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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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evfuessenEV Füssen: Interview mit Maximilian und Lukas Jentsch

(BYL)  Die Familie Jentsch brachte sich beim Neustart des Füssener Eishockeys von Anfang an mit ein. Lukas war dabei der jüngste Vorstand, den ein EV Füssen je hatte. Sein Nachfolger wurde sein Cousin Maximilian. Nach der Amtszeit von drei Jahren werden sich beide bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wiederwahl stellen.


ihp-interview-kleinLukas und Max, ihr wart bei der Neugründung des Eissportvereins Füssen vom Start weg mit dabei, werdet steht aber nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Was sind eure Beweggründe?
Max: Bei mir war das von Anfang an so geplant und ist auch im engsten Kreis immer so kommuniziert worden. Einen Verein in dieser Größe über drei Jahre nebenberuflich zu führen war eine riesige Herausforderung, welche ich aber gerne angegangen bin. Jedoch muss man nach einer tollen und äußerst erfolgreichen Zeit auch den Absprung schaffen. Ich möchte mich beruflich noch weiter entwickeln, und das ist mit dem Arbeitsaufwand beim EVF auf lange Sicht leider nicht kombinierbar.
Lukas: Kurz bevor ich 2015 Vorstand wurde, war mein eigentlicher Plan noch, für einen Vertrag in der zweiten Liga vorzuspielen. Mein Entschluss, mit dem aktiven Eishockey aufzuhören und meinen Fokus darauf zu legen, den Verein mit aufzubauen, war im Nachhinein die richtige Entscheidung. Für mich war das immer eine Herzensangelegenheit.
Ich bin froh, dass Max nach drei Monaten den Posten des Vorsitzenden übernommen hat, das hat mir den Weg für meine berufliche Karriere geebnet. Die Ressorts Marketing und Sponsoring konnte ich auch von Köln aus leiten, wo ich neben einem Job auch noch in den finalen Zügen meines Studiums bin. Dies hat mich in den letzten drei Jahren zusammen mit der Vereinsarbeit enorm eingenommen. Da ich beruflich den nächsten Schritt gehen und auch das Studium endlich abschließen möchte, habe ich entschieden, mich nun aus dem Vorstand zurück zu ziehen.

Wie seht ihr innerhalb dieser drei Jahre denn die Entwicklung, welche der Verein genommen hat?
Max: Wenn mir zu Beginn jemand gesagt hätte, was wir in dieser Zeit alles schaffen, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht. Man muss sich nur vor Augen führen, was wir anfangs übernommen haben. Das Füssener Eishockey war ein Patient und musste von Grund auf saniert werden. Da waren für uns nicht wenige schlaflose Nächte dabei, aber wenn man das Resultat nach diesen drei Jahren sieht, dann macht das einen natürlich super glücklich und auch ein wenig stolz. Anfangs waren wir zum Beispiel 16 Mitglieder, heute 700, haben 186 aktive Nachwuchsspieler im Verein.
Lukas: Oft bin ich selbst überrascht, was wir in dieser kurzen Zeit mit ehrenamtlichen Mitteln auf die Beine gestellt haben. Gerade das Marketing ist als Aushängeschild des Vereins sehr wichtig. Wir konnten deutschlandweit sehr viel auf den EVF aufmerksam machen, haben es geschafft, dass sich das Umfeld wieder mit dem Verein identifiziert. Hier bin ich meinem kleinen Marketing-Team dankbar, das mich ehrenamtlich in den verschiedenen Bereichen unermüdlich unterstützt hat. Die Traditionsmarke EV Füssen ist wiederbelebt, das zeigt sich vor allem im Social Media Bereich, den Printmedien, den steigenden Merchandising-Verkäufen, und nicht zuletzt bei den Zuschauerzahlen.
Diese positive Welle konnten wir auch auf das Sponsoring übertragen, haben hier ein tolles Netzwerk aus bislang über 70 regionalen und überregionalen Partnern aufgebaut. Das garantiert uns Stabilität auf der Einnahmenseite, bietet aber auch Spielern eine berufliche Perspektive.

Was waren in eurer Amtszeit die vielleicht interessantesten Aufgaben bzw. Augenblicke?
Max: Den Verein wirtschaftlich zu sanieren, sportlich wettbewerbsfähig zu machen, den Nachwuchs zu stärken, und vor allem die Leute wieder für den EV Füssen zu begeistern. Nur mit einer Basis kann der Verein mittelfristig erfolgreich sein und weiter wachsen.
Lukas: Neben den Aufstiegen und Meisterschaften war es schön zu sehen, was wir für Begeisterung für den Verein entfachen konnten. Man hat natürlich gemerkt, dass man nicht einen Schritt vor dem anderen machen kann, sondern man finanziell sehr verantwortungsbewusst planen und über die Jahre stetig versuchen muss, gesetzte Ziele zu erreichen. Das ist uns in manchen Bereichen besser gelungen, in anderen braucht es mehr Zeit und auch Unterstützung von außen.

Ein kleiner Ausblick auf die Zukunft: Wie seht ihr den weiteren Werdegang des EVF, und bleibt ihr dem Verein in anderer Funktion erhalten?
Max: Der Verein hat heute eine ganz andere Ausgangssituation als noch zu Beginn. Die Voraussetzungen sind geschaffen, um die nächsten Jahre weitere Schritte nach vorne zu machen und erfolgreich zu sein. Wirtschaftlich stehen wir auf soliden Beinen dank unserer Partner und der treuen und seit der Bezirksliga stabilen Zuschauerbasis, die uns seit Neubeginn begleitet. Funktionen werde ich im Verein in nächster Zeit erst einmal nicht ausüben. Ich habe die drei Jahre sehr viel Energie in den EVF investiert, dabei hatte ich für viele Personen, die mir wichtig sind, zu wenig Zeit. Aber ganz aus der Welt ist man natürlich nicht, und ich werde den Verein sicherlich bei dem einen oder anderen Projekt unterstützen.
Lukas: Ich denke, wir haben mit Vorstand und Wirtschaftsbeirat ein stabiles Fundament für die Zukunft geschaffen. Es gibt natürlich noch einige Hausaufgaben für die künftigen Jahre, aber diese können bewältigt werden. Ich persönlich würde mir wünschen, dass es mehr Leute gibt, die mit helfen, anstatt nur alles besser zu wissen, das schadet dem Verein mehr als dass es ihn weiter bringt. Für mich steht der Fokus jetzt zunächst auf Studium und Beruf, aber im Hintergrund werde ich natürlich den neuen Marketingleiter für einen guten Übergang unterstützen. 


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Donnerstag 5.April 2018
EV Füssen
EVF - mil
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