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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Straubing Tigers 
(DEL)  Verteidiger Moritz Kukuk wird langfristig und auf unbestimmte Zeit krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stehen
  
Wölfe Freiburg
(DEL2)  Der schwedische Stürmer Fabian Ilestedt hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird für mehrere Wochen ausfallen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger und Dauerbrenner Andy Reiß wird keinen neuen Vertrag mehr in der Wedemark erhalten. Ob er seine aktive Laufbahn beenden wird, oder zu einem anderen Verein wechselt, steht derzeit noch nicht fest
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Stürmer Victor Knaub, der zuletzt als Tryout dabei war, hat sich mit guten leistungen für einen Vertrag bis zum Saisonende empfehlen können. Zudem wurde bekannt, dass sich Verteidiger Eric Gollenbeck eine schwerwiegende Verletzung zugezogen hat und operiert werden muss. Er wird in dieser Saison wohl nicht mehr aufs Eis zurückkehren können. Daher sondieren die Verantwortlichen bereits den Transfermarkt
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Lennart Guttenthaler, der erst während der letzten Saison vom Nachbarrivalen EV Fürstenfeldbruck kam, wird auch in der neuen Saison wieder für die Wanderers aufs Eis gehen
  
EV Berchtesgaden
(BBZL)  Der EVB geht mit einer nahezu unveränderten Mannschaft in die nächste Bezirksligasaison. Alle Spieler haben ihre weitere Zusage gegeben. neuzugänge gibt es keine zu vermelden
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Die Stürmer Ricardo Felder, Fabian Köhler, Kevin Melcher, Benedikt Pfeil und Dennis Tausend werden auch in der nächsten Saison wieder für den EVF auflaufen. Ausserdem wechselt Stürmer Dmitri Metelkov vom ERSC Ottobrunn nach Fürstenfeldbruck. In der letzten Saison konnte der 27-jährige Russe in 17 Partien 8 Tore und 8 Assists erzielen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben mit US-Torhüter Jacob Perrin verlängert. Der 26-Jährige kam letztes Jahr aus der College-Liga NCAAIII nach Bremen, wo er die unangefochtene Nummer-1 im Tor war
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Paul Mattwich kehrt zu seinem Heimatverein zurück. Der 26-Jährige spielte in den letzten Jahren in der Landesliga Bayern für den EHC Bayreuth. Zuletzt konnte er dabei in 25 Partien 9 Vorlagen beisteuern
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Konstantin Firsanov, der erst während der letzten Saison zum ECW kam, wird die Jadehaie wieder verlassen. Das Ziel des Routiniers ist bislang nicht bekannt
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Der ESV wird mit fünf Neuzugängen in die nächste Saison gehen. Dabei handelt es sich um die beiden tschechischen Stürmer David Machac und Marek Olejnik, Patrick Riedl, der vom ERC Regen kommt, sowie um Jannik Schumann und Anton Angermeier, die aus dem Erdinger Nachwuchs zum ESV wechseln
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Corin Remmert kehrt nach einem Jahr Pause wieder zu den Luchsen zurück. Der 23-Jährige spielte bereits in der Saison 24/25 für den MEK
  
EV Füssen
(OLS)  Nachwuchsverteidiger Lennart britsch verlässt den EVF und wird nach Nordamerika wechseln. Dort spielt er künftig für die Red River Devils in der USPHL. Verzichten müssen die Allgäuer zudem auch auf Damian Hrabcak, der wegen einer Unterkörperverletzung für mindestens zwei Monate pausieren muss
  
Herne Miners
(OLN)  Verteidiger Vincent Grunewald laboriert an einer schweren Oberkörperverletzung und wird für mehrere Monate ausfallen. Ebenso verletzungsbedingt für die nächsten zwei Wochen können Marc Hofmann und Raik Rennert nicht mitwirken
 
Celler Oilers
(VLN)  Goalie Alexander Ansmann, die Verteidiger Francesco Esser Del Castillo, Sven Fust, Mark Kosel, Patrik Sodeikat und Max Woop, sowie die Angreifer Edwin Boos, Markus Köppl, Jerome Orward Martin, Jean Reckert, Laurin Rutz und Jörn Thölke bleiben bei den Oilers. Neu zum EC kommen unterdessen Torhüter Rene Schoch und Stürmer Alexander Genze aus Salzgitter, sowie die Angreifer Sascha Fitzner und Tufan Salfeld von der 1b des Adendorfer EC
  

   

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NHL-Streaming 2026: Wie DACH-Fans die Spiele verfolgen

Am 29. September startet die neue NHL-Saison, und mit Leon Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider stehen gleich drei deutsche Spieler im Rampenlicht der Liga. Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das vor allem eine Frage: auf welchem Kanal überhaupt. Wer schon einmal versucht hat, ein Overtime-Spiel der Edmonton Oilers auf einem deutschen Sender zu finden, kennt das Problem. Je nach Wohnort läuft dieselbe Partie auf einem anderen Anbieter – oder gar nicht im eigenen Land.

Die TV-Rechte an der NHL in Deutschland

In Deutschland und Österreich teilen sich zwei Anbieter das Programm. Sky überträgt nach Angaben der Liga selbst mindestens 300 Partien pro Saison live, von der Regular Season bis zu den Stanley-Cup-Playoffs. Was nicht bei Sky läuft, taucht in der Regel bei DAZN auf, das sein Angebot über die Jahre kontinuierlich ausgebaut hat. Für Fans bedeutet das im Zweifel zwei Abos, wenn wirklich keine Partie verpasst werden soll. Einfacher war es früher nicht: Noch vor wenigen Jahren gab es nur ein Free-TV-Fenster pro Woche, den Rest musste man sich mühsam zusammensuchen. Die Aufteilung zwischen den Sendern folgt einer klaren Logik. Wer die Rechte für einen Markt kauft, entscheidet über den Zugang – nicht der Fan selbst. Wirtschaftlich zeigt sich die neue Kräfteverteilung der Liga auch abseits der Bildschirme: Erst kürzlich hat die NHL ihren Salary Cap so stark angehoben wie nie zuvor, was inzwischen auch die Kaderplanung der Topteams spürbar verändert.

Unterschiedlicher Zugang je nach Land

In der Schweiz sieht das Bild nochmal anders aus. Wer NHL-Spiele live verfolgen will, kommt an MySports kaum vorbei, ergänzt durch TV24 für ausgewählte Partien. Vier Spiele pro Woche gehören zum Standardprogramm, den Rest gibt es parallel über DAZN. Drei Länder, drei unterschiedliche Anbieter-Kombinationen, und in jedem Fall entscheidet eine nationale Lizenzvergabe darüber, wer überhaupt senden darf.

Die gleiche Logik gilt im Glücksspielmarkt: Wer Zugang zu einem Land erhält, entscheidet dort die zuständige Aufsichtsbehörde, unabhängig davon, ob es um Streaming-Rechte oder um Casino-Lizenzen geht. Innerhalb der Schweiz übernimmt diese Rolle die ESBK, außerhalb der Landesgrenzen gelten andere Maßstäbe. Ausländische Online Casinos gelten für viele Schweizer Spieler längst als vertrauenswürdige Echtgeld-Anbieter, auch wenn sie über keine Schweizer Konzession verfügen, sondern unter ausländischer Aufsicht aus Malta oder Gibraltar operieren.

Wer sich näher mit dieser Aufsichtslogik beschäftigt, stößt schnell auf die Schweizer Eidgenössische Spielbankenkommission.

ESBK-Netzsperren: Wenn Geoblocking an seine Grenzen stößt

Die ESBK ist in der Schweiz für diese Aufsicht zuständig, mit weitreichenden Befugnissen. Seit 2019 gilt das Bundesgesetz über Geldspiele, und daraus ergibt sich eine klare Pflicht für Internetanbieter. Gemäss Gesetz muss der Zugang zu Online-Geldspielangeboten gesperrt werden, wenn diese in der Schweiz ohne Bewilligung angeboten werden oder der Betreiber seinen Sitz im Ausland hat. Swisscom, Sunrise und Salt setzen diese Sperrliste technisch um.

Beim Streaming greift ein ähnliches Prinzip, nur ohne Sperrliste. Wer außerhalb des lizenzierten Marktes senden will, braucht schlicht keine Genehmigung für das jeweilige Land – und bleibt entsprechend unsichtbar für reguläre Nutzer. Bei Online-Casinos ist die Grenze schärfer gezogen: Der Zugriff wird aktiv blockiert, nicht nur lizenzrechtlich ausgeschlossen. Trotzdem zeigt sich in beiden Bereichen dasselbe Muster. Nationale Grenzen funktionieren im Netz nur so gut wie die technische Durchsetzung dahinter, und die stößt gegen findige Nutzer regelmäßig an ihre Grenzen.

Olympia 2026 und die nächste Rechte-Debatte

Eine ähnliche Grenzziehung war zuletzt bei einem ganz anderen Turnier ein Thema: den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina. Erstmals seit Jahrzehnten durften NHL-Profis wieder für ihre Nationalmannschaften antreten, was die Übertragungslage zusätzlich verkompliziert hat. Neben NHL und NHLPA mussten sich auch IIHF und IOC auf ein gemeinsames Rechtepaket einigen, bevor die Olympia-Vorbereitung der deutschen Teams überhaupt anlaufen konnte. Für Fans bedeutete das erneut: ein zusätzlicher Sender, eine weitere App, ein weiteres Login. Die Debatte um Zugang und Lizenzen wird mit jedem großen Turnier neu geführt, ob bei einer Weltmeisterschaft, den Winterspielen oder eben der laufenden NHL-Saison.

Der Wohnort zählt weniger als die Lizenz

Ob Streaming oder Online-Glücksspiel: Zugang zu einem Markt hängt in der Praxis fast immer von einer nationalen Lizenz ab, nicht vom Wohnort des Fans allein. Wer verstehen will, warum eine Partie in Zürich anders zu sehen ist als in München, landet zwangsläufig bei genau dieser Logik. Die Grenzen zwischen den Ländern verschwinden im Netz nicht, sie verschieben sich nur.

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