 Uhr) geht es für das Team von Axel Kammerer zum Zweitplatzierten nach Peiting, am Sonntag ist der Ligaprimus aus Deggendorf zu Gast (19 Uhr) in der Hacker-Pschorr Arena.
Gegen den ECP haben die „Buam“ noch eine Rechnung offen. Etwas über ein halbes Jahr ist es her, als Anton Saal Spiel vier für die Pfaffenwinkler entschied und die Löwen in die Sommerpause beförderte. In einer hitzigen ersten Play-off-Runde bewahrte Peiting den kühleren Kopf. In der Mannschaft des ECP hat sich seitdem nicht viel verändert. Wirft man einen Blick auf die Topscorer des Teams von Neu-Trainer Sebastian Buchwieser, so stechen einem die üblichen Namen ins Auge: Ben Warda, Florian Stauder, Anton Saal und Dominic Krabbat führen die Liste an, darauf folgt der offensivstarke Verteidiger Brad Miller. Auch Ty Morris ist mit drei Punkten aus vier Spielen wieder oben mit dabei. Zuletzt ließ Peiting mit zwei Shutout-Siegen gegen Selb und Landshut aufhorchen. Die insgesamt nur sechs Gegentore spiegeln die starke Defensivleistung der Rot-Weißen wieder. Mit Florian Hechenrieder kann Buchwieser außerdem auf einen der besten Torhüter der Liga zurückgreifen. Für die Löwen gilt es also die starke Peitinger Defensive auszuhebeln und in der Chancenverwertung wie zuletzt eiskalt zu bleiben.
Viele Tore können die „Buam“ auch im Heimspiel am Sonntag gebrauchen. Ab 19 Uhr ist der Tabellenführer aus Deggendorf Gegner der Löwen. Der DSC ist bislang noch ungeschlagen und konnte aus seinen vier Spielen alle zwölf Punkte nach Niederbayern holen. Eine Hiobsbotschaft musste Trainer John Sicinski zuletzt dennoch hinnehmen: Andrew Schembri zog sich eine Knieverletzung zu und wird wohl längere Zeit ausfallen. Ersatz steht aber bereits parat. Patrik Beck, der bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten das DSC-Trikot trug, springt kurzfristig für den verletzten Deutsch-Kanadier ein. Er wird dem Sturm mit den bislang meisten Toren ligaweit damit weiter Tiefe verleihen. Neben Beck konnten die Verantwortlichen schon vor der Saison Curtis Leinweber, Stefan Ortolf und Kyle Gibbons von einem Engagement in der Hochschulstadt überzeugen. Die drei Stürmer konnten bereits 23 Punkte verbuchen. Im Tor steht mit Sandro Agricola ein früherer Löwe, der bislang im Schnitt drei Gegentore pro Partie hinnehmen musste. Das der DSC trotz teilweiser defensiver Schwächen dennoch ganz oben steht, haben sie unter anderem ihrem Powerplay zu verdanken. Mit über 36 Prozent Erfolgsquote haben die Niederbayern das zweitbeste Überzahl der Liga.
Die Tölzer Löwen haben es demnach mit zwei absoluten Topteams der Liga zu tun. Damit es dennoch zu Punkten reicht, hoffen die „Buam“ – sowohl in Peiting, als auch zuhause gegen Deggendorf, auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans.
EVL gegen EVL – Lindaus ungleiches Duell mit Landshut(OLS) Wie hochkarätig die Oberliga Süd besetzt ist dürfen die EV Lindau Islanders am Freitag (19:30 Uhr) erneut erleben. Dann treten sie erstmals in der Vereinsgeschichte beim ruhmreichen EV Landshut an.
Wenn man im deutschen Eishockey das Kürzel „EVL“ benutzt, dann ist zu 99 Prozent der EV Landshut gemeint – und nur ganz selten die Islanders. Zweimal Deutscher Meister, viermal Vizemeister. Dreimal Meister der Zweiten Liga, zweimal der Oberliga. Heimatverein der Legenden Erich Kühnhackl, Alois Schloder, der Gebrüder Truntschka, des aktuellen Bundestrainers Marco Sturm oder des Stanley- Cup Siegers Tom Kühnhackl (Pittsburgh), der von Landshut aus den Sprung in die NHL ebenso schaffte, wie Tobi Rieder (Arizona). Udo Kießling spielte hier, Uwe Krupp, Pavel Bure, Mike Bullard…. Noch irgendwelche Fragen zu den Größenverhältnissen zwischen EVL und EVL?
Und doch haben die beiden ungleichen Vereine außer dem Kürzel noch etwas gemeinsam: Sie treten in derselben Liga an. Ein bis vor kurzem undenkbarer Umstand, der dadurch noch verstärkt wird, dass beide aktuell auch noch Tabellennachbarn sind. Das wiederum ist ein großes Problem für beide. Für den EVL (Landshut), weil für die Niederbayern die Ausbeute von drei Punkten aus vier Spielen und Platz zehn einer Katastrophe nahekommt, schließlich will man unter die ersten Vier. Für den EVL (Lindau), weil er am Gutenbergweg auf einen Gegner treffen wird, der zu allem entschlossen ist. Weil er gewinnen muss. Egal wie. Verlieren verboten.
Vielleicht liegt darin eine Außenseiterchance für die Islanders, die wieder komplett antreten können, da Zdenek Cech seine Grippe überwunden hat. Der Mittelstürmer wurde von seinen Nebenleuten am vergangenen Wochenende vermisst, als die Islanders in Bad Tölz wenig zu bestellen hatten und gegen Deggendorf im zweiten Drittel das eine oder andere Tore mehr hätte herausspringen können. „Wir sehen die Entwicklung und bleiben geduldig“, sagt der Erste Vorsitzende des EVL Bernd Wucher, der in seiner gleichzeitigen Funktion als sportlicher Leiter Augen und Ohren offen hält, um dem Team noch Qualität hinzuzuführen. „In der Bayernliga haben wir im Aufstiegsjahr sogar die ersten sieben Spiele verloren, sind ruhig geblieben und haben leichte Veränderungen getroffen. Dies hat uns geholfen.“ Man solle einmal beachten, was in den sechs Jahren daraus geworden ist. Lindau spielt in Landshut um Punkte.
Vom Tabellenplatz des Gegners darf man sich dabei keinesfalls täuschen lassen. Die Landshuter gehören eigentlich in dieselbe Kategorie wie die bisherigen Lindauer Gegenüber, die aktuell die Plätze Eins, Drei, Vier und Sechs belegen. Auch wenn der Traditionsverein, der nach dem Entzug der DEL2- Lizenz seit vergangener Saison in der Oberliga antreten muss und hart damit kämpft, finanzielle Altlasten zu beseitigen, was die Beweglichkeit in der Kaderplanung erschwerte, obwohl man über mehr als den doppelten Etat im Vergleich zu den Islanders verfügen dürfte. Erst kurz vor Saisonbeginn konnte man mit Sean McGovern die zweite Ausländerstelle besetzen. Der Stürmer erzielte beim 1:2 gegen Weiden am Sonntag seinen ersten Saisontreffer. Problem für den EVL (Landshut): Es war das einzige Landshuter Tor am Wochenende. Schon nach dem 0:2 in Peiting reagierte Trainer Bernie Englbrecht (58) - auch er eine der Landshuter Legenden - so temperamentvoll wie in besten Torhüterzeiten, als er auch Faustkämpfen nicht aus dem Weg ging: „Wir haben alles trainiert, aber nichts davon gezeigt. Wenn wir so weiterspielen, werden wir nicht mehr viele Spiele gewinnen.“
Chancen erspielen sich die Landshuter reichlich, allerdings fehlte der Vollstrecker. Der soll nun in dieser Woche zur Mannschaft gekommen sein. Der erst 19jährige Valentin Kopp entstammt dem schier unerschöpflichen Landshuter Nachwuchsreservoir, war letzte Saison Topscorer der DNL mit 92 Punkten in 43 Partien und versuchte sich seit Sommer im Junioren- Eishockey in Nordamerika. Dort brach er seine Zelte überraschend schnell ab und wird gegen den EVL (Lindau) sein Debüt geben. Ein zwar junger Spieler, aber einer, der weiß, wie man Tore macht. Qualitäten, wie sie auch Ex- DEL- Profi Peter Abstreiter (3 Tore) und der ehemalige Lindauer Kyle Doyle (2) haben. Doyle genoss vor fünf Jahren viele Sympathien der Lindauer Fans, als er mit 50 Punkten (21 Tore) in 18 Spielen seinen Beitrag zum Klassenerhalt der Islanders in der Bayernliga beitrug, ehe er über Kassel 2014 nach Landshut wechselte.
„Wir werden von Anfang an hellwach sein müssen“, sagt Islanders Coach Dustin Whitecotton, der einmal mehr die Konzentration seines Teams anmahnt und Fehler vermeiden möchte, wie sie gerade am Sonntag ein besseres Resultat verhindert haben.
Derbytime: EV Regensburg muss zum Spitzenreiter nach Deggendorf(OLS) Besser könnte das dritte Wochenende in der Oberliga Süd für den EV Regensburg nicht starten. Es geht nach Niederbayern zum Deggendorfer SC zum absoluten Spitzenspiel.
Das Team von Doug Irwin hat ein ereignisreiches und vor allem wechselhaftes Spielwochenende hinter sich. Nach der Blamage gegen Schönheide folgte eine passende Antwort und ein 6:3-Sieg in Sonthofen. Nun haben die Oberpfälzer im Top-Spiel beim Deggendorfer SC die Gelegenheit, neu durchzustarten und dort weiterzumachen, wo sie im Allgäu aufgehört haben. Die Vorzeichen dafür stehen – zumindest aus personeller Sicht – nicht schlecht, denn bist auf den Langzeitausfall von Daniel Stiefenhofer wurde kein neuer Akteur im Lazarett begrüßt und somit kann Doug Irwin vier komplette Reihen aufbieten.
Etwas härter erwischt hat es dagegen die heutigen Gastgeber. Der Deggendorfer SC muss lange auf Wirbelwind Andrew Schembri verzichten, der sich nach einem Kniecheck bei der Auswärtspartie in Lindau einer Operation unterziehen muss. Die Verantwortlichen beim DSC reagierten aber prompt und holten Patrik Beck zurück ins Team. Der 37-jährige Routinier war bereits die letzten beiden Spielzeiten in Deggendorf und war bis zuletzt auf Vereinssuche. Ansonsten sollte auch beim Team von John Sicinski keine Personalnot bestehen, sodass einem großen Eishockeyfest nichts im Wege stehen dürfte.
Bisher läuft es wie am Schnürchen bei Deggendorf. Vier Spiele, vier Sieg und die volle Punktausbeute bedeuten Tabellenplatz eins. Vor allem der deutliche Sieg in Landshut – wie auch schon in der vergangenen Saison – imponiert der Konkurrenz. John Sicinski ist es bisher gelungen, dass sein Team immer die richtige Antwort gibt und auf kleine Nackenschläge reagieren kann. Jedoch haben Derbys ihre ganz eigenen Gesetze und der EVR brennt auf einen Sieg in der Ferne, denn die Auswärtsweste der Domstädter ist noch absolut unbefleckt.
Regensburg hofft und zählt auf zahlreiche Schlachtenbummler, um diese schwere und mit Sicherheit intensive Partie erfolgreich zu bestreiten. Anpfiff in Deggendorf ist heute um 20.00 Uhr und es dürfte stimmungsvoll sowie kuschelig eng in der Eissporthalle werden. Tickets gibt es für alle EVR-Fans an der Abendkasse und für alle die, die nicht mit nach Niederbayern reisen können, gibt es wie gewohnt unter www.evr-liveticker.de einen Ticker zum Spiel.
Landshut spielt in Sonthofen auf(OLS) Am Sonntag um 18:00 Uhr treffen die Bulls auf ein sportliches Schwergewicht. Mit dem EV. Landshut kommt einer der Traditionsvereine des deutschen Eishockeys in das Oberallgäu. Landshut, das Namen wie Kühnhackl, Schloderer, Sturm, Engelbrecht und viele mehr, das sind aber auch Deutsche Meisterschaften im Eishockey. Und trotzdem treffen nun beide Vereine in der Oberliga aufeinander. Missmanagement, Schulden und undurchsichtige Aktionen brachten die Gäste in der letzten Saison in die Oberliga. Nachdem nun die personellen Altlasten abgebaut wurden, haben neue Köpfe die Geschicke des Vereins in die Hand genommen. Finanziell sind die Landshuter nicht auf Rosen gebettet, aber welcher Verein ist das schon. So machten sie aus der Not eine Tugend und bei der Kaderzusammenstellung gab es einen großen Umbruch. Eine Mischung aus jungen wilden und Leistungsträgern im Zentrum als Identifikationsfiguren bilden die Mannschaft. Trainer Bernie Engelbrecht hat somit die Mannschaft neu strukturiert. Nach vier Spieltagen sprangen aber nur drei Punkte heraus. Nur beim Aufsteiger aus Waldkraiburg ging man als Sieger vom Eis. Gegen Deggendorf, Peiting und zu Hause gegen Weiden gab es dagegen Niederlagen. Damit ist man im Lager der Gäste natürlich nicht zufrieden. Ähnlich wie beim ERC Sonthofen, denn auch der Start ging schief.
Von dem bisher erreichten verspricht die Begegnung vieles. Beide Mannschaften sind zum Siegen verdammt, befinden sich aber noch nicht auf dem Höhepunkt der Form. Es wird sich zeigen wer am Sonntag in die Erfolgsspur kommt.
Oktoberfest bei Preussen Berlin - 16. Oktober 2016 Eissporthalle Charlottenburg PO9(OLN) O`zapft wird um 15.00 Uhr. Ab 16.00 Uhr soll das Team der Preussen beim Oberliga-Punktspiel gegen die Black Dragons aus Erfurt mit einer tollen Leistung für echte Wies`n Stimmung im weiten Rund der Glocke sorgen.
Mit Pauken und Trompeten dürfen die Fans der Preussen für das entsprechende Flair auf den Rängen sorgen.
Also rein in die Lederhose oder ins Dirndl und ab in die Festhalle.
Die schönste Tracht bzw. das eleganteste Dirndl wird prämiert.
Und hier lässt sich der Verein nicht lumpen.
Jeweils 2 VIP Tickets inklusive Catering im Wert von je 100€ für ein Heimspiel nach Wahl gilt es zu ergattern.
Auf einen Blick:
Was: Oktoberfest bei Preussen
Wann: 16.Oktober 2016
Zeit: Ab 15.00 Uhr
Eishockey: Punktspiel Oberliga Nord
ECC Preussen Berlin – Black Dragons Erfurt
Spielbeginn: 16.00 Uhr
Eintritt: Es gelten die Eintrittspreise Oberliga Saison 2016/17
http://eccpreussen.de/tickets/
Im Ausschank: Berliner Kindl und Schöfferhofer Weizen
Ob weitere Überraschungen geplant sind wir hier nicht verraten.
Also vorbei kommen, mitfeiern und einen stimmungsvollen Sonntagnachmittag in der Glocke im Kreise der Preussen genießen.
FASS Berlin: Zuerst zum Vorletzten nach Hannover – Danach steht Halle auf dem Programm(OLN) Frisch gestärkt nach dem ersten Punktgewinn gegen die Wedemark Scorpions, wollen die Akademiker am Freitag um 19:30 Uhr gegen die Hannover Scorpions erneut punkten. Die Langenhagener sind ein unangenehmer Gegner, besonders beim letzten Auswärtsspiel in Hannover war es nicht leicht Punkte in die Hauptstadt mitzunehmen. Im Moment scheint es dafür günstig zu sein. Das Team von Tomá¹ Martinec hat mit einem kleinen Kader und vielen Verletzten zu kämpfen. Unterschätzen wird das Team von Coach Oliver Miethke die Niedersachsen allerdings nicht. Beide Teams gehören nicht auf ihre derzeitigen Tabellenplätze. Damit steht fest, wer weniger Fehler macht, wird mit den Punkten vom Eis gehen.
Am Sonntag begrüßen die Akademiker den bisherigen Spitzenreiter MEC Halle 04 (vor dem Wochenende) der Oberliga Nord um 13:30 Uhr in der Erika-Heß Eishalle. Zuletzt drehten die Saalestädter dreimal in Folge einen Rückstand in einen Sieg um und bewiesen so Nervenstärke. Prunkstück ist sicher die Hintermannschaft mit Ex-FASS-Goalie Sebastian Albrecht und dem starken slowakischen Neuzugang Jan Homer. Vorne hat man sich mit Marvin Tepper verstärkt, der einst bei FASS mit dem Eishockey begonnen hat. Aber auch Danny Albrecht, Jakub Wiecki, Philipp Gunkel und der slowakische Stürmer Igor Bacek werden unsere Verteidiger fordern. Ein Wiedersehen gibt es außerdem mit Johannes Ehemann und Gabriel Federolf, die beide schon für FASS die Schlittschuhe schnürten. Das wird ein hartes Stück Arbeit für Nordberliner.
EC Harzer Falken: Andere Gegner, gleiche Vorzeichen(OLN) Ähnlich wie am letzten Wochenende kommt es für die Harzer Falken an diesem Wochenende zu einer Konstellation, in der man am Freitag in Herne eigentlich nichts zu verlieren hat und zwei Tage später im Eisstadion am Wurmberg gegen die Hannover Scorpions eine gute Chance hat, weitere Punkte einzufahren.
Schaut man auf die Tabelle der Oberliga Nord, hat man zwar nur ein Tor weniger geschossen als der Herner EV, damit sind die Gemeinsamkeiten aber auch bereits aufgezählt. Denn der vom ehemaligen Braunlager Stürmer und „Trainer des Jahres 2015/2016“ Frank Petrozza trainierte Herner EV steht derzeit hinter Halle und den Hamburg Crocodiles auf dem dritten Tabellenplatz. Lediglich das erste Saisonspiel in Tilburg musste man sich relativ deutlich mit 6:2 geschlagen geben, bevor man eine Serie mit 5 Siegen startete. Aufhorchen ließ der Ruhrpott-Verein jedoch bereits in der Sommerpause, als man dem Ligakonkurrenten aus Leipzig den Topscorer Bradley Snetsinger abwarb, der in der vergangenen Saison mit 38 Toren und 67 Torvorlagen maßgeblich am erfolgreichen Saisonverlauf der Sachsen beteiligt war. Neben einem der besten Torschützen der Liga aus der vergangenen Saison, Aaron McLeod, ein echtes Ausrufezeichen, dass Herne da setzte und folgerichtig zu den klaren Play-Off-Kandidaten gezählt werden kann. Doch nicht nur die beiden Kontingentspieler tragen zu einem bislang starken Saisonverlauf bei. Mit Sam Verelst und Dominik Luft hat man zwei weitere starke Stürmer, die Defensive wird vor allem durch Kapitän Stephan Kreuzmann zusammengehalten und dann wechseln sich mit Michel Weidekamp und Christian Wendler zwei ziemlich gleichstarke Keeper im Kasten des Herner EV ab. Eine große Aufgabe, die sich da entsprechend vor den Harzer Falken auftut und bei der man eigentlich ähnlich wie gegen Halle nur gut aussehen kann. Doch gerade beim aktuellen Tabellenführer Halle zeigten die Falken, dass sie solchen Aufgaben durchaus gewachsen sein können.
Und das auch Herne durchaus zu knacken ist zeigten ausgerechnet die Hannover Scorpions, die am Sonntag zu Gast im Eisstadion am Wurmberg sein werden. Erst in der Verlängerung mussten sich die Scorpions gegen Herne mit 2:3 geschlagen geben. Angesichts des weiteren Saisonverlaufes der beiden Teams sicherlich ein Achtungserfolg. Denn nach dem siegreichen Saisonbeginn in Timmendorf (6:7 n.V.) und der besagten knappen Niederlage gegen Herne konnte man keine weiteren Erfolgserlebnisse mehr verbuchen. Ganz dicke kam es am letzten Wochenende, wo man gegen Tilburg (1:7) und in Essen (9:0) gleich zwei hohe Niederlagen kassierte. Dennoch darf man die Hannover Scorpions niemals unterschätzen. Denn mit Kapitän Christoph Koziol, der nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung steht und in den bislang absolvierten 4 Spielen bereits 8 Scorerpunkte (1 Tor/7Torvorlagen) erzielen konnte, sowie Kyle Decoste (4 Tore/4 Torvorlagen) stehen zwei Stürmer im Kader, die durchaus für Gefahr sorgen können. Unterstütz werden die Scorpions an diesem Wochenende zudem durch die Kassel Huskies, die Louis Trattner, Tim Luca Krüger, Nico Schnell und Bastian Schirmacher zur Verfügung stellen. Allerdings werden diese auch dringend benötigt, denn mit Jannik Weist, Daniel Reichert und Stefan Goller fallen gleich drei Spieler verletzungsbedingt aus.
Doch auch die Harzer Falken müssen an diesem Wochenende mit Florian Böhm und David Sahic auf zwei Spieler verzichten. Sahic ist aufgrund einer Hochzeit verhindert und Böhm hat die Grippe erwischt. Was natürlich schade ist, da Florian Böhm bislang nicht nur im Hinblick auf seine drei Tore gegen Rostock bislang eine richtig starke Saison spielt. So wird Pierre Dumont erneut in eine der drei ersten Reihen rutschen, wo er bereits am letzten Wochenende sehr erfolgreich und vielversprechend den erkrankten Christian Wittmann ersetzte. Für Trainer Norbert Pascha eine sehr komfortable Situation, da Pierre Dumont mit seinen sehr guten Leistungen nunmehr Druck auf die anderen Spieler ausübt und Pascha auch nicht davor zurückschrecken wird, Dumont einzusetzen, wenn andere ihre Leistung nicht abrufen. Wie er seine Reihen zusammenstellen wird, darüber wird Norbert Pascha noch eine Nacht schlafen, doch ist es sehr wahrscheinlich, dass die Reihe mit Christian und Robert Wittmann sowie Lukas Brückner nicht zur Diskussion stehen wird. Und wie nicht anders zu erwarten wird der zuletzt ganz starke Fritz Hessel das Harzer Tor hüten. Als Backup wird Jannis Ersel zur Verfügung stehen. (Hei)
Echter Gradmesser: Memmingen Indians empfangen Topteam aus Peißenberg(BYL) Mit dem TSV Peißenberg gibt am Sonntag (18.30 Uhr) ein echter Titelanwärter seine Visitenkarte in Memmingen ab. Die "Eishackler" zogen im letzten Jahr eindrucksvoll ins Play-Off-Halbfinale ein und mussten sich dort nur knapp dem Höchstadter EC geschlagen geben. Mit den GEFRO-Indians gab es im letzten Jahr vier Aufeinandertreffen, für die Memminger sprang dabei nur ein Punkt heraus, dies soll sich in der neuen Saison möglichst ändern.
Die Gäste bauen auf ein seit zwei Jahren gewachsenes Team, das fast nur aus einheimischen Spielern besteht. Im Sommer wurde der Kader beinahe komplett zusammengehalten und konnte sogar nochmals etwas aufgewertet werden. Diesen Erfolgsweg eingeleitet hat Trainer Randy Neal, der auch heute noch an der Bande das Sagen hat. Zwischen den Pfosten vertraut man auf ein Torhüter-Trio, welches sich meist die Einsätze aufteilt, wobei der starke Jakob Goll am Ende der letzten Saison knapp die Nase vorne hatte und die meisten Play-Off Spiele absolvierte. Im Abwehrbereich gelang den Verantwortlichen mit der Verpflichtung vom langjährigen Profispieler Josef "Sepp" Staltmayr ein echter Transfercoup. Der 36-jährige Routinier kommt aus der DEL2 vom SC Riessersee und schloss sich nach vielen Jahren wieder seinem Heimatverein an. Zusammen mit Daniel Lenz bringt er die nötige Erfahrung in die Defensive der Oberbayern ein. Ein noch junger, aber doch schon höherklassig aktiver Abwehrspieler ist Trainersohn Dennis Neal, er gehörte in der letzten Spielzeit zu den punktbesten Verteidigern der gesamten Liga.
Im Angriff der Eishackler gilt es in erster Linie die Kreise von Kontingentspieler Tyler Wiseman einzuengen. Der 24-jährige Kanadier wechselte vor der letzten Saison nach Peißenberg und entpuppte sich schnell als die erhoffte Verstärkung. In 40 Spielen gelangen ihm sagenhafte 80 Scorerpunkte, davon 48 Tore. Mit der frühen Vertragsverlängerung ihres Topscorers setzte man ein echtes Zeichen, da viele den Wechsel in einen höhere Liga bereits als sicher ansahen. Sein kongenialer Sturmpartner Manfred Eichberger sollte nicht unerwähnt bleiben. Der 33-jährige geht ebenfalls in seine zweite Saison im TSV-Dress, er war lange Jahre für den Nachbarn EC Peiting in der Oberliga aktiv, und gehörte hier stets zu den besten Scorern. Weitere brandgefährliche Spieler sind die erfahrenen Barth-Brüder, Florian und Maximilian, sowie der junge Valentin Hörndl.
Die Indians sind gewarnt vor dem starken Peißenberger Team, müssen sich aber nicht verstecken, auch wenn noch immer einige Akteure grippegeschwächt sind.
Kapitän Jan Benda wird aber voraussichtlich sein Saison-Debüt feiern können.
TEV Miesbach: Favoritenschreck Schongau Mammuts und ESV Buchloe heißen die nächsten Gegner!(BYL) Nach dem guten Start der TEVler, mit dem Punktgewinn beim ESC Dorfen und einem klaren Heimsieg über den EC Pfaffenhofen, wollen die Miesbacher an diesem Wochenende gegen die EA Schongau und den ESV Buchloe nachlegen.
Das Gastspiel am Freitag, 20.00 Uhr, in Schongau, wird nach Aussage von TEV-Coach Simon Steiner das wohl schwierigste Auswärtsspiel der Saison für seine Mannschaft. Der Miesbacher Übungsleiter erwartet – ähnlich wie in den bisherigen Vergleichen der beiden U23-Mannschaften – einen vor allem kampfstarken Gegner, der keinem Körperkontakt aus dem Weg geht und sich in jeden Schuss hineinwirft – und das von der ersten bis zur letzten Minute. Mit dem 3:2 n.V.-Sieg letzten Sonntag in Memmingen haben die Mammuts jedenfalls schon einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Vom Vorbild des sportlichen Leiters der Mammuts, der isländischen Fußballnationalmannschaft, ist das Team von Reiner Lohr damit nicht mehr allzu weit weg. Zumindest ist ihnen der Titel „Überraschungsmannschaft der ersten beiden Spieltage“ gewiss. Dazu hat neben dem Erfolg in Memmingen auch die hart umkämpfte und äußerst knappe 3:4-Niederlage am ersten Spieltag gegen die Landsberg Riverkings beigetragen. Damit dürfte den Aufsteiger, dessen Mannschaft nach eigenem Bekunden eine „No-Name-Truppe“ ist und überwiegend aus jungen einheimischen Spielern besteht, künftig wohl niemand mehr unterschätzen. Einziger Star oder zumindest ein bekanntes Gesicht dürfte Schongaus Kontingentspieler, der Tscheche Milan Kopecky, sein. Schließlich hat der mittlerweile 35jährige Angreifer vor seiner Zeit bei den Mammuts zwei Jahre lang für den TSV Peißenberg die Schlittschuhe geschnürt.
Am Sonntag, 18.00 Uhr, empfangen die TEVler dann die Buchloer Piraten an der Schlierach. Die Ostallgäuer haben im Sommer einen großen Umbruch vollzogen. Gleich zwölf Spieler der letztjährigen Mannschaft stehen nicht mehr im aktuellen Kader. Mit den beiden Stürmern Daniel Huhn und Markus Rhode sowie Verteidiger Mark Waldhausen haben drei der vier besten Scorer den Verein verlassen. Auch die Abgänge von Defensivspezialist Sven Curmann und dem jungen Angreifer Tobias Riefler sowie Torwart Stefan Horneber sind für die Pirates schmerzlich. Dafür haben sich einige namhafte Neuzugänge dem Verein angeschlossen. Allen voran ist dies Angreifer Markus Vaitl von den Sonthofen Bulls (OLS) sowie Alexander Krafczyk und Pavel Vit vom ECDC Memmingen. Der dritte Memminger im Bunde ist Torhüter Alexander Reichelmeir, der ebenfalls schon einiges an Bayernligaerfahrung mit sich bringt. Mit Martin Oertel und David Vycichlo kommen zwei Angreifer aus der Oberliga Nord nach Buchloe. Mario Seifert vom EV Lindau und der Tscheche Lukas Hruzik (Oberstdorf/BLL) sollen neben Pavel Vit die Lücken in der Abwehr schließen. Auch an der Bande gab es einen Wechsel. An Stelle von Norbert Zabel hat jetzt Topias Dollhofer das Sagen. Gestartet sind die Buchloer mit einem knappen Sieg zuhause gegen den EV Pegnitz (3:2) und einer ebenso knappen Niederlage in Landsberg (4:3), dabei hätten sie am Lech nach einem 0:4-Rückstand beinahe noch das Spiel gedreht. Dabei mussten die ESVler in dieser Partie sogar noch einen herben Verlust wegstecken, nachdem sich Markus Vaitl, aufgrund eines Stockschlags des Landsbergers Cody Freemann, möglicherweise den Daumen gebrochen hat.
Die Miesbacher müssen sich also auf zwei Gegner einstellen, die beide eine tolle Moral haben und über 60 Minuten alles geben. Die Mannschaft von Simon Steiner sollte sich davon aber nicht unnötig beeindrucken lassen, sondern ebenfalls über die volle Distanz zeigen, wer Herr im Haus ist. Dass sie den Willen und die Kondition dazu hat, davon ist Miesbachs Coach jedenfalls voll überzeugt. Ob er in diesem Spiel erneut auf die nominell zweite Angriffsreihe verzichten muss, wird sich erst kurzfristig entscheiden. So hat Andreas Baumer das Training zwar wieder aufgenommen, ob es für einen Einsatz reicht, ist fraglich. Ähnlich verhält es sich bei Stephan Stiebinger und Sebastian Deml, deren Einsätze ebenso noch in den Sternen stehen.
EV Moosburg hat ersten Dreier im Visier(BYL) „Unser Ziel für dieses Wochenende ist klar: der erste Saisonsieg“, redete EVM-Coach Petr Kankovsky nicht lange um den heißen Brei herum. Die Aufgaben könnten allerdings einfacher sein: Am heutigen Freitag müssen Moosburgs Eishackler bei den Wanderers Germering antreten (20 Uhr; Busabfahrt 17 Uhr), am Sonntag kommt es dann um 17.15 Uhr in der Sparkassen-Arena zum Derby-Klassiker gegen Dorfen.
Es wuselte regelrecht auf der Eisfläche bei den Trainingseinheiten in dieser Woche. „Wir waren komplett“, freute sich Kankovsky. Bedeutet: Auch die Angreifer Patrice Dlugos und Dominik Schindlbeck sind wieder zur Mannschaft gestoßen. Hinzu kommt als letzter Neuzugang ein junger Verteidiger, der möglicherweise ebenfalls schon am kommenden Wochenende eingesetzt werden kann. Kankovsky: „Für einen Trainer ist es immer schön, variieren zu können.“ Ganz für vier Blöcke wird es zumindest am Freitag allerdings nicht reichen, da der Coach Alexander Asen und Stefan Loidl für die U23 abstellen muss, die zeitgleich ein Punktspiel bestreitet.
Wie der EVM - bislang einziges Erfolgserlebnis: der Punkt gegen Passau - wartet Germering noch auf den ersten Saisonsieg. Die Wanderers, die kurzfristig noch auf dem Transfermarkt tätig geworden sind und den Tschechen Vladimir Zvonik verpflichtet haben, kassierten in Peißenberg (1:6) und auf heimischem Eis gegen Erding (0:7) zwei deutliche Niederlagen. Damit rangieren die Münchner Vorstädter derzeit am Tabellenende. „Und genau das macht sie so gefährlich“, sagt Moosburgs Pressesprecher Bastian Amann. „Die sind genauo heiß auf den ersten Dreier wie wir.“ In dieser Partie kommt es übrigens auch zu einem Bruderduell von zwei Pfaffenhofenern: Christian (Moosburg) trifft auf Franz Birk (Germering).
Bereits alte Bekannte in der laufenden Spielzeit sind die Dorfener Eispiraten, die am Sonntag zum Derby nach Moosburg kommen. Beide Vorbereitungsspiele hat der ESC für sich entscheiden können: Nach dem 3:8 in der Sparkassen-Arena (zum Ende einer intensiven Trainingswoche) sah es eine Woche später beim Scharl-Cup für die Dreirosenstädter schon besser aus. Die 4:6-Niederlage hätte man bei besserer Chancenverwertung im zweiten Abschnitt vermeiden können. Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag übrigens mit Florian Mayer: Der letztjährige EVM-Verteidiger gehört nun dem Kader der Eispiraten an.
VfE Ulm/Neu-Ulm startet in die Saison 2016/17(BLL) Heute Abend um 20:00 Uhr beginnt für die Eishockeyspieler des VfE Ulm/Neu-Ulm Uhr die neue Landesligasaison mit einem Heimspiel gegen die Pfronten Falcons.
2. Vorstand Georg Meißner klagt über schwierige Trainingsbedingungen vor Saisonbeginn: „Wenn wir erst am 1. Oktober auf unser eigenes Eis können, ist das nicht optimal.“ In der Vorbereitungsphase, die vorwiegend in Füssen und Pfronten stattfand, konnte aus verschiedenen Gründen nie die komplette Mannschaft trainieren. Diese spielt erst seit Kurzem zusammen und ist somit noch nicht recht eingespielt.
Zudem gab es bei den Donau-Devils einen personellen Umbruch. Neun Abgängen stehen auch neun neue Gesichter gegenüber, darunter der kanadische Stürmer Kyle Armstrong. Vielleicht stößt noch ein weiterer Verteidiger hinzu. Ein EU-Ausländer aus Übersee befindet sich gerade im Training.
„Wir haben und wollten die Mannschaft verjüngen. Es sind unerfahrene Spieler dabei, die ihre Zeit brauchen, um sich im Erwachsenenbereich zu akklimatisieren“, betont der sportliche Leiter Manfred Jorde: „Unser Kader ist aber jetzt athletischer und schneller.“ Wunderdinge sollten aber nicht von den VfE-Cracks erwartet werden. „Das Team braucht seine Zeit, um zusammen zu wachsen, besonders nach der Vorbereitung, die alles andere als wunschgemäß ablief“, so Jorde. Seiner Einschätzung nach sind Füssen, Königsbrunn und Pfronten die Mannschaften, die die Plätze eins bis drei unter sich aus machen werden. Daher ist das gesteckte Ziel Platz vier unter den acht Landesligisten, um somit die Abstiegsrunde zu vermeiden.
Das heutige Spiel kann den Grundstein dafür legen. Jedoch wird noch Patrick Meißner fehlen, der aufgrund einer zweifelhaften Spieldauerdisziplinarstrafe im Spiel gegen den HC Maustadt aussetzen muss. Am Sonntag (16.30 Uhr) in Forst bei Peißenberg wird dann Meißner mit von der Partie sein und spätestens dann kann Trainer Martin Valenti aus dem Vollem schöpfen und möglichst die ersten drei Punkte einfahren.
Hammer Eisbären wollen gegen Neuss nachlegen(RLW) Nach dem knappen 5:4-Erfolg gegen Lauterbach wollen die Hammer Eisbären am Sonntag um 18:30 Uhr in der Helinet-Eissportarena nachlegen und den nächsten Sieg einfahren. Gegner ist mit dem Neusser EV ein alter Bekannter.
Die Gäste aus dem Rheinland erwiesen sich in den vergangenen Spielzeiten immer als unangenehmer Gegner für die Eisbären. In der vergangenen Saison gab es dennoch eine positive Bilanz zu Gunsten der Eisbären mit 4 Siegen und 2 Niederlagen. Die Eisbären wollen weiter oben dran bleiben und die drei Punkte unbedingt in Hamm halten „Wir hatten gegen Lauterbach gute Phasen, haben es dem Gegner aber selbst durch individuelle Fehler ermöglicht wieder ins Spiel zu kommen. Dennoch hat die Mannschaft Moral gezeigt und das Spiel gedreht. Wollen wir oben dran bleiben, sollten wir die drei Punkte in Hamm behalten“, so Ralf Hoja. „Die Liga ist sehr ausgeglichen, das haben die ersten Spieltage gezeigt. Deshalb nehmen wir jedes Spiel ernst.“
Personell könnte sich die Aufgabe durchaus als nicht einfach herausstellen. Hinter dem Einsatz von Sebastian May steht noch ein großes Fragezeichen. Der Goalie der Eisbären könnte aufgrund einer Erkältung unter der Woche nicht trainieren. Weiterhin ausfallen wird das erste Verteidigerpaar mit Ortwein und Mäkijärvi. Ibrahim Weissleder hat seine Erkältung auskuriert und ist wieder mit dabei. „Wir hoffen dass es bei Sebastian bis Sonntag reicht und er dabei sein kann. Ein möglicher Einsatz wird sich allerdings erst kurzfristig entscheiden. Mit Weissleder bekommen wir offensiv eine Alternative dazu, so dass wir wie in den letzten Wochen auch drei Reihen aufs Eis bringen werden“, so Hoja. Mit einem Sieg ziehen die Eisbären auf jeden Fall am Neusser EV vorbei, der derzeit den 4. Platz belegt, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert hat.
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