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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Mittwoch 20.April 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga Südwest und Regionalliga West.



mannheimeradlerMit sechs Adlern nach Lettland

(DEL)  Die deutsche Nationalmannschaft erhält prominente Unterstützung. NHL-Star Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers verstärkt die DEB-Auswahl und gehört ebenso zum 28-köpfigen Kader wie die Adler-Spieler Denis Reul, Nikolai Goc, Sinan Akdag, Marcus Kink, Christoph Ullmann und Marcel Goc. Im Rahmen der Euro Hockey Challenge trifft die deutsche Auswahl am Freitag, 22. April (18.30 Uhr), und Samstag, 23. April (16 Uhr / beide Spiele live auf SPORT1), jeweils in Riga auf den Gastgeber.
„Ich freue mich sehr, wieder Teil der Nationalmannschaft zu sein. Es ist immer eine Ehre, mein Land vertreten zu dürfen“, sagte Draisaitl, der in der vergangenen Woche aus Nordamerika zurückgekehrt war und sich seitdem in seiner Heimatstadt Köln individuell fit hielt. Draisaitl hatte mit den Edmonton Oilers genauso wie Tobias Rieder (Arizona Coyotes) die Playoffs verpasst. Der Angreifer konnte dennoch einen persönlichen Bestwert aufstellen: In 72 Spielen für die Kanadier verbuchte der Mittelstürmer 51 Scorerpunkte (19 Tore, 32 Vorlagen) und avancierte damit zum zweitbesten Scorer der Oilers.
Bundestrainer Marco Sturm: „Es ist wichtig, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung den Großteil des Kaders beisammenhaben. Das macht es uns einfacher, in vielen Bereichen noch detaillierter zu arbeiten.“ Die Nationalmannschaft trifft sich bereits am kommenden Mittwoch in Riga. „Für uns haben diese Vorbereitungsspiele auch im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation eine besondere Bedeutung. Wir können uns schon mal an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnen.“ Die Nationalmannschaft bestreitet ihr Qualifikationsturnier für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) vom 1. bis 4. September 2016 ebenfalls in der lettischen Hauptstadt.
Nach den beiden Tests gegen Lettland trifft die deutsche Auswahl am 29. April (20.00 Uhr) und 30. April (19.30 Uhr) in Oberhausen in der König-Pilsener-ARENA auf Weißrussland, gleichzeitig auch Gruppengegner bei der WM.



ehcredbullmuenchenDritter Sieg im dritten Spiel - Jackson: „Haben defensiv sehr gut gespielt“| Matchball für die Red Bulls München

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat auch das dritte Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Das Team von Don Jackson siegte gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:1 (1:0|1:0|2:1) und führt nun in der „best-of-seven“-Serie mit 3:0. Vor 6.142 Zuschauern im erneut restlos ausverkauften Olympia-Eisstadion brachte Uli Maurer die Red Bulls in Führung. Jeremy Dehner baute die Führung im zweiten Drittel aus, Mads Christensen traf im Schlussabschnitt zum 3:0. München, das über die gesamte Spieldauer stark verteidigte, musste zwar in der Schlussphase den Wolfsburger Ehrentreffer hinnehmen, wenig später stellte Jason Jaffray mit einem Empty-Net-Goal jedoch den alten Abstand wieder her.
Wie schon in den ersten Begegnungen der Finalserie war auch in Spiel drei das Tempo von Anfang an hoch. Da beide Teams dennoch kontrolliert agierten, gab es aber zunächst kaum gefährliche Torszenen. In der siebten Minute hatte Münchens Yannic Seidenberg Pech, dass Grizzlys-Goalie Felix Brückmann eine einschussbereite Scheibe im letzten Moment mit dem Schläger wegspitzeln konnte. Vier Minuten später war Brückmann dann machtlos, weil Uli Maurer einen Schuss von Matt Smaby perfekt abfälschte. Es war Maurers erster Treffer in seiner insgesamt dritten Finalserie. Gegen Ende des ersten Abschnitts wurden die Gäste offensiver. Es gelang den Niedersachsen phasenweise, den EHC in dessen Drittel einzuschnüren, richtig zwingend wurden sie aber dabei nicht.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie im ersten Abschnitt: Beide Teams investierten viel, ohne das ganz große Risiko zu gehen. Die erste gute Chance hatte Dominik Kahun, der einen Abpraller unter Felix Brückmann hindurch, aber auch am Tor vorbei schoss (27.). Drei Minuten später erhöhten die Red Bulls auf 2:0, als Steve Pinizzotto bei einem Konter genau im richtigen Moment auf Jeremy Dehner querlegte und der Verteidiger bei seinem Schuss ins rechte Eck alles richtig machte. Die Grizzyls hatten ihre besten Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer im Powerplay, dreimal durften die Niedersachsen ihre Überzahl-Formation aufs Eis schicken. München verteidigte in diesen Situationen allerdings stark, blockte viele Schüsse und verhinderte so den Anschlusstreffer.
Im Schlussabschnitt mussten die Gäste offensiver werden. Sie erspielten sich ein leichtes Übergewicht, schafften es aber nicht, David Leggio vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Die besten Möglichkeiten auf den Anschusstreffer hatten Christoph Höhenleitner (44.) und Timothy Wallace (45.), sie scheiterten aber beide am Münchner Schlussmann. Die Red Bulls verteidigten weiterhin stark und zeigten sich vor dem Wolfsburger Tor eiskalt. Mads Christensen traf per Direktschuss nach Querpass von Keith Aucoin zum 3:0. In der 57. Minute nahm Gästetrainer Pavel Gross in Überzahl Felix Brückmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Nur wenig später erzielte Timothy Hambly mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es für die Gäste nicht, denn 58 Sekunden vor dem Ende besorgte Jason Jaffray mit einem Empty-Net-Goal den 4:1-Endstand.
Spiel vier der „best-of-seven“-Finalserie zwischen dem EHC Red Bull München und den Grizzlys Wolfsburg findet bereits am kommenden Freitag, 22. April, um 19.30 Uhr in Wolfsburg statt. Zu einem möglichen fünften Spiel empfangen die Red Bulls die Grizzlys am Sonntag, 24.April, um 14.30 Uhr im heimischen Olympia-Eisstadion. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).
Don Jackson:
„Es war wieder ein heiß umkämpftes Spiel. Wir haben das wichtige erste Tor geschossen und sind defensiv sehr gut gestanden. Alle vier Sturmreihen haben getroffen und Leggio hat wieder ein sehr gutes Spiel abgeliefert.“



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars verpflichten Daniel Pfaffengut

(DEL2)  Mit dem 19-jährigen  Daniel Pfaffengut haben sich die Towerstars ein hoffnungsvolles Talent nach Oberschwaben geholt. Der gebürtige Kaufbeurer stand bereits 83 Mal in der DEL2 auf dem Eis, mit 83 Scorerpunkten in 94 Spielen in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) wartet der 1,80 Meter große Stürmer mit starken Referenzen auf.
„Daniel gilt als technisch stark und wir sind überzeugt davon, dass er bei uns einen weiteren Schritt gehen kann“, sagten Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan.  Bereits im letzten Jahr waren die Towerstars in Kontakt mit Daniel Pfaffengut, allerdings war es sein Wunsch, zunächst die Berufsausbildung abzuschließen. „Der Weg für eine neue Herausforderung ist somit frei geworden und ich freue mich sehr, dass ich mich bei einem DEL2 Top-Club an meiner Leistung messen lassen kann“, sagte der Stürmer und nach Torhüter Jonas Langmann zweiter Neuzugang für die kommende Saison.
Seine erste Amtshandlung für seinen neuen Club hat Daniel Pfaffengut bereits bestritten, beim Physio-Partner „Radius“ in Ravensburg absolvierte er einen Laktattet, der ihm in Kürze wichtige Anhaltspunkte für den individuellen Trainingsplan bringt. 



lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse bieten künftig zwei Dauerkartenmodelle an - Fans können sich für Modell „Hauptrunde“ oder „All inklusive“ entscheiden

(DEL2)  In der kommenden Saison bieten die Lausitzer Füchse erstmalig zwei Dauerkartenmodelle an. Das erste Modell umfasst nur die 26 Heimspiele in der Vorrunde der DEL2. Im zweiten Modell sind künftig alle Pflichtspiele enthalten, egal wie lange die Füchse im Einsatz sind.
Die günstigste Stehplatzdauerkarte „Hauptrunde“ für einen Erwachsenen kostet künftig 285 Euro und damit 10 Euro weniger, als in der abgelaufenen Saison. Dies liegt daran, dass die Dauerkarte nur noch für 26, statt bisher 27 Heimpartien gilt.
Die günstigste Stehplatzdauerkarte beim Preismodell „All inklusive“, ist für 320 Euro zu haben. Ihr großer Vorteil liegt darin, dass diese Karte für alle Pflichtspiele der Lausitzer Füchse gültig ist. Damit hat der Besitzer seinen Platz bis zum letzten Heimspiel sicher, ohne dass er seine Karte über komplizierte Umwege verlängert werden muss.
Die Preisersparnis gegenüber dem Kauf von einzelnen Tageskarten liegt beim Modell „Hauptrunde“ bei etwa 15 Prozent. Beim Modell „All inklusive“ hätte bei einem ähnlichen Saisonverlauf, wie in der vergangenen Spielzeit, der Nachlass bei etwa 18 Prozent gelegen. Mit jedem zusätzlichen Spiel steigt die Ersparnis weiter an.
Eine genaue Übersicht über die Preise in den einzelnen Kategorien gibt es auf www.lausitzer-fuechse.de. Auf der Homepage steht zudem auch das aktuelle Dauerkartenformular zum Download bereit. Es kann per Mail oder Post an die Geschäftsstelle der Füchse geschickt werden (Prof. Wagenfeld Ring 74, 02943 Weißwasser).
Besitzer von Dauerkarten haben bis zum 31.Mai Zeit, ihren bisherigen Platz auch für die kommende Saison zu sichern. Danach geht der Platz in den freien Verkauf.



oberligaTilburg Trappers Oberliga-Meister der Saison 2015/16

(OLN)  Niederländische Mannschaft schreibt Geschichte in der Oberliga: Die Tilburg Trappers haben sich in der Finalserie der Oberliga gegen den EHC Bayreuth „die Tigers“ mit 3:0 durchsetzen können und sind somit als erste niederländische Mannschaft überhaupt Meister der dritthöchsten deutschen Spielklasse.
Auch wenn die Serie klar an die Tilburger ging, so mussten sich diese gegen starke Bayreuther mehr als ins Zeug legen, um den „Sweep“ zu schaffen. Während in den ersten beiden Partien stolze 23 Tore fielen, gestaltete sich die gestrige Partie nicht ganz so torreich. Dennoch setzten sich die Trappers vor 2.850 Zuschauer im ausverkauften Tilburger Eissportzentrum am Ende mit 4:2 (0:0; 0:1; 4:1) gegen die Tigers durch.
Marc Hindelang, Vize-Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes gratuliert den beiden Mannschaften nach Ende der Finalserie: „Glückwunsch an die Trappers, die eine starke Saison mit dem Meistertitel gekrönt haben. Glückwunsch aber auch an den EHC Bayreuth, dem ich alles Gute bei der Weichenstellung in Richtung DEL2 wünsche. Das Finale hat noch einmal gezeigt, welchen Stellenwert und welche sportliche Kraft Oberliga Eishockey hat.“
Nach der Neustrukturierung der Oberliga-Nord wurden die Tilburg Trappers Anfang dieser Saison mit in den Spielbetrieb aufgenommen. Dies sei der richtige Weg zu einer letztlich konkurrenzfähigeren Liga gewesen, sagt Hindelang: „Mit der erstmaligen Teilnahme der Trappers haben wir uns eine Stärkung der Oberliga Struktur im Norden versprochen – und genau die haben wir auch bekommen. Mehr noch: Neben einem Gegner, der unsere deutschen Teams sportlich herausgefordert hat, hat sich Tilburg auch als Eishockey-Stadt mit einer positiven Fankultur präsentiert.“
Der Vizepräsident sieht hier für die Zukunft noch mehr Potenzial: „Insgesamt darf die Umstrukturierung der Oberliga Nord als voller Erfolg bezeichnet werden. Weil das Experiment mit der Öffnung für ein Team aus einem Nachbarland gelungen ist, muss man möglicherweise – wenn es sich anbietet - auch im Süden über eine Öffnung nachdenken, um auch dort die Struktur weiter zu stärken.“



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Kampfstarkes, dünnes Tigerrudel kann Tilburgs Meisterschaft nicht verhindern

(OLS)  Ohne die erkrankten Busch und Stettmer hatten die Tigers nur noch 15 Feldspieler für Finale 3 in Tilburg zur Verfügung, was wieder Umstellungen von Reiter in die Reihe zu Thielsch und Marsall zur Folge hatte. Außerdem rückte Felsoci dadurch fest zum „Jugendblock“ mit Feuerpfeil und Kuhn. Also quasi mit dem „letzten Aufgebot an Aufrechten“ tourte man nochmals nach Holland, gegen die mit vollster Kapelle angetretenen Gastgeber. Tigerscoach Waßmiller stellt dazu noch Goalie Hartung und änderte die Grundausrichtung seines Teams auf deutlich defensiver um.
Mit einem frühen Powerplay kam man auch gut in die Partie und all diese Schachzüge gingen voll auf. Tilburg schien davon etwas überrascht zu sein und kam nur schwer hinein. Die Trappers hatten zwar mehr Spielanteile, aber Großchancen ließen die aufopferungsvoll kämpfenden Tigers kaum zu. Den Rest parierte der sehr bewegliche und starke Hartung zu einem nicht unverdienten 0 zu 0 nach 20 Minuten.
Gleiches Bild im Mittelabschnitt. Die Hausherren versuchten es immer wieder, Bayreuth verteidigte stark, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und setzte einzelne Konter. So verging weiter Minute um Minute, bis die Tigers sich ab und an sogar im Angriff festsetzen konnten. Bei einer dieser Szenen scheiterte erst Geigenmüller noch an Torwart Meierdres, doch den zweiten Versuch setzte Torjäger Kolupaylo in seiner typischen Manier in die Maschen. Kurz vor der zweiten Pause wäre dem durchgebrochenen Reiter fast noch ein Treffer gelungen, aber es blieb beim 0-1.
Fürs letzte Drittel hatte sich der niederländische Serienmeister vorgenommen noch eine Schippe drauf zu legen und das taten sie auch. Nach gerade einmal 40 Sekunden ließ der zentral angespielte Kanadier Just Hartung keine Chance und glich aus. Die ausverkaufte Arena brodelte nun wieder richtig, nachdem sie vermutlich aus Verzweiflung zuvor immer zurück haltender geworden war. Auch das Trappersteam drängte nun mit noch mehr Wucht und stellte die EHC-ler vor immer größere Probleme. Mit einer tollen Einzelaktion brachte Willemse seine Farben in Führung und als der starke Bruijsten eine Kombination bei einem schnellen Gegenzug zum 3-1 abschloss, dachten viele wohl, das war’s. Doch wie so oft machten die Tigers bei dieser Rechnung nicht mit, mobilisierten mit ihrem ausgedünnten Kader die aller letzten Kräfte und schalteten tatsächlich nochmals in den Angriffsmodus um. Geigenmüller belebte diesen Willen mit seinem Anschlusstreffer noch mehr und nun kurbelten die Gelb-schwarzen. Doch auch mit dem letzten Mittel, ohne Torwart gelang der Ausgleich nicht mehr, sondern Stempher traf ins leere Tor zum Endstand.
Eine famose Spielzeit beendeten die Oberfranken als sensationeller Vizemeister hinter einem starken und verdienten Titelträger aus Tilburg, Was aber vielleicht noch viel wichtiger war, ist die Euphorie die diese echte Mannschaft mit ihrer Art, unbändigem Willen und Leidenschaft ums Eishockey in der Wagnerstadt ausgelöst hat. Das sportliche Recht in die DEL 2 hat man auf jeden Fall und vielleicht kann man diese geniale Saison mit dem Aufstieg tatsächlich noch einmal mehr krönen ?



deggendorferscDer Deggendorfer SC stellt den neuen Trainer John Sicinski vor

(OLS)  Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der DSC seinen neuen Trainer John Sicinski den lokalen Medien vorgestellt. Dabei machte der sportliche Leiter Christian Zessack noch einmal deutlich, warum man den Kanadier mit deutschem Pass nach Deggendorf geholt hat: „John ist unser Wunschkandidat. Er hat in Peiting eine gute Arbeit gemacht und wollte jetzt in der Nähe seines Wohnortes arbeiten.“
Für den neuen Mann hinter der Bande wird es in Deggendorf keine Eingewöhnungszeit brauchen, denn Verein und Umfeld kennt der 42-Jährige bereits aus seiner Zeit als Spieler. Zwischen 2006 und 2009 machte er insgesamt 151 Spiele für Deggendorf und hatte damals maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg in die Oberliga.
Aufwärts soll es jetzt auch unter seiner Regie gehen: „Meine Ziele sind, das große Potential weiter auszuschöpfen, das es in Deggendorf gibt und die Mannschaft Stück für Stück zu verbessern. Natürlich wäre es schon, wenn ein besserer Tabellenplatz als in der Vorsaison gelingen würde und das Heimrecht in den Play-Offs wäre super. Dazu müssen wir es schaffen, eine konstante Saison zu spielen“, so Sicinski.
Im Moment ist Sicinski bereits voll in die Kaderplanung eingebunden. Zusammen mit Christian Zessack prüft er dabei alle Optionen und nimmt jeden Spieler unter die Lupe, der auf dem Markt für den DSC zu haben wäre. Gelungen ist bereits die Verpflichtung von Mychal Monteith aus den USA, der mit einem deutschen Pass nach Niederbayern kommt. Von seinem Können ist Sicinski überzeugt: „Er ist ein junger deutscher Verteidiger, der sehr ruhig an der Scheibe ist und einen guten ersten Pass spielen kann. In Nordamerika hat er eher defensiv gespielt, aber bei uns wird er auch die Chance bekommen, einen offensiveren Part zu übernehmen.“
Als Trainer verfolgt Sicinski konsequent seine Philosophie: „Ich will, dass meine Mannschaft in der Defensive gut steht. Das erwarte ich von jedem Spieler, denn das geht mit harter Arbeit. In der Offensive reicht harte Arbeit nicht. Da braucht es 2 Reihen, die auch das nötige Talent zum Tore schießen haben. Wir werden schnelles Eishockey mit aggressivem Forechecking spielen. Meine Mannschaft muss als Einheit funktionieren, in der jeder für den anderen kämpft.“
Nach der Kaderplanung geht es auch bald schon mit der Vorbereitung los. Bereits am 16. Mai startet John Sicinski mit seiner neuen Mannschaft ins Sommertraining, wo dann zunächst Kraft- und Ausdauer auf dem Programm stehen, um die nötigen Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen.



schwenningerfirewingsSchwenninger Fire Wings mit der Saison 2015 / 2016 fast vollends zufrieden


(RLSW)  Die Schwenninger Fire Wings blicken auf eine überaus erfolgreiche Saison 2015 / 2016 zurück. Die Mannschaft von Trainer Kevin Apelt belegte nach der Hauptrunde mit 54 Punkten (18 Siegen und 6 Niederlagen) den 2. Tabellenplatz und lag damit nur 2 Pünktchen hinter dem Vorrundenmeister aus Heilbronn, welcher nach den 24 Hauptrundenspielen 56 Punkte auf seinem Konto inne hatte.
Nach dem 8:5 Heimsieg zum Saisonauftakt gegen Ravensburg folgte am 2. Spieltag eine bittere 1:4 Auswärtsniederlage in Bietigheim.
Es sollten 4 Siege in Serie für die Neckarstädter folgen, ehe man am 24.10.2015 die erste Heimniederlage (2:4) gegen Stuttgart hinnehmen musste. Durch zwei Kantersiege am 8. Und 9. Spieltag in Ravensburg (12:3) und in Eppelheim (12:1) starteten die Fire Wings einen waren Siegeszug, der bis zum Jahreswechsel anhalten sollte. So wurde mit Bietigheim, Hügelsheim, Heilbronn (jeweils 5:2), Stuttgart (2:1) und Zweibrücken (8:6) vor allen Dingen Mannschaften aus der vorderen Tabellenregion in die Schranken gewiesen. Das erste Spiel im Kalenderjahr 2016 konnte man zwar erfolgreich gestalten, doch tat man sich beim 3:2 Heimsieg gegen Ravensburg lange Zeit schwer. Bis zum 19. Spieltag in Heilbronn, wurden weitere Siege eingefahren, ehe man in Heilbronn eine deutliche 1:6 Niederlage hinnehmen musste. Doch davon ließ sich die Mannschaft nicht weiter aus der Bahn werfen und schlussendlich war lediglich die Spielwertung gegen die Fire Wings (wurde mit 5:0 für den EHC Freiburg 1b gewertet) ausschlaggebend, das man nach der Hauptrunde nicht von Tabellenplatz 1 grüßen konnte.
Somit kam es in der Play-Off Halbfinalrunde zum Duell mit den Hornets aus Zweibrücken, in der die Schwenninger mit einem 7:4 Heimsieg starteten. Doch Zweibrücken konnte in deren Heimspiel mit einem klaren 7:2 Heimsieg die Serie ausgleichen. Somit kam es in Schwenningen zum alles entscheidenden Spiel 3 um den Einzug ins Finale der Regionalliga-Südwest.
Und in dieser Partie sahen die Fire Wings nach 2. Dritteln schon wie der sichere Verlierer aus, doch die Mannschaft von Trainer Kevin Apelt zeigte wie schon die komplette Saison über eine starke Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel, so dass die Partie in der Verlängerung entschieden werden musste. Hier hatten dann die Gäste das bessere Ende für sich, somit war im Halbfinale für die Neckarstädter Endstation.
Dennoch kann man als Resümee festhalten, dass die Saison 2015 / 2016 für die Schwenninger Fire Wings sehr erfolgreich verlief.
So fanden sich in der ligainternen Top-Scorer Liste mit dem Amerikaner Zach Fridella (19 Spiele – 25 Tore – 21 Vorlagen – 46 Punkte) und Kapitän Christopher Kohn (21 Spiele – 22 Tore – 16 Vorlagen – 38 Punkte) gleich 2 Akteure der Fire Wings, was wiederum auf den ausgeglichenen Kader der Schwenninger schließen lässt.
Am Rande der Bande: Vom Wild Wings Fanprojekt, welches unter anderem auch die Nachwuchsarbeit des SERC 04 unterstützt, erhielten die Schwenninger Fire Wings eine sehr großzügig Spende. Mit dieser Spende wollen die Verantwortlichen der Fire Wings die 1. Mannschaft des SERC 04 weiter vorantreiben und in der Regionalliga Süd-West etablieren, damit man kontinuierlich um den Meistertitel mitkämpfen und somit  weitere Unterstützer gewinnen kann. Die Fire Wings bedanken sich beim Wild Wings Fanprojekt für diese Spende.
Die abgelaufene Saison ist noch kaum rum da wird die Saison 2016/ 2017 unter Hochdruck geplant.
Trainier Kevin Apelt, der auch in der kommenden Saison das Zepter an der Fire Wings Bande schwingen wird, bittet bereits Mitte Mai zum Sommertraining. In diesem werden dann wieder die Grundlagen in Sachen Kraft-Ausdauer für die anstehende Saison gelegt. Des Weiteren wird an der Kaderzusammenstellung für kommende Saison gefeilt, um wieder eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken. Auch wird man versuchen zur kommenden Saison mehr Zuschauer zu den Spielen der Fire Wings zu locken, denn gerade die Zuschauerzahlen in der Hauptrunde waren eher dürftig. 



ratingenRatinger Ice Aliens: Im Cafe Bös – der gemütliche Aliens-Saisonabschluss im „engsten Kreis“  

(RLW)  Die wenigsten werden es wahrscheinlich wissen, aber das traditionsreiche Café Bös am Eingang der Ratinger Fußgängerzone, direkt gegenüber der Sparkasse an der Düsseldorfer Straße, kann für Feierlichkeiten genutzt werden.
Das etwa 200 Jahre alte Haus bietet hierfür eine sehr gemütliche Atmosphäre aus Tradition sowie Moderne, da es vor nicht allzu langer Zeit einmal runderneuert wurde und nun schon in der vierten Generation der Familie Bös als Sitz des Cafe- & Konditoreifamilienbetriebs dient.
Mit Liebe zum Detail und traditionellen Rezepten wird das Speisenangebot dort jeweils frisch hergestellt – was man auch schmeckt.
Dieses altehrwürdige Gebäude an der ehemaligen Ratinger Stadtmauer bildete den passenden Rahmen für eine dieses Mal deutlich gesittetere Feier der Eishockeyspieler der 1. Mannschaft nach dem Meistertitelgewinn.
Mit dieser Zusammenkunft wurde im engsten Kreis nun endgültig das Saisonende für alle Akteure, die Betreuer sowie Trainer Alexander Jacobs durch die verantwortlichen Vereinsvorstände eingeläutet.
Inhaber Alexander und Katharina Bös sorgten dabei mit ihrem Service-Team, einem ausgesuchten Abendessen sowie den erforderlichen Getränken für einen mehr als angenehmen und gelungenen Abend, der die Eishockeysaison 2015/2016 würdig und ruhig ausklingen ließ.
Ab jetzt richtet sich der Blick wieder nach vorne, denn auch wenn alle Beteiligten nach einer langen Spielzeit zunächst für eine Pause dankbar sind, dauert es nicht lange bis das „Eishockeyfieber“ am Ratinger Sandbach wieder ansteigt! Die nächste „Eiszeit“ ist absehbar!



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Mittwoch 20.April 2016
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