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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger und Dauerbrenner Andy Reiß wird keinen neuen Vertrag mehr in der Wedemark erhalten. Ob er seine aktive Laufbahn beenden wird, oder zu einem anderen Verein wechselt, steht derzeit noch nicht fest
  

   

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eishockeylogoLeistungsdiagnostik im Eishockey: Was steckt hinter den Fitnesstests der Profis?


Eishockey ist eine der konditionell härtesten Mannschaftssportarten der Welt. Immer wiederkehrende kurze, explosive Belastungen wechseln sich mit kurzen Erholungsphasen ab. Kraft, Schnelligkeit, Koordination und aerobe Kapazität werden im Spiel zeitgleich verlangt. Um Spieler auf diesem Leistungsniveau optimal zu entwickeln und sie zugleich vor Verletzungen zu schützen, setzen Proficlubs heute auf systematische Leistungsdiagnostik, die weit über das alte Bild vom Körpergewicht auf der Waage hinausgeht.


Wie sieht die Testkaskade in der Vorbereitung aus?

Der Großteil der diagnostischen Arbeit wird in der Saisonvorbereitung, also zwischen Juli und September, abgearbeitet. Hier werden die Basiswerte erhoben, die dann als Vergleichswerte für die gesamte Spielzeit herangezogen werden können. Zu den etablierten Verfahren gehört die Spiroergometrie zur Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max).Dieser Wert gibt an, wie gut der Körper Sauerstoff unter Belastung verwerten kann. Bei Eishockeyspielern in den höchsten Ligen liegen die Werte normalerweise zwischen 55 und 65 ml/kg/min, während Torhüter aufgrund ihrer speziellen Belastungen oft etwas darunter liegen. Ergänzend wird der Laktatstufentest eingesetzt, bei dem die Laktatkonzentration im Blut während definierter Belastungsstufen auf einem Laufband oder Fahrradergometer gemessen wird. Diese Ergebnisse ermöglichen die Ableitung individueller aerober und anaerober Schwellenwerte, die direkt in die Trainingssteuerung integriert werden. Trainingsreize, die über der anaeroben Schwelle liegen, unterstützen zwar die Maximalleistung, beanspruchen jedoch auch das Regenerationssystem stärker. Die genauen Schwellenwerte erlauben es, diese Balance gezielt zu steuern.

Zahlreiche Clubs verwenden hierfür medo.core, eine weit verbreitete Software im Leistungssport. Diese Software von der Firma medo.check wird in vielen Sportarten, u.a. auch im professionellen Eishockey für die Leistungsdiagnostik und Trainingsüberwachung genutzt.

Muskelfunktionstests und Bewegungsanalyse: Was steckt dahinter?

Zusätzlich zu den kardiologischen Werten spielen muskuläre Funktionstests eine wichtige Rolle. Der Functional Movement Screen (FMS) ist ein einfaches Testverfahren, das aus sieben verschiedenen Bewegungsmustern besteht. Hiermit lassen sich asymmetrische Belastungen und kompensatorische Bewegungsstrategategien aufspüren. Wenn zum Beispiel ein Spieler beim einbeinigen Kniebeuge-Test stark abweicht, dann wird er wohl eine Hüftschwäche durch Fehlbelastungen im Kniegelenk kompensieren. Hierbei bleibt er bei normalem Training unentdeckt, aber gerade solche Muster erhöhen das Verletzungsrisiko über eine ganze Saison sehr stark.
Isokinetische Kraftmessungen, z. B. an Kniestreckern und beugern, liefern Bezugswerte, die klinisch einzuordnen sind. Das am weitesten verbreitete Verhältnis ist das sogenannte H/Q-Verhältnis (Hamstrings zu Quadrizeps). Bei Sportlern sollte dieses Verhältnis ideal zwischen 0,55 und 0,65 liegen. Bei Abweichungen von diesem Wert wird eine erhöhte Verletzungsgefahr für den hinteren Oberschenkel beschrieben. Mehrere sportmedizinische Studien, darunter solche aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin belegen dies. Darüber hinaus lohnt es sich, Sprint- und Antrittstests gleich auf dem Eis anzugehen, wo sie dann per GPS Tracking oder Lichtschrankensystemen ausgewertet werden können. Sprungkraftmessungen (z.B. Counter Movement Jump) über Kraftmessplatten erlauben Rückschlüsse auf die explosive Beinstreckerkraft — die ist für den Antritt ebenso wichtig wie für Schussstärke.


Periodisierung: Wie fließen die Daten in den Saisonverlauf ein?

Und nun noch eins: Leistungsdiagnostik ist kein einmaliges Ding. Seriöse Clubs kennen drei Phasen: Grundlagenperiode (Juli bis August), spezielle Vorbereitung (September) und Wettkampfperiode. In jeder dieser Phasen verändern sich spezielle Belastungsparameter. Die diagnostischen Werte sind hier Kontrollpunkte. Mid-Season-Checks nach der Weihnachtszeit verdeutlichen, wie stark sich das Leistungsniveau einzelner Spieler verändern kann. Häufige Belastungen, Schlafmangel, Reisestress und Verletzungen können messbare Auswirkungen auf die physiologischen Werte haben. Ohne eine erneute Erhebung dieser Daten ist es kaum möglich, gegenzusteuern. Daher ist es in gut ausgestatteten Profi-Organisationen üblich, die VO2max oder die Laktatwerte zur Mitte der Saison zu überprüfen. Wichtig dabei ist nicht nur der aktuelle Wert, sondern wie sich dieser im Laufe der Zeit für den einzelnen Spieler entwickelt hat. Ein Rückgang der Sprintgeschwindigkeit kurz vor den Playoffs kann ein frühes Anzeichen für Überlastung sein. Wer diese Daten systematisch erfasst und analysiert, hat die Möglichkeit, rechtzeitig auf solche Warnsignale zu reagieren, statt erst dann, wenn der Leistungseinbruch bereits eingetreten ist.

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