(OLN) Die Oberliga Nord muss nach dem wackelnden Standort Leipzig nun einen nächsten Rückschlag hinnehmen. Der EHC Neuwied hat am Montag beim zuständigen Amtsgericht enen Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Zudem teilte der Verein am Dienstag mit, dass eine weitere Fortführung des Spielbetriebs in der Oberliga Nord ausgeschlossen ist.
Trotz sportlichem Erfolgs und guter Zuschauerzahlen hat sich die finanzielle Situation der Bären in den letzten zwei Jahren verschlechtert. Als Grund hierfür wurden höhere Kosten für Spieler und auch weitere Auswärtsfahren angegeben.
Die entstandene Liquidationslücke sollte durch Sponsoren geschlossen werden. Doch dazu kam es nicht mehr. Der Betreiber der Eishalle kündigte die Stillegung zum Ende der Saison 2016/2017 an. Eine Übernahme der Eishalle durch potentielle Investoren ist auch bereits im Vorfeld gescheitert. Eine dauerhafte Fortsetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ist somit nicht möglich. Unter diesen Umständen waren die Sponsoren nicht dazu bereit die Liquiditätslücke kruzfristig zu schliessen.
Eine Lizenzerteilung für die Oberliga Nord ist aus wirtschaftlichen Gründen daher nicht möglich.
| www.icehockeypage.de | Informationen zum Thema | ||
|
- Oberliga Nord - - |













