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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-interview-kleinVER Selb: „Das Gesamtpaket überzeugte mich“ – Neuzugang Dominik Müller im Interview

(OLS)  Nachfolgend ein Interview mit dem deutsch-tschechischen Verteidiger Dominik Müller, der vor einigen Wochen aus der Oberliga Nord von FASS Berlin zu den Selber Wölfen gewechselt ist. Im Interview spricht er über seinen neuen Verein und die kommende Spielzeit.


Dominik, wo erreiche ich Sie aktuell während der Eishockeysommerpause?
Dominik Müller: Ich bin in meinem Heimatort Litomerice, wo ich einerseits den Sommer genieße, anderseits mich bereits auf die neue Saison vorbereite.

In der kommenden Saison spielen Sie für die Selber Wölfe. Was waren die Gründe dafür?
Dominik Müller: Ich hatte eine Reihe von Angeboten, letztendlich habe ich mich für Selb entschieden, denn Selb hat einen guten Ruf, seit Jahren eine gute Mannschaft und professionelle Strukturen im Umfeld. Das „Gesamtpaket“ überzeugte mich und somit habe ich zugesagt. Ende August werde ich nach Selb kommen.

Ihr Heimatort Litomerice ist nur ca. 180 Kilometer von Selb entfernt. War dies auch ein ausschlaggebendes Argument für Selb?
Dominik Müller: Ja, durchaus, diese Entfernung macht es hin und wieder möglich an freien Tagen nach Hause zu fahren, mit dem Auto sind es ca. 2 ½ Stunden Fahrzeit von Selb nach Litomerice.

Was wissen Sie über Ihren neuen „Arbeitgeber“ Selber Wölfe?
Dominik Müller: Ehrlich gesagt noch nicht viel. Der Club wurde neu 2004 gegründet, spielt in den letzten Jahren meist vorne in der Tabelle mit. Klar habe ich auch mitbekommen, dass Selb wahnsinnig tolle Fans hat und diese für eine fantastische Atmosphäre bei den Heimspielen sorgen. Darauf freue ich mich schon sehr…

Einer Ihrer Mannschaftskollegen zuletzt in Berlin war Tom Fiedler, ein ehemaliger Spieler des VER Selb. Erzählte Ihnen Tom ein wenig was über Selb?
Dominik Müller: Ja, das tat er….und nur Gutes. Tom war sehr zufrieden und glücklich während seiner Zeit in Selb.

Kennen Sie bereits einige Ihrer neuen Teamkollegen?
Dominik Müller: Nein, das Einzige was ich weiß, dass einige Kanadier und US-Amerikaner im Team sind, zudem ein weiterer Landsmann von mir (Anmerkung des Verfassers: Lukas Pozivil) in der Verteidigung. Kennen tue ich keinen persönlich, deshalb freue ich mich umso mehr, alle meine neuen Teamkollegen bald zu sehen.

Sie haben in Tschechien bei Sparta Prag das Eishockeyspielen erlernt bis vor 4 Jahren in Tschechien gespielt, ehe Sie ins Ausland wechselten. Was waren die Gründe?
Dominik Müller: Nach der Junior-League bei Sparta Prag absolvierte ich einige Spiele für Sparta in der 1.Mannschaft, ehe ich ein Angebot aus Österreich erhielt. Ich musste nicht lange überlegen. Nach 2 Jahren Österreich, wechselte ich nach Schweden. Dies war rückblickend eine sehr wichtige Erfahrung für mich und meine Entwicklung. Nachdem mir in Aussicht gestellt wurde, dass ich einen deutschen Pass bekommen werde, war ein Wechsel nach Deutschland klar….und Berlin war der Club, der für mich das lukrativste Angebot vorlegte.

Stichwort Deutscher Pass. Sie spielten aber zu Beginn der letzten Saison noch als Kontingentspieler in Berlin oder?
Dominik Müller: Ja, das stimmt….den deutschen Pass erhielt ich erst Ende Januar 2017. Das Dokument habe ich meinem Großvater zu verdanken, er ist in Deutschland, genauer gesagt, in Braunschweig, geboren.

Deutscher Opa….dann sprechen Sie bestimmt gut Deutsch oder?
Dominik Müller: Da muss ich Sie enttäuschen, leider nein. Mein Deutsch ist noch nicht so gut, obwohl ich es in der Schule hatte. Aber ich werde immer besser….

Müßten Sie sich beschreiben. Was für ein Typ Spieler sind Sie?
Dominik Müller: Ohh, das ist schwierig. Ich würde mich selbst als offensiven Verteidiger sehen, meine große Stärke ist das Schlittschuhfahren, für einen Verteidiger bin ich ein guter Skater. Natürlich habe ich auch zahlreiche Schwächen, aber diese behalte ich für mich (lachend)

Letzte Saison Oberliga Nord. Nun geht es in den Süden. Was wissen Sie über die Liga?
Dominik Müller: Ich will mich als Sportler stets verbessern und weiterentwickeln. Die Oberliga Süd hat einen sehr guten Ruf, ist mit sehr starken Teams extrem ausgeglichen besetzt. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.

Apropos Freuen. Die Fans freuen sich bereits riesig auf die neue Saison. Wie geht´s Ihnen?
Dominik Müller: Genauso. Bald ist es soweit und ich darf meine neuen Teamkollegen endlich kennenlernen. Wegen mir könnte es schon morgen losgehen….

Wie sieht Ihre Vorbereitung auf die neue Saison aus?
Dominik Müller: Ich stand zuletzt zwei Monate im Sommertraining unter der Aufsicht meines persönlichen Trainers, Themenschwerpunkt „Trainingseinheiten abseits des Eises“. Anfang Juli ging es dann aufs Eis mit einem Team aus meiner Heimat.

In Berlin hatten sie die Rückennummer 13. In Selb ist diese bereits durch Ben Böhringer vergeben. Traurig?
Dominik Müller: Ein bisschen, aber das ist nicht zu ändern. Ich hatte die 13 auch schon vorher in Prag und dann später auch in Berlin. In Selb habe ich mich nun für die Nummer 22 entschieden. Das ist meine Nummer, die ich einst im Nachwuchs hatte.

Abschließend. Wie lauten Ihre persönlichen und sportlichen Ziele für die neue Saison?
Dominik Müller: Ich möchte dem Team so gut wie möglich helfen und alles für den bestmöglichsten sportlichen Mannschaftserfolg beitragen. Natürlich hoffe ich, dass wir auch dieses Jahr vorne mitspielen und die Playoffs erreichen werden. Danach werden wir weitersehen. Persönlich möchte ich versuchen weder Fans noch das Team zu enttäuschen.

Zu guter Letzt. Sie haben einen 1-Jahresvertrag. Vorstellbar für Sie länger als 1 Jahr zu bleiben?
Dominik Müller: Natürlich. Wenn alles gut läuft, wir sportlichen Erfolg haben und man mit mir zufrieden ist….warum nicht.


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Freitag 4.August 2017
Selber Wölfe
VERS - ud
    -  Oberliga Süd
    -  Dominik Müller
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