IHP NachrichtenSonntag 2.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte des Fasching-Wochenendes mit insgesamt neun Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Spielwertung aufgrund schuldhaft verspäteter Anreise - Spielwertung der Partie Krefeld Pinguine gegen den EV Landshut mit 5:0 (DEL2) Am 51. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) erfolgte eine Spielabsage der Partie Krefeld Pinguine gegen den EV Landshut durch die Ligagesellschaft gemäß Paragraph 11 (3) und 11 (8) der Spielordnung. Grund für die Absage war, dass der Gastclub nicht fristgerecht gemäß den Vorgaben der Spielordnung angereist ist. Infolgedessen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass der Lizenzclub am 28. Februar 2025 zum Meisterschaftsspiel in Krefeld schuldhaft verspätet angereist ist. Das Meisterschaftsspiel wird daher gemäß den Regularien mit 0 Punkten und 0:5 Toren gegen den Lizenzclub EV Landshut und mit 3 Punkten und 5:0 Toren zugunsten der Krefeld Pinguine gewertet. Darüber hinaus wird gegen den Lizenzclub EV Landshut eine Geldstrafe verhängt. Die Schadensersatzansprüche – auch durch den Heimclub gemäß § 12 Abs. 4 Spielordnung – bleiben unberührt. Diese Entscheidung der Ligagesellschaft beruht auf den §§ 6 Abs. 1, 25 Abs. 1 lit. b), Abs. 3 Disziplinarordnung, § 10 Abs. 8 lit. b) Spielordnung DEL2 (Spielwertung) und §§ 6 Abs. 1, 25 Abs. 1 lit. b) Disziplinarordnung, § 12 Abs. 3 Spielordnung DEL2 (Geldstrafe). Gegen diesen Beschluss kann gemäß § 6 Abs. 1 lit. c) – e) Disziplinarordnung innerhalb von drei Tagen nach Bekanntmachung eingehend beim Schiedsgericht der DEL Klage eingelegt werden. Die Klage hat keine aufschiebende Wirkung.
Tölzer LöwenLöwen vs Moskitos (OLS) Eine spannende Playoff-Serie steht uns bevor. Die Tölzer Löwen treffen am Sonntag das erste Mal auf die ESC Wohnbau Moskitos aus Essen. Der Sieger der Best of 5 Serie zieht ins Viertelfinale ein. Bei den Buam muss Cheftrainer Axel Kammerer auf Dominik Daxlberger und zunächst den angeschlagenen Chris Kolarz verzichten. Der Löwendompteur hat bereits viele Stunden geopfert und sich bestens über den Gegner informiert: "Die Moskitos sind eine sehr spielstarke Mannschaft, die aggressiv in die Zweikämpfe geht. Gerade offensiv sind sie gut und vor allem passsicher." Das Team von Trainer Danny Albrecht ist auch in der Tiefe gut besetzt. Neben den drei lettischen Kontingentspielern Sandis Zolmanis, Elvijs Biezais und Edmunds Augstkalns ist Ralf Rinke ein entscheidender Faktor bei den Moskitos. Zweitbester Torschütze und für gewöhnlich in Reihe zwei ist Enrico Saccomani, der mit Rinke ein gefährliches Tandem bildet. Zwei punktstarke Verteidiger stehen mit Leon Fern und Fabio Frick ebenfalls im Kader. Axel Kammerer geht von einer sehr schweren Serie aus: "Um sie zu schlagen muss jeder unserer Spieler an seine Grenzen gehen. Wir werden uns keinen Spielstil aufdrücken lassen, sondern unserem Eishockey treu bleiben. Wir müssen in erster Linie sehr gut verteidigen, dann schnell umschalten und uns vor dem gegnerischen Tor, wie zuletzt, effizient zeigen." Mit Alex Weiß und Alexey Dmitriew sind zudem zwei langjährige DEL-Spieler im erfahrenen Kader der Westfalen. Ein Blick auf den Abschluss der Hauptrunde zeigt zudem: die Essener sind gut in Form. Mit sechs Siegen in Folge, darunter gegen Tilburg am letzten Spieltag, haben die Stechmücken ordentlich Schwung mit ins Achtelfinale genommen. Aber auch die Löwen haben in den letzten fünf Partien 15 Punkte geholt und ordentlich Selbstvertrauen gesammelt. In der Statistik sind sich die beiden Kontrahenten sehr ähnlich: beide haben rund 170 Tore geschossen, bei der Tordifferenz haben die Moskitos etwas die Nase vorn. Dafür nehmen die Löwen weniger Strafzeiten und haben ein leicht besseres Penalty Killing. Im Tor machte bisher Justus Roth die meisten Spiele und kam dabei auf eine Fangquote von 89,8%. Sein Backup ist Leon Hümer, der in der Hauptrunde 11 Partien absolvierte. Die Termine: Sonntag, 02.03. | 18:30 Uhr | Essen vs Bad Tölz Dienstag, 04.03. | 19:30 Uhr | Bad Tölz vs Essen Freitag, 07.03. | 20:00 Uhr | Essen vs Bad Tölz *Sonntag, 09.03. | 15:30 Uhr | Bad Tölz vs Essen *Dienstag, 11.03. | 20:00 Uhr | Essen vs Bad Tölz *falls nötig Die Auswärtsspiele werden live bei SpradeTV und in der Stadionwirtschaft übertragen. Zum zweiten Auswärtsspiel organisiert die Südkurve zudem einen Fanbus für 80€/Person. Anmeldungen gehen beim Heimspiel und über die sozialen Kanäle der Südkurve.
Deggendorfer SCPlayoff-Auftakt: Deggendorfer SC empfängt erstmals Herforder Ice Dragons (OLS) Am 02. März 2025 um 18:45 Uhr startet der Deggendorfer SC in die Playoff-Achtelfinal-Serie der Oberliga und trifft im ersten Heimspiel in der „Festung an der Trat“ auf die Herford Ice Dragons. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen qualifizierten sich als Sechstplatzierter der Oberliga Nord erstmals direkt für die Postseason und sammelten 65 Punkte in 44 Hauptrunden-Partien. Mit 154 erzielten Treffern bewiesen die Ice Dragons zwar offensive Schlagkraft, kassierten jedoch auch 168 Gegentore. Topscorer der Mannschaft sind Riley Lindgren (55 Punkte in 43 Spielen) und Brandon Schultz (53 Punkte in 39 Spielen). Besonders der DEL2-erfahrene Schultz ist ein Schlüsselspieler in Überzahlsituationen: Mit 16 Scorerpunkten im Powerplay ist er ligaweit ein gefährlicher Faktor, während Logan DeNoble mit sieben Überzahl-Toren der beste Powerplay-Torschütze der Mannschaft ist. Im Tor soll Jakub Urbisch dem DSC das (Offensiv-)Leben schwer machen. In entscheidenden Momenten sticht Emil Lessard-Adyn hervor, der mit fünf Game-Winning-Goals oft für die spielentscheidenden Treffer sorgte. In Unterzahl ist Dennis Sticha mit drei Shorthanded-Goals eine wichtige Stütze, gemeinsam mit Brandon Schultz ist das Bestwert im Team. A pro pos Unterzahl: die Special Teams der Ice Dragons zeigten diese Saison Verbesserungspotenzial - 18,2 % Erfolgsquote im Powerplay sowie 75,4 % im Penalty-Killing bedeuten jeweils Rang neun in der Liga. Ein Pluspunkt ist allerdings die Schusseffizienz von 12,3 %, womit Herford den drittbesten Wert aller Teams des Nordens aufweist. Herfords Trainer Henry Thom zeigte sich vor der Serie angriffslustig. Sein Ziel? Den Gegner „in den Wahnsinn treiben“. Einen Kommentar zu Deggendorf als Playoff-Gegner verweigerte der Deutsch-Kanadier allerdings – wohl auch, um seinem Team volle Konzentration auf die eigene Leistung zu ermöglichen. DSC-Prokurist Stefan Liebergesell will den Gegner jedenfalls keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, wie er im Gespräch mit Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser einschätzte: „Wir haben letztes Jahr in der Serie gegen Hamm gelernt, niemanden zu unterschätzen. Da ging die Serie nach zwei verlorenen Heimspielen über die volle Distanz, bevor in Spiel fünf der Sack zu war. Dementsprechend ist unser Playoff-Motto ‚step-by-step!‘. Mit Blick auf den Kader zeigt sich der 31-jährige zuversichtlich: „In der spielfreien Zeit haben wir mit einigen freien Tagen für die Jungs dazwischen, auf dem Eis trainiert. Bis auf einen Akteur waren alle Spieler im Trainingsbetrieb, was uns zuversichtlich stimmt, dass wir gegen Herford mit einer längeren Bank antreten können als das zuletzt der Fall war.“ Mit einem kampf- und laufstarken sowie offensiv gefährlichen Gegner steht dem Deggendorfer SC ein heißer Playoff-Auftakt gegen die Ice Dragons bevor. Gelingt es dem DSC, die Schwächen der Ice Dragons in der Defensive und bei den Special Teams auszunutzen, könnte ein erfolgreicher Start in die Serie gelingen. Wie in den letzten Jahren üblich wird es im Laufe der Playoffs von Vereinsseite keinerlei personelle Informationen bzgl. Verletzungen oder Ausfällen mehr geben.
Lindau IslandersIn den Playoffs geht es für die EV Lindau Islanders gegen die Hannover Scorpions - Im Best-of-5-Modus gegen einen absoluten Titelkandidaten (OLS) Nun geht es in die schönste Phase der Eishockeysaison, denn es ist Playoff-Zeit: Mittendrin sehr gut aufgelegte EV Lindau Islanders, die in den letzten elf Partien kein Spiel nach 60 Minuten abgegeben haben und davon sogar zehn Spiele gewinnen konnten. In den Achtelfinal-Playoffs bekommen es die Lindauer aber mit keinem geringeren Team zu tun, als den in Deutschland sehr bekannten Hannover Scorpions. Die zweitbeste Mannschaft in der Hauptrunde der Oberliga Nord Staffel ist einer der absoluten Favoriten auf den Titel. Die Islanders werden sich hier aber nicht verstecken und wollen dem großen Favoriten, wie den Süd-Favoriten in der letzten Zeit, ein unangenehmer Gegner sein. Die erste Chance dazu bietet sich den Inselstädtern am Sonntag (02. März / 18:30 Uhr) in der Wedemark. Das erste Spiel, so wie alle weiteren Spiele gegen die Scorpions, können auf SpradeTV kostenpflichtig (www.sprade.tv) live verfolgt werden. Bei den Islanders und im Umfeld herrscht nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte, - dem ersten Playoff Einzug aus eigener Kraft - eine ansteckende Euphorie. Mit den Hannover Scorpions hat man zudem einen sehr bekannten und starken Club als Gegner bekommen. Die Scorpions spielten von 1996 bis 2013 in der DEL und waren 2010 unter Hans Zach sogar Deutscher Meister. Mit Andy Reiss spielt sogar heute noch ein ehemaliger Meisterspieler im Team der Hannoveraner. Der Name der Scorpions hat tatsächlich mit der in Hannover ansässigen Rockband zu tun. Gitarrist Rudolf Schenker ist Stammgast bei den Heimspielen. Aus diesem Grund dürfen die Scorpions auch den Namen und den Schriftzug nutzen. Man sieht also, auf was für ein namhaftes Team die Lindauer in den diesjährigen Playoffs treffen. Aber nicht nur die Geschichte hat es in sich, sondern auch das Team hat es in sich. Was das Budget der beiden Teams betrifft, liegen Welten zwischen den Islanders und den Scorpions. Dass so etwas aber im Eishockey oftmals und gerade in Playoffs womöglich egal ist und es die Lindauer auch nicht an guten Leistungen gegen die Big Player der Südstaffel hinderte, macht Mut für die Serie gegen den Favoriten aus dem Norden. Mit Kevin Gaudet steht ein ehemaliger NHL-Spieler (u.a. Edmonton Oilers) und sehr erfahrener Coach an der Bande der Scorpions. Er trainierte die Hannoveraner schon in der DEL, später dann die Straubing Tigers, die Tölzer Löwen und die Bietigheim Steelers in der DEL2 - um nur einige seiner Stationen in Deutschland zu nennen. Im Ausland trainierte er vier Spielzeiten die Vienna Capitals in der EBEL. Das Team steht dem Coach aber in nichts nach. Mit Kevin Reich, dem ehemaligen DEL-Goalie und Junioren-Nationalspieler, und Christan Hufsky, ebenfalls DEL und DEL2 erfahren, stehen zwei absolute Meister ihres Fachs im Tor der Scorpions. In der Abwehr gilt der schon angesprochenen Andy Reiss als echte Scorpions-Legende, aber auch Markus Eberhardt und Aaron Reinig sind zwei weitere sehr erfahrene Verteidiger. Mit Lukas Bender steht zudem ein junger Verteidiger in den Reihen der Scorpions, der eine Islanders-Vergangenheit hat, als er in der vergangenen Spielzeit per Förderlizenz von den Towerstars in Lindau spielte. Das Prunkstück ist aber sicherlich die Offensive der Scorpions. Jordan Knackstedt, Justin Kirsch Brett Cameron, Dylan Wruck und Allan McPherson sind die bekanntesten Namen. Mit Louis Trattner gibt es auch in der Offensive einen Spieler, der schon im Lindauer Eichwald auflief, als er in der Saison 2019/2020 per Förderlizenz vom EHC Freiburg am Bodensee spielte. In diesem Achtelfinal-Duell dürfen sich die Zuschauer daher sicher auf spannende, heiße und emotionsgeladene Spiele freuen. Die Lindauer Mannschaft muss einfach weiter die Leidenschaft und den Willen auf das Eis bringen, welches das Team in der bisherigen Saison und vor allem in der letzten Zeit so ausgezeichnet hat. Wenn das wieder gelingt, kann man am Sonntag zum Start in Playoffs sicher der unangenehme Gegner sein, der man gegen die Topteams aus der Südstaffel war. Aus einer gutstehenden Defensive muss man vor dem Tor der Scorpions zudem eiskalt agieren und die sich bietenden Chancen nutzen. Dass die Islanders das können, zeigten sie schon oft. Es ist sicher nicht unmöglich, auch dem haushohen Favoriten ein Schnippchen zu schlagen. Einige wichtige Infos zu den Playoffs gibt es auch noch: ð Das Achtelfinale wird als Best-of-5-Serie durchgeführt, in dem ein Team drei Spiele gewinnen muss. Ab dem Viertelfinale bis zum Finale wird eine Best-of-7-Serie gespielt, in der das Team mit vier Siegen der Gewinner ist ð Enden Spiele nach der regulären Spielzeit von 3 x 20 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten mit fünf gegen fünf Feldspielern, jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (Sudden-Victory). Die das Tor erzielende Mannschaft ist mit dem entsprechenden Ergebnis Sieger. Vor der Verlängerung wird das Eis aufbereitet und die Seiten werden nicht gewechselt. Wird in der Verlängerung kein Tor erzielt, erfolgt erneut eine Verlängerung von 20 Minuten sowie eine Eisaufbereitung und die Seiten werden gewechselt (Endless-Overtime). Die Pausen zwischen der regulären Spielzeit und den Verlängerungen und erneuten Verlängerungen betragen 18 Minuten. ð In allen Playoff-Spielen findet nach dem Spiel der übliche Handshake nicht statt, außer es handelt sich um ein entscheidendes Spiel einer Playoff-Serie. ð Nach allen Playoff-Spielen gibt es Pressekonferenzen (außer nach dem entscheidenden Playoff-Finalspiel) Pre-Playoff-Partien – Best-of-5 (3 Siege): 1. Spiel: So, 02.03.2025 18:30 Uhr – Hannover Scorpions – EV Lindau Islanders // ARS Arena 2. Spiel: Di, 04.03.2025 19:30 Uhr – EV Lindau Islanders – Hannover Scorpions // bpm-Arena Lindau 3. Spiel: Fr, 07.03.2025 20:00 Uhr – Hannover Scorpions – EV Lindau Islanders // ARS Arena 4. Spiel: So, 09.03.2025 18:00 Uhr - EV Lindau Islanders – Hannover Scorpions // bpm-Arena Lindau Spiel: Di, 11.03.2025 20:00 Uhr – Hannover Scorpions – EV Lindau Islanders // ARS Arena
Memmingen IndiansPlayoffs starten: Indians empfangen Hannover (OLS) Am Sonntagabend ist es endlich so weit. Die Memminger Indians empfangen im ersten von maximal fünf Spielen die Hannover Indians zum Achtelfinal-Auftakt in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg. Schon am Dienstag geht es in Niedersachsen weiter. Karten für die Heimspiel des ECDC sind im Vorverkauf erhältlich, die Memminger erwarten eine große Kulisse. Das Warten hat ein Ende, nach einer guten Woche Pause starten die Teams der Oberligen in die heiße Saisonphase. In der ersten Runde kommt es gleich zum mit Spannung erwarteten Indianer-Duell. Der ECDC trifft auf die Hannover Indians, welche als Fünfter der Nord-Liga die Hauptrunde beendet hatten. Somit steigt im diesjährigen Achtelfinale die Neuauflage des Halbfinals von 2022, in welchem sich die Maustädter knapp durchsetzen konnten. Die Hannover Indians gingen mit einem Top-Torhütergespann in die Saison. Zu Brett Jaeger kam mit Timo Herden einer der besten Goalies der Oberliga hinzu, den Memmingern ist Herden bereits aus dem Vorjahr als Torhüter von Halle ein Begriff. Auch in der Abwehr trifft man mit Thomas Gauch auf einen Ex-Spieler der Saale Bulls. Dieser konnte vor wenigen Wochen von einem Wechsel überzeugt werden und fand sich gleich gut ein. Mit Philipp Messing, Kapitän des Teams, gehört auch ein gebürtiger Allgäuer zum Defensivverbund des ECH. Ryker Killins ist mit einem Punkteschnitt von deutlich über einem Punkt pro Spiel, gefährlichster Blueliner bei den Gästen. Im Angriff liegt viel Verantwortung beim finnischen Angreifer Matias Varttinen, ein weiterer Spieler mit Vergangenheit in Halle und somit kein Unbekannter am Hühnerberg. Er bildet wiederholt mit zwei Landsmännern eine rein finnische Sturmreihe, welche für Gefahr sorgen soll. Deutsche Scorer sind Robin Palka und Routinier Igor Bacek, mit Jonas Wolter und Sebastian Christmann treffen die Memminger außerdem gleich auf zwei ehemalige ECDC-Akteure. Die Indians gehen mit einem vollen Kader in die Achtelfinal-Serie. Jayden Schubert muss im ersten Spiel gesperrt passen, ansonsten sollten alle Mann einsatzbereit sein. Nach der Auftaktpartie geht es für den ECDC schon am Montag nach Hannover, wo dann am Dienstag Spiel 2 der Serie stattfindet. Am Freitag darauf kehren beide Teams wieder nach Memmingen zurück. Insgesamt drei Siege sind notwendig für ein Weiterkommen, somit werden maximal fünf Partien absolviert. Ab dem Viertelfinale wechselt der Modus dann hin zu „Best-of-Seven“. Die Memminger erwarten am Sonntagabend eine Kulisse von rund 3000 Fans am Hühnerberg. Sitzplätze sind bereits mehrere Tage vor der Partie nur noch in ausgewählten Bereichen vorhanden, es sieht also so aus, als würden kaum noch oder gar keine Sitzplatzkarten an der Abendkasse angeboten werden. Auch generell empfehlen die Verantwortlichen den Vorverkauf zu nutzen, um Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden. Die Öffnung der Stadiontore ist am Sonntag bereits eine viertel Stunde früher eingeplant, der Zuschauerbereich der ALPHA COOLING-Arena selbst öffnet aus organisatorischen Gründen erst um 17 Uhr. Direkt hinter den Kassenhäusern (Richtung BBZ) kann bereits ab Toröffnung der Kioskbereich genutzt werden. Karten für das erste, und auch bereits das dritte Spiel, beider Indianer, sind im Vorverkauf des ECDC erhältlich. Alle Informationen hierzu gibt es auf der Homepage des ECDC Memmingen.
SC RiesserseeAchtelfinale gegen das Topteam aus dem Norden – SCR trifft auf die Tilburg Trappers (OLS) Souverän sind die Weiß-Blauen gegen den EV Füssen in der Pre-Playoffserie weitergekommen. Im Playoff-Achtelfinale wird es für den SC Riessersee nun wieder international, es wartet das absolute Spitzenteam aus Tilburg auf die Werdenfelser. In 44 Spielen gingen die Trappers aus den Niederlanden 32 Mal als Sieger vom Eis und sicherten sich so den Meistertitel in der Oberliga Nord vor den Hannover Scorpions. Die Werdenfelser gehen hingegen als Achtplatzierter ins Playoff-Rennen, dazu Cheftrainer Hunor Marton, der den vergebenen Möglichkeiten einer besseren Platzierung nicht mehr nachtrauert: „Ich denke immer noch, dass wir mindestens Platz 6 verdient hätten, aber es ist, wie es ist.“ Nach Vergleichen mit Clubs aus den Niederlanden muss man im Archiv des SC Riessersee sehr lange suchen, man wird aber tatsachlich fündig. Am 23.2.1956 gab es ein Freundschaftsspiel gegen den HYC La Haye - der erste Vergleich mit einem Club aus den Niederlanden. 1978 spielten die Weiß-Blauen im Europacup zweimal gegen Heerenveen. Das nächste Kapital kann das Team von Coach Hunor Marton am kommenden Sonntag mitgestalten, die Aufgabe gegen den frisch gebackenen Meister der Oberliga Nord wird für die Weiß-Blauen anspruchsvoll und interessant zugleich: „Tilburg ist ein schnelles Team voller Spieler der niederländischen Nationalmannschaft. Ich denke, wir haben in den letzten beiden Spielen gut verteidigt und haben gegen Füssen nicht sehr viel zugelassen. Das ist der Weg um auf einem höheren Niveau weiterzumachen. Mit einer guten Einstellung und Disziplin kann man in den Playoffs Erfolg haben und wir müssen in Situationen ohne Puck wirklich hart arbeiten.“ Die lange Anreise beschäftigt auch den Coach: „Es ist nicht optimal, aber ich denke, wir werden das Beste aus der Situation machen.“ Am Sonntag macht sich ein Fanbus auf die lange Fahrt und für Spiel 3 am Freitag 7.3. werden sich ebenfalls einige treue SCR-Anhänger in Richtung Tilburg aufmachen. Tilburg liegt ziemlich in der Mitte zwischen zweier Fußballhochburgen, nämlich Rotterdam und Eindhoven. „Ich freue mich zu hören, dass sich unsere Fans Zeit nehmen und dorthin kommen. Das bedeutet uns sehr viel … sie waren die ganze Saison über mit uns unterwegs, ungeachtet der Höhen und Tiefen, also vielen Dank an sie! Und schön sie dort zu sehen.“ so erneut Hunor Marton. Sebastian Ziener zu den Planungen für Spiel 1 in Tilburg am Sonntag: „Am Samstagabend werden wir vor der Abfahrt noch gemeinsam Abendessen, dann die ganze Nacht durchfahren, um dann am Vormittag in Tilburg vor dem Spiel eine Activation- und Lockerungseinheit zu machen. Danach gibt es am Stadion ein gemeinsames Mittagessen und dann geht es auch schon direkt in die Spielvorbereitung. Nach dem Spiel werden wir sofort wieder Richtung Garmisch-Partenkirchen fahren, so dass wir am Montagmorgen wieder zuhause sind!“ Die Termine für die Best-of 5 Serie sind wie folgt: Sonntag. 2.3.25 - 16:30 Uhr Auswärts Dienstag, 4.3.25 - 20:00 Uhr Heimspiel im Olympia-Eissportzentrum Freitag. 7.3.25 - 20:00 Uhr erneut Auswärts *Sonntag, 9.3.25 - 18:00 Uhr dann wieder daheim *Dienstag, 11.3.25 - 20:00 Uhr- Spiel 5 Auswärts *= diese Termine finden nur statt, sollte nach den ersten drei Begegnungen noch keine Entscheidung gefallen sein. Tickets für die Heimspiele gibt es in unserem Onlineshop: https://bit.ly/scr-ticketshop oder im Vorverkauf zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Die Abendkasse wird 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Wie bereits kommuniziert, sind die Ticketpreise ab dem Achtelfinale um 1 Euro erhöht. Sämtliche Begegnungen werden live auf Sprade.TV übertragen. Wie bereits im vergangenen Jahr, werden wir auch heuer wieder die Auswärtsspiele der Playoffs im SCR Stüberl übertragen. Für Spiel 1 am kommenden Sonntag öffnet unser Stüberl um 16 Uhr, für Spiel drei am Freitag, 07.02.2025 öffnet das Stüberl um 19 Uhr. Für Speiß & Trank ist natürlich gesorgt! Privatfahrer haben die Möglichkeit über den Ticketshop des Oberliga Nord Meisters: www.trappers.nl/wedstrijdprogramma Tickets zu erwerben. Der Gästeblock ist Block E!
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga |
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Amberg Wild LionsSchwierige Saison mit gutem Ausgang - Viele Ausfälle beim ERSC ein Hindernis / Zahlen und Fakten (BYL) Eine ereignisreiche aber auch schwierige Saison 2024/2025 in der Eishockey-Bayernliga liegt hinter dem ERSC Amberg. Während andere Teams aktuell noch in Playoffs und Playdowns den Meister respektive Absteiger ermitteln müssen und dabei bis Ende März beschäftigt sein könnten, hat man bei den Wild Lions die Spielzeit mit dem vorzeitigen Klassenerhalt abgeschlossen. Nicht wenige werden darüber glücklich sein, denn die Umstände sprachen oft gegen den Traditionsclub, der heuer seinen 75.Geburtstag begehen kann. Schon die Vorbereitung bestand aus Hoffen und Bangen, ob und wann die Eisbereitung in Amberg stattfinden würde, was dann mit einiger Verzögerung und Trainingseinheiten auf fremden Eis gerade noch abgefangen werden konnte. In der Punkterunde musste man sehr bald erkennen, dass die Qualität der Gegner, besonders in der Breite gestiegen war. Einen echten Punktelieferanten wie die Jahre zuvor gab es nicht mehr: Jeder konnte jeden schlagen. Was dem ERSC zu schaffen machte, waren schon sehr früh verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle, was sich bis in den Januar durchziehen sollte. „Befallen“ waren da etliche Leistungsträger: Lucas DeBerardo (14 Spiele), Aron Schwarz (12), Marco Pronath (12) Tomas Plihal (10), Hunter Fortin (10) oder Lukas Salinger (7) waren da am stärksten betroffen. Von 29 eingesetzten Spielern gab es tatsächlich nur zwei „Dauerbrenner“: Mauritz Silbermann und Felix Schwarz absolvierten sämtliche 36 Pflichtspiele. Die personellen Probleme spiegelten sich mit der Zeit auch in den Resultaten wider. Der ERSC fand sich bald in den hinteren Regionen, was zu einer gewissen Unruhe führte. Am 24.November nach dem 2:5 in Kempten und der damit sechsten Niederlage in Folge, trat Dirk Salinger als Coach zurück. Dessen Job übernahm Bernhard Keil, der zusätzlich auch für die Nachwuchskoordination zuständig war. Der Einstand gelang, aber auch Keil musste vom 8.-27.12. sechs Pleiten am Stück verdauen. Besser wurde es in der Zeit ab Dreikönig, die Personaldecke wurde wieder dichter und die Wild Lions starteten eine Aufholjagd: Aus den nachfolgenden zwölf Spielen ging Amberg zehnmal als Sieger vom Eis. Die Pre-Playoffs wurden nur knapp verpasst aber der Klassenerhalt in der Abstiegsrunde gesichert. Höchster Saisonsieg für den ERSC war ein 6:0 gegen Peißenberg (3.11.24), höchste Niederlage ein 1:9 gegen Vorrundenmeister Erding (13.12.24). In der Vorrunde kam Amberg auf 41 Punkte (Vorjahr: 51), wobei die Auswärtsstatistik zum Vorjahr identisch war (18 Punkte). Wenig Unterschiede gab es bei den Strafzeiten mit 13,97 Minuten/Schnitt (2024: 13,87). Der Zuschauerschnitt sank von 779 (2024) auf 745 (2025), was wohl auch daran lag, dass die Playoffs im Vorjahr gegen Erding besser besucht waren als die diesjährige Abstiegsrunde. Interner Topscorer wurde wie bereits im Vorjahr Brandon Walkom (30 Tore + 21 Vorlagen = 51 Punkte), gefolgt von Felix Köbele (19+18=37), Tomas Plihal (6+26=32), Hunter Fortin (16+14=30) und Mauritz Silbermann (2+25=27), wobei alle ihre Zahlen beim ERSC zum Vorjahr teilweise deutlich verbesserten.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Start der Playoff-Serien (DNL) Das Playoff-Viertelfinale in der Top Division der Deutschen U20-Nachwuchsliga (DNL) ist komplett. Ab Samstag, den 1. März 2025 geht es in die heiße Phase im Kampf um den U20-Meistertitel. Neben den bereits qualifizierten Mannschaften der Plätze eins bis vier aus der Top Division-Hauptrunde (Jungadler Mannheim, die Kölner Junghaie, die Eisbären Juniors Berlin, ERC Ingolstadt) stehen nun auch die vier weiteren Teilnehmer fest, die sich über die Pre-Playoffs qualifiziert haben. Die Teams der Dresdner Eislöwen Juniors, des EV Landshut, die Young Roosters und der Krefelder EV 81 dürfen sich über einen der verbleibenden Plätze im Playoff-Viertelfinale freuen. Somit konnten sich zwei Teams der Top Division und mit dem EV Landshut sowie den Dresdner Eislöwen Juniors zwei Teams aus der Qualifikationsrunde 1 durchsetzen. Die Paarungen im Playoff-Viertelfinale werden anhand der Hauptrunden-Ergebnisse gebildet – die Serie wird im Modus Best-of-Five gespielt. Für die Siegerteams geht es dann ab Samstag, den 15. März 2025 mit den Playoff-Halbfinals weiter. Auftakt-Spieltag U20 DNL Playoffs: 01.03.2025 | 17:00 Uhr | Jungadler Mannheim – Dresdner Eislöwen Juniors 01.03.2025 | 17:00 Uhr | Kölner Junghaie – EV Landshut 01.03.2025 | 16:00 Uhr | Eisbären Juniors Berlin – Young Roosters 01.03.2025 | 19:00 Uhr | ERC Ingolstadt – Krefelder EV 81 Die weiteren Begegnungen gibt es unter: https://deb-online.live/liga/herren/u20-dnl/?divisionId=17137 Play-Downs: Die Play-Downs starten ebenfalls am Samstag, den 1. März 2025. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus den beiden Verliererteams der Pre-Playoffs (SC Bietigheim-Bissingen, Schwenninger ERC) und den Erst- und Zweitplatzierten der Findung B (ESV 03 Chemnitz, Deggendorfer SC) zusammen. Die Serie um die Teilnahme in der Top Division der Saison 2025/2026 wird im Best-of-Five-Modus ausgespielt. Auftakt-Spieltag Play-Downs: 01.03.2025 | 16:45 Uhr | SC Bietigheim-Bissingen – ESV 03 Chemnitz 01.03.2025 | 16:00 Uhr | Schwenninger ERC – Deggendorfer SC Weitere Ergebnisse und den Spielplan gibt es unter: https://deb-online.live/liga/herren/u20-dnl/ Alle Spiele der Serien werden live auf RED+ übertragen.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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Stuttgarter ECStarke Mädels – der 15. März steht bei den Young Rebels ganz im Zeichen der Mädchen im Eishockey Eishockey ist nur was für harte Jungs? Dieses Vorurteil wollen die Mädchen der Young Rebels ausräumen. Denn im Eishockey können Mädchen und Jungs gemeinsam auf dem Eis Spaß haben und zeigen, was sie draufhaben. Der Stuttgarter Eishockey-Club e.V. möchte mehr Mädchen motivieren, sich Schlittschuhe anzuziehen, den Schläger in die Hand zu nehmen und Eishockey zu spielen. Dazu lädt er am 15. März alle Mädchen ein, die in der Region Stuttgart Interesse an der schnellsten Mannschaftssportart der Welt haben oder schon Eishockey spielen. Los geht es mit einer Laufschule exklusiv für Mädchen im Alter von 4 bis 8 Jahren. Von 12:40 bis 14:00 können alle Anfängerinnen erste Schritte auf dem Eis wagen und die Grundlagen des Eishockeys kennenlernen. Die Laufschule ist offen für alle Anfängerinnen – egal ob sie schon mal auf dem Eis standen oder noch keine Erfahrungen mitbringen. Erfahrenen Trainerinnen und Trainer zeigen den Kindern, wie man Schlittschuh läuft und richtig mit einem Eishockeschläger umgeht. Eine begrenzte Anzahl an Leih-Schlittschuhen ist verfügbar. Von 17:00 bis 19:00 steht dann ein offenes Eishockeytraining nur für Mädchen an, zu dem alle aktiven Spielerinnen und Torhüterinnen unabhängig ihrer Vereinszugehörigkeit eingeladen sind. Es gibt zwei Stunden intensives Eistraining inkl. Warmup und Cooldown. Mit dabei werden auch Spielerinnen der Nationalmannschaft sein, die an den Youth Olympic Games 2024 teilgenommen haben. Zu beiden Veranstaltungen ist eine Anmeldung an kristina.pilz @stuttgarter-ec.de notwendig, da die Plätze begrenzt sind. Eishockey ist bei weitem nicht nur eine Sportart für Jungs. Gerade erst hat sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft die Tickets für die Olympischen Winterspiele 2026 gesichert. In den älteren Jahrgängen spielen Frauen und Männer meist getrennt – aber der Einstieg in die Sportart erfolgt gemeinsam: in den jungen Jahrgängen spielen Mädchen und Jungs zusammen. Auf die speziellen Anforderungen der Mädchen wird durch erweiterte Möglichkeiten Rücksicht genommen, auch in anderen Altersklassen mitzuspielen. Auch wenn dann in den älteren Jahrgängen oft eigene Mädchenteams und eine eigene Frauen-Bundesliga existiert, so bleibt den Frauen der Weg in die von Männern dominierten Spielklassen weiterhin offen. So konnte jüngst die Torhüterin Sara Brammen ihr Debüt in der Oberliga (3. Liga) beim Herner EV feiern. Im Stuttgarter Eishockey-Club sind aktuell rund ein Viertel der Spieler weiblich. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, sein Engagement für Mädchen weiter auszubauen und bietet z. B. auch eigene Girls-Camps an.
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