So funktioniert das Ligasystem im deutschen EishockeyEishockey ist in Deutschland eine beliebte Alternative zu Fußball und Handball geworden. Es gewinnt immer mehr an Bedeutung, sowohl die nationalen Teams als auch die Nationalmannschaft. Der Profibereich ist wie eine dreistufige Pyramide aufgebaut: An der Spitze steht die DEL (Deutsche Eishockey Liga), darunter die DEL2 und an der Basis die Oberliga. Das Spannende daran: Diese Ebenen stehen nicht für sich allein. Ein System aus Auf- und Abstieg verbindet sie miteinander und hält die Spannung bis zum letzten Spieltag jeder Saison aufrecht. Das Ergebnis? Kein Verein kann sich auf seinen Lorbeeren ausruhen.
Die DEL, die Spitze des deutschen Eishockeys
1994 als Nachfolgerin der alten Bundesliga gegründet, versammelt die DEL – aus Sponsorengründen offiziell Penny DEL genannt – die vierzehn besten Mannschaften des Landes. Anders als die frühere Liga untersteht sie nicht dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB), sondern wird eigenständig betrieben. Aus ihren Reihen kamen Spieler für die NHL, und ein Großteil der Auswahl, die 2018 olympisches Silber holte, lief hier auf. Ihre Spiele füllen moderne Hallen mit einer Atmosphäre, die nur wenige europäische Ligen erreichen. In der letzten Saison sicherten sich die Eisbären Berlin mit einem Finalsieg über die Adler Mannheim den Titel. Es ist ihr dritter in Folge und den zwölften gesamt, was sie zum erfolgreichsten Club machen.
Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2
Lange Zeit war die DEL eine geschlossene Liga ohne Abstieg. Das hat sich mittlerweile geändert. Nach einer Einigung im Jahr 2018 wurde der automatische Auf- und Abstieg mit der DEL2 zur Saison 2020/21 wieder eingeführt. Es lagen mehr als 15 Jahre zwischen dem letzten und ersten Abstieg. Die Pandemie machte zunächst einen Strich durch die Rechnung: In jenem ersten Jahr wurde der Abstieg aus der DEL ausgesetzt, sodass der Mechanismus erst 2021/22 vollständig griff. Die 2013 gegründete DEL2, ebenfalls mit vierzehn Clubs, bildet die Zwischenstufe und das Sprungbrett in die Eliteklasse. Das Prinzip ist leicht erklärt: Der Tabellenletzte der DEL steigt in die DEL2 ab, und der DEL2-Meister rückt nach oben – vorausgesetzt, er erfüllt die von der Liga geforderten Lizenzauflagen. Das jüngste Beispiel der Dresdner Eislöwen zeigt das gut: 2025 stiegen sie auf und kehrten eine Saison später in die zweite Liga zurück.
Da sich das Ende einer jeden der Tabelle schnell ändern kann, werden diese Ligen nicht nur von Fans, sondern auch von Tippenden, die auf der Suche nach interessanten Begegnungen sind, genau verfolgt. Viele von ihnen nutzen den Online Sportwetten Bonus Vergleich, um interessante Quoten zu entdecken.
Die Oberliga und das Fundament der Pyramide
Unterhalb der DEL2 liegt die Oberliga, die dritte Ebene, aufgeteilt in zwei regionale Gruppen (Nord und Süd). Während die DEL2 von der Gesellschaft ESBG betrieben wird, liegt die Oberliga direkt in den Händen des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) und vereint Clubs mit kleineren Budgets, aber treuer Anhängerschaft. Ihre Meister kämpfen in einer Aufstiegsrunde mit Hin- und Rückspiel um den Sprung in die DEL2, während der Schlechtplatzierte der DEL2 seinen Platz in einer Abstiegsrunde verteidigt. So bleibt die Pyramide ständig in Bewegung, von oben nach unten. Unterm Strich belohnt das deutsche Modell die sportliche Leistung und macht jede Saison zu einer Geschichte voller Aufstiege, Abstürze und jeder Menge Emotionen.













