Mit Busch und Pavlu bleiben zwei wichtige Akteure beim EHC Bayreuth(DEL2) Da das vorgegebene Budget für den Mannschaftskader, ohne neue Einnahmen, vorerst keine weiteren Neuzugänge beim DEL2-Aufsteiger zulässt, war Teammanager Habnitt zuletzt wieder vermehrt mit Verlängerungen der bisherigen Spieler beschäftigt und konnte zwei wichtige Stützen der Vorsaison für eine weitere Spielzeit im Gelb-schwarzen Trikot gewinnen.
Der bald 22-jährige Linksschütze Jan Pavlu kam im letzten Sommer aus der Nachwuchsabteilung von Red Bull Salzburg nach Oberfranken und demonstrierte in der Vorbereitung überraschende
Torjägerqualitäten, die seinen Ruf als Rohdiamant bestätigten. Im weiteren Saisonverlauf konnte er diese Offensivstärke allerdings nicht mehr ganz bestätigen, doch der große Verteidigernotstand bei den Tigers ergab plötzlich eine ganz neue Option für ihn. Trainer Waßmiller zog ihn in die Abwehr zurück und der italienische Nachwuchsnationalspieler brillierte auf dieser neuen Position von Anfang an, als hätte er nie etwas anderes gespielt. Ruhig, Scheibensicher und äußerst souverän mit fast immer richtigen Entscheidungen, spielte er einen bärenstarken Defender. Zuerst, als gelernter Stürmer, noch etwas widerwillig, fand er mit der Zeit auch mental immer mehr Freude an seinen nun ganz anderen Aufgaben und war in den extrem erfolgreichen Play-offs ein ganz wichtiger Eckpfeiler, der nun wie aufgedreht spielenden Wagnerstädter. Der Sohn einer Eishockeyikone im italienischen Bozen hatte seinen festen Platz im Tigerrudel endgültig gefunden.
So ist es nicht verwunderlich, dass er im Konzept von Trainer Waßmiller auch in der neuen Spielzeit eine Etage höher weiterhin hinten mit einer wichtigen Rolle eingeplant ist.
Ebenfalls weiter im Tigerkäfig spielen wird Sebastian Busch. Der im Erdinger und Landshuter Nachwuchs ausgebildete Stürmer kam aus Duisburg nach Oberfranken und schwamm sich sehr schnell frei. Kämpferisch immer top eingestellt und sehr laufstark zeigte er auch gutes Scoringpotenzial (19 Tore, 26 Vorlagen in 54 Spielen), was ihm bald einen festen Platz in den vorderen Reihen brachte. Gerade einmal 23 Jahre alt, verfügte der kleine aber sehr variable Offensivcrack trotzdem schon über einiges an Erfahrung in Oberliga und DEL2, die er auch in der Kabine immer wieder positiv mit einbrachte. Sehr gut im Mannschaftsgefüge integriert, drehte er in den KO-Spielen wie alle seine Kollegen nochmals richtig auf und führte seine Reihe als Center mit Marsall und Thielsch als absoluter Leistungsträger bis ins Finale und schlussendlich zum sportlichen Aufstieg. Die dringend nötige Entlastung des Paradeblocks gelang ihnen dabei richtig gut. Da er auch auf der Außenposition spielen kann, gehört er ebenfalls zu den besonders begehrten, weil flexiblen Stürmern und wird auch in der DEL2 wieder einen wichtigen Part des neuen EHC-Teams bekommen.
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