Oberliga SüdOberliga Süd 2020/2021 mit 11 oder 12 Teilnehmern?
(OLS) Trotz der allgemein unsicheren derzeitigen Situation wegen der Coronakrise laufen im Hintergrund beim Deutschen Eishockey Bund (DEB) auch die Planungen und Vorbereitungen für die Saison 2020/2021 der Oberliga Süd. Nach dem plözlichen Saisonabbruch teilte der Verband mit, daß alle bisherigen Teilnehmer auch weiterhin ein Startrecht haben werden. Vor Kurzem hat auch der Höchstadter EC, der in der Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten um die sportliche Qualifikation spielten, eine Mitteilung erhalten, dass man weiterhin Oberligist bleiben darf.
Unklar ist noch die Situation beim ERC Sonthofen, der finanziell stark angeschlagen ist und einen Insolvenzantrag stellen musste. Noch unbestätigten Gerüchten zufolge streben die Bulls einen freiwilligen Rückzug in die Bayernliga an.
Damit würden elf Teilnehmer in der Oberliga verbleiben. Der DEB bemüht sich daher um ein zwölftes Team und hat sich mit den weiteren Teilnehmern der Verzahnungsrunde in Verbindung gesetzt. Als mögliche Nachrücker kämen wohl der Bayernliga-Meister TEV Miesbach, die Passau Black Hawks, die Erding Gladiators und die HC Landsberg Riverkings in Betracht, die sich für die Play-Offs qualifiziert hatten, möglicherweise aber auch der EHC Waldkraiburg und der EHC Klostersee, als Gewinner der Pre-Play-Offs, wobei allerdings aus Waldkraiburg bereits am Ende der Saison bekannt wurde, daß man keine Aufstiegsambitionen hegt und seine Zukunft weiter in der Bayernliga sieht.
Als Modus ist offenbar eine Doppelrunde angedacht, was darauf schliessen lässt, dass es künftig möglicherweise keine Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten geben wird.
| Sonntag 5.April 2020 | www.icehockeypage.de | ||
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