IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Mittwoch 12.Oktober 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
(DEL2) Egal ob am PC, Tablet oder Smartphone – SpradeTV bietet als Livestream-Portal der Sports Trade GmbH mittlerweile aus fast allen DEL2-Standorten Liveübertragungen an und optimiert diese für die gängigen Endgeräte. Somit bietet sich auch jenen Fans die Möglichkeit, die DEL2-Spiele zu verfolgen, die aus verschiedenen Gründen nicht ins Stadion gehen können. Mittlerweile sind 13 der 14 Clubs vertreten.
Das Projekt SpradeTV, einst mit drei Vereinen gestartet, kann im vierten Jahr auf die Zusammenarbeit mit aktuell 13 Vereinen aus der DEL2 verweisen. Auch die Gespräche mit den Heilbronner Falken, als letztes derzeit noch nicht eingebundenes Team, laufen. Für Marcel Linke, einer der beiden Geschäftsführer der Sports Trade GmbH ist es das Ziel, die komplette Liga bei SpradeTV vertreten zu haben: „Bei jedem Verein herrschen andere Gegebenheit in der Eishalle. Die Vereine haben mit unterschiedlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Diese reichen von der Internetanbindung über die Lichtverhältnisse bis hin zu den baulichen Gegebenheiten in den Arenen. All diese Probleme gilt es zu lösen, um eine qualitativ hochwertige Übertragung zu gewährleisten. Dennoch können wir bereits zum aktuellen Zeitpunkt oftmals den gesamten Spieltag bei SpradeTV abbilden." Mit dem EV Regensburg kam zudem ein neuer Club aus der Oberliga Süd hinzu.
Basis für den Erfolg ist dabei eine enge Zusammenarbeit von SpradeTV und den Vereinen bei der Einrichtung und Umsetzung der Übertragungen. Aufgabe der Klubs ist es, die Kamera-Hardware sowie das Personal zur Bedienung zu stellen. Die Medienteams an den Standorten setzen sich dabei meist nicht aus Profis, sondern aus ehrenamtlichen Helfern zusammen, die mit Engagement und Einsatz die Bilder an den verschiedenen Standorten produzieren. SpradeTV hingegen bietet die Streaming-Plattform und kümmert sich um sämtliche technische Belange im Rahmen der Übertragungen - mit Erfolg. „Die Saison ist noch zu jung, um eine Prognose zu wagen. Aber wir befinden uns auf einem guten Weg, wieder die Zuschauerzahlen der letzten Saison zu erreichen“
Allein in der vergangenen Hauptrunde der Saison 2015/2016 wurden 308 Spiele live übertragen und von über 100.000 Zuschauern verfolgt. Diesen Wert will man in der aktuellen Saison weiter ausbauen.
Neben den Live-Übertragungen erfreuen sich besonders auch die im Nachgang der Spiele durch SpradeTV erstellten Highlight-Videos großer Beliebtheit. Im Schnitt liegen die Zugriffszahlen bei über 2000 Klicks pro Video. Insgesamt wurden in der vergangenen Saison knapp über 1 Million Viewer erfasst.
Bereits in dieser Saison bieten verschiedene Standorte in der Übertragung auch eine Wiederholung und binden die Übertorkamera in den Livestream ein. „Das ist sicherlich ein Mehrwert für die Zuschauer“, meint Linke und fügt hinzu: „Aktuell ist dies aber noch nicht an allen Standorten gegeben. Unser Ziel ist es, die Qualität der Übertragungen zusammen mit den Vereinen weiter zu steigern und einen Standard für alle Teams zu finden, so dass jeder Verein seinen Fans das gleiche Streamingniveau bieten kann."
Zum Austausch und der strategischen Planung ist im November beispielsweise ein Treffen mit allen Medienteams der Vereine anberaumt. Zudem basteln die Verantwortlichen an einem Relaunch der SpradeTV-Homepage.
DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: „Für die umfangreiche Unterstützung der Liga und die hervorragende Zusammenarbeit gilt allen Verantwortlichen an den Standorten und dem Team von SpradeTV mein großer Dank. Durch die stetige Entwicklung ist SpradeTV mittlerweile nicht nur ein Livestreaming-Anbieter, sondern nicht zuletzt auch dank der Highlight-Berichterstattung die mediale Plattform der DEL2 im Netz."
Eispiraten Crimmitschau verpflichten Martin Bartek - Stürmer wechselt mit Hilfe von Westminster Unternehmensgruppe an die Pleiße(DEL2) Mit der Unterstützung der Westminster Unternehmensgruppe ist es den Eispiraten Crimmitschau gelungen, den ehemaligen slowakischen Nationalspieler Martin Bartek zu verpflichten und die Mannschaft somit weiter zu verstärken. Nachdem der 36jährige Stürmer bereits ein zweitägiges Probetraining bei den Westsachsen absolvierte, unterzeichnete er nun einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 1,84m große und 101kg schwere Linksschütze spielte zuletzt für den HC Karlovy Vary in der tschechischen Extraliga und kann zudem auf eine langjährige DEL-Laufbahn zurückblicken. Am 17. Oktober wird der Slowake in Crimmitschau eintreffen und das Training mit seinen neuen Mitspielern aufnehmen.
Der am 17. Juli 1980 in Zvolen (Slowakei) geborene Offensivspieler wurde 1998 in der achten Runde von den Nashville Predators gedraftet und kam in den Folgejahren vorrangig in der AHL und ECHL zum Einsatz. Neben mehreren Stationen in der Slowakei, Finnland, Russland, Schweden und Tschechien, spielte Martin Bartek auch in der höchsten deutschen Spielklasse. Für die Füchse Duisburg, die Kassel Huskies und die Kölner Haie absolvierte der Slowake insgesamt 138 DEL-Spiele, in welchen er 53 Treffer und 63 Vorlagen für sich verbuchen konnte. Für die Moskitos Essen, bei denen er zur Saison 2007/2008 in der 2. Bundesliga aktiv war, schoss der Flügelstürmer ganze 44 Tore und gab zudem 55 weitere Vorlagen. In der abgelaufenen Spielzeit trug der bullige Angreifer das Trikot vom HC Karlovy Vary, für welche er in der tschechischen Extraliga auf Punktejagd ging.
Seine enorme Qualität konnte Martin Bartek auch im Trikot der slowakischen Eishockey-Nationalmannschaft unter Beweis stellen. In 24 Länderspielen für sein Heimatland, für welches er auch ein einer Weltmeisterschaft teilnahm, gelangen Ihm drei Tore und drei Assists.
„Martin Bartek konnte ich in vielen Spielen in Pardubice und Karlovy Vary persönlich sehen. Er ist ein absoluter Torjäger und in seiner Mannschaft immer ein Leistungsträger. Ich bin mir sicher, dass mit Ihm eine erhebliche Steigerung der Mannschaft gelungen ist.“, so Marian Ziburske (Gesellschafter Westminster Unternehmensgruppe).
Die Verantwortlichen der Eispiraten sind sich einig, dass Martin Bartek mit seiner Erfahrung und Präsenz das Team stärken wird. "Wir freuen uns sehr, dass wir Martin Bartek zu uns nach Crimmitschau holen konnten. Auch durch das weiter ausgebaute Engagement von der Westminster Unternehmensgruppe wurde es uns ermöglicht, solch einen hochkarätigen Stürmer zu verpflichten.", meint Geschäftsführer Jörg Buschmann. Die Verpflichtung von Martin Bartek wurde zudem unabhängig von den Probespielern Mark Lee und Toni Kallela getätigt. Die Eispiraten Crimmitschau bedanken sich bei der Westminster Unternehmensgruppe für die Unterstützung bei diesem Transfer.
Eispiraten setzen Beutezug fort / Rückkehr nach Dresden - Heimspiel gegen Kaufbeuren
Die Eispiraten Crimmitschau gehen mit vollem Elan in das anstehende Punktspielwochenende. Am Freitag (14.10.2016 - 19:30 Uhr) gastieren die Westsachsen beim Dauerrivalen aus der Landeshauptstadt, den Dresdner Eislöwen. Dabei wollen sich die Pleißestädter für das bittere Ausscheiden in den letztjährigen Pre-Playoffs revanchieren. Am Sonntag (16.10.2016 - 17:00 Uhr) kreuzen die Mannen von Trainer Chris Lee dann ihre Schläger mit den Buron Jokers aus Kaufbeuren. In beiden Spielen wollen die Crimmitschauer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wichtige Punkte einsacken.
Die Schützlinge von Trainer Chris Lee arbeiten intensiv an der Vorbereitung auf das Spiel gegen die Dresdner Eislöwen am Freitag (14.10.2016 - 19:30 Uhr). Gegen den Rivalen wollen die Eispiraten, welche sich ebenso wie ihre Anhänger immer mehr Derbyfieber befinden, endlich den ersehnten ersten Auswärtssieg der laufenden Saison einfahren. Besonders die zuletzt erlittene 6:1-Niederlage in Rosenheim wurmte die Pleißestädter, die die verlorene Partie jedoch aufgearbeitet haben und im nächsten Gastspiel nun eine Reaktion zeigen wollen. Außerdem brennen Kapitän André Schietzold und seine Mitspieler auf eine besondere Revanche - Denn erstmals seit dem bitteren Ausscheiden in den Pre-Playoffs kehren die Crimmitschauer in die sächsische Landeshauptstadt zurück. Die Vorzeichen haben sich seit dem 8. März allerdings geändert. Die Dresdner Eislöwen haben nach einem missratenen Saisonstart, in dem sie lediglich 6 Punkte erzielen konnten, am vergangenen Wochenende die rote Laterne übernommen und rangieren folgerichtig auf Platz 14 der DEL2-Tabelle. Doch Derbys haben meist ihre eigenen Gesetze, weshalb die Eispiraten die Begegnung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen werden. Immerhin ist die brandgefährliche Offensive der Eislöwen, angeführt von Brendan Cook (5 Tore, 3 Assists) und Teemo Rinkinen (2 Tore, 5 Vorlagen) immer für ein Tor gut. Ebenfalls schon sechs Scorerpunkte konnte Alexander Höller für die Dresdner erzielen. Er stürmte im vergangenen Jahr noch für die Crimmitschauer, bei welchen er zum zweitbesten Scorer avancierte, wechselte im Sommer dann aber die Seiten. Verwundbar sind die Eislöwen dagegen in der Hintermannschaft. Mit 27 Gegentreffern aus sieben Spielen stellen die Dresdner momentan nämlich die drittschlechteste Defensive der Liga. Die Eispiraten werden deshalb gefordert sein ein einfaches und kompaktes Auswärtsspiel zu spielen und die Hausherren mit vielen Offensivaktionen unter Druck zu setzen. Helfen sollen bei der Punktejagd ebenso die Fans der Westsachsen, welche schon in der vergangenen Saison den Gästeblock in Dresden zum Glühen brachten.
Am Sonntag (16.10.2016 - 17:00 Uhr) heißt es dann wieder Heimspielzeit im Crimmitschauer Sahnpark. Am späten Nachmittag empfangen die Eispiraten die Mannschaft vom ESV Kaufbeuren und haben sich für diese Partie viel vorgenommen. Weitere wichtige Punkte sollen aus dem Aufeinandertreffen mit den Buron Jokers herausspringen. Diese sollen der Lohn für harte Arbeit auf dem Eis sein, welche die Mannschaft von Chris Lee vor heimischen Publikum betreiben will. Das wird auch nötig sein, um den aktuellen Tabellensiebten der DEL2 in die Knie zu zwingen. Elf Punkte konnte die Truppe aus dem bayrischen Allgäu bislang einfahren. Zuletzt triumphierten die Rot/Gelben mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung über den bislang unangefochtenen Tabellenführer Bietigheim. Für den erfolgreichen Saisonstart zeichneten sich allen voran die Skandinavier Simon Ollson (4 Tore, 5 Vorlagen) und Jere Laaksonen (1 Tor, 4 Vorlagen) verantwortlich. Sie zählen neben Simon Schütz und Ondrej Pozivil, Bruder des Eispiraten-Verteidigers Lukas Pozivil, zu den Topscorern der Kaufbeurer. Die Hintermannschaft der Eispiraten sollte also gewarnt sein. Zeigen alle Mannschaftsteile auf dem Eis im Sahn allerdings erneut eine so konzentrierte Mannschaftsleistung wie gegen die Löwen Frankfurt, so können die Pleißestädter durchaus auch einen Sieg gegen den ESV Kaufbeuren einfahren,. Eine nicht ganz unwichtige Rolle werden dabei einmal mehr die Fans der Westsachsen einnehmen, welche auf den Rängen im Kunsteisstadion Crimmitschau für eine grandiose Stimmung sorgen.
EC Peiting: Ruhig und konzentriert am Sieg arbeiten! Das ist die Vorgabe von Coach Buchwieser für Freitag!(OLS) „Klar, jeder hier weiß noch, was da vor sechs Monaten war!“, sagt Trainer Sebastian Buchwieser. „Aber das soll uns nicht primär betreffen in unserer Vorbereitung auf Freitag.“
Freitag, um 20 Uhr steigt unser Sponsorenspiel, das Derby gegen die Tölzer Löwen. Die PlayOffs dürften zwar noch nachwirken – Simon Maier ist immer noch nicht mit dabei -, allerdings gilt auch: was einst war, zählt heute nicht mehr. „Wir werden nicht zuviel in dieses Match hinein interpretieren, sondern uns cool darauf vorbereiten.“, sagt Buchwieser, der Parallelen zwischen unserer ersten Mannschaft und unseren Gästen sieht: beide Teams sind laufstark, beide Teams haben Tradition, beide Teams können auch über den Kampf in ein Spiel finden.
„Wir freuen uns natürlich auf den Freitag – Abend und hoffen auf eine große Kulisse!“, so unser Trainer weiter. „Denn wenn im Stadion richtig was los ist, dann hat man immer noch mehr Kraft als normal und kann vielleicht noch einen Tick mehr geben. Ist doch klasse, wenn ordentlich Energie in der Luft liegt!“, nimmt er auch das Peitinger Publikum in die Pflicht.
Auf dem Programm steht ein echtes Spitzenspiel, auch wenn nach vier Spieltagen die Tabelle freilich noch nicht aussagekräftig ist. Im Moment stehen unsere Jungs auf Rang 2, die Isarwinkler auf 4.
Freitag, 20 Uhr, Eisstadion Peiting: ECP vs. ECT!
Freitag steigt erstes Wölfe-Derby in Schönheide(OLS) Am kommenden Wochenende stehen erneut zwei interessante, wie auch schwere Partien für den EHV Schönheide 09 auf dem Spielplan in der Oberliga Süd. Zunächst steigt am Freitag, dem 14.10.16, um 19:00 Uhr das erste Wölfe-Derby der neuen Saison gegen den VER Selb im Schönheider Wolfsbau. Am Sonntag, dem 16.10.16 steht dann die weite Reise nach Lindau an den Bodensee an, wo die Wölfe ab 17:30 Uhr zum ersten Mal überhaupt auf den EV Lindau Islanders treffen.
Am Freitag könnte der Schönheider Wolfsbau zum ersten Mal in dieser Saison richtig gut gefüllt
sein, denn mit Vorfreude erwarten die erzgebirgischen Wölfe ihre Namensvetter samt des
lautstarken Anhangs aus dem knapp 80 Kilometer entfernten Selb. Die vergangene Spielzeit
konnte man in Selb als eher durchwachsen bezeichnen, schlossen die Oberfranken die
Hauptrunde als Tabellenfünfter ab und verloren die erste Playoff-Runde gegen den EV Landshut
glatt in drei Spielen. Gegen Schönheide konnten die Selber allerdings alle vier Duelle
gewinnen, wonach das Team von Trainer Henry Thom auch in Spiel eins der neuen Saison als
Favorit in den Schönheider Wolfsbau anreisen wird. Untermauert wird dies durch den guten
Saisonstart, welchen die Bayern hingelegt haben. So gewann Selb die ersten drei
Begegnungen gegen Regensburg (3:2 n.V.), Bad Tölz (5:3) und Waldkraiburg (3:2). Lediglich
gegen den starken EC Peiting musste man sich in der Vorwoche zuhause mit 0:3 geschlagen
geben. Neben den erfahrenen Leistungsträgern wie Lanny Gare, Herbert Geisberger, Jared
Mudryk oder Kyle Piwowarczyk und mit den Neuverpflichtungen von Torhüter Sebastian
Stefaniszin (Füchse Duisburg/OLN), Verteidiger Florian Ondruschka (Straubing Tigers/DEL) und
dem US-Amerikaner Michael Dorr (Perth Thunder), welche den insgesamt schon sehr gut
besetzten Kader noch punktuell verstärken, gilt Selb in dieser Spielzeit wieder zu den
Topfavoriten auf den Oberliga-Süd-Meistertitel. Für den EHV 09 wird daher wichtig sein, dass
man sich taktisch clever gegen den Favoriten verhält und die sich bietenden Möglichkeiten
effektiv nutzt. Gerade das Spiel in Regensburg am vergangenen Freitag hat gezeigt, dass die
Mannschaft von Trainer Victor Proskuryakov seit der vergangenen Saison gewachsen und in der
Lage ist, auch gegen ein Topteam zu bestehen. Es darf also ein spannendes erstes Wölfe-
Derby erwartet werden. Wie schon erwähnt, rechnet der EHV 09 daher am Freitag mit einem
sehr gut besuchten Wolfsbau und bittet alle Fans, den Kartenvorverkauf unter
https://www.etix.com/ticket/v/11339 zu nutzen, um ein längeres Anstehen an der Abendkasse
(Einlassbeginn: 17:30 Uhr) zu vermeiden, da es dieses Mal auch keinen separaten
Gästeeingang geben wird.
Bereits am Sonntagmorgen geht's für die Wölfe dann auf die weiteste Anreise zu einem
Auswärtsspiel in der Oberliga Süd. Knapp 500 Kilometer sind es bis an den schönen Bodensee
ins Dreiländereck Deutschland–Österreich–Schweiz, wo der EHV 09 um 17:30 Uhr auf den
zweiten Liganeuling, die EV Lindau Islanders, treffen wird. Ähnlich wie in der Vorwoche bei
Waldkraiburg, sind auch die Schwaben für den EHV 09 komplettes Neuland, trafen beide
Mannschaften noch nie in ihrer Vereinsgeschichte aufeinander. Allerdings sind einige Spieler
der Islanders durchaus bekannt. Neben Neuzugang Jeff Smith vom EV Regensburg und dem
Ex-Leipziger Jiri Mikesz gibt es auch ein Wiedersehen mit Martin Sekera, welcher in der Saison
2011/2012 für die Wölfe aktiv war. Das Team von Trainer Dustin Whitecotton besteht aus einer
guten Mischung von erfahrenen und jungen Spielern. Fast alle Leistungsträger aus der
letztjährigen Bayernligasaison konnten gehalten werden, wo die Wölfe besonders den
slowakischen Verteidiger Lubos Sekula, sowie die deutsch-tschechischen Stürmer Zdenek Cech
und Michal Mlynek im Auge behalten sollten. Zusätzliche Verstärkung gab es im Sommer mit
den Verpflichtungen von Torhüter Korbinian Sertl (Sonthofen Bulls), den Verteidigern Petr
Heider (HC Frydek-Mistek/CZE) und Sebastian Koberger (Tölzer Löwen), sowie den Stürmer
Mike Sabautzki (Sonthofen Bulls), Simon Klingler (Ravensburg Towerstars) und Andreas Farny
(Ravensburg Towerstars). Ähnlich wie Höchstadt oder Waldkraiburg, sind auch die Lindau
Islanders sehr respektabel in das Abenteuer Oberliga Süd gestartet. Lediglich bei den
Ergebnissen zahlten sich die guten Leistungen noch nicht aus, wonach alle bisherigen vier
Spiele gegen Weiden (3:5), Regensburg (2:7), Bad Tölz (1:4) und Deggendorf (3:5) verloren
gingen. Geht es nach den Wölfen, muss sich zumindest am Sonntag daran auch nichts ändern,
denn die weite Heimreise geht mit einem Auswärtssieg natürlich viel leichter von der Hand.
(OLS) Zum fünften Spieltag der Oberliga Süd begrüßt der EHC Waldkraiburg am Freitag um 19:45 Uhr die Blue Devils vom 1.EV Weiden in der Raiffeisen Arena. Zwei Tage später reist die Truppe von Trainer Rainer Zerwesz ihrerseits in die Oberpfalz und gastiert beim Vorjahresmeister der Südstaffel, dem EV Regensburg (Beginn: 18:00 Uhr).
Hatten vor der Saison viele „Experten“ einzig und allein den EV Regensburg und vielleicht noch Selb auf der Rechnung, was die Titelvergabe in der Oberliga Süd angeht, sieht es in Deutschlands dritthöchster Eishockeyliga derzeit etwas anders aus: Der Deggendorfer SC führt die Tabelle an, vor dem EC Peiting und Waldkraiburgs Freitagsgegner aus Weiden. Keine große Überraschung für Löwen-Trainer Rainer Zerwesz, besonders bei den Blue Devils: „Weiden hat einen sehr ausgeglichenen Kader und sich hervorragend verstärkt. Das spiegelt sich derzeit auch klar in der Tabelle wieder“ so der 47-Jährige. 8 Neuzugänge begrüßte Trainer Markus Berwanger im Sommer in der Oberpfalz und die hatten und haben es in sich. Torhüter Philipp Lehr kam aus der DEL2 aus Frankfurt, die Verteidiger Mirko Schreyer (Regensburg) und Daniel Sevo (Bayreuth) aus der Oberliga Süd, von Bayernligist Lindau kam Marko Babic mit der Empfehlung von 52 Scorerpunkten in 41 Spielen (32 Tore). Neben den DEL2-Stürmern Martin Heinisch (Crimmitschau) und Patrick Schmid (Heilbronn) wurden mit dem Finnen Jussi Tapio und Matt Abercrombie auch zwei neue Kontingentspieler verpflichtet und diese sind bisher zwei Glücksgriffe. Tapio kommt bereits auf ein Tor und drei Vorlagen in vier Spiele, beim Kanadier Abercrombie, der in den letzten zwei Jahren in Halle an der Saale für Furore sorgte (165 Punkte in 90 Spielen), sind es drei Tore und drei Assists. Zum Saisonauftakt fuhr man gegen Lindau gleich den ersten Sieg ein (5:3), einem umkämpften Spiel in Höchstadt (3:5) folgten zwei weitere Siege gegen Sonthofen (7:5) und zuletzt in Landshut (2:1). Die neun Punkte auf dem Konto des Vorjahres-Achten sind also nicht glücklich zustande gekommen, sondern vielmehr das Resultat hervorragender Arbeit in der Oberpfalz der Verantwortlichen.
Diese Art von Arbeit leistet man auch beim Sonntagsgegner des EHC, dem EV Regensburg. Seit dem Aufstieg vor sechs Jahren hat man sich nicht nur konsequent gesteigert, sondern ist das absolute Spitzenteam der Liga- zumindest da hatten die Experten vor der Saison Recht. Mit Platz sechs und nur sieben Punkten aus vier Spielen hinkt man den hohen Erwartungen zwar noch hinterher, doch ist das eher eine Frage der Zeit. „Wenn Regensburg mal ins Rollen kommt, dann wird es für jedes Team der Liga schwer, sie aufzuhalten“ ist sich auch EHC-Coach Rainer Zerwesz sicher. Die Truppe von Doug Irwin war im letzten Jahr das Maß aller Dinge, gewann 36 von 40 Hauptrundenspielen, marschierte durch die Ausscheidungsplayoffs gegen Weiden, das Viertelfinale gegen Leipzig und fand im Halbfinale erst im späteren Aufsteiger Bayreuth seinen Meister. Recht klar- für einige Anhänger zu klar- ging die Best-of-Five-Serie mit 3:1 an die Wagnerstädter aus Bayreuth, in diesem Jahr soll die ersehnte Rückkehr in die zweite Liga klappen. Zuletzt war man hier von 2001 bis 2008 vertreten, damals noch unter dem Namen Eisbären Regensburg. Der Kader des jetzigen EVR ist gespickt mit Klassespielern, herausragende Akteure wie Peter Flache (52 Spiele, 36 Tore, 47 Vorlagen), der Tscheche Nikola Gajovsky (46/ 34/ 62), der Deutsch-Russe Vitali Stähle (50/ 17/ 64) oder der Deutsch-Kanadier William Trew (52/ 28/ 44) konnten nämlich gehalten werden. Mit Philipp Wachter aus Riessersee, dem auch von Landshut umworbenen Brandon Wong, Marco Habermann aus Halle, Rückkehrer Svatopluk Merka aus Leipzig und einigen anderen wurde das ohnehin hohe Niveau nochmals gesteigert. Zwei echte Mammutaufgaben für die Löwen also, die am Freitag wieder auf eine großartige Kulisse hoffen und am Sonntag auch mit zahlreichen Fans in Regensburg rechnen!
Preussen Berlin will unbedingt punkten(OLN) Für Komplimente gibt es keine Punkte und so geht der ECC Preussen Berlin mit leeren Taschen aus dem vergangenen Wochenende. Die Spiele gegen die Spitzenteams aus Leipzig und Herne haben eines ganz eindeutig offenbart. Jede Unkonzentriertheit wird in dieser Liga gnadenlos bestraft. So fällt auch das Fazit von Preussen-Trainer Lenny Soccio aus. „Wir müssen 60 Minuten hellwach sein, nur so können wir uns belohnen“.
Ansonsten bleibt es dabei. Preussen ist voll im Soll. Nächstes Wochenende gegen Rostock und Erfurt ist die nächste Gelegenheit den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Zwei Gegner mit denen man sich in Charlottenburg auf Augenhöhe wähnt.
Zunächst gilt es am Freitag an der Ostsee zu punkten.
14.10. 2016 20.00 Uhr Schillingallee
Rostock Piranhas – ECC Preussen
Die Gastgeber haben aus den bisherigen 6 Spielen magere 3 Punkte ergattern können. Entsprechend angeheizt ist die Stimmung bei den Piranhas. Anvisiert ist die Teilnahme an der Playoff-Qualifikation.
Die Zielsetzung am Glockenturm ist am Ende der Saison auf einem gesicherten Mittelfeldplatz zu stehen.
Einfach wird die Aufgabe in Rostock nicht, zumal Center Josh Rabbani nach seiner Spieldauer-Strafe aus dem letzten Spiel gegen Herne ein Spiel zuschauen muss.
Sonntag gastieren dann zur besten Kaffeezeit die Drachen aus Erfurt in der Eissporthalle PO9.
16.Oktober 2016 16.00 Uhr Eissporthalle Charlottenburg
ECC Preussen – Black Dragons Erfurt
Wer kennt sie nicht, die Nibelungen-Sage.
In neuer Choreographie von Lenny Soccio kommt sie am Sonntag in der Eissporthalle am Glockenturm als Drama in 3 Akten zur Aufführung.
Siegfrieds Kampf gegen den Drachen wird durch Kampf und Leidenschaft geprägt sein und schlussendlich wird das Ungetüm besiegt, darf aber am Leben bleiben. Zu bestaunen gibt es magische Requisiten, z.B. die berühmte Tarnkappe. Die Preussencracks werden sich teilweise unsichtbar machen und dann wie aus dem Nichts vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchen und einnetzen.
Der verstorbene Theaterkritiker, Friedrich Luft, würde sagen: Prädikat sehenswert!
Wie es sich für eine zünftige Aufführung gehört, gibt es auch ein kühles Blondes unterlegt mit einem kleinen aber feinen Imbissangebot. Das Bistro im PO9 hat ab 15.00 Uhr geöffnet.
Hier noch eine Beschreibung von Siegfried, welche auch auf jeden einzelnen Spieler der Preussen zutrifft:
Er ist groß, besitzt gewaltige Kräfte, strahlt in voller Jugendschöne; seine Augen sind so scharf, dass niemand hineinsehen kann; er ist sehr voraussichtig, redegewandt und auf das Wohl seiner Freunde bedacht, hat niemals Furcht gekannt.
Was erwartet das Publikum sonst noch?
Kehrt der eine oder andere verletzte Spieler ins Team zurück?
Wem werden die Trainer im Tor den Vorzug geben?
Bleiben die Punkte in Berlin?
Auf diese Fragen gibt es vor Ort die Auflösungen.
Es ist mal wieder alles angerichtet für einen packenden Eishockeysonntag in Berlin.
Wie immer lautet das Motto: Auf geht`s Preussen – Kämpfen und Siegen
Wir sind der Eishockeyverein für alle Berliner und Brandenburger!!!
(BYL) Am Wochenende bekommen es die Eishackler mit zwei der stärksten Mannschaften in der Bayernliga zu tun.
Gegen die Landsberger haben die Peißenberger schon zweimal getestet wobei auswärts einen Sieg (3:5) und zuhause eine Niederlage (3:4) herauskam. Die beiden Mannschaften kennen sich also und man darf annehmen dass dies eine sehr kampfbetonte und interessante Begegnung werden dürfte. Die Landsberger konnten bisher zwei Siege in der Punktrunde erreichen. Gegen Aufsteiger Schongau ein knappes 1:3 und gegen Buchloe im Heimspiel ebenfalls knapp mit 4:3. Im letzteren Spiel gegen Buchloe mussten sie allerdings eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen ihren starken Kontingentspieler Cody Freeman einstecken der jetzt am Freitag im Spiel gegen die Eishackler fehlen wird.
Bei Memmingen hat sich in dieser Saison so etwas wie ein Umbruch in der Mannschaft vollzogen. Sieben Spieler, darunter Namen wie Sikora, Vit, Eskelinen oder Krafczyk haben die Indians verlassen. Dreizehn Spieler darunter 4 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sind ins Team gekommen. Die Indians haben aber auch trotz der qualitativ hochwertigen Abgänge auf dem Spielermarkt wieder mal kräftig eingefangen. Zum Beispiel Marc Vorderbrüggen aus der Oberliga Mannschaft Timmendorfer Strand oder Philip Stalle aus der U18 Mannschaft des EV Augsburg sowie den Torwart Jochen Vollmer vom SC Riessersee. Weiter geht’s mit Sven Schirrmacher aus Sonthofen, Daniel Huhn und Felix Furtner vom ESV Buchloe um nur einen Teil der Neuzugänge zu nennen. Alles in allem also viele hochkarätige Neuzugänge. Die Indianer vom Hühnerberg konnten in der Punktrunde bisher einen 2:6 Sieg gegen Pfaffenhofen und eine bittere 2:3 Heim-Niederlage nach Verlängerung gegen den Aufsteiger Schongau erreichen.
Die beiden Wochenend-Gegner dürfen getrost in den Favoritenkreis der Top-Mannschaften der Bayernliga gerechnet werden. Insofern sind die beiden Begegnungen zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon ein wenig richtungsweisend für das junge Peißenberger Team, das fast ausschließlich mit einheimischen Spielern bzw. Spielern aus dem eigenen Nachwuchs besetzt ist. Man kann diese Konstellation in Peißenberg nicht oft genug wiederholen denn das ist wohl im deutschen Eishockey sehr bemerkenswert vor allem wenn man sich die Kader der anderen Bayernliga Vereine ansieht.
Trainer Randy Neal meint zum Wchenende das wenn die Mannschaft gegen Landsberg diszipliniert auftritt und mental voll auf der Höhe ist, dann kann ein Erfolg drin sein. Er sagte weiter dass der Ausfall des Landsberger Kontingentspielers nicht wirklich etwas ausmacht weil die Landsberger schon letzte Saison auch ohne Ausländer die wichtigen Spiele gewinnen konnten.
Gegen Memmingen, so Coach Neal, wird es darauf ankommen das schnelle aggressive Spiel wie z.B. gegen Miesbach aufzuziehen. Die Memminger sind ganz klar mir ihrem starken Kader Favorit doch wir müssen ihnen wenig Platz lassen und dann konnte ein erfolgriches Ergebnis ebenfalls möglich sein.
Auf jeden Fall werden die Neal-Boys wie immer super motiviert und mit vollem Einsatz in die Spiele gehen damit das Bestmögliche erreicht wird. Sie brauchen aber wie in jeder Begegnung die lautstarke Unterstützung des siebten Spielers von den Rängen. Für das Heimspiel-Spiel am Freitag gegen Landsberg bitte die Verantwortlichen alle Fans sich rechtzeitig im Stadion einzufinden damit wegen des zu erwartenden großen Besucherandrangs keine unnötigen Wartezeiten an den Kassen entstehen.
Das Spiel am Freitag beginnt wie immer um 19.30 Uhr und in Memmingen beginnt das Spiel um 18.30 Uhr.
EV Füssen startet am Freitag 14.10.16 mit dem ersten Heimspiel(BLL) Am Freitag startet der EV Füssen nun auch am Kobelhang in die neue Landesligasaison. Gegner bei diesem ersten Heimspiel ist dabei der EHC Königsbrunn, der von vielen Experten als stärkster Kontrahent in der Gruppe eingeschätzt wird. Die Vorbereitungsspiele scheinen das auch zu bestätigen, wurde doch zuletzt bei einem weiteren Mitfavoriten, dem EC Ulm/Neu-Ulm, ein deutlicher 9:1-Sieg eingefahren. Zuvor gab es Siege gegen die Bayernligisten Landsberg (5:3) und Geretsried (4:2). Im Vorjahr wurde die Vorrunde souverän mit dem ersten Platz abgeschlossen, dabei die meisten Treffer erzielt. In der Zwischenrunde lief es dann auch durch Verletzungen nicht mehr so gut, und die Playoffs wurden verpasst.
Absoluter Leader im Team ist der im November bereits 51 Jahre alt werdende Routinier Roman Mucha. In seiner langjährigen Karriere konnte er unter anderem auch den Gewinn der tschechischen sowie der polnischen Landesligameisterschaft feiern. Die Kontingentstelle belegt der amerikanische Stürmer Hayden Trupp (24), Bruder von DEL-Profi Evan Trupp von den Augsburger Panthern. Doch der Wegfall der EU-Ausländerbeschränkung könnte dem EHC mit dem in der Vorbereitung eingesetzten Slowaken David Hornak (23) einen weiteren starken Stürmer aus dem Ausland bescheren. In diese Kategorie muss man auch den von Memmingen verpflichteten Stürmer Patrick Zimmermann (24) einordnen, der zuletzt zu den stärksten deutschen Angreifern der Bayernliga zählte. Zusammen mit Henning Schütz (25), einem der besten Landesligascorer des Vorjahres, sowie weiteren guten Scorern wie Tim Bertele (31) oder Neuzugang Maximilian Merkle (26) aus Landsberg steht Trainer Erwin Halusa erneut eine starke Offensivabteilung zur Verfügung, die es in den Griff zu bekommen gilt, wenn die Heimpremiere erfolgreich absolviert werden soll.
Teams aus Füssen und Königsbrunn standen sich übrigens zuletzt in der Spielzeit 1997/98 gegenüber. In der damals drittklassigen „2. Liga Süd“ stiegen die Pinguine nach dem letzten Rang in der Hauptrunde und sechs Niederlagen in den Playdowns ab, der EVF erreichte zwar die Qualifikationsrunde zur nächsthöheren Liga, belegte in dieser jedoch auch den letzten Platz und schied gegen Deggendorf in den Playoffs aus. Danach trennten sich die Wege beider Standorte im Senioren-Eishockey – bis heute Abend.
(BLL) Sonntag, 16.10.2016 um 18:00 Uhr - genau 4628 Tage ist es dann her, dass zuletzt der EV Füssen seine Visitenkarte in der Eishalle in Kempten abgab. Am 13. Februar 2004 trafen sich die beiden Mannschaften der EA Kempten und der EV Füssen in der Abstiegsrunde der Oberliga Süd – das Spiel gewannen die Eisbären seinerzeit mit 5:3, im selben Jahr stiegen sie sportlich aus der Liga ab und der Verein musste Insolvenz anmelden, die EAK war Geschichte.
Seither ist viel passiert und auch wenn sowohl der ESC Kempten als auch der EV Füssen mit den Vorgänger-Vereinen nichts mehr zu tun haben, so ist für einige Spieler dieses Duell noch in Erinnerung. Kemptens Kapitän Alex von Sigriz, damals einer der jungen Wilden, konnte sich zu den Topscorern der Mannschaft zählen. Auch Marcus Kubena, der am Wochenende fehlt, Tobias Pichler und Andreas Ziegler liefen in dieser Saison schon für Kempten auf. Nicht zu vergessen heute der mittlerweile 42-jährige Eric Nadeau, der nach der Saison die Seiten wechseln sollte und seither für Füssen aufs Eis geht.
Aber die Rivalität der beiden Stadtvereine geht bis weit zurück in die Achtzigerjahre, und so ist es kaum verwunderlich, dass allein die Spielpaarung Eishockeyfreunde in der Region mit der Zunge schnalzen lässt. Zu präsent sind noch die Namen aus den Duellen, ob Ferguson, Morin oder Volland – auf der anderen Seite Narimanov, Varianov oder sogar DEL-Topscorer Michi Wolf. Sie alle trugen in den zurückliegenden Duellen die Farben ihrer Stadt.
Heute treffen sich die beiden Landesliga-Teams unter etwas anderen Vorzeichen, vorbei das Profieishockey, hin zum Neuanfang. In Kempten begann dies bereits nach der angesprochen Oberliga-Saison, Füssen musste den Schritt in den Amateurbereich vor der letzten Saison tun. Natürlich hingen schon da die Trauben gleich wieder hoch und so war es nicht verwunderlich, dass sich die Mannschaft von Thomas Zellhuber im ersten Jahr ungeschlagen die Bezirksligameisterschaft sichern konnte. Auch für die aktuelle Saison wird der direkte Durchmarsch angestrebt. Wenn möglich verlustpunktfrei - hierfür hat man auf dem Transfermarkt alles getan um daran keine Zweifel aufkommen zu lassen. Nach der Verpflichtung von Kemptens Topscorer Niki Oppenberger sicherte man sich auch die Dienste von Sonthofens Offensivwirbel Ron Newhook. Dazu den Tschechen Hruska vom Konkurrenten EV Pfronten und der Rest des Kaders blieb in Form und Zusammensetzung soweit beisammen, dass man ohne Probleme im oberen Bayernligafeld eine gute Rolle spielen könnte. In der Landesliga versuchten sich bisher vergeblich der EV Pfronten und der SC Forst daran, dem Favoriten ein Bein zu stellen, ersterem gelang dies über weite Strecken, einzig im Schlussabschnitt ging den Pfrontenern wohl etwas die Luft aus. Der SC Forst hatte beim 0:6 auf eigenem Eis nicht wirklich eine Chance. Ob die beiden Partien als Gradmesser für die Sharks dienen können wird sich zeigen. Immerhin konnte sich die Mühlberger-Truppe schon mit beiden Teams messen und musste sich gegen Pfronten in der Vorbereitung zwei Mal geschlagen geben, während zum Punktspielauftakt letzte Woche gegen Forst zunächst noch etwas Sand im Getriebe war bevor diese dann mit 5:2 besiegt werden konnten.
Nun stehen sie aber vor einem ganz anderen Kaliber und für die junge Mannschaft der Haie wird es wichtig sein, dem EV Füssen so wenig Raum wie möglich zu lassen. Die Defensive um Benjamin Waibel wird alle Hände voll zu tun haben um die Stürmer der Ostallgäuer im Zaum zu halten. Und auch offensiv steckt zumindest in der Chancenauswertung Steigerungspotential, will man das Spiel lange offen gestalten. Auch wird es wichtig sein, sich nicht zu unnötigen Strafen hinreißen zu lassen, hier ist der Gast einfach zu kaltschnäuzig und eingespielt um sich diese Gelegenheiten entgehen zu lassen.
Bis auf Marcus Kubena dürften alle Mann an Bord sein, so dass Jan Mühlberger in der bestmöglichen Formation spielen lassen kann. Der Coach ist auf einen heißen Tanz eingestellt aber auch überzeugt davon, dass an einem guten Tag durchaus eine Überraschung drin ist. Auf jeden Fall für Spieler, Trainer und Verein eines der Highlights der Saison und beim ESC Kempten rechnet man nicht nur mit einer vollen Hütte sondern mit einem Eishockeyfest das an längst vergangene Zeiten erinnert.
Für das Spiel sind Karten im Vorverkauf erhältlich bei Sport Hapfelmeier in Kempten oder im Eisstadion an der Stadiongaststätte. Da ein großer Zuschauerzuspruch erwartet wird, kommen Sie bitte frühzeitig zum Stadion.
Ratinger Ice Aliens: Trikotübergabe an „Heiko Balster Sanitär-Heizungs-Klimatechnik“!(RLW) Im Oktober 2014 gelang es Bernd Teege, einen ehemaligen Eishockey-Spieler, der in jungen Jahren als Verteidiger seine Schlittschuhe in der Ratinger Eissporthalle schnürte, wieder für Eishockey in Ratingen sowie die Ratinger Ice Aliens ‘97 zu gewinnen.
Zentralheizung- und Gas-Wasserinstallateurmeister Heiko Balster kehrte damals zwar nicht mehr als „Aktiver“ an den Sandbach zurück, aber die Unterstützung durch den eishockeybegeisterten Unternehmenschef sowie sein Unternehmen (www.balster-haustechnik.de)als Sponsoringpartner der Außerirdischen auf den Trikots der 1. Mannschaft, der Bande sowie als Inserent im offiziellen Stadionheft „UFO“ war mindestens ebenso wertvoll.
Diese Zusammenarbeit hat auch für die laufende Saison 2016/2017 auf vielfältige Weise weiter Bestand!
Der Verein, in Form des Vorstands, bedankte sich daher im Rahmen eines Sponsorentreffens im VIP-Raum der Eishalle während des Regionalligaspiels gegen die Eisadler Dortmund am vergangenen Wochenende herzlich bei Heiko Balster, der dabei auch gleich sein persönliches Ice Aliens-Trikot erhielt!
ECC Berlin 1b: Preussens Regio vor megaschwerer Auswärtsaufgabe / Tornado Niesky – ECC Preussen Berlin Ib 15.Oktober 2016 18.00 Uhr Eisarena Weißwasser (RLO) An der Fertigstellung der neuen Halle in Niesky wird noch fleißig gewerkelt, deshalb findet dieses Spiel im Stadion der Lausitzer Füchse statt. Die Tornados haben zu ihrem Saisonstart aber gleich mal einen rausgehauen. Bei FASS Berlin Ib wurde 9:1 gewonnen. Preussen kann Derby, alle drei Stadtrivalen wurden bezwungen. Auswärts musste man beim ESC Dresden eine Niederlage einstecken. Ein Blick auf den Kader der Gastgeber verrät uns, die Mannschaft ist weitestgehend zusammen geblieben und somit eingespielt. Ganz anders sieht es bei den Charlottenburgern aus. Eine neue Mannschaft mit neuem Trainer wurde an den Start geschickt. Nach nur zwei Trainingseinheiten war Saisonstart. Da kann einfach noch nicht alles funktionieren. Die Favoritenrolle für dieses Spiel fällt eindeutig den Oberlausitzern zu. Aber da wollen die Preussen auch noch ein Wörtchen mitreden.
ESC Berlin: Regiospiel beginnt früher, Zweete mit Spitzenspiel(RLO) Die Regio spielt am Sonntag bereits um 15:30 Uhr gegen Bad Muskau, die Zweete trifft in Spitzenspiel um 13:00 Uhr auf FASS 1c. Spitzenspiel.
Um 13:00 Uhr Beginnt im Paul-Heyse-Stadion das Spitzenspiel der Landesliga zwischen der Zweeten und FASS Berlin. FASS hat sich gut verstärken können und hat seine bisherigen drei Saisonspiele gewonnen. Gegner waren die 1b der Blues, der ASC Spandau und Titelverteidiger ECC 1c. Und so dürfte klar sein, was die Zweete erwartet. Mit einem Schnitt von 9:3 Toren pro Spiel haben die Weddinger nicht nur ihre Torgefährlichkeit bewiesen, auch die Abwehr steht bisher gut. Die Zweete kann aber eine etwas bessere Bilanz aufweisen und wird alles versuchen, um dieses Spiel ebenfalls erfolgreich zu bestreiten.
Durch eine Doppelbelegung in der vorgesehenen Spielstätte PO 9 Innenfläche muss das Regionalligaspiel zwischen dem Club und dem SV Rot Weiß Bad Muskau auf 15:30 Uhr vorverlegt werden. Gespielt wird auf der Außenfläche. Versuche, dieses Spiel noch in ein anderes Stadion zu verlegen, sind leider gescheitert. Dennoch geht ein Dank an die Landesligisten SCC Berlin und OSC Berlin für ihre Bemühungen, ihr Spiel umlegen zu lassen. Nun bleibt zu hoffen, dass es im PO 9 keine größeren Probleme gibt, finden da doch fast zeitgleich zwei Spiele statt, bei denen Eintritt erhoben wird.
Die Bombers haben, wie der Club, bisher ein Spiel bestritten und dies verloren. Allerdings mussten sie bei einem der Ligafavoriten ran, den Chemnitz Crashers. In Minibesetzung gab es eine 1:10 Niederlage. Ganz so leicht wird es der Club sicherlich nicht haben. Der Start macht allerdings durchaus Mut, denn beim ECC wurde lange Zeit gut mitgehalten. Wenn an diese Leistung angeknüpft wird, ist der erste Saisonsieg durchaus möglich.
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