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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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Warum Nachteulen produktiver sind als Frühaufsteher - was die Chronobiologie wirklich sagt

Apple-CEO Tim Cook steht um 3:45 Uhr auf. Michelle Obama um 4:30 Uhr. Diese Zahlen werden in Produktivitäts-Ratgebern gebetsmühlenartig wiederholt, als wäre die Uhrzeit des Aufstehens der Schlüssel zum Erfolg. Was dabei regelmäßig fehlt: die Biologie. Und die erzählt eine deutlich komplexere Geschichte.

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Was Chronotypen wirklich sind - und warum man sie nicht ignorieren kann

Der Chronotyp ist die genetisch verankerte Präferenz des Körpers für bestimmte Schlaf- und Wachzeiten. Er wird primär durch das Protein PER3 gesteuert, dessen Gen in zwei Varianten vorkommt - einer kurzen und einer langen. Menschen mit der langen Variante neigen zu früheren Schlafzeiten und Morgenpräferenz, Menschen mit der kurzen Variante zu späteren. Das ist keine Faulheit und keine schlechte Gewohnheit - es ist Genetik.

Till Roenneberg, Chronobiologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München und einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet, hat in einer Studie mit über 500.000 Teilnehmern gezeigt, dass der Chronotyp einer Normalverteilung folgt: etwa 25 Prozent sind ausgeprägte Frühtypen, 25 Prozent ausgeprägte Spättypen, der Rest liegt dazwischen. Das bedeutet: Jeder vierte Mensch arbeitet in einem System, das biologisch gegen ihn ausgerichtet ist.

Roenneberg prägte dafür den Begriff des sozialen Jetlags - die Diskrepanz zwischen dem biologischen Schlafrhythmus und den gesellschaftlichen Anforderungen. Wer als Spättyp jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen muss, erlebt denselben physiologischen Stress wie ein Reisender, der regelmäßig zwischen Europa und Asien pendelt. Chronisch, unbemerkt und mit messbaren Konsequenzen für Konzentration, Stoffwechsel und Immunsystem. Plattformen, die rund um die Uhr verfügbar sind - von Streaming-Diensten bis zu Wettanbietern wie kin bet - spiegeln das in ihren Nutzungsdaten direkt wider: Die aktivsten Stunden liegen konsistent zwischen 21 und 24 Uhr, was dem biologischen Leistungsfenster von Spättypen entspricht.

Was die Forschung über Leistung und Chronotyp wirklich zeigt

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Hier wird es interessant - und hier weicht die Wissenschaft am stärksten vom populären Narrativ ab. Die Annahme, dass Frühaufsteher generell produktiver sind, lässt sich empirisch nicht halten. Was die Forschung stattdessen zeigt: Menschen sind dann am leistungsfähigsten, wenn sie in ihrem biologischen Fenster arbeiten.

Eine Studie der University of Toronto aus 2019 untersuchte 700 Studenten über ein Semester. Frühtypen, die früh Vorlesungen besuchten, und Spättypen, die späte Zeitfenster wählten, erzielten vergleichbare akademische Leistungen. Der entscheidende Faktor war nicht der Chronotyp selbst, sondern die Übereinstimmung zwischen Chronotyp und Arbeitszeit.

Noch präziser wird das Bild bei kognitiven Tests. Spättypen zeigen in Studien am Vormittag deutlich schlechtere Ergebnisse bei Aufgaben, die Arbeitsgedächtnis und analytisches Denken erfordern - dieselben Aufgaben lösen sie am Abend auf demselben Niveau wie Frühtypen am Morgen. Das ist keine Ausrede, sondern Neurophysiologie: Die Kerntemperatur des Körpers, Kortisolspiegel und die Aktivität des präfrontalen Kortex folgen einem Tagesrhythmus, der beim Spättyp schlicht später seinen Höhepunkt erreicht. Wer das ignoriert, verschenkt Leistungspotenzial - nicht weil er zu wenig schläft, sondern weil er zur falschen Zeit arbeitet.

Der Mythos des frühen Vogels - woher er kommt und warum er sich hält

Die kulturelle Überhöhung des Frühaufstehens hat tiefe historische Wurzeln. In agrarischen Gesellschaften war Tageslicht die einzige Lichtquelle - wer früh aufstand, hatte mehr Arbeitszeit. Benjamin Franklins "Early to bed, early to rise" stammt aus dem 18. Jahrhundert und beschreibt eine ökonomische Realität, die längst nicht mehr existiert.

Hinzu kommt ein Selektionsbias in der Erfolgsforschung. Wenn man CEOs nach ihren Morgenroutinen fragt, antwortet eine Gruppe, die in einem System erfolgreich war, das auf frühe Arbeitszeiten ausgerichtet ist. Spättypen, die in diesem System scheiterten oder nie die Chance bekamen, fehlen in der Stichprobe. Das sagt nichts über den Zusammenhang zwischen Chronotyp und Erfolg - es sagt etwas über die Struktur des Systems.

Interessant ist auch, was passiert, wenn das System sich ändert. Unternehmen wie Google, Microsoft und SAP haben flexible Arbeitszeiten eingeführt, die Chronotypen berücksichtigen. Eine interne Studie von Microsoft Japan aus 2019 zeigte eine Produktivitätssteigerung von 40 Prozent, die Forscher teilweise auf die bessere Übereinstimmung von Arbeitszeit und biologischem Rhythmus zurückführten.

Was man praktisch daraus machen kann

Die wichtigste Konsequenz aus der Chronobiologie ist nicht, dass Spättypen jetzt schlafen dürfen so lange sie wollen. Es ist, dass die Frage "Wann bin ich produktiv?" individuell beantwortet werden muss - und dass die Antwort biologische Grundlagen hat, die man kennen sollte.

Wer seinen Chronotyp kennt, kann seine anspruchsvollsten Aufgaben in das persönliche Leistungsfenster legen - und administrative, wenig kognitive Arbeit in die biologischen Tiefphasen. Das klingt einfach, wird aber systematisch ignoriert, weil die meisten Arbeitsstrukturen keine individuelle Taktung erlauben.

Was die Forschung außerdem zeigt: Schlafentzug schadet Spättypen in starren Frühsystemen überproportional. Wer chronisch gegen seinen Rhythmus lebt, schläft nicht nur weniger - er schläft schlechter, erholt sich langsamer und akkumuliert ein kognitives Defizit, das sich nicht durch Kaffee kompensieren lässt. Der frühe Vogel fängt den Wurm - aber nur, wenn er auch ein Frühvogel ist.






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