Grefrath PhenixZwei weitere Bausteine für den Phoenix: Losert und Tillmann bleiben / Grefrather EG treibt Kaderplanung voran – zwei bewährte Offensivkräfte verlängern für die Regionalliga-Saison 2026/27
(RLW) Die Kaderplanung beim Grefrath Phoenix nimmt immer konkretere Formen an. Kurz vor dem Start in die Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison haben die Blau-Gelben zwei weitere wichtige Personalien unter Dach und Fach gebracht: Marc Losert und Max Tillmann bleiben dem Phoenix auch 2026/27 erhalten. Damit setzt Headcoach Tilo Schwittek auf zwei bewährte Kräfte, die unterschiedliche Qualitäten ins Grefrather Spiel einbringen.
Losert: Mehr Grefrath geht kaum
Wenn es um Identifikation mit dem Verein geht, dürfte Marc Losert kaum zu überbieten sein. Der 22-jährige gebürtige Kempener ist ein echter „Grefrather Jung“. Losert erlernte das Eishockeyspielen in Grefrath, durchlief an der Stadionstraße sämtliche Nachwuchsmannschaften und hat seitdem kein anderes Trikot getragen.
Bereits 2021 schaffte der quirlige Angreifer den Sprung in die erste Mannschaft. Mittlerweile kommt Losert auf 65 Einsätze für die GEG, in denen ihm acht Tore und 15 Assists gelangen. Dabei ist es vor allem seine Einstellung, die ihn für die Mannschaft wertvoll macht. Laufbereitschaft, Einsatzwillen und ein ausgeprägter Blick für den Mitspieler gehören zu seinen Markenzeichen.
„Marc ist für mich der Inbegriff eines echten Grefrather Jungs“, sagt Headcoach Tilo Schwittek. „Er ist sehr fleißig, mannschaftsdienlich und mit einem exzellenten Blick für den entscheidenden Pass.“ Dass Losert auch in wichtigen Situationen Verantwortung übernehmen kann, habe er zuletzt im Derby gegen Neuss gezeigt. Sein Anschlusstreffer habe einmal mehr unterstrichen, dass der junge Angreifer auch in engen Spielen seinen Beitrag leisten könne.
Für Schwittek ist Loserts Verbleib deshalb auch ein Zeichen über die sportliche Ebene hinaus: „Dass er weiter für uns aufläuft, ist ein klares Signal für Kontinuität und Identifikation im Kader.“
Losert selbst möchte daran anknüpfen und sich weiterentwickeln. „Ich freue mich sehr darauf, weiterhin alles für das Team zu geben, mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und jeden Tag mein Bestes zu geben“, erklärt der 22-Jährige. Besonders wichtig sei ihm dabei der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Gemeinsam wolle man besser werden, Verantwortung übernehmen und „auf dem Eis alles geben und Erfolge feiern“.
Tillmann: Robust, flexibel und mit viel Bock auf die neue Saison
Auch Max Tillmann bleibt dem Phoenix erhalten. Der 25-Jährige geht damit bereits in seine dritte Saison im Grefrather Trikot. Vor zwei Jahren vom Neusser EV an die Niers gewechselt, hat sich der Zweiwege-Spieler inzwischen zu einer festen Größe im Team entwickelt.
Tillmann bringt dabei nicht nur Durchsetzungsvermögen und körperliche Robustheit mit. Seine Vielseitigkeit macht ihn für den Trainer besonders interessant: Im Angriff zu Hause, kann der 25-Jährige bei Bedarf auch in der Defensive aushelfen. In bislang 32 Spielen für den Phoenix sammelte Tillmann vier Tore und 17 Assists.
„Max hat sich seit seinem Wechsel zu uns kontinuierlich weiterentwickelt und ist aus unserem Angriff nicht mehr wegzudenken“, betont Schwittek. „Er bringt genau die Mischung aus Einsatzbereitschaft und spielerischer Qualität mit, die wir für die kommende Saison brauchen.“
Die Vertragsverlängerung sorgt beim Headcoach zudem für Planungssicherheit. Gleichzeitig sieht Schwittek darin eine Bestätigung der bisherigen Arbeit: „Seine Verlängerung gibt uns Planungssicherheit in der Offensive und zeigt, dass sich unsere Aufbauarbeit auszahlt.“
Tillmann selbst muss nicht lange überlegen, wenn es um seine Motivation für die neue Spielzeit geht: „Ich freue mich auf meine dritte Saison in Grefrath und darauf, wieder mit den Jungs aufs Eis zu gehen. Ich fühle mich hier sehr wohl und habe richtig Bock auf die neue Saison.“
Und natürlich gibt es auch bereits Spiele, auf die sich der 25-Jährige besonders freut. „Besonders freue ich mich auf die Derbys gegen Moers und Neuss. Das sind einfach Spiele, auf die man sich nochmal ein bisschen mehr freut und bei denen man natürlich unbedingt gewinnen will.“
Jetzt wird es ernst
Mit Losert und Tillmann sind zwei weitere wichtige Puzzleteile für den Grefrather Regionalliga-Kader gesetzt. Während Losert für Vereinstreue, Entwicklungspotenzial und Grefrather Identität steht, bringt Tillmann Erfahrung, Robustheit und wertvolle Flexibilität mit.
Nun geht es langsam auch auf dem Eis zur Sache. Bevor am 11. Oktober die Regionalliga-Saison startet, stehen zunächst mehrere Vorbereitungsspiele auf dem Programm.
Den Auftakt macht der Phoenix am Freitag, 18. September, um 20:15 Uhr bei den Dinslakener Kobras. Eine Woche später wartet bereits der nächste interessante Test: Am Freitag, 25. September, um 19:30 Uhr geht es in der Eissporthalle an der Düsseldorfer Brehmstraße gegen die Ratinger Ice Aliens.
Die Richtung ist damit klar: Der Kader nimmt weiter Gestalt an, die Vorbereitung steht vor der Tür – und beim Phoenix wächst die Vorfreude auf die neue Regionalliga-Spielzeit.
Leon Jessler verlässt die GEG
Kurz vor Ablauf der Transferfrist ist Leon Jessler an die Vereinsführung herangetreten und hat dieser seinen Wunsch mitgeteilt, zu einem Oberliga-Team wechseln zu wollen.
Nach intensiven Gesprächen mit Leon Jessler hat die GEG diesem Wunsch entsprochen.
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