IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Dienstag 16.August 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Nord und Regionalliga Ost.
Fischtown Pinguins starten mit Sieg in die neue Saison - Das Testspiel war der Höhepunkt beim "Tag der Fans" (DEL) Rund 2500 Zuschauer waren beim ersten Testspiel der Pinguins vor ihrer ersten Saison in der DEL dabei. Sie sahen einen 2:1-Sieg durch Tore von Sami Venäläinen und Jordan George bei einem Gegentreffer von Ondrej Baranek. Sie sahen aber auch, dass es noch einige Testspiele braucht, bis die neu zusammengestellte Mannschaft der Pinguins funktioniert.Es gab einige gute Ansätze im Spielaufbau, aber auch große Probleme in der Raumaufteilung. Das räumte Trainer Thomas Popiesch ein: "Das Spiel ohne Scheibe muss noch viel besser werden, darauf wird es in der DEL ankommen." Er hatte aber auch lobende Worte: "Mir hat gefallen, wie wir uns in das Spiel reingekämpft haben. Und im Ansatz haben wir schon einige Dinge aus dem Training gut umgesetzt."Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel und dem Treffer von Sami Venäläinen (14.), den Jack Combs schön vorbereitet hatte, kamen die Pinguins im Mittelabschnitt etwas vom Pfad ab. Der tschechische Zweitligist hatte einige Chancen und nutzte eine davon zum 1:1 (29.) durch Ondrej Baranek.Im Schlussdrittel zogen die Pinguins wieder an und Jordan George traf nach einem abgewehrten Schuss von Kevin Lavallee zum 2:1 (43.). So konnten die Pinguins-Fans am Ende ein erstes Mal mit der neuen Mannschaft feiern und ihrem Stürmer Marian Dejdar ein Geburtstagsständchen singen. Der wurde am Sonnabend 33 Jahre alt.
Der Tradition verpflichtet - Pinguine zu Gast bei der SG FC Geestland
Wie alle Jahre wieder, so veranstaltete die SG FC Geestland auch in diesem Jahr erneut den 7. PNE-WIND-Jugend-Cup für Fußballjugendmannschaften. Bad Bederkesa stand an diesem Wochenende ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Über 60 Mannschaften nahmen an dem ausgebuchten 2-tägigen Turnier teil. Die mittlerweile schon traditionelle Autogrammstunde mit Spielern der Fischtown Pinguins durfte bei diesem Event natürlich auch diesmal nicht fehlen und so hatten sich ab 10.30 Uhr die Spieler Christoph Körner, Tobias Kircher, Josef Lala, Rob Bordson, Marius Stöber und Bronson Maschmeyer, begleitet von Co-Trainer Varian Kirst und Teammanager Alfred Prey an der Seminarstraße in Bad Bederkesa eingefunden, um den zahlreichen Autogramm- und Fotowünschen gerecht zu werden. Nach einer kurzen Begrüßung durch Jörg Schröder, dem „Macher“ des Turniers, glühten danach die Schreibutensilien der Spieler, die von der Vielzahl der Autogrammwünsche überrascht waren. Natürlich wurde auch das eine oder andere Foto geschossen und einige Jugendspieler posierten sogar in Trikots der Pinguine mit der Mannschaft. Rob Bordson: „Eine gelungene Veranstaltung die zeigt, dass unser Team auch in der Region einen starken Rückhalt besitzt. Der Ausflug nach Bad Bederkesa war eine gelungene Abwechslung zum derzeit harten Trainingsalltag.“
Auftaktsieg für den ERC Ingolstadt(DEL) Auftaktsieg für den ERC Ingolstadt beim Vinschgau Cup: Am Ende einer temporeichen Begegnung bezwang der deutsche Vertreter die SCL Tigers aus der Schweiz mit 4:3. Ein mustergültiger Konter des ERC-Neuzugangs Darryl Boyce sorgte vor den rund 400 Zuschauern im IceForum Latsch am Ende für den Unterschied.
Nach einem unterhaltsamen ersten Drittel stand es 1:1. Ingolstadt war leicht überlegen und hatte auch das Chancenplus auf seiner Seite. Die Reihe um Petr Taticek, Thomas Greilinger und Petr Pohl kamen mehrmals zum Abschluss. So zum Beispiel in der 12. Minute, als Greilinger in den Slot legte, Taticek überwand aber SCL-Schlussmann Ivars Punnenovs nicht. In der 16. Minute fiel dann die Führung. Nach einem Bully zog Benedikt Schopper aus der Distanz ab und traf zum 1:0.
Kurz vor der Pause jedoch gelang Langnau, das ansonsten auf Tempogegenstöße setzte, in Überzahl der Ausgleich. Neuzugang Brendan Shinnimin vollendet mit einer Direktabnahme am kurzen Pfosten aus der Luft einen schönen Pass Flurin Randeggers (19.).
Ingolstadts Danny Irmen hatte im zweiten Abschnitt mit einem Pfostenschuss Pech (22.). Erst nach der Spielhälfte und überstandener Unterzahl gelang dem ERC der zweite Treffer. Thomas Oppenheimer passte auf Benedikt Schopper, der in den Slot auf Brandon Buck verlängerte. Martin Buchwieser staubte schließlich zum 2:1 ab (31.). Drei Minuten später starteten Danny Irmen und Christoph Kiefersauer nach einem geblockten Schuss im eigenen Drittel zum Zwei-auf-Eins. U20-Nationalspieler Kiefersauer zog frech hoch ins kurze Eck zum 3:1 ab.
Im zweiten Abschnitt gab Ingolstadt über weite Strecken das Tempo vor und hätte nach 40 Minuten mit zwei Toren führen müssen. Es stand aber, Claudio Moggis Powerplaytor zehn Sekunden vor der Pausensirene, „nur“ 3:2 für die Panther.
Die Partie blieb spannend, zumal Langnau zum Schlussabschnitt mit Offensivdrang aus der Kabine kam. Auf Rob Schremps Vorlage von hinter dem Tor traf Roland Gerber ohne Schwierigkeiten zum 3:3-Ausgleich (44.). In einem nun von beiden Seiten ebenbürtigem Spiel setzte Ingolstadt den Schlusspunkt. Darryl Boyce nahm Patrick Köppchens Vorlage zu einem Musterkonter über rechts auf (52.). Erst ließ er die Gegner stehen, dann bezwang er Punnenovs zum 4:3, dem Endstand in einer sehr guten Vorbereitungspartie im Rahmen des Vinschgau Cups.
Linzer Aufholjagd zu spät
Am zweiten Tag des Vinschgau Cups haben sich die SCL Tigers mit einem Sieg zurückgemeldet. Nach der 3:4-Niederlage am Freitag gegen den ERC Ingolstadt bezwangen sie am Samstagnachmittag die Black Wings Linz vor rund 300 Zuschauern mit 4:3. Dennoch haben die Schweizer nur theoretische Chancen auf den Turniersieg. Das enge Ergebnis verspricht vielmehr eine besondere Spannung für das finale Spiel des Kurzturniers am Sonntag: Ab 17 Uhr treffen Ingolstadt und Linz im IceForum Latsch aufeinander.
Langnau bestach im ersten Drittel mit großer Effizienz und führte dank Überzahlsituationen nach 20 Minuten mit 3:1. Schon in der 2. Minute trafen die Tigers erstmal im Powerplay: Roland Gerber staubte eine Scheibe, die nach einem Schuss unter dem Linzer Torwart Mike Ouzas frei lag, in die Maschen. Linz, das folgend im Angriff bemüht war, kam in der 9. Minute zum Ausgleich: Rob Hisey schoss zum 1:1 ein.
Im Anschluss an eine Überzahl kam Langnau zur erneuten Führung. Claudio Moggi bediente Yannick Albrecht, der zum 2:1 einschoss (15.). Im Powerplay selbst trafen die Tigers in der 19. Minute wieder: Mit zwei Mann mehr hatten sie leichtes Spiel. Moggi legte auf Raphael Kuonen, der sich das 3:1 nicht entgehen ließ.
Im zweiten Abschnitt dominierten die Lagnauer mit gutem Defensivspiel gegen die Linzer Angriffsversuche und überfallartigen Angriffen. Sie entschieden das Drittel durch Chris DiDomenicos Tor zum 4:1 (25.) für sich. Auch im Schlussdrittel wirkten die Schweizer lange Zeit abgeklärt, doch Linz kam durch die Tore von Fabio Hofer (42.) und Brett McLean (59.) noch einmal heran. In den Schlusssekunden hatten die Linzer den Ausgleich sogar auf dem Schläger, erzielten ihn aber nicht mehr.
Vor dem abschließenden Sonntagsspiel Ingolstadt – Linz besitzt Langnau nun nur noch theoretische Chancen auf den Turniersieg. Ingolstadt ist nach dem Auftaktsieg in einer guten Ausgangslage und wäre bei einem Punktgewinn am Sonntag automatisch Sieger des 1. Vinschgau Cups. Doch auch für Linz könnte die Aufholjagd im Samstagsspiel noch Gold wert sein... Der Sonntag in Latsch wird spannend.
ERC Ingolstadt gewinnt Vinschgau Cup
Der ERC Ingolstadt hat zum Abschluss seines Trainingslagers in Südtirol den 1. Vinschgau Cup gewonnen. Die Panther siegten nach dem 4:3-Erfolg gegen die SCL Tigers (Schweiz) auch im zweiten Turnierspiel. Tommy Samuelssons Mannschaft bezwang die Black Wings Linz vor den circa 500 Zuschauern im IceForum Latsch mit 5:1.
Der ERC führte nach einem ebenbürtigen ersten Drittel mit 2:1. Die Panther gingen mit ihrer ersten Gelegenheit in Front. John Laliberte eröffnete einen perfekten Tempogegenstoß selbst, bediente Brandon Buck, der zum Tor zog und Laliberte die Scheibe zurückspielte. Der US-Amerikaner, der am Freitag noch pausiert hatte, schoss zum 1:0 ein (5.). Greilinger hätte in der 13. Minute beinahe erhöht, doch Torwart Dominic Divis im Linzer Tor hielt seine Linzer mit der Schiene im Spiel.
Linz kam seinerseits zu einigen Chancen und nicht unverdient zum Ausgleich – und zwar auf ganz freche Art. Rob Hisey, Spielgestalter der Black Wings, zog von halblinks aufs kurze Eck ab und schoss neben dem Pfosten ein (15.). Zwei Minuten später aber antwortete der ERC schon, ebenfalls geschickt. Brandon Buck schoss Divis von hinten an, vom Rücken des Linzer Torwarts flog die Scheibe ins Tor – 2:1.
Im zweiten Abschnitt hatte der ERC die Partie weitgehend im Griff. Offensiv agierten die Panther kontrolliert und kamen nach einem Laliberte-Alleingang (28.) zu einem Tor durch einen Penaltyschuss: Thomas Oppenheimer, in diesem Spiel Kapitän der Panther, traf locker aus der Hüfte zum 3:1 (29.). Defensiv hatte Ingolstadt durch gutes Stellungsspiel kaum Probleme gegen die Anläufe der Linzer.
Im dritten Abschnitt warf Linz seine Kraftreserven aufs Eis und drang gerade um die achte Minute des Schlussdrittels auf den Ausgleich. Marco Eisenhut, der das Panther-Tor hütete, hielt sein Team mit einigen Paraden schadlos. Zehn Minuten vor Ende übernahm dann wieder der ERC das Kommando. Martin Buchwieser spielte mit Patrick Köppchen übers Feld Doppelpass und scheiterte dann erst an Florian Janny, der zur Spielhälfte für Divis gekommen war.
In der 57. Minute, nach überstandener Unterzahl, machte Ingolstadt dann alles klar. Verteidiger Simon Schütz eröffnete mit einem schönen Pass auf Petr Taticek, der auf Thomas Greilinger weiterlegte – der ERC-Rekordscorer traf zum 4:1. Kurz darauf nutzte David Elsner das aufgegebene Linzer Tor zum 5:1-Endstand und dem Turniersieg.
Düsseldorfer EG unterliegt Schweizer Spitzenteam EV Zug mit 1:5(DEL) Die Schweizer Nationalliga A ist eine der Top-Ligen Europas. Ganz klar: Wer dort um den Titel mitspielt, der ist ein richtig dicker Brocken – auf den EV Zug trifft das ganz eindeutig zu. Die DEG begann ihre Testspielreise mit drei Partien in drei Tagen am Freitagabend mit dem Auftakt-Spiel beim Lehner Cup im schweizerischen Sursee. Und gegen das Team von Ex-DEG-Coach Harold Kreis schlugen sich die Rot-Gelben über weite Strecken richtig gut – hatten am Ende allerdings mit 1:5 (1:0, 0:1, 0:4) das Nachsehen.
Hochwertige LED-Screens bereits im September 2016 einsatzbereit!
Die Event- und Sportstätte ISS DOME in Düsseldorf wird um ein weiteres Highlight reicher: Mit einem neuen Videowürfel-System wird die Multifunktionshalle an der Theodorstraße noch attraktiver. Der Aufbau hat bereits begonnen, das neue Videowürfel-System wird bereits im September 2016 einsatzbereit sein!
Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf: „Der bisherige Videowürfel entsprach nicht mehr dem heutigen technischen Stand und damit nicht den Ansprüchen an eine moderne Halle. Daher war es mir und den Gremien der Stadt eine Herzensangelegenheit, den ISS DOME sobald wie möglich mit einer neuen, modernen Unterhaltungs- und Informationstechnik auszustatten. Wir freuen uns auf das neue Videowürfel-System mit faszinierender Technik und die Bereicherung aller Events und Sportereignisse im ISS DOME, vor allem natürlich bei den Heimspielen der Düsseldorfer EG.“
Das neue Videowürfel-System besteht aus vier hochwertigen LED-Screens. Sie besitzen jeweils eine Bildfläche von 6,00 m in der Breite und 4,50 m in der Höhe. Ergänzt wird die Anlage durch einen LED-Ring unterhalb der Videowände. Ähnliche Systeme sind beispielsweise in der Mannheimer SAP Arena und im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion verbaut. Zulieferer ist das dänische Unternehmen Expromo, Entwickler, Produzent und weltweiter Anbieter von professionellen LED- und SMD-Lösungen mit deutschem Sitz in Großraum Hamburg.
Einer der wichtigsten Partner des ISS DOME ist die Düsseldorfer EG, achtmaliger Deutscher Eishockey Meister. Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Das ist eine großartige Überraschung für die DEG! Wir bedanken uns bei der Stadt Düsseldorf, bei Düsseldorf Congress Sport & Event und beim ISS DOME für den neuen Videowürfel und die sich für uns daraus ergebenden zusätzlichen Möglichkeiten. Sie werden die Heimspiele der DEG noch attraktiver machen und das ‚Erlebnis Eishockey‘ weiter voranbringen. Zudem verbessern sich nun auch die Vermarktungsmöglichkeiten rund um den Videowürfel spürbar. Unsere Fans und unsere Partner können sich auf die neue Saison freuen!“
DEG-Familie trauert um Jesse Panek
die DEG-Familie trauert um Jesse Panek. Der ehemalige Spieler und Trainer der Düsseldorfer EG ist heute im Alter von 62 Jahren einer schweren Krankheit erlegen. Der gebürtige Pole Jesse (eigentlich Czeslaw) Panek spielte zwischen 1981 und 1983 als Verteidiger an der Brehmstraße. Von 1998 bis 2000 bekleidete er das Amt des Cheftrainers. Anschließend war er zwischen 2006 und 2008 zwei Jahre als Jugend- und Nachwuchstrainer in Düsseldorf tätig.
Jesse, Du hast viele Zweikämpfe gewonnen. Diesen leider nicht.
Schwarz-Gelbe Saisoneröffnung - Krefeld Pinguine feiern Saisoneröffnungsfeier mit 8:2-Sieg gegen EC Bad Nauheim(DEL) Die Krefeld Pinguine sind fünf Tage vor dem ersten Punktspiel in der Champions Hockey League mit einem souveränen 8:2 (1:1; 3:1; 4:0)-Sieg gegen Zweitligisten EC Bad Nauheim und Treffern von Müller (x3), Rosa (x2), Little, Umicevic und Mancari endgültig in die Saison gestartet. Dabei begann das Team von Trainer Fritzmeier souverän, Neuzugang Mike Little sorgte für die frühe Führung. 3633 Zuschauer, darunter knapp 200 mitgereiste Anhänger aus Bad Nauheim, erlebten eine muntere Partie in der altehrwürdigen Rheinlandhalle.
Im Vorfeld des Saisonauftaktspiels hatte es die erste Autogrammstunde mit neuen Karten und dem Teamposter, sowie eine Vorstellung der DNL-Mannschaft gegeben. Eine Stunde nach dem Spiel stellte Stadionsprecher Kristian Peters-Lach den anwesenden Fans auch die Neuzugänge auf der Bühne vor.
„Das war ein rundum gelungener Tag und ein toller Vorgeschmack auf die Champions Hockey League-Spiele in der kommenden Woche. Endlich geht die Saison los“, sagte Geschäftsführer Karsten Krippner.
Ein Dank der Pinguine-Familie geht an die vielen Helfer des Fanprojekts Krefeld, sowie an unsere Partner EGN, Westdeutsche Zeitung und die Brauerei Königshof. Die beliebte Krefelder Brauerei wird auch in diesem Jahr die Dauerkarten-Aktion fortführen. Weitere Informationen folgen in der nächsten Woche.
Adler Mannheim: Zweiter Sieg im zweiten Testspiel(DEL) Die Adler haben auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Gegen die Bietigheim Steelers aus der DEL2 setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sean Simpson mit 6:2 durch. Chad Kolarik, Daniel Sparre und mit jeweils zwei Treffern Matthias Plachta und David Wolf waren für Mannheim erfolgreich. René Schoofs konnte zwei Mal für die Steelers verkürzen.
Das Spiel des Erst- gegen den Zweitligisten bot im ersten Durchgang viel Abwechslung. Dominik Bittner gab den ersten Warnschuss ab, im direkten Gegenzug musste Dennis Endras das erste Mal zupacken (beide 2. Spielminute). Fast wären die Adler früh in Führung gegangen, doch bei Christoph Ullmanns Solo fehlten Zentimeter (3.). Auch Garrett Festerlings Schlenzer verfehlte das Gehäuse der Steelers nur knapp (8.).
Chad Kolarik zielte wenig später etwas genauer. Nach perfekt getimter Vorarbeit von Festerling erzielte der Angreifer seinen ersten Treffer im Adler-Dress (9.). Nachdem Mannheim die erste Unterzahlsituation schadlos überstanden hatte, rettete der Pfosten bei einem Schuss von Robin Just (14.). Kurz vor dem ersten Seitenwechsel schloss Matthias Plachta einen direkt vorgetragenen Konter über Jamie Tardif und Brent Raedeke zur 2:0-Führung ab (19.) Für den Angreifer war es im zweiten Spiel nach seiner Rückkehr aus Nordamerika der zweite Treffer.
Der zweite Durchgang begann mit einer Glanzparade von Endras, der beim Abschluss von Max Lukes seine ganze Klasse aufbieten musste (23.). Dann bauten die Adler mit einer Traumkombination die Führung aus. Chad Kolarik, Garrett Festerling und David Wolf kombinierten sich sehenswert durch die Steelers-Defensive und Mannheims Nummer 89 schloss mustergültig ab (25.).
Die Blau-Weiß-Roten blieben dran. Eine Überzahl der Mannheimer blieb ohne Treffer, danach war es zwei Mal ganz knapp: Wolf traf den Pfosten, Kolarik die Latte (beide 31.). Bei einem Konter der Bietigheimer über Lukes fehlte nicht viel (36.), bei Michael Finks Abschluss war erneut bei Endras Endstation (39.).
Im Schlussabschnitt konnte Endras noch gegen Benjamin Zientek parieren (44.), bei René Schoofs Abschluss war er chancenlos (45.). Die Antwort folgte umgehend, Plachta stellte mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten Abstand wieder her (49.). Den baute Wolf, ebenfalls mit seinem zweiten Tor, weiter aus (50.). Auch Schoofs schnürte den Doppelpack (58.), ehe Daniel Sparre für das 6:2-Endergebnis sorgte.
Im Anschluss spielten die Teams noch eine fünfminütige Overtime mit Drei-gegen-Drei. Dieser Modus wird nicht nur in der Champions Hockey League, sondern ab dieser Saison auch in der DEL bei Gleichstand nach 60 Minuten gespielt. Hier erzielte jede Mannschaft jeweils einen Treffer. Im folgenden Penaltyschießen, bei dem jeweils sechs Spieler pro Mannschaft antraten, setzten sich die Steelers durch.
Große Ehre für Calvin Elfring - Trikot mit der Nummer 24 wird unter das Straubinger Hallendach gezogen
(DEL) Als Calvin Elfring 2004 von den Bietigheim Steelers zu den Straubing Tigers wechselte, war nicht abzusehen, dass der Gäuboden schnell seine zweite Heimat wird und er neun Spielzeiten in Folge für die Tigers auf das Eis geht. "Ich habe mich in der Stadt auf Anhieb wohl gefühlt. Meine Familie und ich wurden damals sehr herzlich aufgenommen, das hat eine Phase des Ankommens nahezu überflüssig gemacht", erklärt der Linksschütze sichtlich gerührt. Der Kanadier avancierte binnen kurzer Zeit, auf und abseits der Eisfläche, zu einer absoluten Leitfigur. Auch im kompletten Umfeld des Clubs war er sehr beliebt. Betreffend der Höhepunkte während seiner Tigers-Zeit äußert sich der sympathische Verteidiger wie folgt: "Der DEL-Aufstieg 2006 sowie das Erreichen der DEL-Playoffs 2012 und die dazugehörige Endrunde waren absolute Highlights. Diese Meilensteine werde ich für immer in Erinnerung behalten". 2013 verabschiedete sich Calvin Elfring mit folgenden Worten aus dem Gäuboden: "Am meisten werde ich die Menschen in Straubing vermissen. Alle sind so nett und die Stadt einfach nur wunderbar". Calvin Elfring hielt nicht nur hinten den Laden dicht, sondern erwies sich stets als beständiger Punktesammler: In 96 Zweitligaspielen (Hauptrunde, verteilt auf zwei Jahre) gelangen ihm 29 Tore und 49 Vorlagen (66 Strafminuten). In der jeweiligen Endrunde trumpfte das "Playoffmonster" ebenfalls gehörig auf und erzielte insgesamt 13 Treffer und leistete 9 Beihilfen (22 Strafminuten). Die DEL-Statistiken des mittlerweile 40-jährigen sind ebenso beeindruckend: 336 Einsätze während der Regular Season, 51 Tore, 105 Assists und 283 Strafminuten. Zweimal schaffte er mit seinen Tigers den Einzug in die DEL-Playoffs (2012 und 2013). Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Saison 2011/2012. Hier wurde Calvin Elfring unterjährig zuckerkrank und hatte damit arg zu kämpfen. Aufgrund seines unbändigen Willens sowie seiner positiven Lebenseinstellung kehrte der Publikumsliebling jedoch schnell auf das Eis zurück, denn er wollte unbedingt die ersten DEL-Playoffs in der Clubgeschichte für sein Team bestreiten. Hier trug er sein Scherflein zu dem Sweep über die Grizzly Adams Wolfsburg (4:0) und dem emotionalen Duell mit dem späteren Meister Eisbären Berlin (1:3) bei. Insgesamt hat Calvin Elfring 10 Playoff-Einsätze in seiner Vita stehen (10 Spiele, 2 Tore und 4 Vorlagen sowie 2 Strafminuten). Seine Führungsqualitäten blieben den Verantwortlichen am Pulverturm ebenfalls nicht verborgen, deshalb zierten auch das "Captains-C" sowie ein "Assistant-A" seine Trikotbrust.
"Calvin war mehr als ein Teamkamerad. Er und seine Frau waren über Jahre ein wesentlicher Bestandteil der Tigers-Familie und hatten für jedermann ein offenes Ohr", adelt der aktuelle sportliche Leiter Jason Dunham seinen ehemaligen Mitspieler. "Auch dieser Faktor hat seinerzeit zu unserem unglaublichen Teamspirit beigetragen", so der Teammanager. Jason Dunham hat mehrere Spielzeiten mit Calvin Elfring, Billy Trew, Mike Bales und Co. um Punkte sowie Tore gekämpft und 2006 die Zweitliga-Meisterschaft gefeiert. Zudem war der 46-jährige zwei Jahre als Co-Trainer und vier Jahre als sportlicher Leiter für den Sympathieträger zuständig und kennt ihn damit aus dem Effeff. Die Straubing Tigers nehmen den Saisonstart 2016/2017 zum Anlass, das Trikot von Calvin Elfring unter das Hallendach zu ziehen. Die Rückennummer 24 wird damit für immer gesperrt, d. h. nie mehr vergeben. Somit wird der Leistung des ehemaligen Verteidigers der gebührende Respekt entgegengebracht. Der feierliche Akt geht am Sonntag, 18.09.16, im ersten Saisonheimspiel gegen den ERC Ingolstadt (Spielbeginn 14.00 Uhr) über die Bühne. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs empfiehlt es sich, Tickets im Vorverkauf zu erwerben.
EC Bad Nauheim: 2:8-Niederlage in Krefeld fällt zwei bis drei Tore zu hoch aus - DEL-Ligist mit überragender erster Sturmreihe(DEL2) Mit einem vermeintlich deutlichen 2:8 (1:1, 1:3, 0:4) verliert der EC Bad Nauheim den ersten Test der neuen Saison beim stark auftretenden DEL-Ligisten Krefeld Pinguine, der nach einer enttäuschenden letzten Spielzeit keine Zweifel bei seiner Saisoneröffnung aufkommen lassen wollte, dass man in der anstehenden Saison eine bessere Rolle in der DEL spielen wird. Trotz des auf den ersten Blick eindeutigen Ergebnisses haben die Hessen vor allem in den ersten dreißig Minuten eine ansprechende Leistung abgeliefert und den Klassenunterschied über weite Phasen wettgemacht. Ein überragender Krefelder Nationalspieler Marcel Müller mit drei Treffern in einer offensiv starken ersten Reihe sowie ein Trainingsvorsprung vor allem in Sachen Powerplay (drei KEV-Tore fielen mit einem Mann mehr) haben unter dem Strich den Unterschied ausgemacht und zu dem Endresultat geführt.
Die Gäste begannen mit folgenden Sturmformationen: Radek Krestan, Nick Dineen (heute Mannschaftskapitän) und Dusan Frosch spielten im ersten Block, dahinter folgten Vitalij Aab, Juuso Rajala sowie Eugen Alanov. In Angriff Nummer drei agierten Andreas Pauli, Diego Hofland sowie der Ex-Krefelder Dominik Meisinger während Harry Lange, Leon Niederberger und Marcel Pauker den vierten Sturm bildeten. In der Defensive fehlte heute Daniel Ketter, so dass die Roten Teufel mit drei Verteidigerpaaren agierten. Geburtstagskind Jonas Gerstung (wurde heute 23 Jahre alt) bildete mit Joel Johansson hierbei die erste Formation, während Marcus Götz mit Marius Erk und Marc Kohl mit Marcel Pfänder verteidigte.
Die Hausherren kamen vor ausverkauftem Haus bei ihrem ersten Saisonauftritt mit viel Druck auf das Eis und hatten somit einige Schüsse zu verzeichnen, die der von Anfang an wie gewohnt sicher haltende Mikko Rämö entschärfte. Das Bad Nauheimer Team stand hinten dennoch sehr kompakt und fand sich gut in die Partie hinein, die einiges an Tempo mit sich brachte. Ab der 5. Minute konnten sich die Hessen dann ein wenig befreien und ihrerseits Akzente nach vorne setzen. Vitalij Aab (6.) sowie Diego Hofland (7.), dessen Reihe einen starken Auftritt hinlegte, kamen jedoch nicht an Krefelds Goalie Galbraith (spielte zwei Drittel und wurde nach 40 Minuten von Backup Klein ersetzt) vorbei. Als Dusan Frosch die erste Strafzeit der Gäste absitzen musste, schlug Krefelds Neuzugang Mike Little (kam von DEL2-Meister Kassel) mit einem platzierten Schuss unter die Latte eiskalt zu, bei dem Rämö keine Abwehrchance hatte (10.). Die Gäste blieben aber unbeeindruckt und setzten nach: Eugen Alanov erkämpfte sich an der Bande die Scheibe, bediente Vitalij Aab, der wiederum im Stile eines abgezockten Ex-Nationalspielers das Hartgummi zum 1:1 im Netz versenkte (13.). Auch wenn Krefeld sicherlich ein Chancenplus zu verzeichnen hatte, so war das Unentschieden nach 20 Minuten nicht gänzlich unverdient, zumal die Kurstädter körperlich gut dagegen hielten und sich dennoch diszipliniert zeigten.
Mit Beginn des Mitteldrittels entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Match, in dem die Gäste durchaus ihre Chancen suchten. Die Neuzugänge hinterließen dabei einen sehr positiven Eindruck, was Geschmack auf mehr macht. Dann aber die drei Spielminuten, die das Match mehr oder minder vorentschieden: Krefeld zeigte, dass es bereits eine Woche länger auf dem Eis steht und dabei sicherlich auch intensiv das Powerplay trainiert hat, denn dieses funktionierte an diesem Tag bereits sehr gut. Dem 2:1 durch Müller (27.) ließen Rosa (28.) und Mancari (30. / PP) die Treffer drei und vier folgen, was aber nicht der Grund dafür war, dass Petri Kujala nun Jan Guryca ab der 30. Minute zwischen die Pfosten stellte. Dies war natürlich vorher so abgesprochen, damit auch der Backup seine Eiszeit nach der Sommerpause erhält. Die etatmäßige Nummer zwei konnte seinen Kasten bis zur zweiten Sirene sauber halten, während Dusan Frosch - diesmal im Bad Nauheimer Überzahlspiel - nur 35 Sekunden nach Gurycas Einwechslung zum 4:2-Pausenstand verkürzte.
Im letzten Drittel war das Match mit dem 5:2 erneut durch Müller nach nicht ganz zwei gespielten Minuten endgültig entschieden. Die Beine wurden nach einer intensiven Trainingswoche natürlich immer schwerer, während die Pinguine ihren Fans etwas bieten wollten. Der Bad Nauheimer Anhang, der mit rund 300 Fans in die Rheinlandhalle gekommen war, hielt aber DEL-reif und stimmgewaltig dagegen und unterstützte das Team lautstark - auch wenn die Kurstädter nach zwei weiteren Treffern von Krefelds Müller und Rosa mit 2:7 zurücklagen. Die EC-Cracks kämpften somit trotz des nach wie vor hohen Tempos wacker und machten es dem klassenhöheren Gegner, der mit einer überragenden und bissig wirkenden ersten Reihe um Nationalspieler Marcel Müller agierten, so schwer wie möglich. Petri Kujala nutzte die restlichen Minuten dieses Tests und probierte ein paar Varianten aus, so tauschten z.B. Juuso Rajala und Nick Dineen ihre Blöcke. Es blieb somit bis zum Schluss unterhaltsam und auch wenn die Gäste heute eine deutliche 2:8-Niederlage kassierten (letztes Krefelder Tor Umicevic, 59.), so bleibt es nur ein Vorbereitungsspiel, aus dem die sportlich Verantwortlichen sicherlich ihre Erkenntnisse mitnehmen werden. Morgen geht es nun ins Trainingslager nach Dresden, dort steht am kommenden Freitag ab 19.30 Uhr der nächste Test gegen den Ligakonkurrenten der Eislöwen auf dem Programm.
Eispiraten Crimmitschau unterliegen Grizzlys Wolfsburg mit 1:9 - Lee-Schützlinge mit erstem Test gegen DEL-Vizemeister(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Testspiel in Vorbereitung auf die Saison 2016/17 vor 1.912 Zuschauern verloren. Gegen den amtierenden DEL-Vizemeister mussten sich die Westsachsen mit 1:9 geschlagen geben. Die jüngsten Neuzugänge Ivan Ciernik und Mark Lee fehlten zum Testspielauftakt im Sahn ebenso wie Jason Pinizzotto. Dafür standen Henning Schroth, Mark Arnsperger, Ole Olleff, Lukáš Poživil und Mike Hoeffel allesamt im Aufgebot von Chris Lee. Bernhard Keil gelang im ersten Spiel nach seiner langwierigen Verletzung der einzige Crimmitschauer Treffer und zugleich auch das erste Tor der neuen Spielzeit. Die Eiszeit in der Saison 2016/17 war gerade einmal 3 Minuten alt, als die Eispiraten durch ein gut herausgespieltes Tor von Alexander Weiss mit 0:1 in Rückstand gerieten. Auch nach dem frühen Treffer blieben die Grizzlys am Drücker. Die Schützlinge von Headcoach Chris Lee hielten aber gut dagegen. So überstanden die Westsachsen nicht nur zwei Überzahlspiele der Autostädter, sondern hatten durch Bernhard Keil sogar den Ausgleichstreffer auf dem Schläger. Der wiedergenesene Stürmer traf jedoch nur das Außennetz. Eispiraten-Goalie Ryan Nie präsentierte sich in Drittel 1 dagegen wieder ein Mal in Bestform und vereitelte mehrere Großchancen des DEL-Clubs. Beim 2:0-Treffer von Brent Aubin in der 19. Minute, hatte der Schlussmann jedoch erneut das Nachsehen. Auch der zweite Abschnitt begann für die Eispiraten alles andere als nach Maß. Tyler Haskins konnte die Scheibe schon eine Minute nach Wiederbeginn zum 3:0 für die Grizzlys am neuen Goalie Henning Schroth vorbei über die Torlinie befördern. Bernhard Keil löste jedoch nur 2 Minuten später einen Jubelsturm im Sahnpark aus. Dem 24jährigen Offensivmann gelang der Anschlusstreffer zum 1:3 und gleichzeitig auch das erste Eispiraten-Tor in der Spielzeit 2016/17. In Folge war dann allerdings wieder der amtierende DEL-Vizemeister am Zug. Jeff Likens, Gerrit Fauser, und Alexander Weiss erhöhten noch vor der letzten Drittelpause auf 1:6. Vincent Schlenker und Dominic Walsh hatten auf Seiten der Pleißestädter kein Scheibenglück, weshalb sich die Mannen um Mannschaftskapitän André Schietzold mit einem 5-Tore-Rückstand in die Pause verabschiedeten. Im Schlussabschnitt kam dann auch das 16jährige Nachwuchstalent Mark Arnsperger im Tor der Eispiraten zum Einsatz und zeigte mit starken Reaktionen gleich wie viel Potenzial in ihm steckt. Nur wenige Augenblicke nach dem Wiederbeginn musste aber auch der junge Goalie hinter sich greifen, als Kris Foucault zum 1:7 traf. Wolfsburg beherrschte auch im weiteren Spielverlauf die Partie, aber auch die Mannschaft von Trainer Chris Lee kam zu weiteren guten Gelegenheiten. Erst wurde Christoph Kabitzkys Schuss gut pariert, dann verfehlte Vincent Schlenker das Gehäuse der Gäste nur knapp. Erik Gollenbeck hatte die wohl größte Einschusschance im letzten Drittel, welche allerdings nicht von Erfolg gekrönt war. Alexander Karachun und Gerrit Fauser sorgten mit ihren beiden Toren dann für den 1:9-Endstand.
Fan ersteigert sich exklusives Teamfoto - David Biedron aus Glauchau darf sich mit Mannschaft ablichten lassen
Eispiraten-Fan David Biedron aus Glauchau darf sich am kommenden Samstag (20.08.2016) zusammen mit dem gesamten Team des Eispiraten Crimmitschau vor der Kamera präsentieren. Er ist der Gewinner bei der ausgerufenen Aktion „Be a part of the Team 2016“. Biedron hatte für sein exklusives Mannschaftsfoto, auf dem er selbst zu sehen sein wird, an der Versteigerung beim Auktionshaus Ebay teilgenommen. Gleichzeitig gab er das am Ende siegreiche Höchstgebot von 189,88 € ab. Das sicherte ihm den Sieg und nun sein einzigartiges Mannschaftsfoto. Dafür wird er am Samstag zusammen mit allen Spielern und Betreuern des Eispiraten-Teams 2016/2017 auf dem Eis im Sahnpark stehen. Dann werden Fotografen alle im Bild festhalten und das neue Teambild der Eispiraten schießen. Nach der Produktion erhält David Biedron dann seinen speziellen Abzug - Unterschrieben von allen Spielern für die eigenen 4 Wände.
Eispiraten-Fan David Biedron aus Glauchau darf sich am kommenden Samstag (20.08.2016) zusammen mit dem gesamten Team des Eispiraten Crimmitschau vor der Kamera präsentieren. Er ist der Gewinner bei der ausgerufenen Aktion „Be a part of the Team 2016“. Biedron hatte für sein exklusives Mannschaftsfoto, auf dem er selbst zu sehen sein wird, an der Versteigerung beim Auktionshaus Ebay teilgenommen. Gleichzeitig gab er das am Ende siegreiche Höchstgebot von 189,88 € ab. Das sicherte ihm den Sieg und nun sein einzigartiges Mannschaftsfoto. Dafür wird er am Samstag zusammen mit allen Spielern und Betreuern des Eispiraten-Teams 2016/2017 auf dem Eis im Sahnpark stehen. Dann werden Fotografen alle im Bild festhalten und das neue Teambild der Eispiraten schießen. Nach der Produktion erhält David Biedron dann seinen speziellen Abzug - Unterschrieben von allen Spielern für die eigenen 4 Wände.
ESV Kaufbeuren: Über 800 Fans beim traditionellen "Öffentlichen Eistraining" - Startschuss für die letzte Spielzeit am Berliner Platz ist gefallen(DEL2) Gute Laune herrschte bei allen Beteiligten am Freitagabend beim "Öffentlichen Eistraining des ESVK, welches traditionell die Eishockeysaison am Berliner Platz einläutet. Die Verantwortlichen des ESV Kaufbeuren waren froh, dass das Wetter nach einer verregneten Woche ein gemütliches zusammensein nach und vor der öffentlichen Trainingseinheit auf dem Stadionvorplatz zu lies und so auch der neu angeschaffte Grillwagen im ESVK Design eingeweiht werden konnte.
Gut gelaunt präsentierte sich auch die Mannschaft um Neuzugang und Heimkehrer Sebastian Osterloh, welche nach einer ersten harten und sehr anstrengenden Trainingslagerwoche mit je zwei Eistrainingseinheiten pro Tag, das öffentliche Showtraining sichtbar genoss.
Nach dem die Mannschaft samt Trainer Andreas Brockmann von Stadionsprecher Andre Veil einzeln auf die Eisfläche gerufen und vorgestellt wurde, begann das einstündige Training mit einem Geschwindigkeitstest. Bei den Stürmern konnte sich Branden Gracel gegen Edwin Gutar und Simon Olsson durchsetzen. Bei den Verteidigern, welche die zwei Runden im Rückwärtsgang absolvieren mussten, war Ondrej Pozivil der Gewinner, in dem er sich gegen Florin Ketterer und Jannik Woidtke durchsetzte.
Als nächstes stand ein Schusswettbewerb auf dem Plan. Mittels einer Messanlage, die ESVK Ausrüster Warrior Sport dankenswerterweise zur Verfügung stellte, konnte der ESVK Spieler mit dem härtesten Schuss ermittelt werden. Die Krone setzte sich an diesem Abend dann Eigengewächs Denis Pfaffengut auf, der sich mit einer Schussgeschwindigkeit von 147 km/h hauchdünn gegen Sebastian Osterloh und Joona Karevaara durchsetzten konnte. Die beiden Neuzugänge beschleunigten die kleine Hartgummischeibe auf 146 km/h und belegten gemeinsam den zweiten Platz. Mit einer Geschwindigkeit von 144 km/h konnte sich Matthias Bergmann den dritten Platz des Schusswettbewerbs sichern.
Nach einem kleinen Trainingsspielchen durften sich dann noch alle Spieler im Penaltyschießen beweisen. Technisch versiert und eiskalt verwandelten zur Begeisterung der über 800 Fans u.a. die Stürmer Simon Olsson, Joona Karevaara und Anton Pertl. Den spektakulärsten Penalty verwandelte aber der 19 Jahre alte Nachwuchsstürmer Edwin Gutar, der sich für seinen sehenswerten Treffer auch den verdienten Applaus von den gut gefüllten Rängen der Sparkassen Arena einheimste.
Das erste von vier Heimtestspielen der Joker findet am 23. August 2016 um 19:30 Uhr gegen die Rapperswill-Jona Lakers statt. Tickets für das Spiel gegen den Schweizer NLB Club, sowie für die weiteren Testspiele gegen die DEL Clubs Augsburger Panther und ERC Ingolstadt sowie gegen den Oberligisten EC Peiting können bereits im "ESVK Online Ticketshop", in der ESVK Geschäftsstelle am Berliner Platz und in allen Vorverkaufsstellen von Ticketpartner EVENTIM Sports erworben werden.
FASS Berlin: Tiefe Trauer in unserer Eishockey-Familie und bei allen, die ihn kannten. Czeslaw Panek verstarb nach schwerer Krankheit: im Alter von 62 Jahren(OLN) Tiefe Trauer herrscht in unserer Eishockey-Familie von FASS Berlin und bei allen, die Czeslaw Panek kannten.
Schweren Herzens müssen wir euch heute mitteilen, dass Czeslaw Panek uns nach schwerer Krankheit verlassen hat.
"Czessy" oder auch "Jesse", wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wurde, stand Anfang der Saison 2015/2016 als Headcoach an der Oberliga-Bande.
Der gebürtige Pole war als Trainer für den BSC Preussen, Düsseldorf, Bozen, Duisburg, Ratingen, Kassel und zuletzt FASS Berlin tätig. Als Aktiver spielte er zwischen 1982 und 1990 für den BSC Preussen und der DEG in der 1. und 2. Bundesliga.
Wir sind in Gedanken bei der Familie, den Angehörigen und allen Freunden und Weggefährten und wünschen ihnen und uns viel Kraft.
Die Nachricht hat uns sehr schwer getroffen.
Czessy, Ruhe in Frieden...
(RLO) Der dritte Vorbereitungsgegner der Chemnitz Crashers ist ein alter Bekannter. Mit dem EHV Schönheide 09 kommt ein langer Wegbegleiter zurück in den Küchwald und komplettiert das harte Vorbereitungsprogramm der Crashers.
Das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften steigt am Freitag, 23.09.16, um 19:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau.
Am Sonntag, 25.09.16, findet um 17:00 Uhr das Rückspiel im Eissportzentrum Chemnitz statt.
Wir sind gespannt auf die Wölfe!
Alle sechs Vorbereitungsspiele werden gegen Oberligisten ausgetragen. Zum einen, um attraktive Gegner im Küchwald zu haben und zum anderen, um zu sehen, wie weit entwickelt das sehr junge Team von Coach Buschmann ist.
Die Spiele im Überblick:
Samstag, 03.09., 16:00 FASS Berlin vs. Crashers
Samstag, 10.09., 17:30 Crashers vs. Icefighters Leipzig
Sonntag, 11.09., 17:00 Icefighters Leipzig vs. Crashers
Samstag, 17.09., 17:30 Crashers vs. FASS Berlin
Freitag, 23.09., 19:00 Schönheider Wölfe vs. Crashers
Sonntag, 25.09., 17:00 Crashers vs. Schönheider Wölfe
ELV Niesky: Der Spaß am Sport stand im Mittelpunkt - Feldhockey traf Eishockey(RLO) Der HC Niesky 1920 und der Eislaufverein Niesky e.V. luden am vergangenen Freitag alle Sportbegeisterten aus Niesky und Umgebung zu einem besonderen Event auf den Jahnsportplatz in Niesky ein. Mehr als 100 Zuschauer fanden den Weg auf die Fichtestraße.
Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte trafen die Feldhockeyspieler des HC Niesky 1920 und die Eishockeycracks des ELV Niesky, die Tornados, zu einem Freundschaftsspiel. Nach einem gemeinsamen Aufwärmtraining wurde eine Runde Feldhockey gespielt. Die Eishockeycracks stellten sich – trotz völlig anderem Spielverhalten und anderer Schlägerhaltung – nicht so schlecht an. Mit einen 0:0 ging diese Partie zu Ende. Beim anschließenden Fußballspiel waren alle Cracks wieder in ihrem Element. Natürlich stand auch hier mehr der Spaß am gemeinsamen Spiel im Vordergrund. Am Ende gewannen die Tornados mit 2:1.
Der Erlös der Veranstaltung kam diesmal dem ASB-Kindergarten Niesky zu Gute. Die Übergabe wird in den nächsten Tagen direkt in der KITA erfolgen.
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Die Adler haben auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Gegen die Bietigheim Steelers aus der DEL2 setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sean Simpson mit 6:2 durch. Chad Kolarik, Daniel Sparre und mit jeweils zwei Treffern Matthias Plachta und David Wolf waren für Mannheim erfolgreich. René Schoofs konnte zwei Mal für die Steelers verkürzen. |













