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September 26
                         
September Kassel
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 9.Oktober 2016. Heute mit Informationen von den DEB-Teams, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Berlin.



deutschereishockeybundDEB-Ergebnismeldung: Frauen besiegen Österreich / U18-Frauen unterliegen Russland

(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im ersten von zwei Spielen mit 4:1 (0:0/2:1/2:0) gegen Österreich. Die zweite Partie findet morgen früh um 10:00 Uhr statt.
Benjamin Hinterstocker, Bundestrainer Frauen: „Wir haben uns in den vergangenen neun Trainingseinheiten Spielinhalte erarbeitet, welche die Mannschaft heute im Spiel überdurchschnittlich gut umgesetzt hat. Mit dem 4:1 Sieg sind wir erfolgreich in die Länderspielsaison gestartet.“
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gewinnt auch ihr zweites Spiel gegen Österreich mit 7:2 (1:1(4:1/2:0).
Benjamin Hinterstocker, Bundestrainer Frauen: „Innerhalb von 16 Stunden konnten wir auch das zweite Spiel in Folge gegen Österreich mit 7:2 gewinnen. In beiden Spielen konnten die Spielerinnen sportliche und eishockeyspezifische Leistung abrufen.“
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat das erste von zwei Länderspielen mit 0:1 (0:0/0:1/0:0) gegen Russland verloren. Die nächste Partie findet morgen um 13.30 Uhr gegen die Schweiz statt.
Viona Harrer, Assistenztrainerin U18 Frauen: „Die Mädels haben ein solides Spiel abgeliefert. Die Mannschaft konnte sich heute auf eine gute Torhüterleistung stützen. Jetzt müssen wir noch mehr Zug zum Tor entwickeln und uns zwingende Torchancen erarbeiten um auch im Abschluss erfolgreich zu sein.“
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr zweites Spiel mit 3:0 (0:0/0:0/3:0) gegen die Schweiz gewonnen.
Tommy Kettner, Bundesnachwuchstrainer Frauen: „Wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und taktisch diszipliniert gespielt. Am Ende konnten wir aus dem besseren Schussverhältnis endlich Profit schlagen und verdient mit 3:0 gewinnen.“



duesseldorferegDüsseldorfer EG siegt in Wolfsburg

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat am Sonntag einen 4:3 (0:1, 2:1, 1:2, 1:0)-Erfolg nach
Verlängerung bei den Grizzlys Wolfsburg gefeiert. Beim Vizemeister zeigte das
Team eine starke Leistung und gewann am Ende verdient.
Ohne Bernhard Ebner war die DEG nach Wolfsburg gereist. Der Verteidiger erweitert
das ohnehin schon gut gefüllte Lazarett der DEG. Dafür stand erstmals in
dieser Saison Leon Niederberger am Spieltag im Kader der Rot-Gelben. Und die
starteten gut in die Partie. Die erste Chance hatte im Bruderduell – Alex Weiß
spielte auf der anderen Seite – Daniel Weiß. Doch sein Schuss, der eigentlich
ein Tor verdient hätte, landete unglücklich am Pfosten. Es war nicht das einzige
Mal, dass das Gestänge im ersten Abschnitt für die Grizzlys rettete. Mehr Glück
hatten die Gastgeber. Robby Bina verwertete die Vorlage von Brent Aubin zur
glücklichen 1:0-Führung.
Die Rot-Gelben blieben aber am Drücker. Immer wieder setzten sie Felix Brückmann
im Grizzly-Kasten unter Druck und das zahlte sich aus. Nach einer schönen
Kombination über Marcel Brandt und Manuel Strodel war der Saison-Debütant
zur Stelle. In seinem erst achten DEL-Einsatz erzielte Leon Niederberger das
umjubelte 1:1. Den Puck nahm er gleich mit. Und damit war der Bann gebrochen.
Maxi Kammerer – wieder deutlich kraftvoller als am Freitag nach seiner Erkrankung
– drehte das Spiel dann endgültig. Auf Vorlage von Kurt Davis gelang ihm
das 2:1. Bereits der dritte Saisontreffer des Youngsters.
Die DEG verdient in Front und noch 20 Minuten vor der Brust. Aber die Führung
war leider schnell wieder Teil der Geschichte. Nur 35 Sekunden nach Beginn des
dritten Drittels schlugen die Wolfsburger wieder zurück. Sebastian Furchner verwandelte
am langen Pfosten sicher zum 2:2 – und wenig später erhöhte er dann
sogar auf 3:2 für das Team vom Mittellandkanal. Die Gäste schienen trotz starker
Leistung mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen. Aber ein weiterer
Premiertentreffer brachte die Verlängerung. Auf Vorlage von Eddi Lewandowski
erzielte Alex Barta in seinem 650. DEL-Spiel seinen ersten Pflichtspieltreffer für
die DEG und stellte auf 3:3. Die Entscheidung dann in der Overtime durch einen
sensationellen Treffer von Norm Milley, der an alter Wirkungsstätte enorme Ruhe
zeigte und mit viel Übersicht den Siegtreffer erzielte.
Fünf Tage nun bis zum nächsten Auftritt der DEG. Dann wieder zuhause im ISS
DOME. Gegner am Freitag um 19.30 Uhr sind die Thomas Sabo Ice Tigers aus
Nürnberg.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau schlagen Löwen Frankfurt mit 3:1 - Westsachsen zeigen starke Reaktion auf Niederlage in Rosenheim

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau gewannen ihr Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 3:1 und zeigten somit eine Reaktion auf die 6:1-Niederlage in Rosenheim. Vom Start weg waren die Schützlinge von Trainer Chris Lee die aktivere und bissigere Mannschaft. Mark Lee, Dominic Walsh und Mike Hoeffel erzielten im Mitteldrittel die drei Tore für die stark aufspielenden Crimmitschauer. Der Anschlusstreffer von Frankfurts Clarke Breitkreuz gefährdete den Sieg der Pleißestädter nicht mehr.
Die Eispiraten, deren bisheriger Saisonverlauf einer ständigen Berg- und Talfahrt glich, wollten nach der enttäuschenden Niederlage in Rosenheim sofort eine Reaktion zeigen und starteten gut in das Heimspiel. Schon nach 20 Sekunden konnte Daniel Bucheli die erste gute Möglichkeit für sein Team verzeichnen. Gleich vier Gelegenheiten, welche zum 1:0 hätten führen können, hatte der stark aufspielende Patrick Pohl. Dem Stürmer mit der Nummer 28 fehlte bei seinen Möglichkeiten jedoch das nötige Scheibenglück ebenso wie Ivan Ciernik. Er scheiterte nach schönem Zusammenspiel mit Toni Kallela am gut parierenden Brett Jeager. Ryan Nie hatte auf der Gegenseite zunächst einen ruhigen Arbeitstag. Lediglich zwei hochkarätige Chancen für die Frankfurter musste der kanadische Schlussmann im ersten Durchgang vereiteln.
Auch im zweiten Durchgang waren die Eispiraten die aktivere Mannschaft und konnten nur 46 Sekunden nach Wiederbeginn dann auch verdient mit 1:0 in Führung gehen. Mark Lee brachte sein Team im Powerplay nach einem Abpraller von Brett Jaeger in Front. Nach einer Glanztat von Ryan Nie und einem Pfostenschuss der Löwen Frankfurt durften die Westsachsen in der 29. Minute erst das 2:0 und dann sogar das 3:0 bejubeln. Dominic Walsh nutzte zunächst eine Unsicherheit von Frankfurts Schlussmann Jaeger, Mike Hoeffel konnte nach Zuspiel von Jason Pinizzotto lediglich 14 Sekunden später das dritte Tor für die Crimmitschauer erzielen. Auch wenn die Mannschaft aus der Mainmetropole in Folge auf den Anschlusstreffer drängte, blieben die Eispiraten doch das gefährlichere Team. Unzählige Chancen wie durch Vincent Schlenker, Dominic Walsh, Lukas Pozivil und Mark Lee brachten aber keinen Ertrag.
Zum Beginn des Schlussabschnitts hatten beide Teams zunächst gute Torchancen. Eine davon nutzten die Gäste aus Frankfurt dann nach 48 Minuten eiskalt aus. Clarke Breitkreuz schob den Puck an Ryan Nie vorbei über die Torlinie. Die Eispiraten zeigten sich allerdings nicht geschockt und kamen kurze Zeit später zu zwei hochkarätigen Torchancen, die der Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto aber ungenutzt ließ. Nachdem die Crimmitschauer dann ein starkes Powerplay der Mainstädter überstanden, ließ Danny Pyka wenige Sekunden vor dem Ende die Möglichkeit zum 4:1 liegen, als er das leere Tor der Frankfurter nur knapp verfehlte. Somit lautete der Spielstand nach 60 Minuten 3:1 für die Hausherren aus Crimmitschau, welche somit nun zehn Punkte auf ihrem Konto haben.



deggendorferscDeggendorfer SC nach Eishockeykrimi weiter an
der Tabellenspitze


(OLS)  Es waren sechzig packende Minuten, die die 805 Zuschauer am Freitag 
Abend in der Deggendorfer Eissporthalle erleben durften. Es war 
allerdings nicht nur spannend, sondern auch erfolgreich, denn der DSC 
sicherte sich mit einem 6:5 Sieg über die Höchstadt Alligators 
weiterhin die Tabellenführung in der noch jungen Oberligasaison.
Beim Spiel gegen den Tabellenzweiten musste der DSC allerdings 
kurzfristig krankheitsbedingt auf Verteidiger Lukas Stettmer verzichten.
Wie bereits im ersten Heimspiel gegen die Wölfe startete der DSC stark 
in die Partie. Gleich das erste Powerplay nutzten die Mannen von 
Trainer John Sicinski zur 1:0 Führung. Mychal Monteith zog von der 
blauen Linie ab und Stefan Ortolf fälschte vor dem Tor unhaltbar für 
Gästekeeper Carsten Metz ab. Daraufhin erspielte sich der DSC einige 
Chance, allerdings zunächst noch ohne Erfolg. Erfolgreich waren dann 
allerdings die Gäste, die 16. Spielminute bei doppelter Überzahl durch 
Martin Vojcak den Ausgleich erzielten. Doch die Deggendorfer 
antworteten postwendend. Erneut im Powerplay erzielte Dimitrij Litesov 
nach schönem Doppelpass das 2:1 und mit diesem Spielstand ging es auch 
in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt wurde die Partie immer 
zerfahrener. Strafzeit reihte sich an Strafzeit, sodass kaum mehr ein 
Spielfluss zustande kam. Allerdings schafften es die Deggendorfer 
dennoch, trotz denkwürdiger 22 Strafminuten im Mitteldrittel, weiter 
nach vorne zu spielen und auch mit Erfolg. Zunächst traf Andrew 
Schembri nach 22 gespielten Minuten mit einem verdeckten Schuss zum 
3:1. Danach hielt man trotz permanente Unterzahlspiel die 
Zwei-Tore-Führung relativ lang. In der 33. Spielminute waren die 
Hausherren allerdings doch chancenlos, als ein Schuss von Daniel 
Sikorski die Höchstadter wieder auf 3:2 heranbrachte. In den wenigen 
Momenten, in denen im zweiten Abschnitt fünf gegen fünf gespielt 
wurde, schafften es die DSC-Cracks aber erneut zurückzuschlagen. In 
der 34. Spielminute drückte Sylvester Radlsbeck bei seinem Alleingang 
im Fallen die Scheibe zum viel umjubelten 4:2 über die Linie. Damit 
allerdings nicht genug im Mitteldrittel, denn die Höchstadter konnten 
noch einmal zurückschlagen. Erneut profitierten sie von Deggendorfer 
Unterzahlspielen und kamen durch einen Doppelschlag in den letzten 
beiden Spielminuten tatsächlich zum Ausgleich. Nach dem Spiel waren 
sich beide Trainer auf der Pressekonferenz einig, dass sie in den 
letzten Jahren selten so eine schwache Schiedsrichterleistung wie an 
diesem Tag sahen. Nichtsdestotrotz zeigte sich der DSC unbeeindruckt 
durch die Umstände und gab im Schlussabschnitt nochmal richtig Gas. 
Dieses Mal, in eigener Überzahl, gelang die erneute Führung. Kyle 
Gibbons traf in der 48. Spielminute per Abstauber zum 5:4. Als 
ebenjener Gibbons rund sieben Minuten später nach toller Vorarbeit von 
Curtis Leinweber erneut traf, brachen im Deggendorfer Eisstadion alle 
Dämme. Angepeitscht durch die tolle Atmosphäre auf den Rängen brachten 
die Sicinski-Schützlinge den Vorsprung über die Zeit. Das 6:5 in der 
58. Spielminute durch Höchstadts Daniel Sikorski war dann nur noch 
Ergebniskosmetik.
Nach dem Spiel haderte Gäste-Coach Daniel Jun etwas mit der 
Chancenauswertung seiner Mannschaft. Bei den vielen 
Überzahlmöglichkeiten hätte man seiner Meinung nach mehr herausholen 
können und auch müssen. Dennoch zollte Jun dem DSC auch Respekt. Man 
habe eine schnelle und wendige Mannschaft, die bei fünf gegen fünf dem 
Spiel jederzeit seinen Stempel aufdrücken könnte und permanent 
Torgefahr ausstrahle.
Damit feierte der DSC im dritten Spiel den dritten Sieg und bleibt 
damit auf Rang eins in der Oberliga Süd.
Am Sonntag geht es bereits weiter, dann trifft man auswärts auf den EV 
Lindau. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.



EV LindauEV Lindau Islanders unterliegen in Bad Tölz

(OLS)  Keine Punkte gab es im zweiten Auswärtsspiel der EV Lindau Islanders in der Oberliga Süd. Auch in Bad Tölz hielt der EVL lange mit, musste sich aber einem starken Gegner mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) geschlagen geben.
Kurios, dass die Lindauer wie in den beiden Spielen zuvor den ersten Treffer landeten – die Führung aber nicht halten konnten. Trainer Dustin Whitecotton hatte seinem Team, in dem erneut Philip Haug und diesmal auch Zdenek Cech (Grippe) fehlten, eine defensive Marschroute auf den Weg gegeben. Dies mit Erfolg. Zunächst hatte Andreas Farny eine Doppelchance für den EVL, die Markus Jank im Löwen- Tor vereitelte. Der zweite Nadelstich nach vier Minuten saß dann, als die Hausherren in einen Lindauer Konter über Tobi Fuchs, Jiri Mikesz und Johann Katjuschenko liefen, den letzterer zum 0:1 abschloss. Kurz danach hätte Jeff Smith die Führung sogar ausbauen können, er verpasste aber ebenso, wie die Islanders auch aus ihrer ersten Überzahl kein Kapital schlagen konnten
Danach antworteten die Löwen mit wütenden Angriffen – wobei vor allem die Paradereihe mit Jordan Baker, Michael Endraß und Johannes Sedlmayr viel Druck machte. Immer mehr rückte der starke EVL- Goalie Korbi Sertl, der zahlreiche gute Paraden zeigte, in den Mittelpunkt. Bei Sedlmayrs Ausgleichstor (9.) war er aber machtlos, so dass es mit einem 1:1 ins zweite Drittel ging.
Hier hatten wieder die Gäste die erste gute Chance durch Andreas Farny, danach musste aber Sertl wieder in Unterzahl eingreifen. Die beste Lindauer Chance hatte Lubos Sekula, dessen Schuss Janka übers Tor lenken konnte (29.). Nur wenig später machte es Michael Endrass besser, der mit einem harten Schuss aus spitzem Winkel zur erstmaligen Tölzer Führung traf. Danach plätscherte das Geschehen bei verteiltem Spiel vor 1204 Zuschauern mehr so dahin.
Im Schlussabschnitt drängten die Lindauer zunächst auf den schnellen Ausgleich. Wieder hatte Farny die erste EVL- Chance, wieder verhinderte Janka einen Treffer. Danach ging es leider ganz schnell. Die Lindauer kassierten eine Strafe, die der Altmeister sofort nutzte. Julian Kornellis Schuss konnte Sertl nicht festhalten, Florian Strobl war zur Stelle und drückte nach 44 Minuten den Puck zum 3:1 über die Linie. Vier Minuten später versuchten die Islanders in Überzahl, zum Anschluss zu kommen. Aber auch dieser Schuss ging nach hinten los. Strobl zog auf und davon und erhöhte mit einem platzierten Schuss unter die Latte sogar auf 4:1. Dies war die schnelle Entscheidung in diesem Spiel, denn der EVL fand offensiv nicht mehr die Mittel, sich durchzusetzen. 



evregensburgEV Regensburg ist in Sonthofen auf Wiedergutmachung aus

(OLS)  Nach dem bitteren 2:6 vor heimischer Kulisse gegen den EHV Schönheide tritt der EVR am heutigen Sonntag in Sonthofen an. Von der Mannschaft wird eine passende Reaktion erwartet. 
Viel gibt es nicht mehr über die schlechte Vorstellung am Freitagabend zu verlieren. Es hat einfach nichts im Regensburger Spiel gepasst und somit fuhren die Wölfe aus Schönheide unerwartet und voller Freude mit drei Punkten im Gepäck nach Hause. Die Fans und auch die Mannschaft waren wohl selbst negativ von sich überrascht und nur zwei Tage später gibt es schon wieder die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. 
Die Reise geht ins schöne Allgäu zum ERC Sonthofen, der nach einer starken Vorbereitung, in der sogar das DEL2-Team aus Ravensburg geschlagen wurde, noch ohne einen einzigen Punkt da steht. Das Team von Gerd Wittmann kassierte gleich drei Niederlagen nach regulärer Spielzeit und braucht scheinbar noch Zeit, um zurück in die Spur zu finden. Der Kader, der von Heiko Vogler zusammengestellt wurde, sieht in der Breite besser besetzt aus, als er es noch im letzten Jahr war. Dafür gab es große Bewegung im Bereich der Importspieler, denn mit Chris Stanley, Charlie Taft und Vladimir Kames laufen gleich drei bekannte Namen für die Bulls auf. Stanley und Kames warten auf ihren deutschen Pass, bei Stanley sollte diese Angelegenheit aber in den nächsten Tagen geklärt sein. Kames wartet dagegen schon über ein Jahr auf seine neuen Papiere. Im Kasten steht weiterhin Jennifer Harß, die aber am heutigen Tage nicht dabei sein kann, da sie mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft unterwegs ist. Der zweite Keeper neben ihr ist der höherklassig erfahrene Martin Morczinietz, der zuletzt beim EHC Klostersee aktiv war. 
Personell sah es in Sonthofen am Freitag etwas eng aus, sodass sogar Manager Heiko Vogler als Verteidiger einspringen musste. Wer am heutigen Abend wieder ins Aufgebot des ERC zurückkehren kann, steht noch in den Sternen. Beim EVR sieht es auf diesem Sektor besser aus, lediglich der Langzeit-Ausfall von Verteidiger Daniel Stiefenhofer schmerzt immens. Vitali Stähle, der am Samstag bereits zurück im Training war, sollte wieder auflaufen können. Außerdem rückt erneut Xaver Tippmann in die EVR-Aufstellung. 
Das ganze Umfeld erwartet nach der schlechten Vorstellung eine passende Reaktion ab 18:00 Uhr in Sonthofen. Die einfachen Tugenden des Kampfes und des Willens müssen wieder gefunden werden, um die drei Punkte mit in die Oberpfalz zu nehmen. Deshalb wäre zahlreiche Unterstützung der Schlachtenbummler von Nöten, um auswärts bestehen zu können. Wer nicht mit dabei sein kann, hat die Gelegenheit per Liveticker unter www.evr-liveticker.de hautnah mit dabei zu sein. 



moskitosessenESC Essen: Neuer Termin gefunden, Erfurt am 12.11.2016 

(OLN)  Leider musste das Auswärtsspiel der Wohnbau Moskitos am Freitag, 07. Oktober 2016 ausfallen. Der Bus, der die Mannschaft der Wohnbau Moskitos in die thüringische Landeshauptstadt bringen sollte war schlicht defekt, ein Ersatzbus war aufgrund des Ferienbeginns in NRW so kurzfristig nicht zu bekommen, so musste das Spiel zunächst für den Abend ausfallen. Die Black Dragons zeigten Verständnis für die Situation der Essener und beide Vereine einigten sich am heutigen Samstag auf einen Nachholtermin. Das Spiel der Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges wird am 12. November 2016 um 21:00 Uhr in der Eishalle Erfurt stattfinden. Die Wohnbau Moskitos bedanken sich bei den Black Dragons für das Verständnis und die Kooperation bei dieser kniffeligen Situation.



evmoosburg3:6 - EV Moosburg geht beim Auftaktderby in Erding leer aus

(BYL)  Das Bemühen war da, der Einsatz auch, am Ende mussten sich die Moosburger Eishackler aber vor knapp 750 Zuschauern in Erding den gastgebenden Gladiators mit 6:3 (2:0, 2:2, 2:1) geschlagen geben. Problemphase waren die ersten zehn Minuten des Saisonauftakt-Derbys, in dem der EVM zu viel Respekt vor dem ehemaligen Oberligisten und aktuellen Aufsteiger zeigte.
Wo war Rudi Lorenz? Diese Frage durfte bei der anschließenden Pressekonferenz natürlich nicht fehlen. Schließlich war das Aufeinandertreffen zwischen Erding und Moosburg ja eigentlich „sein“ Spiel. Seit 2015 fungiert der gebürtige 34-jährige Erdinger als Kapitän beim EVM, zuvor lief er knapp sieben Jahre im Trikot der Gladiators auf. Da war es um so bitterer, dass er wegen einer mehr als umstrittenen Spieldauer-Disziplinarstrafe aus der Testphase gesperrt fehlte.
Ob die Moosburger in der Anfangsphase mit Rudi Lorenz mutiger agiert hätten? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Die ersten zehn Minuten erinnerten beim EVM, der auch auf die Stürmer Dominik Schindlbeck (noch nicht fit) und Patrice Dlugos (krank) verzichten musste, jedenfalls an den berühmten Wie-das-Kaninchen-vor-der-Schlange-Vergleich. Die Gäste agierten ausschließlich im Rückwärtsgang, die Herzogstädter dominierten das Geschehen nach Belieben. Der Doppelpack von Daniel Krzizok war somit nur eine logische Folge. Erst danach trauten sich die Grün-Gelben vor den Erdinger Kasten – und prompt kamen ein paar ganz passable Chancen zustande.
Auf der Anzeigetafel abzulesen waren diese Bemühungen allerdings erst im zweiten Abschnitt, als mit Kevin Steiger ein weiterer ehemaliger Erdinger beim EVM im Powerplay auf 1:2 verkürzte (23.). Die Dreirosenstädter waren jetzt dran, sorgten für leichte Euphorie im kleinen Auswärtsblock. Aber obwohl TSV-Goalie Louis Albrecht oft nicht den allersichersten Eindruck machte, wollte die Scheibe zunächst kein weiteres Mal über die Linie. Treffsicherer waren die Hausherren, die einen mustergültigen Konter mit Tor drei krönten.
Ein Problem war an diesem Abend auch das ziemlich solide Gestänge der Erdinger Tore. Als Tobias Hanöffner kurz nach dem 3:1 die Latte traf, war das nur der zweite von insgesamt vier Stangentreffern der Kankovsky-Truppe. Daniel Möhle markierte mit einem Gewaltschuss zwar dann doch den 2:3-Anschluss (35.), doch wieder nur zwei Minuten später stellten die Gladiators den alten Abstand wieder her. Hanöffner mag sich nach seinem Lattenschuss gedacht haben: „Erst kein Glück – und dann kommt auch noch Pech dazu!“ Denn obwohl Erdings Alexander Gantschnig als Torschütze genannte wurde, war der Puck unglücklich von Hanöffners Schläger unter die Schoner von EVM-Keeper Fritz Berghammer hindurchgerutscht.
Das Schlussdrittel begann denkbar ungünstig: Bereits nach zwei Minuten schraubte der TSV den Vorsprung auf 5:2 nach oben – quasi die Vorentscheidung. Die Hausherren schaukelten in der Folge die Führung souverän über die Zeit, ließen sich im letzten Überzahlspiel der Partie nur noch in Person von Daniel Möhle (56.) überwinden. Kurz darauf setzte Simon Pfeiffer mit dem Tor zum 6:3 den Schlusspunkt.



peissenbergeishacklerTSV Peißenberg: Die ersten drei Punkte sind gemacht – Germering war die erwartet harte Nuss

(BYL)  Die Eishackler machten in ihrem ersten Punktheimspiel in der neuen Saison vor rund 600 Zuschauern die ersten drei Punkte. Mit Germering kam die bekanntlich harte Nuss die es zu knacken galt.  Die Eishackler waren eigentlich über drei Drittel die Spiel bestimmende Mannschaft, doch die Neal Boys taten sich lange schwer gegen die hartnäckigen Wanderers. An Chancen mangelte es nicht doch manchmal waren die Abschlüsse eher harmlos und des Öfteren hatten die Germeringer schlicht und einfach eine Menge „Dusel“.
In der neunten Minute machte dann Tyler Wiseman sein erstes Tor. Völlig ansatzlos knallte er die Scheibe kurz nach der blauen Linie in den rechten Winkel von dem aus die Scheibe ins Tor viel.
Danach kam eine Spielphase in der die Eishackler eine Menge Chancen hatten jedoch nichts Zählbares dabei herauskam. Die Germeringer kamen kurzzeitig besser ins Spiel und konnten eine doppelte Fehlentscheidung (Abseits und Foul) in einer Aktion zum Ausgleich nutzen.  Zum einen wurde ein Peißenberger gefoult und zum anderen war der Spieler der durch dieses Foul die Scheibe bekam bei Scheibenannahme im Abseits. Die Schiris, die oftmals ein wenig unsicher wirkten, ließen das Tor gelten und so stand es 1:1.  Vier Minuten später machte jedoch ein unermüdlich kämpfenderTobias Estermaier verdientermaßen wieder das Führungstor der Eishackler.
Mit einer knappen 2:1 Führung der Peißenberger ging es in das dritte Drittel. Hier roch es förmlich von Anfang an nach einem weiteren Tor für die Neal Boys denn mehr als ein paar vereinzelte Befreiungsaktionen bekamen die durch weitere Ausfälle dezimierten Wanderers nicht mehr hin. Die Eishackler konnten nach Belieben das Spiel dominieren. Dominik „Jeppe“ Ebentheuer brach dann das Eis. Mit einem Hammer von der „Blauen“ überwand er den bis dahin sehr erfolgreichen Goalie der Germeringer. Dann ging es im Minutentakt voran. Zuerst konnte erneut Tyler Wiseman nach sehr guter Vorarbeit von Dennis Neal auf 4:1 erhöhen. Dann war wieder ein Verteidiger dran. Fritzi Stögbauer machte ein sehr schönes 5:1. Denn Abschlußpunkt in der 58.Minute setzte dann wieder Tyler Wiseman mit seinem dritten Tor nach schönem  Zuspiel von Marco Mooslechner.
Nach dem Spiel wurden dann noch die besten Spieler der beiden Mannschaften mit einem Geschenkpaket der Fa. ALL STARS Fitness Products GmbH geehrt. Als bester Germeringer Spieler wurde der Wanderers Torwart Dominik Gräubig geehrt der durch seine super Leistung noch schlimmeres im letzten Drittel verhindert hatte. Auf Peißenberger Seite wurde Manfred „Magic“ Eichberger geehrt. Eichberger war einer der auffälligsten und druckvollsten Spieler im Eishackler Kader und wie schon in den letzten Spielen war er einer der maßgeblichen Akteure im Eishacklerteam.



pfaffenhofenicehogsEC Pfaffenhofen: Junge IceHogs-Truppe schlägt sich wacker - 2:6 Niederlage gegen Toppfavorit Memmingen zum Bayernliga-Auftakt

(BYL)  Selbst die allergrößten Optimisten unter den ECP-Anhängern hatten sich zum Auftakt der Bayernligasaison wohl kaum etwas gegen den hohen Favoriten ECDC Memmingen ausgerechnet. Und so gingen die meisten der Pfaffenhofener Zuschauer am Freitag nicht einmal unzufrieden nach Hause, hatte sich ihre junge Mannschaft doch trotz der 2:6 (0:2; 1:2; 1:2) Niederlage durchaus wacker geschlagen, auch wenn sie gegen die routinierten und hochkarätig besetzten.Gäste letztendlich nichts ausrichten konnten.
„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Läuferisch war sie auf Augenhöhe mit einem der Toppfavoriten,“ war auch Heinz Zerres durchaus angetan vom Auftritt seiner Mannschaft. Auch wenn es am verdienten Sieg der Gäste natürlich nichts zu rütteln gab. „In vielen Situationen hat sich die Cleverness von Memmingen gezeigt,“ so der ECP-Coach weiter. Der hatte vor der Partie vor allem in der Abwehr mit Problemen zu kämpfen, fehlten ihm doch mit Andi Pielmeier und Quirin Oexler zwei wichtige Abwehrspieler wegen einer Sperre und zudem kam Michael Wolf beruflich bedingt erst verspätet auf das Eis. Nach einer schadlos überstandenen frühen Strafzeit übernahmen die Gäste das Kommando, wollten gleich für klare Verhältnisse sorgen und so ihrer Favoritenrolle gerecht werden. In der 6. Minute dann auch die Führung für die Indians, als Antti-Jussi Miettinen nach einem abgewehrten Schuss goldrichtig stand und abstauben konnte. Danach aber ließ die ECP-Defensive zunächst wenig zu, ehe der beste Memminger an diesem Abend, der aus Buchloe geholte Daniel Huhn, in Überzahl einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für den starken Philipp Hähl im Tor zum 0:2 abfälschte. Die beste Chance für die Gastgeber hatte kurz vor der Drittelpause Luis Seibert, der bei einem Konter allein auf Ex-DEL-Profi Jochen Vollmer zulief, die Scheibe aber über das Tor setzte. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts sorgte der Hauptschiedsrichter für Unmut im IceHogs-Lager, als er kurz nacheinander mit Michael Pfab, Fabian Eder und Michael Welter drei ECP-Spieler aufgrund zumindest sehr zweifelhafter Entscheidungen für jeweils 10 Minuten auf die Strafbank schickte. Die nötig gewordenen Umstellungen bei den IceHogs nutzten die erfahrenen Gäste in der 27. Minute bei doppelter Überzahl durch Marc Stotz zum 0:3. Endlich wieder komplett, kamen die Hausherren in der 37. Minute zum längst verdienten Anschlusstreffer, als David Felsoci Vollmer zum ersten Mal überwinden konnte. Allerdings stellte noch vor der zweiten Pause Milan Pfalzer den alten Abstand wieder her. Damit war natürlich bereits eine Vorentscheidung gefallen und spätestens mit dem 1:5 in der 46. Minute, erneut erzielt von Pfalzer, war die Frage nach dem Sieger dann endgültig beantwortet. „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie, unabhängig vom Ergebnis, immer alles bis zum Schluss gibt,“ hatte Heinz Zerres schon zu Beginn der Saison gefordert und dies setzte seine junge Truppe gegen den Favoriten auch um. Trotz des klaren Rückstandes waren die IceHogs bis zur Schlusssirene um eine Resultatsverbesserung bemüht. In der 51. Minute nahm Michael Welter einem Indians-Verteidiger die Scheibe ab und Thomas Bauer vollendete zum 2:5. Den Schlusspunkt setzte dann wenig später Mike Dolezal der mit seiner ganzen Routine nach einem Zuspiel von Lukas Varecha eine Unordung in der ECP-Defensive zum Endstand nutzte.



forstnatureboyzGute Leistung nicht belohnt - SC Forst unterliegt beim ESC Kempten

(BLL)  Am Freitag Abend waren 248 Zuschauer Zeuge einer guten Leistung der Nature Boyz in Kempten, die trotzdem mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0) Toren zu ihrer Saisonpremiere den Gastgebern unterlagen. Der Unterschied beider Teams hat einen Namen: Martin Zahora, der Tscheche erzielte 3 Treffer gegen die Gäste aus Forst und war Hauptverantwortlicher für den insgesamt verdienten Sieg der Sharks. 
Das Spiel begann für die junge Forster Mannschaft mit einer Angriffslawine der Sharks. Im Mittelpunkt stand in erster Linie zuerst Andreas Scholz, der wiederum eine Klasse Leistung zeigte und die Stürmer zur Verzweiflung brachte. Bereits in der 2. Spielminute hatten die Gastgeber 2 Spieler mehr auf dem Eis, doch sie versiebten die sich bietenden Chancen. In der 5. Minute waren die Defensivbemühungen erschöpft, als Benjamin Waibel einen Nachschuß zur 1:0-Führung nutzte. Im weiteren Verlauf des Spieles konnten sich die Nature Boyz von der Umklammerung befreien und den einen oder anderen Konterversuch starten. In der 16. Minute wurde der starke Michael Krönauer per Foul gestoppt, er war in Unterzahl durchgebrochen. Den fälligen Penalty zum 1:1-Ausgleich verwandelte er sicher. Knapp 3 Minuten später war es wieder Michael Krönauer, der auf der rechten Seite auf und davonzog, und Keeper Hannes Zell mit einem Schuß überraschte, und so die 1:2-Pausenführung herstellte.
Im zweiten Spielabschnitt agierten die Kemptener zwar immer noch überlegen, doch konnte man deren Nervosität feststellen. Begünstigt durch eine Unkonzentriertheit der Forster Devensive konnte sie in der 24. Minute zum 2:2 ausgleichen. Kurz darauf hätten in der 25. Spielminute die Gäste  bei einer 5:3-Situation wieder in Führung gehen können, doch konnten diese Chancen nicht nutzen werden. Einmal rettete ein Verteidiger der Kemptener für den bereits ausgespielten Torhüter. In der Folgezeit mußten die Gäste mehrmals in Unterzahl agieren. Manche Hinausstellungen waren gerecht, in einigen Aktionen wurde sehr kleinlich entschieden. Somit ging es mit einem 2:2 zum letzten Seitenwechsel.
Die Spannung stieg im letzten Drittel ins unermeßliche, hatten beide Mannschaften die Möglichkeiten, jeweils selbst den nächsten Treffer zu erzielen. Die Hälfte des letzten Drittels waren gespielt, als die Forster Defensive unkonzentriert wirkte. Bei beiden Treffern ließen sie den Torschützen einfach frei stehen, der keine Mühe hatte, jeweils zum 4:2-Zwischenstand zu treffen. Trainer Robert Balzarek versuchte nochmal, dem Spiel einer Wende zu verschaffen, Scholz wurde durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. Phillip Birk nutzte diese Chance, indem er mit einem Befreiungsschlag vom eigenen Tor ins verwaiste zum 5:2-Endstand in der 59. Minute traf.
Die junge Mannschaft hat, obwohl einige Stammspieler fehlten, eine couragierte Leistung abgeliefert. Sie hatten lange dagegengehalten, leider in der entscheidenden Phase die Konzentration verloren. 



hcmaustadtHC Maustadt: Gelungener Saisonstart: 5:2 gegen Bad Wörishofen


(BBZL)  Mit einem verdienten 5:2 (1:1/3:0/1:1) Sieg über die 1b-Mannschaft des EV Bad Wörishofen ist die neuformierte SG HC Maustadt/ECDC Memmingen 1b erfolgreich in die neue Bezirksliga-Runde gestartet.
Gegen die junge Wörishofer Mannschaft tat sich der HCM aber lange Zeit schwer, ließ sich dabei aber auch immer wieder von den Nickligkeiten der Gäste anstecken. Insgesamt 122 Strafminuten sprechen für sich. Dennoch – die Gastgeber zeigten sich erholt von der völlig verpatzten Generalprobe letzte Woche und dominierten weitgehend die Partie. Allerdings reichte es nach dem Führungstreffer durch Jimmy Nagle (8.) nur zu einem 1:1 nach 20 Minuten. Dann aber setzte sich die spielerische Überlegenheit der Grün-Gelben durch, Geburtstagskind Andi Börner, Armin Ullmann und Martin Löhle schraubten den Vorsprung bis Mitte der Partie auf 4:1. Die Vorentscheidung war gefallen, danach stellte sich dann eine wahre Strafzeitenflut ein. Mit dem Höhepunkt der beiden Spieldauerstrafen gegen Andi Börner und seinen Wörishofer Kontrahenten Timo Hegen, die beide nach ihrer Boxeinlage vorzeitig zum Duschen mußten.
Im letzten Spielabschnitt plätscherte die Partie vor sich hin, Dennis Schirrmacher markierte das 5:1, ehe die Gäste kurz vor dem Ende noch zum 2:5-Endstand trafen.
Trainer Ingo Nieder zog ein durchaus positives Fazit, denn „es war ein sicherer und verdienter Sieg, unser Team wächst weiter zusammen. Aber wir dürfen uns nicht von den Provokationen anstecken lassen, da müssen wir andere Mittel finden, den Gegner ruhig zu stellen.“



EHC Eisbaeren HeilbronnEHC Heilbronn: 5:3 in Bietigheim - erfolgreicher Eisbären-Saisonstart

(RLSW)  Mit einem 5:3 (3:1, 0:1, 2:1)-Sieg beim Lokalrivalen Bietigheim Steelers Amateure sind die Eisbären Heilbronn am Samstag erfolgreich in die Saison gestartet.
Vor 267 Zuschauern, darunter gefühlt zwei Drittel Heilbronner Fans, erwischten die Eisbären einen perfekten Start. Nach 74 Sekunden fing sich Steeler Thorsten Weisler die erste Strafzeit der Partie ein, und nochmal 23 Sekunden später staubte Rückkehrer Milan Liebsch zum 0:1 ab. Doch damit nicht genug. Igor Filobok brachte den Titelverteidiger nach viereinhalb Minuten auf Zuspiel von Stefan Schrimpf mit 2:0 in Führung - und das, obwohl das Trainerduo Sascha Bernhardt und Manuel Pfenning zum Improvisieren gezwungen war.
Claudio Schreyer, John Kraiss, Benjamin Brozicek, Hansi Becker, Felix Kollmar, Max Schleicher, Jannick Bätzold - die Liste der Ausfälle an diesem Abend liest sich fast wie das "Who is who" der Regionalliga Südwest. Die Coaches wirbelten die eigentlichen Angriffsreihen durcheinander und spielten mit den Formationen Pfenning - Kreps - Keterling, Breiter - Liebsch - Bernwald und Oppenländer - Filobok - Luschenz. Diese ließen die Scheibe im ersten Drittel laufen und ließen ihre Gegner teilweise wie Statisten stehen - wie auch beim 0:3 durch Milan Liebsch.
Erst mit der ersten Strafzeit gegen die Eisbären kamen die Gastgeber in der 17. Minute zu ihrem ersten Erfolgserlebnis: Willi Gross traf zum 1:3.
Der mittlere Spielabschnitt wurde dann hauptsächlich von der Defensivstärke beider Teams geprägt. Für die Zuschauer wenig spannend anzusehen, egalisierten sich die Teams fast 20 Minuten lang, ehe zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen – eine Strafzeit gegen Eisbären-Keeper Kevin Yeingst und Sekunden später einen vermeintlichen Querlatten-Treffer der Steelers, der als Tor zum 2:3 gewertet wurde – Bietigheim wieder ins Spiel brachten.
Doch der vierfache Meister spielte seine ganze Routine aus und gab sofort die richtige Antwort. Nach nur 20 Sekunden im letzten Drittel ließ Steelers-Goalie Viktor Laveuve einen Schuss von Leontin Kreps abprallen, und Eisbären-Urgestein Alex Keterling schob zum 2:4 ins fast leere Tor ein. Im Gegensatz zum zweiten Drittel gewann die Begegnung nun richtig an Fahrt. Steelers-Kapitän Marcel Neumann brachte sein Team in der 44. Minute wieder auf 3:4 heran. Doch die Eisbären verteidigten ihren Vorsprung völlig unaufgeregt und hatten in der 45. Minute zwei riesige Chancen durch Igor Filobok und Patrick Luschenz, doch beide Male fischte Laveuve die Schüsse der freistehenden Eisbären-Stürmer heraus. 14 Sekunden vor dem Ende traf Leontin Kreps dann noch zum 3:5 ins leere Tor.
"Das war eine klasse Teamleistung", freute sich Trainer Sascha Bernhardt nach der Partie. "Wir hatten einen überragenden Start und haben die Ausfälle super kompensiert. Die Jungs sind 60 Minuten hervorragend gestanden, das war eine brutale Energieleistung."
Am kommenden Freitag gastiert nun der Hauptrunden-Zweite des Vorjahres, die Fire Wings Schwenningen, zum ersten Eisbären-Heimspiel in der Kolbenschmidt Arena.



diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg gewinnt hitziges Hessenderby gegen Bad Nauheim

(RLSW)  Es muss so kurz nach halb elf am Abend gewesen sein, als feststand: Da haben sich zwei auseinandergelebt. Wie in einer guten Ehe, die irgendwann in einer Sackgasse endet. Der gute Ton war längst verflogen. Wenn was flog, dann waren es Spieler oder Fäuste. Irgendwann, es muss so kurz nach halb elf am Abend gewesen sein, war das nur noch Derby und kaum noch Hockey. Aber es gibt solche Spiele, und wenn du trotzdem am Ende das Eis als Sieger und ohne große Strafe verlässt, dann hast du alles richtig gemacht. So wie die EG Diez-Limburg, die das Hessenderby in der Regionalliga West gegen Bad Nauheims 1b mit 6:4 (1:0, 1:2, 4:2) gewonnen hat. Die Rockets waren jedoch nicht der einzige Sieger an diesem Abend: Auch die stattliche Kulisse auf der Tribüne dürfte an diesem Spiel ihre Freude gehabt haben, auch wenn es phasenweise arg rustikal zur Sache ging.
Stückwerk. Das beschreibt das Spiel der Rockets im ersten Drittel wohl am besten. Unter der Woche hatte die Mannschaft nicht gut trainiert, dafür waren zu viele Akteure erkältet und angeschlagen. Prominentestes Opfer: Keeper Alexander Neurath. „Am Donnerstagabend habe ich erfahren, dass ich wohl spielen werde“, sagte sein Back-up Fabian Heyde, der unter der Woche selbst angeschlagen war und eigentlich pausieren sollte. So aber kam der 18-Jährige zu seinem Debüt bei den Senioren. „Und das ausgerechnet gegen meinen alten Verein Bad Nauheim. Geil.“ Heyde, so viel sei vorweggenommen, machte seine Sache prima und hielt sein Team mit zahlreichen guten Paraden im Spiel.
Für die mühsam erarbeitete 1:0-Führung nach dem ersten Drittel war mit Daniel Niestroj ausgerechnet ein Stürmer verantwortlich, der an diesem Abend zunächst in die vierte Sturmreihe gerutscht war. Sein Führungstreffer in Minute 15 war nicht nur sehenswert, sondern auch eine Reaktion, wie man sie sich als Trainer nur wünschen kann.
Bitter für die Rockets: Gegen Ende des ersten Drittels kassierten sie in kurzer Folge drei Strafen - unter anderem gleich zwei innerhalb von drei Sekunden wegen Spielverzögerung. Streng ausgelegte, aber korrekte Strafen für die Gastgeber. Es war jene Phase, in der die Gäste die Entscheidungen der Schiedsrichter noch echt knorke fanden. Ein Gefühl, dass bei den Roten Teufeln mit zunehmender Spieldauer jedoch verloren ging. Die doppelte Überzahl nutzte Bad Nauheim Anfang des zweiten Drittels zum Ausgleich durch Daniel Schindler (21.). Und nur drei Minuten traf Magnar Aaltonen gar zur Führung für Bad Nauheim (24.). Die Gastgeber, die nun besser in die Partie fanden, trafen im zweiten Drittel durch Matt Fischer noch zum Ausgleich (35.), blieben sonst aber im Angriff ohne Fortune.
Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen und ließ sich dafür extrem viel Zeit. Immer und immer wieder musste das Spiel unterbrochen werden, wurde geschubst, provoziert, gejammert und diskutiert. Die Schiedsrichter, vier an der Zahl, trafen vielleicht nicht immer die richtigen Entscheidungen auf beiden Seiten, aber die Teams machten es ihnen in dieser Phase auch extrem schwer. Eine solche Partie gewinnst du nur, wenn du bei aller Hektik die richtigen Entscheidungen triffst.
So wie Andreas Wichterich, der seinen Sohn in der zweiten Drittelpause auf dem Weg zum Eis eine ganz entscheidende Frage gestellt hatte: „Soll der Papa noch ein Tor schießen?“ Der Papa sollte. Und er tat es. Wichterich schlenzte die Scheibe in Minute 48 in der Torwinkel, brachte die Rockets in Führung und bedankte sich mit einem Fingerzeig bei seinem Filius. Und als nur eine Minute später Matt Fischer zum 4:2 traf (49.), schien das Pendel endgültig zugunsten der Gastgeber auszuschlagen.
Doch weit gefehlt: Nauheim kämpfte. Und belohnte sich mit dem schnellen Anschlusstreffer nur 15 Sekunden später durch Andreas Behrens (49.). Erst in den Schlussminuten machten Fischer mit seinem dritten Treffer (59.) und Martin Brabec (60.) den Heimsieg perfekt. Bei den Gästen traf lediglich noch Knut Apel (60.) ins Tor und Axel Wichter ins Gesicht. Eine Szene, in der sich die Roten Teufel selbst die Chance nahmen, in der Schlussphase die Partie noch zu drehen. Denn als Marco Herbel zwei Minuten vor dem Ende eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte, da hätte Bad Nauheim eigentlich noch einmal eine Schlussoffensive starten können. Stattdessen wollte sich Wichter lieber an Andrej Teljukin reiben. Der ging auf das Angebot nicht ein. Karl Neubert jedoch sprang dem Routinier zur Seite und hielt Wichter die Backe hin. Der hatte spontan Zeit und Lust, prügelte ohne Handschuhe auf den Verteidiger ein, der in gewohnter Manier nicht zurückschlug und sich nur wegdrehte. Wichter kassierte eine Spieldauerstrafe, Neubert nichts, die Rockets die drei Punkte. Spätestens da, es war mittlerweile kurz vor elf Uhr am Abend, hatten sich die beiden Teams auseinandergelebt.
„Das war definitiv ein Arbeitssieg, aber auch genau das Spiel, das ich erwartet hatte“, sagte EGDL-Trainer Holger Pöritzsch. „Bad Nauheim hat körperbetontes Hockey gespielt. Es war definitiv eine schwere Geburt, aber am Ende zählen nur die drei Punkte, und die haben wir auf dem Konto.“ 



dinslakenerkobrasDinslakener EC: Gegen den Meister war nichts zu machen

(RLW)  Am gestrigen Abend traten die Dinslakener Kobras zum dritten Mal in dieser Spielzeit gegen die Ratinger Ice Aliens an, das erste Mal ging es um Meisterschaftspunkte. Während es in den beiden Vorbereitungspartien immer sehr eng zuging, war am gestrigen Abend beim 0:5 (0:3; 0:1; 0:1) kein Blumentopf für die Giftschlangen zu gewinnen. Denn die Gäste vom Sandbach lieferten eine nahezu perfekte Leistung ab.
Sie zeigten sich ab Drittel 2 in nahezu allen Belangen überlegen, waren gedankenschneller, körperlich robuster, mit größerem Durchsetzungsvermögen ausgestattet und sehr schnell in der Rückwärtsbewegung, so dass sich den Dinslakenern nicht sehr viele Schusschancen boten. Allerdings nahmen sich die Kobras in diesem Abschnitt durch einige Strafzeiten selbst die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen.
Im Eröffnungsdrittel konnten die Hausherren noch sehr gut mithalten, auch wenn die Stadionuhr ein 0:3 nach den ersten 20 Minuten anzeigte. Dieses Ergebnis war zu diesem Zeitpunkt etwas zu hoch, doch die Ratinger Gäste hatten auch eine hohe Effizienz mitgebracht. Wer weiß, was sich für ein Spielverlauf ergeben hätte, wenn der erste gefährliche Torschuss des gesamten Spiels vom Dinslakener Kevin Wilson nicht gegen den Pfosten gekracht, sondern in die Maschen gegangen wäre. Aber hätte, hätte – Fahrradkette; es ist halt nicht passiert und während die Aliens über die gesamten 60 Minuten eine sehr starke und konzentrierte Leistung abspulten, schwanden ab dem Mittelabschnitt die Hoffnungen auf zumindest 1 Punkt bei Dinslakener Mannschaft und Anhang von Minute zu Minute.
Am Ende hatte man den Eindruck, auch weitere 20 Minuten hätten den Gastgebern keinen Treffer beschert. Zu meisterlich präsentierten sich die Ice Aliens.



grefrathphoenixGrefrather EG: Zwei gewonnene Drittel reichen nicht zum Sieg über die “Bären"


(RLW)  "Das könnte heute eine üble Klatsche setzen” fürchtete manch treuer Phoenix-Anhänger im Vorfeld dieser Begegnung, denn Trainer Karel Lang konnte für das Samstags-Spiel gegen die bislang verlustpunktfreien Gäste, die “Bären” aus Neuwied gerade einmal vier Verteidiger aufbieten. Die halbe Defensiv-Abteilung musste aufgrund von Verletzung, beruflichen Verpflichtungen oder parallelem Einsatz in der Jugend-Mannschaft der GEG passen.
Die Gäste aus Rheinland-Pfalz begannen direkt sehr druckvoll und zeigten sich gewillt, sofort die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Bereits in der 2. Spielminute hatten die Deichstädter die erste Großchance auf dem Schläger, vergaben diese aber, obwohl Oliver Nilges im Phoenix-Tor bereits geschlagen schien. Grefrath tat sich zunächst schwer in die Partie zu finden und versuchte über Einsatz und Kampf die schnellen Kombinationen der “Bären” zu unterbinden. Hatte man in der 8. Minute noch Glück als erneut eine hundertprozentige Chance der Gäste ungenutzt blieb, so schlug der Puck eine weitere Minute später erstmals hinter Oliver Nilges zum 0:1 ein.
Bis dahin zeigte sich Neuwied spielbestimmend. Die “Feuervögel” selbst kamen nur gelegentlich vor das von Felix Köllejan gehütete Gästetor und wenn, so waren die Aktionen nur wenig zwingend. Mit der Führung im Rücken gingen die Neuwieder nun etwas lachser zu Werke. Zu eindeutig war ihre Überlegenheit bis dahin. 
In der 14. Spielminute gelang es der GEG schließlich die Scheibe bis zur Grundlinie ins Gästedrittel zu tragen und von dort aus zentral vor das Tor zu spielen. Verteidiger Jerome Baum nutzte die Gunst der Stunde und netzte etwas überraschend zum 1:1-Ausgleich ein. Keine zwei Minuten später zeigten sich die Gäste vom Mittelrhein erneut ungewohnt konfus im Defensivverhalten, so dass Matthias Holzki aus spitzem Winkel sogar das viel umjubelte 2:1 für den Phoenix gelang (16.). Nach den beiden erfolgreichen Abschlüssen waren jetzt auch die Männer von der Niers im Spiel angekommen, agierten nun selbstbewusster und weniger verhalten, während die “Bären” nun etwas vorsichtiger auftraten. Beim Stande von 2:1 ging es in die erste Drittelpause.
”Was immer der Gästetrainer Jens Hergt seinem Team in der Kabine gesagt haben mag, es schien Wirkung gehabt zu haben, denn nach nicht einmal einer Minute erwischte man den Phoenix eiskalt zum 2:2. Als in der 27. Minute auch noch das 2:3 fiel, war das Spiel erst einmal wieder gedreht.
Die Grefrather EG wollte sich mit dem erneuten Rückstand nicht abfinden und versuchte weiterhin zu Torgelegenheiten zu kommen. Als in der 32. Minute gleich zwei Neuwieder auf der Strafbank Platz nahmen, schien die Gelegenheit günstig, jedoch brachte das doppelte Überzahlspiel nichts Zählbares ein. Zu selten versuchte man es auch einmal mit einem Abschluss-Versuch aus der Distanz. Manch Zuschauer in blau-gelb dürfte hier sicherlich den beruflich verhinderten Gerrit Ackers bzw. dessen gefürchtete Schlagschüsse von der blauen Linie vermisst haben.
So kam es in der Folge noch “dicker” für den in diesem Drittel glücklos agierenden Phoenix: In Minute 36 ließ der starke Neuwieder Kanadier Rylee Orr gleich mehrere Blau-Gelbe stehen und verlud zudem noch den ansonsten wieder stark spielenden Oliver Nilges im Phoenix-Tor. Ebenfalls Orr war es, der in der 38. Minute mit seinem dritten Tor für die Gäste einen lupenreinen Hattrick erzielte und das “gebrauchte Drittel” für den Phoenix perfekt machte. Die Pausen-Sirene erklang wie eine “Erlösung”, denn beim Spielstand von 2:5 konnten nur die etwa 50 lautstarken Gästefans unter den insgesamt 180 Zuschauern im Grefrather EisSport & EventPark zufrieden sein. 
Wer jetzt aber dachte, die Männer von der Niers würden sich angesichts des schweren Sonntag-Spieles in Neuss ihrem Schicksal ergeben und Kräfte sparen, sah sich getäuscht. So wollten Team-Captain Andres Bergmann und seine Jungs nicht das Eis verlassen. statt dessen besann man sich auf die Vorgaben des Trainers. Wie war das noch gleich mit dem “Spaß am Eishockey”? Nach einer sehr sehenswerten Kombination erzielte Sascha Schmetz in der 47. Minuten das 3:5 für die GEG. Über einfaches und direktes Spiel hatten ihn die Routiniers Andre Schroll und Andreas Bergmann in Schussposition gebracht. “Na bitte, es geht doch!” mögen sich die verzückten Zuschauer auf Grefrather Seite gedacht haben.
Als Sven “Schief” Schiefner in der 53. Minute nach erneuter Traumkombination mit Dennis Holstein den 4:5-Anschlusstreffer erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Sofort drängte die Grefrather EG auf den nun möglichen Ausgleich, doch die cleveren Gäste zogen geschickt eine Grefrather Bankstrafe und stoppten so erst einmal die blau-gelbe Drangphase.
Blieb die Unterzahl für die GEG noch folgenlos, so bereitete Alexander Bill im Bären-Trikot mit seinem 4:6 in der 57. Minute den Grefrather Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn ein jähes Ende. Der Phoenix-Goalie hatte bei versperrter Sicht seinen platzierten Schlenzer passieren lassen müssen.
So blieb es am Ende trotz zwei gewonnener Spielabschnitte beim 4:6 (2:1,0:4,2:1) für die Neuwieder Bären, die damit wieder die Tabellenführung in der Regionalliga West übernahmen. Die Grefrather EG hingegen zeigte sich in weiten Teilen des Spiels deutlich verbessert als zuletzt und bewies zudem Moral und Kämpferherz. Auch wenn man sich als Aufsteiger vorerst weiter am Tabellenende wiederfindet, so macht die gezeigte Leistung doch Hoffnung, dass bald auch die ersten Punkte auf der Habenseite landen könnten.



icedragonsherfordIce Dragons Herford schlagen Soest nach 3-Tore-Rückstand!

(RLW)  Erneut war die Eishalle „Im kleinen Felde“ gut besucht, 833 Zuschauer gaben den Ice Dragons und der Soester EG die Ehre. Und erneut durften sie die Comeback Qualitäten der Ice Dragons bewundern, die wieder einen 0:3 Rückstand aufholten. Doch dieses Mal holte das Team von Jeff Job den Rückstand nicht nur auf, sondern drehte ihn in einen am Ende verdienten 7:4 Erfolg.
Eine Abtastphase brauchten beide Teams nicht. Es waren erst 30 Sekunden gespielt, da hatten Marvin Nickel auf Soester Seite und Lars Morawitz auf Herforder Seite jeweils ein Mal in höchster Not eingreifen müssen. Der nächste Herforder Angriff dann brachte die Führung – für Soest!
Dennis Klinge erarbeite sich die Scheibe in der eigenen Zone, gab weiter zu Soests pfeilschnellem Kanadier Adam Klein, der lief ins Herforder Drittel, spielte zu Marc Polter und die Gäste führten nach gerade 83 gespielten Sekunden. Die Ice Dragons antworteten mit wütenden Angriffen, schnürten die Gäste immer wieder in deren Verteidigungsdrittel ein. Doch die gut organisierte Soester Abwehr und ein starker Marvin Nickel ließen die Herforder Angriffe immer wieder verpuffen, während die Gäste seltene, aber dafür gefährliche Konter fuhren. So lief die Zeit runter bis zur 18. Spielminute, als Adam Klein in der Ecke rechts vom Herforder Tor energisch nachsetzte, sich die Scheibe sicherte, zum Tor zog, Lars Morawitz keine Chance ließ und den 0:2 Pausenstand erzielte.
Im zweiten Drittel erwarteten die Fans der Ice Dragons mit Spannung die Aufholjagd, hatten ihr Team noch lange nicht aufgegeben. Doch wie schon gegen Hamm gab es zuerst die kalte Dusche! Denn es waren wieder nur 84 Sekunden gespielt, als Adam Klein nach Zuspiel von Marc Polter auf 0:3 erhöhte. Doch wie schon in der Vorwoche, die „Jetzt erst Recht Stimmung“ von den Rängen und auf dem Eis war spürbar! Kapitän Fabian Staudt war es dann, der in er 23. Minute den „Dosenöffner“ spielte und erstmals bewies, das Marvin Nickel im Soester Tor schlagbar war. Jan-Niklas Linnenbrügger hatte sich auf links durchgesetzt, spielte die Scheibe punktgenau auf Staudts Schläger und der Herforder Kapitän netzte trocken zum 1:3 ein. Mit breiter Brust und viel Wut im Bauch griffen die Ice Dragons nun immer wieder an, nahmen Marvin Nickel unter Dauerbeschuss. Irgendwann dann zahlte sich der Dauerdruck aus, Nils Bohle verkürzte in der 28. Minute auf Vorlage von Killian Hutt auf 2:3. Ein folgendes Powerplay der Gäste brachte zwar Lars Morawitz noch einmal in Bedrängnis, doch seine Vorderleute arbeiteten die Scheibe immer wieder aus der Verteidigungszone. Auch die nächste Strafe gegen die Ice Dragons konnte das Team, trotz vorheriger Auszeit der Gäste und neuer Anweisungen durch deren Trainer, unbeschadet überstehen. Dann aber, wieder komplett, schalteten die Ice Dragons in den Vorwärtsgang, versuchten nun mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen. Und in der 37. Minute klappte es dann endlich! Jan-Niklas Linnenbrügger legte quer auf Killian Hutt, der schloss ab, aber Nickel hielt. Hutt jedoch erwischte noch im Fallen seinen eigenen Rebound und löffelte die Scheibe ins Tor. Ein Tor wie eine Befreiung, erkennbar am lauten Jubel der Fans! Die Ice Dragons hielten das Tempo hoch, die Führung sollte noch im Mittelabschnitt her, doch sie hatten kein Glück. So ging es mit dem 3:3 in die zweite Pause.
Im letzten Drittel waren die Ice Dragons auf der Hut. Sie wollten sich nicht wieder durch ein schnelles Gegentor überraschen lassen, standen defensiver, vertrauten auf die eigene Stärke. Und das brachte den gewünschten Erfolg! Bejubelt von den Herforder Fans war es Fabian Staudt, der in der 45. Minute die Ice Dragons erstmals in Führung brachte. Und der Treffer war eine exakte Kopie seines ersten Tores. Wieder war Jan-Niklas Linnenbrügger mit der Scheibe ins gegnerische Drittel gestürmt, dieses Mal allerdings über rechts. Ein scharfer Pass in die Mitte und am langen Pfosten tippte Staudt zum 4:3 ein. Jetzt musste Soest seine Defensivtaktik aufgeben und die Ice Dragons bekamen dadurch Platz, um Ihrerseits gefährliche Torchancen herauszuspielen. Doch es dauerte gut 10 Minuten, bis sie endlich wieder eine nutzen konnten. Fabian Staudt spielte in der 55. Minute Leon Nasebandt an, der hielt direkt drauf, den Abpraller schob Sven Johannhardt durch die Schoner von Nickel zum 5:3 ein. Und während Stadionsprecher Jens Meyer zur Heide den Treffer noch gemeinsam mit den Fans ansagte, klingelte es schon wieder im Kasten der Gäste! Denn nur 9 Sekunden später war es Nils Bohle, der eine Vorarbeit von Linnenbrügger und Hutt nutzte, um auf 6:3 zu erhöhen. Doch Soest gab sich noch nicht auf! Eine Unachtsamkeit in der Herforder Abwehr nutzte Routinier Igor Furda in der 56. Minute aus, spielte auf Martin Juricek und Soest war auf 6:4 heran. Die Reaktion der Ice Dragons jedoch war routiniert! Sie wollten Soest auf keinen Fall zurück ins Spiel kommen lassen und legten nochmal nach. Bohle, Hutt und Linnenbrügger kombinierten sich durch die gegnerische Verteidigungszone, bis Linnenbrügger in Position war und in der 58. Minute den 7:4 Endstand herstellte. Den Rest der Zeit verteidigten die Ice Dragons die Führung und sorgten so, unter dem frenetischen Jubel der Fans, für den ersten Saisonsieg!



ratingenRatinger Ice Aliens: Als wenn man gegen eine Wand anrennt!

(RLW)  Die gastgebenden Dinslakener Kobras bewiesen bis zur letzten Minute des Spiels ihr Herz und versuchten Tore zu schießen, aber Mannschaftskapitän Sebastian Haßelberg drückte es nach dem Match folgendermaßen aus:“ Wir haben stark angefangen, aber irgendwann hatte man das Gefühl, als wenn man gegen eine Wand anrennt!“ Eine kompakte Verteidigung der Ice Aliens ließ nur bedingt gegnerische Möglichkeiten zu und ein gut aufgelegter Christoph Oster im Kasten der Außerirdischen vereitelte zusätzlich sicher die Torchancen, welche doch immer mal wieder durch die „engen Maschen“ schlüpften. Das Endergebnis war ein 0:5-Auswärtssieg (0:3; 0:1; 0:1) der Außerirdischen und ein shutout für Ratingens Goalie, der sein Tor „sauber“ hielt.
Nach Aussage von Trainer Adam Grygiel hatten sich die „Schlangen“ einiges vorgenommen und wollten ihre Gäste von Anfang an unter Druck setzen – und das merkte man auch an einem stürmischen Beginn der Gastgeber. Die Aliens setzten dieser fast fünfminütigen Daueroffensive, aus einer kompakten Verteidigung heraus, schnelle Konter entgegen. In der fünften Minute prallte ein brachialer Schlagschuss von Ex-Alien Kevin Wilson vom Pfosten des Ratinger Gehäuses ab, was anscheinend den Weckruf für die Aliens-Sturmabteilung darstellte. 36 Sekunden später stürmte Štěpán Kuchynka (Dennis Fischbuch/Marius Hornig) auf das Kobras-Tor zu und ließ dem Schlussmann mit seinem platzierten Schuss zum 0:1 [6. Min.] keine Abwehrmöglichkeit. Weniger als eine Minute später bewies dann Routinier Milan Vanek (Pascal Behlau/Dominik Scharfenort) wieder seinen Torriecher, der sich die rechte, untere Torecke ausguckte und die schwarze Hartgummischeibe aus kurzer Distanz zum 0:2 [7. Min.] über die Torlinie schoss. Nachdem das Heimteam diese Treffer verdaut hatte, waren die Spieler von Adam Grygiel sehr bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen, aber eine dicht gestaffelte Ratinger Verteidigung verhinderte „vielschichtig“ jegliches Durchkommen. In der 16. Minute führte ein schön zur Seite „abgelegtes“ Bully von Alexander Schneider dazu, dass Benjamin Musga zum 0:3 einnetzen konnte. Nach diesem erneuten „Wirkungstreffer“ beschränkten sich die Gäste darauf, ihre Gegner zu beschäftigen. Štěpán Kuchynka hätte allerdings 15 Sekunden vor der Pause noch einen weiteren Treffer beisteuern können, scheiterte aber am Torwart der Kobras.
Im zweiten Drittel setzte Ratingen sein druckvolles Spiel fort. Dennis Fischbuch hatte, nach einem sehenswerten Alleingang, in der 21. Minute das nächste Tor auf dem Schläger, verzog aber knapp. Unter anderem diverse kleine Strafen gegen die Kobras eröffneten im weiteren Spielverlauf Dennis Fischbuch, Milan Vanek, Matthias Potthoff sowie Sebastian Schröder mehrere Chancen, das Ergebnis auszubauen. Eine Energieleistung von Alexander Schneider, der einen Befreiungsschlag erlief und einen Pass mit Augenmaß über Sebastian Schröder spielte, nutzte schlussendlich Marvin Moch in der 39. Minute zum 0:4 für die Außerirdischen.
Knapp vor dem Ende dieses Drittels zeigte dann Dennis Fischbuch nochmals seine „Abgebrühtheit“ mit einem vom Gegner nicht erwarteten Torschuss, welcher allerdings nicht ins Tor ging, sondern zwischen Pfosten und Torwart hin- und her tanzte.
Während des Schlussdrittels hielt Ratingen seine Gegner weiter „in Bewegung“, spielte abgeklärt und lauerte auf Konter. Einen dieser Konter trug Dustin Schumacher in der 45. Minute im Alleingang über das ganze Spielfeld vor das Kobras-Gehäuse, aber Dinslakens „letzter Mann“ bewahrte sein Team gleich zwei Mal vor einem höheren Rückstand. Den endgültigen K.O. versetzte Sebastian Schröder (Matthias Hornig/Alexander Schneider) der Heimmannschaft in der 52. Minute, als er mit einem weitausholenden Schlägerschwung den Puck zum 0:5 ins Tornetz „drosch“!
Beide Trainer waren in der Pressekonferenz mit den Leistungen ihrer Teams zufrieden, auch wenn sich der Dinslakener Trainer natürlich ein anderes Endergebnis gewünscht hätte.
Adam Grygiel räumte aber unumwunden ein, dass die Ice Aliens an diesem Abend das stärkere Team gewesen seien.
Alexander Jacobs, Coach der Außerirdischen, zog einen Quervergleich zum letzten Punktspiel gegen die EG Diez-Limburg:“ Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, da sie nicht, wie im letzten Spiel, einen Einbruch erlitt, sondern wenig zugelassen und viele Torchancen kreiert hat. 
In dieser Liga musst man immer 100% bringen, denn die Spielstärken der Mannschaften liegen eng beieinander. Auch wenn es mal nicht so gut läuft, eines kann man immer tun, hart arbeiten! 
Das haben wir im Unterschied zum letzten Spiel heute über sechzig Minuten getan!“
Am Sonntag wartet in der Ratinger Eishalle am Sandbach, mit den Eisadlern Dortmund, ein weiterer harter „Brocken“ auf die Ratinger Ice Aliens.



schlittschuhclubberlinESC Berlin 1b: Zweete gewinnt faires Spiel gegen Zebras

(LLB)  Nichts anbrennen ließ die Zweete vom ESC 07 Berlin beim Auswärtsspiel gegen den SCC Berlin. Mit 4:11 (3:5/0:4/1:2) unterlagen die Zebras gegen den Favoriten.
Der Club war vorgewarnt, schließlich besiegte der SCC in seinem letzten Spiel den Meister der Landesliga. Die Zweete machte gleich Druck und ging früh in Führung. Tobias Riemer nach 67 Sekunden und Marko Lange 58 Sekunden später sorgen für eine frühe Führung des Favoriten. Weitere Chancen wurden nicht genutzt, dafür kam der SCC. Ein Konter vollendete Arne Niedermauntel zum 1:2-Anschlusstreffer (6.). Der Club versuchte zwar gleich nachzulegen, der SCC hielt aber gut dagegen. Dennoch gelang Benjamin Ufnowski nach 10 Minuten das 1:3. Nun zeigte sich der Club in Geberlaune und so kam der SCC nach einem Missverständnis wenige Sekunden später zum 2:3 durch Jonathan Maier. Dem Club gelangen dann zwar zwei weitere Treffer durch Steven Haucke (13.) und Robert Richter (15.), ein weiteres Geschenk bescherte den Zebras aber kurz vor der Pause das 3:5, erzielt von Pavel Jatsichin.
Im 2. Drittel gelang es den Zebras nicht mehr so häufig, ihre gefährlichen Konter zu fahren. Der Club hingegen stürmte munter weiter und konnte bis zur 30. Minute auf 3:9 davonzuziehen. Kevin Haucke in Unterzahl (22.), Marcel Haucke (24) Marco Guthke mit seinem ersten Treffer im Club-Trikot (29.) und Alexander Weise (30.) machten den Sack zu. Der SCC wechselte dann den Goalie, für Bernd Homm kam Lucas Koletzki. Wobei dem SCC-Goalie kein Vorwurf gemacht werden konnte. Bis zur 2. Pause blieb es trotz weiterer Chancen beim 3:9.
Auch der Club wechselte zum letzten Drittel den Goalie und begrüßt gleichzeitig einen Neuzugang. Marco Papajewski ist neu zum Team gestoßen. Bisher war er beim Eishockey und in den letzten Jahren beim Inlinehockey als Goalie unterwegs. Der SCC stand nun hinten wieder besser und kam auch wieder zu mehr Angriffen. Das Spiel war jedoch gelaufen. Kevin Haucke traf zum 3:10 (50.) und Robert Richter erzielte nach 52 Minuten den letzten Club-Treffer der Partie. Den Schlusspunkt setzte aber der SCC. Leo Ulrich fälschte neun Sekunden vor dem Ende einen Schuss ins Tor ab. Insgesamt war es ein faires Spiel, mit dem die Schiedsrichter keine Probleme hatten. Auch so etwas gibt es also in dieser Liga.
Die Zweete bleibt damit Spitzenreiter der Landesliga, der SCC hat immer noch Chancen nach der Vorrunde unter den ersten Sechs zu landen, die sich für die Zwischenrunde qualifizieren.



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Sonntag 9.Oktober 2016
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