IHP NachrichtenSonntag 15.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte des Faschings-Wochenendes mit insgesamt 16 Beiträgen von der Narionalmannschaft bei den olympischen Spielen, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und aus dem Frauen-Eishockey.
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NationalmannschaftOlympia 2026: Männer unterliegen Lettland im zweiten Turnierspiel (DEB) Die Männer-Eishockeymannschaft hat das zweite Spiel bei den Olympischen Winterspielen verloren. Am heutigen Samstag unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis knapp mit 3:4 (2:1; 0:1; 1:2) gegen die Auswahl Lettlands. Vor 4.033 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena waren Lukas Reichel, Lukas Kälble und Tim Stützle die Torschützen für die deutsche Auswahl. Die deutsche Mannschaft erwischte erneut einen Blitzstart und ging durch Lukas Reichel in der zweiten Minute in Führung. Die Letten glichen noch im Auftaktdrittel aus (16.), doch Lukas Kälble brachte Deutschland etwas mehr als eine Minute später erneut in Front. Im Mittelabschnitt schoss Dans Locmelis in der 28. Minute den erneuten Ausgleich. Die lettische Mannschaft ging im dritten Drittel durch Tore von Eduards Tralmaks (49.) und Renars Krastenbergs (52.) binnen drei Minuten mit 4:2 in Führung. Tim Stützle verkürzte zwei Minuten vor Spielende auf ein Tor, die deutsche Auswahl erreichte jedoch nicht mehr den Ausgleich. Zum Abschluss der Vorrunde des Eishockeyturniers geht es für das deutsche Männer-Team am Sonntagabend (Spielbeginn 21:10 Uhr) gegen die USA. Das Spiel findet in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena statt. Übersicht #GERLAT Torschützen Team GER: Lukas Reichel (3.), Lukas Kälble (17.), Tim Stützle (58.) Schüsse: Deutschland 29 - Lettland 22. Strafminuten: Deutschland 8 - Lettland 8. Starting Goalie: Philipp Grubauer. Kapitäne: Leon Draisaitl (C), Moritz Seider (A), Tim Stützle (A). Zuschauer: 4.033. Stimmen #GERLAT Bundestrainer Harold Kreis: „Wir haben viele Chancen kreiert, müssen aber anerkennen, dass die Letten heute aufopferungsvoll und konsequent verteidigt haben und dann am Ende den Tick effizienter waren als wir. Wir hätten teilweise die Scheibe noch etwas schneller in der neutralen Zone bewegen können. Auf der anderen Seite gibt es so Tage, an denen die Scheibe einfach nicht reingeht. Das ist sicherlich frustrierend, aber wir werden das schnell abhaken.“ Kapitän Leon Draisaitl: „Wir waren heute nicht konsequent genug in der neutralen Zone und haben unsere Spielzüge nicht sauber zu Ende gebracht. Dadurch haben wir es verpasst, die Scheibe konsequent hinter ihre Verteidiger zu bringen. Die Letten haben das gut gemacht, sehr kompakt verteidigt und uns wenig Raum gegeben. Chancen hatten wir trotzdem genug, um ein oder zwei Tore mehr zu machen – aber heute war leider nicht mehr drin. Wir werden das Spiel analysieren und versuchen, die Dinge, die heute nicht gut funktioniert haben, beim nächsten Mal besser zu machen.“ Stürmer Nico Sturm: „Es war heute ein ähnliches Spiel wie beim letzten Aufeinandertreffen. Vor allem der Start, die ersten zehn Minuten, waren von uns dominant. Wir waren in der Spielgeschwindigkeit klar überlegen, haben die Scheiben tief gebracht und sie auch wieder zurückgewonnen. Aber genau wie in diesem Spiel verlieren wir gegen Ende des ersten Drittels und auch im zweiten Drittel ein wenig den Faden. Dadurch ist das Momentum dann gekippt, da die Letten ihr Powerplay ausgenutzt haben. Für das nächste Spiel müssen wir vor allem über 60 Minuten das spielen, was wir in den ersten zehn Minuten auf das Eis bringen." Spielplan und Ergebnisse Olympia 2026 | Männer Gruppe C 12.02.2026 | Deutschland – Dänemark 3:1 (1:1; 2:0; 0:0) 14.02.2026 | Deutschland – Lettland 3:4 (2:1, 0:1, 1:2) 15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
Sieg in Litvinov (DEL) Am Valentinstag waren die Dresdner Eislöwen zu einem Freundschaftsspiel beim HC VERVA Litvínov zu Gast. Verzichten mussten die Blau-Weißen lediglich auf Connor Korte, der angeschlagen fehlte, sowie auf Felix Krüger, der sich aktuell in Leipzig befindet. Zwischen den Pfosten begann Janick Schwendener. Die Eislöwen starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh Vorteile. Travis Turnbull und Tomas Sykora sorgten mit ihren Treffern für eine Zwei-Tore-Führung der Sachsen. Mit zunehmender Spieldauer fanden jedoch auch die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten in der 15. Minute auf 1:2. Mit diesem knappen Vorsprung für die Eislöwen ging es in die erste Drittelpause. Im Mittelabschnitt bestimmten zunächst Strafzeiten das Geschehen. Nach einem Bandencheck bot sich den Eislöwen die erste Überzahlsituation der Partie, die jedoch ungenutzt blieb. Kurz darauf musste Trevor Parkes wegen Behinderung auf die Strafbank, doch die Gäste verteidigten in Unterzahl konzentriert und überstanden diese. Wenig später folgte die nächste Strafe, nachdem Sebastian Gorcik wegen Beinstellens in die Kühlbox musste. Auch hier hielten die Elbestädter dagegen und setzten sogar einen Konter, der jedoch nicht zum Torerfolg führte. In der 33. Minute gelang Litvínov schließlich der Ausgleich zum 2:2. Weitere Treffer fielen bis zur zweiten Pause nicht mehr. Im letzten Drittel kämpfen sich die Eislöwen in die Partie zurück, erspielten sich Möglichkeiten und überstanden die Strafzeit von Bruno Riedl. Wenig später gelang es Rourke Chartier, die Eislöwen in Front zu bringen. Kurz darauf baute Tomas Andres die Dresdner Führung aus. Es folgte noch eine Strafe gegen die Hausherren, aber es blieb bis zur Schlusssirene bei dem Spielstand. Somit sicherten sich die Sachsen den 4:2-Erfolg. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind gut in die Partie gestartet und haben von Beginn an viele Sachen richtig gemacht. Im Mitteldrittel sind wir dann ein wenig von unserem Game Plan abgewichen, da hat uns die Klarheit in einigen Aktionen gefehlt. Janick Schwendener hat uns mit starken Saves im Spiel gehalten. Im Schlussdrittel haben wir wieder zu unserem Plan zurückgefunden, konsequent gespielt und uns mit den Toren belohnt.“
Sameli Ventelä vom EHC Freiburg für zwei Spiele gesperrt - Spieler erhielt eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe (DEL2) Gem. § 1 (3) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler Sameli Ventelä ein Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 13.02.2026 • Videoaufzeichnung Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignete sich bei Spielzeit 27:36 im Verteidigungsdrittel des EHC Freiburg in der Ecke. Die Scheibe landete in dieser Ecke, woraufhin der Spieler #18 Laurin Braun von den Kassel Huskies zur Scheibe skatete, um sie aufzunehmen. Der Spieler #7 Sameli Ventelä vom EHC Freiburg folgte ihm und checkte den Spieler #18 Laurin Braun von hinten in die Bande. Der Spieler #18 Laurin Braun ging daraufhin zu Boden. Die Schiedsrichter sprachen nach Videobeweis eine 5-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe gemäß DEL-Regel 41 (Bandencheck) aus. Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 41 vorliegt. • Der Kontakt erfolgte von hinten und in gefährlicher Nähe zur Bande • Der Spieler #7 Sameli Ventelä nahm durch seine Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf • Der Spieler #7 Sameli Ventelä wurde am 04.10.2025 (CTH) vom Disziplinarausschuss gesperrt und gilt somit als Wiederholungstäter. Der Disziplinarausschuss hält deshalb vorliegend eine Sperre von zwei (2) Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen (Tatbestand 1 Spiel Sperre - zuzüglich 1 Spiel Sperre - Wiederholungstäter vom 04.10.2025). Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 41, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Zum Video: https://youtu.be/HzDH5lqWU7U Gegen Stretch wurde ein nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet Gem. § 1 (1) ff. Disziplinarordnung ist gegen den Spieler C.J. Stretch ein nachträgliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es lagen als Beweismittel vor: • Spielbericht vom 13.02.2026 • Videoaufzeichnung • Stellungnahme des Lizenzspielers vom 14.02.2026 Nach Würdigung der Beweismittel stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Situation ereignete sich in der 39. Spielminute nach einem Bully im Drittel der Lausitzer Füchse. Nach einem verlorenen Bully des Spielers #12 C.J. Stretch von den Starbulls Rosenheim, führte der Spieler eine bewusste Bewegung mit seinem Schläger aus und traf dabei den Linienschiedsrichter Jonas Reinold hinten am Bein. Nach Würdigung der Beweismittel ist der Disziplinarausschuss der Auffassung, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 40.1 vorliegt. Der Kontakt wurde allerdings mit geringer Intension ausgeführt und deshalb nimmt der Disziplinarausschuss Abstand von einer Spielsperre und belegt den Spieler nur mit einer Geldstrafe. Diese Entscheidung beruht auf der DEL-Regel 40.1, den §§ 1, 4, 11, 16, 24, 27 der Disziplinarordnung sowie § 5 Spieler-Lizenzvertrag. Zum Video: https://youtu.be/oomITgC0CGA
EV LandshutKlares Bekenntnis zu Chefcoach Uwe Krupp - EVL-Verantwortliche haben weiterhin vollstes Vertrauen in den Trainerstab und laden am Dienstag, 24. Februar, 18.30 Uhr, zum Fanabend ein (DEL2) Mit dem 1:0-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden hat der EVL am Freitagabend drei wichtige Punkte im Endspurt der DEL2-Hauptrunde errungen. Unabhängig vom Ergebnis dieses Spiels haben die Verantwortlichen am Gutenbergweg in den letzten Tagen nach den vorausgegangenen Misserfolgen und dem Abrutschen auf Platz 8 die sportliche Lage intensiv analysiert und über den richtigen Weg beraten, um zeitnah und nachhaltig den Turnaround zu schaffen. Einhelliges Resultat der internen Gespräche von Geschäftsführung und Beirat: Der EVL setzt auf personelle Kontinuität und damit weiterhin auf die Arbeit des Trainerstabs um Chefcoach Uwe Krupp. „Auch wenn die letzten Wochen bezüglich einiger Leistungen und Ergebnisse nicht unseren Erwartungen entsprochen haben, sind wir in der Gesamtschau absolut überzeugt von unseren Trainern. Sie arbeiten hochprofessionell, extrem akribisch und tun alles dafür, damit sich die Mannschaft wieder besser und erfolgreicher präsentiert. Wir haben weiterhin vollstes Vertrauen in die Arbeit von Uwe Krupp, er wird nicht nur diese Saison bleiben, sondern auch – wie vertraglich fixiert – in der Spielzeit 2026/27 als Chefcoach des EV Landshut arbeiten“, stellen Geschäftsführung und Beirat klar. Darüber hinaus gibt es für die EVL-Anhänger eine wichtige Information bzw. einen interessanten Termin: Am Dienstag, 24. Februar, 18.30 Uhr, findet bei Ruff´s Burger in der Altstadt 362 ein Fanabend statt. Dabei werden Geschäftsführer Ralf Hantschke, Sportlicher Leiter Max Brandl, Cheftrainer Uwe Krupp sowie Vertreter der Vorstandschaft des e.V. den Fans Rede und Antwort stehen. Auch das DEL2-Team wird anwesend sein. Der EVL freut sich auf einen fruchtbaren Austausch mit seinen engagierten Anhängern.
Ravensburg TowerstarsDEN GRUNDSTEIN ZUM SIEG SCHON IM ZWEITEN DRITTEL GELEGT (DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben das vierte und letzte Derby dieser Saison gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:3 für sich entschieden. In einem Spiel, das auf beiden Seiten von vielen ausgelassenen Chancen geprägt war, stellten die Towerstars mit vier Treffern im zweiten Spielabschnitt die Weichen auf Sieg. Vor 3.058 Zuschauern in der CHG Arena wollten beide Teams von einem „anfänglichen Abtasten“ nichts wissen. Schon nach zwei Minuten waren auf beiden Seiten jeweils Stürmer vor dem gegnerischen Tor aufgetaucht und prüften die Torhüter. Beispielsweise hatte Alec Ahlroth, der nach wochenlanger Verletzungspause wieder mit dabei war, bei einem Solo das 1:0 auf dem Schläger. Allzu lange brauchten die Ravensburger Fans auf den Führungstreffer dann auch nicht warten. Mit zwei Pässen aus dem eigenen Drittel wurde Odeen Tufto auf der rechten Seite in Szene gesetzt, der dann auch nicht lange fackelte und die Scheibe zum 1:0 ins linke Kreuzeck drosch. Auch danach hatten die Towerstars mehr vom Spiel, viele Chancen blieben aber ungenutzt. Leider auch in der 8. und 9. Minute, als die Gäste in numerischer Überzahl völlig verunsichert agierten und die Gastgeber bei schnellen Kontern gleich zweimal frei vor dem Tor von Cody Porter standen. In der zweiten Hälfte des Startabschnitts kam Kaufbeuren dann aber doch besser ins Spiel und auch Towerstars-Keeper Ilya Sharipov musste die eine oder andere Rettungstat leisten. Für den zweiten Abschnitt hatte Towerstars-Coach Bo Subr seinen Schützlingen offensichtlich mehr Tempo und Zug zum Tor auferlegt – das wurde nach knapp vier Minuten dann auch umgesetzt. Die vierte Ravensburger Sturmreihe mit Maxim Scholl und Luca Hauf schaltete nach Puckeroberung pfeilschnell um, Letzterer traf auf Höhe des linken Bullypunkts platziert zum 2:1 ins rechte Kreuzeck. Fünf Minuten später kam es zu einer fast identischen Szene, diesmal drückte Robbie Czarnik die Scheibe zum 3:1 ein. Die Ravensburger Cracks waren zur Freude der Zuschauer nun so richtig in Schwung. Denis Pfaffengut per sattem Schlagschuss ins linke Eck sowie Alec Ahlroth per Abstauber schraubten den Abstand bis zur 35. Minute sogar auf 5:1 nach oben. Im Schlussabschnitt setzte ESVK-Trainer Leif Carlsson mit einem Torhüterwechsel ein Zeichen – und hatte damit Erfolg. Der Versuch der Towerstars, mit dem Vier-Tore-Vorsprung im Rücken das Spiel etwas gemächlicher zu Ende zu bringen, wurde prompt bestraft. Auf der linken Seite brach Ex-Towerstars-Kapitän Max Hadraschek durch und traf platziert zum 5:2 – mit entsprechendem Effekt. Die Towerstars hatten zwar weiterhin Chancen zum Ausbau der Führung, gerieten in der eigenen Zone aber immer häufiger ins Schlingern. So kam tatsächlich noch einmal Spannung auf, als der Münchner Förderlizenzstürmer Nikolaus Heigl fünfeinhalb Minuten vor dem Ende sogar noch auf 5:3 verkürzte. Die Towerstars hatten zu diesem Zeitpunkt mit Julian Eichinger einen Spieler auf der Strafbank. Kaufbeuren versuchte danach mit der Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers weiter heranzukommen, doch die Towerstars brachten den Sieg letztlich sicher über die Zeit. Fazit: Ein klarer und verdienter Sieg, der hätte höher ausfallen können und aufgrund der Gegentreffer im Schlussabschnitt etwas an Glanz verlor. „Wir hätten die Führung schon im Startabschnitt ausbauen können, das hat dann aber im starken zweiten Drittel gut funktioniert“, freute sich Coach Bo Subr über den sechsten Sieg in Folge und ergänzte: „Im Schlussdrittel haben sich die Jungs etwas zu weit zurückgelehnt. Man darf aber nicht vergessen, dass wir in acht Tagen das vierte Spiel bestritten haben. Dann kann sowas natürlich schon passieren und darum zählen am Ende dann auch nur die Punkte.“ Der Drei-Punkte-Sieg bescherte den Towerstars zudem, dass der Punkteabstand auf den Tabellendritten Rosenheim auf drei Punkte reduziert wurde. Am Sonntag wartet auf die Oberschwaben in Kassel allerdings ein schwerer Brocken. Sie treffen auf den Tabellenzweiten und Meisterschaftsaspiranten, der sein Spiel am Freitagabend in Freiburg mit 0:1 verlor. Sporteurope.TV überträgt die Partie live ab 17 Uhr.
Eisbären RegensburgNEFFIN-SHUTOUT UND SECHS TORE: EV REGENSBURG SCHLÄGT ETC CRIMMITSCHAU DEUTLICH - 6:0-Heimsieg für die Oberpfälzer am Retro-Spieltag gegen die Sachsen (DEL2) Mit einem deutlichen 6:0-Heimsieg (0:0/3:0/3:0 gegen den ETC Crimmitschau hat Eishockey-Zweitligist EV Regensburg jetzt seinen starken fünften Tabellenplatz (73 Punkte) in der DEL 2 abermals behauptet, die Sachsen blieben trotz Niederlage Zehnte (58). In der von den Oberpfälzern zum „Retro-Spieltag“ ausgerufenen Partie liefen beide Teams in Sondertrikots auf, deren Designs an Outfits aus vergangenen Jahren erinnerten – 20 ehemalige, verdiente Spieler der Domstädter hatten sich zudem in der mit 4391 Fans gut gefüllten Donau-Arena eingefunden. Sie gaben nicht nur Autogramme, sondern kehrten in einer kleinen Pausenattraktion, ein Torschusswettbewerb, sogar aufs Eis zurück. Sportlich fiel der erste Treffer nach torlosem ersten Drittel erst im zweiten Durchgang: Jeremy Bracco eröffnete mit seinem 1:0 (25. Minute). Für den EVR war dies eine Art Startschuss – binnen weniger als acht Minuten schossen sie anschließend die Vorentscheidung heraus: Erst erhöhte Topscorer Corey Trivino auf 2:0 (30.), dann legte Bryce Kindopp das 3:0 nach (33.). Beide hatten jeweils einen Abpraller verwertet. Im Schlussabschnitt stellte zunächst Alex Berardinelli auf 4:0 (43.), dann ließ Kevin Slezak das 5:0 folgen (46.) und den Schlusspunkt zum 6:0-Endstand setzte dann in Überzahl abermals Berardinelli (60.). Goalie Jonas Neffin feierte damit seinen bereits sechsten Shutout der Saison. Nach dem souveränen Erfolg steht für Regensburg nun bereits das nächste große Highlight bevor: Am morgigen Sonntag, 15. Februar, rollt der Sonderzug mit rund 550 Fans aus der Domstadt zum Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers. Spielbeginn in deren Egetrans-Arena ist um 17 Uhr. Zuhause in der Donau-Arena ist der EVR dann kommenden Freitag, 20. Februar, wieder gefordert – dann steigt ab 20 Uhr das vierte Oberpfalz-Derby der Hauptrunde gegen die Blue Devils Weiden. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Nostalgie pur – das Heimspiel des Eishockey-Zweitligisten EV Regensburg gegen den ETC Crimmitschau stand unter dem Motto „Retro“. Dafür hatten die Oberpfälzer auch 20 Klublegenden aus 64 Jahren Vereinshistorie eingeladen, die nicht nur Autogrammstunden gaben, sondern auch mit einem Pausenspiel für Unterhaltung sorgten – außerdem gab es eine „Retro-Trikot-Challenge“, bei der sich Fans mit ihren ältesten Jerseys der Domstädter fotografieren lassen konnten. Beide Teams liefen zudem in an Designs aus vergangenen Jahren angelegten Outfits auf. 4391 Fans wollten sich dieses Spektakel in der Donau-Arena nicht entgehen lassen. Sie sahen, dass Jonas Neffin im Tor der Hausherren startete und Konrad Fiedler sein Ersatzmann auf der Bank war – U-20-Keeper Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. Die zuletzt angeschlagenen Nickl Mähler in der Verteidigung und Kevin Slezak im Sturm feierten ihre Comebacks. Dafür pausierte in der Abwehr Maximilian Merkl, im Sturm fehlten den Donaustädtern indes der gesperrte David Morley, der verletzte Lukas Krieger und die überzähligen Yuma Grimm und Marks Jirgensons. Beide Mannschaften begannen abwartend, Regensburg verzeichnete in der Anfangsphase aber die besseren Chancen. An Kevin Reich zwischen den Pfosten des ETC war zunächst aber kein Vorbeikommen. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Hausherren immer stärker, doch Reich entschärfte ein ums andere Mal. Auch Neffin auf der Gegenseite hielt seinen Kasten sauber – das erste Drittel endete folgerichtig torlos. Nach Wiederbeginn lieferten sich die beiden Teams erst einen offenen Schlagabtausch mit schnellen Kontern und zahlreichen Abschlüssen hüben wie drüben. Drei schnelle Treffer Doch der erste Treffer der Partie gab den Oberpfälzern anschließend Oberwasser: Donát Péter und Alexander Berardinelli erzwangen mit ihrem Forecheck einen Puckverlust der Sachsen, die Schiebe kam zu Jeremy Bracco, der sich frei vor dem Gehäuse Reich geduldig ausguckte und zum 1:0 einnetzte (25. Minute). Zwar hatten die Gäste zwischendurch einige Male den 1:1-Ausgleich auf den Schlägern, doch der EVR hatte nun wieder die Kontrolle über die Begegnung. Mehrfach schnürten sie den Gegner in seiner Defensive ein, erzwangen mit giftigem Einsatz dessen Puckverluste und tauchten so oft gefährlich vor Reich auf. Als Pierre Preto dann einen Schlenzer von Guillaume Naud gefährlich abfälschte, musste der Torsteher auf seine rechte Seite prallen lassen – dort lauerte aber bereits Topscorer Corey Trivino, der mühelos zum 2:0 einschoss (30.). Und auch das 3:0 kurz darauf entstand aus einem durch aggressive Gastgeber erzwungenen Abpraller: Nach starkem Berardinelli-Pass feuerte Naud aus halbrechter Position – Reich konnte nicht festhalten, die Scheibe lag frei im Torraum und Bryce Kindopp staubte ab (33.). Mit der sicheren EVR-Führung beruhigte sich die turbulente Partie anschließend wieder etwas. Crimmitschau kam wieder zu mehr Spielanteilen und Chancen, ein Treffer gelang den Sachsen aber nicht. Kurz nach der zweiten Pause legten dann die Flache-Schützlinge direkt nach: Mit einem starken Pass einmal quer durch die Gefahrenzone bediente Bracco den aufgerückten Nick Mähler – und dessen Zuspiel scharf vors Tor lenkte Berardinelli zum 4:0 ins Netz (44.). Während hinten der starke Neffin mit teils überragenden Paraden und vor ihm die kompakte Defensive nichts anbrennen ließen, tauchten die an diesem Abend in Rot-Blau auflaufenden Regensburger vorn auch in der Folge immer wieder gefährlich vor Reich auf. So auch vor dem 5:0 durch Kevin Slezak: Samuel Payeur und Constantin Ontl hatten mit ihrem Einsatz die Scheibeneroberung des Schützen eingeleitet – und dieser zimmerte den Puck ansatzlos unter die Latte (46.). Im Anschluss daran ließen beide Mannschaften einige Chancen liegen, ehe die Domstädter den Schlusspunkt setzten: Nach Pass von Kindopp zog Jakob Weber in Überzahl ab – Berardinelli hielt seinen Schläger rein und tippte den Puck zum 6:0-Endstand an Reich vorbei in die Maschen (60.). Neffin feierte damit seinen bereits sechsten Shutout der Saison. Einmal mehr verteidigten die Oberpfälzer so ihren starken fünften Platz (jetzt 73 Punkte) in der DEL-2-Tabelle und hielten auch den Anschluss an Rang vier (Ravensburg). Trotz Niederlage blieb der ETC Zehnter (58). Nach dem souveränen Erfolg steht für Regensburg nun bereits das nächste große Highlight bevor: Am morgigen Sonntag, 15. Februar, rollt der Sonderzug mit rund 550 Fans aus der Domstadt zum Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers. Spielbeginn in deren Egetrans-Arena ist um 17 Uhr. Zuhause in der Donau-Arena ist der EVR dann kommenden Freitag, 20. Februar, wieder gefordert – dann steigt ab 20 Uhr das vierte Oberpfalz-Derby der Hauptrunde gegen die Blue Devils Weiden. LetzteTickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik EV Regensburg – ETC Crimmitschau 6:0 (0:0/3:0/3:0) Freitag, 13. Februar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud (4 Strafminuten), Pascal Zerressen, Patrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer und Nick Mähler (alle Abwehr) – Pierre Preto (A/2), Corey Trivino, Bryce Kindopp, Alexander Berardinelli, Donát Péter, Jeremy Bracco, Kevin Slezak, Samuel Payeur (2), Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran (2), Noel Saffran und Nikola Gajovský (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Crimmitschau: Kevin Reich (60:00 Minuten) und Lex Kasakow (beide Tor) – Adam McCormick, Ole Olleff, Gregory Kreutzer (A), Alexander Vladelchtchikov, Mario Scalzo und Felix Thomas (alle Abwehr) – Corey Mackin (A), Denis Shevyrin (C), Dylan Wruck, Ladislav Zikmund (2 Strafminuten), Tim McGauley, Louis Brune, Robin Veber (2), Sebastian Streu, Justin Büsing, Johannes Schmid (2), Till Michel (2) und Alexander Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent). Strafminuten: Regensburg 10 – Crimmitschau 8. Zuschauer: 4391 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Alexander Singer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Kenneth Englisch und Markus Paulick (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: – 2. Drittel: 1:0 (25. Minute) Jeremy Bracco (Alexander Berardinelli, Donát Péter); 2:0 (30.) Corey Trivino (Pierre Preto, Guillaume Naud); 3:0 (33.) Bryce Kindopp (Guillaume Naud, Alexander Berardinelli); 3. Drittel: 4:0 (43.) Alexander Berardinelli (Nick Mähler, Jeremy Bracco); 5:0 (46.) Kevin Slezak; 6:0 (60./PP1) Alexander Berardinelli (Jakob Weber, Bryce Kindopp). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (73 Zähler aus 45 Partien/vorher 5.) – Crimmitschau 10. Rang (58 Punkte aus 45 Spielen/zuvor 10.).
Starbulls RosenheimROFA AG als starker Anker an der Seite der Starbulls (DEL2) Auch in der laufenden Saison steht die ROFA AG den Starbulls Rosenheim als Hauptsponsor zur Seite. Die Partnerschaft ist längst mehr als ein klassisches Sponsoring – sie ist ein klares Bekenntnis zum Sportstandort Rosenheim und zu einer gemeinsamen Vision. Während auf dem Eis um Punkte gekämpft wird, sorgt die ROFA AG im Hintergrund für Stabilität und Planungssicherheit. Als international erfolgreiches Unternehmen mit starken regionalen Wurzeln verbindet die ROFA AG technologische Innovationskraft mit gesellschaftlicher Verantwortung – eine Kombination, die auch im Spitzensport von großer Bedeutung ist. In einer Saison, die sportlich wie organisatorisch einen hohen Anspruch stellt, ist die Unterstützung eines engagierten Hauptsponsors ein entscheidender Faktor. Die kontinuierliche Präsenz der ROFA AG im ROFA-Stadion steht dabei sinnbildlich für eine Partnerschaft, die auf Vertrauen, Verlässlichkeit und gemeinsamen Zielen basiert. Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim: „Die ROFA AG ist für uns weit mehr als ein Hauptsponsor. Mit dem Naming Right unseres ROFA-Stadions, das bis 2029 läuft, hat das Unternehmen ein starkes und langfristiges Zeichen gesetzt. Diese Kontinuität gibt uns Planungssicherheit und zeigt das klare Bekenntnis zum Standort Rosenheim. Gerade in einer laufenden Saison ist es enorm wertvoll, einen Partner an der Seite zu wissen, der unseren Weg aktiv mitträgt. Für dieses Vertrauen sind wir sehr dankbar.“ Die Starbulls Rosenheim bedanken sich herzlich für das anhaltende Engagement und die Unterstützung in dieser laufenden Spielzeit. Gemeinsam arbeiten Verein und Hauptsponsor weiter daran, den Eishockeystandort Rosenheim nachhaltig zu stärken.
Memmingen IndiansIndians sichern sich Auswärtssieg in Bayreuth (OLS) Der ECDC Memmingen holte drei Punkte bei den onesto Tigers Bayreuth. Souverän setzte sich das Team von Daniel Huhn mit 6:3 gegen die Oberfranken durch. Am Sonntag kommt der SC Riessersee nach Memmingen. Los geht’s um 18 Uhr in der ALPHA COOLING-Arena. Die Indians reisten ohne Dominik Meisinger, Bernhard Ettwein und Robert Peleikis an. Jayden Schubert kehrte nach seiner Sperre wieder zurück ins Aufgebot, rückte jedoch in die Defensive. Das erste Drittel startete zunächst relativ ausgeglichen. Bayreuth verkaufte sich gut und wollte im heimischen Tigerkäfig den Indians Paroli bieten. Memmingen erzielte aber den ersten Treffer des Abends. Markus Lillich drückte die Scheibe zum 1:0 ins Netz. Minuten später glichen die Hausherren aus. Adam Schusser markierte das 1:1. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause. Im zweiten Drittel bekamen die Indians mit zunehmender Dauer das Spiel immer besser in den Griff. Zunächst gelang den Hausherren aber das 2:1 durch Tom Schwarz. Memmingen glich durch Felix Brassard aus, ehe er innerhalb einer Minute den Doppelpack schnürte. Der Kanadier traf dabei sehenswert aus der Drehung in den Winkel zum 3:2. Dabei blieb es auch bis zur letzten Drittelpause. Im letzten Drittel machten die Maustädter den Sieg dann perfekt und kontrollierten das Spielgeschehen. Timo Gams stellte auf 4:2, ehe Brett Ouderkirk die Scheibe zum 5:2 unter die Latte beförderte. Erneut Timo Gams war in Überzahl zum 6:2 zur Stelle. Der letzte Treffer des Abends gelang den onesto Tigers. Tom Schwarz erzielte ebenfalls einen Doppelpack und sorgte für das 3:6 aus Sicht der Oberfranken. Der ECDC holte damit verdient drei Punkte in Bayreuth und bezwang die onesto Tigers am Ende souverän. Am Sonntag gibt es das nächste Heimspiel gegen den SC Riessersee. Puck Drop in der ALPHA COOLING-Arena ist um 18:00 Uhr. Tickets sind weiterhin im VVK erhältlich. onesto Tigers Bayreuth vs ECDC Memmingen 3:6 (1:1/1:2/1:3) Tore: 0:1 (8.) Lillich (Gams, Meier, 5-4), 1:1 (11.) Schusser (Piskor, Hammerbauer), 2:1 (33.) Schwarz (Zimmermann, Boulanger), 2:2 (35.) Brassard (Spurgeon, Ouderkirk), 2:3 (36.) Brassard (Blake, Ouderkirk), 2:4 (49.) Gams (Meier), 2:5 (52.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 2:6 (55.) Gams (Blake, Meier, 5-4), 3:6 (56.) Schwarz Strafminuten: Bayreuth 14-Memmingen 6 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Kurz; Blake, Schubert; Menner- Lillich, Homjakovs, Ouderkirk; Meier, Spurgeon, Brassard; Handschuh, Krymskiy, Pfalzer; Gams.
Ice Dragons HerfordIce Dragons finden zu spät ins Spiel - Deutliche Herforder Niederlage in Rostock (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Zwischenrunde das wichtige Spiel bei den Rostock Piranhas mit 4:7 (1:4/2:2/1:1) verloren. Die Ice Dragons gerieten im ersten Drittel deutlich in Rückstand und fanden erst ab dem Mittelabschnitt besser in die Begegnung. Für einen Sieg kamen die Ostwestfalen an diesem Abend jedoch nicht mehr in Frage. Viel hatte sich der HEV an der Ostsee vorgenommen, doch bereits nach 20 Sekunden wurde der Gameplan der Herforder mächtig durcheinandergebracht. In der Ice Dragons-Defensive passte die Zuordnung überhaupt nicht und Maximilian Braun vollendete aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gastgeber. Der frühe Treffer brachte den Piranhas mächtig Rückenwind und so dauerte es bis zum 2:0 nicht lang. Fast ungehindert arbeitete sich Jonas Wolter in der 7. Minute mit dem Puck vor das Herforder Tor und hatte keine Mühe für Rostock zu erhöhen. Rund 70 Sekunden später keimte dann bei den Gästen wieder Hoffnung auf. In Unterzahl verkürzte Jackson Pierson in einer Kontersituation auf 1:2, wodurch Herford sich zumindest für einige Minuten stabilisierte. Fünf Minuten vor dem Ende des ersten Abschnittes war diese Stabilität jedoch wieder Geschichte. Louis Stromberg brachte Filip Stopinski mit einem langen Pass in Szene und Rostocks Nummer 28 hatte keine Mühe, zum 3:1 einzunetzen. Auch beim 4:1 sah die Herforder Hintermannschaft nicht gut aus. In Unterzahl schien man gedanklich bereits in der Kabine zu sein, übersah Connor Hannon auf der linken Seite, der zwei Sekunden vor der Pausensirene den nächsten Treffer der Ostseestädter erzielte. Im zweiten Spielabschnitt arbeitete sich das Herforder Team besser in die Begegnung hinein. Timo Sticha verkürzte in der 27. Minute auf 2:4 aus kurzer Entfernung und das Duell wurde nun ausgeglichener. Ein Doppelschlag brachte Rostock dann jedoch endgültig auf die Siegerstraße. Zunächst traf Jesper Öhrvall nach einem weiteren langen Pass zum 5:2 in der 35. Minute, 80 Sekunden später erhöhte Liam Fraser in einer ähnlichen Situation auf 6:2. In der 38. Minute verkürzte Pavel Avdeev mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Ice Dragons auf 3:6. Im Schlussabschnitt ließ das hohe Tempo der Begegnung allmählich nach. Beide Teams hatten jedoch immer wieder Phasen, in denen sie sich im Angriffsdrittel festsetzten. Eine solche Situation nutzten die Ostwestfalen in der 50. Minute zum 4:6 durch Marius Garten aus. Herford bemühte sich zwar noch einmal den Anschluss herzustellen und brachte in den Schlussminuten zugunsten von Torhüter Jakub Urbisch einen weiteren Feldspieler. Connor Hannon machte jedoch in der 58. Minute mit einem EmptyNet-Treffer zum 7:4 endgültig den Deckel auf die Partie. „Ich weiß nicht, was das hier in Rostock für uns ist. Wir steigen aus dem Bus und verschlafen das erste Drittel und haben uns das natürlich ganz anders vorgenommen. Die Piranhas haben das sehr gut gemacht und auch immer mehr Selbstvertrauen aufgebaut. Auch wenn wir uns im zweiten und dritten Drittel deutlich gesteigert haben, wurde die Partie im ersten Drittel verschenkt“, so HEV-Chefcoach Henry Thom. Durch die Niederlage ist Herford in der Tabelle um einen Platz abgerutscht und wurde von Rostock eingeholt. Da zeitgleich Erfurt zuhause gegen Hamm mit 2:3 unterlag, ist der Abstand auf Platz 8 mit drei Punkten unverändert geblieben. In der Sonntagsbegegnung kommt es nun für die Ice Dragons zum direkten Duell mit den Black Dragons Erfurt. Aufgrund der Tabellensituation handelt es sich ab 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ um das bislang wichtigste Spiel des HEV in dieser Saison. Tickets für die Partie gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Die Begegnungen der Oberliga werden zudem live auf www.sprade.tv übertragen.
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| Verdienter Heimsieg für den EHC Königsbrunn (BYL) Nach dem eher mäßigen Auftritt vom letzten Wochenende konnte der EHC Königsbrunn am Freitagabend überzeugen und sich mit einem 4:3 Erfolg gegen die Miners Peißenberg den zweiten Sieg in der Serie Best-of-Seven holen. Die Brunnenstädter führen nun im Viertelfinale mit 2:1 und sind jetzt wieder im Soll. Königsbrunn lief bis auf die Langzeitverletzten Luca Kinzel und Moritz Weißenhorn mit dem kompletten Kader auf, die Miners waren mit drei Reihen angetreten. Im Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup hielt sich Joshua Appler bereit. Das Spiel begann wie erwartet turbulent, die erste Chance hatten die Gäste schon in der ersten Spielminute, doch auch Königsbrunn kam kurz danach zu einer guten Gelegenheit. EHC-Coach Bobby Linke hatte die Reihen vor der Partie neu sortiert, was dem Spiel der Brunnenstädter sichtlich neue Impulse gab. In der hochintensiven Partie zweier Top-Teams brachte der EHC deutlich mehr Scheiben vor das gegnerische Tor als in den beiden Spielen zuvor. Königsbrunn erarbeitete sich ein Chancenplus, verpasste es aber zu treffen. In der 8. Spielminute hatte Johan Lorraine eine gute Gelegenheit, danach hatte Stefan Rodrigues den ersten Treffer auf dem Schläger. Nur eine Minute später vergab Marco Riedl alleinstehend vor dem Peißenberger Goalie Xaver Nagel. Und in der 13. Spielminute verhinderte nur der Pfosten die Königsbrunner Führung, der EHC betrieb Chancenwucher. Bis zur ersten Pause wollte kein Tor fallen, ehe es ein erstes Mal in die Kabinen ging. Der EHC startete gut ins Mitteldrittel und hatte in der 23. Spielminute eine Riesenchance durch Lion Stange, nur eine Minute später hatten jedoch die Gäste in Unterzahl die Möglichkeit auf einen Shorthander durch Ryan Murphy, den der Königsbrunner Goalie Stefan Vajs aber entschärfen konnte. Der erste Treffer fiel in der 25. Spielminute, in Überzahl konnte Tim Bullnheimer einen Rebound verwerten und aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung einnetzen. Am Freitag, den 13. dauerte es gerade mal 13 Spielsekunden, ehe der Puck erneut im Peißenberger Gehäuse zappelte. Johan Lorraine tankte sich von der Mittellinie aus bis zum gegnerischen Tor durch und versenkte die Scheibe im langen Eck zum 2:0. In der 33. Spielminute zog Marc Streicher mal einfach von der blauen Linie ab, der platzierte Schuss wurde dann noch von einem Peißenberger Spieler zum 3:0 ins Tor abgelenkt. Eine Minute später hatte Peter Brückner noch die Riesenchance auf den vierten Königsbrunner Treffer, den Schlusspunkt im Drittel setzten dann aber die Miners. In doppelter Überzahl traf Dejan Vogl in der 40. Spielminute zum 3:1 Anschlusstreffer. Im letzten Spielabschnitt blieb es ein heißer Tanz mit Peißenberg, die Gäste zeigten sich noch lange nicht geschlagen. Doch Königsbrunn blieb konzentriert und hatte in der 44. Spielminute eine Druckphase mit vielen guten Chancen. In der 49. Spielminute legte Königsbrunn das 4:1 nach, gleich nach Bullygewinn landete der Puck bei Marco Sternheimer, der die Scheibe mit Wucht aus spitzem Winkel ins Tor zimmerte. Königsbrunn blieb die spielbestimmende Mannschaft und drängte in der 53. Spielminute auf den nächsten Treffer, nur zwei Minuten später verfehlte Marco Sternheimer das leere Tor. Der EHC war aber kurz vor Spielende deutlich weniger konzentriert, was sich fast gerächt hätte. Die Miners gaben nochmal alles und erzielten in der 59. und 60. Spielminute noch jeweils einen Treffer, der Zug war aber längst abgefahren. Mit Leidenschaft, Teamspirit und dem unbedingten Willen zum Sieg konnten die Brunnenstädter die Partie mit 4:3 für sich entscheiden. Der EHC Königsbrunn hat am Freitag ein deutlich anderes Gesicht gezeigt und steht am Ende als hochverdienter Sieger fest. EHC-Coach nennt Gründe für diesen Erfolg: „Nach dem letzten Wochenende haben wir einiges umgestellt. Es war eine neue Spritzigkeit da und eine positive Energie, das Zusammenspiel war kreativer. Wir sind gut ins Spiel gestartet und mussten auf der Hut sein, Peißenberg war immer gefährlich in den Kontersituationen. Am Ende des ersten Drittels hatten wir ein Chancenplus und einige richtig gute Möglichkeiten, die wir aber nicht nutzen konnten. Im zweiten Drittel haben wir uns für die harte Arbeit belohnt, leider ist das kurz vor Schluss nochmal knapp geworden. Die letzten beiden Minuten darf so etwas nicht passieren, das muss man ansprechen. Da hatten wir zwei, drei Gänge zurückgeschaltet, waren unkonzentriert und nicht mehr so frisch. Am Ende war das ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Kämpferisch und spielerisch war es deutlich besser. Am Sonntag müssen wir mit dem gleichen Selbstvertrauen auftreten, und mit breiter Brust den nächsten Sieg einfahren.“ Tore: 1:0 Bullnheimer (Länger, Sternheimer) (25.), 2:0 Lorraine (Erdt, Streicher) (25.), 3:0 Streicher (33.), 3:1 Vogl (Parrish, Hörndl) (40.), 4:1 Sternheimer (Lorraine) (49.), 4:2 Lautenbacher (Vogl, Haloda) (59.), 4:3 Vogl (Klein, Murphy) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 12 Peißenberg 14 Zuschauer: 1104
TEV Miesbach1:2 in Schweinfurt – TEV verpasst mögliche Serienführung knapp (BYL) Der TEV Miesbach hat im dritten Spiel der Best-of-Seven-Serie beim ERV Schweinfurt eine denkbar knappe 1:2-Niederlage hinnehmen müssen. Vor 1.347 Zuschauern – darunter rund 60 lautstarke Anhänger aus Miesbach – entwickelte sich eine intensive, taktisch geprägte Playoff-Partie mit wenigen, aber entscheidenden Momenten. In der Serie liegen die Unterfranken nun mit 2:1 vorne. Diszipliniertes erstes Drittel Von Beginn an war die Bedeutung der Partie spürbar. Beide Mannschaften agierten aus einer kompakten Defensive heraus und vermieden unnötige Risiken. Die Abwehrreihen um Benedikt Dietrich, Stefan Kuhn und Henry Sihling auf Miesbacher Seite standen eng am Mann, blockten mehrere Schussversuche und hielten die Gastgeber weitgehend aus der gefährlichen Zone fern. Timon Ewert im Tor des TEV strahlte Ruhe aus und entschärfte die wenigen Abschlüsse der Schweinfurter sicher. Auf der Gegenseite prüften unter anderem Michael Grabmaier und Aziz Ehliz ERV-Schlussmann Leon Pöhlmann, zwingende Großchancen blieben jedoch zunächst aus. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die erste Pause. Asselin bringt Miesbach in Front – Schweinfurt antwortet Im zweiten Drittel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Der TEV erhöhte den Druck und wurde in der 24. Minute belohnt: Patrick Asselin traf nach präzisem Zuspiel von Henry Sihling und Daniel Merl zur 1:0-Führung (23:21). Der Treffer resultierte aus konsequenter Scheibenarbeit hinter dem Tor und schnellem Umschalten vor das Gehäuse. Die Führung verlieh den Gästen Sicherheit, doch Schweinfurt reagierte energisch. Nach einer Phase mit viel Tempo und intensiv geführten Zweikämpfen gelang Konstantin Melnikow in der 29. Minute der Ausgleich (28:17). Alexander Asmus und Josef Dana hatten die Situation vorbereitet, Melnikow nutzte den freien Raum vor dem Tor konsequent aus. Kurz zuvor hatte der TEV die erste Unterzahlsituation überstehen müssen, nachdem Stefan Kuhn wegen Bandenchecks auf die Strafbank musste (26:15). Auch eine weitereFünf-Minuten-Strafe gegen Michael Grabmaier (28:57, unkorrekter Körperangriff) überstand Miesbach ohne Gegentor. Insgesamt präsentierte sich das Penalty Killing aufmerksam und konsequent. Intensives Schlussdrittel mit spätem Nackenschlag Im Schlussabschnitt wogte das Spiel hin und her. Beide Teams suchten die Entscheidung, ohne die defensive Ordnung zu vernachlässigen. Chancen ergaben sich vor allem aus schnellen Umschaltsituationen. Miesbach versuchte es mehrfach aus der Distanz, während Schweinfurt verstärkt den Weg vor das Tor suchte. In Überzahl konnten beide Mannschaften keine Akzente setzen. Der TEV erhielt zwei Powerplay-Gelegenheiten – unter anderem nach einer Haken-Strafe gegen Lucas Kleider (35:18) sowie einem Stock-Check von Dzerods Alksnis (52:03) – blieb jedoch ohne Torerfolg. Umgekehrt ließ auch Miesbachs Unterzahlformation bei insgesamt drei Unterzahlsituationen kein Gegentor zu. Beide Special Teams arbeiteten mit 100 Prozent Erfolgsquote im Penalty Killing. Als vieles bereits auf eine Verlängerung hindeutete, fiel in der 57. Minute die Entscheidung: Alexander Asmus traf zum 2:1 für die Gastgeber (56:32). Nach Vorarbeit von Melnikow und Kristers Donins kam Asmus im Slot frei zum Abschluss und ließ Ewert keine Abwehrchance. In der Schlussphase drängte der TEV noch einmal auf den Ausgleich, brachte zusätzliche Scheiben zum Tor und suchte den Verkehr vor Pöhlmann. Doch die Defensive der Schweinfurter verteidigte konsequent bis zur Schlusssirene. Spiel vier am Sonntag in Miesbach Mit der Niederlage gerät der TEV in der Serie ins Hintertreffen. Spiel vier findet am Sonntag um 18 Uhr in Miesbach statt. Dort will die Mannschaft vor eigenem Publikum die Antwort geben und den Ausgleich in der Serie erzwingen.
Schweinfurt Mighty DogsAsmus trifft zur Entscheidung – Mighty Dogs holen sich Spiel drei (BYL) Nachdem Miesbach die Serie am vergangenen Sonntag in der Overtime ausgleichen konnte, stand am Freitag, den 13.02., Spiel drei der Viertelfinalserie zwischen den Schweinfurter Mighty Dogs und dem TEV Miesbach an. Die Gäste mussten an diesem Abend auf Reto Schüpping und Felix Feuerreiter verzichten, die beide aus beruflichen Gründen verhindert waren, während die Mighty Dogs weiterhin ohne Petr Pohl und Kevin Heckenberger antreten mussten. Bevor das Duell der beiden Kontrahenten jedoch fortgesetzt wurde, ehrte der sportliche Leiter Gerald Zettner den langjährigen Nachwuchstrainer Yuri Peregudov, der über 23 Jahre hinweg die Nachwuchsarbeit im Schweinfurter Eishockey maßgeblich geprägt hat. Zu diesem besonderen Anlass waren auch zwei seiner ehemaligen Schützlinge im Icedome zu Gast: Dominik Bokk, der aktuell in der DEL für die Kölner Haie aufläuft, sowie Dennis Lobach, der bei den Löwen Frankfurt ebenfalls in Deutschlands höchster Spielklasse aktiv ist. Wie schon in den vorherigen Begegnungen entwickelte sich auch Spiel drei zu einer Partie auf hohem Niveau, geprägt von disziplinierter Defensivarbeit und starken Torhüterleistungen auf beiden Seiten. Die erste größere Möglichkeit für den ERV erspielten sich Josef Dana und Arturs Homjakovs, doch Miesbachs Schlussmann Timon Ewert war zur Stelle. Anders als im ersten Heimspiel konnte der TEV diesmal die Anfangsphase etwas besser für sich gestalten, ohne daraus jedoch Kapital zu schlagen. Ab der zehnten Spielminute setzten auch die Mighty Dogs wieder vermehrt offensive Akzente, doch selbst ein gefährlicher Konter von Tomas Cermak kurz vor der Drittelpause brachte nicht die erhoffte Führung. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Mighty Dogs druckvoll aus der Kabine, doch nach knapp vier Minuten schlug Miesbach eiskalt zu. Während Patrick Asselin vor Leon Pöhlmann parkte und ihm die Sicht nahm, zog Sihling von der blauen Linie ab und ließ seinen Mitspieler den Schuss unhaltbar abfälschen. Kurz darauf musste Stefan Kuhn nach einem harten Check an der Bande die erste Strafzeit des Abends verbüßen. Das Schweinfurter Powerplay belohnte sich zwar erst mit Ablauf der Strafe, doch der Ausgleich war verdient: Lukas Krumpe schloss von der blauen Linie ab, Ewert ließ den Puck prallen, und Konstantin Melnikow verwertete den Abpraller zum 1:1. Wenig später musste Grabmaier nach einem harten Check gegen Alexander Diel für fünf Minuten vom Eis, doch diesmal blieb das Schweinfurter Überzahlspiel ohne Ertrag. Auch der TEV konnte eine späte Überzahlsituation vor der zweiten Pause nicht nutzen, sodass es mit einem gerechten 1:1 in das Schlussdrittel ging. Im letzten Abschnitt übernahm Schweinfurt zunehmend die Spielkontrolle, während es den Gästen seltener gelang, sich im Angriffsdrittel festzusetzen. Beide Mannschaften ließen weitere Powerplay-Gelegenheiten ungenutzt, ehe wenige Minuten vor dem Ende der erlösende Jubel durch den Icedome hallte. Nach einer intensiven Druckphase traf Kapitän Alex Asmus zur 2:1-Führung. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Melnikow sogar das 3:1 auf der Kelle, doch der Puck wollte nicht über die Linie. In den Schlussminuten nahm TEV-Trainer Dusan Frosch seinen Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis, doch dank konzentrierter Defensivarbeit brachten die Mighty Dogs den Vorsprung über die Zeit und sicherten sich mit dem 2:1-Sieg die 2:1-Serienführung. Am kommenden Sonntag, den 15.02., bietet sich um 18 Uhr die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen und das Heimspiel am Faschingsdienstag, den 17.02., möglicherweise zu einem Entscheidungsspiel zu machen. Der TEV bleibt jedoch ein schwer zu bespielender Gegner, und alles deutet auf eine enge, intensive Serie hin, die durchaus das Potenzial besitzt, über die volle Distanz von sieben Spielen zu gehen.
ERC SonthofenSonthofen setzt klares Zeichen vor den Playoffs – 11:2-Erfolg gegen Lechbruck (BLL) Der ERC Sonthofen hat im letzten Hauptrundenspiel ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt und den Tabellendritten ERC Lechbruck mit einem klaren 11:2‑Erfolg aus der Eishalle geschossen. Vor knapp 1000 Zuschauern zeigte der Spitzenreiter eine Vorstellung, die kaum Zweifel daran ließ, dass die Mannschaft bereit ist für die anstehenden Playoffs. Überragender Akteur des Abends war Dan Przybyla, der nicht nur vier Treffer erzielte, sondern bereits im zweiten Drittel seinen lupenreinen Hattrick perfekt machte. Auch Ondrej Havlicek, Josef Slavicek, Marc Sill und weitere Offensivkräfte sammelten zahlreiche Scorerpunkte. Im Tor stand Calvin Stadelmann, der einige gefährliche Gästechancen souverän entschärfte und seinem Team die nötige Ruhe gab. Die Partie begann mit mutigen Angriffen der Gäste, die zunächst etwas aktiver wirkten. Doch die Oberallgäuer schlugen früh zu: Nach einem schnellen Umschaltmoment legte Ondrej Havlicek nach Zuspiel von Marc Sill präzise für Josef Slavicek auf, der bereits nach 1:58 Minuten zum 1:0 traf. Danach entwickelte sich ein unruhiges Drittel mit Chancen auf beiden Seiten. Lynnden Pastachak scheiterte am starken Schoner des Lechbrucker Torhüters, ehe Sonthofen erneut zuschlug: Havlicek setzte nach Pass von Jochen Hartmann den an diesem Abend sehr gut aufgelegten Przybyla in Szene, der flach zum 2:0 vollendete. Lechbruck verkürzte durch Marius Keller, doch die Hausherren antworteten prompt. Przybyla wurde erst noch auf dem Weg zum Tor gefoult, vergab jedoch den fälligen Penalty. Kurz darauf machte er es besser und verwertete ein perfektes Zuspiel von Nicolas Neuber zum 3:1. Ein weiterer starker Pass von Marc Sill auf Slavicek blieb kurz vor der Pause ungenutzt. Im zweiten Drittel übernahm der ERC endgültig die Kontrolle. In der 34. Spielminute wechselten die Ostallgäuer den Torhüter: Für Christoph Lohr kam Philipp Wieland, doch auch er konnte den Sonthofener Angriffswirbel nicht stoppen. Przybyla erhöhte nach erneuter Vorarbeit von Havlicek und Neuber auf 4:1 und komplettierte damit seinen Hattrick. Wenig später traf Lynnden Pastachak nach Vorlage von Slavicek zum 5:1. Der Druck blieb hoch, und Filip Krzak stellte nach Zuspiel von Przybyla und Havlicek auf 6:1. Kurz darauf war Przybyla erneut zur Stelle und erzielte im Alleingang seinen vierten Treffer des Abends. Die Schwarz-Gelben spielten nun mit der Selbstverständlichkeit eines Spitzenreiters, der sich in Playoff-Form gebracht hat: laufstark, körperlich präsent und mit klarer Struktur im Angriff. Stadelmann blieb in dieser Phase weitgehend beschäftigungslos, war aber bei den wenigen Lechbrucker Vorstößen stets aufmerksam. Auch im Schlussabschnitt blieben die Gastgeber tonangebend, obwohl Lechbruck durch Lukas Fischer zunächst auf 7:2 verkürzte. Die Antwort folgte prompt: Robin Berger fälschte einen Schlenzer von Pascal Kröber, der zuvor von Havlicek bedient worden war, unhaltbar zum 8:2 ab. Marc Sill erhöhte nach Vorarbeit von Slavicek und Pastachak auf 9:2, ehe Kevin Adebahr nach Zuspiel von Kröber und Dustin Ottenbreit das zweistellige Ergebnis perfekt machte. Den Schlusspunkt setzte Josef Slavicek, der nach Vorarbeit von Sill und Havlicek zum 11:2-Endstand einnetzte. Mit diesem deutlichen Sieg hat der ERC Sonthofen nicht nur seine beeindruckende Serie auf 19 Erfolge in Folge ausgebaut, sondern auch eindrucksvoll gezeigt, dass die Mannschaft bereit ist für die entscheidende Phase der Saison. Das Trainerduo Vladimir Kames und Helmut Wahl lobte nach dem Spiel vor allem die Reaktion der Mannschaft nach einem etwas holprigen Start: Die Spieler hätten genau die Intensität, Laufarbeit und Konsequenz gezeigt, die er für Playoff-Hockey einfordert. Checks, Schüsse blocken, Scheiben fressen – all das sei nun selbstverständlich geworden. Die Mischung aus Effizienz, Tempo und körperlicher Präsenz lässt erahnen, dass der Spitzenreiter im Viertelfinale ein gewichtiges Wort mitreden will. Wenige Tage bleiben nun zur Regeneration, bevor am Freitag das erste Playoff-Spiel auf heimischen Eis ansteht. Wenn der ERC seine aktuelle Form beibehält, dürfte er im anstehenden Achtelfinale nur schwer zu stoppen sein.
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Ratinger Ice AliensHeimsieg im 1.Viertelfinale (RLW) Ein hart umkämpftes Spiel brachte die Ice Aliens gestern Abend in der Viertelfinal-Serie gegen die Grizzlys Bergkamen mit 1:0 in Führung. Vor der enttäuschenden Kulisse von nur 393 Zuschauern blieb das Spiel nach dem ersten Drittel torlos, ehe Ville Saloranta in der Mitte des zweiten Abschnittes die Ratinger mit 1:0 in Führung brachte. Er war es auch, der im letzten Durchgang knapp zwei Minuten vor dem Ende im Nachschuss das 2:0 erzielte. Dies war auch der Endstand. Linus Schwarte zeigte im Gehäuse der Ice Aliens ebenso wie sein Gegenüber eine starke Leistung und blieb ohne Gegentor nach 60 Minuten. Morgen Abend geht es mit Spiel 2 in Bergkamen weiter. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr. Alle Zuschauer der Ice Aliens, die damals das abgebrochene Spiel in Bergkamen in der Hauptrunde besucht haben und noch im Besitz der Eintrittskarte sind, erhalten 50 % Rabatt auf den regulären Eintrittspreis.
Soester BördeindianerBördeindianer drehen 0:2-Rückstand und gewinnen 8:2 in Herne (LLW) Herne startete entschlossen und ging mit viel Intensität 2:0 in Führung. Nach dem ersten Drittel war klar: ruhig bleiben, sammeln und als Team reagieren. Genau das setzten wir im zweiten Abschnitt um. Mit mehr Struktur, Tempo und Konsequenz übernahmen wir die Kontrolle. Dustin Demuth leitete mit dem Anschlusstreffer die Aufholjagd ein, Kevin Zimbelmann glich aus. Noch im zweiten Drittel drehten wir die Partie komplett: Demuth traf erneut zur Führung und legte wenig später sein drittes Tor zum 4:2 nach. Zimbelmann erhöhte vor der Pause auf 5:2. Im Schlussdrittel ließen wir nichts mehr anbrennen. Sebastian Sprenger stellte auf 6:2, Jonas Hoppe setzte in Überzahl den Schlusspunkt zum 8:2-Endstand. Starke Vorlagen kamen unter anderem von Paul Jäger, Tim Lasch und Tom Ehlert. Ein besonderes Highlight: Nachwuchsspieler Lasse Fleischer feierte sein Debüt in der 1. Mannschaft. Trotz des deutlichen Erfolgs gibt es Wermutstropfen: Sprenger fehlt nach einer doppelten Fünf-Minuten-Strafe im Rückspiel. Zudem verletzte sich Daniel Tsakalidis kurz vor Schluss bei einer unglücklichen Aktion – wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung. Das Rückspiel steigt am 22.02. in Echtrop. Gemeinsam mit unseren Fans wollen wir den nächsten Schritt machen – wir zählen auf eure Unterstützung!
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| Olympia 2026: Frauen-Eishockeymannschaft unterliegt im Viertelfinale gegen Kanada (DEB) Die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft hat das Viertelfinalspiel des olympischen Eishockeyturniers in Mailand gegen Kanada verloren. Das Team von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod unterlag vor 3.913 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena mit 1:5. Das Tor für die deutschen Frauen erzielte Franziska Feldmeier. Im Tor startete erneut Sandra Abstreiter. Auch bei den Defensiv- und Offensivreihen gab es keine Veränderungen im Lineup. Kanada erwischte den besseren Start in die Partie durch das frühe Tor von Brianne Jenner (2.). Die deutsche Mannschaft ließ sich davon nicht beirren und kam selbst zu einigen guten Gelegenheiten im ersten Abschnitt. Auch nach dem zweiten Gegentreffer durch Claire Thompson (17.) behielten die deutschen Frauen ihre gute Struktur bei und überzeugten mit ihrer kämpferischen Leistung. Ein Überzahlspiel nutzten die favorisierten Kanadierinnen durch Sarah Fillier (38.), um schließlich auf 3:0 zur zweiten Pause zu erhöhen. Auch im Schlussabschnitt steckte das deutsche Team nicht auf. Zunächst erhöhte Blayre Turnbull (41). für Kanada, ehe Franziska Feldmeier (49.) den verdienten Treffer für Deutschland erzielte. In Überzahl setzte Marie-Philip Poulin (56.) den Schlusspunkt dieser olympischen Viertelfinal-Partie. Übersicht #CANGER Torschützinnen Team GER: Franziska Feldmeier (49.). Schüsse: Kanada 43 – Deutschland 11. Strafminuten: Kanada 6 – Deutschland 14. Starting Goalie: Sandra Abstreiter. Kapitäne: Daria Gleißner (C), Laura Kluge (A), Ronja Hark (A). Zuschauer: 3.913. Stimmen #CANGER Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Auch wenn es am Ende gegen eine Top-Nation wie Kanada für ein Weiterkommen nicht gereicht hat, haben wir mit der Qualifikation für das Viertelfinale bei den Olympischen Winterspielen das interne Ziel erreicht. Unser Team hat während des gesamten Turnierverlaufs mit Leidenschaft und Teamgeist überzeugt. Das deutsche Fraueneishockey hat sich weiterentwickelt, das haben wir bei diesem Turnier im internationalen Vergleich gesehen. Wir nehmen diese Erkenntnis als Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“ Bundestrainer Jeff MacLeod: „Uns war klar, dass das Viertelfinale gegen Kanada unglaublich schwer werden würde. Sie gehören zu den besten Mannschaften der Welt und haben das mit ihren zahlreichen Titeln immer wieder gezeigt. Trotzdem haben wir 60 Minuten lang hart gearbeitet und uns unsere Chancen erkämpft. Für uns ist dieses Spiel vor allem eine wichtige Lernerfahrung, die wir mitnehmen müssen – besonders im Hinblick auf die nächsten Olympischen Spiele. Wenn ich auf das gesamte Turnier zurückblicke, bin ich sehr zufrieden mit der Teamleistung. Für alle Spielerinnen war es die erste Olympia-Erfahrung. Das hier ist nicht mit einer Weltmeisterschaft vergleichbar – das Spiel, das Umfeld, die Atmosphäre, alles ist anders. Jetzt haben wir diese Erfahrung gesammelt und wissen, was uns beim nächsten Mal erwartet. Das ist ein entscheidender Schritt für unsere Entwicklung.“ Kapitänin Daria Gleißner: „Es war heute umkämpft und emotional. Ich – und wir als Team – sollten zufrieden sein, wie wir uns gegen die Kanadierinnen präsentiert haben. Die Moral und der Wille waren da, wir haben gekämpft. Am Ende spielt man gegen einige der besten Spielerinnen der Welt, da werden kleine Fehler bestraft. Dennoch bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns heute einmal mehr als eine geschlossene Einheit präsentiert. Wir haben ein Tor geschossen, hatten dazu weitere gute Chancen – es war nicht so, dass wir chancenlos waren. Aber wir müssen lernen, uns noch besser durchzusetzen, weniger Fehler zu machen und offensiv mehr zu kreieren. Wir werden diese Olympischen Spiele in guter Erinnerung behalten. Es war eine tolle Erfahrung, dabei zu sein!“ Stürmerin Laura Kluge: „Es war das erwartete schwere Spiel, aber wir haben über weite Strecken gezeigt, dass wir durchaus mithalten können. Am Ende hat uns vielleicht ein bisschen die Erfahrung und die Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um unsere Chancen wirklich konsequent zu nutzen. Trotzdem haben wir über das ganze Turnier hinweg bewiesen, dass wir völlig zurecht im Viertelfinale standen. Nach oben fehlt noch etwas – aber das war auch zu erwarten. Ein Viertelfinale gegen Kanada bei unseren ersten Olympischen Spielen ist ein absolutes Highlight. Wir haben uns alle darauf gefreut, auf so einer Bühne gegen eine der besten Mannschaften der Welt zu spielen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, und wir nehmen sehr viele positive Dinge aus diesem Viertelfinale mit.“ Ergebnisse der deutschen Eishockey-Frauen in Milano Cortina 2026 05.02.2026 | Schweden – Deutschland | 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) 07.02.2026 | Deutschland – Japan | 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) 09.02.2026 | Deutschland – Frankreich 2:1 n.V. (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) 10.02.2026 | Italien – Deutschland 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) 14.02.2026 | Viertelfinale | Kanada – Deutschland 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)
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