IHP NachrichtenSonntag 25.Januar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenende mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS LASSEN GEGEN LANDSHUT NUR WENIGE WÜNSCHE OFFEN (DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend den ewigen Rivalen EV Landshut klar in die Schranken gewiesen. Das Team von Headcoach Bo Subr siegte mit 6:3 und entschädigte die Zuschauer für eine deutlich verlängerte Spielzeit aufgrund einer erforderlichen Eisreparatur hinter dem Gästetor. Mit 2.981 Zuschauern war die CHG Arena ordentlich gefüllt, die Stimmung schon vor dem Spiel bestens. Dafür sorgte freilich die beim Einlauf des Teams vermeldete Botschaft, dass Top-Torjäger Mark Rassell seinen Vertrag vorzeitig um eine weitere Saison verlängert hatte. Zusammen mit den Kollegen der ersten Sturmreihe wirbelte der 28-jährige Kanadier auch von Beginn an mächtig los und Philipp Dietl im Gästetor war schon in der Startminute gefordert. Auch die Folgeminuten gehörten klar den Towerstars, die schnell und selbstbewusst die neutrale Zone durchspielten und sofort den Abschluss suchten. Dazwischen gab es aber auch durchaus gute Einschussmöglichkeiten der Niederbayern. Nach acht Minuten brachten die Towerstars ihre optischen Vorteile endlich auch auf die Anzeigetafel. Florin Ketterer schickte Odeen Tufto mit einem weiten Pass auf die Reise und der US-amerikanische Stürmer brachte das Spielgerät letztlich im Nachschuss zum 1:0 unter. Auch danach gaben die Towerstars insgesamt den Ton an. Das 2:0, 59 Sekunden vor der ersten Pause, war da längst überfällig. Wieder war es Odeen Tufto, der nach einem übersichtlichen Pass von Nick Latta trocken aus der Halbdistanz einnetzte. Auch zum zweiten Spielabschnitt kamen die Towerstars mit Schwung aus der Kabine. Landshuts Trainer Uwe Krupp hatte seinen Schützlingen in der Pause offensichtlich entschlossenere Defensivarbeit und konsequenteres Vorchecking auferlegt. Einmal in der gegnerischen Zone festgesetzt, waren die Oberschwaben allerdings schwer zu bremsen. Nach knapp vier Minuten durfte sich Robbie Czarnik über das 3:0 freuen, nachdem der EVL-Keeper den Puck über die Stockhand unglücklich selbst über die Linie gelenkt hatte. Die Gäste nutzten zweieinhalb Minuten später durch Jakob Mayenschein jedoch eine nicht konsequente Abwehrarbeit der Towerstars zum 3:1-Anschlusstreffer – es sollte für die Towerstars eine Mahnung sein. Keine vier Minuten später merzte Mark Rassell mit dem 4:1 den Lapsus prompt wieder aus. Am linken Pfosten postiert, lenkte er den starken Pass von Robbie Czarnik in den rechten Torwinkel. Kurze Zeit später, konkret in der 33. Minute, wurde das Spiel jedoch jäh unterbrochen. Hinter dem Tor von Ilya Sharipov klaffte am Bandenumlauf ein großes Loch. Nach ersten Reparaturversuchen entschieden die Hauptschiedsrichter nach Absprache mit den Teams, die Drittelpause vorzuziehen. Nach knapp 35 Minuten konnte das Spiel dann fortgesetzt werden. In der noch ausstehenden Zeit des zweiten Spieldrittels ging es hin und her, man merkte den Spielern beider Teams jedoch an, dass der Rhythmus erst wieder gefunden werden musste. Weitere Treffer blieben somit aus, dafür gab es schon nach 28 Sekunden im nun offiziell laufenden Schlussdrittel erneut Grund zum Jubel. Einen Distanzschuss von Denis Pfaffengut lenkte EVL-Keeper Philipp Dietl mit der Stockhand im hohen Bogen ab, und den wieder herunterfallenden Puck bugsierte Alexander Dersch mit dem Schienbein ins eigene Tor. Als der Ingolstädter Förderlizenzstürmer Nicolas Schindler knapp zwei Minuten später den Puck nach einem sehenswerten Sololauf im Fallen zum 6:1 über die Linie schob, war die Stimmung auf den Rängen definitiv auf dem Höhepunkt. Dass Landshut noch zwei weitere Treffer zur 6:3-Ergebniskosmetik erzielen konnte und die Towerstars in der Schlussphase in Unterzahl wieder etwas härter arbeiten mussten, war letztlich nur ein Schönheitsfehler eines ansonsten perfekten Abends. „Wir sind selbstbewusst aus der Kabine gekommen und die Chancen, die uns Landshut gegeben hat, konnten wir zur Führung und anschließend zum Ausbau nutzen. Am Ende waren wir bei der hohen Führung etwas schlampig, aber dennoch haben die Jungs ein gutes Spiel gemacht“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr. Dank der drei Punkte haben die Towerstars ihre Ambitionen auf Platz vier gewahrt und sind nun wieder punktgleich mit dem Tabellenvierten Bietigheim. Am Sonntag um 17 Uhr wartet jedoch bereits das nächste wichtige Spiel beim Tabellennachbarn Regensburg.
EV FüssenFüssen siegt gegen Heilbronn in der Verlängerung (OLS) Mit viel Einsatz konnte der EVF den Tabellenfünften aus Heilbronn auch im zweiten Heimspiel bezwingen. Diesmal hieß es 4:3 (3:1, 0:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung. Die Falken waren dabei der erwartet starke Gegner, Füssen konnte aber erneut überzeugen und sich zwei wichtige Punkte erkämpfen. Starkes erstes Drittel des EVF. Die erste Strafzeit führte sofort zum 1:0 durch Julian Straub, der einen Schuss entscheidend abfälschte. Heilbronn kam nur schwer ins Spiel, setzte mit einem Innenpfostentreffer durch Anderson aber erstmals ein Ausrufezeichen. Besser machte es Bauer Neudecker, der mit einem Konter auf 2:0 stellte. Es war der 100. Treffer des US-Amerikaners im Trikot des EV Füssen. Nach einer ersten Druckphase der Gäste gelang Luis Ludin der absehbare Anschlusstreffer. Der EVF ließ sich aber nicht beirren und konterte durch Simon Boyko zum 3:1. Kurz vor der Pause hatte der Kanadier eine weitere Großchance, ebenso kurz darauf Neudecker. Die größte hatten jedoch die Falken, als bei einem Konter das Füssener Gehäuse offen war, Mayr und Babulis aber noch klären konnten. Im Mitteldrittel wendete sich immer mehr das Blatt, Heilbronn zog das Tempo an und der Eissportverein musste mit vollem Einsatz agieren, um Gegentreffer zu vermeiden. Der starke Förderlizenzgoalie Rihards Babulis stand immer mehr im Mittelpunkt des Geschehens. Mit tollen Paraden hielt er den Vorsprung. Dass die letzten zwanzig Minuten erneut hart werden würden war abzusehen. Zunächst hatte jedoch nach 22 Sekunden Bauer Neudecker mit einem Alleingang die große Möglichkeit, um zu erhöhen. Auch Boyko hatte noch einen guten Abschluss, die Falken waren in dieser Phase nicht so gut im Spiel. Das galt dann leider auch für die ansonsten sehr gute Spielleitung. Unglückliche Entscheidungen führten zu zwei Unterzahlsituationen, welche Frederik Cabana und Niklas Jentsch zum Ausgleich nutzten. Dazwischen scheiterte nach einem Fehler der Gäste Boyko nochmals aussichtsreich. In der Schlussphase mussten die Schwarz-Gelben gegen die starken Gäste alles aufbieten, um zu punkten. Eine Minute vor Ende hatte dann Neudecker sogar noch eine große Chance auf den Sieg. Es blieb aber beim Unentschieden nach sechzig Minuten. In der Verlängerung holte sich der EVF den Zusatzpunkt, als Sandro Mayr Simon Boyko mit langem Pass bediente und der zum 4:3 verwandelte. Tore: 1:0 (2.) Straub (Mayr, Slavik/5-4), 2:0 (7.) Neudecker (Boyko, Mayr), 2:1 (12.) Ludin (Skvorcovs, Plauschin), 3:1 (15.) Boyko (Babulis), 3:2 (45.) Cabana (Just, Fern/5-4), 3:3 (50.) Jentsch (Fern, Just/5-4). Verlängerung 4:3 (61.) Boyko (Mayr). Strafminuten Füssen 6, Heilbronn 8
Memmingen IndiansFulminanten Auftaktdrittel: Indians siegen in Selb (OLS) Drei wichtige Punkte holte der ECDC Memmingen auswärts in Selb. Das Team von Daniel Huhn gewann, danke einer bärenstarken Anfangsphase, deutlich mit 6:2 gegen die Wölfe. Am Sonntag geht es in der ALPHA COOLING-Arena weiter. Dann kommen die Stuttgart Rebels an den Hühnerberg. Die Indians traten die Reise zu den Selber Wölfen ohne die erkrankten Timo Gams und Robert Peleikis an. Auch Denis Fominych konnte verletzungsbedingt erneut nicht mitwirken. Memmingen startete furios in die Begegnung. Nach zwei Minuten klingelte es erstmals im Gehäuse der Wölfe, Nikita Krymskiy erzielte das 1:0 für den ECDC. Eine halbe Minute später traf Felix Brassard sogar zum 2:0. Die Indians spielten ein starkes erstes Drittel und ließen die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Die Rot-Weißen schraubten das Ergebnis sogar weiter in die Höhe. In der 15.Spielminute stand es bereits 5:0 für Memmingen. Markus Lillich, Milan Pfalzer und Eddy Homjakovs waren die weiteren Torschützen gegen zu diesem Zeitpunkt überforderte Gastgeber. Erst nach dem Torwartwechsel fing sich der Tabellenvierte etwas und konnte noch vor der Pause durch Tom Pauker zum 1:5 verkürzen. Im zweiten Drittel kamen die Wölfe etwas besser ins Spiel. Fabjon Kuqi traf zum 2:5. Die Indians mussten sich anschließend oftmals in Unterzahl beweisen, doch das Penalty Killing funktionierte erneut sehr gut. Kurz vor Ende des Mitteldrittels gab es eine Spieldauerstrafe für Jayden Schubert, die der ECDC aber ebenfalls schadlos überstand. Die Oberfranken erholten sich von der vergebenen Möglichkeit im fünfminütigen Powerplay nicht mehr, sodass die Indianer im Schlussdrittel das Spiel verwalten konnten. Durch das kompakte Abwehrverhalten des ECDC konnte Selb den Indianern nicht mehr gefährlich werden, weshalb die Maustädter schlussendlich verdient gewannen. Felix Brassard setzte mit seinem Empty Net Goal zum 6:2 den Schlusspunkt in dieser Partie. Ein deutlicher Auswärtssieg dank einer geschlossen Mannschaftsleistung, drei wichtige Punkte konnten somit gefeiert werden. Am Sonntag steht das nächste Heimspiel am Hühnerberg an. Die Indians treffen um 18:00 Uhr auf die Stuttgart Rebels. Karten für die Partie sind bereits im VVK erhältlich. Dauerkarteninhaber können eine weitere Person kostenlos mit zur Partie bringen. Infos und genaue Bestimmungen dazu gibt es auf der Homepage des ECDC: Selber Wölfe vs ECDC Memmingen 2:6 (1:5/1:0/0:1) Tore: 0:1 (2.) Krymskiy (Handschuh, Schubert), 0:2 (3.) Brassard (Lillich, Svedlund), 0:3 (12.) Lillich (Brassard, Homjakovs), 0:4 (14.) Pfalzer (Handschuh, Ettwein), 0:5 (15.) Homjakovs (Brassard, Blake), 1:5 (17.) Pauker (Tabert, Lahtinen), 2:5 (24.) Kuqi (Valasek, Nemec), 2:6 (57.) Brassard (Meisinger, Lillich) Strafminuten: Selb 4-Memmingen 31 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein ; Kurz, Menner- Lillich, Homjakovs, Brassard; Meier, Spurgeon, Ouderkirk; Krymskiy, Schubert, Pfalzer; Handschuh.
Ice Dragons HerfordIce Dragons verlieren in Hamm mit 2:5 - Derby sorgt für viel Gesprächsstoff (OLN) Das Derby zwischen den Hammer Eisbären und dem Herforder Eishockey Verein sorgte auch noch nach der Schlusssirene für viel Gesprächsstoff und wird auch im Nachhinein einen gewissen Nachhall haben. Beim 5:2 (2:1/1:1/2:0)-Sieg der Gastgeber überschlugen sich in den Anfangsminuten die Ereignisse und waren auch noch Kernthema auf der abschließenden Pressekonferenz. Komplett in den Hintergrund geriet dabei die herausragende Leistung von Eisbärentorhüter Kyle Hagen, der mit seinen Paraden maßgeblichen Anteil am Hammer Sieg hatte. Gerade einmal 84 Sekunden waren gespielt, als die Begegnung seinen Aufreger hatte. Marius Garten und Moritz Israel waren aus verschiedenen Richtungen kommend zusammengeprallt, wobei Herfords Verteidiger seinen Gegenspieler am Kinn erwischte. Das Schiedsgericht entschied zunächst auf eine 2-Minuten-Zeitstrafe gegen Marius Garten, erhöhte diese jedoch nach Sichtung des Videomaterials auf eine 5-Minuten plus Matchstrafe wegen Check gegen Kopf und Nacken, womit für den HEV-Akteur nicht nur die Partie vorzeitig beendet war, sondern zudem noch eine empfindliche Strafe von Seiten des DEB droht. Während Herford mit dem Schicksal haderte, ließen sich die Gastgeber nicht lange bitte und gingen bereits wenige Sekunden später durch Pontus Wernerson Libäck mit 1:0 in Führung. Doch damit nicht genug. In der 6. Minute erhöhte Zwillingsbruder Linus Wernerson Libäck auf 2:0, womit die 5minütige Überzahl nahezu perfekt genutzt wurde. Die Ostwestfalen sortierten sich nach Ablauf der Unterzahl nun neu und kamen in der 8. Minute durch Leon Köhler auf 1:2 heran. Nach den intensiven Auftaktminuten beruhigte sich das Spiel, wobei Kyle Hagen und auch Herfords Torhüter Jakub Urbisch weitere Gegentreffer nicht mehr bis zur ersten Pausensirene zuließen. Im zweiten Drittel erwischten die Ice Dragons einen Start nach Maß. Yannis Walch traf nach etwa 30 Sekunden zum 2:2-Ausgleich, womit das Derby praktisch wieder von vorne begann. Herford erhöhte nun den Druck, scheiterte aber immer wieder am Eisbären-Goalie, der nun immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens geriet. In der 35. Minute nutzte Linus Wernerson Libäck eine Kontersituation und brachte die Gastgeber wieder mit 3:2 in Führung. Im Schlussdrittel begannen die Kräfte allmählich bei den Ostwestfalen zu schwinden. Nach dem 4:2 durch Thomas Zuravlev (44.) bekamen die Eisbären das Spiel gut in den Griff und agierten mit gefährlichen Kontern aus einer stabilen Defensive heraus. Kurz vor dem Ende setzte Linus Wernerson Libäck mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt zum 5:2 per EmptyNet-Goal. „Das war heute natürlich ein schlechter Start ins Spiel mit der für mich fragwürdigen Matchstrafe nach wenigen Sekunden. Hamm hat diese Phase sehr gut mit den zwei Toren ausgenutzt und viel Selbstvertrauen getankt. Wir konnten noch froh sein, dass wir mit einem 1:2 aus dem Drittel herauskommen, obwohl Hamm mächtig gewirbelt hat. Im zweiten Drittel sind wir dann gut zurückgekommen und da war Hamm wahrscheinlich glücklich, dass sie am Ende mit 3:2 in Führung lagen. Nach dem 4:2 ging bei uns langsam die Kraft aus und die Eisbären haben die Begegnung gut und clever zu Ende gespielt. Man hat heute gemerkt, wie sehr uns Marius Garten gefehlt hat, aber wenn man das erste und dritte Drittel sieht, dann ist der Sieg für Hamm in Ordnung. Wir hoffen natürlich, dass Marius nicht zu lange gesperrt wird, aber das müssen andere entscheiden und ich als Trainer will und darf da gar nicht so viel zu sagen“, so HEV-Chefcoach Henry Thom. Da sämtliche Teams ab Platz 8 punktlos blieben, hat sich die Tabellensituation nicht verändert. Herford bleibt auf Position 11 und liegt weiterhin 9 Punkte hinter der PlayOff-Zone bei noch ausstehenden 12 Spielen. Am Sonntag folgt ab 18.30 Uhr das Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Aufgrund der sehr hohen Ticketnachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Tore: 1:0 01:47 Pontus Wernerson Libäck (Lars Reuss / Daniel Reichert) PP1 2:0 05:54 Linus Wernerson Libäck (Lars Reuss / Gianluca Balla) PP1 2:1 07:56 Leon Köhler (David Makuzki / Michael Schaaf) 2:2 20:32 Yannis Walch (Jackson Pierson / Ryley Lindgren) 3:2 34:54 Linus Wernerson Libäck (Pontus Wernerson Libäck / Fabio Frick) 4:2 43:48 Thomas Zuravlev (Dominik Lascheit / Lars Reuss) 5:2 58:43 Linus Wernerson Libäck (Pontus Wernerson Libäck / Fabio Frick) EN Strafen: Hamm 12 Minuten Herford 4 Minuten plus Matchstrafe Marius Garten Zuschauer: 1009
Herne MinersLetztes Hauptrunden-Heimspiel – Icefighters zu Gast in der Hannibal-Arena (OLN) Bevor am nächsten Wochenende das letzte Spiel der Hauptrunde gegen die Scorpions und das erste Spiel der Zwischenrunde ansteht, sind die Icefighters aus Leipzig noch einmal zu Gast in der Hannibal-Arena. Ein Gegner, auf den man – aufgrund der Tabellensituation – auch in der Zwischenrunde treffen wird. Wer ist dabei? Für Carl Zimmermann und Mike Mieszkowski ist die Saison beendet. Marius Demmler, der zuletzt knapp 7 Wochen ausfiel, befindet sich seit dieser Woche im Mannschaftstraining und wird morgen gegen Leipzig wieder im Kader der Miners stehen. Nicklas Müller hingegen fällt krankheitsbedingt aus und auch Vincent Grunewald wird aufgrund einer Oberkörperverletzung gegen Leipzig nicht zum Einsatz kommen. Lukas Schulte wird ebenfalls weiterhin ausfallen, das Torhüter-Duo bilden daher Rodion Schumacher und Dean Döge. Alle weiteren Akteure sind soweit fit und werden gegen Leipzig spielen. Ob Tjark Kölsch aus Bad Nauheim die Miners wieder verstärken wird, entscheidet sich kurzfristig. Icefighters Leipzig, 25.01.2026: Die Icefighters haben zwar drei ihrer letzten fünf Partien für sich entschieden, konnten sich jedoch nur auf Platz 7 vorkämpfen. Sie treten dementsprechend – genauso wie der HEV – in der zweiten Gruppe (Plätze 6–11) an und kämpfen dort um die letzten drei verbleibenden Playoff-Plätze. Die drei Leistungsträger der Icefighters sind dabei weiterhin die Kontingentsspieler Johan Eriksson, Emil Aronsson und Frederik Alasaari, die alle mit mindestens einem Scorerpunkt am letzten Leipziger Sieg gegen Erfurt beteiligt waren. Bully in der Hannibal-Arena ist um 18:30 Uhr. Dirk Schmitz zum Wochenende und den verbleibenden Spielen: „Wir müssen schauen, dass wir an die 40 Minuten und die Verlängerung gegen Halle anknüpfen. Wir wollen alle verbleibenden 12 Spiele so angehen, als wären sie Endspiele.“
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Amberg Wild LionsDoppelpack in der Schlussphase entscheidet für Klostersee - ERSC überzeugt mit starker Leistung in Grafing (BYL) Der ERSC Amberg hat seine zuletzt ansteigenden Leistungen auch am Freitagabend in Grafing gegen den EHC Klostersee bestätigen können, wenn auch die Partie in der Schlussphase durch einen Doppelschlag des überragenden Kanadiers Alexandre Gagnon zu Gunsten der Gastgeber entschieden wurde. Mit dem 4:2-Erfolg hat sich Klostersee die direkte Qualifikation zu den Playoffs vorzeitig gesichert. EHC-Coach Thomas Vogl konnte vier komplette Blöcke aufbieten, Ambergs Christian Zessack zumindest drei Reihen. Die Grafinger zählten deutlich mehr Torschüsse (42:24), aber die Wild Lions hielten die Partie jederzeit offen. Nach dem torlosen Anfangsdrittel glückte Klostersee früh im Mittelabschnitt das 1:0 durch Luka Kauppila, der einen Abpraller mit der Rückhand ins Tor drückte. Bald darauf hatte Gagnon Glück, dass sein Schuss vor David Kubik aufsprang und über den Schläger des ERSC-Torhüters ins Tor zum 2:0 hoppelte. „Die zwei vermeidbaren Gegentore im 2.Drittel waren ärgerlich, aber wir sind zurückgekommen“, freute sich Zessack über die Reaktion seiner Mannschaft. Noch vor der nächsten Pause verkürzte Daniel Krieger nach idealer Vorarbeit von Marco Pronath zum 2:1. Der Schlussabschnitt brachte auf beiden Seiten zahlreiche Torgelegenheiten und der ERSC nutzte eine davon zum 2:2-Ausgleich von Lukas Klughardt. In der Schlussphase folgte der Auftritt von Alexandre Gagnon. Zunächst traf der Kanadier unhaltbar zum 3:2 in den Torwinkel und kurz vor dem Ende, als Amberg vehement auf den Ausgleich drängte, verwandelte er einen Break zur Entscheidung in einer ausgesprochen fairen Partie. Christian Zessack zeigte sich dennoch zufrieden: „Wir haben gut ins Spiel gefunden und sind auch defensiv gut gestanden. Am Ende haben uns zwei Geniestreiche das Genick gebrochen. Mich freut sehr, dass mein Team über die ganzen sechzig Minuten eine starke Leistung geboten hat. Das hat sich schon in den Trainingseinheiten angedeutet. Man sieht, dass die Jungs wieder Spaß haben“, so der Coach der Wild Lions. Auch EHC-Trainer Vogl lobte die Amberger: „Die stehen hinten sehr gut und fahren gefährliche Konter. Das ist kein Vergleich mehr zum Hinspiel“. EHC Klostersee – ERSC Amberg 4:2 (0:0,2:1,2:1) 1:0 (22.) Kauppila (Gagnon), 2:0 (28.) Gagnon (Gaschke, Quinlan), 2:1 (36.) Krieger (Pronath), 2:2 (52.) Klughardt (Baranovskis), 3:2 (57.) Gagnon (Walz), 4:2 (59.) Gagnon (Hilger, Röder). Strafen: Klostersee 2, Amberg 2 Minuten. Zuschauer: 603.
Königsbrunn kämpft sich an die Tabellenspitze zurück (BYL) Der EHC Königsbrunn steht nach einem 9:5 Erfolg über die "Eisbären" des ESV Burgau kurz vor Ende der Vorrunde wieder an der Tabellenspitze. Im Spiel hatten die Brunnenstädter allerdings einige Probleme mit den starken Gästen, die eine Partie auf Augenhöhe zeigten und sich am Ende selbst ein Bein stellten. Beide Teams konnten mit gut gefüllten Reihen antreten, auch ohne Moritz Weißenhorn und Stefan Vajs konnten die Brunnenstädter mit vier kompletten Reihen antreten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck, als zweiter Goalie hielt sich Joshua Appler bereit. Königsbrunn hatte sich nach dem letzten Spiel viel vorgenommen, doch schon in der zweiten Spielminute stand es plötzlich 0:1. Die Gäste nutzten einen Rebound und sorgten zunächst für lange Gesichter beim EHC. Burgau stand defensiv stabil und gewann mehr Zweikämpfe, die Brunnenstädter taten sich schwer gegen die kompakt stehenden Gäste, die an diesem Abend auch mit ihrem neuen lettischen Schlussmann Gustavs Samitis in die Partier gingen. Dieser zeigte, wie auch sein Gegenüber Benni Beck, eine starke Partie und präsentierte sich als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Der EHC hatte in doppelter Überzahl die Gelegenheit zum Ausgleich, blieb aber vor dem Tor zu harmlos, auch wenn die Gäste bei einer Aktion den Puck von der Torlinie kratzen mussten. Bis Drittelende blieb es aber ohne weitere Treffer. Dafür starteten die Königsbrunner mit viel Zug zum Tor in den mittleren Abschnitt, schon nach 12 Sekunden fiel das 1:1. Clay Ellerbrock tankte sich über die rechte Seite ins gegnerische Drittel und legte für Peter Brückner ab, der die Scheibe dann ins Tor zimmerte. Die Brunnenstädter waren nun endgültig in der Partie angekommen und brachten jetzt deutlich mehr Scheiben vor das gegnerische Tor. In der 28. Spielminute rettet noch der Pfosten die Gäste vor dem nächsten Königsbrunner Treffer, der fiel dafür eine Minute später. Stefan Rodrigues traf über die Schulter des Goalies zum 2:1 ins kurze Eck. Der Burgauer Goalie verhinderte in der 34. Spielminute einen weiteren Treffer der Gäste, nur eine Minute später zeichnete sich auch Benni Beck aus und entschärfte einen Schuss des Finnen Mikko-Matti Paakkola. In der 38. Spielminute legte der EHC das 3:1 nach, bei einem schnellen Gegenstoß spielte Tim Bullnheimer die Scheibe zu Marco Sternheimer, der dann präzise aus dem Handgelenk ins gegnerische Tor traf. Doch statt die Führung in die Kabine zu nehmen, leistete sich Königsbrunn einen Aussetzer vor der Pause. Zuerst fingen sich die Brunnenstädter einen Konter zum 3:2. Nur fünf Sekunden später trafen die Gäste erneut und glichen somit vor Drittelende aus. Wie schon im mittleren Abschnitt erwischte der EHC erneut den besseren Start ins Schlussdrittel und ging nach gerade mal 17 Sekunden mit 4:3 in Führung. Nach Scheibeneroberung von Peter Brückner hinter dem gegnerischen Tor spielte dieser die Scheibe auf den herannahenden Stefan Rodrigues, der sich freistehend die Ecke aussuchen konnte. In der 47. Spielminute konnten die Gäste aber wieder zum 4:4 ausgleichen, nachdem ein Königsbrunner Verteidiger ausrutschte und nicht mehr eingreifen konnte. Doch nur eine Minute später traf Timmy Kent zur erneuten Führung, nachdem der Burgauer Goalie den Schuss von Tim Bullnheimer nur prallen lassen konnte, war der US-Amerikaner zu Stelle und nutzte den Rebound zum 5:4. Die Freude über den Treffer hielt aber nur sehr kurz, denn die Gäste glichen im Gegenzug aus. Die Partie blieb turbulent, denn Burgau zog nun zwei Strafzeiten, der EHC durfte jetzt in doppelter Überzahl sein Powerplay aufziehen. Dieses Mal mit Erfolg, in der 50. Spielminute erzielte Dominic Erdt bei viel Trubel vor dem gegnerischen Tor das 6:5, die Scheibe prallte von seinem Schlittschuh unhaltbar ins Gehäuse ab. Eine Minute später traf dann Peter Brückner per Direktabnahme zum 7:5 in einfacher Überzahl ins Tor der Eisbären. Für die Gäste kam es noch schlimmer, denn in der 54. Spielminute erhöhte Tim Bullnheimer nach klugem Anspiel von Stefan Rodrigues auf 8:5. Burgaus Coach Fabio Carciola setzte sechs Minuten vor Spielende nochmal alles auf eine Karte und zog den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, doch sein Mut wurde nicht belohnt. Nach Scheibenverlust der Eisbären traf Lion Stange ins leere Tor zum 9:5. Bis zum Abpfiff fielen aber keine weiteren Treffer mehr, auch wenn Burgau noch mit Herzblut weiterkämpfte und auf einen weiteren Tor drängte. Königsbrunn tat sich lange schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste und kam erst im Lauf der Partie besser in die Begegnung. Am Ende wurden den Eisbären die vielen Strafzeiten zum Verhängnis, die der EHC dann eiskalt nutzen konnte. Königsbrunns Coach Bobby Linke war nur über die Punkteausbeute erfreut, ansonsten sah er noch viel Luft nach oben: „Wir wollten endlich mal wieder ein starkes erstes Drittel spielen. Leider hat das nicht geklappt, wir waren zu schläfrig und wollten wieder alles zu kompliziert spielen. Burgau war clever und zielstrebig. Die hauen gleich den ersten Rebound ins Tor. Im zweiten Abschnitt hatten wir endlich besseren Zugriff und sind besser in die Zweikämpfe gegangen. Da waren wir schneller vor dem Tor und haben es viel besser als in den ersten zwanzig Minuten gemacht. Nach einer Führung mit zwei Toren hatten wir einen kompletten Blackout und kassierten innerhalb kürzester Zeit zwei Treffer. Sowas darf überhaupt nicht passieren, die Jungs wissen das aber auch. Das hatten wir in der letzten Pause auch angesprochen und wollten mental stabiler unsere defensiven Aufgaben erledigen. In den nächsten zehn Minuten war es solider, kassieren aber immer wieder den Ausgleich, weil wir nach hinten zu unaufmerksam waren. Zu viele Gegentore resultierten aufgrund dummer Situationen und unserer fehlenden Bereitschaft zu arbeiten. Auf der anderen Seite konnten wir am Ende in Überzahl endlich wieder punkten, da waren wir zielstrebig waren und die Passqualität wieder passte. Das hat dann den Ausschlag gegeben, in Gleichzahl konnten wir heute aber nicht glänzen und haben zu einfache Fehler gemacht. Burgau hat das sehr kompakt gespielt. Die waren griffig, haben Zweikämpfe angenommen, um jeden Zentimeter gekämpft und ein gutes Spiel gemacht. Wir müssen endlich wieder unseren Spielfluss kommen und den Schalter umlegen.“ Tore: 0:1 Zachar (Malysjev, Ballner) (2.), 1:1 Brückner (Ellerbrock, Trupp) (21.), 2:1 Rodrigues (Kent, Ellerbrock) (29.), 3:1 Sternheimer (Bullnheimer, Länger) (38.), 3:2 Ceslik (Wiesler, Söldner) (39.), 3:3 Ballner (Paakkola, Zachar) (39.), 4:3 Rodrigues (Ellerbrock, Brückner) (41.), 4:4 Ballner (Malysjev) (47.), 5:4 Kent (Bullnheimer) (47.), 5:5 Gäbelein (Arnawa, Schreiner) (48.), 6:5 Erdt (Kaiser, Kent) (50.), 7:5 Brückner (Bullnheimer, Sternheimer) (51.), 8:5 Bullnheimer (Rodrigues, Länger) (54.), 9:5 Stange (56.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 4 ESV Burgau 21 Zuschauer: 934
Schweinfurt Mighty DogsGebrauchter Abend für die Mighty Dogs (BYL) Zum letzten Hauptrundenwochenende starteten die Mighty Dogs mit einer Auswärtsreise zu den Sharks des ESC Kempten. Mit dem Tabellendritten wartete ein Gegner, der sich noch mitten im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation befand. Entsprechend motiviert traten die Gastgeber auf und zeigten den ersatzgeschwächten Mighty Dogs nach zwei weitgehend ausgeglichenen Dritteln letztlich die Grenzen auf, die vor gut 70 mitgereisten Fans die Rückreise leider ohne Punkte im Gepäck antreten mussten. Nachdem Petr Pohl nach Rücksprache mit dem Trainer- und Ärzteteam kein Risiko eingehen wollte, fehlte er ebenso wie Kapitän Kevin Heckenberger und Kevin Adam. Kurzfristig musste zudem Tomas Cermak passen, der zwar unbedingt spielen wollte, aufgrund einer sich anbahnenden Erkrankung jedoch noch aus dem Line-up genommen wurde. Mit lediglich drei Reihen starteten die Mighty Dogs in den ersten Abschnitt der Partie und gingen durchaus couragiert zu Werke. Die Sharks waren jedoch von Beginn an hellwach und sicherten sich den besseren Start. Bereits nach vier Minuten brandete erstmals Jubel in der Halle auf: Kevin Hu, Toptorschütze der Bayernliga, eroberte die Scheibe im Angriffsdrittel zurück und brachte sie Richtung Tor, wo Filip Kokoska zum 1:0 abstaubte. Nur wenig später legte die Paradereihe der Kemptener nach, als Leon Pöhlmann auf dem Weg zurück ins Tor unglücklich über einen am Boden liegenden Schläger stolperte und das 2:0 nicht mehr verhindern konnte. Zwar erspielten sich die Mighty Dogs einige gefährliche Situationen, doch häufig fehlte der letzte Pass – und wenn dieser doch ankam, war Sharks-Goalie Jakob Nerb zur Stelle. Im zweiten Drittel kehrte der ERV mit mehr Elan und angepasster Taktik zurück aufs Eis. Josef Dana brachte seine Farben mit einem sehenswerten Rückhandtreffer auf 2:1 heran und weckte erneut Hoffnungen auf Zählbares. In der Folge bissen sich die Schweinfurter jedoch immer wieder an Nerb die Zähne aus. Trotz großem Einsatz der Mannschaft um Kapitän Alex Asmus fiel der nächste Treffer erneut auf Seiten der Gastgeber: Wieder war es Kokoska, der nach Zuspiel von Hu auf 3:1 stellte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause. Im letzten Abschnitt hatte Georg Pinsack per Bauerntrick beinahe den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch Nerb machte die kurze Ecke rechtzeitig zu. Auch Konstantin Melnikow scheiterte wenig später mit einer guten Gelegenheit am starken Schlussmann der Sharks. Der endgültige Wendepunkt der Partie folgte mit der großen Strafe gegen Steffen Helmle, die eine fünfminütige Unterzahl für den ERV nach sich zog. Als zusätzlich Alexander Diel für zwei Minuten auf die Strafbank musste, agierten die Mighty Dogs sogar zwei Minuten lang in doppelter Unterzahl. Diese Phase überstand das Team zunächst noch ordentlich, doch kurz darauf fiel dennoch ein weiterer Treffer für Kempten. In den Schlussminuten schlug das Momentum endgültig auf die Seite der Sharks um, die durch Tore von Schäffler und Kokoska auf 6:1 davonzogen. Kurz vor Spielende wurde die Partie aufgrund eines Zwischenfalls im Umfeld der Gästebank, der keinen Bezug zum Spielgeschehen hatte, kurzzeitig unterbrochen, bis die Security eingriff. Aufgrund eines laufenden sportgerichtlichen Verfahrens kann hierzu aktuell keine weitere Stellungnahme erfolgen. Den Schlusspunkt setzte schließlich Kevin Hu mit dem Treffer zum 7:1-Endstand. Am kommenden Sonntag um 18 Uhr findet im Icedome das Spiel gegen die Peißenberg Miners statt. Direkt im Anschluss an die Partie wird die Trikotversteigerung der Game-Worn-Heimtrikots der Saison 25/26 durchgeführt. Die Besonderheit in diesem Jahr: Die Trikots werden von den Spielern auch während der Playoff-Spiele weiterhin getragen. Der Fan, der ein Trikot ersteigert, erhält dieses daher erst nach dem letzten Playoff-Spiel 2026. Damit die Fans dennoch nicht mit leeren Händen nach Hause gehen, bekommen sie vorab ein Echtheitszertifikat. Dieses bestätigt sowohl den Erwerb des Trikots als auch, dass es sich um ein originales Game-Worn-Trikot der Mighty Dogs handelt. Versteigert werden alle Trikots, die in der laufenden Saison getragen wurden. Somit ist auch das Trikot der ehemaligen #44 Ilya Zheltakov bei der Versteigerung enthalten. Für Konstantin Melnikow wird es ebenfalls ein eigenes Trikot geben, das sich bereits auf dem Weg nach Schweinfurt befindet und somit in mindestens zwei Playoff-Spielen getragen wird. Ablauf der Trikotversteigerung am Sonntag: - Nach Spielende gegen die Peißenberg Miners wird die Versteigerung durch den Moderator auf dem Eis durchgeführt. - Fans, die ein Trikot ersteigern möchten, begeben sich bitte auf den Stehplatzrang (Fanblock). - Das Startgebot beträgt 75 €. - Die Versteigerung erfolgt per Handzeichen oder Zuruf. - Bei erfolgreicher Ersteigerung erfolgt die Bezahlung an der Zeitnahme (Strafbank). - Neu in diesem Jahr: Kartenzahlung ist ebenfalls möglich! - Nach erfolgreicher Bezahlung erhält der Fan das entsprechende Echtheitszertifikat. - Reihenfolge der Trikots: Nummern aufsteigend (Torhüter, Verteidiger, Stürmer).
Lechbruck FlößerFünf Treffer reichen nicht – ERC verliert verkorkstes Spiel gegen Ottobrunn (BLL) Der ERC Lechbruck hat am Freitagabend ein torreiches Heimspiel gegen den ERSC Ottobrunn mit 5:8 verloren. Neuzugang Samuel Holzmann gab sein Debüt im ERC-Trikot und ließ seine Qualitäten mehrmals aufblitzen. Beide Mannschaften zeigten ein wildes Eishockey, in dem die Gäste am Ende die effizientere Mannschaft stellten und die drei Punkte mitnahmen. Für den ERC ein verkorkster Abend, an dem vieles nicht so lief wie geplant. Ottobrunn erwischte einen optimalen Start und ging bereits in der 1. Spielminute durch Felix Bernau mit 0:1 in Führung. In der 5. Spielminute gelang dem ERC in Überzahl der Ausgleich, als Paolo De Sousa nach Zuspiel von Cameron Roberts und Richard Schratt zum 1:1 traf. Nur 37 Sekunden später stellte Ottobrunn durch Ryan Henke erneut auf Führung. In der 6. Spielminute glich der ERC abermals aus: Marius Hack verwertete eine Vorlage von Cameron Roberts und Marius Keller zum 2:2. Doch Ottobrunn blieb effizient und zog in der 10. Spielminute durch Artem Klein im Powerplay sowie in der 11. Spielminute durch Markus Hulm auf 2:4 davon. Vier Gegentore, bei denen die Oberbayern von den Hausherren herzlich eingeladen wurden. Der ERC hielt trotzdem dagegen und verkürzte in der 14. Spielminute durch Marcus Köpf nach Vorarbeit von Paolo De Sousa und Marius Keller auf 3:4. Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 22. Spielminute stellte Paolo De Sousa mit einem tollen Abschluss ins linke Kreuzeck, nach Zuspiel von Josef Bayrhof und Tyler Lepore, den 4:4-Ausgleich her. Doch erneut legte Ottobrunn vor und traf in der 26. Spielminute durch Adrian Huber im Powerplay zum 4:5. Der ERC zeigte seinerseits ein gutes Überzahlspiel und kam in der 32. Spielminute durch Mathias Schuster nach Vorarbeit von Paolo De Sousa und Marius Keller zum 5:5-Ausgleich – zugleich der 100. Saisontreffer der Flößer. Ottobrunn antwortete jedoch wieder postwendend und ging in der 34. Spielminute durch Julian Behmer mit 5:6 in Führung. ERC-Torhüter Christoph Lohr musste zudem einige Male in höchster Not retten und hielt seine Mannschaft im Spiel. Zu allem Überfluss schied im zweiten Drittel Cameron Roberts verletzt aus, wird aller Voraussicht nach im kommenden Heimspiel fehlen und erweitert die ohnehin schon lange Verletztenliste der Flößer. Im Schlussabschnitt drängte der ERC auf den erneuten Ausgleich, traf jedoch zweimal nur den Pfosten und scheiterte mehrfach an der mittlerweile eingewechselten Ottobrunner Torhüterin Johanna May, die ab der 31. Spielminute das Tor der Gäste hütete und im dritten Drittel ihren entscheidenden Beitrag zu Gunsten des ERSC leistete. Die Gäste nutzten ihre Chancen dagegen weiterhin konsequent und erhöhten in der 47. Spielminute durch Christian Heller auf 5:7 sowie in der 49. Spielminute durch Dmitrii Metelkov auf 5:8. In den letzten zehn Minuten arbeiteten die Flößer zwar daran, nochmal das Comeback in diesem Spiel zu schaffen, doch an diesem Abend waren die Aktionen nicht zwingend genug. Trotz der Niederlage bleibt der ERC Lechbruck vorerst Tabellenzweiter. Weiter geht es für die Flößer bereits am Sonntag um 17:00 Uhr erneut im Lechparkstadion, wenn der EHC Bad Aibling zu Gast ist. Strafminuten: Lechbruck 35 / Ottobrunn 8
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Ratinger Ice AliensSpitzenspiel hielt, was es versprach! (RLW) 46 gezählte Schüsse auf das Tor der Gäste, mehrmals noch den Pfosten getroffen, oftmals war im letzten Moment ein Schläger der Rockets-Spieler dazwischen und was durchkam, hielt Torwart Knecht sehr gut. Auf der Gegenseite immer wieder gefährliche Angriffe der Rockets durch ihre pfeilschnellen Stürmer. So ergab sich eine kurzweilige, abwechslungsreiche Partie vor fast 650 Zuschauern, die zudem beidseitig unter fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen stand. Nach dem 0:1 für Diez-Limburg nach dem ersten Abschnitt glichen die Ice Aliens zu Beginn von Drittel 2 durch Saloranta aus. Dem schnellen 1:2 folgte ein Treffer zum 1:3, dem auch nach Ansicht des Videomaterials ein klarer hoher Stock mit Verletzungsfolge gegen Palmeira-Kerkhoff vorausging, welches vom Vierergespann jedoch übersehen wurde und die Rockets so den Vorsprung ausbauen ließ. Das 1:4 fiel in Überzahl für Diez-Limburg, dies war auch der Stand nach Abschnitt 2. In Durchgang 3 zunächst das 2:4 durch Beckers, kurze Zeit später jedoch das 2:5, welches die Vorentscheidung bedeutete. Das 3:5 durch LeBlanc und das 4:5 durch Dmitriev brachte die Ratinger zurück in die Partie, doch der durchaus noch mögliche Ausgleich wollte nicht fallen. Cheftrainer Frank Gentges sah ein gutes, aber auch fehlerbehaftetes Spiel seiner Mannschaft: "Wir waren heute gegen einen sehr starken Gegner mindestens eine Klasse besser als in der letzten Woche beim 15:3-Sieg gegen Grefrath, doch es hat trotzdem nicht gereicht. Das zeigt deutlich, wie groß die Unterschiede in dieser Drei-Klassen-Liga sind und Diez Limburg gehört mit der heutigen Leistung klar zu den Top-3-Teams der Liga. Was uns betrifft, hätten wir nur einen Bruchteil unserer hochkarätigen Chancen verwertet, hätten wir das Spiel gewonnen. Andererseits haben heute wiederholt die gleichen Verteidiger die gleichen Fehler gemacht und einige Stürmer waren wiederholt nicht bereit, defensiv entsprechend hart fürs Team zu arbeiten. Es war heute wie schon in den Spielen gegen weitere Top-Teams deutlich zu sehen, dass in unserem 16-Spieler Kader mindestens 5 Spieler dieses Level nicht gehen können."
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Schönheider WölfeWölfe feiern klaren 10:4-Auswärtssieg in Niesky (RLO) Die Schönheider Wölfe sind am Samstagabend ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Beim ELV Niesky setzten sich die Erzgebirger vor 334 Zuschauern souverän mit 10:4 (5:1, 2:1, 3:2) durch und entschieden damit auch den vierten und letzten Vergleich der Hauptrunde gegen die Tornados klar für sich. Bereits im ersten Drittel stellten die Wölfe früh die Weichen auf Sieg. Nach nur 100 Sekunden brachte Yannek Seidel sein Team mit 1:0 in Führung. Zwar gelang den Tornados kurz darauf der Ausgleich, doch Schönheide übernahm anschließend komplett die Kontrolle. In Unterzahl trafen Tomas Rubes und Kenneth Hirsch gleich doppelt per Shorthander, dazwischen erhöhte Lukas Lenk, ehe Tomas Rubes mit seinem zweiten Treffer des Abends den 5:1-Pausenstand herstellte und früh für klare Verhältnisse sorgte. Im Mittelabschnitt nahmen die Wölfe etwas Tempo aus der Partie, blieben jedoch spielbestimmend. Eine doppelte Überzahl blieb zwar ungenutzt, doch bei gleicher Spielerzahl schlug Schönheide erneut zu. Zunächst traf Kenneth Hirsch zum 6:1, ehe Sean Fischer in der 36. Minute mit seinem ersten Tor im Trikot der Wölfe auf 7:1 stellte. Kurz vor der zweiten Pause verkürzte Niesky noch auf 2:7. Auch im Schlussdrittel ließen die Gäste nichts anbrennen. Ricco Warkus erhöhte in der 48. Minute auf 8:2, ehe Kenneth Hirsch mit seinem dritten Treffer im Spiel das 9:2 markierte. In der 56. Minute machte Florian Heinz den zweistelligen Torerfolg perfekt. In den Schlussminuten ließ die Konzentration etwas nach, sodass die Tornados noch zwei Ergebniskorrekturen erzielen konnten. Am deutlichen und hochverdienten 10:4-Erfolg der Wölfe änderte dies jedoch nichts mehr. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team von Trainer Sven Schröder nicht, denn bereits am morgigen Sonntag, den 25.01.2026, um 17:00 Uhr empfangen die Schönheider Wölfe das Regio-Team des ESC Dresden im heimischen Wolfsbau.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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FASS BerlinDeutlicher Erfolg für FASS-Frauen Bisher haben die Frauen von FASS Berlin viel Lehrgeld bezahlt, vor allem die Chancenverwertung verhinderte bessere Ergebnisse. Am Samstag klappte vieles besser und so besiegte FASS die SpG Dinslaken Kobras/Herner EV deutlich mit 8:2 (3:2/3:0/2:0) Vor dieser Partie gab es eine Gedenkminute, der ehemaligen Kassenwart Carsten Carstensen ist am 18. Januar verstorben. Er war von Beginn an ein Unterstützer des Frauenteams der Weddinger und hat bis zuletzt das Team unterstützt. Personell ging FASS gut besetzt in diese Partie, wobei natürlich die Langzeitverletzten fehlten. 14 Spielerinnen konnte FASS aufbieten, die Gäste zwei mehr. Und das Spiel wurde auch gut belegt, über 50 Zuschauer, darunter auch einige Gästefans, sorgten für Stimmung. FASS legte auch gleich gut los, Pauline Gruchot konnte nach 92 Sekunden das 1:0 erzielen. Vanessa Wartha-Gasde legte nach 10 Minuten das 2:0 nach, aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln, Viktoria Königs verkürzte nach 12 Minuten auf 2:1. 33 Sekunden später konnte Amy-Michelle Plaumann auf 3:1 erhöhen, aber Selina Ackers konnte vier Minuten vor der Pause das 3.2 erzielen. Im 2. Drittel konnte Pauline Gruchot den Spielstand mit zwei Treffern auf 5:2 stellen (25., 31.), beim zweiten Treffer konnte Torhüterin Mia Warluks eine Vorlage beisteuern. Die Gäste wechselten nun die Torhüterin, für Jaqueline Dreyer kam Joelina Greulich. 36 Sekunden vor der Pause erhöhte Amy-Michelle Plaumann auf 6:2 erzielen und sorgte so für eine Vorentscheidung. Im letzten Drittel konnte FASS noch zwei Tore nachlegen, Chiara Englisch-Leonhardt nach 67 Sekunden und vier Minuten vor dem Ende Evelina Perabo sorgten für den am Ende deutlichen und auch verdienten 8:2-Endstand. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und diesmal wurden auch die Chancen besser genutzt. Weiter geht es für FASS am 21. Februar mit einem Heimspiel gegen die EC Hannover Indians.
Eisbären Juniors BerlinStarker Auftritt bringt den ersten Sieg des neuen Jahres Die letzten Spiele verliefen für die Frauen der Eisbären Juniors Berlin nicht so erfolgreich, gegen die Mad Dogs Mannheim wurde aber endlich wieder gejubelt. Glatt mit 5:0 (2:0/2:0/1:0) gewannen die Eisbären am Samstag gegen die Mad Dogs. Es sind nicht nur die letzten Heimspiele der Hauptrunde, für die Eisbären endet diese am Sonntag. Noch gibt es eine kleine Chance sich in der Tabelle zu verbessern, dazu müssten an diesem Wochenende aber viele Punkte geholt werden. Während die Eisbären mit 18 Feldspielerinnen antreten konnten, hatte Mannheim nur 14 Feldspielerinnen mitgebracht. Lilly-Ann Riesner bei den Eisbären und Jessica Ekrt bei den Mad Dogs duellierten sich im Tor. Die Eisbären hatten die ersten guten Angriffe und auch gute Abschlussmöglichkeiten, doch auch ein erstes Powerplay brachte noch kein Treffer. Nach zehn Minuten klingelte es erstmals, Anastasia Gruß traf zum verdienten 1:0. Mannheim kam zwar nun etwas besser ins Spiel, die Berlinerinnen hatten aber weiter mehr Chancen und das führte nach 18 Minuten zum 2.0. Theresa Zielinski erzielte diesen Treffer per Nachschuss und mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Mit viel Druck der Eisbären ging es im 2. Drittel weiter und nach 63 Sekunden konnte Anna-Marie Nickisch auf 3:0 erhöhen. Die Eisbären hatten weiter mehr Spielanteile, von Mannheim kam auch in diesem Abschnitt nicht viel. Erst zur Mitte des Abschnitts gab es bessere Angriffe und Berlins Torhüterin musste einige Schüsse abwehren. Und als die Eisbären erstmals in Unterzahl spielen mussten, kamen sie zum 4:0. Im eigenen Drittel kam Franziska Feldmeier an den Puck und sie ließ auch noch die Torhüterin aussteigen, bevor der Puck 179 Sekunden vor der Pause im Tor versenkt wurde. Und so war die Partie nach 40 Minuten entschieden. Spätestens 111 Sekunden nach Wiederbeginn war die Partie endgültig entschieden. Franziska Feldmeier scheiterte noch, doch Alina Fiedler hämmerte den Nachschuss zum 5.0 unter die Latte. Es blieb auch danach bei Vorteilen der Eisbären, die Gäste hatten nur wenige gute Möglichkeiten. Sie konnten diese nicht nutzen und da die Eisbären auch keinen weiteren Treffer erzielten, blieb es beim 5:0. Torhüterin Lilly-Ann Riesner konnte sich über den Sieg und ein verdientes Shutout freuen. Es war ein verdienter Sieg der Eisbären. Sie spielten nicht nur gut, sie hatten auch entsprechend Torchancen und nutzten einige davon. Sonntag um 13:00 Uhr gibt es die Gelegenheit nachzulegen, beide treffen sich dann zum letzten Hauptrundenspiel der Eisbären.
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