IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Oberliga West, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga, Oberliga Nord, Regionalliga Nord, Oberliga Ost und Regionalliga Ost.
ECC Preussen Berlin - Crimmitschau Outlaws 5:4 (2:0/2:1/1:3)(RLO) Beide Mannschaften haben es nicht verdient, dass dieses tolle Kampfsspiel durch Hervorheben einer völlig indiskutablen Schiedsrichterleistung in den Hintergrund rückt. Nur soviel, beide Teams haben jeweils einen verletzten Spieler zu beklagen und für vier Preussenspieler und zwei Akteure aus Crimmitschau ist die Saison beendet
Die Outlaws kamen mit dicker Brust nach Berlin, haben sie doch tags zuvor bei den Dresdner Eislöwen das Verfolgerduell mit 4:2 für sich entschieden. Nun sollte auch der ungeschlagene Tabellenführer aus Berlin dran glauben. Entsprechend motiviert gingen die Gäste auch ans Werk und schafften mit blitzschnellen Kontern jeweils eine Überzahlsituation vor dem Preussen-Gehäuse.
Dank Keeper Marco Guthke blieben die Preussen im Spiel und schafften nach 15 Min durch Vincent Scardino die erlösende Führung. Maßarbeit war das 2:0, Nico Jentzsch lies sich für diesen Treffer kurz vor der Sirene feiern.
Der Mittelabschnitt hatte es in sich, alles was man beim Eishockey sehen will, oder auch nicht, wurde in diese 18 Min gepackt. 18 Min. deshalb, weil die Spieler 2 Min. vor Drittelende zum Abkühlen in die Kabinen geschickt wurden. Selbstverständlich wurde zu Beginn des letzten Drittels die Zeit nachgespielt.
In der 36. Min erhöhte Fabian Wagner nach tollem Solo auf 3:0. Schlittschuhtor nach Meinung der Gäste und bei Preussen wird niemand widersprechen. Topscorer Marcel Hermle wischte sofort nach und nun mussten sich die frustierten Gäste erstmal Luft verschaffen. Die erste Keilerei sorgte für Platz auf dem Eis. Doch damit nicht genug, Angriff auf den Torwart der Charlottenburger forderte prompt die entsprechende Reaktion bei den Gastgebern hervor und der Spieler der Gäste wurde seiner gerechten Strafe zugeführt. Ob es hier zu einer Überreaktion auf Seiten der Preussen gekommen ist, wird das Sportgericht zu klären haben.
In diesem Tumult ging fast unter, das die Gäste auf 4:1 verkürzten.
Im letzten Drittel wurde wieder Eishockey gespielt und die Outlaws gaben sich noch lange nicht geschlagen. Nach 10 Minuten war die Sensation zum Greifen nahe, es stand 4:4.
Nun schalteten die Preussen noch mal einen Gang hoch und setzten sich im Abwehrdrittel der Gäste fest. 2 Minuten vor Schluss netzte Felix Braun zum Siegtreffer ein.
Gästetrainer Matthias Kunz sprach im anschließenden Fantalk von einem verdienten Sieg der Preussen und war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden.
Preussen somit weiter ungeschlagen und so will man selbstverständlich auch die Saison beenden.
Sieg im Spitzenspiel / United North Stars – Weserstars Bremen 4 : 6 (2:3, 1:1, 1:2)(RLN) Die Weserstars Bremen besiegten im zweiten Spiel des Wochenendes die United North Stars mit 6:4 und bleiben unangefochtener Tabellenführer der Regionalliga Nord.
Im Spitzenspiel in Langenhagen mussten die Weserstars gleich auf sechs Spieler verzichten. Doch die von Co-Trainer Igor Schön aufgestellte Mannschaft lieferte eine tadellose Leistung ab.
Vor ca. 50 Zuschauern erwischten die Weserstars einen Blitzstart. Alexander Josch traf nach 50 Sekunden und verschaffte den Gästen einen perfekten Einstand. Die Partie nahm an Fahrt auf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams. In der siebenten Spielminute kamen die United North Stars durch Karl-Arne Reiffen zum 1:1 Ausgleich. Die Freude der Gastgeber hielt nur knapp eine Minute. Mirco Ratajczak erzielte nach Zuspiel der Gebrüder Schön, die 2:1 Gästeführung. David Jaseniak nutzte eine Unstimmigkeit in der Bremer Abwehr aus und traf nur 14 Sekunden später zum abermaligen Ausgleich.
In einer Partie auf hohem Niveau erspielten sich die Weserstars leichte Vorteile. In der 14. Spielminute dann die erneute Gästeführung. In eigener Überzahl traf Mirco Ratajczak zum 3:2. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt konnten die Weserstars ihr druckvolles Spiel fortsetzen. Einzig, ein Tor wollte nicht fallen. In der 23. Minute war die Partie für Darian Wellmann vorbei. Er erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe. 35 Minuten waren gespielt, als der zu diesem Zeitpunkt recht unerwartete Ausgleich fiel. Eduard Salzer traf für die Gastgeber. Dieses Gegentor beflügelte die Weserstars. In den letzten Minuten des zweiten Abschnittes schnürten sie die North Stars ein. Einzig ein fehlerhaftes Detail an der Stadionuhr konnte sie stoppen. Ärgerlich. Kurz vor Ablauf des Drittels und in den letzten Sekunden eines eigenen Überzahlspieles traf Marc Meinhardt zur mehr als verdienten 4:3 Führung.
Hellwach und sehr konzentriert starteten die Weserstars ins letzte Drittel. Max Homrighausen vollendete einen Konter in der 42. Minute zum 5:3 für die Weserstars. Wenn es gestern für die Gäste richtig gut lief, dann in Überzahl. So erzielte Chris Otten mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, den sechsten Bremer Treffer. Gespielt waren 44 Minuten.
Danach spielten die Weserstars die Partie von der Uhr. Der Gastgeber konnte in den letzten Minuten den Druck leicht erhöhen und kam Sekunden vor der Schlusssirene zum 6:4 Anschlusstreffer.
Ein verdienter Sieg für den Tabellenführer, der nun am Freitag den Tabellendritten aus Salzgitter empfängt.
Kampf ums Halbfinalticket
Es ist fast vollbracht. Das letzte Vorrundenheimspiel der Regionalligasaison 2013/2014 steht an. Im Kampf um die Halbfinalplätze empfängt der Tabellenführer der Regionalliga Nord, die Weserstars Bremen, den Mitfavoriten, die TAG Salzgitter Icefighters.
Im Duell gegen die Mannschaft aus der Stahlstadt, wollen die Weserstars Bremen die Weichen auf Kurs Halbfinale stellen. Der Sieger dieses Spieles könnte sicher in der Vorschlussrunde sein.
Das Hinspiel gewannen die Weserstars in Salzgitter mit 10:3. Mit einer der besten Saisonleistungen, spielte man die Icefighters förmlich in Grund und Boden. Doch dieses Spiel war für die Salzgitteraner ein Weckruf. In den folgenden Partien zeigten sie die ihre Klasse und kletterten auf die Halbfinalplätze. Besonders die Sturmreihe um Milan Manorta gehört zu den gefährlichsten der Regionalliga Nord.
Die Weserstars Bremen wollen den Trend der letzten Wochen fortsetzen und das letzte Heimspiel der Vorrunde siegreich gestalten.
Piraten tief im Abstiegsstrudel - ESV Buchloe verliert mit 1 : 4 auch das zweite Spiel gegen Germering(BYL) Im vierten Spiel in der Abstiegsrunde setzte es für den ESV Buchloe am Sonntagabend die vierte Niederlage. Die Mannschaft von Pirates Trainer Norbert Zabel musste gegen die Wanderers Germering vor 462 Zuschauern nach einem verbissenen Kampfspiel in eigener Halle mit 1 : 4 (0 : 1,
0 : 3, 1 : 0) eine weitere bittere Pleite einstecken und steckt damit nun ganz tief im Abstiegsstrudel. Mit nur einem Punkt auf der Habenseite liegen die Freibeuter nach wie vor am dem letzten Platz der Bayernliga Abstiegsrundengruppe A. Auf der anderen Seite feierten die Germeringer den vorzeitigen Klassenerhalt genauso wieder EC Pfaffenhofen, der im Parallelspiel mit einem 7 : 3 Auswärtssieg aus Hassfurt zurückkehrte. Die Pirates müssen nun die beiden letzten beiden Spiele gegen Hassfurt am Freitag und in Pfaffenhofen am Sonntag gewinnen, um zumindest als Gruppendritter dem direkten Abstieg zu entgehen, oder um nicht auf fremde Schützenhilfe angewiesen zu sein. "Ich kann meinen Jungs zumindest 45 Minuten lang keinen Vorwurf machen. Wir haben alles versucht. Wir haben gekämpft, wir hatten viele, viele gute Chancen, aber die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Den Frust in der letzten Viertelstunde kann ich sogar verstehen", erklärte ESV Coach Norbert Zabel die neuerliche Niederlage, wobei er aber auch mit Kritik über die Schiedsrichterleistung nicht hinter dem Berg hielt. Insbesondere vermisste Zabel etwas Fingerspitzengefühl des Hauptschiedsrichters im Abstiegskampf wegen der Spieldauerstrafe gegen Mark Soares, die nach dem Spiel noch ausgesprochen wurde. Der Kanadier wird den Freibeutern damit am kommenden Freitag in der vielleicht schon vorentscheidenden Partie gegen Hassfurt gesperrt fehlen. Schon nach 16 Sekunden waren die Wanderers durch ihren Kapitän Christian Czaika in Führung gegangen, begünstigt allerdings durch einen dicken Patzer in der ESV Defensive (1.). Nachdem sich die Freibeuter vom Schock des frühen Gegentores erholt hatten, gingen die Gastgeber deutlich konzentrierter zu Werke und erspielten sich erste gute Gelegenheiten. Den Ausgleich hatte dann Mark Weigant auf dem Schläger als er, herrlich angespielt von Daniel Huhn, mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz am starken Wanderers Keeper Daniel Klein scheiterte (16.). Auch in das Mitteldrittel starteten die Hausherren zunächst mit viel Schwung, allein es fehlte wieder einmal an der Verwertung allerbester Tormöglichkeiten. Innerhalb weniger Sekunden scheiterten Mark Soares und auch Patrick Weigant allein vor dem Germeringer Tor (24.). Aber das Überzahlspiel der Pirates war nach wie vor nicht druckvoll genug um die gut stehende Abwehr der Gelbschwarzen zu bezwingen. Und wie schon am Freitag machten es die Wanderers wiederum in dieser Phase besser, denn mit einem Spieler mehr auf dem Eis gelang Martin Dürr im Nachschuss die 2 : 0 Führung (28.). Nur Sekunden später wäre Daniel Huhn nach einem präzisen Pass von Andreas Morhardt um Haaresbreite der Anschluss gelungen, doch wieder rettete Wanderers Keeper Klein (29.) mit einer tollen Parade. Nach einem nicht geahndeten klaren Foulspiel tauchten urplötzlich gleich zwei Germeringer Angreifer vor ESV Torhüter Horneber auf und Frederik Hoffmann vollstreckte eiskalt (31.). „Das war die Schlüsselszene im Spiel, hier wurden wir klar benachteiligt“, kommentierte Norbert Zabel den Treffer zum 3 : 0. Und es kam noch schlimmer für die Gastgeber, denn 20 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels hämmerte Sven Goblisch die Scheibe unbedrängt in die Maschen (40.). Im Schlussabschnitt versuchten die Pirates noch einmal allen um vielleicht doch noch einmal heranzukommen. Mark Weigant war es dann eigentlich, der ein Zuspiel seines Bruders Patrick zum 1 : 4 verwertete (46.). In der Schlussviertel-stunde ließen die cleveren Gäste dann nichts mehr anbrennen, dazu saß zumindest meist mindestens ein ESV Spieler auf der Strafbank, so dass es bis zur Schlusssirene bei diesem Ergebnis blieb. „Aufgeben kommt nicht in Frage, wir werden kämpfen bis zuletzt. Wir bitten unsere Fans nach wie vor um Unterstützung, die brauchen wir jetzt ganz dringend“, so der Schlussapell von Norbert Zabel am Ende eines bitteren Eishockeyabends.
(OLO) Das dritte Spiel in drei Tagen brachte einen verdienten Sieg der ganzen Mannschaft, die hart um jeden Puck gekämpft hat und so drei Punkte gegen Halle sichern konnte. Ein sicherer Rückhalt war dabei auch Justin Schrörs im Chemnitzer Tor.
Nach zwei harten Spielen und einer deutlichen 6:2 Niederlage in Niesky hatte wohl niemand damit gerechnet, dass die Wild Boys in der dritten Partie noch genügend Kraft aufbringen konnten, um die Saale Bulls zu bezwingen. Am Freitag schon hatte das Team von Wild Boys Coach André Dietzsch das Spiel gegen Halle bis zur letzten Sekunde offen gehalten und sich erst im Penalty-Schießen den Bullen geschlagen geben müssen.
Halle war mit kleinem Kader in den Küchwald gereist und so konnte man sogar mit einem personellen Überhang in das Spiel starten. Halle begann schnell und zeigte gleich, dass es die Partie auf jeden Fall für sich gewinnen wollte. Justin Schrörs bekam also gleich ganz gut zu tun und zeigte sein ganzes Können. „Justin hat ein super Spiel gemacht und uns immer im Spiel gehalten. Auch in den entscheidenden Phasen, als es gebrannt hat, hat er den Kasten sauber gehalten.“ sagte dazu rückblickend André Dietzsch. Halle stürmte nach vorn, vernachlässigte dabei aber etwas die Sicherung nach hinten. In einer Überzahl-Situation entwischte den Bullen dabei Michal Vymazal, der sich mit einem Unterzahl-Tor in die Scorer-Liste eintragen konnte. Chemnitz ging also in Führung, musste aber nur wenige Sekunden den Gegentreffer hinnehmen. So ging es ausgeglichen in die erste Pause.
Im zweiten Drittel dasselbe Bild: Halle stürmte und Chemnitz konterte. Dabei wurde das Spiel nun deutlich härter und aggressiver geführt. Schon jetzt wurde um jede Scheibe förmlich gekämpft. Schließlich gelang Artem Klein im Alleingang der erneute Führungstreffer zum 2:1. „Die Jungs haben sehr gut gespielt. Sie haben gekämpft und so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten – klar und einfach und die Räume eng gemacht.“ lobte dafür der Trainer im Nachhinein sein Team.
Halle wusste nun, dass es am Ende noch etwas drauflegen musste, spielte dadurch aber etwas unkonzentrierter fahriger. Dennoch gelang erneut der Ausgleich zum 2:2 durch Alexander Zille in Überzahl. Doch Halle gelang es nicht, den notwendigen Druck aufrecht zu erhalten und so konnte Tobias Rentzsch zum 3:2 einlochen. Ganze 15 Minuten waren nun noch zu spielen und halle warf noch einmal alles in den Sturm. Chemnitz hingegen schaltete konsequent auf Defensive um. Um jeden Puck wurde Mann gegen Mann gekämpft und das eigene Drittel mit äußerstem Kraftaufwand sauber gehalten. Beide Teams kamen nun an ihre konditionellen Grenzen – Chemnitz vereidigte jedoch effizienter und Halle lief die Zeit davon. Am Ende reichte es dann nicht mehr für Halle und so konnte Chemnitz gegen den Favoriten der Gruppe drei Punkte sichern.
Halles Trainer Jiri Otoupalik sagte dazu nach dem Spiel: „Wir haben gekämpft, wir haben gut gespielt, aber Eishockey ist nicht Eiskunstlauf. Entscheidend sind Tore. Wir hatten einen sehr guten Torwart gegen uns. Und wir hatten eine katastrophale Produktivität. Darum haben wir heute hier die Punkte verloren. […] Wir haben im Moment vier Verletzte. Im dritten Drittel war die Kondition schon etwas am Ende. Chemnitz ist in jeder Sekunde zum Tor gegangen. Am Ende entscheiden die Tore und die Tore hatte heute Chemnitz.“
Im Gegenzug freute sich Wild Boys Coach André Dietzsch über die Motivation in seinem Team: „Effektivität ist das Thema und das haben wir heute umgesetzt. Wir wollten einfach gewinnen und daher haben wir verdient gewonnen. […] Ich habe Respekt für die Jungs, was die geleistet haben.“ Einen Wermutstropfen mussten die Wild Boys hingegen verzeichnen, da sich Jan Herman während des Spiels schwerer am Knie verletzte. Dazu sagte der Trainer: „Das Knie ist instabil. Er wird zum Doktor gehen. Morgen werden wir mehr hören. Wir müssen abwarten.“
Als Ausblick auf die nächsten Tage sagte André Dietzsch: „Bis zum nächsten Freitag sind ein paar Tage. Wir werden das Training entsprechend einstellen, dass da Ruhe hinein kommt. Dann haben wir noch ein Spiel und im Endeffekt wird es im Kopf entschieden. Derjenige der im Kopf bereit ist […] der wird auch ankommen. Heute waren alle dabei und entsprechend haben wir auch verdient gewonnen.“
Auf die Spielplanansetzung der vergangenen Tage angesprochen, sagte André Dietzsch: „Von der Ansetzung her ist es nicht optimal, denn von der physischen Seite her ist es eine hohe Belastung. Aber die Ansetzungen sind nun einmal so gewesen und die
Jungs haben es entsprechend so genommen. Man braucht da nicht diskutieren. Es wurde in der Mannschaft mit Verständnis aufgenommen. Die Jungs haben gesagt: ‚Wir geben unser Bestes und konzentrieren und von Spiel zu Spiel und auf die nächste Aufgabe.‘ Die Jungs waren bereit – für jedes Spiel. […] Die Jungs haben Charakter bewiesen und gesagt ‚Wir nehmen es so und machen das Beste draus‘ Und nun haben wir vier Punkte. Das hätte keiner vorher gedacht. Von daher kann man stolz sein. .‘“
So kann das Team selbstbewusst in die letzte Gruppenpartie starten, wobei die Partie gegen Niesky nicht einfach werden wird. So wird man sich auf ein gewiss spannendes Spiel am nächsten Freitag gegen die Tornados freuen können.
Stenogramm: 1:0 Michal Vymazal (Unterzahl-Tor) (Jan Herman, Christoph Regner) 5:14 1:1 Troy Bigam (Überzahl-Tor) (Robin Sochan, Matthias Schubert) 5:56 2:1 Artem Klein (Toni Uhlig, Michal Vymazal) 34:48 2:2 Alexander Zille (Überzahl-Tor) (Robin Sochan, Troy Bigam) 44:17 3:2 Tobias Rentzsch (Überzahl-Tor 2) (Esbjörn Hofverberg, Michal Vymazal) 45:36
Eispiraten Crimmitschau: Gelungene Valentinstagsaktion zum Heimspiel gegen Bremerhaven - „Herzliche Atmosphäre“ und Beziehungsquiz sorgen für richtige Stimmung(DEL2) Zum Heimspiel der Eispiraten Crimmitschau am vergangenen Freitag (14.02.2014) stand alles im Zeichen der Herzen. Zum Valentinstag hatten die Verantwortlichen verschiedene Aktionen vorbereitet, um die Besucher des Heimspiels auf den Anlass einzustimmen. Neben der Verteilung von roten und weißen Luftballons in Herzform, sorgte ein Beziehungsquiz in der 2. Drittelpause der Partie für tolle Momente im Rahmenprogramm der Begegnung.
Bereits am Eingang zum Stadion wurden alle Fans „herzlich“ empfangen. Dank der tollen Unterstützung von FanICE (Faninitiative für das Crimmitschauer Eishockey) wurden knapp 1.200 Luftballons in Herzform an die Zuschauer verteilt. Alle Damen erhielten zudem als Präsent einen Gutschein im Wert von 10 € vom Fachgeschäft Blickfang in Meerane, welches die Aktion der Eispiraten unterstützte. Die roten und weißen Luftballon sorgten im weiten Rund des Stadions für die gewünschten Farbtupfer.
Als Highlight stand in der 2. Drittelpause ein Beziehungsquiz auf dem Programm, an dem sich insgesamt 2 Paare unter den Eispiraten-Fans beteiligten. Die Pärchen mussten getrennt voneinander, und ohne Blickkontakt, insgesamt 15 spezifische Fragen beantworten, wobei es möglichst viele übereinstimmende Antworten abzugeben galt. Tommy Valdivia Castro und seine Freundin Christina überzeugten dabei und sicherten sich am Ende klar den Sieg und den Hauptpreis, einen Gutschein für die Sportsbar Crimmitschau im Wert von 20 €. Das Pärchen, welches sich im Rahmen eines Spiels ihrer Eispiraten im Sahnpark kennengelernt hatte, war überglücklich und wird das Beziehungsquiz in nächster Zeit sicher in Erinnerung behalten.
Eisadler Dortmund machen Meisterschaft perfekt(NRWL) Mit einem klaren 13:0 gewannen die Eisadler am Sonntag ihr Heimspiel gegen Neuss. Damit konnten sich die Dortmunder in ihrem ersten Jahr direkt die Meisterschaft in der NRW-Liga sichern.
Nach dem bereits seit zwei Wochen feststehenden Aufstieg, sollte nun auch die Meisterschaft ins Dortmunder Eisstadion geholt werden. Und obwohl es im ersten Drittel noch nicht danach aussah, gewannen die Eisadler auch das vorletzte Heimspiel in beeindruckender Manier.
Mit dem Neusser EV kam der Gegner ins heimische Eisstadion, der den Eisadlern im Hinspiel noch ein Unentschieden nach regulärer Spielzeit abgerungen hatte.
Und im ersten Drittel sah es so aus, als sollte sich der Spielverlauf des Hinspiels wiederholen. Zwar waren die Eisadler die spielbestimmende Mannschaft und erspielten sich Chancen über Chance, aber der Puck wollte, nach dem Führungstreffer durch Malte Bergstermann in der 5.Minute, einfach kein weiteres Mal im Neusser Gehäuse einschlagen.
Auch im zweiten Drittel dauerte es bis zur 28. Minute, ehe wiederum Malte Bergstermann das 2:0 erzielte. Es folgte nun eine Wrestlingeinlage durch den Neusser Markus Radte, die mit einer Matchstrafe geahndet wurde. Das war der Weckruf für die Eisadler und von nun an fielen die Tore fast im Minutentakt. Durch Tore von Michael Alda, Kai Domula und Malte Bergstermann, der seine Treffer drei und vier erzielte, ging es mit einem beruhigenden 6:0 Vorsprung in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel konnten die Gäste noch einmal zwölf Minuten ihr Tor sauber halten, doch die Eisadler hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt. Werner Heinrich, Dominik Ballnus, Tommy Kuntu-Blankson sowie Kapitän Nikolas Bitter schraubten das Ergebnis innerhalb von vier Minuten in den zweistelligen Bereich, was die Gäste veranlasste eine Auszeit zu nehmen. Doch auch die brachte nicht den gewünschten Erfolg und so konnten Thomas Branz, Niko Bitter und Dominik Oster das 13:0 und somit den souveränen Sieg zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte sichern.
Fazit: Die Eisadler haben es geschafft. Nach dem Aufstieg konnten sich die Mannen um Trainer Krystian Sikorski auch die Meisterschaft sichern. Es ist schon beeindruckend, wie souverän die Mannschaft in dieser Saison Sieg um Sieg errungen hat, und wirklich verdient an der Tabellenspitze steht. Die Pokalübergabe mit anschließender Feier findet am kommenden Sonntag um 19:00 Uhr im Heimspiel gegen die Hammer Eisbären statt. Doch damit ist die Saison noch nicht beendet. In der Woche darauf startet der Kampf um den Regionalligapokal, und auch hier haben sich die Eisadler vorgenommen, ein gewichtiges Wort in Sachen Pokalsieg mitzureden.
Moskitos Essen am Wochenende unschlagbar(OLW) Die Moskitos Essen sind in der Pokalrunde in
der Oberliga West weiterhin ungeschlagen. Am Freitag setzten sich
die Mücken klar mit 9:4 gegen die Bären aus Neuwied durch, am
Sonntag erkämpften sich die Essener in Ratingen einen 5:4 Sieg.
Über 1200 Zuschauer verfolgten das Spiel gegen Neuwied in der
Eissporthalle Essen West. Zahlreiche Aktionen begeisterten die Fans
und so war es eine gelungene Valentins-Eishockeyparty.
Das Trainerduo Michael Rumrich und Marc Dlugas war insgesamt
zufrieden. „Die Mannschaft zeigte am Freitag von Beginn an Power-
Eishockey und hat den Gegner unter Druck gesetzt. Die nötigen Tore
sind gefallen und das Team hat die Vorgaben gut umgesetzt“, so
Michael Rumrich.
Im ersten Drittel begannen die Moskitos sehr druckvoll und
Sebastian Schröder traf in der 2. Spielminute zum 1:0. Es folgten
kurz darauf Tore von Aaron McLeod und Marcel Krzyzyk. Die
Essener führten mit 3:0 und ließen dem Gegner kaum eine Chance.
In der 10. Minute erhöhte Oliver Boettcher auf ein 4:0, nach einer
Vorlage von Florian Pompino. Andrew Love traf für Neuwied kurz vor
der Drittelpause zum 1:4 Anschlusstreffer. Auch im zweiten Drittel
dominierten die Moskitos das Spiel. Konsequent zogen die Essener
ihr Spiel durch, so erzielte Brance Orban das 5:1, Jan Barta traf
doppelt und auch Kanadier Aaron McLeod platzierte die Scheibe im
Tor. Den Gästen gelang auch ein weiteres Tor und das Mitteldrittel
endete 8:2. Im Schlussdrittel wurde Neuwied stärker und kam besser
ins Spiel. Die Moskitos sind ein wenig eingebrochen. Alexander Bill
versenkte den Puck zwei Mal im Mückentor und es stand 8:4. In der
58. Spielminute erhöhte Branche Orban auf das 9:4 Endergebnis.
Die Essener siegten klar und verdient vor einer tollen Kulisse.
Sonntag spielten die Moskitos auswärts in Ratingen. Im Hinspiel
gewannen die Mücken klar. Das Spiel in Ratingen war aber heiß
umkämpft und die Moskitos gewannen knapp mit 5:4. Trainer Marc
Dlugas sagte: „Die Mannschaft ist erst im zweiten Drittel aufgewacht
und hat großen Respekt verdient. Die Moral und der Kampfgeist
haben gestimmt und die Mannschaft war konditionell fit. Das Team
hat sehr gut ins Spiel zurückgefunden und verdient gewonnen“. Jörg
Noack, Jannik Moser und Tim Rasper waren Samstag noch für die
Junioren im Einsatz und hatten somit drei Spiele am Wochenende,
für den Kader eine hohe Belastung.
Die Ice Aliens gingen sehr rasant ins Spiel und bauten einen
enormen Druck auf. In der 5. Minute ging Ratingen mit 1:0 in
Führung. Die Essener versuchten dagegen zu halten, hatten aber
kaum Gelegenheit dazu. Moskitos Torhüter Domenic Huch zeigte
eine gute Leistung, hatten die Ratinger zahlreich Chancen. In der 10.
Minute erhielt Kapitän Jan Barta eine 5-Minuten Strafe plus
Spieldauer, aufgrund von Beinstellen mit Verletzungsfolge. Somit ist
Jan Barta beim Auswärtsspiel in Neuwied gesperrt. Sichtlich
geschockt von dieser Entscheidung konnten die Moskitos nur noch
reagieren und kassierten in den Folgeminuten zwei Gegentore und
lagen mit 0:3 zurück. Die Essener nahmen eine Auszeit. Brance
Orban und Aaron McLeod schossen die Mücken dann wieder auf ein
2:3 heran. Die Mannschaften schenkten sich nichts, Ratingen spielte
jedoch härter. Oliver Boettcher musste das Eis auch blutend
verlassen, allerdings gab es nur eine Zeitstrafe. Im zweiten Drittel
kamen die Moskitos besser ins Spiel und hatten einige Torchancen.
Die Scheibe wollte aber nicht im Netz landen. Ratingen ging mit 4:2
in Führung und das Spiel war rasant. Die Essener zeigten eine hohe
Laufbereitschaft. Im letzten Drittel gaben sich die Mücken
kämpferisch, sah man den Siegeswillen der Mannschaft ganz
deutlich. In der 50. Minute gelang dann Aaron McLeod der
Anschlusstreffer zum 3:4. Nur zwei Minuten später erzielte Brance
Orban den Ausgleich. Ratingen war mittlerweile defensiv eingestellt
und hoffte auf Konterchancen. Florian Spelleken traf zum 5:4 in der
51. Spielminute, nach einer Vorlage von Brance Orban. Beide
Mannschaften kämpften auf dem Eis. Die Moskitos wollten unbedingt
siegen und Ratingen den Ausgleich schaffen. Am Ende gewannen
die Essener knapp mit 5:4. Auffällig war erneut die harte Spielweise
der Ice Aliens.
Die Moskitos Essen sind nun seit 13 Spielen ungeschlagen und
führen die Tabelle mit Abstand an. Am kommenden Sonntag geht es
zum Auswärtsspiel nach Neuwied.
Grefrather EG: Zwei völlig verschlafene erste Drittel entscheiden im Spitzenspiel gegen die Ratinger Aliens und bei den Kassel Huskies die Partie(OLW) Das Eishockeyspiele mit der ersten Minute des Spiel beginnen, mußte der Phoenix am Wochenende bitter erfahren.
Bereits in der 2.Spielminute erzielten die Ratinger das 0:1 durch Licau.
In der gleichen Minute erhöhte Höveler auf 0:2.Der Grefrath Phoenix fand
nicht ins Spiel und in der 8.Spielminute musste Goalie Friedrich Hartung wieder hinter sich greifen. Moch erhöhte auf 0:3 für die Aliens. Trainer Karel Lang nahm eine Auszeit um das Phoenix Team aufzuwecken. Das gelang auch und Grefrath spielte nun wesentlich konzentrierter. Es gab einige gute Tormöglichkeiten, doch der Ratinger Torhüter Jacob war stets zur Stelle. In der 18.min. erhöhte Moch mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 0:4
Im zweiten Drittel spielte der Phoenix wesentlich präsenter und nahm den Kampf an. Trotzdem erzielte nach nur 4 Minuten im zweiten Drittel Ratingen das 0:5 durch Priebsch in Überzahl. Der Phoenix stemmte sich nochmal gegen die drohende Niederlage und war gleichwertig. Das körperbetonte Spiel schmeckte den Ratingern gar nicht. Ein Konter in der 33 min. brachte die Vorentscheidung für Ratingen. Getroffen hatte Musga zum 0:6
Im letzten Drittel konnte der Phoenix nochmal auf 1:6 durch Roby Haazen verkürzen. Das war auch gleichzeitig das Endergebniss
Am Sonntag ging die Reise dann nach Kassel. Anscheinend war das Ratinger Spiel noch in den Köpfen ( oder nicht mehr ) der Grefrather Mannschaft. Denn es erging dem Phoenix ähnlich wie zwei Tage zuvor. In der 2 min. bereits das 1:0 für die Huskies durch Klinge. Nur eine Minute später das 2:0 durch Berendt. Grefrath kam ins Spiel zurück durch den 2:1 Anschlusstreffer in der 7.Spielminute durch Lankes. Es schien besser zu laufen. Doch in der 10.und 16. Minute zog Kassel auf 4:1 im ersten Drittel davon. Im zweiten Drittel waren gerade mal 32 Sehkunden gespielt, da erhöhte Kassel auf 5:1.Das Phoenix Team stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Der Anschlußtreffer zum 5:2 durch Raphael Niederehe in der 24 Min. machte nochmal Hoffnung. Doch Kassel verlagerte sich nun auf Kontern und hatte Erfolg damit. In der 26.und 29.Minute zogen sie auf 7:2 davon. Der erneute Treffer zum 7:3 im zweiten Drittel erzielte Jan Stockenschneider auf Zuspiel von Roby Haazen und Thomas Müller.
Im letzten Drittel versuchte die Grefrather Mannschaft nochmal alles. Bereits in der 43. Minute war wiederum Jan Stockenschneider zur Stelle und verwandelte das Zuspiel von Roby Haazen zum 7:4. Der Sturmlauf auf das Kasseler Tor wurde nicht belohnt und so konnten die Huskies mit einem Konter den 8:4 Endstand erzielen.
Fazit:
Man muss von der ersten Sekunde an im Spiel sein. Verschlafene erste Drittel sind fast unmöglich aufzuholen. Gelegenheit dazu hat die Grefrather Mannschaft am kommenden Freitag beim Rückspiel in Ratingen. Spielbeginn ist 20.00Uhr. Dann entscheidet sich auch, gegen wen der Grefrath Phoenix im Play Off Modus um den Oberliga Pokal antreten muss.
MEC Halle: Holpriger Start in Ost Pokal / Krankenstand (OLO) Nachdem sich die Saale Bulls am Freitag erst nach Penalty vor heimischer Kulisse durchsetzen konnten und den Sieg bitter mit drei Verletzten „zahlen“ mussten, stand am gestrigen Sonntag das Rückspiel an. Leider musste man sich nach regulärer Spielzeit knapp 3:2 geschlagen geben.
Kai Schmitz hat beim Spiel am Freitag eine Schultereckgelenksprengung davon getragen, somit ist die Saison für ihn vorzeitig beendet. Bei Christian Köllner besteht Verdacht auf Innenbandanriss oder einen Innenmeniskus Schaden. Beide haben am Mittwoch einen MRT Termin der endgültige Klarheit bringt. Ob und wann "Kölle" diese Saison einsetzbar ist, ist aktuell noch nicht absehbar. Oleg Seibels Handgelenksverletzung ist immer noch nicht auskuriert, wir hoffen auf eine schnelle Genesung
Martin Piecha hat sich eine Prellung zugezogen und muss vorerst noch bis Mitte der Woche pausieren. Allen vier Verletzten gute Besserung!
EHC Heilbronn: 18:3 – ein Muster ohne sportlichen Wert(RLSW) Im letzten Heimspiel der Regionalliga-Hauptrunde haben die Eisbären Heilbronn gegen die Zweibrücken Hornets mit 18:3 (3:1, 9:1, 6:1) gewonnen. Was sich nach einer überragenden Leistung der Eisbären anhört, war aber eher ein Muster ohne großen Wert.
Natürlich spielten die Cracks um Kapitän Felix Kollmar ein sehr gutes Eishockey. Schaut man sich jedoch den Kader der Gäste an, relativiert sich dies. Nur sieben der Cracks, die mit von der Partie waren, werden auf der Hornets-Homepage der ersten Mannschaft zugeordnet. Der restliche Kader bestand aus sechs 1b- und Jugend-Spielern wie dem erst 16-jährigen Marco Voltz, der zum Spieler des Abends seines Teams gewählt wurde.
Die Gäste kämpften aufopferungsvoll, waren jedoch von Anfang an auf verlorenem Posten. Marc Oppenländer eröffnete mit seinem ersten Saisontreffer den Torreigen bereits nach 61 Sekunden. Es sollte überhaupt der Abend des 27-Jährigen werden, der laut offiziellem Spielberichtsbogen auf vier Treffer kam, dem seine Teamkollegen aber tatsächlich erzielte fünf Tore zugeschrieben haben und der zum Heilbronner Spieler des Abends gewählt wurde.
Überhaupt liest sich die Torschützenliste aus diesem Spiel ziemlich ungewöhnlich, betrachtet man die teaminterne Scorerwertung. Zu verdanken war dies dem Fehlen von Axel Hackert, Sven Breiter und Haiko Hirsch. Marc Oppenländer ersetzte Axel Hackert an der Seite von Manuel Weibler und Marc Bruns. Alex Keterling durfte an Breiters Position neben Milan Liebsch und Leo Kreps ran, und Patrick Luschenz nahm in der dritten Reihe den Platz von Haiko Hirsch neben Dominique Hensel und Benjamin Brozicek ein.
Mit dieser Aufstellung bewies Trainer Kai Sellers ein “goldenes Händchen”: Patrick Luschenz traf – laut offiziellem Spielberichtsbogen – fünfmal, Marc Oppenländer viermal und Alex Keterling dreimal. Die restlichen Treffer steuerten Daniel Brendle (2), Marc Bruns (2), Leo Kreps und Benjamin Brozicek bei.
Ein Wermutstropfen trübte die Freude der Eisbären über den Sieg: Dominique Hensel wird in dieser Saison nicht mehr für das Team auflaufen können, da er die vorzeitige Chance bekommen hat, sein für nach der Saison geplantes Auslandssemester in den USA anzutreten.
(OLW) Es war spannend bis zur letzten Minute. Der Herner EV und die Scorpions aus Hannover schenkten sich nichts. Ein Eishockey-Spiel, das eigentlich keinen Gewinner gebraucht hätte. Vor 1.125 Zuschauern musste sich der HEV dann doch mit 2:4 geschlagen geben, lieferte aber ein gutes Spiel ab.
Den besseren Start erwischten aber die Gäste. Nach nur 16 Sekunden musste HEV-Torhüter Benjamin Voigt die Scheibe zum ersten Mal aus dem eigenen Netz holen. Sven Gerbig hatte für das Team von der Leine die 1:0 Führung erzielt. Aber der HEV kämpfte sich zurück in die Partie und zeigte sich gefährlich. Leider konnten die Gysenberger jedoch aus ihrem mehrfachen Überzahlspiel nichts Zählbares herausholen. Im Gegenteil, es waren die Scorpions die im ersten Drittel noch einmal stachen. Kapitän Andreas Morczinietz bescherte seinem Team die 2:0 Führung. Die Herner steckten jedoch nicht auf und kamen durch Kapitän Alexander Brinkmann wieder ran. Mit einem 2:1 für die Scorpions ging es dann auch zum Pausentee.
Damian Schneiders Treffer zum 2:2 Ausgleich sorgte dann für Stimmung auf den Rängen. Bis dahin ein hoch verdientes Ergebnis für den HEV. Aber wie so oft in dieser Saison, belohnte sich das Team vom Gysenberg nicht für seine Leistungen. Sven Gerbig und Jan Hemmes sicherten den Gästen am Schluss den 2:4 Sieg. „Der Sieg für die Scorpions geht in Ordnung“, kommentierte HEV-Trainer Carsten Plate die Niederlage. Größere Sorgen wird sich Plate um die schrumpfende Personaldecke machen müssen. Denn nachdem Christian Nieberle nach Foul mit Verletzungsfolge im nächsten Spiel fehlen wird, muss auch Tobias Stolikowski pausieren. Den Abwehrspieler hatte es beim Gastspiel in Kassel erwischt. Nach der ersten Diagnose handelt es sich um einen Riss im Bizepsmuskel. Eine genauere Aussage soll im Laufe des Tages folgen. Damit wäre aber auch die Spielzeit für Stolikowski gelaufen. Für Plate keine gute Voraussetzung, um am Freitag beim EV Duisburg anzutreten. Das einzig Gute am kommenden Wochenende: Der HEV muss nur ein Mal ran. Für die Spieler etwas Zeit zum Erholen.
ZWEI SIEGE AM WOCHENENDE – PLATZ ZWEI FÜR HC MAUSTADT(BBZL) Zum Saisonende kommt der HC Maustadt in der Eishockey-Bezirksliga richtig in Fahrt. Mit den beiden Siegen am Wochenende in Türkheim (11:4) und gegen Denklingen (8:4) haben die Maustädter ihre Erfolgsserie nun auf fünf Siege in Folge ausbauen und auf Platz zwei der Tabelle klettern können.
Die Aufgabe am Freitag beim ESV Türkheim war eher eine Formsache, auch weil der HCM schon im Startdrittel für klare Verhältnisse gesorgt hat. Gleich sechsmal trafen die Memminger und zogen damit den Türkheimern frühzeitig „den Zahn“. Auch ohne die Nieder-Brüder, die aus privaten Gründen fehlten, hatten die Gelb-Grünen die Partie immer im Griff, ließen es aber im zweiten Drittel zu lasch angehen. Die Folge: Türkheim kam besser ins Spiel und verkürzte auf 4:8 – was letztlich aber nur Ergebniskosmetik war. Im Schlußdurchgang schraubten Paul Höckberg, Flo Jahrmann und Manfred Pietsch das Resultat auf 11:4.
Flo Jahrmann und Markus Schmidt (je 2) sowie Mario Kusterer, Paul Höckberg, Manfred Pietsch, Martin Löhle, Fabian Lämmle, Marco Schmidbauer und Alex Ulianiw trafen für den HCM.
Deutlich enger war die Angelegenheit am Sonntagabend gegen die spielstarke SG Denklingen/Landsberg. Zwar waren Ingo und Fabian Nieder wieder mit dabei, dafür saß Mario Kusterer seine Sperre ab. Memmingen konnte nur 13 Feldspieler aufbieten, Landsberg trat ebenfalls mit einem Mini-Kader von elf Feldspielern an. Die Zuschauer sahen eine gute Partie des HCM, der gegen ein starkes Gäste-Team eine gute Leistung zeigte, aber erst im Schlußabschnitt dafür belohnt wurde. Nach 40 Minuten stand’s 4:4, dreimal konnten die Gäste einen Rückstand wettmachen. Mit einem „Doppelschlag“ von Markus Schmidt und Paul Höckberg (47./48. Minute) stellte der HCM dann die Weichen auf Sieg – nochmals Markus Schmidt und Philipp Hacker machten den „Sack“ endgültig zu, als Denklingen alles auf eine Karte setzte, und seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm.
Die HCM-Treffer erzielten Jimmy Nagle und Markus Schmidt (je 2) sowie jeweils Alex Ulianiw, Armin Ullmann, Paul Höckberg und Philipp Hacker.
Weiter geht es für den HC Maustadt am kommenden Wochenende mit den letzten beiden Spielen der Saison. Am Samstag muss der HCM um 20.30 Uhr in Augsburg antreten, bevor es am Sonntag, wie gewohnt um 18.30 Uhr, zuhause gegen Lechbruck im "Endspiel" um Platz 2 geht.
Memmingen Indians verpassen Vorentscheidung: Nach Niederlage in Dorfen Hochspannung bis zum Schluss / Freitag Knaller-Duell am Hühnerberg gegen Tabellenführer Höchstadt(BYL) In der Bayrischen Eishockey-Liga bleibt es im Kampf um den Halbfinaleinzug bis zuletzt spannend. Am Sonntagabend verpassten die Memminger Indians in Dorfen eine Vorentscheidung und verloren mit 0:4. Vor rund 150 mitgereisten Anhängern konnten die Rot-Weißen ohne die verletzten Stammspieler Marc Stotz, Martin Schweiger und Markus Kerber nicht an die Leistung vom 8:5-Heimsieg über die Eispiraten am vergangenen Freitag anknüpfen und blieben im Torabschluss glücklos. Im Parallelspiel besiegte Höchstadt die Waldkraiburger Löwen mit 4:2 und holte sich damit die Tabellenführung der Play-off-Meisterrundengruppe B zurück. Mit 7 Punkten stehen die Indians vor dem abschließenden Wochenende auf Platz zwei – und haben damit noch immer alle Trümpfe in der Hand. An diesem Freitag (20 Uhr) kommt es in der Memminger Eissporthalle nun zum Knaller-Duell gegen die Höchstadt Alligators. Der Sieger dieser Partie hat beste Chancen aufs Halbfinale – weshalb am Hühnerberg mit einer großen Kulisse, vielen Gästefans und Spannung bis zum Ende gerechnet wird.
Zwei Tage nach dem 8:5 Heimsieg des ECDC über Dorfen merkte man den Oberbayern am Sonntag deutlich an, dass sie bereits um ihre letzte Chance auf die ersten zwei Plätze spielen. Vor rund 500 Zuschauern legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr, doch in den Anfangsminuten hielt die Memminger Deckung dicht. In der Folge gewannen die Indians immer mehr die Herrschaft über das Spiel, scheiterten aber am überragenden Dorfener Goalie Andreas Tanzer. Erst stoppte der ESC-Torwart mit seiner blitzschnellen Fanghand einen platzierten Handgelenksschuss von Al Joanette, dann vereitelte er eine Großchance von Anton Pertl. Zum Haare raufen war es, als kurz danach Patrick Zimmermann den am Boden liegenden Torhüter bereits ausgespielt hatte, den Schuss aber nicht hoch genug bekam und Tanzer erneut parieren konnte. Weil auch Dorfen zügig nach vorne spielte, entwickelte sich ein ordentliches Spiel, das torlos in die erste Drittelpause ging.
Auch in den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts konnte sich keine Mannschaft ein deutliches Chancenplus erspielen, ehe den Gastgebern der Führungstreffer gelang: Dominic Koß konnte Martin Niemz im ECDC-Gehäuse mit einem Rückhandschuss überwinden. Die beste Chance auf den Ausgleich hatten die Indians in den Folgeminuten während eines fast zweiminütigen 5 gegen 3-Überzahlspiels, doch Tanzer hielt seinen Kasten in famoser Manier sauber. Und es sollte noch schlimmer kommen: Kurz vor Ablauf der Strafe ging der Puck an der Memminger blauen Linie verloren, Memmingens Verteidiger musste sich mit einem Foul behelfen, um einen Alleingang zu verhindern. Doch anstatt nach angezeigter Strafe den Puck zu sichern und damit das Spiel zu unterbrechen, ließ man den Dorfener Spieler dennoch ziehen und erst kurz vor dem Tor konnte Memmingens Andi Börner noch regelwidrig eingreifen. Die Folge: Strafe UND Penalty gegen den ECDC. Eispirat Andreas Attenberger lief an und vollstreckte eiskalt zum 2:0.
In den letzten zwanzig Minuten merkte man die Indianern das Bemühen an, noch einmal zurück ins Spiel zu finden, aber anders als vor einer Woche in Höchstadt fehlte diesmal die Durchschlagskraft in der Offensive. Zu wenige Chancen wurden kreiert, und die wenigen blieben ungenutzt. Anders die starken Dorfener, die einen Konter nach 52 Minuten durch Kanadier Jarret Granberg zum 3:0 abschlossen. Die Messe war gelesen, auch wenn die Memminger sich in der Folge nochmals im Dorfener Drittel festsetzen konnte. Doch die meisten der mitgereisten ECDC-Fans beschlich der Eindruck, dass ihr Team an diesem Abend noch mal drei Drittel hätte spielen können, ohne Tanzer zu bezwingen. In der allerletzten Sekunde gelang Granberg in Unterzahl sogar noch das 4:0 für die Hausherren, die nun mit vier Punkten ebenfalls noch im Halbfinalrennen bleiben.
In der Play-off-Meisterrundengruppe B ist damit vor dem letzten Wochenende Hochspannung angesagt: Alle vier Mannschaften (!) haben noch die Chance aufs Weiterkommen. Aus diesem Grund war bei den Indians die verpasste Vorentscheidung in Dorfen auch schnell abgehakt – jetzt geht der Blick schon wieder voraus auf die entscheidenden Partien am kommenden Wochenende. Die wichtigste Erkenntnis: Der ECDC hat alles selbst in der Hand – und braucht sich damit auch nicht auf Rechenspiele einlassen oder auf die anderen Teams schauen. Am Freitag (20 Uhr) kommen die Höchstadt Alligators in die Memminger Eissporthalle, die mit acht Punkten einen Rang und einen Zähler vor den Rot-Weißen rangieren. Ein Indians-Sieg am Hühnerberg – und die Tür zum Halbfinale geht weit auf. Deshalb wollen die Indianer unter Woche auch noch einmal alle Zuschauer mobilisieren, am kommenden Freitag zu Hause ihrem Team die Stange zu halten. „Wir brauchen jeden Mann – dann bleibt der Hühnerberg unsere uneinnehmbare Festung“, so die ECDC-Devise. Am Sonntag geht die Reise für die Gefro-Indians dann zum abschließenden Spiel in Waldkraiburg (18 Uhr). Sollte dort erst die Entscheidung fallen können, dürfen sich die Oberbayern sicherlich auf eine regelrechte Memminger Fankolonne einstellen.
Familienaktion gegen Bitburg: „Bringt die Kurzen mit“ / EHC Neuwied empfängt am Samstag im Halbfinal-Rückspiel des Rheinland-Pfalz-Pokals um 10 Uhr den EV Bitburg(RLW) Ungewohnter Tag, ungewohnte Uhrzeit: Die Bären des EHC Neuwied empfangen am Samstagmorgen um 10 Uhr den EV Bitburg zum Halbfinal-Rückspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal. Für dieses Spiel hat der EHC eine Familien- und Treueaktion gestartet mit dem Motto „Bringt die Kurzen mit“. Kinder bis zu 14 Jahren erhalten am Samstag in Begleitung der Familie oder eines Erwachsenen freien Eintritt. Für alle anderen Fans und Besucher der Partie gilt: Alle zahlen das Gleiche! Die Bären senken für dieses Heimspiel „zur Frühstückszeit“ die Eintrittspreise: Der Eintritt kostet an diesem Tag einheitlich 5 Euro. Der EHC freut sich auf ein Heimspiel zu familienfreundlicher Uhrzeit.
(BYL) Nach der 4:0-Niederlage am Freitag beim TEV Miesbach standen die Chancen für den Einzug ins Halbfinale bereits sehr gering, nach der 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)-Heimniederlage gegen den selben Gegner am Sonntag steht es fest: Die für die Eishackler endet die Saison am kommenden Wochenende, das sie keine Chance mehr haben, das Halbfinale zu erreichen.
Der Kader der Eishackler war bis auf Dominik Ebentheuer und Juniorenspieler Manuel Singer komplett. Das Spiel begann aus taktischen Gründen sehr ausgeglichen, wobei Peißenberg anfangs überlegener wirkte. Felix Barth hatte im Peißenberger Tor anfangs ein paar Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Die Miesbacher Stürmer gingen zielstrebiger ans Werk als ihre Gastgeber. Trotz der Torflaute (3 Spiele ohne eigenem Treffer) ergaben sich auch Chancen, so z. B. in der 10. Minute, als Martin Hinterstocker knapp am Tor vorbeischoß, Sebastian Buchwieser den zurückprallenden Puck aber nicht erreichen konnte. Glück dann für Peißenberg, als Marius Fürbeck von der Strafbank kam, die Scheibe zugespielt bekam und allein auf Felix Barth zulaufen durfte. In letzter Sekunde wurde er am Torschuß gehindert, so gingen beide Mannschaften beim Stand von 0:0 in die Kabinen.
Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste endete. Peißenberg war gewillt, das Spiel an sich zu reißen, die Versuche jedoch schlugen feht. Warum Miesbach für die Gastgeber zu stark war, zeigte die 26. Spielminute. Mario Jann spielte auf Bejamin Barz, der den wartenden Pier-Oliver Cotnoir anspielte. Dieser brauchte den Paß nur noch aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Dieser Treffer beflügelte die Gäste, im Gegenzug lähmte er die Eishackler. In der 27. Minute mußte Felix Barth einen höheren Rückstand verhindern, als er einen Schuß aus kürzester Distanz parieren mußte. In der 30. Minute hatte Valentin Hörndl die Chance zum Ausgleich, doch seinen Schrägschuß fing Daniel Kovacic sicher ab. Kurze Zeit später ein Gewühl vor dem Miesbacher Tor, doch gab es kein Durchkommen der Peißenberger Stürmer. Im Gegenteil: 28 Sekunden vor dem Ende des 2. Spielabschnittes die 0:2-Führung durch Andreas Baumer, der einen klasse Querpass von Alan Reader verwandelte.
Der letzte Abschnitt ist relativ kurz erzählt, die Angriffsbemühungen der Eishackler erlahmten, Miesbach verwaltete den Vorsprung. In der 46. Minute noch einmal eine Chance zur Ergebnisverbesserung, doch den Schuß von Alexander Simon klärte Kovacic mit ein wenig Glück. Die Scheibe rutschte ihm zwar zwischen die Schoner, doch zum Leidwesen der Peißenberger stoppte er sie noch vor der Torlinie. In der 48. Minute hatte auch noch Martin Anträ eine Großchance, doch den Alleingang stoppte ebenfalls der Miesbacher Torhüter. Die endgültige Entscheidung für Miesbach dann in der 50. Minute. Nachdem Peißenberg die vorhergehende Überzahlsituation nicht nutzen konnte, zeigte Miesbach, wie es laufen kann: Als der fünfte Feldspieler auf das Eis zurückkehrte, wurde Peißenberg ausgekontert. Wieder war Cotnoir derjenige, der Mario Jann anspielte. Dieser wiederum spielte auf den freistehenden Bejamin Barz, der keine Mühe hatte, die 0:3-Führung und zugleich den Endstand herzustellen. In der restlichen Spielzeit taten sich die Gegner nicht mehr besonders weh, das Spiel endete ohne nennenswerten Aktionen.
Stimmen zum Spiel:
Michael Lehmann (Trainer TEV Miesbach): "Das Spiel war nicht einfach, Peißenberg war sehr aggresiv. Wir sind ruhig geblieben und haben auf unsere Chancen gewartet. Wir wollten nach dem Freitagspiel nachlegen, das haben wir geschafft!"
Rudi Mach (1. Vorstand TSV Eishackler): "Ich erkenne die Überlegenheit des Gegners an und gratuliere zum verdienten Sieg. Ich kann nicht erklären, warum unsere Stürmer seit 3 Spielen torlos agieren. Wer keine Tore schießt, gewinn auch kein Spiel!"
ECP weiter auf dem Weg zum Klassenerhalt - Pfaffenhofen IceHogs lassen Haßfurt beim 9:2 keine Chance(BYL) Der EC Pfaffenhofen bleibt weiter in der Spur auf dem Weg Richtung Klassenerhalt. Am Freitag nahmen die Pfaffenhofener die nächste Hürde und ließen dabei dem ESC Haßfurt beim deutlichen 9:2 (3:0; 5:0; 1:2) Heimerfolg keine Chance. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel der Abstiegsrunde hat sich die Ausgangslange der IceHogs, die nun gemeinsam mit Germering die Tabelle anführen, vor den abschließenden drei Begegnungen weiter verbessert.
Dementsprechend zufrieden zeigte sich Heinz Feilmeier nach der Partie. „Am Anfang waren beide Mannschaften ziemlich nervös. Aber nach dem 1:0 kamen wir immer besser in Schwung, haben unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen,.“ sagte der ECP-Coach. Verständlicherweise weniger erfreut war sein Haßfurter Kollege Martin Reichert. „Wir hatten uns schon einiges vorgenommen, aber ein 2:9 ist natürlich eine heftige Klatsche,“ meinte er zerknirscht und konnte sich auch einen Seitenhieb auf die Schiedsrichter nicht verkneifen. „Die hatten gar keine Linie,“ sagte er und war damit einer Meinung mit Heinz Feilmeier. Speziell sprachen beide Trainer die kleine Auseinandersetzung zwischen ECP-Verteidiger Fabian Sing und Haßfurts Eugen Nold an, die mit je 2+2+10 Minuten geahndet wurde. „Wenn ich für sowas eine solche Strafe ausspreche, dann spielen wir bald nur noch Drei gegen Drei,“ erzürnte sich Reichert. Für Fabian Sing hatte dies sogar eine Sperre für das Sonntagspiel in Haßfurt zur Folge, da es für ihn die dritte 10er in der laufenden Saison war. Keine Diskussion gab es jedoch über die Spieldauerstrafe von Josef Eckmair. Der Ex-Profi und Spielmacher verletzte Svata Merka mit dem Stock im Gesicht und wird den Hawks damit am Sonntag ebenfalls fehlen. Der ECP-Angreifer musste sich im Krankenhaus behandeln lassen, konnte aber anschließend weitermachen. Genauso wie Quirin Oexler. Der junge Verteidiger der IceHogs, zog sich zuvor schon bei einem Zweikampf einen Cut an der Lippe zu und musste ebenfalls genäht werden. Als beide aus dem Krankenhaus zurück kamen, war die Partie aber schon entschieden.. Nahezu in Bestbesetzung und mit breiter Brust nach dem Heimsieg gegen Buchloe waren die Unterfranken angereist und präsentierten sich zunächst keineswegs wie ein Vorrundenletzter. Die IceHogs agierten nervös und fanden nur sehr schwer ins Spiel, so dass Haßfurt in der Anfangsphase sogar die aktivere Mannschaft war. Dann aber musste Frederik Rambacher die erste Strafe gegen die Gäste verbüßen und diese Überzahl nutzten die Hausherren durch Marko Babic eiskalt zur Führung. Danach schien der Knoten beim Team von Heinz Feilmeier geplatzt zu sein, denn in der Folgezeit erarbeiteten sich die IceHogs mehr und mehr Spielanteile. Haßfurt kam zunehmend unter Druck und war vornehmlich mit Abwehraufgaben beschäftigt. D.J.Turner nach einem schnell vorgetragenen Angriff in der 15. Minute und Marko Babic mit einem Bauerntrick (18.) bauten den Vorsprung noch bis zum ersten Wechsel auf ein aus Pfaffenhofener Sicht beruhigendes 3:0 aus. Nur 38 Sekunden nach Wiederbeginn netzte D.J. Turner zum 4:0 ein und als Dennis Sturm nur drei Minuten später in Unterzahl mit einem sehenswerten Rückhandschuss sogar zum 5:0 traf, zweifelten wohl nur noch die wenigsten im Stadion am Sieg der Gastgeber. Zumal kurz darauf für Beppi Eckmair Schluss war. Mit einem satten Distanzschuss ließ sich Patrick Landstorfer auch die zweite Überzahlmöglichkeit an diesem Abend nicht entgehen und erhöhte auf 6:0. Danach verschaffte Heinz Feilmeier seinen Youngstern jede Menge Eiszeit und schonte dafür seine Leistungsträger. „Das war auch ein Dankeschön an die Jungs, die oft auf der Bank sitzen, aber dennoch toll mitziehen,“ begründete der Coach seine Maßnahme. Und die gaben gleich ordentlich Gas. Sowohl das 7:0 (33.) durch Michael Pfab als auch das 8:0 (40.) durch Tom Treml gingen auf das Konto von Juniorenspielern. Kurz nach dem zweiten Wechsel kam Haßfurt zum verdienten ersten Treffer durch Martin Oertel. Die IceHogs gingen im Schlussabschnitt der bisweilen durchaus ruppigen Partie deutlich vom Gas, so dass nur noch wenige Höhepunkte zu verzeichnen waren. „Ich habe viel innerhalb der Reihen gewechselt. Da ist es klar, dass der Spielfluß etwas verloren geht,“ hatte Heinz Feilmeier eine Erklärung parat. Nachdem Matthias Schuster mit dem 9:1 auch die dritte Überzahlchance genutzt hatte, blieb es den Gästen vorbehalten, für den Schlusspunkt zu sorgen. Ebenfalls mit einem Mann mehr traf Eugen Nold in der 53. Minute zum Endstand.
EC Pfaffenhofen: Hamberger, Banzer, Oexler Hofbauer, Pfab, Schuster, Sing, Landstorfer, Hinz, Simm, Turner, Treml, Berger, Vokaty, Welz, Babic, Feilmeier, Sturm, Smolik, Merka
Tore: 1:0 (10.) Babic (landstorfer 5:4), 2:0 (15.) Turner (Babic, Schuster); 3:0 (18.) Babic (Turner, Feilmeier); 4:0 (21.) Turner (Babic, Landstorfer); 5:0 (24.) Sturm (Welz 4:5); 6:0 (30.) Landstorfer (Feilmeier, Turner 4:3); 7:0 (33.) Pfab (Vokaty, Welz); 8:0 (40.) Treml (Hinz); 8:1 (41.) Oertel (Dietrich 6:5); 9:1 (51.) Schuster (Feilmeier, Babic 5:4); 9:2 (53.) Nold (Stribny, Rambacher 5:4)
Strafen: IceHogs 16 + 10 f. Sing ESC 21 + 10 f. Nold + Spieldauer f. Eckmair
Zuschauer: 300
Wichtiger Heimsieg bringt Ravensburg Towerstars wieder näheran Play-off Heimrecht
(DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben mit einem 6:3 über Dresden den 21. Heimsieg der DEL2-Hauptrunde eingefahren. Das Team von Trainer Petri Kujala musste
sich jedoch erst einmal in die Partie hineinkämpfen.
Der Start in die Begegnung vor 2350 Zuschauern war äußerst vielversprechend.
Bereits nach 122 Sekunden hatte Kapitän Matt Kelly die Towerstars in Führung
gebracht, als Dresdens Gosdek eine Minute zuvor eine Strafzeit wegen Hohen
Stocks kassiert hatte. Auch die Folgeminuten wirkten die Oberschwaben
selbstbewusst und versuchten den Druck aufrecht zu erhalten. Doch schon nach
fünf Minuten folgte ein deutlicher Bruch im Ravensburger Spiel. Die
Towerstars bekamen herbe Probleme mit dem Vorchecking der Gäste, schon beim
Spielaufbau machte sich Nervosität breit. In der 8. Spielminute war dann
auch prompt passiert. Einen von Hajek abgefeuerten Schuss konnte Towerstars
Torhüter Christian Rohde noch parieren, doch im Nachschuss war Sami
Kaartinen zur Stelle und glich zum 1:1 aus. Jetzt hatten die Gastgeber den
Faden vollends verloren und 74 weitere Sekunden zappelte die Scheibe gar zum
2:1 für Dresden im Netz. Wieder suchten die Oberschwaben zu lange und
vergeblich nach der Abstimmung in der eigenen Zone. Im Prinzip konnten die
Towerstars von Glück sagen, dass die Partie mit einem 1:2 in die erste Pause
ging. Der Rückstand hätte bei zwei Pfosten und einem Lattenschuss sowie
anderer durch Christian Rohde zunichte gemachten Großchancen der Eislöwen
durchaus hätte drastischer sein können.
Zum zweiten Abschnitt musste Towerstars Trainer Petri Kujala notgedrungen,
aber letztlich erfolgreich die erste Sturmreihe umstellen. Für den nach
einem ungeahndeten Foul im Gesicht verletzten Radek Krestan rückte Dustin
Cameron in die erste Formation und der hämmerte nach nur 40 gespielten
Sekunden den Puck per Direktabnahme aus linker Position ins rechte Kreuzeck.
Den Pass bekam er exakt zum richtigen Zeitpunkt von Justin Kelly aufgelegt.
Der Ausgleich sorgte für deutlich mehr Sicherheit im Ravensburger Spiel und
mehr und mehr eroberten sich die Towerstars die Spielanteile. In der 27.
Minute wurde dies auch prompt belohnt, als Stephan Vogt über links zum Tor
zog und aus spitzem Winkel abzog. Eislöwen Keeper Kevin Nastiuk lenkte sich
die Scheibe beim Versuch den kurzen Pfosten zuzumachen selbst ins Tor und
die Oberschwaben lagen mit 3:2 in Front. Dresden blieb zwar durch
pfeilschnelle Konter brandgefährlich, insgesamt hatten die Towerstars das
Spiel aber doch an sich gerissen.
Auf dem Weg, das Spiel auch im Schlussabschnitt weitgehend zu kontrollieren,
half natürlich eine wichtige Szene in der 42. Minute. Manuel Kindl wurde an
der blauen Linie angespielt, schlenzte in Richtung Tor und die Scheibe fand
den Weg zum 4:2 ins Netz. Der Jubel über den ersten Pflichtspieltreffer des
20-jährigen Förderlizenzspielers von den Augsburger Panther war groß und
fortan warnen die Towerstars äußerst souverän unterwegs und ließen nur noch
wenige gegnerische Chancen zu. Diesen Umstand unterstrich dann auch Nathan
Deck, der Kindl in nichts nachstand und sieben Minuten vor Schluss mit einem
harten Handgelenkschlenzer zum 5:2 seinen ersten Treffer im Ravensburger
Trikot feierte. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Oberschwaben eine gar
doppelte Überzahl.
Auch wenn Dresden fünf Minuten vor Schluss nochmals auf 5:3 herankam, den
Sieg ließen sich die Towerstars nicht mehr aus der Hand nehmen. 41 Sekunden
vor der Schlusssirene erhöhte Dustin Cameron ebenfalls in Überzahl mit
seinem zweiten Tor an diesem Abend auf 6:3.
Aufgrund der gleichzeitigen Niederlagen von Bietigheim und Landshut konnten
die Towerstars den Abstand auf Rang vier auf nur noch zwei Punkte
reduzieren, vier Zähler sind es bis zum Tabellendritten Bietigheim.
(DEL2) Der SC Riessersee hat nach seinem Sieg in Landshut nachgelegt und auch die Lausitzer Füchse mit 3:1 Toren besiegt. Damit konnten die Werdenfelser sechs wichtige Punkte ergattern. Gegen lausitz begann die Mannschaft sehr stark und hatte Chancen um Chancen. Jedoch stand der Pfosten, die Latte oder auch der gute Torhüter der Füchse im Weg. Die 1:0 Führung war zu diesem Zeitpunkt zu wenig.
Im Mittelabschnitt verlor der SCR etwas den Faden und machte so den Gegner stark, so dass die Werdenfelser mit einem Unentschieden in die Pause gehen mussten.
Im Schlussabschnitt kämpfte sich die Mannschaft in die Partie zurück und belagerte das Tor der Gäste. Mit Geduld gelangen schlussendlich noch zwei Tore, die die Partie entschieden. Damit holte der SC Riessersee sechs wichtige Punkte und ist auf dem Weg, sich eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs zu verschaffen.
Trikottag gegen Rosenheim
Am Freitag, 28.02. spielt der SC Riessersee im Olympia-Eissportzentrum gegen den oberbayerischen Rivalen aus Rosenheim. Zu diesem Spiel ruft der SCR zum „Trikot-Tag“ auf. „Jeder Zuschauer, der ein Trikot zu hause hat, soll zu diesem Spiel mit Trikot ins Stadion kommen, egal wie alt es ist,“ so Geschäftsführer Ralph Bader.
Zu dieser Aktion gibt es auch ein Paket aus dem Fanshop. Wer ein Trikot dieser Saison kauft, bekommt dieses incl. neu eingetroffenem Play-Off Schal für 65 Euro und einem fünf Euro Gutschein für das Spiel gegen Rosenheim.
Hart gekämpft – Rostock Piranhas lassen Kassel nicht glänzen(OLN) In der Verzahnungsrunde gibt es nur noch schwere Spiele. Den statistisch dicksten Brocken haben die Piranhas aber hinter sich. Dabei unterlagen die Raubfische am Sonntag den Huskies aus Kassel 2:7 (1:3, 1:2, 0:2) und waren den Schlittenhunden stellenweise technisch nicht gewachsen, konnten aber durch Einsatz, Kampfgeist, Laufbereitschaft und einem Goalie, der möglicherweise das Spiel seines Lebens abrief dazu beitragen, das die Kasseler mit diesem Spiel nicht zufrieden sein können.
Der Beginn der Begegnung erinnerte in der Anfangsphase an die Pokalbegegnung gegen Erfurt. Die Piranhas erwarteten einen Sturmlauf der Gäste, die ihrerseits wohl etwas überrascht waren, welcher Seewind ihnen entgegen blies. Zwar fand Manuel Klinge bereits nach 90 Sekunden die Lücke zwischen Tobias Johns Schoner, traf aber wohl auch genau die Stelle, die die Raubfische in Kampflaune versetzte. Tobias John jedenfalls war nicht geneigt, sein Nest ein Dutzend Mal oder mehr beschmutzen zu lassen und seine Mannschaftskollegen arbeiteten einiges im eigenen Drittel ab, um ihn dabei zu unterstützen. Nachdem die Raubfische eine 5-minütige Überzahl ungenutzt verstreichen ließen, waren die Schlittenhunde wieder am Drücker. Wolfgang Wünsche, Trainer der Piranhas, hatte die Mannschaft vorab defensiver als sonst eingestellt um ein Schützenfest der Huskies zu verhindern und schnelle Gegenstöße sollten die Tore bringen. Als erstes gelang dies Christian Chiupka (11.) nach Vorarbeit von Josh Rabbani und Christopher Röhrl zum 1:1 Ausgleich. Vor der Pause aber schob Alexander Heinrich (14.) und Austin Wycisk (18. / doppelte Überzahl) zum 1:3 ein.
Im zweiten Spielabschnitt benötigten die Gäste zwei Überzahlspiele, um durch Brad Snetsinger (25.) und Alexander Engel (28.) ihre Führung auf 5:1 auszubauen und die Piranhas eine Wechselfehler der Hessen, um durch Petr Sulcik (32.) den Anschluss zu halten. Mit 5:2 ging es in die letzte Pause.
Im dritten Drittel mussten die Raubfische dem hohen Tempo und Einsatz Tribut zollen und beschränkten sich fast ausschließlich auf die Abwehrarbeit. Die Treffer von Christian Billich (55.) und Alexander Heinrich (58.) konnte man aber nicht mehr verhindern.
Trotz der Niederlage eine starke Mannschaftsleistung mit einem herausragenden Keeper, der von 65 auf ihn abgegebenen Schüssen 58 parieren konnte. Die unzähligen weiteren, durch die gute Abwehr vereitelten Angriffe der Gäste noch gar nicht mit einberechnet. Der Ausfall von Vitalij Blank, Karol Bartanus und Jan Schmidt konnte durch Teamplay und dem Einsatz von Christian Chiupka bestens kompensiert werden. Wären die Gäste in wirkliche Bedrängnis geraten, Hundetrainer Jürgen Rumrich hätte seiner Meute unter Androhung von Frolic-Kürzungen sicher noch mehr als eine Schippe heraus kitzeln können. Fakt ist aber auch, dass die Hessen in Zukunft mehr tun müssen, denn gegen Mannschaften wie Duisburg und vielleicht sogar Hannover hätte die Leistung nicht gereicht. Auf der anderen Seite werden sich die zukünftigen Gäste der Piranhas nach dem gestrigen Spiel darüber im Klaren sein, das allein die Fahrt an die Küste kein Garant auf Auswärtspunkte ist.
Derbysieg für die EA Schongau 1b - Trotz Personalmangel gelingt ein 3:2 gegen den SV Hohenfurch(BBZL) „Hauptsache gewonnen“, so lautete das knappe Fazit von EAS-Kapitän Martin Resch nach dem Sieg im Derby gegen den SV Hohenfurch. Schon vor dem Spiel gab es etliche Hiobsbotschaften in Reihen der Gäste, fehlten doch mit Michael Hübl, Robert Kinker, Markus Hirschvogel, Florian Raab und Andreas Schmitt eine komplette Angriffsformation. Schützenhilfe bekam man dann vom eigenen Nachwuchs. Mit Matteo Karg, Roman Schwarz und Sebastian Schattmeier waren drei Juniorenspieler im Aufgebot und das Trio wusste durchaus zu überzeugen.
Der Start in die Partie war für die knapp 70 Zuschauer allerdings wenig unterhaltsam. Die EAS kämpfte sichtlich mit der Abstimmung – der SVH verlagerte sich auf´s Kontern. Einziger Aufreger im torlosen Eröffnungsdrittel war ein regelkonformer Treffer von Sebastian Hechenrieder, welcher aber vom ansonsten sehr guten Schiedsrichtergespann Zann/Wurm keine Anerkennung fand.
Und auch der Mittelabschnitt begann ohne große Höhepunkte, außer dass beide Keeper mit guten Paraden ihre Tore zunächst sauber halten konnten. Das sollte sich allerdings in der 37. Minute ändern und die Mammuts nutzen ihre erste Überzahlmöglichkeit eiskalt. Martin Resch erzielte per Direktschuss und nach mustergültiger Vorlage von Junior Matteo Karg den Führungstreffer.
Mehr Treffer sollten im 2. Drittel nicht fallen, dafür wurde der Schlussabschnitt sehr turbulent. Die EAS, welche fortan auch noch ohne den angeschlagenen Michael Wandschura auskommen mussten, kämpfte verbissen – der SVH war bei einigen Kontermöglichkeiten brandgefährlich. Doch, wie so oft in letzter Zeit, wurden auf Seiten der EAS unerklärliche Abwehrfehler begangen und Hohenfurch kam zum nicht unbedingt unverdienten Ausgleich durch Leschinger (45.). Nächster Höhepunkt aus Schongauer Sicht dann in der 51. Minute. Zweite Überzahlmöglichkeit – zweiter Treffer. Spielertrainer Robert Balzarek nahm sich ein Herz und hämmerte die Scheibe unhaltbar für SVH-Keeper Zink von der blauen Linie in den Maschen.
Es entwickelte sich fortan ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten und knapp 2 Minuten vor Ende gelang Max Wurm der erneute Ausgleich für den SVH. Der Jubel der Mannen um Trainer Bachmeier war allerdings noch gar nicht ganz verklungen, als EAS-Stürmer Christian Arpke 76 Sekunden vor der Schlusssirene einen tollen Pass von Sturmkollegen Sebastian Hechenrieder zum 2:3 Endstand erzielte.
Aufgrund einer insgesamt reiferen Spielanlage geht der Sieg für die Gäste sicherlich in Ordnung, wenngleich der Zeitpunkt des Siegtreffers mehr als glücklich war. Bei den Lechstädtern wartet man nun dringend auf die Rückkehr der kranken Spieler, um die Chance auf einen weiteren Derbysieg gegen die SG Bayersoien/Peiting wahren zu können. (MR)
Zuschauer: 70
Strafen SVH 6; EAS 4
0:1 (36:18) Resch / Karg / Balzarek
1:1 (44:32) Leschinger / Schübbe
1:2 (50:26) Balzarek / Karg / Hechenrieder
2:2 (57:55) Wurm / Raskop
2:3 (58:44) Arpke / Hechenrieder
EHV Schönheide 09 mit gelungenem Pokalauftakt in Jonsdorf(OLO) Die Jonsdorfer Falken mausern sich langsam aber sicher wieder zum Lieblingsgegner für den EHV Schönheide 09. Bereits zum vierten Mal in dieser Saison besiegten die erzgebirgischen Wölfe die Mannen aus dem Zittauer Gebirge und feierten am Sonntagabend mit einem klaren 9:4 (1:1, 4:0, 4:3)- Auswärtserfolg in der Jonsdorfer Sparkassenarena zudem einen gelungenen Auftakt in den diesjährigen Oberliga-Ost-Pokal. Bester Scorer in einem starken EHV-Team war Mannschaftskapitän Miroslav Jenka mit drei Toren und drei Torvorlagen.
Nachdem die Jonsdorfer am Freitag ihr erstes Pokalspiel bei FASS Berlin mit 4:3 gewonnen hatten, waren die Wölfe vor der Partie am Sonntag ausreichend gewarnt, dass die Falken auf dem Weg ins Pokal- Halbfinale ein unbequemer Gegner werden könnten. Die Prognose bestätigte sich dann auch im ersten Drittel, in welchem sich die Hausherren zunächst leichte Vorteile erspielen konnten. Der EHV 09 hielt aber von Beginn an gut dagegen und war stets durch sein schnelles Umschaltspiel gefährlich. Gefährlich sind die Wölfe in dieser Saison auch in eigener Überzahl. Den Beweis erbrachten sie in der zehnten Spielminute, als Miroslav Jenka auf Zuspiel von Julius Michel und Petr Kukla zum 1:0 erfolgreich war. Jonsdorf steckte den Rückstand jedoch gut weg und kam durch Tomas Hruby noch vor der ersten Pause zum 1:1-Ausgleich (16.).
Bot der erste Abschnitt den gut 350 Zuschauern in Jonsdorf noch ein ausgeglichenes Spiel zwischen
beiden Mannschaften, sollte das Mitteldrittel zur Freude aller mitgereisten EHV-Anhänger dann schon für wesentlich mehr Klarheit auf dem Eis sorgen. 98 Sekunden waren gerade wieder gespielt, da nutzten die Wölfe ihre Paradedisziplin Powerplay zur 2:1-Führung durch Kilian Glück. Sechs Minuten später schlug der EHV 09 erneut zu, als Mike Losch auf 3:1 (28.) erhöhte. Bei Jonsdorf ging nun so gut wie nichts mehr zusammen, währenddessen die Wölfe sichtlich Spaß am Toreschießen gefunden hatten und bis zur zweiten Pause das Ergebnis durch zwei weitere Treffer von Kilian Glück (31.) und Miroslav Jenka (35.) auf 5:1 in die Höhe schraubten.
Für Falken-Goalie Robert Wolfermann “Zuviel des Guten“, er wurde mit Beginn des Schlussdrittels durch Backup Lukas Smolka ersetzt. Doch das muntere Scheibenschießen sollte dennoch seine Fortsetzung finden. Zunächst versprühte das 5:2 (43.) durch Tomas Hruby in doppelter Überzahl noch einmal Hoffnung bei den einheimischen Zuschauern im Falkenhorst, doch die Wölfe hatten die richtige Antwort parat und rückten durch einen Doppelschlag von Miroslav Jenka in Überzahl zum 6:2 (47.) und Mike Losch zum 7:2 (48.) innerhalb von zwanzig Sekunden die Verhältnisse schnell wieder zurecht. Als Petr Kukla dann gar auf 8:2 (51.) erhöhte, war dann auch dem letzten Jonsdorfer klar, dass an diesem Abend gegen die Wölfe nichts zu holen ist. Daran änderte auch Tomas Hrubys dritter Treffer für die Falken zum 8:3 (55.) nicht viel, zumal der EHV 09 auch hier die passende Antwort hatte und nur 36 Sekunden später durch Petr Kukla das 9:3 (56.) markierte. Zumindest den Schlusspunkt durften dann die Jonsdorfer Falken setzten, als Matthias Kohl gut eine Minute vor dem Ende zum 9:4-Endstand traf.
Statistik:
Tore:
0:1 Jenka (Michel, Kukla) 09:10 5-4
1:1 Hruby (Fischer, Hemmerich) 15:56
1:2 Glück (Jenka, Kukla) 21:38 5-4
1:3 Losch (Albrecht, Glück) 27:46
1:4 Glück (Albrecht, Losch) 30:49
1:5 Jenka (Löhmer, Geier) 34:55
2:5 Hruby (Sekera, Hemmerich) 42:37 5-3
2:6 Jenka (Michel, Hähnlein) 46:58 5-4
2:7 Losch (Albrecht, Glück) 47:18
2:8 Kukla (Jenka, Geier) 50:47
3:8 Hruby (Sekera, Fischer) 54:46
3:9 Kukla (Jenka, Geier) 55:22
4:9 Kohl (Lamich, Hemmerich) 58:56
Strafen: EHC 8 EHV 12
Zuschauer: 356
(OLN) Zum Auftakt in die Oberliga Endrunde kassierten die Beach Boys gleich zwei Niederlagen. Am Freitag unterlagen sie bei den Löwen Frankfurt mit 0:9 (0:1, 0:2, 0:6) und am gestrigen Sonntag gab es ein 6:7 (1:2, 2:5, 3:0) gegen die Hammer Eisbären. Damit bleiben die Beach Boys erstmals in dieser Saison an einem Wochenende ohne Punkte.
Die Niederlage bei den Löwen Frankfurt war einkalkuliert und hinter her war man nicht unzufrieden, denn schon einige Teams hatten beim Aufstiegsfavoriten zweistellige Niederlagen hinnehmen müssen.
Der Zweitliga-Aspirant dominierte das Spiel fast nach Belieben, doch eine festgefügte Defensive und ein ganz starker Henning Schroth im Kasten sorgten dafür, dass die Partie offen blieb. Lediglich Chris Stanley, der einen Fehler von Rob Labute nutzte, konnte Schroth in der 14. Minute bezwingen.
Im zweiten Drittel zeigte sich das gleiche Bild: Löwen stürmisch, Beach Boys kämpferisch. Und so mussten zwei Überzahlsituationen dafür sorgen, dass der Favorit die Partie vorentscheiden konnte. Nils Liesegang (23./28. Minute) traf zweimal bei einem Mann mehr auf dem Eis.
Im letzten Drittel mussten die Beach Boys dem hohen Tempo der Frankfurt Tribut zollen und kassierten so durch Marc Wittfoth (47.), Richard Mueller (49.), Clarke Breitkreuz (50.), erneut Mueller (57.), Tim Ansink (59.) und zum zweiten Mal Stanley (60.) noch sechs Gegentreffer, konnten aber eine zweistellige Niederlage verhindern.
Unter dem Strich geht der Sieg für Frankfurt auch in der Höhe in Ordnung, aber die Beach Boys haben dennoch eine kämpferische Visitenkarte in Hessen abgegeben.
Drei Punkte waren für das erste Endrunden-Heimspiel anvisiert, allerdings wurde es keiner. Geschuldet war dieses bitteren zehn Minuten zu Beginn des Mittelabschnitts.
Doch der Reihe nach: nach zwei Minuten sorgte Moritz Meyer für das frühe 1:0, sehr zur Freude der 666 Zuschauer in der Halle. In der Folge hatten die Beach Boys weitere gute Gelegenheiten, nutzten diese aber nicht. So kam Hamm ins Spiel zurück und drehte die Partie durch Ibrahim Weißleder (9. Minute) und ein Überzahltor von Dennis Tausend (20.) und gingen mit 2:1 in die erste Pause.
Dann kamen die zehn Minuten, die wohl alle Fans und Spieler gerne vergessen würden. Innerhalb von acht Minuten gelang es den Eisbären auf einfache Weise davon zu ziehen und durch Ibrahim Weißleder (24.), Thomas Richter (27.), Dennis Tausend und Michel Maaßen (beide 28.) auf 6:1 davon zu ziehen.
Erst eine Auszeit und ein Torwartwechsel (Rieck für Schroth) sorgten für mehr Sicherheit. Patrick Saggau(29.) und Moritz Meyer (34.) verkürzten auf 3:5. Hinten sorgte Matthias Rieck für Sicherheit und konnte sich zwei, dreimal sehr gut auszeichnen und verhinderte so fast den drei Tore-Rückstand. Kurz vor der Pause war er gegen Igor Furda aber machtlos.
Mit viel Offensivgeist kamen die Beach Boys aus der zweiten Pause und binnen sechs Minuten war die Partie wieder spannend. Kenneth Schnabel (44.) und Rob Labute (ebenfalls 44.) sowie Marcus Klupp (46.) sorgten für den schnellen Anschluss und angetrieben von den Zuschauern versuchten die Beach Boys alles. Doch die Kraft und Konzentration ließ vor allem in den Schlussminuten nach und so retteten die Hammer Eisbären den Sieg knapp über die Zeit.
So bleiben die Beach Boys nach dem ersten Wochenende punktlos und sind nur auf Grund des besseren Torverhältnisses Tabellenfünfter in der Endrundengruppe A. Im „Kellerduell“ am kommenden Freitag (20 Uhr) empfangen die Beach Boys dann die Hannover Indians.
Die Personalsituation bei den Beach Boys entspannt sich weiter. So gab Jesper Delfs am letzten Wochenende sein Comeback nach fast vier Monaten Verletzungspause und mit Ausnahme von Tibor Uglar sind aktuell auch alle Spieler wieder fit. Bleibt zu hoffen, dass es bis zum Saisonende so bleibt.
Aber nicht nur das nächste Heimspiel wirft seine Schatten voraus, auch abseits des Eises naht der „1. Timmendorfer Fanstammtisch“. Am kommenden Mittwoch haben Fans und Unterstützer die Gelegenheit sich mit den Vereinsverantwortlichen über sportliche und nicht-sportliche Aspekte rund um den EHCT auszutauschen.
Für den Verein werden der erste Vorsitzende Hans Meyer und Trainer Sven Gösch zugegen sein. Beginn ist um 19:30 Uhr im Penalty.
United North Stars mit 4:6 Heimniederlage gegen Bremen Weser Stars – Nachholspiel gegen Altona erneut verschoben(RLN) Die Bremen Weser Stars sind ein starker Gegner – dies war den United North Stars nicht nur durch ihre Niederlage im Hinspiel bewusst. Dennoch waren sie im Heimspiel nicht chancenlos und wenn Goalie Julian Mai einen besseren Tag erwischt hätte und die Special Teams in Über- und Unterzahl besser funktioniert hätten, wäre durchaus mehr drin gewesen an diesem Abend. Doch bereits in der ersten Minute rutschte Mai ein haltbarer Puck zur 0:1 Führung durch die Gäste ins Tor. Die North Stars konnten diesen Rückstand zwar durch Kapitän Karl-Arne Reiffen wieder ausgleichen (7.), doch kassierten sie kurz darauf erneut einen Gegentreffer, der alles andere als unhaltbar war (8.). Daraufhin ließ Julian Mai sich auch auswechseln und Trainer Dieter Reiss beorderte Roger Mede zwischen die Pfosten. Vor dem Torwartwechsel gelang den North Stars im direkten Gegenzug aber noch der Ausgleich zum 2:2 durch David Jasieniak (8.). Doch im weiteren Spielverlauf zeigte sich ein weiteres Problem der North Stars in dieser Begegnung. Während das Überzahlspiel der North Stars nicht nur weitestgehend ungefährlich für die Weser Stars war, sondern sie sich zeitweise noch bei Goalie Roger Mede und einer Portion Glück bedanken konnten, nicht auch noch bei eigener Überzahl weitere Gegentreffer zu kassieren, nutzten die Bremer ihre Überzahlgelegenheiten eiskalt zu Torerfolgen aus.
Zunächst gingen sie noch im ersten Drittel durch das Powerplaytor von Mirco Ratajczak zum 2:3 (14.) erneut in Führung. In der Folgezeit konnten die North Stars das Spiel zwar lange Zeit offen gestalten und im zweiten Drittel sogar den 3:3 Ausgleich durch Eduard Salzer markieren (35.), doch es war abermals eine Bremer Überzahl-Situation, die die North Stars ins Hintertreffen brachte. Kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts verwandelte Marc Meinhardt im Powerplay zum 3:4 (40.). Gleich zu Beginn des letzten Drittels machten die Weser Stars den Sack zu. Erst netzte Marc Homrighausen zum 3:5 ein (42.), kurz darauf markierte Chris Otten mit dem 3:6 den bereits dritten Überzahltreffer für die Bremer in dieser Partie (44.). Die North Stars gaben sich zwar zu keinem Zeitpunkt auf, ihre Angriffsbemühungen waren aber nicht zwingend genug, um Bremen noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das Tor von Sebastian Steller zum 4:6 war 31 Sekunden vor Schluss damit nur noch Ergebniskosmetik, auch wenn Trainer Reiss noch einmal alles versuchte und den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.
Letztlich haben die Bremen Weser Stars das Spiel dank effektiverem Powerplays verdient gewonnen und die United North Stars stehen nun etwas unter Druck, wenn sie in die Playoffs (Platz 1-4) kommen wollen. Denn der restliche Spielplan ist nicht gerade optimal für die United North Stars. Am kommenden Wochenende stehen zwei schwere Auswärtspartien innerhalb von 25 Stunden an. Am Sonnabend müssen die North Stars beim Hamburger SV 1b antreten (Spielbeginn 18 Uhr) und am Sonntag bei den Grizzly Adams Wolfsburg (Spielbeginn 19 Uhr). Immerhin wurde das Nachholspiel gegen den Altonaer SV, welches ursprünglich für kommenden Freitag festgesetzt war, erneut verlegt, sonst hätten die North Stars drei Spiele innerhalb von drei Tagen zu absolvieren. Der neue Nachholtermin ist zugleich auch das nächste Heimspiel der North Stars. Am Sonntag, den 2. März 2014 kreuzen die North Stars die Schläger mit dem Altonaer SV. Spielbeginn in der Eishalle Langenhagen ist 18:30 Uhr.
Statistiken:
United North Stars – Bremen Weser Stars 4:6 (2:3; 1:1; 1:2)
Tore: 0:1 (00:51) Josch (Meinhardt), 1:1 (06:01) Reiffen (Breneizeris, Tüzin), 1:2 (07:18) Ratajczak (Igor Schön, Paul Schön), 2:2 (07:32) Jasieniak (Reiffen), 2:3 (13:18) PP1 Ratajczak (Paul Schön, Igor Schön), 3:3 (34:18) Salzer (Kammeyer, Tüzin), 3:4 (39:07) PP1 Meinhardt (Homrighausen), 3:5 (41:31) Homrighausen (Josch, Meinhardt), 3:6 (43:58) PP1 Otten (Jurcik), 4:6 (59:29) Steller (Meyer, Salzer)
Strafen
United North Stars 14
Bremen Weser Stars 10 + 10 + 20 (Wellmann)
EHC Waldkraiburg: Niederlage in Höchstadt – Kampf ums Halbfinale spannend wie nie(BYL) Der EHC Waldkraiburg kassierte am Sonntag Abend in Höchstadt eine bittere 2:4-Niederlage. Die Mannschaft von Petr Vorisek geriet dabei früh durch zwei Unterzahltore in Rückstand und schaffte nicht mehr, die Partie noch zu drehen. In der Aufstiegszwischenrunde B haben damit alle vier Teams noch die Chance, ins Play-Off-Halbfinale einzuziehen.
Dass Auswärtsspiele in Höchstadt nie einfach sind, hat der EHC Waldkraiburg in den letzten Jahren schon oft registrieren müssen- auch die vierte Partie der Zwischenrunde B zwischen den „Alligators“ und den „Löwen“ sollte dabei keine Ausnahme bilden. Zwei Tage zuvor hatten die Waldkraiburger auf eigenem Eis noch mit 3:1 gegen den HEC gewonnen, die Gastgeber am Sonntag waren daher darauf aus, sich für diese Niederlage zu revanchieren. Bereits nach 18 Sekunden erhielt die Partie zusätzliche Schärfe, da Höchstadts Top-Verteidiger Daniel Sikorski mit einem Cut im Gesicht, den er sich beim Sturz in einen Waldkraiburger Schlittschuh zugezogen hatte, blutend vom Eis musste. Nach gerade einmal vier Minuten kassierten die „Löwen“ dann zwei Strafzeiten auf einmal und diese wusste der Hausherr durch Daniel Jun umgehend zu nutzen (04:34). Gerade wieder zu viert klingelte es erneut im Kasten von EHC-Keeper Patrick Vetter- diesmal war es Richard Stütz, der auf 2:0 für die „Alligators“ erhöhen konnte (04:55). Beide Schüsse wurden abgefälscht, viel zu halten gab es für Vetter daher nicht. Anders als noch beim Spiel am Freitag attackierten die Höchstadter früh und provozierten viel, die „Löwen“ brauchten ihre Zeit, um ins Spiel zu finden. Max Kaltenhauser scheiterte nach zwölf Minuten zwei Mal am überragenden HEC-Keeper Philipp Schnierstein, wenig später blieben auch Andreas Paderhuber und Daniel Hämmerle sogar in Überzahl erfolglos.
Fürs mittlere Drittel hatten sich die Industriestädter viel vorgenommen, doch wurden diese Pläne früh durchkreuzt. Eine hoch geschossene Scheibe von Jun stoppte Patrick Dzemla direkt vor Vetter mit dem Schläger. Von dort prallte sie zunächst an Vetters Brust, von dort aufs Eis und im Fallen drückte sie Dzemla noch mit der Rückhand über die Linie (20:36). In der Folge scheiterten die „Löwen“, wenn sie einmal Schnierstein schon vermeintlich überwunden hatten, an sich selbst: Kaltenhauser traf in Bedrängnis das leere Tor nicht (23.Minute), Führmann verzog unbehindert (24.) ebenfalls. Nach tollem Pass von Führmann erzielte Kaltenhauser dann aber doch den Anschlusstreffer und Hoffnung keimte wieder auf (32:42). Gerade beim Torschützen, der wie kaum ein anderer im EHC-Team die Pre-Play-Offs lebt und seine Kollegen immer wieder versucht anzuheizen. Durch den Anschlusstreffer stieg beim EHC das Selbstvertrauen und zunehmend setzten sie die Gastgeber unter Druck.
Diesen erhöhten sie auch zu Beginn des Schlussdrittels, doch nach einem kapitalen Bock von Oleg Tokarev, der die Scheibe hinter dem Tor heraus direkt in drei Gegenspieler passte und es dann versäumte, Stütz beim Angriff zu stören, stellte eben dieser auf 4:1 für die Gastgeber (46:23). In der Folge mauerte sie Höchstadt zunehmend ein und dass sich die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Jun darauf bestens versteht, hatten sie schon zwei Tage zuvor bestens bewiesen. Timo Borrmann traf zwar noch zum für den direkten Vergleich so wichtigen 2:4 (58:19), am Ende blieb es aber beim verdienten Sieg der „Alligators“, da diese ihre Überzahlgelegenheiten zu nutzen wussten und einfach cleverer spielten. In der Gruppe B der Aufstiegszwischenrunde steht damit am kommenden Freitag und Sonntag ein „Wochenende der Wahrheit“ an. Da am Sonntag der ESC Dorfen gegen Memmingen mit 4:0 gewann, reden auch sie im Kampf um den Halbfinaleinzug wieder ein kräftiges Wörtchen mit. Höchstadt führt die Tabelle zwar mit acht Punkten an, dahinter folgen aber schon Memmingen (7) und Waldkraiburg (5) vor Dorfen (4). Die „Löwen“ reisen am Freitag nach Dorfen, am Sonntag kommt Memmingen in die Industriestadt und es sieht danach aus, als stünden erst nach den Sonntagsspielen die Halbfinalteilnehmer fest.
Bayernliga 2013/ 2014, Aufstiegszwischenrunde B, 4.Spieltag. Höchstadter EC – EHC Waldkraiburg 4:2 (2:0/ 0:1/ 2:1). Tore: 1:0 04:34 Jun D. (Dzemla P. PP2), 2:0 04:55 Stütz R. PP1, 3:0 20:36 Dzemla P. (Jun D.), 3:1 32:42 Kaltenhauser M. (Führmann M.), 4:1 46:23 Stütz R., 4:2 58:19 Borrmann T. Strafen: Höchstadter EC 18 Strafminuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Babinsky M.), EHC Waldkraiburg 20 Strafminuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Wagner L.). Zuschauer: 800.
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