Deutsche Eishockey LigaSaison mit vier Meistern: Rückblick auf die Saison 2019/2020
(DEL) Die vergangene Eishockey-Saison war ein Auf und Ab der Gefühle, die ohne klaren Sieger ein Ende fand. Doch ganz leer gehen die vier Siegerteams in diesem Fall auch nicht aus: Solidarisch teilen sich die Adler Mannheim, Eisbären Berlin, Straubing Tigers und Red Bull München eine Platzierung.
Dennoch hatte die diesjährige Saison einige denkwürdige Momente zu bieten, die durchaus sportlicher Natur waren und bei Fans für eine ganze Menge Nervenkitzel gesorgt haben dürften. Die Teams lieferten sich hitzige Gefechte, in denen um Auf- und Abstiege hart gekämpft wurde. Die vier Favoriten platzierten sich dabei klar in ihren Positionen und ließen den anderen Teilnehmern kaum eine Chance, an ihnen vorbeizukommen. Ein Blick auf die Spiele der beendeten Saison lassen daran keinen Zweifel.
Das Spiel zwischen den Krefelder Pinguinen und Mannheimer Adlern brachte die Pinguine ganz schön ins Schwitzen. Zahlreiche Torchancen, die von den Mannheimern allerdings geblockt wurden, standen ins Haus und ließen Fans in vielen Momenten den Atem anhalten. Auch im Spiel Schwenningen gegen Straubing schien es, als ob die Straubing Tigers ihre Chancen verpasst hätten, und kassierten eine Niederlage gegen den Tabellenletzten ein. Einen Marsch mit Höhen und Tiefen präsentierten auch die Berliner Eisbären. Erst mussten sie gegen die Mannheimer Adler den Kürzeren ziehen, bevor sie mit voller Stärke die Augsburger Panther wieder in ihre Schranken weisen konnten.
Die hervorragenden Leistungen kommen nicht von ungefähr. Die Teams, die sich in den Hauptrunden bewiesen hatten, stellen jeweils mindestens einen Spieler der deutschen Nationalmannschaft im Eishockey. Darunter befinden sich Jonas Müller von den Eisbären Berlin, Denis Reul von den Mannheimer Adlern, Yannic Seidenberg vom Red Bull München und Benedikt Schopper von den Straubing Tigers. Insgesamt 12 der 25 Spieler der Nationalmannschaft stammen aus diesen vier Teams. Geballte Meisterpower dürfte somit zweifelsfrei anerkannt werden.
In der vergangenen Meisterschaft reichte es zwar nicht zum Sieg, doch die finale Platzierung auf dem 6. Platz ließ Fans das Desaster von 2018 vergessen. Bei den Spielen in Südkorea schaffte es die deutsche Mannschaft nur auf Platz 11. Für Fans und Spieler ein herber Rückschlag, den es zu vergessen galt.
Neben den Geschehnissen auf dem deutschen Eis hat sich in der vergangenen Saison der weltweite Eishockeysport gleichfalls mit besonderen Ereignissen einen Meilenstein gesetzt: So verpassten die Chicago Blackhawks, die zu Beginn der 2010er Jahre auf einer unvergleichlichen Erfolgswelle ritten, zum dritten Mal den Einzug in die Playoffs. Ob sich ihre Chancen in Zukunft ändern, können Fans im Trend sehen und auch ein Blick auf die Online Wetten mit Betfair Sportwetten liefert meist erste Anhaltspunkte bezüglich der Gewinnchancen der verschiedenen Eishockeyteams. Mit einem neuen Rekord können die Blackhawks jedoch noch Punkten: Sie stellen mit Patrick Kane den Spieler auf, der in den vergangenen 10 Jahren mit 799 Punkten die meisten Scores erzielt hat. Alexander Ovechkin von den Washington Capitals sicherte sich dagegen den Titel für die vergangene Saison mit 437 Punkten.
Eine spannende Saison, die im Rückblick für viele gute Erinnerungen sorgen wird. Für die Teams heißt es nun ausruhen, neue Strategien überlegen und in der neuen Saison den Kampf um Platz 1 erneut aufnehmen.
| Dienstag 17.März 2020 | www.icehockeypage.de | ||
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